Prozessbericht vom 24. Verhandlungstag am 17. September 2014

By solidarity against repression Der heutige Verhandlungstag verlief ähnlich wie die vorherigen. Die einzelnen Punkte der Anklage werden nach der Reihe durchgegangen (heute I.J), die zugeordneten Telefonüberwachungsprotokolle teilweise zusammengefasst vorgelesen, teilweise laut vorgespielt und die Angeklagten zu den Telefongesprächen befragt. Heute versicherten die Angeklagten wieder, dass sie für die Hilfeleistungen 10-15 Euro, ein Essen oder gar nichts bekommen haben. […] …read more

From:: solidarityagainstrepression

17.09.14: Are the racist controls starting again?

By Lampedusa

Yesterday, Wednesday 17.09.2014, a racist police control took place at the Lampedusa in Hamburg Protest Tent. At 6 PM three police officers approached the tent and asked for a responsible person. B. then showed his Italian documents to identify himself as one of the members of group in charge of the tent. He was then temporarily arrested and his Italian documents were confiscated. He was given the order to go the foreigners office to apply for asylum.

http://www.madavenue.es/12-cat/dating_20.html We consider this an racist control against a member of our protest. This is a direct attack against the political struggle of our group Lampedusa in Hamburg!

Statement of B. after his release:

This was not the first time I was controlled. The first time was during a night shift at our protest tent. Four Germans came to the tent and threatened us with a weapon. We had to call the police which was very slow and only came half an hour later and did nothing. In the morning they asked me to come to the police station to testify as a witness. But they took away my papers, put me into jail and after some time drove me to Alsterdorf. I refused to apply for …read more

From:: Hamburg

27.9. – UNITED NEIGHBOURS DEMONSTRATION!!!

By daniel_karawane

(auf deutsch unten)

cheap accutane Join the demonstration, 27th of september, 3 p.m., Spreewaldplatz/Ohlauerstraße

buy prednisone in the uk UNITED NEIGHBOURS – RIGHT TO STAY AND HOUSING FOR EVERYONE!

The protests at Oranienplatz, at the occupied school in Ohlauer Straße and now at Gürtelstraße have taken the struggle against racism and capitalism in the city to a new level. We, refugees and urban activists, fight together against conditions in which our need for housing, freedom of movement, solidarity, and a self-determined life are suppressed by the government and the police.

There is an obvious intention to crush the resistance against the segregating Lager and asylum system: In the case of Gürtelstraße, politicians and police have gone to the extreme and deprived the refugees of their right to be recognised as human beings. Similar mechanisms are used to force Roma people out of public places like the Görlitzer Park. In other urban struggles such as the one against rising rents, gentrification and forced evictions, we also witness constant attempts to intimidate people and to criminalise the protests – so that the neoliberal restructuring of the city can continue without resistance.

WE WON‘T LET OUR STRUGGLES BE CRUSHED, SPLIT AND DIVIDED.

WE WANT A LIFE WITHOUT FEAR OF EVICTIONS, WITHOUT LAGER, DEPORTATIONS AND …read more

From:: Berlin

“The next days gonna be hot!”

By daniel_karawane

Der Kampf um ein selbstverwaltetes Zentrum der Geflüchteten geht in die nächste Runde: Heute haben einige Bewohner_innen versucht, dass ehemalige Social Center wieder zu öffnen und eine Nutzung im Sinne der Geflüchteten zu ermöglichen: Ein offenes Cafe und Räume für Ausstellungen, Treffen, Free Shop etc.

Ein Großaufgebot der Polizei hat das verhindert, nachdem sie von der Security (Securitas) alamiert wurde. Der Bezirk will solche Eigeninitiativen unterbinden. Morgen wird wieder in der Zeitung stehen, dass es weiter Ärger um die Schule gibt, das die Bewohner_innen dort nie Ruhe geben werden und das sie die Haushaltssperre zu verantworten haben – weil die Security die Grüne Bezirksregierung so viel kostet.

Aber egal was sie über uns schreiben oder absichtlich gar nichts schreiben (egal auch, dass organisierte Nazis Henkel und Herrmann für ihre rigerose Politik loben): Tiznit Wir kämpfen gemeinsam,wir sind nicht mehr zu stoppen! Wir wollen eine solidarische Gesellschaft für ALLE!!! Bist du an unsrer Seite?

Morgen geht es weiter, wir haben uns entschieden: Open Social Center – for the Refugee Movement!!!

…read more

From:: Berlin

Gegen die Verschärfung des Asylrechts am 19.9.: Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien sind keine sicheren Herkunftsstaaten!

By daniel_karawane

Der Flüchtlingsrat Berlin ruft auf zur Protestkundgebung am 19. September 2014, 8.45 Uhr vor dem Bundesrat, Leipziger Straße 3-4, 11055 Berlin-Mitte

Kurz vor der Sommerpause hat die Regierungskoalition ein Gesetz durch den Bundestag gejagt, um Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien als sichere Herkunftsländer einzustufen. Am 19. September 2014 stimmt der Bundesrat über das Gesetz ab.

Der Flüchtlingsrat Berlin protestiert entschieden gegen das Gesetzesvorhaben und fordert alle Ländervertreter*innen im Bundesrat auf, ihre Zustimmung zu verweigern:

Kern eines fairen Asylverfahrens ist eine individuelle und unvoreingenommene Prüfung der Asylgründe. Bei Antragssteller*innen aus angeblich sicheren Herkunftsländern findet dies nicht statt, ihre Asylanträge werden i.d.R. pauschal als offensichtlich unbegründet abgelehnt.

Für viele Minderheitenangehörige und homo- oder transsexuelle Menschen ist die Situation in den Ländern des Westbalkans alles andere als sicher. Sie sind massiven Diskriminierungen ausgesetzt und Ziel von Übergriffen. Für Roma ist eine menschenwürdige Existenz dort oftmals nicht möglich.

Das Gesetz zu den sicheren Herkunftsstaaten ist Teil einer Reihe von Vorhaben der Bundesregierung zur gravierenden Verschärfung des Ausländerrechts sowie einer von der Bundesregierung angestoßenen Asyldebatte, die Flüchtlinge unter pau-schalen Missbrauchsverdacht stellt.

Besonders von den Ländern mit grüner Regierungsbeteiligung hängt es ab, ob das Gesetz im Bundesrat beschlossen wird. Zu befürchten steht, dass sich einige grüne Landespolitiker*innen auf einen Kompromiss einlassen und …read more

From:: Berlin

700 migrants feared dead following two shipwrecks in the Mediterranean

By clandestina

Seven hundred migrants are feared dead in two separate shipwrecks in the Mediterranean while trying to seek refuge in Europe.

At least 500 migrants may have drowned last week off the coast of Malta. Two survivors told the International Organization for Migration (IOM) that the traffickers deliberately sank the boat after an argument on board.

IOM said the two survivors were rescued on Thursday, the day after their boat sank.


“If this story – which is being investigated by police – is confirmed, it would be the biggest shipwreck of recent years. It would be particularly serious as it would not be an incident, but an episode of mass killing,” the IOM said in a statement.

The last time a similar tragedy occurred was on 3rd October 2013, when at least 368 African migrants died after a boat carrying them from Libya to Europe sank off the southern Italian island of Lampedusa.

In a separate incident, a boat carrying 250 migrants sank off the coast of Libya. BBC quoted Libyan Navy spokesman Ayub Qassem to have said that only 36 people had been rescued. The vessel went down near Tajoura, east of Tripoli.

“There are so many dead bodies floating in the sea,” Mr Qassem told …read more

From:: Clandestine

Prozessbericht vom 22. Verhandlungstag am 11. September 2014

By solidarity against repression Der 22. Verhandlungstag geht so weiter, wie der vorherige geendet hat. Die Richterin macht bei den Anklagepunkten weiter und gibt an, welche der überwachten Telefongespräche, laut Polizeiprotokollen, relevant sein sollen. Bei genauerer Betrachtung stellt sich dann heraus, dass die meisten davon nicht einmal mit viel Phantasie etwas mit den absurden Vorwürfen der SOKOs zu tun […] …read more

From:: solidarityagainstrepression

Gegen die Verschärfung des Asylrechts am 19.9.: Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien sind keine sicheren Herkunftsstaaten!

By daniel_karawane

Der Flüchtlingsrat Berlin ruft auf zur Protestkundgebung am 19. September 2014, 8.45 Uhr vor dem Bundesrat, Leipziger Straße 3-4, 11055 Berlin-Mitte

Kurz vor der Sommerpause hat die Regierungskoalition ein Gesetz durch den Bundestag gejagt, um Serbien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien als sichere Herkunftsländer einzustufen. Am 19. September 2014 stimmt der Bundesrat über das Gesetz ab.

Der Flüchtlingsrat Berlin protestiert entschieden gegen das Gesetzesvorhaben und fordert alle Ländervertreter*innen im Bundesrat auf, ihre Zustimmung zu verweigern:

Kern eines fairen Asylverfahrens ist eine individuelle und unvoreingenommene Prüfung der Asylgründe. Bei Antragssteller*innen aus angeblich sicheren Herkunftsländern findet dies nicht statt, ihre Asylanträge werden i.d.R. pauschal als offensichtlich unbegründet abgelehnt.

Für viele Minderheitenangehörige und homo- oder transsexuelle Menschen ist die Situation in den Ländern des Westbalkans alles andere als sicher. Sie sind massiven Diskriminierungen ausgesetzt und Ziel von Übergriffen. Für Roma ist eine menschenwürdige Existenz dort oftmals nicht möglich.

Das Gesetz zu den sicheren Herkunftsstaaten ist Teil einer Reihe von Vorhaben der Bundesregierung zur gravierenden Verschärfung des Ausländerrechts sowie einer von der Bundesregierung angestoßenen Asyldebatte, die Flüchtlinge unter pau-schalen Missbrauchsverdacht stellt.

Besonders von den Ländern mit grüner Regierungsbeteiligung hängt es ab, ob das Gesetz im Bundesrat beschlossen wird. Zu befürchten steht, dass sich einige grüne Landespolitiker*innen auf einen Kompromiss einlassen und …read more

From:: Berlin

27.9. – UNITED NEIGHBOURS DEMONSTRATION!!!

By daniel_karawane

(auf deutsch unten)

Join the demonstration, 27th of september, 3 p.m., Spreewaldplatz/Ohlauerstraße

UNITED NEIGHBOURS – RIGHT TO STAY AND HOUSING FOR EVERYONE!

The protests at Oranienplatz, at the occupied school in Ohlauer Straße and now at Gürtelstraße have taken the struggle against racism and capitalism in the city to a new level. We, refugees and urban activists, fight together against conditions in which our need for housing, freedom of movement, solidarity, and a self-determined life are suppressed by the government and the police.

There is an obvious intention to crush the resistance against the segregating Lager and asylum system: In the case of Gürtelstraße, politicians and police have gone to the extreme and deprived the refugees of their right to be recognised as human beings. Similar mechanisms are used to force Roma people out of public places like the Görlitzer Park. In other urban struggles such as the one against rising rents, gentrification and forced evictions, we also witness constant attempts to intimidate people and to criminalise the protests – so that the neoliberal restructuring of the city can continue without resistance.

WE WON‘T LET OUR STRUGGLES BE CRUSHED, SPLIT AND DIVIDED.

WE WANT A LIFE WITHOUT FEAR OF EVICTIONS, WITHOUT LAGER, DEPORTATIONS AND …read more

From:: Berlin

“The next days gonna be hot!”

By daniel_karawane

Der Kampf um ein selbstverwaltetes Zentrum der Geflüchteten geht in die nächste Runde: Heute haben einige Bewohner_innen versucht, dass ehemalige Social Center wieder zu öffnen und eine Nutzung im Sinne der Geflüchteten zu ermöglichen: Ein offenes Cafe und Räume für Ausstellungen, Treffen, Free Shop etc.

Ein Großaufgebot der Polizei hat das verhindert, nachdem sie von der Security (Securitas) alamiert wurde. Der Bezirk will solche Eigeninitiativen unterbinden. Morgen wird wieder in der Zeitung stehen, dass es weiter Ärger um die Schule gibt, das die Bewohner_innen dort nie Ruhe geben werden und das sie die Haushaltssperre zu verantworten haben – weil die Security die Grüne Bezirksregierung so viel kostet.

Aber egal was sie über uns schreiben oder absichtlich gar nichts schreiben (egal auch, dass organisierte Nazis Henkel und Herrmann für ihre rigerose Politik loben): Wir kämpfen gemeinsam,wir sind nicht mehr zu stoppen! Wir wollen eine solidarische Gesellschaft für ALLE!!! Bist du an unsrer Seite?

Morgen geht es weiter, wir haben uns entschieden: Open Social Center – for the Refugee Movement!!!

…read more

From:: Berlin

Imputado por prevaricación el jefe de la Guardia Civil en Melilla por las expulsiones de inmigrantes en la valla.

By frontera sur http://www.cadenaser.com/espana/articulo/imputado-prevaricacion-jefe-guardia-civil-melilla-expulsiones-inmigrantes-valla/csrcsrpor/20140915csrcsrnac_4/Tes

deportaciones Melilla 13-08-2014 from Asociación Pro.De.In. Melilla on Vimeo.

¿Donde está la manipulación? from Asociación Pro.De.In. Melilla on Vimeo.

Violencia, ilegalidad e impunidad sin límites en la frontera de Melilla. from Asociación Pro.De.In. Melilla on Vimeo. …read more

From:: Melilla

PM 11.9.2014: Refugees und Unterstützer_innen besetzen Kirche in Kreuzberg

By home

Gegen 19 Uhr haben ca 120 Refugees und Unterstützerinnen die Thomas-Kirche am Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg besetzt. Viele Refugees sind obdachlos seit dem Vertragsbruch des Berliner Senats. Deshalb wurde jetzt die Kirche besetzt. Bisher ist alles ruhig, Verhandlungen mit der Kirchenleitung finden statt. Unterstützung erwünscht!

PM der Refugees und UnterstützerInnen:

Berlin, den 11.09.2014 Soeben haben ca. 120 Refugees und UnterstützerInnen die Thomas-Kirche am Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg besetzt, um zu bleiben.

Anlass ist die Forderung des Senates an die Refugees vom O-platz und aus dem Refugee Strike House, der Schule, sich abschieben zu lassen. Die Vereinbarung, die mit ihnen geschlossen wurde und für die sie den O-Platz abgebaut hatten, war vom Senat nur benutzt worden, um den Protest zu brechen und alle wieder in die Vereinzelung zu schicken, unter menschenunwürdigen Bedingungen in Lagern zu halten oder ganz abzuschieben. Abgeschoben in Länder, aus denen Deutschland Gewinne einfährt, ob aus Rohstoffen oder aus Kriegen. Der vermeintlich industrielle Wohlstand Europas, nimmt den Tod vieler tausender Geflüchteter in Kauf. Die “europäische Flüchtlingspolitik” möchte genau damit nicht konfrontiert werden.

Die Senatspolitik Berlins reiht sich in diese politische Linie ein. Die Vereinbarung mit den Frauen und Männern des O-Platzes und der Schule war nur dafür gedacht, um den berechtigten Protest mit kolonialer …read more

From:: Berlin

Press Conference of the Activists from Gürtelstraße

By home

15018322499_a46aff7b73_z

More Pictures: www.photographers-in-solidarity.de

Video: http://www.livestream.com/undergroundreports/video?clipId=pla_bbf1e99b-52d3-4e60-b96f-3533437e6abb

Auf der gestrigen Pressekonferenz haben die Refugees ihre Vorwürfe gegen die Polizei untermauert. Circa zwei Stunden lang berichteten sie von den vergangenen 13 Tagen auf dem Hostel-Dach in der Gürtelstraße. Anwesend waren mehrere Journalist*innen und Unterstützende, die den Berichten zuhörten und anschließend einige Fragen stellten. Von den Refugees berichteten Mohammed Danko, Ibrahim und Saidu auf französisch und englisch. Beides wurde von zwei anwesenden Dolmetscher*innen ins Deutsche übersetzt.

Verweigerte Nahrung und entwürdigendes Verhalten der Polizei

Die Refugees erzählten, nachdem die Polizei am zweiten Tag der Besetzung Strom und Wasser abgestellt hatte, ließ sie keinerlei Essenslieferungen mehr zu. Mohammed meinte, dass ein Beamter auf seine Nachfrage hin erklärte, dass sie den Befehl dazu hätten, kein Essen zu ihnen durchzulassen. Einer der Refugees bekam erst nach mehreren Tagen seine dringend benötigten Medikamente. Später sei ihm zwar Brot zu seinen Tabletten dazu gegeben worden, allerdings gab er die Menge im unteren Grammbereich an. Dazu sei ihm dann das ohnehin geringe Wasser gänzlich verweigert worden. Sie machten mehrfach deutlich, dass sie sich nicht, wie es einzelne Medien getitelt hatten, im Hungerstreik befanden, sondern die Polizei ihnen das Essen verweigerte.

Bereits gestern hatte ein Refugee erzählt, dass Essen, das von Pfarrern für …read more

From:: Berlin

Prozessbericht vom 21. Verhandlungstag am 10. September 2014

By solidarity against repression Gleich zu Beginn wird die Staatsanwältin von der Richterin gebeten, ihre Modifikationen der Anklageschrift erneut zu erklären, da immer noch nicht klar ist, aus welchen Gründen diese Änderungen vorgenommen wurden. Die Staatsanwaltschaft führt aus, dass lediglich einige Anklagepunkte erneut zusammengefasst wurden und andere dafür wegfallen, es handle sich also um eine Präzisierung der Anklage. Durch […] …read more

From: solidarityagainstrepression

Menschenrechtsreferat der ÖH Bundesvertretung: Statement zum Fluchthilfeprozess in Wiener Neustadt

By solidarity against repression Das Referat für Menschenrechte und Gesellschaftspolitik der Österreichischen HochschülerInnenschaft Bundesvertretung hat sich mit folgendem Statement solidarisch zum Verfahren geäußert: Das Menschenrechtsreferat der ÖH Bundesvertretung möchte im folgenden eine Stellungnahme des Referats zu dem als Fluchthilfe- oder auch “Schlepperei”-prozess verlesen. Wir beschäftigen uns aus mehreren Gründen mit dem Prozess: Zum einen, weil Studierende auf uns zugegangen […] …read more

From: solidarityagainstrepression

Prozessbericht vom 20. Verhandlungstag am 8. September 2014

By solidarity against repression Nach der Sommerpause fand schließlich der 20. Verhandlungstag im LG Wiener Neustadt statt. Die Richterin erklärte zunächst den Tagesplan: Geladen waren zwei Zeugen, die über die Mitfahrzentrale und Vermittlung eines Angeklagten zwei Personen nach Deutschland gebracht haben sollen, jener Polizeiinspektor der eine bereits im Prozess verwendete Flipchart erstellt hat um die mutmaßlichen Verbindungen zwischen den […] …read more

From: solidarityagainstrepression

Vluchtgebouw

By WeAreHere

Dear supporters, readers and followers…

It’s been quite a long week for us @Vluchtgebouw only finding that some other necessary provisions are lacking.
So, we would like to inform you once again that we are in need of:
-Breads
-Milk
-Drinks (water,juices)
-Meat (cow,goat,sheep & chicken)
-Fruits
-Vegetables
-Rice
-Pasta’s
-Eggs

*For more infos & donnations:
Contact with coordinators: –

Ali 06 81 742 840
– Mouthena 06 85 602 714
-Attas 06 86 352 948

Account Number: NL75INGB0004253090, ITHAKA, o.v.v Vluchtgebouw

Thank you once again “We Are Here Group”.

…read more

From: Amsterdam

Seit fast zwei Wochen ohne ausreichend Wasser auf dem Dach – der Senat riskiert das Leben der Protestierenden!

By home

15136610556_bee10fc742_z

Presserklärung des Büros für medizinische Flüchtlingshilfe, zur lebensgefährlichen Strategie des Aushungerns der Menschen auf dem Dach

Gestern demonstrierten etwa dreißig Ärzte, medizinisches Personal und Unterstützer_innen mit der Aktion „Wasser aufs Dach“ an der Gürtelstraße in Berlin Friedrichshain.

Zunächst mißachteten sie die Anweisungen der Polizei, den abgesperrten Bereich um das Asyllager im ehemaligen Hostel nicht zu betreten und umgingen eine Polizeikette. Schließlich wurden sie jedoch an einer weiteren Absperrung von der Polizei gehindert, die seit zwölf Tagen auf dem Hosteldach ausharrenden Refugees mit Wasser zu versorgen. Auch die Forderung nach einer Untersuchung der Refugees durch einen unabhängigen Arzt wurde von der Polizei abgelehnt.

14973033239_dcea6515c9_z15159337902_6cee9bae8d_z 15159324232_8d0a153d2f_z 15159708475_33a6e6d331_z 15136711676_300c0aaf59_z 15156705971_aa109e19da_z

more pictures: http://www.photographers-in-solidarity.org

…read more

From: Berlin

GÜRTEL’DE POLİS ÇEMBERİ DARALTIYOR

By home

Gürtel caddesinde, dokuz gündür boşaltılmak istenilen apartmanın çatısını işgal eden mülteci direnişine destek vemek için bu sokakta gece gündüz bekleyenleri bugün polis dışarı attı. Sokakta günlerdir çatı direnişine desteklemek için çeşitli etkinliklerle bekleyen insanların rburada beklemeleri yasaklandı. Şu anda bekleyiş, sokağa yakın olan bir parkta devam ediyor.


Bugün Gürtel cadesinde çok sayıda yasları genç olan sivil polisler vardı. Çatı direnişi uzun sürdü ve polis birkaç gündür panik havası yaratmak için uğraşıyor. Çatıya operasyon yapacakmış gibi yapıyor ama şu ana kadar operasyon gerçekleşmedi.
Çatıdakilerin aşağıdakilerden aldığı moral desteği kesmek istiyorlar. Dün ilk defa çatıdakilere resmi olarak su vermek için karar alındı ancak yemek yasağı devam ediyor.
Gürtel caddesindeki desteğin çok yetersiz olduğunu söylemeliyiz. Sokağı boşaltarak çatıdaki direnişçilerin moral gücünü zayıflatıp, bir operasyona gerek kalmadan aşağı inmelerini bekliyorlar. Çatıdakilerden birini, dışardan gönderilen dini bütün bir kadın ikna ederek aşağıya indirdi. Ancak bunun direnişe negatif bir etkisi olmadı.
ORANİENPLATZ’DA BASIN TOPLANTIlSI
Senatonun dalavareleri sonucunda sınırdışı kararları ve çatı direnişini anlatmak için bir basın görüşmeleri sırasında basın, senatonun planını reddeden bizleri izole edici haberler yaptı. Anlaşmayı imzalayanları haklı gösteren bir yayın çizgisi izledi.
Oranienplatz’daki direniş çadırlarımızın; senato, yerel yönetim, polis ve anlaşmayı imzalayan mültecilerle birlikte yıkılması barışçıl bir çözüm diye sunuldu kamuoyunun bilgisine. Sadece birkaç düzen karşıtı gazete dışındaki tüm …read more

From: Berlin

¿Donde está Toumani Samaké?

By frontera sur Según el colectivo de malienses que se encuentran en el monte Gurugú, el día 13-08-2014 murió apaleado por la Guardia Civil y las Fuerzas Auxiliares marroquíes entre las vallas de Melilla.

El Gobierno Español debe aclarar inmediatamente estos hechos.
También el día 30 de agosto murieron dos jóvenes cameruneses en un intento de salto a la valla de Melilla

…read more

From: Melilla

Aufruf zu Aktionen: Die Drittstaatenerweiterung darf nicht beschlossen werden!!

By home

kalenderballt_sept14

Am 19.9. soll im Parlament ein Gesetz zur Einstufung weiterer Staaten als sichere Drittstaaten beschlossen werden. Geflüchtet aus diesen Ländern können dann innerhalb einer Woche quasi ohne Rechtsschutz abgeschoben werden. Länder die bisher als Fluchtländer galten, werden plötzlich als sicher deklariert. Die Strategie der Regierung, sich einfach einer großen Gruppe potenzieller Asylberechtigter zu entledigen, ist offensichtlich.
Diese Gesetzeserweiterung reiht sich ein in eine Menge von Maßnahmen gegen Menschen auf der Flucht und eine solidarische Gesellschaft. In Berlin verarscht Innensenator Henkel in aller Öffentlickeit etwa 500 Flüchtlingsaktivist_innen vom Oranienplatz und setzte sie auf die Straße. Acht Geflüchtete protestieren seit über einer Woche auf einem Dach in der Gürtelstraße und werden von der Polizei und dem Innensenator ignoriert, ausgehungert und von solidarischen Menschen isoliert. Die Medien machen weiter Stimmung gegen die Bewegung und machen sie für die Haushaltssperre in Kreuzberg-Friedrichshain verantwortlich. Die zentrale Aufnahmestelle für Geflüchtet verweigert seit dem 3. September die Annahme von Asylanträgen und setzt damit das Asylrecht außer Kraft. Die Situation spitzt sich zu…

Wir rufen alle Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft auf, mit uns zusammen zu kämpfen!
Eine andere Welt ist möglich!

Henkel muss zurücktreten! Die Drittstaatenerweiterung darf nicht beschlossen werden!!! Das Land Berlin und die deutsche Regierung hat sofort mit …read more

From: Berlin

6.9. 13 Uhr: “Wasser aufs Dach” für die Geflüchteten in der Gürtelstraße – eine Aktion des Arbeitskreises “Gesundheit und Menschenrechte”

By home

PM vom 5. September:

Mit der Aktion “Wasser aufs Dach” protestieren Menschen aus verschiedenen medizinischen Berufen gegen das Vorgehen des Innensenators Frank Henkel, der den Flüchtlingen seit dem 26. August 2014 eine ausreichende Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme verwehrt.

Sie wollen am Samstag, dem 6. September 2014, ab 13 Uhr den Flüchtlingen, die auf dem Dach Gürtelstraße 39 ausharren, Wasser aufs Dach bringen.

Die TeilnehmerInnen in weißer Berufskleidung weisen eindringlich darauf hin, dass insbesondere keine oder keine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in kurzer Zeit zur Dehydration (Wassermangel) des Körpers führen und lebensbedrohlich werden können.

Sie erklären, dass diese restriktiven, gesundheitsschädigenden Maßnahmen unverantwortlich sind und in keinem Verhältnis zum Protest der Flüchtlinge gegen die Nichteinhaltung der Vereinbarungen des „Einigungspapieres Oranienplatz“ durch den Senat stehen.

Im Arbeitskreis „Gesundheit und Menschenrechte Berlin” haben sich Menschen aus verschiedenen medizinischen Berufen zusammengeschlossen.

Pressekontakt: Tel. 0157-33559150

…read more

From: Berlin