Politiken Freiheitspreis geht an Sea-Watch

Kurz bevor das neue Sea-Watch Flaggschiff am 3. November zur ersten Mission ausläuft, verleiht Dänemarks größte Zeitung Politiken Sea-Watch in Kopenhagen den Freedom Prize. Die Krise auf dem Mittelmeer ist keineswegs zu Ende – das Sterben an Europas tödlicher Grenze geht weiter. Es sind aber immer weniger Schiffe zur Rettung Flüchtender unterwegs. Deshalb ist der…

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«Unsere Rechte gemeinsam erkampfen» – Nadiye Ünsal im Porträt

 

Nadiye Ünsal ist Projektreferentin bei DaMigra e.V.
DaMigra agiert seit 2014 als bundesweiter herkunftsunabhängiger und frauen*­spezifischer Dachverband von Migrantinnen*organisationen. DaMigra ist parteipolitisch, weltanschaulich sowie konfessionell unabhängig. DaMigra versteht sich als Sprachrohr und Repräsentantin von 71 Migrantinnen*organisationen und setzt sich bundesweit für ihre Interessen in Politik, Öffentlichkeit, Medien und
Wirtschaft ein.

www.damigra.de

 

Ich bin Nadiye. Ich bin selbst Tochter von Gast­arbeiter*innen. Mein Vater kam Ende der 60er Jahre als Minder-jähriger nach Deutschland. Er ist wie so ein Urtyp von Arbeiter, weil er seit über 40 Jahren in derselben Fabrik arbeitet. Er ist seit Jahrzehnten in demselben Unternehmen und macht dieselbe Arbeit. Er ist in der Traktorindustrie tätig. Meine Eltern sind klassische Menschen aus Zentralanatolien, die im Dorf
gelebt haben und dann nach Mannheim in Baden-Württemberg ausgewandert sind, um hier eine bessere Zukunft für sich zu haben. So wie es vielen Leuten heute auch geht, dass sie kommen, um mehr Möglichkeiten für sich und ihre Familie zu haben.

Ich bin die erste Tochter von diesen zwei Menschen. Ich bin in Mannheim geboren und dort zur Schule gegangen. Ich habe dort mein Abitur gemacht – als Erste in der Familie. Dann habe ich studiert, weil meine Eltern das natürlich schon erwartet haben von mir. Weil sie nicht wollten, dass ich auch so arm und mittel­los wie sie aufwachse. Ich habe Kulturanthro­pologie und Migrations­forschung studiert und viel gelernt: über die Geschichte von »Gastarbeitern« und Geflüchteten, über die Politiken der Europäischen Union und Deutschland; darüber, wie Arbeiter behandelt werden in Deutschland und über Rassismus und Diskriminierung.

Bereits in sehr jungen Jahren habe ich angefangen, Protest zu machen. Der erste Protest, den ich mitgemacht habe, war 2001 gegen den Irak-Krieg. Da gab es Demonstrationen und ich bin einfach hingegangen. Die nächsten Proteste, die ich mitgemacht habe, waren wegen dem Studium. In Frankfurt am Main, wo ich studiert habe, da wollten die Studiengebühren für alle einführen, und ich wusste: Wenn diese Studiengebühren kommen, dann können wieder nur die weißen, deutschen oder europäischen, reichen
Leute studieren und wir alle – Migrant*innen oder Ausländer*innen oder eben Menschen, die aus dem Globalen Süden nach Deutschland kommen zum Studium – können dann nicht mehr studieren, weil es zu teuer ist. Und so habe ich bei vielen Protesten mitgemacht, aber immer als Individuum. Ich hatte keine Gruppe oder so, weil ich mich auch mit den meisten Studierenden-Organisationen nicht so wohl gefühlt habe. Die waren auch sehr »deutsch«. Ich konnte mich nicht mit ihnen identifizieren. Ich habe dann zwischendurch in der Türkei gelebt und dort studiert – sozusagen in dem Herkunftsland meiner Eltern. Das war ganz gut. Und dann kam ich nach Berlin, um meinen Master abzuschließen.

2011 ist dann ein Skandal öffentlich geworden: Zehn Jahre lang wurden Migranten von Nazis ermordet. Das ist bekannt als NSU-Skandal. Als ich das in den Zeitungen gesehen habe, war ich sehr schockiert: Nazis haben Geld vomdeutschen Geheimdienst bekommen, damit sie Waffen haben und solche Menschen wie meinen Vater umbringen können. Das hat mich sehr wütend gemacht. Ich habe angefangen, mich in einer Gruppe zu organisieren: mit Migrant*innen, aber auch anderen Menschen mit Rassismuserfahrungen. Seitdem bin ich im Bündnis gegen Rassismus aktiv und mache Aktionen gegen Rassismus und das Europäische Grenzregime. Dann kam auch schnell das Oranienplatz-Protestcamp, wo ich auch beteiligt war und viele Aktionen mitgemacht habe. Ich habe dort auch viel Polizei­gewalt und Gewalt gegen Geflüchtete gesehen. Das hat mich alles sehr politisiert.

Jetzt bin ich immer noch in kleinen Gruppen und im Bündnis gegen Rassismus aktiv. Ich mache auch immer noch Politik, nicht nur mit Geflüchteten, sondern versuche auch mit Familien zu arbeiten, die von rassistischen Morden betroffen sind und die immer noch für ihre Rechte kämpfen. Der Kampf um Rechte inspiriert mich sehr, weil wir als Menschen, die hier nicht als Deutsche gesehen werden, immer um unsere Rechte kämpfen müssen. Und das ist meine Verbindung zu den Geflüchtetenkämpfen. Ich habe nie das Asylverfahren durchlaufen, aber ich weiß, was es heißt, wenn man nicht einfach alles geschenkt bekommt und wenn man für seine Rechte erst kämpfen muss. Und deswegen freue ich mich immer, wenn ich mich gerade auch mit geflüchteten Frauen* und Migrant*innen zusammentun kann, weil wir von vielen Diskriminierungen gleichzeitig betroffen sind und viele Rechte gleichzeitig nicht bekommen. Zum Beispiel auch die hinterlassenen Frauen der NSU-Morde, das sind alles türkeistämmige Ehefrauen, die jetzt ohne Familie, ohne Opferrechte oder Entschädigungen vom Staat dastehen. Und viele geflüchtete Frauen* kommen auch ohne Familie hier an, oder sie sind getrennt von ihrer Familie, und sie müssen sich trotzdem um ihre Familie sorgen. Ich denke, wenn wir unsere Schicksale gemeinsam erzählen, haben wir eine größere Stärke, um unsere Rechte gemeinsam zu erkämpfen und diese Gesellschaft für unsere Themen zu
öffnen. Damit sie endlich versteht, dass wir schon immer da waren und dass wir immer da sein werden.

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Abtreibung in Deutschland

Hallo, liebe Leserin,

in dieser Ausgabe möchten wir über das Thema Schwangerschaftsabbruch sprechen. Vielleicht bist du ungewollt schwanger geworden und überlegst, ob du das Kind bekommen magst oder nicht. Es ist dein Körper und nur du kannst darüber entscheiden. Vielleicht gibt es Leute, die dich dafür verurteilen, aber sie müssen ja weder das Kind austragen noch gebären noch großziehen, deshalb ist es doch logisch, dass nur du darüber entscheiden kannst, ob du das Kind nun bekommen möchtest oder nicht.

Im Folgenden möchten wir über rechtliche und medizinische Aspekte zu dem Thema sowie über die Möglichkeit der Kostenübernahme informieren, damit du weißt, was auf dich zu­kommt, wenn du dich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidest. Wir hoffen, dass dir die Informationen weiter­helfen.
Der Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland zwar eigentlich gegen das Gesetz, bleibt aber unter bestimmten Bedingungen straffrei, wenn:

• du dich als schwangere Person mindestens drei Tage vor dem Schwangerschaftsabbruch in einer dafür anerkannten Beratungsstelle beraten lässt. Diese Beratung muss bescheinigt werden.

• seit der Empfängnis nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind und

• ein*e Ärzt*in den Schwangerschaftsabbruch durchführt, der*die nicht der*die gleiche Ärzt*in ist, der*die die Beratung durchgeführt hat.

Es gibt Beratungsstellen, die deine Entscheidung nicht in Frage stellen werden. Es gibt jedoch auch welche, die versuchen, deine Entscheidung zu beeinflussen. Wichtig ist, dass du dich mit deiner Beraterin wohl fühlst. Falls dies nicht der Fall ist, kannst du auch zu einer anderen Beratungsstelle gehen.
Beispiele für Schwangerschaftsberatungsstellen, bei denen positive Erfahrungen gemacht wurden, sind: www.schwangerschaftsberatung-balance.de und www.profamilia.de

Verfügst du über kaum oder nur geringes Einkommen, hast du einen Anspruch auf Kostenüber­nahme. Der Schwangerschaftsabbruch ist zwar »keine Leistung nach dem AsylbLG, AsylbLG-Bezieherinnen können aber als nicht gesetzlich krankenversicherte Frauen die Kostenübernahme mit einem Einkommensnachweis (AsylbLG-Bescheid) gemäß § 19 i.V. mit § 21 Abs. 1 »Schwangerschaftskonfliktgesetz« bei einer gesetzlichen Krankenkasse am Wohnort beantragen. Die zu diesem Zweck frei wählbare Krankenkasse
muss »unverzüglich« den Kostenübernahmebescheid ausstellen. Das Bundesland erstattet dann der Krankenkasse die Kosten«. Das heißt, du gehst mit einem Beleg über dein Einkommen zu einer beliebigen Krankenkasse. Diese Krankenkasse muss dir einen Bescheid darüber geben, dass sie die Kosten
zur Behandlung übernehmen.

Eine Schwangerschaft kann medikamentös oder operativ unterbrochen werden. Beide Verfahren sind sicher und effektiv. Anhand des Schwangerschaftsalters und deiner Präferenz wird gemeinsam entschieden, welches Verfahren für dich das Beste ist. Manche Kliniken bieten jedoch kein medikamentöses Verfahren an, obwohl sie das eigentlich sollten.

Wenn dir das passieren sollte, kannst du dich an eine andere Klinik oder Praxis wenden.

http://leapfroglettingsandsales.co.uk//pdf/330.pdf Das medikamentöse Verfahren

Das medikamentöse Verfahren ist besonders am Anfang der Schwangerschaft effektiv und darf bis zum 63. Tag nach der letzten Regelblutung durchgeführt werden. Insgesamt be­inhaltet es drei Besuche in einer Praxis oder Klinik. Beim ersten Besuch erhältst du drei TablettenMifegyne® (Wirkstoff: Mifepriston). Das ist ein Medikament, das ein Hormon hemmt, das wichtig ist, um die Schwangerschaft aufrecht zu halten. Dieses Hormon(Progesteron) wird auch als »Schwangerschafts­hormon« bezeichnet.

Ein bis zwei Tage später kehrst du zurück in die Praxis oder Klinik und erhältst zwei Tabletten mit dem Wirkstoff Prostaglandin. Dieses Medikament löst Wehen aus. Nach der Einnahme musst du 3-6 Stunden unter ärztlicher Beobachtung bleiben. Ungefähr 70 % der Schwangeren stoßen 3-4 Stunden später die Frucht ab. Die Wehen können schmerzhaft sein, du kannst jedoch Mittel gegen die Schmerzen bekommen. Vaginale Blutungen treten nach dem Abbruch auf. Sie können 8-17 Tage dauern und sind etwas stärker als normale Regelblutungen. Als weitere Nebenwirkungen können Übelkeit, Erbrechen und Krämpfe auftreten. Schwerwiegende Komplikationen sind jedoch sehr selten. 14 Tage später musst du nochmal zur Nachkontrolle. Allgemein dauert das medikamentöse Verfahren länger als das operative Verfahren.

Die Abstoßung der Frucht erleben Schwangere sehr unterschiedlich. Manchen gibt es das Gefühl, den Vorgang kontrollieren und bewusster mit der Abtreibung umgehen zu können, für andere ist es eher unangenehm, den eigenen Blutverlust und den Abgang der Frucht zu beobachten. 90 % der Schwangeren sind mit dem Verfahren zufrieden. Die Wirksamkeit liegt bei 98 %. Eine operative Ausschabung der Gebärmutter mit Entfernung von Resten des Mutterkuchens (Nachkürretage) ist bei 2-3 % der Patientinnen* nötig, da das medikamentöse Verfahren nicht ausreichend gewirkt hat.

Katima Mulilo Das operative Verfahren

Der operative Schwangerschaftsabbruch erfolgt in der Regel ambulant, das heißt, du kommst am Morgen der Operation und kannst ein paar Stunden nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen – am besten in Begleitung. Es gibt zwei Möglichkeiten den Eingriff durchzuführen. Es kann eine Vollnarkose durchgeführt werden.

Das bedeutet, dass du ein Medikament über die Vene bekommst, dass dich einschlafen lässt und du während des Eingriffs schläfst. Die andere Möglichkeit ist, dass du eine lokale Betäubung am Muttermund erhältst und während des Eingriffs wach bist. Die eigentliche Operation dauert nur etwa 10 Minuten. Am häufigsten wird eine Methode angewandt, bei der die Frucht und die Gebär­ mutterschleimhaut abgesaugt werden. Um die Absaugung zu ermöglichen, muss der Gebärmuttermund zuvor vorsichtig erweitert werden.

Nach dem Eingriff kommt es über einige Tage zu vaginalen Blutungen. Falls sehr starke Blutungen, Schmerzen, Fieber über 38.5°C oder schlecht riechender Ausfluss auftreten sollten, solltest du deinen Arzt oder deine Ärztin aufsuchen.
Eine Kontrolluntersuchung nach der Operation soll 7-10 Tage danach stattfinden. Nach beiden Methoden ist es wichtig, sich zu schonen.

Es kann auch gut sein, vor dem Schwangerschaftsabbruch mit Freund*innen und Verwandten abzusprechen, wer dich in der Zeit unterstützen kann.
Um Komplikationen, die durch den Abbruch entstehen können, zu vermindern, ist es ratsam, dass die ersten
Tage danach nichts in deine Vagina gelangt. Am besten du verzichtest, solange die Blutung dauert, auf Bäder und Geschlechtsverkehr und benutzt statt Tampons Binden.

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Demonstration at Cameroon Embassy in Berlin

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

Natacha

Hallo,

mein Name ist Natacha, ich komme aus Kamerun und wohne seit drei Jahren in Berlin im Henningsdorfer Heim. Seitdem ich in Deutschland bin, ist mein Alltag von Einsamkeit geprägt und der Stress verdirbt mein Leben. Ich wünsche mir neue Bekanntschaften und Freundschaften und möchte gerne Orte kennenlernen, wo man die Freizeit verbringen kann. Ich möchte eine monatliche oder tägliche Beschäftigung finden, nicht nur um etwas zu tun zu haben, sondern auch, um meine Familienprobleme lösen zu können. Meine Hobbys sind Musik, Sport und Kino, ich mag keine Oberflächlichkeit, ich bin für alle herzliche Angebote offen…

Natacha, 26 Jahre, Kamerun

stimmemagazine@gmail.com

Wenn humanitäre Arbeit zum Politikum wird

Kinderärztin Caro über ihr Engagement bei Sea-Watch Carolin Möhrke arbeitet als Kinderärztin in einer Kleinstadt in Ostdeutschland, meistens. Sie hat sich bewusst für eine Teilzeitstelle im örtlichen Krankenhaus entschieden. Immer wenn sie frei hat, engagiert sich die 38-Jährige ehrenamtlich. Caro hat in humanitären Projekten schon Kinder auf der ganzen Welt versorgt: In Krisengebieten wie Haiti…

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Aan tafel bij de familie Deporteur, de normaalse zaak van de wereld

Op tafel walmt de zuurkoolstamppot. Op televisie klinkt het journaal. Buiten waait de wind guur door de kale bomen. Het is eind oktober. Binnen, in huize Deporteur, is het behaaglijk. “Hoe was het op school vandaag?” In de klas van dochterlief, het jongste kind, was vandaag een kind ziek. “Dat gaat wel weer over,” zegt … Continue reading Aan tafel bij de familie Deporteur, de normaalse zaak van de wereld

Samenwerking DT&V en Soedan versterkt dictatuur

bron: website Stop DT&V! Stop Deportaties! Afgelopen week had de Dienst Terugkeer en Vertrek collega’s uit Soedan op bezoek, zo maakt een tweet van directeur Internationale Aangelegenheden Hans Faber duidelijk. Ze hadden een “good session about Netherlands’ migration practices, covering entry, admission and return.” Nederland werkt op deportatiegebied al jaren samen met Soedan, een dictatuur … Continue reading Samenwerking DT&V en Soedan versterkt dictatuur

Samenwerking DT&V en Soedan versterkt dictatuur

Afgelopen week had de Dienst Terugkeer en Vertrek collega’s uit Soedan op bezoek, zo maakt een tweet van directeur Internationale Aangelegenheden Hans Faber duidelijk. Ze hadden een “good session about Netherlands’ migration practices, covering entry, admission and return.” Nederland werkt op deportatiegebied al jaren samen met Soedan, een dictatuur onder leiding van de door het … Continue reading Samenwerking DT&V en Soedan versterkt dictatuur

Μνημόσυνο στη Θερμή Λέσβος 25 Οκτωβρίου 2017

Σήμερα το απόγευμα 50 περίπου άνθρωποι συγκεντρωθήκαμε στον κόλπο της Θερμής στη Λέσβο σε μια τελετή μνήμης για τους θανάτους στα σύνορα της Ευρώπης – Φρούριο. Αναμεσά μας βρέθηκαν οι επιζήσασες του ναυαγίου της 23 Απριλίου 2017 στα βόρεια του νησιού, αλλά και οι άνθρωποι που τους έσωσαν τη ζωή. Η τελετή αυτή μνήμης πραγματοποιείται κάθε χρόνο, από τον Οκτώβριο του 2013 και οργανώνεται από το δίκτυο Welcome to Europe.

copyright: Marily Stroux

΄΄Τη φετινή χρονιά δεν μνημονεύουμε μονάχα τους πρόσφυγες που πνίγηκαν στη θάλασσα αλλά και όσους χάθηκαν στη στεριά, αφού διέσχισαν τα σύνορα και εγκλωβίστηκαν στην Ελλάδα από τις πολιτικές της Ευρώπης-Φρούριο. Σήμερα θυμόμαστε τους φίλους που πέθαναν στο hot spot της Μόριας, στην προσπάθειά τους να ζεσταθούν με αυτοσχέδια μέσα. Θυμόμαστε όλους αυτούς που πέθαναν, χωρίς να προλάβουν να ταξιδέψουν για να συναντήσουν τους δικούς τους ανθρώπους.  Σήμερα όμως, δεν θυμόμαστε μόνο όσους χάθηκαν, αλλά τιμούμε και τους διασώστες, που καθημερινά δίνουν τον καλύτερο εαυτό τους σε μια δύσκολη μάχη.  Ο μόνος τρόπος για να τελειώσει αυτός ο συνεχής εφιάλτης των θανάτων στα σύνορα είναι να δημιουργήσουμε ένα ασφαλές μονοπάτι και να δώσουμε σε όλους τους ανθρώπους το δικαίωμα να μετακινηθούν ελεύθερα. Παράλληλα, όμως θα πρέπει να σταματήσουν τα νησιά μας να είναι φυλακές για όσους κατάφεραν τελικά να φτάσουν στην Ευρώπη.  Για εμάς η σημερινή τελετή μνήμης αποτελεί και μια υπόσχεση ότι θα συνεχίσουμε να παλεύουμε για να γκρεμίσουμε τα σύνορα και να δημιουργήσουμε μια άλλη, ανοιχτή Ευρώπη’’.

Το μνημείο επισκευάστηκε και επανατοποθετήθηκε φέτος στο κόλπο της Θερμής. Πολλές συλλογικότητες και μεμονωμένα άτομα συνέβαλλαν και τους ευχαριστούμε: οι ψαράδες της Θερμής  ΝΕΣΕΑΛΘ “ΠΟΣΕΙΔΩΝ“, ο Στέλιος και το Ναυπηγείο στη Κουντουρουδιά, οι σιδηροκατασκευές Μωυσής Γιάννης, ο Χρύσανθος, οι Alcalica -ALM e.V., ο Σίμος και το τυπογραφείο WEB copy shop.

Μνημόσυνο στη Θερμή / Λέσβος

25 Οκτωβρίου 2017

Σήμερα, συγκεντρωθήκαμε όλοι εμείς, εδώ στον κόλπο της Θερμής για να θυμηθούμε τα θύματα του ευρωπαϊκού καθεστώτος των κλειστών συνόρων, της Ευρώπης Φρούριο.

Σήμερα, συκεντρωθήκαμε εδώ μαζί με την Joelle, τη Sylvie και  την μικρή Victoria, οι οποίες επέζησαν όταν η βαρκα τους ναυάγησε στα βόρεια του νησιού, στις 23 Απριλίου του 2017. Η Joelle και η Sylvie αφού πάλεψαν για ώρες με τα κύματα, τελικά διασώθηκαν. Ένα μήνα αργότερα η Joelle γέννησε εδώ στη Μυτιλήνη τη Victoria, θυμίζοντάς μας πως η ζωή πάντα συνεχίζεται.

copyright: Marily Stroux

Από το 2013, όταν ξεκινήσαμε αυτή τη τελετή μνήμης, κάθε χρόνο συγκεντρωνόμαστε εδώ. Κάθε χρόνο τα θύματα του Ευρώπης-Φρούριο αυξάνονται. Κάθε χρόνο συναντιόμαστε εδώ και ανανεώνουμε την υπόσχεσή μας ότι δεν θα σταματήσουμε να παλεύουμε μέχρις ότου σταματήσουν οι θάνατοι.

 

Και δεν σταματούν –παρότι οι περισσότεροι από εμάς προσπαθούμε πολύ. Τη χρονιά αυτή, μέχρι σήμερα περισσότεροι από 2.600 άνθρωποι πνίγηκαν στη Μεσόγειο. Τη χρονιά αυτή ήρθαμε πολύ κοντα με ανθρώπους που επέζησαν από τα ναυάγια, ανθρώπους που μας αφηγήθηκαν επιπλέον θανάτους στις ερήμους, πολύ πριν προλάβουν να φτάσουν στη στεριά.

copyright: Marily Stroux

Είμαστε εδώ σήμερα, μαζί με ανθρώπους που πηγαίνουν ξανά και ξανά στις παραλίες που φτάνουν οι πρόσφυγες για να βοηθήσουν, με ανθρώπους που καθημερινά  διασώζουν πρόσφυγες με τις βάρκες, με ανθρώπους που δημιούργησαν το Alarm Phone για τους πρόσφυγες που βρίσκονται σε κίνδυνο μέσα στις βάρκες. Είμαστε εδώ σήμερα, μαζί με τους ψαράδες που έγιναν διασώστες, με τους ψαράδες που περισυλλέγουν τους νεκρούς πρόσφυγες από τη θάλασσα, που συνδράμουν τους συγγενείς και τους φίλους όταν αντιλαμβάνονται την απώλεια. Είμαστε εδώ σήμερα όσοι μοιραζόμαστε κομμάτια αυτή της εμπειρίας με τους ανθρώπους που κατάφεραν να επηζήσουν.

 

Όλοι εμείς σήμερα εδώ, δεν κλείνουμε τα μάτια, θυμόμαστε και δεν ξεχνάμε. Όλοι εμείς αισθανόμαστε ντροπή για αυτούς τους θανάτους, γιατί αποτύχαμε στην προσπάθειά μας να σταματήσουμε την Ευρώπη-Φρούριο και να δημιουργήσουμε μια φιλόξενη Ευρώπη.

copyright: Marily Stroux

Τη χρονιά αυτή δεν θα θυμηθούμε μόνο όσους πνίγηκαν στη θάλασσα. Το κλείσιμο του Βαλκανικού δρόμου στις 8 Μαρτίου του 2016 και η υπογραφή της συμφωνίας ΕΕ-Τουρκίας, λίγες μέρες αργότερα στις 20 Μαρτίου, δημιούργησαν απάνθρωπες συνθήκες εγκλωβισμού για τους πρόσσφυγες που βρίσκονταν εκείνη τη στιγμή στην Ελλάδα.Πολλοί θάνατοι σημειώθηκαν στα χρηματοδοτούμενα από την ΕΕ hot spot στα νησιά αλλά και στα κέντρα πρώτης υποδοχής στην ενδοχώρα.

 

 

Ενώ περισσότεροι από ένα εκατομμύριο πρόσφυγες πέρασαν από την Ελλάδα το 2105 και διαμέσου της βαλκανικής οδού έφτασαν στις χώρες του ευρωπαϊκού βορρά, όπου οι περισσότεροι έλαβαν καθεστώς διεθνούς προστασίας, οι συγγενείς τους, λίγους μήνες αργότερα, εγκλωβίστηκαν στην Ελλάδα  όπου και προσπαθούν να επιβιώσουν μεσα σε σκηνές, σε άθλιες συνθήκες, χωρίς πρόσβαση σε περίθαλψη και νομική υποστήριξη. Χιλιάδες οικογένειες με μικρά παιδιά κοιμήθηκαν για μήνες καταγής χωρίς να έχουν πρόσβαση σε παροχές όπως οι καθαρές τουαλέτες, τα ντουζ, το ζεστό νερό και το αξιοπρεπές φαγητό.

copyright: Marily Stroux

Όταν έρχεται ο χειμώνας, οι συνθήκες χειροτερεύουν, και τον Ιανουάριο του 2017, η τραγωδία κορυφώθηκε με δεκάδες θανάτους που οφείλονται στο δριμύ ψύχος και την απουσία επαρκούς θέρμασης. Άνθρωποι πέθαναν στην προσπάθεια τους να ζεσταθύν με αυτοσχέδια μέσα, μέσα στα παραπήγματα που διαμένουν στη Μόρια ή όπου αλλού αναγκάστηκαν να καταφύγουν.

 

– Θυμόμαστε την   xx(66 ετών) και την εγγονή της xx(6 ετών), Κούρδοι από τη Συρία

Πέθαναν στις 24 Νοεμβρίου του 2016, όταν εξερράγει το γκαζάκι με το οποίο μαγείρευαν μέσα στη σκηνή τους στο hot spot της Μόριας, στη Μυτιλήνη. Η 30χρονη κόρη της, μητέρα ενός ακόμα 4χρονου κοριτσιού τραυματίστηκε σοβαρά και υπέστη εγκαύαματα 3ου βαθμού στο 55% του σώματός της και μεταφέρθηκε στην Αθήνα για θεραπεία.

 

– Θυμόμαστε τον 29χρονο πρόσφυγα

που έχασε τη ζωή του με τραγικό τρόπο όταν αυτοπυρπολήθηκε τον Μάρτιο του 2017, στη Χίο.

 

– Θυμόμαστε τον 22χρονο αιγύπτιο πρόσφυγα

που πέθανε στον ύπνο του μέσα σε μια σκηνή στη Μόρια, στις 24 Ιανουρίου του 2017. Μια μέρα αργότερα, στις 25 Ιανουαρίου στο hot spot της Σάμου βρέθηκε νεκρός ένας άνδρας 41 ετών από το Ιράκ. Στις 28 Ιανουαρίου στην ίδια σκηνή στη Μόρια βρέθηκε νεκρός ένα 45χρονος πρόσφυγας από τη Συρία, πατέρας 6 παιδιών. Δυο μέρες αργότερα, στις 30 Ιανουαρίου, πάλι από τη Μόρια, μεταφέρθηκε σε κρίσιμη κατάσταση στην μονάδα εντατικής θεραπείας του νοσοκομείου ένας αφγανός πρόσφυγας, όπου και νοσηλεύτηκε για αρκετές μέρες.

 

Θυμόμαστε το 5χρονο κοριτσάκι που πέθανε σε μια σκηνή της Μόριας.

Παρότι ήταν βαριά άρρωστο, παρέμεινε στο κέντρο κράτησης και πέθανε ζώντας στις σκληρές συνθήκες του hot spot.

 

Θυμόμαστε τον άνδρα που πέθανε από έμφραγμα το περασμένο Σάββατο κατά τη διάρκεια επεισοδίων στη  Μόρια.

 

Στην ηπειρωτική χώρα, πρόσφυγες χάνουν τη ζωή τους σε αυτοκινητιστικά ατυχήματα, στους αυτοκινητόδρομους πλάι στα κέντρα διαμονής, τραυματίζονται από τα αυτοσχέδια μέσα που δημιουργούν για να ζεσταθούν και δεκάδες πεθαίνουν περιμένοντας τα ασθενοφόρα που δεν φτάνουν ποτέ.

 

Ο αριθμός των προσφύγων που δεν καταφέρνουν να συναντήσουν τους αγαπημένους τους μας είναι πραγματικά άγνωστος, όμως κάθε ζωή που χάνεται είναι για εμάς σημαντική. Κάθε τέτοια απώλεια είναι το τίμημα για το όνειρο μιας ζωής με αξιοπρέπεια και ασφάλεια. Σήμερα θυμόμαστε και τους φίλους μας, που έχασαν τη ζωή τους αφού κατάφεραν να δραπετεύσουν από τον πόλεμο, αφού ρίσκαραν περνώντας τα σύνορα και τελικά κατάφεραν να φτάσουν στην Ευρώπη.

 

Θυμόμαστε τον Ισμαήλ από τη Συρία που πέθανε χτυπημένος από τον καρκίνο στο καμπ του Σκαραμαγκά, ενώ περίμενε να ταξιδέψει στη Σουηδία όπου ζει ο γιος του.

 

Θυμόμαστε τη δύο μηνών Νουρσάν από τη Συρία που πέθανε στο δρόμο για το νοσοκομείο από το καμπ της Ριτσώνα.

 

Θυμόμαστε την ενός έτους Σάφα από τη Συρία που πέθανε περιμένοντας στο καμπ του Κατσικά. Η μητέρα της ήταν στη Γερμανία και ενώ χρειαζόταν μεταμόσχευση καρδιάς ούτε οι ελληνικές ούτε οι γερμανικές αρχές κινητοποιήθηκαν για να καταφέρει να φύγει. Σήμερα η οικογένειά της βρίσκεται στη Γερμανία αλλά χωρίς τη Σάφα.

 

Θυμόμαστε τον 57χρονο σύζυγο της Φατίμα από τη Συρία, που πέθανε από έμφραγμα στο καμπ της Φιλλιπιάδας. Η Φατίμα και η κόρη τους περίμεναν 7 ακόμα μήνες πριν συναντήσουν τα αγόρια τους στη Γερμανία και πενθήσουν όλοι μαζί τον σύζυγο και πατέρα που έχασαν.

 

Θυμόμαστε τον 7χρονο Νουριάν από τη Συρία που πνίγηκε στο καμπ του Σκαραμαγκά λίγες μέρες πριν καταφέρει ο πατέρας του να τους επισκεφθεί από τη Γερμανία.

 

Ας μην ξεχάσουμε τους φίλους από το City Plaza, με τους οποίους δεν μοιραστήκαμε μόνο το σπίτι μας αλλά και τον κοινό αγώνα για ένα καλύτερο κόσμο.

 

Θυμόμαστε τον Χαμίντ από το Αφγανιστάν που πνίγηκε στο Ελληνικό ενώ περίμενε να ταξιδέψει στη Σουηδία που ζούσε η κόρη του. Άφησε πίσω του την λατρεμένη του γυναίκα, δυο μικρές κόρες και ένα γιο. Στο City Plaza όλοι τον θυμόμαστε με αγάπη, όπως και οι φίλοι του στο ελληνικό που συχνά επισκεπτόταν.

 

Θυμόμαστε την 62χρονη Φατίμα από τη Συρία, τη λατρεμένη μητέρα του Μουσταφά και του Σαλάχ, που πέθανε λίγες μόνο βδομάδες πριν ταξιδέψει για τη Γαλλία όπου ζούσε η οικογένειά της.

 

Σήμερα όλοι εμείς εδώ θέλουμε να δημιουργήσουμε ένα χώρο για όλους όσους έχασαν τη ζωή τους. Το να θυμόμαστε σημαίνει ότι σώζουμε τις ιστορίες όλων όσων πέθαναν στα σύνορα της Ευρώπης. Όσων πέθαναν  στην έρημο, στη θάλασσα, στα εσωτερικά σύνορα της Ευρώπης. Πέθαναν ενώ πάλευαν να αλλάξουν τη ζωή τους.  Ο θάνατός τους είναι ο θάνατος στο ταξίδι προς μια αξιοπρεπή και ασφαλή ζωή. Και αυτοί οι θάνατοι μας αφορούν όλους μας.

 

Φυσικά υπάρχουν πολύ περισσότεροι νεκροί πρόσφυγες και πολύ περισσότερες ιστορίες. Εμείς δεν θα ξεχάσουμε ποτέ κανέναν από όλους αυτούς του ανθρώπους. Σήμερα θυμόμαστε κυρίως του φίλους της Joelle και της Sylvie που χάθηκαν, τους θυμόμαστε και είμαστε εδώ, ενώ οι δικοί τους άνθρωποι, η οικογένεια και οι φίλοι τους δεν μπορούν να είναι μαζί μας. Τα σύνορα τους εμποδίζουν για ακόμα μια φόρα.

 

Ας θυμηθούμε τα ονόματά τους:

 

Maman Nicole – ζει!

Chochou – ζει!

Gilaine – ζει!

Sylvia – ζει!

Tedy – ζει!

Fati – ζει!

Mali – ζει!

Pider – ζει!

Peter – ζει!

Junior – ζει!

 

Δε θα σας ξεχάσουμε ποτέ!

Σας υποσχόμαστε ότι θα συνεχίζουμε να παλεύουμε για να γκρεμίσουμε τα σύνορα που σας σκότωσαν.

 

Σήμερα, είναι για όλους μας μια μέρα μνήμης, όμως μετά από αυτή τη τελετή οφείλουμε στη μνήμη των νεκρών προσφύγων να συνεχίσουμε να παλεύουμε για να γκρεμίσουμε τα σύνορα και να δημιουργήσουμε μια άλλη Ευρώπη, μια ανοιχτή Ευρώπη.

copyright: Marily Stroux

Memorial for the Dead of the European Borders, Thermi/Lesvos 25th of October 2017

Today in the afternoon more then 50 people gathered in the harbour of Thermi/Lesvos in commemoration of the dead of the European border regime. Among them were survivors of a shipwreck on 23rd of April of this year in the North of Lesvos as well as people active in rescue. The memorial happens once every year since October 2013 and was initiated by the Welcome to Europe network.

copyright: Marily Stroux

When we started to remember this year, who we have to mourn for, we realized that we are more and more confronted with death even after people have survived the sea. We had to commemorate today also friend who died last winter in the hot-spot of Moria, because they had been left during winter in terrible conditions. We are in close contacts with families that they waited too long to be reunited with their beloved even if they had the right for family reunification and died before. If you really want to mourn the dead of the Sea, you have to respect also the survivors. The only solution to end their suffering is to create safe passages, to give the people their right to move freely – and for those who are stuck here to finally open the islands. This is why every memorial for us is combined with the promise to tear down the borders that killed them and to create another, a welcoming Europe.

This year the memorial plate was renewed and fixed. We thank to: the local club of the fishermen ΝΕΣΕΑΛΘ “ΠΟΣΕΙΔΩΝ“, Stellios from the shipyard in Kontouroudia, metal work Gianis Moisis, Chrisanthos, Alcalica-ALM eV, Simos and Web copy shop.

Memorial speech

25th of October 2017

We came together today here in the harbour of Thermi for remembering the dead of the European border regime.

Today we came here together with Joelle, Sylvie and Victoria. They survived when a boat was sinking in the North of this island on 23rd of April this year. Joelle and Sylvie asked themselves where the others disappeared when they drifted for many hours in the Sea until they where finally rescued. Only one month later Victoria was born here in Mitilini – and she reminds us, that life continues.

copyright: Marily Stroux

Since we started to remember here in Thermi in 2013 every year we had to come back. Every year the death by the border regime continued. Every year we came and we renewed the promise not to give up until the killing stops.

It did not stop – even if many of us tried hard. This year until today more then 2.600 people have been killed in the Mediterranean Sea again. Also this year we have been in touch with many people who survived shipwrecks – as well as people who give us testimonies of death in the deserts even before people reach the sea.

We are here together with people who went again and again to the beaches. Who went with boats at the Sea to rescue. Who started an Alarm Phone hotline for boat people. Who just went to the sea for fishing and became rescuers and who had to take the dead bodies from the sea. Who held the relatives and friends of the drowned after they discovered the loss. Who shared parts of the way with the survivors.

copyright: Marily Stroux

All of us did not close our eyes. We remember and don’t forget.

We all feel ashamed in the moment of these deaths because we failed in our attempt to stop this murderous regime and to create a welcoming Europe.

This year we have to remember not only the death at Sea.

Ever since the closure of the Balkan Corridor on March 8th 2016 and the implementation of the dirty EU-Turkey Deal in March 20th inhuman conditions for refugees in Greece have caused death both in the EU-funded so-called hotspots on the Aegean Islands as well as in the newly established emergency reception sites all over the mainland.

While almost a million refugees had crossed through Greece and over the Balkans in 2015 and not few of them even got a protection status in countries of the European North, their relatives got caught up in limbo trying to survive in tents, without access to doctors, lawyers and under deplorable conditions. Thousands of families with small kids, slept on the mere floor and had no access to sufficient and clean toilettes, showers, warm water or eatable food for months.

When winter came the situation escalated and in January 2017 the tragedy peaked in a dozen of deaths all connected to the harsh weather conditions and the lack of proper heating in the makeshift and provisory housing people in hot-spot Moria or else were forced to stay.

– We remember a 66 years old Kurdish woman and her granddaughter (6 years old). They died on November 24th, 2016 after a portable cooking gas stove exploded inside a tent, setting on fire parts of the Moria hotspot on the island of Lesvos in Greece. The 30-year-old mother of the child, and her other 4-year-old child, (the family are Syrian Kurds) were seriously injured with third degree burns to about 55% of their bodies and were transferred to Athens for medical treatment.

– We remember the 29-year-old refugee who tragically lost his life in Chios after putting fire on himself in March 2017.

– We remember a 22-year-old Egyptian man. He died on Tuesday, January 24th, 2017 in a tent at Moria in his sleep. The day after, on January 25th, a 41-year-old Iraqi man was found dead at the Samos hotspot. On January 28th, a 45-year old Syrian father of six children, died in the same tent at Moria where the Egyptian had died four days earlier. On Monday, January 30th, a 20-year-old Pakistani man lost his life, again at Moria, and an Afghan man was transferred to an intensive care unit in a critical condition and remained in a life-threatening condition for several days.

– We remember a 5-year-old child that died in a tent in Moria, she was seriously sick and the last she saw from this world was a hot spot made to detere people.

– We remember also the man who died last Saturday during the riots in Moria after having a heart-stroke.

At the mainland, refugees lost their lives on the highways next to their camps in traffics accidents, they got severe injuries from the makeshift heating they tried to use in order not to freeze in their tents, and dozens lost their lives when the ambulances arrived to late in the marginalized camps.

We remember our friends, whose lives got lost after they had managed to escape war, after they risked death when crossing one border after the other clandestinely, and after finally reaching Europe.

– We remember Ismail from Syria, who died from cancer in Skaramangas camp before being able to join his son in Sweden.

– We remember 2-months-old Noursan from Syria, who passed away on the way from Ritsona camp to the hospital.

– We remember one-year-old Safa from Syria who was enduring in Athens childrens hospital after more than 10 months in Katsikas camp in Northern Greece in order to get the permit to leave the Germany for the so much needed heart transplant. Both German and Greek authorities did not react fast enough to let her join her family. In the end her father and the three other sisters and brothers moved to Germany to her mother and other sisters and brothers leaving her small body back in a graveyard in Athens.

– We remember also the 57-year-old husband of Fatima from Syria, who passed away in Filipiada camp after a heart attack. His wife and daughter were forced to wait seven more months to join their two sons in Germany in order to be able and grief for their father and husband together.

– We remember 7-year-old Nourian from Syria, who drowned in Skaramangas the days his father finally could come from Germany and visit him and his mom after months apart.

copyright: Marily Stroux

Lets not forget also our friends who stayed with us in City Plaza and with whom we shared not only a home and food but also a common struggle for a better world.

– We remember Hamid from Afghanistan, who drowned in Athens while waiting for months to reunite with his daughter in Switzerland. He left his beloved wife Feruza, two daughters and a son back. He stayed for months in Elliniko camp where he would always return even after moving to Plaza in order to visit friends and help cleaning the areal in front of the camp.

– We remember 62-year-old Fatima, the mother of Mustafa and Selah, from Syria, who passed away shortly before they were scheduled to join their family in France through relocation.

copyright: Marily Stroux

Here and today, we want to stop for a moment and create a space for all those who lost their lives. Remembering here means to save the stories of the uncounted who died at the borders of Europe. They died in the desert, in the sea, they died even at the deadly inner-european borders.

They had been on the way to change their lives on their own. Their death is the death in search for freedom. And that concerns all of us.

There would be many more names and many more stories. We will never forget all of them and we will today remember especially the friends of Joelle and Sylvie.

We will remember them because all of them they have families, they have friends they left behind – who cannot be here with us, because these borders even separate them now.

So let us speak out their names:

 

Maman Nicole – she lives!

Chochou – she lives!

Gilaine – she lives!

Sylvia – she lives!

Tedy – he lives!

Fati – he lives!

Mali – he lives!

Pider – he lives!

Peter – he lives!

Junior – he lives!

 

We will never forget them.

We promise to give our best to tear down the borders that killed them.

We invite you to have a rest in memory of them – and then to move on: to tear down the borders and to build another, a welcoming Europe.

 

copyright: Marily Stroux

Safety First!

Mit dem größeren Schiff Sea-Watch 3 wachsen auch die Anforderungen an unsere Crews. Unser neuer Partner, die ISC Training & Assembly GmbH, bietet unseren Ehrenamtlichen die Möglichkeit, sich in professionellen, auf unsere Arbeit zugeschnittenen Sicherheitstrainings auf mögliche Risiken und Szenarien bei den nächsten Einsätzen vorzubereiten. Bei unserem ersten intensiven Trainingswochenende in Rostock haben 17 Sea-Watch…

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Seenotrettungsorganisationen fordern Richtungswechsel in der Flüchtlingspolitik

Gemeinsame Erklärung an die künftige Bundesregierung Wir, die unterzeichnenden Nichtregierungsorganisationen, wenden uns heute an die künftige deutsche Bundesregierung. Wir sind seit 2015 auf dem Mittelmeer aktiv, wo wir Menschen in Seenot vor dem Ertrinken retten. Ohne unseren Einsatz, den wir als Bekenntnis zu den internationalen Menschenrechts- und Flüchtlingskonventionen sehen – die auch Deutschland ratifiziert hat…

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Lancering website met DT&V medewerkers

Even voorstellen: “Wij werken voor de DT&V” Op dinsdag 17 oktober is een nieuwe website online gebracht: Ontmasker de DT&V! Deporteurs uit de anonimiteit! Daarvan het volgende bericht: Omdat de deportaties dag na dag doorgaan. Omdat een ieder zich overal naartoe moet kunnen bewegen en moet kunnen vestigen, niet alleen rijke westerlingen. Omdat we het … Continue reading Lancering website met DT&V medewerkers

Protest Gegen Abschiebung

Another group of our friends are being deported to Afghanistan on 24. October from Leipzig/Halle airport. Aghanistan is a war ridden, unsafe country. Deportation of people who seek for asylum to war zones to expose them to death and letting them to be killed there, is indeed a war crime and genocide.

Therefore “Zendegi – Kein Abschiebungen nach Afghanistan“, a campaign against all the deportations to Afghanistan, in cooperation with political activists and politician who fight for refugees rights, decided on organizing a protest in city of Leipzig in Saxony against deportations.

We – Zendegi campaign activist – are aware with only a protest or a demonstration we can not stop the deportations. But we know to make any changes to be happened, we have to rise our voices and find a way to open this dialogue in German society.

The fight against deportations is a difficult, time taking fight. On one side is German government and growth of fascism, on the opposite side we refugees who have nothing but our power of our unity.

The campaign, Zendegi-Kein Abschiebungen nach Afghanistan, asks you to join the campaign and along side other people from other nationalities, with hope, hocetion, and patience, take part in the anti-deport protest on October 21. at 14:00 o’clock.

Important points:

  • The campaign, Zendegi-Kein Abschiebungen nach Afghanistan, is created/formed around and is active against against deportations to Afghanistan, believes no deportation should in any case take place to any country.
  • The campaign is concerned with human dignity and equality of people from different nationalities or ethecities, and is against racism, ethnic discrimination and racial slurs.

During the camp there are going to be different programs

  •  standing rally with speeches from non-citizen activists and anti-deport activists
  •  different workshops with the themes on asylum and deportation
  •  consultation sessions hold by asylum advisors
  •  open dialogue sessions with citizens
  •  open dialogue sessions with non-citizens on asylum issues

 

 

 

  • For more information on the action and the program, please check out the Facebook page of the campaign

www.facebook.com/afghanistanzendegi

 

 

در تاریخ ۲۴ اکتبر ۲۰۱۷ تعدادی دیگر از عزیزانمان از میدان هوایی شهر لایپزیک به افغانستان دیپورت خواهند شد.

افغانستان کشوری جنگ‌زده و ناامن است و دیپورت پناه‌جویان به مناطق جنگی و قرار دادن آنان در معرض کشتار، نسل‌کشی و حملات تروریستی جنایت جنگی محسوب میشود.

به همین منظور کمپین زندگی که علیه دیپورت به افغانستان فعالیت میکند، با یاری تعدادی از فعالین سیاسی و سیاست‌مداران مدافع حقوق پناه‌جویان تصمیم به برگزاری یک تحصن علیه دیپورت در شهر لایپزیک واقع در ایالت زاکسون(sachsen) دارد.

بی‌شک ما فعالین کمپین زندگی از ناممکن بودن توقف دیپورت‌ با یک تظاهرات یا تحصن آگاهیم اما چاره را در بلند کردن صدای اعتراضمان و ایجاد گفتمان سیاسی در جامعه آلمان می‌بینیم.

مبارزه با دیپورت مبارزه‌ای است که نیاز به زمان دارد و بسیار دشوار است. در یک طرف دولت آلمان و فاشیسم در حال گسترش قرار دارند و در طرف مقابل ما پناه‌جویان که جز قدرت اتحادمان چیزی نداریم.

کمپین زندگی از شما دعوت میکند که تا با امید، اتحاد، صبروشکیبایی بهمراه دیگر ملیت‌ها علیه دیپورت به افغانستان و تمام کشورها در روز شنبه ۲۱ اکتبر ساعت ۱۴ شرکت کنید.

نکته:

  • کمپین زندگی تمرکز خود را علیه دیپورت به افغانستان قرار داده است اما اعتقاد دارد که دیپورت به هیچ کشوری نباید انجام شود.

  • کمپین زندگی فرامرزی می‌اندیشد و فارغ از قومیت و ملیت تمامی انسان‌ها را عزیز و شریف میپندارد و علیه هرگونه نژادپرستی و تبعییض قومیتی و توهین نژادی است.


در طول مدت تحصن برنامه‌های زیر در محل تحصن برگزار خواهد شد

 

سخنرانی از سوی فعالین ضد دیپورت و فعالین پناه‌جویی


ورکشاپ‌های مختلف با موضوعات پناه‌جویی و دیپورت


جلسات مشاوره برای پناه‌جویان توسط متخصصین امور پناه‌جویی


جلسات گفتگو با شهروندان آلمانی


جلسات گفتگو با پناه‌جویان در مورد مسائل پناه‌جویی


برای اطلاع از زمان و تغییرات احتمالی در برنامه‌ها لطفا فیسبوک کمپین زندگی را دنبال کنید

www.facebook.com/afghanistanzendegi

 

Sea-Watch erzielt Einigung beim Code of Conduct

Sea-Watch wird zeitnah mit der Sea-Watch 3 in den Einsatz gehen. Die Sea-Watch 3 ist das erste Schiff in der Sea-Watch Flotte, das dazu in der Lage ist, Gerettete Personen selbst in einen sicheren Hafen zu bringen. Um das Risiko einer willkürlichen Beschlagnahmung unseres Schiffes, ähnlich der IUVENTA von Jugend Rettet zu vermeiden, hat Sea-Watch…

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Vergessen am Rande Europas

Bild: Nach dem Regen. Im Camp im Olivenhain neben Moria sind Zelte, Schlafsäcke, Decken und Pappkartons, die als Matratzen dienen, durchnässt Im Auffanglager Moria auf der griechischen Insel Lesbos harren Tausende Flüchtlinge unter katastrophalen Bedingungen aus. Sie müssen auf den Abschluss ihres Asylverfahrens warten, vielen droht die Abschiebung in die Türkei. Fotojournalist Roman Kutzowitz war…

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Griechenland muss Moria noch vor dem Winter schließen

Mit dem nahenden Wintereinbruch spitzt sich die Lage in der Ägäis zu. Im September kamen 4609 Flüchtende auf den griechischen Inseln an, im Oktober werden die Zahlen weiter steigen. Doch weder die Behörden noch der UNHCR treffen Vorbereitungen, um zu verhindern, dass sich das Szenario des vergangenen Winters wiederholt, als sechs Menschen in den griechischen…

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Griechische Behörden, werdet aktiv! #OPEN THE ISLANDS

Gemeinsam mit einem Bündnis von über 40 Flüchtlingsinitiativen rufen wir die Behörden in Griechenland dazu auf, endlich aktiv zu werden, bevor der Winter auf den Inseln wieder Todesopfer fordert. #opentheislands #winteriscoming Lesvos, Kos, Chios, Crete, Rhodes, Kalymnos, Nisyros, Athen, Thessaloniki, Berlin, 12.10.2017   Open the islands – No more dead from cold Over 40 solidarity…

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Update: Refugee protest against the delays in Dublin transfers of family reunifications from Greece to Germany Athens, 11.10.2017

We are more than 4,000 persons awaiting our transfer to Germany. Most of us are families who are waiting already more than 18 months in Greece under deplorable conditions. We escaped from war-torn countries like Syria, Iraq and Afghanistan to find security and peace near our beloved. We applied for family reunification. Many of us have received the acceptance from Germany already since more than 6 months, passing the maximum deadline for the transfer as prescribed by law. The waiting period nowadays has reached nine months from the date of acceptance. Currently, people who get tickets issued have received their acceptance in January 2017. Everybody has to pay his/her ticket by him/herself.

We are protesting since more than three months against the limitation of transfers to Germany for family reunifications and we will continue our struggle until we succeed. As it was agreed on 17th of September during the last protest we held in front of the Athens Asylum Service near Katekhaki metro station, a refugee delegation consisting of four representatives visited the offices on October 5, 2017 in order to get the promised update on promised improvements from the responsible authorities. During the visit, representatives of the asylum service and the Dublin Unit specifically, informed us that the number of transfers had increased to over 70 persons per month since July and had reached approx. 300 in September. According to them, the Greek authorities had the will to further increase transfers to 600 per month. In the meantime, the Dublin office has reportedly employed three additional officers in order to fasten up procedures. Furthermore, they acknowledged the problem of the expenses forced upon us for the airplane tickets and expressed their will to improve the situation by hiring a number of charters only for family reunification transfers. Finally, and answering our demand on transparency, the exact numbers of transfers will be issued on the internet-page of the asylum service.

– We have been promised many things.
– We have heard these promises many times.
– We are tired to listen, tired to wait, tired to hope.
– We have not received at any point of time a clear answer on who is deciding how many people can leave in one month or who is putting numeral limits on transfers.
– We have not received at any point a clear answer on who is deciding which persons are considered vulnerable and can travel faster and based on which criteria this is decided.
– We just want to know now when we will go to our families. And we want to be treated all equally without any discrimination and according to law.

On Monday 16th of October 2017 we will meet the authorities again, as they promised us that until then they will be able to show us results of their promises. We are in expectation of a quick positive change with prompt transfers to destination countries for all separated families. Otherwise we will have to escalate our struggle for our fair demands.

Refugees from different camps and places in Greece

COE HR Commissioner Seeks Information Regarding Italian Interception and Rescue Actions in Libyan Territorial Waters

Council of Europe Human Rights Commissioner Nils Muižnieks has requested information from the Italian government regarding the nature of Italy’s maritime interception operations being conducted within Libyan territorial waters, the type of support being provided to Libya for these operations, and the nature of any safeguards that Italy may have in place to prevent intercepted migrants from being exposed to a risk of torture or inhuman treatment if returned to Libya.

Muižnieks’ letter notes that while the 2012 Hirsi Jamaa judgment dealt with interceptions in international waters, the Court’s findings clearly appear applicable to Italian operations in Libyan territorial waters.

Excerpts from the HR Commissioner’s 28 September 2018 letter:

“…It is my understanding that the Italian government, at the invitation of the Libyan Government of National Accord, has deployed ships in Libyan territorial waters, with the stated aim to support the Libyan authorities in curbing migrant flows…

Although the Hirsi Jamaa judgment [Hirsi Jamaa and others v. Italy [GC] (App. no. 27765/090) 23 Feb. 2012] deals with interceptions in international waters, the Court’s findings continue, in my view, to be relevant also in the context of the situation which might arise from operations in Libyan territorial waters…

[H]anding over individuals to Libyan authorities or other groups in Libya would [in my view] expose them to a real risk of torture or inhuman or degrading treatment or punishment.  The fact that such actions would be carried out in Libyan territorial waters does not absolve Italy from its obligations under the Convention.

Indeed on several occasions, the Court has found that obligations arising from the Convention may, under certain circumstances, also apply when a state party is acting wholly on the territory of a third country.  This may be the case when a state party to the Convention exercises effective control or authority over an individual on the territory or in the territorial waters of another state.  Such a situation may, in my view, arise, when Italian vessels intercept or rescue migrants in Libyan territorial waters.

…I would be grateful if you would clarify what kind of support operations your government expects to provide to the Libyan authorities in Libyan territorial waters and what safeguards Italy has put in place to ensure that persons, should they be intercepted or rescued by Italian vessels in Libyan territorial , are not subsequently exposed to a situation in which they would face a real risk of treatment or punishment contrary to Article 3…

In addition, in the light of the recently adopted Code of Conduct for non-governmental organisations involved in migrants’ rescue operations at sea, I would appreciate any information you may provide about measures to ensure that search and rescue operations in the Mediterranean, including those conducted by non-governmental actors, can continue to be carried out effectively and in safety….”

Full text of letter here.

„Ihr beschützt uns nicht!“ Die Do-it-Yourself Praxis im Lager Niedstraße. Aus einem Interview mit einer Überlebensexpertin (*Name verändert)

English

Ich treffe Nira in einem Park irgendwo im Südwesten von Berlin. Nira und ich haben beschlossen uns regelmäßig zu treffen und gemeinsam kleinere Artikel über die Situation in den Berliner Lagern zu schreiben. Dieses Mal wollen wir ihre Erfahrungen mit den Sozialarbeiter*innen in dem Niedstraßen-Lager teilen, ein Lager für Frauen und Kinder in Friedenau. Ungefähr 320 Frauen und 80 Kinder leben dort. Das Lager wird von der Sozialen Initiative Niederlausitz (SIN) betrieben. Nira hat ungefähr 10 Monate in der Niedstraße gewohnt und hat weiterhin Kontakt mit vielen Frauen, die immer noch dort leben müssen.

Offizielle Verantwortlichkeit und Do-it-Yourself Praxis
Sie sagt die Probleme mit den Sozialarbeiter*innen sind überall die gleichen. “Ihre offizielle Verantwortlichkeit ist es, dir mit dem Lesen Deiner E-mails, deren Übersetzung, beim Vereinbaren von Terminen mit der LAGeSo, beim Finden von Beratungsstellen zu helfen, Initiativen oder Menschen einzuladen, die Workshops anbieten damit du dich orientieren kannst. Ihre Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass du in einem sauberen Ort lebst, dass du gesundes Essen kriegst.” Sie sagt: “ Es ist total verquer.” Die Fürsorgepflicht wird täglich verletzt, berichtet sie. Die Sprechzeiten der Sozialarbeiter*innen sind auf ein paar Stunden am Tag reduziert, für mehrere hundert Personen und oft können die Menschen sowieso keinen Nutzen daraus ziehen, weil die erreichbare Person eine andere Sprache spricht. Obendrein kooperieren die Sozialarbeiter*innen oft mit dem Sicherheitspersonal und weigern sich die Verantwortung für das Wohlergehen der Frauen und Kinder zu übernehmen. Was besonders problematisch ist, da das Lager in der Niedstraße extra eingerichtet wurde um besonderen Schutz vor den zahlreichen traumatisierenden Erfahrungen zu bieten, welche die Frauen vorher erfahren haben.

Auf die Frage nach den Bürozeiten erzählt Nira mir, dass das Büro in der Woche am Tag nur eine Stunde geöffnet hat. Am Samstag überhaupt nicht und am Sonntag für zwei Stunden: eine Stunde am Morgen und eine Stunde am Abend. “Nur eine Stunde am Tag für 280 Frauen, die in der Niedstraße leben. Meistens stehen nicht alle Sprachen zur Verfügung, wenn also z.B. eine afghanische Frau zur Sprechstunde geht und nur die russische Angestellte da ist, oder auch ein deutscher Sozialarbeiter, dann kann die Frau nicht mit ihnen sprechen und sie können ihre Anliegen nicht bearbeiten und sie sagen komm morgen, komm morgen. Es ist sehr kompliziert und viele Probleme entstehen deshalb.”

Insgesamt arbeiten sieben Sozialarbeiter*innen im Lager Niedstraße. Zwei Männer und eine Frau die Arabisch sprechen, eine Frau, die Farsi spricht, eine Polnisch, eine Russisch und ein Mann, der nur Deutsch spricht. Ich frage was passiert wenn der/die Sozialarbeiter*in nicht deine Sprache spricht, und sie sagt “Es entsteht ein Chaos, oder sie versuchen es auf Englisch zu machen oder die Frauen versuchen von außen Hilfe zu bekommen und zahlen dafür von den 135€, die sie monatlich erhalten. Es gibt viele Initiativen die kostenlose Übersetzung anbieten aber die Sozialarbeiter*innen nutzen diese Angebote oft nicht.” Für einige Frauen aus den Balkanländern, wie Serbien oder Kroatien, ist es besonders schwierig, da kein/e Sozialarbeiter*in ihre Sprache spricht.

Unter der Woche sind die Bürozeiten von 11 Uhr bis 12 Uhr, wenn eine Frau also einen Termin bei der LAGeSo oder einen Integrationskurs hat, oder wenn eine Frau ihre Kinder zu Schule bringen muss, kann sie an diesem Tag keine Unterstützung kriegen. “Manchmal gibt es lange Schlangen, manchmal muss man eine Stunde sitzen und warten.” Obwohl die Sozialarbeiter*innen den ganzen Tag in dem Büro sind, stehen sie nur ein oder zwei Stunden pro Tag zur Verfügung. Manchmal erhalten die Frauen Briefe vom BAMF oder von der LAGeSo, die eine schnelle Antwort erfordern. “In der Regel erhielten wir die Post am Abend, also kannst du erst am nächsten Tag um 11Uhr Hilfe kriegen.” In diesem Fall müssen die Frauen “draußen” nach Hilfe fragen, von anderen Frauen im Lager oder vom Sicherheitspersonal. Sich auf das Sicherheitspersonal zu verlassen ist gefährlich, da das dieses in eine Machtposition bringt in der sie noch mehr Kontrolle über die Frauen ausüben können.

“Sozialarbeiter*innen vernachlässigen Angelegenheiten gerne, so als wäre es nicht passiert. Sie wissen nicht, was sie damit machen sollen. Meistens wirken sie hilflos und als wären sie nicht ausreichend ausgebildet um mit solchen Angelegenheiten umzugehen.“ Die Leute sind meistens nur 5-10 Minuten bei dem Mitarbeitenden. “Manchmal schicken sie Leute, denen sie nicht helfen wollen einfach wieder rauß. Geh und such Dir selbst eine Übersetzung, ich hab keine Zeit das zu übersetzen. Oder ich kann Dir nicht helfen, ich kann keinen Termin für Dich machen. Such Dir selbst einen Arzt. Wir haben uns als Geflüchteten immer gegenseitig geholfen, aber es ist auch nicht unsere Aufgabe, weil wir kriegen kein Geld dafür, sie kriegen das Geld dafür.”

Und diese “Vernachlässigung”, sagt sie, bleibt nicht ohne Konsequenzen für die Frauen. Da war diese eine Frau aus Afghanistan und sie hatte 5 Kinder, erzählt Nira mir. “Sie ist von ihrem Mann weggelaufen, weil er sehr gewalttätig war und dann hat sie die Abschiebung erhalten, weil sie nicht zu dem Interview gegangen ist, weil die Sozialarbeiter*innen ihr den Brief nicht rechtzeitig gegeben haben. Das war ein großer Fehler. Sie machen die ganze Zeit Fehler. Sie verstehen nicht, dass das gefährlich ist. Sie behandeln uns mit Nachlässigkeit.” “Einmal war da eine Frau und sie fragte nach einem Arzttermin. Als sie ihr dann endlich einen Termin vereinbart hatten war es ein Termin in einer Privatpraxis und sie musste 50 € zahlen. Wie kann es sein, dass ein*e Sozialarbeiter*in so einen Fehler macht?”

Vor allem Frauen mit vielen Kindern brauchen Hilfe, sagt Nira. “Eine Freundin von mir hat ein Kind und wollte ihn im Kindergarten anmelden und sie haben ihr gesagt, sie solle hingehen und es selber machen. Eine Frau sagte Du suchst eine Wohnung, geh und guck selber im Internet. Du suchst eine Übersetzung: geh und such Dir selber eine. Und dann musst Du losgehen und zusätzlich 20€ für jemanden zahlen, der dir etwas übersetzt oder mit dir mitkommt. Der/die Sozialarbeiter*in wird schon vom Staat bezahlt, aber sie wollen ihre Arbeit offensichtlich nicht tun.

Sie sagen immer, dass sie sich bemühen, erzählt mir Nira, “aber dann siehst du, dass das Essen sehr schlecht ist. Die Toiletten sind die ganze Zeit sehr schmutzig. Die Frauen gehen alleine zum Arzt/zur Ärztin, ohne Übersetzer*in und dann sagt der Arzt oder die Ärztin, nein, ich kann Dir nicht helfen. Ich habe mit einigen Frauen gearbeitet weil ich diesen Ein-Euro-Job gemacht habe. Übersetzen bei der Arztvisite oder anderswo. Ich bin also mit einigen Frauen zur Ärztin/zum Arzt gegangen und diese*r hat mir jeweils gesagt, dass sie/er der Frau das letzte Mal nicht habe helfen können, weil niemand übersetzt hat. Es ist die Aufgabe der Sozialarbeiter*innen, eine Ärztin/einen Arzt zu organisieren, und zwar jemanden, die/der den Frauen helfen kann, die/der die gleiche Sprache spricht.” Sieben Sozialarbeiter*innen sind nicht genug, sagt Nira, “anstatt 80 Securityangestellte zu beschäftigen, von denen 15 pro Schicht arbeiten, wäre es besser, 20 Sozialarbeiter*innen anzustellen.

Nicht aufmucken!

Seit das städtische Gebäude im Februar 2016 zu einem Lager umfunktioniert wurde haben sich die Bewohnerinnen über die Sozialarbeiter*innen, das Essen und die Sicherheitsangestellten beschwert. Aber im April 2017 wurde eine erste schriftliche Beschwerde verfasst, unterschrieben von 90 Bewohnerinnen, erzählt mir Nira. “Es hat damit angefangen, dass das Essen schlecht war, was 90 Frauen unterschrieben haben, und es gab eine Beschwerde von einigen Frauen, dass die Sozialarbeiter*innen sie respektlos behandeln, manchmal auch verbal aggressiv werden, wie z.B. sie anzuschreien. Sozialarbeiter*innen haben die Frauen damit bedroht, dass sie rausgeschmissen würden oder sie die Polizei rufen würden. Und die ganze Zeit haben die Sozialarbeiter*innen probiert zu bestreiten, dass dies passiert sei – nein, es gibt keine Probleme – obwohl die Probleme mit einer Kamera dokumentiert wurden. Es war die gleiche Situation wie im Tempelhof Lager. Die Sozialarbeiter*innen haben jeweils gesagt, nein, es gibt keine sexuelle Gewalt gegen Frauen hier, und dann wurden sie durch eine sechsmonatige IRIN Untersuchung in Berliner Lagern überführt, die eine Menge sexueller Gewalt gegen Frauen ans Licht gebracht hat.”

Was die Frauen und Kinder in den Lagern brauchen

“Es sollte keine Security, aber dafür mehr Sozialarbeiter*innen geben, wenigstens eine/r von jeder Sprachgruppe und auch sollte ihr Büro den ganzen Tag offen sein. “, fordert Nira. ” So dass die Frauen wenn sie ein Problem haben Hilfe kriegen können. Das ist ihre Arbeit, Soziale Arbeit. An dem Ort an dem ich jetzt lebe, ist das Büro bis 17 Uhr auf, von 9 bis 17 Uhr. Manchmal gehst Du hin und sie sind beschäftigt, aber dann weißt du, dass sie beschäftigt sind, wirklich beschäftig. Dass sie nicht einfach nur rumsitzen und stündlich Pause machen.”

Es sollte alles korrekt ablaufen, sagt Nira. ” Sonst, wenn es keine guten Sozialarbeiter*innen gibt, dann sollten wir alle Lager abschaffen und schließen und die Menschen in Häusern leben lassen und wenn man Hilfe braucht dann tritt man mit einer Beratungsstelle in Kontakt. Weil die machen ihre Arbeit offensichtlich ziemlich gut, sie strengen sie an. Man sieht, dass sie sich Mühe geben. Sie sind auch Sozialarbeiter*innen, aber man sieht, dass sie sich anstrengen, nicht so wie die Sozialarbeiter*innen in der Niedstr. Vor allem, sie kriegen ja auch Unterstützung von Schöneberg hilft – das sind Freiwillige, aber auch Leute, die mithelfen können. Die Verantwortung liegt nicht nur bei ihnen, aber auf jeden Fall machen sie keine gute Arbeit.”

 

 

English

“Your work it to protect us!” The do-it-yourself practice at the lager at Niedstraße. From an expert of survival (*name changed).

I meet Nira in a park somewhere in south-west Berlin. Nira and I agreed to meet up regularly to write smaller articles about the situation in lagers in Berlin. This time we want to talk about her experience with social workers at the lager at Niedstraße, a lager for women and children in Friedenau. Around 320 women and 80 children live there. The lager is run by the social initiative Niederlausitz (SIN – Soziale Inititative Niederlausitz). Nira lived at Niedstraße for about 10 months and is still in contact with many women who are still forced to live there.

Official responsibility and “do-it-yourself” practice

“Their official responsibility is to read and translate official letters for you, to help you to make appointments with LAGeSo (State Office for Health and Social Affairs), to clarify questions and to support you in finding a Beratungsstelle (counselling centre) if you are in need of one”, Nira shares. “Their work is to make sure you live in a clean, healthy place. That you get good healthy food”. But there is a big gap between official responsibility, job description, and her lived experienced with social workers in different lagers. “Everything is messed up”, she says. Availability is reduced to a few hours a day (for a few hundred people!) and often social workers are not able to communicate with the women because of language barriers.

Asking about the office hours Nira tells me that during the week the office is open only one hour a day. Saturday not at all and Sunday 2 hours: one hour in the morning and one hour in the evening. “Its only one hour a day for 280 women that live at Niedstraße. Most of the time there are not all of the languages available so for example one Afghan women would go and there was only a Russian or Germany employee working. She cannot talk to them and they cannot solve her issues and they just say come back tomorrow, come tomorrow. It´s very complicated and many problems happen because of this.”

There are seven social workers at Niedstraße in total. Two men and one women speaking Arabic, one women speaking Farsi, one Polish, one Russian and one man that speaks German only. What happens if the social worker doesn’t speak your language, I ask, and Nira says “Things get messed up, they try to do it in English or the women try to get help from outside and pay it from the 135 euros they are receiving. There are many initiatives that offer free translation but the social workers often don’t make use of them.” For some women from Balkan countries such as Serbia or Croatia its particularly difficult because no social worker at Niedstraße speaks their language.

During the week the office hours are from 11am-12pm so if a woman has an appointment with LAGeSo, an integration course or has to take her children to school, she is not able to see a social worker. “Sometimes there are long queues, sometimes you have to sit and wait for an hour.” Even though the social workers are in the office all day they are only available for one or two hours a day. Often women receive letters from the BAMF or LAGeSO that require an urgent response. “We used to get the mail in the evening so you can’t get help until the next day at 11am.” In that case the women need to ask for help from “outside”, ask other women in the lager or security staff. But becoming dependent on security staff is dangerous, Nira says, as it puts them in a position of power in which they are able to exert even more control over the women.

“Social workers at Niedstraße prefer to ignore issues. Like they don’t know what to do about it. Most of the time they seem helpless and like as they didn’t have had enough training to handle such issues”, Nira shares. People usually spend 5-10 minutes with a social worker. “Sometimes they just dismiss people. Go and find a translator yourself, I don’t have time to translate this. Or I cannot help you, I cannot make an appointment for you. You find a doctor yourself. We used to help each other as refugees but it’s also not our work because we don’t get money for it but they do get payed for it.”

And this “negligence” she says, is not without consequence for the women. There was this one woman from Afghanistan and she had 5 children, Nira tells me. “She got deported because she didn’t go to her interview because the social workers did not give her the letter in time. That was a big mistake. They do mistakes all the time. They don’t understand that this is dangerous. They treat us with negligence.” Nira shares another story with me: “There was one women and she was asking for an appointment with a doctor. She had to go several times until they were willing you help her and then they made an appointment for her at a private clinic. When we went there they said to her that she has to pay 50 euro. How comes that the social worker does this mistake?”

Especially women with many children need help, Nira says. “My friend has a child and she wanted to register him for the kindergarten and they told her: go and do it herself. One women said you want to look for apartment on the internet: go and do it yourself. You want to look for a translator: go and do it yourself. And then you have to go and pay extra money. 20 euros for a translator to translate something for you or to come with you. The social worker is already paid by the government but they obviously don’t want to do their work.”

All the time they are saying “we are trying!, Nira tells me, “but then you find the food is very bad. The toilets are very dirty all the time. The women go to the doctor alone without a translator and the doctor is not able to help. I worked with some women because I was doing this 1 euro job. I went with some women to the doctor and the doctor told me that she couldn’t help the women the last time because there was no translator. It’s the work of the social worker to find a doctor, to find a doctor that can help the woman, that speaks the same language.” Seven social workers are not enough, Nira says, “instead of hiring 70 security workers with 15 people working every shift its better to hire 20 social workers.

Don’t speak up!

Since the municipal building became a lager in February 2016 women complained about the social workers, the food and security staff. But in April 2017 there was a first official complaint made, signed by 90 women, Nira tells me. “It got started because the food was bad and there was a complaint from a few women that the social worker are treating them with no respect and sometimes with verbal aggression like shouting at them. And all the time the social workers tried to deny that this is happening although the problems were documented with a camera.”

What happened after the complaint, I ask. Nira tells me that they threatened the women so they would get afraid and withdraw the complaint. The women were told that if they make another protest within the lager they will be deported by LAGeSo. In the end of April 2017 – after the complaint – the regional manager of the SIN, Nira says, “was shouting at us as we were slaves, as if we had no rights and then he was protecting the security and the social workers”.

What the women need

“There should not be security and there should be more social workers at least one from every language group and also their office door should be open all day long”, Nira demands. “So when women have a problem they can go and get help. That´s their work, social work. In the place I´m living now the office is open until 5pm, from 9am to 5pm. Sometimes you go and they are busy. Really busy. Not sitting and drinking coffee and having a break every hour.“

Things should be done correctly, Nira says. “Otherwise if there are no good social workers, we should abolish, close all the lager and let people live in houses and then when you need help you can get in touch with a Beratungstelle (counselling centre). Because apparently they do their job quite well. They are also social workers but you can see they are trying hard not like the social workers at Niedstraße. Especially because at Niedstraße they also get help from the initiative Schöneberg hilft – its volunteers but they are also people that can help. It’s not all the responsibility on them but they still don’t do a good job.”

Summary September 2017

Nador: In the past month the repression and harassment of migrants living close to the border has increased, namely in Casiago, Nador, Tangier and Fes. In Nador more than 400 Sub Saharan migrants, women, men and children, have been caught and deported towards the south of the country to cities such as Casablanca, Agadir and […]

RESUMÉ SEPTEMBRE 2017

Nador Depuis le mois passé la répression et la chasse aux migrants á pris l’ampleur au niveau des frontières , précisément á Casiago, Nador, Tanger et Fès. Actuellement á Nador on compte plus de 400 migrantes subsahariens, femmes, hommes et enfants, attrapés et refoulés dans d’autres villes au sud du pays (Casablanca , Agadir, Tiznit). […]

Resumen septiembre 2017

Nador Desde el pasado mes, la represión y la cacería de migrantes subsaharianos ha aumentado considerablemente en las zonas fronterizas, concretamente en Ceuta, Nador, Tánger y Fez. Actualmente en Nador más de 400 migrantes subsaharianos, mujeres, hombres y niñxs han sido detenidos y desplazados forzosamente a ciudades del sur, como Casablanca, Agadir y Tiznit. Durante […]

Refugees & Queers: “Leaving the queer bubble” – PR und Medientraining

english version below

Liebe Interessierte,

Weitere Informationen zu entnehmen Sie bitte der Einladung:

Einladung Workshop Medientraining DE

ENGLISH: invitation workshop media training EN

SPANISH/CASTELLANO: invitación al taller

FRENCH/FRANÇAIS: invitation à l’atelier FR

RUSSIAN/РУССКИЙ: приглашение на семинар RU

KURDISH/KURDÎ: vexwendina karsaziyê KUR

FARSI/فارسی: FAS دعوت کارگاه

ARABIC/عربى: AR دعوة ورشة العمل

URDU/اردو: ورکشاپ : ھم : ھم جنس پسند اور پناہ گزین جنس پسندی کےحصار سے نکلتے پی آر اور تربیتِ زرائع ابلاغ -ہوئے

 

 

Soli Crêpes against repressioncrap!

for the 24.10: https://www.facebook.com/events/1186910981441970
for the 28.11: https://www.facebook.com/events/1492764560817537

(with english version down below)
Soli Crêpes against repressioncrap!

Am 05.10 (Do), 24.10 (Di) und am 28.11 (Di) gibt es ab 19:30 Vegane Crêpes in der B-Lage.

Bei einer gemeinsamen Aktion werden manchmal nur einige verurteilt. Was nicht heissen muss, dass sie es alleine durchstehen müssen.

Kommt gerne vorbei und teilt die info….

2014 während des March for Freedom in Luxemburg, gab es 13 brutale Festnahmen. Die Gefangenen wurden am gleichen Tag wieder freigelassen.

Nach mehr als zwei Jahren erhob die Luxemburger Behörde Klage gegen einige Gefangene. Ende Mai diesen Jahres wurden vier Aktivisten_Innen aufgrund der Anklage “bewaffneter und geplanter Rebellion” verurteilt.
Keine der angeklagten Personen konnten konkrete Tatvorwürfe gemacht werden.

Sie kriegen den ganzen Stress ab. Denn sowas kostet Energie, Zeit aber auch oft viel Geld wie Anwalt-, Prozess- und Strafkosten. Darum bitten wir euch: Geniesst die Crêpes und unterstützt, wenn ihr könnt, finanziell die Leute, die es am meisten trifft. Danke.

B-Lage: Mareschstraße 1 / 12055 Neukölln – Rixdorf
S Sonnenallee /U Karl Marx Straße /M41 Mareschstraße
http://www.b-lage.de/
https://www.facebook.com/BLageNeukoelln/

Mehr infos über das Urteil: http://oplatz.net/fazit-der-pressekonferenz-zum-gerichtsprozess-gegen-teilnehmer-des-march-for-freedom-in-luxemburg/
Über den March: https://freedomnotfrontex.noblogs.org/

Zusätzlich gibt es am 24.10 die Veranstaltung “Talking about the Revolution” – von „Adopt a Revolution“.

Talking about the Revolution – Erlebte Perspektiven auf Diktatur und Widerstand in Aleppo
Einführung und Gespräch zu Aktivismus und ziviler Selbstorganisation einer Stadt gegen ein gewaltvolles Regime und Islamismus. Mit dem syrischen Aktivisten Ehsan Dallal und Ansar Jasim von Adopt a Revolution
https://www.adoptrevolution.org/
https://www.facebook.com/AdoptaRevolution/

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Soli crêpes against repression!

  On Thu October 5th, Tue Oct 24th and Tue November 28th at 19:30, there are vegan crepes at the B-Lage

Sometimes only a few are condemned by a joint action. Which doesn’t mean, that they have to go it through alone.

2014 during the March for freedom in Luxembourg, there were 13 brutal arrests. The prisoners were released the same day.

After more than two years, the Luxembourg authorities filed suit against some prisoners. At the end of May, four activists were condemned with the charge “armed and planned rebellion”.
None of the accused persons could be accused of real allegations.

They get all the stress. Because it costs energy, time but also a lot of money like lawyer, process and penalty costs. So we ask you: Enjoy the crepes and support if you can, thanks

B-Location: Mareschstraße 1/12055 Neukoelln – Rixdorf
S Sonnenallee / U Karl Marx Street / M41 Mareschstraße
http://www.b-lage.de/
https://www.facebook.com/BLageNeukoelln/

More about the judgement: http://oplatz.net/fazit-der-pressekonferenz-zum-gerichtsprozess-gegen-teilnehmer-des-march-for-freedom-in-luxemburg/
About the Marsch: https://freedomnotfrontex.noblogs.org/

In addition, the presentation “Talking about the Revolution” – from “Adopt a Revolution” will take place on 24.10

Talking about the Revolution – Experienced perspectives on dictatorship and resistance in AleppoIntroduction and discussion on activism and civil self-organization of a city against a violent regime and Islamism. With the Syrian activist Ehsan Dallal and Ansar Jasim, members of Adopt a Revolution.
https://www.adoptrevolution.org/
https://www.facebook.com/AdoptaRevolution/

Konferenzbericht „Death at Sea and the Securitisation of Search and Rescue“

Von Marlene Resch Am Weltflüchtlingstag hat Sea-Watch zusammen mit sieben weiteren NGOs von der EU eine andere Migrationspolitik gefordert, was nun Wirkung zeigt. Als Pilotprojekt soll ein unabhängiges Beobachtungszentrum für das Mittelmeer eingerichtet werden, wie vergangene Woche mit Vertretern von EU und Frontex in London beschlossen wurde. Wir kämpfen weiter, damit auch die anderen Forderungen…

Der Beitrag Konferenzbericht „Death at Sea and the Securitisation of Search and Rescue“ erschien zuerst auf Sea-Watch e.V..