Erste Demonstration für die Einheit der Flüchtlings-Community in Apolda

Stoppt die Abschiebungen und stoppt das Dublin-Abkommen! Für Bewegungsfreiheit!
Bringt die Flüchltlinge zurück!


Datum: 2. Dezember 2017 Zeit: 14:00 Uhr Ort: Bahnhof Apolda
Wir, die Flüchtlinge in Apolda und in Thüringen, fordern unbedingten Respekt für unsere verfassungsgemäßig garantierten Rechte auf Menschenwürde. Diese Rechte beinhalten unser Recht auf sicheren Aufenthalt, Sicherheit, das Recht zu arbeiten, das Recht auf privaten und menschenwürdigen Wohnraum hier in Apolda und wo auch immer wir uns entscheiden, leben zu wollen.

Wir sind Flüchtlinge vom Heim Auf dem Angenspanne 3, 99510 Apolda, in welchem mehr als 250 Flüchtlinge leben. Viele Flüchtlinge sind in dem Heim bzw. Lager seit mehr als 3, bis hin zu 16 Jahren isoliert, ohne Perspektive, viele haben Abschiebungsandrohungen erhalten, einige wurden ohne Ankündigung abgeschoben. All das ist traurig.

Wir fordern die Anerkennung unserer Asylanträge, mittels derer wir uns bemühen, internationalen Schutz vor Verfolgung in unseren Heimatländern zu erhalten. Eine Verfolgung, die von der zweifelhaften Zusammenarbeit westlicher Regierungen mit den Tyrannen und Marionetten, die sie in unseren Ländern eingesetzt haben, begünstigt wird. Wir weigern uns, die fehlerbehafteten Entscheidungen über unsere Anträge durch das Bundesministerium für Aysl, Migration und Flucht (BAMF) in Thüringen zu akzeptieren. Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass das BAMF Angestellte einsetzt, die mit Diktatoren und unterdrückerischen Regimen in Asien zusammenarbeiten, um die Anerkennung der Asylanträge verfolgter Flüchtlinge beispielsweise aus Kambodscha in Deutschland zu vereiteln. In solchen Fällen ist das Bearbeitungsverfahren der Asylanträge kompromittiert und unterwandert und die Flüchtlinge sind weiterhin in Gefahr. Das muss ein Ende nehmen.

Wir protestieren dagegen und fordern ein unverzügliches Ende der geplanten Abschiebungen inklusive der zweifelhaften sogenannten Dublin-Abschiebungen!

Wir fordern das unverzügliche Ende der erzwungenen und zynischen „freiwilligen“ Rückkehr von Flüchtlingen in Länder, in denen ihre Sicherheit nicht gewährleistet werden kann.

Soppt den Terror und die Todesfälle an den EU-Außengrenzen und im Mittelmehr. Stoppt die neue Sklaverei und Folter afrikanischer Flüchtlinge, die eure Politik in Libyen und an euren Grenzen befördert, die immer weiter außerhalb des europäischen Territoriums verlagert werden.

Mehrere afrikanische Länder wurden durch korrupte und böswillige Verträge, die die EU ihnen aufgezwungen hat, in Internierungslager der EU verwandelt. All das, während die EU, angeführt von Deutschland, ihre schamlose Ausbeutung dieser Länder fortsetzt. Sie zerstören unsere Länder und unser Leben und verschlimmern damit unsere Fluchtgründe. Wir sind auch Menschen und haben das Recht auf ein würdevolles Leben. Das ist unsere Forderung und sie ist UNVERHANDELBAR!!! Wir werden es erleben.

Stoppt das Verbrechen der Familientrennung. Wir fordern unser Recht auf Familienzusammenführung ein. Wenn euch eure Familien hier in Europa so wichtig sind, umso wichtiger sind uns unsere.

Wir, die Flüchtlings-Community in Apolda/Thüringen, laden euch, die Flüchtlinge und Aktivist_innen, politische Bewegungen und Gruppen, Freund_innen und Unterstützer_innen dazu ein, an unserer Demonstration und unseren Protesten teilzunehmen. Wir brauchen eure Solidarität, während wir unseren Kampf gegen das koloniale Unrecht fortsetzen und die deutsche Deportationskultur, basierend auf Isolation und Ausschluss, Erniedrigung, Einschüchterung und Misshandlung der Flüchtlinge, bloßstellen.

Wir werden Abschiebungen als Norm nicht anerkennen und und kämpfen gegen Abschiebungsdrohungen, Rassismus, Diskriminierung und die Unterdrückung der Flüchtlinge in Apolda.

Zu lange hat die Welt über die Versklavung der Afrikaner_innen in der Vergangenheit geschwiegen. Schweigt nicht angesichts der menschenunwürdigen Behandlung der Flüchlinge durch die westeuropäischen Abschieberegime. Nein! Wir können heute nicht weiter schweigen!

Wir sind entschlossen, bis zum Ende zu protestieren: Gegen die menschenunwürdige Behandlung der Flüchtlinge in Apolda durch die Kommunalbehörden des Auswärtigen Amts, die Polizei, die Security und den Service in den Lagern, die soziale Arbeit in den Lagern Apoldas.

Spendet und engagiert euch in Solidarität mit der Bewegung der Flüchtlings-Community!
Kontoinhaberin: The VOICE
Betreff: “Unity-Protest”
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

Kontakte in Apolda:
Dr. Aghayev Magsud, Tel.: 017622394162 |Mohammed Ahsan, Tel.: 0173 1436248

Kontakte in Jena:
Jena: Miloud L. Cherif, Tel.: 0176 32360839

Organisiert von der Thüringer Flüchtlings-Community in Apolda und Jena
The VOICE Refugee Forum Jena

“Verhindern sie die Verletzung grundlegender Rechte” – Offener Brief von MdEP’s

“Wieder und wieder werden wir Zeuge von Berichten, wie die Libysche Küstenwache grundlegende Rechte verletzt. Aufgrund dessen fordern wir Sie auf, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um diese Verletzung grundlegender Rechte zu verhindern.” Sechs Abgeordnete des Europäischen Parlaments formulieren einen Brief an die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik und fordern…

Der Beitrag “Verhindern sie die Verletzung grundlegender Rechte” – Offener Brief von MdEP’s erschien zuerst auf Sea-Watch e.V..

Erste Demonstration für die Einheit der Flüchtlings-Community in Apolda // 1st Refugee Unity – Community Demonstration in Apolda (Thueringen)

 

 

 

 

 

 

 

 

Datum: 2. Dezember 2017

Zeit: 14:00 Uhr Ort: Bahnhof Apolda

Stoppt die Abschiebungen und stoppt das Dublin-Abkommen! Für
Bewegungsfreiheit!  Bringt die Flüchltlinge zurück!

Wir, die Flüchtlinge in Apolda und in Thüringen, fordern unbedingten
Respekt für unsere verfassungsgemäßig garantierten Rechte auf
Menschenwürde. Diese Rechte beinhalten unser Recht auf sicheren
Aufenthalt, Sicherheit, das Recht zu arbeiten, das Recht auf privaten
und menschenwürdigen Wohnraum hier in Apolda und wo auch immer wir uns
entscheiden, leben zu wollen.

Wir sind Flüchtlinge vom Heim Auf dem Angenspanne 3, 99510 Apolda, in
welchem mehr als 250 Flüchtlinge leben. Viele Flüchtlinge sind in dem
Heim bzw. Lager seit mehr als 3, bis hin zu 16 Jahren isoliert, ohne
Perspektive, viele haben Abschiebungsandrohungen erhalten, einige wurden
ohne Ankündigung abgeschoben. All das ist traurig….volltext:
http://thevoiceforum.org/node/4422

Spendet und engagiert euch in Solidarität mit der Bewegung der
Flüchtlings-Community!
Kontoinhaberin: The VOICE
Betreff: “Unity-Protest”
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

Kontakte in Apolda:
Dr. Aghayev Magsud, Tel.: 017622394162 |Mohammed Ahsan, Tel.: 0173
1436248

Kontakte in Jena:
Jena: Miloud L. Cherif, Tel.: 0176 32360839

Organisiert von der Thüringer Flüchtlings-Community in Apolda und Jena
The VOICE Refugee Forum Jena
Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net | http://thevoiceforum.org
Break Deportation Network |http://breakdeportation.blogsport.de

——– English—————–

1st Refugee Unity – Community Demonstration in Apolda (Thueringen)

Date: 2nd December 2017

Time: 2pm, Place: Apolda Train station

Stop the Deportations and Stop Dublin Deportation for Freedom of
Movement!!!

Bring back the refugees!!

We the refugees in Apolda and Thuringen in general demand the
unconditional respect for our constitutionally guaranteed rights to
human dignity. These rights include our right to secured residence,
security and safety, the right to work, the right to private and humane
housing here in Apolda or in anywhere we may chose or wish to live.

We are refugees living Auf dem Angespanne 3, 99510 Apolda, for more than
250 refugees. Many refugees are isolated in this Heim -lager already for
more than (3years to 16years) without perspectives, many are under
deportation threats, some are deported without notice of
deportation…….continue http://thevoiceforum.org/node/4421

Photo: Some activists of Refugee Community Apolda in the office of The
Voice Refugee Forum in Jena
http://thevoiceforum.org/node/4421

Donate and campaign in solidarity with the refugee community movement.
The VOICE – Bank Account code: “Unity-Protest”, Kontonummer: 127829,
BLZ: 260 500 01, IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29, BIC: NOLADE21GOE

Contacts in Apolda: Dr. Aghayev Magsud, Tel.: 017622394162 |Mohammed
Ahsan, Tel.: 0173 1436248 | Jena: Miloud L.Cherif, Tel.: 0176 32360839
Organized by the Apolda and Jena Refugee Community in Thueringen
The VOICE Refugee Forum Jena Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net |
http://thevoiceforum.org
Break Deportation Network |http://breakdeportation.blogsport.de
_______________________________________________

Call for Demonstration against Food Coupons in Merseburg (5th dec)

(Deutsche Übersetzung unten)

***PLEASE SHARE AND INVITE YOUR FRIENDS***

What? Demonstration against food coupons, work ban and deportations!

When? 5th December 1pm

Where? Merseburg Bhf (Train station)

We, the group of café internationale and friends, need your support. We want to protest together against the racism of the authorities and society, especially in Sallekreis.
The effects get a old quality again. Since August of this year, the responsible try to force people (in DULDUNG) to bring their passports, with the aim in order to be able to deport them, by means of withdrawal and replacement with food coupons.

The authorities in Germany follow the idea of deporting people as much as they can, and for that they are prepared to leave behind every regular and not least moral foundation of democratic coexistence.
The area of Saalekreis is on the top in Sachsen-Anhalt.

The last few months are testimony to a procedure on the part of the foreigners authority,
from which all those who hear it can not believe that such a thing really happens. But they happen.
And who knows what they are still planning, what they are still capable of.

We don’t want to know it! It needs to stop (before)! And we will fight for the end of this institutional racism! We want to go on the streets for a solidarity society and for equal rights for all! To create a new idea of  living together, the permanently threat needs to end, so we can think and discuss about the next steps together and without fear.

Join the demonstration, join the movement, join the idea! We are looking forward to see you and your friends on the street and beyond.

LEIPZIG-SPECIAL: Friday, 1st of december, we’ll do an information event and Soli-Tresen.
WHERE? Eisenbahnstr 113b // Start: 8pm

For more information or questions or what else
fb: https://www.facebook.com/events/566877240320583/
or  https://www.facebook.com/cafeinternationalemerseburg
eMail: cafeinternationale@posteo.de
blog: cafeinternationale.wordpress.com
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BITTE TEILEN UND FREUND*INNEN EINLADEN!

Was? Demonstration gegen Lebensmittelgutscheine, Arbeitsverbote und Abschiebungen

Wann? 5. Dezember 13Uhr

Wo? Merseburg Bahnhof (Treffpunkt Bahnhof)

Wir, die Gruppe um das Café Internationale und Freund*innen brauchen eure Unterstützung. Wir wollen gemeinsam protestieren, gegen den Rassismus der Behörden und der Gesellschaft, besonders im Saalekreis. Die Auswirkungen dessen werden sichtbarer, in alter bereits bekannter Qualität. Seit August dieses Jahres werden wieder mehr Menschen (die eine Duldung haben) dazu genötigt ihre Pässe zu besorgen, um sie dann abschieben zu können.

Als Sanktion für sogenannte „mangelnde Mitwirkung“an der Passbeschaffung bekommen die Menschen seit einigen Monaten ihre Leistungen in Lebensmittelgutscheinen statt Bargeld. Lebensmittelgutscheine sind die letzte mögliche Leistungskürzung, ein selbstbestimmtes Leben ist damit nicht möglich.
Die Behörden in Deutschland verfolgen das Ziel möglichst viele Menschen abzuschieben, dafür ändern sie Gesetze oder legen diese besonders restriktiv aus. Lassen jegliche Moral, wie auch demokratische Standards hinter sich. Der Saalekreis steht bei dem Thema Abschiebung mit an der Spitze von Sachsen-Anhalt.

Die letzten Monate zeugen von einem Vorgehen seitens der A***behörde, welches sprachlos macht.
Wir können nicht glauben, dass so etwas möglich ist. Doch es passiert! Und es muss aufhören, sofort!
Und dafür wollen wir kämpfen, für ein Ende des institutionelle Rassismus!

Wir wollen den Protest auch auf die Straße tragen, für eine solidarische Gesellschaft und gleiche Rechte für alle!

Um neue Idee und Wege für ein gesellschaftliches Miteinander zu versuchen,
muss mit dieser permanenten Bedrohung Schluss sein,
damit die nächsten Schritte gemeinsam und ohne Angst gegangen werden können.

Komm zur Demonstration, komm in Bewegung, bring dich ein!

Wir sehen uns auf der Strasze und darüber hinaus!

EXTRA in LEIPZIG: Am Freitag, dem 1.12.2017, wird es eine Infoveranstaltung mit Solitresen geben.
WO? Eisenbahnstr 113b (Hinterhaus) // Start: 20Uhr

Für weitere Infos, Fragen oder Anmerkungen:
fb: https://www.facebook.com/events/566877240320583/
oder https://www.facebook.com/cafeinternationalemerseburg
eMail: cafeinternationale@posteo.de
blog: cafeinternationale.wordpress.com

‘Solidarity Messages for those in Transit’ – Alarm Phone video project!

‘Solidarity Messages for those in Transit’ is a video project that
emerged through the WatchTheMed Alarm Phone network. It aims to reach
travellers along their migratory trajectories, in order to support them
when they navigate the many border obstacles and traps that the EU and
its member states have erected in their paths. Through the videos,
survivors of the border regime who reached their desired destinations
and people still on the move, speak directly to the many thousands who
are forced onto dangerous migration routes or into inhumane conditions
in Libya and elsewhere, to those who risk their lives when escaping via
the sea, and to those who face oppression and the threat of forced
deportation after arriving in Europe. The videos were shot in Germany
and Italy, and share the insights of several people who survived the EU
border regime and continue to resist it. Based on their lived
experiences, they offer information, warnings, support and
encouragement. Some of the videos’ themes include ‘Safety at Sea’,
‘Fingerprints and the Dublin Regulation’, ‘Warnings against Frontex’ and
‘Asylum and Detention’. The first three videos about the fingerprint
issue have been released in Somali, Amharic and Tigrinya, with English
as the subtitle. While we face a time of repression in the aftermath of
the long summer of migration, there are still cracks in the system and
we hope that these videos will be spread widely, moving alongside those
who travel on despite Europe’s desire to deter.
You can help to share the video:
Youtube chanel with all videos:
Amharic video – Kindesha:

Somali video – Abdulkadir:

Tigrinya video – Asefaw:

Vluchtelingen Wij Zijn Hier kraken in Osdorp

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dashingly Zaterdag 25 november 2017 hebben wij, een groep van 20 Swahili-sprekende vluchtelingen van het vluchtelingencollectief ‘Wij Zijn Hier’ het pand met adres Osdorpplein 881-882 in Amsterdam in gebruik genomen.

Wij voelen ons gedwongen om op deze manier huisvesting te vinden omdat we anders over straat moeten zwerven. De nachtopvang, beter bekend als BBB, zit vol, heeft inmiddels wachtlijsten en dwingt ons overdag op straat zonder geld of bezigheid (werken of studeren mogen we niet). Het geeft veel stress en we weten eigenlijk niet eens waar we naar het toilet kunnen. Ook als we ziek zijn, moeten we de straat op. De nachtopvang geeft geen rust en zelfbeschikking. Er wordt ons bijvoorbeeld verteld wanneer en wat we moeten eten, zelf koken is niet mogelijk. Ons gevoel van vrijheid en menselijke waardigheid wordt ons ontnomen. Daarom betrekken we leegstaande panden die niet in gebruik zijn.

We hebben de Gemeente Amsterdam de afgelopen 5 jaar steeds onze situatie uitgelegd en gevraagd om ons te helpen met de basale voorziening van onderdak, maar de gemeente vindt dat het de landelijke overheid is die dit probleem moet oplossen. Om aan je toekomst te kunnen werken, is het nodig om een beetje tot rust te kunnen komen. Velen van ons werken aan een hernieuwde asielaanvraag. De voorwaarden die hiervoor gesteld worden, zijn niet makkelijk. Maar we weten dat het mogelijk is als we de kans krijgen; van de Wij Zijn Hier groep hebben inmiddels rond de 100 personen alsnog een verblijfsvergunning gekregen.

We zijn een groep van 20 personen en willen goed voor het gebouw zorgen en met respect voor onze buren in ons nieuwe onderkomen gaan wonen. We hebben in het verleden regelmatig goede afspraken kunnen maken met pandeigenaren. We hopen hier te kunnen verblijven zolang het gebouw geen nieuwe concrete bestemming heeft. We verwelkomen de buren ons te bezoeken en kennis te maken. En we hopen solidariteit te ontvangen van de buurt. Geen mens zou uitgesloten mogen worden van de maatschappij.

 

Demonstration at the international day against violence against woman 25.11.2017, 15:00 Hermannplatz

below: English, deutsch, kurmanji, فارسی, Türkçe, سۆرانی, polska, Español, Français, Italiano, Rusyn, português, TIẾNG VIỆT , عربى, zazaki

Hortolândia ***Continue fighting the feminicide***
through women’s self organization and women’s self defence 25th of November, the international day against violence against women, is the expression of resistance of women around the world! Whether it is in Kurdistan or in Europewomen are organizing against the sexist mentality of domination that kills thousands of women, children and
girls on a daily basis. Whether it’s in the family, on the street, in war or persecution.
We defend ourselves,
We organize ourselves,
WE DECIDE FOR OURSELVES HOW WE WANT TO
LIVE!
We are fighting for all of us. Also for those of us who are absent today, because they are locked away in the lagers
and jails. For the 25th of November we call out to all women*(or those who are imposed a certain role by the state and society) as well as Trans*, Inter* people, in all our differences to strengthen our solidarity to go beyond borders, to conquer the streets and houses and to stand together against all facets of violence – in the sence of “Ni Una  Menos”!
NO WOMAN* IS ALONE
25.11.2017, 15 UHR
HERMANNPLATZ, BERLIN
BRING YOUR SLOGANS AND SIGNS!

more infos: https://de-de.facebook.com/events/1998933407062815/

Flyer: https://www.dropbox.com/sh/df007y3dju2puze/AADDtuRt6W96oR0_q9kviwZwa?dl=0

Deutsch

Den Feminizid weiter bekämpfen
durch Frauen*selbstorganisierung
& Frauen*selbstverteidigung
Der 25. November als internationaler Tag gegen Gewalt
an Frauen* ist ein Ausdruck des Widerstandes der
Frauen* weltweit! Ob in Kurdistan oder in Europa –
Frauen* organisieren sich gegen die sexistische
Herrschaftsmentalität, die tagtäglich tausende Frauen*,
Kindern und Mädchen tötet.
Ob in der Familie, auf der Straße, im Krieg oder in der
Verfolgung,
verteidigen wir uns selbst,
organisieren wir uns selbst,
WIR BESTIMMEN SELBST, WIE WIR LEBEN
WOLLEN!
Die in den Lagern und in den Gefängnissen sind ein Teil
von uns.
Zum 25. November 2017 rufen wir alle Frauen* (oder die,
denen eine von Staat und Gesellschaft vorgedachte
Rolle auferlegt wird), sowie Trans*Inter*Personen auf, in
all unserer Vielfalt unsere Solidarität zu stärken, Grenzen
zu überschreiten, die Häuser und Straßen zu erobern
und gegen Gewalt in all ihren Facetten im Sinne von Ni
una Menos zusammenzustehen!
KEINE FRAU* IST ALLEIN!
SAMSTAG, 25.11.2017
15Uhr, HERMANNPLATZ
BRINGT EURE PAROLEN & SCHILDER MIT!
——-
Kurmanji

Bi xwerêvebirina û xweparastina jinê
emê bi berdewamî dijî qirkirina jinê
têbikoşin
25 ê Mijdarê wek roja têkoşîna navnetewî ya dijî
şîdeta hemberî jinê buye sembola berxwedaniya jinê
ya cîhanî! Çi li Kurdistan çi li Ewrûpa tevahî jinan li
hemberî hişmendiya zayendperestî ku rojane bi
hezaran jinan, keçan û zarokan dide kuştin, xwe bi
rêxistin dike.
Ger li Malbatê be, li kolanan, di şer de an jî di dema
zilmê de be
emê xwe bi xwe biparêzin,
xwe bi xwe bi rêxistin bikin,
EM BİRYARÊ Bİ XWE DİDİN KA EMÊ ÇAWA BİJÎN!
Yên di qampan û di girtîgehan de ne perçeyek ji me
ne.
Em bi wesîleya 25 ê Mijdarê 2017 dan de bang li
tevahî jinan dikin, bi her cûreyê piştgiriya jinê bilindtir
bikin, sînoran derabs bikin, Mal û Kolanan bikin
meydana têkoşînê û li dijî hemû cûreyên şîdetê wek
Ni una Menos hevgirtina xwe xurttir bikin.
TÛ JİN Bİ TENA XWE NÎNE!
*Em bang li hemû jinan dikin ( an jî li wan kesan dikin
ku ji aliyê dewletê an civakê ve bi rolek ve hatin
tepisandin), dîsa li wan kesan dikin ku zayenda xwe
cûda pênase dikin.
25.11.2017, Demjimêr 15, Cîhê kombûnê:
HERMANNPLATZ, BERLIN
Panqartên xwe û diruşmên xwe bi xwe ra bînin!
——-
فارسی

به جنگ با فمنیساید (زن کشی و زن ستیزی)
ادامه می دهیم!
52 نوامب، روز جهانی مبارزه با خشونت علیه زنان*، فرصتی است برای بیان مقاومت
زنان* در ستاس جهان! از آسیا تا آفریقا، اروپا تا قاره ی آمریکا، زنان* در حال
سازماندهی خود علیه تفکر و سلطه جنسیتی ای هستند که روزانه به قیمت جان
هزاران زن*، کودک و دخت* تام می شود.
چه در خانواده، چه در خیابان، چه در جنگ، و چه دربرابر تعقیبات قانونی ما زنان*
از خودمان دفاع می کنیم،
خودمان را سازماندهی می کنیم،
و خودمان تصمیم می گیریم که چگونه می خواهیم زندگی کنیم!
زنان* برای همه زنان* مبارزه می کنیم. همه آن زنانی* که امروز غایب هستند، « ما »
زنانی* که در زندان ها، کمپ های پناهندگی یا در خانه های خود محبوس شده اند.
در روز 52 نوامب ما از همه زنان* (یا همه آنهایی که نقشی معین از سوی حکومت و
جامعه بر آنها تحمیل شده)، از ترنس ها، و اینتها دعوت می کنیم تا همه بازو در بازو
حلقه همبستگی را محکمت کنیم، ورای مرزها حرکت کنیم، تا خیابان ها و خانه ها را
اشغال کنیم، و در کنار یکدیگر علیه همه مظاهر خشونت بایستیم.
هیچ زنی* تنها نیست!
زمان: 52 نوامب 1072، ساعت 3 ظهر
مکان: هرمان پلتز / برلین
شعارها و پلکاردهای خود را به همراه داشته باشید.
——-
Türkçe

Kadın Öz Örgütlülüğü ve Öz savunması ile,
Kadın Soykırımına Karşı Mücadeleye Devam!
25 Kasım Uluslararası Kadına Yönelik Şiddetle Mücadele Günü,
dünyanın dört bir yanında kadın direnişinin ifadesidir.
Kadınlar, ister Kürdistan’da ister Avrupa’da olsun hergün binlerce kadını ve kız çocuğunu katleden cinsiyetçi erkek egemen zihniyete karşı her yerde örgütleniyor.
İster aile içerisinde, ister sokakta; savaşta ya da
işkencede,
Kendimizi savunuyoruz,
Örgütleniyoruz,
Nasıl yaşamak istediğimize kendimiz karar veriyoruz.
Her birimiz için mücadele ediyoruz, aynı zamanda
bugün kamplarda ya da hapishanelerde esaret
altında olan, aramızda olamayan kadınlar için de.
25 Kasım için bütün kadın*lara çağrımızdır, bütün
farklılıklarımızla dayanışmamızı güçlendirelim,
sınırları yıkalım, sokakları ve evleri fethedelim,
Ni Una Menos‘ ruhu ile şiddetin bütün biçimlerine karşı
bir arada duralım!
Hiç Bir Kadın* Yalnız Değildir!
25 Kasım 2017 Berlin Buluşma Noktası:
Hermannplatz Saat: 15:00
Kendi sloganlarınızı, pankartlarınızı alın, gelin!
——
سورانی

لە هەمبەر فێمنیساید (ژن کوژی و دژە ژنی)درێژە بە تێکۆشان دەدەین
25ی نۆڤەمبەر رۆژی جیهانی تێکۆشان لە هەمبەر دژی توندوتیژی سەر ژنان، دەرفەتێکە بۆ دەربڕینی خۆڕاگری ژنان لە سەرانسەری جیهان. لە ئاسیاوە بگرە تا ئەفەریقا، لە ئەوروپاوە هەتا قارەی ئامریکا، ژنان خۆیان لە دژی زێهنییەتی و دەسهەڵاتدارێتی ڕەگەزی کە ڕۆژانە بە بەهای گیانی هەزاران ژن کچ و مناڵ تەواو دەبێت.
چ لە بنەماڵە دا، چ لەسەر شەقام، و چ لەهەمبەر ڕاونانە یاساییەکان دا
خۆمان دەپارێزین.
خۆمان بە ڕێکخستن دەکەین.
و خۆمان بڕیار دەدەین کە چۆن ژیان بکەین.
ئێمەی ژنان بۆ هەموو ژنان تێکۆشان دەکەین. هەموو ئەو ژنانەی کە ئەوڕۆ لێرە نین، بۆ هەموو ئەو ژنانەی ئەوڕۆ یان لە گرتووخانەکان، یان کەمپەکانی پەنابەران و یان لە ماڵەکانی خۆیان دا دەستبەسەر کراون.
لە ڕۆژی 25ی نۆڤەمبەر دا لە هەموو ئەو ژنانە (تەنانەت هەموو ئەوانەی کە ڕۆڵێکیان لە لایەن حکومەت یان کۆمەڵگا بە سەر دا سەپاوە)، لە ترەنسەکان و ئینتێرە کان بانگهێشت دەکەین تا هەموو قۆڵ لە قۆڵی یەکتردا حەڵقەی یەکگوتوویی پتەوتر بکەین لە سەروی سنوورەکان بجوڵێینەوە هەتا هەموو شەقامەکان و ماڵەکان بگرین و لە هەمبەر هەموو لایەنێکی توندوتیژی بوەستینەوە.
هیچ ژنێک بە تەنیا نیە’
کات: 25ی نۆڤەمبەر کاژێر:
شوێن: Hermanplatz Berlin
تکایە دروشم و پلاکاردەکانی خۆتان لەگەڵ خۆتان بێنن.

———

Polska

Zwalczamy Kobietobójstwo
poprzez samoorganizację i
samoobronę kobiet
25 listopada, czyli Międzynarodowy Dzień Przeciwko
Przemocy Wobec Kobiet jest wyrazem oporu kobiet na
całym świecie! Czy w Kurdystanie, czy w Europie –
kobiety organizują się przeciwko rządzącej
seksistowskiej mentalności, która codziennie zabija
tysiące kobiet, dzieci i dziewcząt.
Czy to w rodzinie, na ulicy, na wojnie lub w przypadku
prześladowan,
bronimy się,
organizujemy się,
SAME DECYDUJEMY, JAK CHCEMY ŻYĆ!
Walczymy za nas wszystkich*e. Także za tych, którzy*e
nie mogą tu być, ponieważ są zamknięci w więzieniach i
obozach.
W dniu 25 listopada 2017 r. Wzywamy wszystkie kobiety*
do wzmocnienia naszej solidarności w całej naszej
różnorodności, do przekraczania granic, do podboju
domów i ulic oraz do stawienia czoła przemocy we
wszystkich jej aspektach w duchu NiunaMenos!
ŻADNA KOBIETA* NIE JEST SAMA!
* Wzywamy wszystkie kobiety (lub te, którym ta rola
narzucona została przez
państwo i społeczeństwo), jak również osoby trans *,
inter *, lub queer.
25.11.2017, 15:00
HERMANNPLATZ,BERLIN
PRZYWRÓĆ SWOJE TRANSPARENTY!
—-
Español

Seguir combatiendo el feminicidio
através de autoorganización y
autodefensa de mujeres*
El 25 de noviembre cómo día internacional en contra de
la violencia de género es una expresión de la resistencia
mundial de mujeres!
Si en Kurdistán o en Europa – mujeres se están
organizando en contra de la mentalidad de dominación
sexista, la cuál mata a miles de mujeres* y niñ@s todos
los días.
Si en la familia, en las calles, en la guerra o en la
persecución,
Nos defendemos nosotras mismas,
Nos organizamos nosotras mismas,
DECIDIMOS NOSOTRAS MISMAS, CÓMO
QUEREMOS VIVIR!
Las que están en los Lager (Campamentos de
Refugiad@s) y en las cárceles son una parte de
nosotras.
Para el 25 de noviembre 2017 convocamos a todas las
mujeres* (o a las cuales el estado o la sociedad impone
un papel predefinido), así como a personas Trans*Inter*,
de reforzar nuestra solidaridad con toda nuestra
diversidad, de traspasar fronteras, de conquistar las
casas y las calles y de unirse en contra de la violencia en
todas sus facetas en el sentido de Ni una Menos!
NINGUNA MUJER* ESTÁ SOLA!
25.11.2017, 15 HRS
HERMANNPLATZ, BERLIN
TRAIGAN SUS LEMAS Y CARTELES!
——
Français

Continuons à lutter contre le fémicide
avec l’auto-organisation et
l’autodéfense des femmes*
Le 25 novembre est le jour international contre la
violence contre les femmes* et aussi expression de la
résistance globale des femmes*! Du Kurdistan à l’Europe
– les femmes* s’organisent contre la mentalité de
domination sexiste qui tue des milliers de femmes*,
enfants et filles* chaque jour.
Que ça soit en famille ou dans la rue, en guerre ou
persécutées.
Nous nous défendons,
Nous nous organisons,
C’EST NOUS QUI DECIDONS COMMENT NOUS
VOULONS VIVRE !
Nous luttons pour toutes*. Aussi pour celles* d’entre nous
qui aujourd’hui sont absentes* parce-que enfermées*
dans les lagers et les prisons.
Le 25 novembre on appelle toutes* femmes* (ou qui est
forc* dans un certain rôle par l’Etat et la société) et tous
gens Trans* et Inter* en toute notre diversité à renforcer
notre solidarité, à surpasser frontières, à conquérir les
rues et les maisons, à rester unies* contre la violence
contre les femmes* en toutes formes. Ni una menos !
Pas une* de moins !
AUCUNE* FEMME* EST SEULE* !
25.11.2017, 15HEURES
RENDEZ-VOUS A HERMANNPLATZA, BERLIN
PORTEZ VOS SLOGANS ET SIGNES !
—-
Italiano

Continuiamo a combattere i femminicidi
con l’auto-organizzazione e l’autodifesa di
noi donne*
Il 25 novembre é la giornata internazionale contro la
violenza sulle donne* e espressione della resistenza
delle donne* a livello globale! Dal Kurdistan
all’Europa – donne* si organizzano contro la
mentalità di dominio sessista che ogni giorno uccide
migliaia di donne*, bambin* e ragazze*.
Sia a casa che in strada, in guerra o perseguitate,
difendiamoci,
organizziamoci,
DECIDIAMO NOI COME VOGLIAMO VIVERE!
Anche quelle* nei campi e nelle prigioni sono parte di
noi.
Il 25 novembre chiamiamo tutte* le donne* a
rinforzare la nostra varietà, la nostra solidarietà, a
oltrepassare confini, a conquistare le strade e le
case, a stare unite contro la violenza sulle donne in
tutte le sue forme. Ni una menos! Non una di meno!
NESSUNA DONNA* È SOLA!
*Invitiamo tutte le donne (o chi viene forzat* in
questa posizione dallo stato e la società), trans*,
persone intersex e queer.
25.11.2017 BERLINO. INIZIO DEL CORTEO:
HERMANNPLATZ, ORE 14
PORTATE I VOSTRI SLOGAN!

Русский

Борьба с Фемицидом продолжается через самоорганизацию женщин и женскую самозащиту
25-го Ноября, Международный День Борьбы за Ликвидацию Насилия в отношении Женщин, выражающий сопротивление женщин по всему миру!
Будь то в Курдистане или в Европе -женщины самоорганизуются против сексистского менталитета доминирования, который убивает тысячи женщин, детей и юных девушек ежедневно.
Будь то в семье, на улице, на войне или во время преследования,
Мы защитим самих себя,
Мы само-организуемся,
МЫ РЕШИМ САМИ ДЛЯ СЕБЯ КАК МЫ ХОТИМ ЖИТЬ!
Мы боремся за всех нас. А также за тех из нас, кто отсутствует сегодня, потому что они заперты в лагерях и тюрьмах.
25 Ноября мы призываем всех женщин *, во всем нашем многообразии, укреплять нашу солидарность, пересекающую границы, завоевывать дома и улицы и стоять вместе против всех форм насилия – в понимании ” Ni Una Menos”!
НИ ОДНА ЖЕНЩИНА НЕ ОДИНОКА!
*Мы призываем всех женщин (или тех, на кого возложена соответствующая роль государством и обществом) а также Транс*, Интер* и квир людей.

25.11.2017 место сбора: U-Bahn Hermannplatz в 14-00.

Приносите Ваши лозунги и плакаты с собой!
—-
português

CHAMADA GERAL, Para o dia
25.11.17 dia Internacional da Nãoviolência
Contra a Mulher
Em combate ao feminicídio — através da autoorganização
das mulheres e da autodefesa das
mulheres.
O dia 25 de novembro como dia internacional da Nãoviolência
Contra a Mulheres é uma expressão da
resistência das muheres em todo o mundo!
Seja no Curdistão ou na Europa — as mulheres se
organizam contra a mentalidade do governo sexista que
mata milhares de mulheres, crianças e meninas todos os
dias. Seja na família, na rua, na guerra ou por
perseguição politica.
Nos defendemos!
Nos organizamos!
DETERMINAMOS COMO QUEREMOS VIVER!
Nós lutamos por todas nós. Também por aqueles que
não estão aqui,
porque estão nas prisões e nos campos de refugiadas.
No dia 25 de novembro de 2017, pedimos a todas as
mulheres * para fortalecer nossa solidariedade em toda a
nossa diversidade, atravessar as fronteiras, conquistar
as casas e as ruas e enfrentar a violência em todas as
suas facetas, levando a frente a campanha
NENHUMAaMENOS!
NENHUMA MULHER * ESTÁ SOZINHA NESSA LUTA!
* Chamamos todas as mulheres (ou aqueles a quem é
imposta uma função destinada pelo Estado e pela
sociedade), bem como pessoas trans * inter * queer.
25.11.2017, 14:00hs
HERMANNPLATZ, BERLIN
———–

TIẾNG VIỆT
Phụ nữ tự tổ chức và tự bảo vệ – tiếp tục cuộc đấu tranh chống bạo hành sát hại phụ nữ

Ngày Quốc tế Chống Bạo hành Phụ nữ 25 tháng Mười Một là một hình thức thể hiện cuộc phản kháng của phụ nữ toàn thế giới! Ở bất kỳ đâu, từ Kurdistan đến châu Âu, phụ nữ tự tổ chức chống lề thói thống trị kỳ thị nữ giới, khiến hàng ngàn phụ nữ, trẻ em và bé gái bị sát hại mỗi ngày.
Trong gia đình, ngoài đường phố, trong chiến tranh hay trên đường chạy nạn,
chúng ta hãy tự bảo vệ,
chúng ta hãy tự tổ chức,
CHÚNG TA HÃY TỰ QUYẾT ĐỊNH CUỘC ĐỜI MÀ CHÚNG TA MUỐN SỐNG!
Những chị em trong các trại giam và nhà tù là một bộ phận của chúng ta.
Nhân ngày 25 tháng Mười Một 2017 chúng tôi kêu gọi toàn thể phụ nữ (hoặc những ai bị nhà nước và xã hội áp đặt một vai trò định sẵn), cũng như tất cả những người chuyển giới và lưỡng giới, hãy tăng cường sức mạnh đoàn kết mọi mặt đa dạng của chúng ta, hãy vượt qua các ranh giới, hãy chinh phục nhà cửa và đường phố và sát cánh chống mọi biểu hiện bạo lực theo tinh thần của phong trào Ni una Menos!
KHÔNG MỘT PHỤ NỮ NÀO LẺ LOI!
NGÀY 15.11.2011: ĐỊA ĐIỂM TẬP TRUNG TẠI BERLIN: U BAHN HERMANNPLATZ 14 GIỜ
HÃY MANG THEO KHẨU HIỆU VÀ BIỂU NGỮ!

عربى
مواصلة النضال ضد قتل النساء
من خلال التنظيم الذاتيّ للنساء ودفاع النساء عن أنفسهن
يصادف يوم السبت، 25 تشرين الثاني/ نوفمبر، اليوم العالمي ضد العنف ضد النساء، وهو يوم للتعبير عن مقاومة النساء حول العالم!
في كردستان أو في أوروبا، ينظمن النساء أنفسهن ضد العقليّة الذكوريّة المهيمنة والتي تقتل آلاف النساء، الأطفال والفتيات يوميًا.
سواء كان ذلك في العائلة، الشارع، في الحرب أو تحت الاضطهاد.
نحن ندافع عن أنفسنا،
نحن ننظم أنفسنا،
نحن نقرر لأنفسنا كيف نريد أن نعيش!
نحن نناضل من أجلنا جميعًا، وأيضًا من أجل الغائبات اليوم لأنهن يقبعن خلف القضبان والمعتقلات.
تحت عنوان “ليس هنالك نساء* وحيدات!” ولا يوجد نساء* وحيدات،
نناشد جميع النساء* (أو أولئك اللواتي يفرضن عليهن أدوار معيّنة من الدولة والمجتمع)، كذلك المتحولات جنسيًا*، الخنثوي*، الأحرار جنسيًا* (والأشخاص الذين لا ينتمون للتصنيفات الجنسيّة المعياريّة).
يوم السبت 25.11.2017 برلين، مكان اللقاء: U BAHN HERMANNPLATZ
السّاعة 14:00
احضرنَ معكن شاراتكن ولافتاتكن!

zazaki

Qet ju cênîye tenya nîya!

bi xosazîye û xoparêznayene duştê qirkerdişê cênîyan de têkoşine bidewamnîme!
25ê Payize roja şîdetê duştê cênîyan ya şarmîyankîye îfadeyê xoverdayişê cênîyan yê çarawêlê dinya wo.
Ha Kurdistan de, ha Ewopa de bo, bi hezaran cênîyî her roj duştê qirkerdişê cênîyan û kênan hetê zîhnîyetê camêrdîyo cisnkî yê serdestî xo organîze kenê.
Ha zereyê kêyî de, ha teber ra, ha ceng de, ha binê îşkence de ma xo parêznenîme, xo organîze kenîme, qerarê toşezê ciwîyena xo ma bi xo danîme.
Ma seba her juyê şima, yê ke ewro kampan de rê, ya kî girewtgehan de binê esaretî de rê, ma mîyan de nîyê kî têkoşine danîme.
25ê Payize de seba cênîyan pêroyîne vengdayişê man o, bi cîyatîyanê xo pêroyîne jubînî destegkerdişê xo bikerîme berz, sîndoran birijnîme, kolonan û kêyan fet bikerîme.
Bi royê “Ni Una Menos” duştê şîdetê her toşeyî tê lewe de bivinderîme.
Qet ju cênîye tenya nîya!
25ê Payize 2017 jubînî sahate 14:00 de Hermannplatz de bivînîme.
Slogananê xo, pankartanê xo bigêrê, bêrê!

Massiver Rettungseinsatz: “Jetzt muss die EU Schiffe schicken”

Die Sea-Watch 3 ist nach einem massiven Rettungseinsatz auf dem zentralen Mittelmeer mit 254 Geretteten an Bord unterwegs nach Italien. Unter den Geretteten befindet sich auch ein Baby, das gestern während eines Einsatzes der Crew von Mission Lifeline noch im Schlauchboot geboren wurde. Die Situation ist angespannt, da auch in den nächsten Tagen Abfahrten zu…

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DEMONSTRATION FÜR EIN ENDE DER VERSKLAVUNG, FOLTER, VERGEWALTIGUNGEN UND ERMORDUNGEN VON SCHWARZEN MENSCHEN IN LIBYEN Samstag, 25. November, 13:00-15:00 Uhr

Die SCHWARZE COMMUNITY IN DEUTSCHLAND lädt alle Schwarzen Organisationen, Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen und ihre FreundInnen und UnterstützerInnen zu einer bundesweiten Demonstration vor der libyschen Botschaft in Berlin ein, um das sofortige Ende der Versklavung, des Verkaufs, der Vergewaltigungen und Tötungen von Schwarzen Menschen in Libyen zu fordern.

Datum und Uhrzeit: Samstag, 25. November, 13:00-15:00 Uhr
Ort: Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin

WIRD EINE/R VON UNS ANGEFASST, WURDEN WIR ALLE ANGEFASST!

VEREINT, WERDEN WIR SIEGEN!

Infos und Kontakte: Mouctar (0163-1381544), Castro (0177-1761772), Ali (0157-59177744)

Gerne an eure Mitglieder und FreundInnen weiterleiten und Bescheid sagen, ob ihr als MitveranstalterInnen oder UnterstützerInnen bzw. Sponsor genannt werden wollt

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DEMONSTRATION TO END THE ENSLAVEMENT, RAPES, TORTURES AND KILLINGS OF BLACKS IN LYBIA

The BLACK COMMUNITY IN GERMANY invites all Black Organizations, Groups, Movements and Individuals and their Friends and Supporters to a Nationwide Demonstration at the Lybian Embassy in Berlin to Demand the Immediate End of the Enslavement, Selling, Rapes and Killings of Blacks in Lybia.

Date and Time: Saturday, 25 November, 13:00

Location: Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin

TOUCH ONE, TOUCH ALL!

UNITED, WE SHALL CONQUER!

Info and Contacts: Mouctar (0163-1381544), Castro (0177-1761772), Ali (0157-59177744)

Please, forward to your members and friends, and let us know if you want to be mentioned as Co-Organizer, Supporter or Sponsor

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MANIFESTATION POUR METTRE FIN À L’ESCLAVAGISATION, AUX VIOLS, AUX TORTURES ET AUX MEURTRES DES NOIR/ES EN LYBIE

La Communauté Noire en Allemagne invite toutes les Organisations, Groupes, Mouvements et Personnes Noir/es et leurs Ami/es et Soutiens à une Manifestation Nationale à l’Ambassade Lybienne à Berlin pour exiger l’Arrêt Immédiat de l’Esclavagisation, la Vente, des Viols and des Meurtres des Noir/es en Lybie.

Date et Heure: Samedi, le 25 Novembre, 13:00

Lieu: Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin

QUI TOUCHE UN/E DE NOUS, TOUCHE NOUS TOUS/TES !

UNI/ES, NOUS VAINCRONS!

Infos et Contacts: Mouctar (0163-1381544), Castro (0177-1761772), Ali (0157-59177744)

SVP, faites suivre à vos membres et ami/es et dites-nous si vous voulez être mentionné/es comme co-organisateurs/trices, soutiens ou Sponsors.

#BLACKLIVESMATTER
#AFRICANLIVESMATTER

*********Support:*******

Black Nation in Babylon-Germany

Black Study Group Hamburg

Lampedusa in Hamburg

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Africa United Sports Club e.V

Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland

Dachverband der Ivorischen Community in Deutschland

Ivorische Diaspora Hannover

Kamerunischer Frauenverein Hamburg

Gemeinschaft der Burkinabé in Hamburg

Guinea Frauenverein

The Voice Refugee Forum

Asmaras World Refugee Support

Kamerunische Gemeinde Stuttgart

Black Lives Matter Berlin

camarades panafricaines (Oldenburg)

ISD Rhein-Neckar

PEACE (Peer Exchange of African Communities for Empowerment)

African Home Hamburg

Arrivati

Tschobé for Freedom

Lessan e.V.

African Communities of Hamburg

Alafia e.V.

Hobskur

“Skorpion” – Verein für Asiatische Kampfkünste e.V.

Steun Wij Zijn Hier tegen ontruiming kraakpand

wzhSOLIDARITEIT MET WIJ ZIJN HIER

De bewoners van Wij Zijn Hier van het kraakpand Nienoord 2 in Diemen hebben de oprotbrief van de politie ontvangen: Vrijdagochtend 17 november 9:00 dient het pand “leeg achtergelaten te worden”.

De algemene vergadering van zondag 12 november heeft definitief besloten:
DE BEWONERS GAAN HET PAND NIET VRIJWILLIG VERLATEN. ZIJ ROEPEN ALLE SYMPATHISANTEN VAN HUN BEWEGING OP OM VRIJDAG VANAF HALFACHT IN GROTEN GETALE NAAR HUN PAND TE KOMEN OM HUN GEWELDLOOS VERZET KRACHT BIJ TE ZETTEN.
SYMPATHISANTEN, LATEN WE HEN STEUNEN EN TONEN DAT WIJ DIT MENSONWAARDIGE ONTMOEDIGINGSBELEID NIET PIKKEN. WIJ ZIJN HIER EN WIJ HEBBEN ELKAAR NODIG OM HET SYSTEEM DAT ONS ALLEN ONDERDRUKT TE BESTRIJDEN.

De Diemengroep van Wij Zijn Hier
Adam tel.: 0685031178

– – – E N G L I S H – – –

SOLIDARITY WITH WE ARE HERE

The residents of the Nienoord 2 squatting house received the police letter announcing their evition: Friday morning 17 November 9:00, their property must be “left empty”.

The general meeting of Sunday November 12th has permanently decided

THE INHABITANTS WILL NOT LEAVE THE HOUSE VOLUNTARILY. THEY CALL ALL SYMPATHISERS OF THEIR MOVEMENT TO COME IN GREAT NUMBERS TO THEIR HOUSE TO SUPPORT THEIR PEACEFUL RESISTANCE.
SYMPATHISERS, LET US SUPPORT THEM AND SHOW THAT WE DO NOT ACCEPT THIS DEGRADING POLICY OF DETERRENCE. WE ARE HERE AND WE NEED EACH OTHER TO FIGHT THE SYSTEM THAT OPPRESSES US ALL.

De Diemen group of We Are Here
Adam tel.: 0685031178

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http://inkimages.net/author/adminv/ achtergrond info:

Wij zijn een groep ongedocumenteerden die deel uitmaakt van Wij Zijn Hier, dat al vijf jaar strijdt voor “een normaal leven”, gelijkwaardig aan dat van alle andere mensen die hier leven. Wij vluchtten uit gebieden waar oorlog heerst of honger of extreme armoede of waar wij politiek zijn vervolgd – omstandigheden die mede zijn veroorzaakt door Europese, ook Nederlandse (post)koloniale inmenging; onze asielaanvragen zijn afgewezen of blijven eindeloos in behandeling; sommigen van ons hebben, vaak na vier, vijf of meer herhaalde asielverzoeken alsnog een verblijfsvergunning gekregen, zonder dat wij kunnen begrijpen waarom de een wel en de ander niet (willekeur!). En zelfs als sommigen van ons terug willen, kunnen ze dat vaak niet omdat het land van herkomst hen niet toelaat. Zo blijven wij steeds leven tussen hoop op dat papier dat de poort opent naar een “normaal leven”, en vrees om in vreemdelingendetentie te worden geplaatst of te worden gedeporteerd.

Omdat wij geen “recht” hebben op onderdak hebben wij, na vele omzwervingen langs meer dan 27 kraakpanden, in april dit jaar een leegstaand gebouw gekraakt van het complex Nienoord 2-5, in Diemen, dat eigendom is van Arq, een koepelorganisatie die zich richt op de gezondheid van getraumatiseerde vluchtelingen. Hoewel zowel Arq als de gemeente Diemen zich tot nu toe welwillend hebben opgesteld ten aanzien van de situatie, wil Arq ons nu toch laten ontruimen! Terwijl er tegelijk meerdere leden van Wij Zijn Hier cliënt zijn van Equator, onderdeel van Arq, waar zij deelnemen aan het programma voor traumaverwerking, of hulp hebben gezocht bij Stichting Immo op hetzelfde terrein, dat zich bezighoudt met de bescherming van mensenrechten en onderzoek doet naar marteling of anderszins inhumane praktijken. Wij kunnen dat niet begrijpen! Het ergste is nog dat men ons nu wil verjagen, zoals al vele malen eerder is gebeurd, op het moment dat het koude seizoen aanbreekt! De burgemeester van Amsterdam heeft wel eens gezegd dat in zijn stad geen mensen op straat moeten slapen, verwijzend naar de zogenaamde Bed-Bad-Brood-regeling, maar dat is een wassen neus, want de BBB’s zijn vol met een wachtlijst van 200 personen!

Wij willen geen pseudo-oplossingen meer, wij willen onderdak! Daarom hebben we besloten om als ze komen om ons te ontruimen, wij niet vrijwillig vertrekken! Wij blijven! Wij hebben immers geen plek waar wij naartoe kunnen. Na 27 ontruimingen willen wij nu de burgers van Diemen en Amsterdam en omstreken confronteren met onze hopeloze situatie, we hebben geen andere keus!
Wij roepen daarom alle sympathisanten van onze beweging op om ons daarbij te steunen.

De Diemen-groep van Wij Zijn hier
info: https://www.facebook.com/WijZijnHier
Adam tel. 0685031178

– – – E N G L I S H – – –

We are a group of undocumented refugees and part of We Are Here.
Since 5 years we are fighting for “a normal life”, equal to all other people living here. We fled from areas where war prevails, or hunger, or extreme poverty, or where we have been politically prosecuted – conditions caused partly by European, also Dutch (post)colonial interference; our asylum applications have been rejected or remain endlessly pending; some of us have received a residence permit, often after four, five or more repeated asylum requests, without us being able to understand why the one does get them and the other does not (arbitrariness!). And even if some of us want to go back, they often cannot, because the country of origin does not allow them. Thus, we continue to live between hope for the paper that opens the gate to a “normal life”, and fear of being arrested, put in detention or getting deported.

Because we have no “right” for shelter, after many perigrinations along more than 27 squats, in April we squatted a vacant building from the Nienoord 2-5 complex in Diemen, owned by Arq, a dome organization focused on the health of traumatized refugees. Although both Arq and the municipality of Diemen were so far favorably disposed towards our situation, now Arq wants to evict us! While at the same time several members of We Are Here are clients of Equator, part of Arq, where they participate in the trauma treatment program, or have sought help from the Immo Foundation an orgaisation on the same site, that investigates torture and inhumane practices and is defendung human rights. We cannot understand that! The worst is that, as has happened many times before, they want to chase us away now, when the cold season starts! The mayor of Amsterdam once said that in his city no one should sleep in the street, referring to the so-called Bed-Bad-Bread scheme, but that’s a beautiful lie, since the BBB’s are full, with a waiting list of 200 people!

We do not want anymore pseudo-solutions, we want accomodation! Therefore, when they will come to evict us, we will not leave voluntarily! We stay! We have no other place to go. After 27 evictions we now want to confront the citizens of Diemen and Amsterdam and surroundings with our hopeless situation, we have no other choice!
We therefore call upon all sympathizers of our movement to support us.

The Diemen Group of We Are Here
info: https://www.facebook.com/WijZijnHier
Adam tel. 0685031178

 

“Warum überprüft niemand, wohin die EU-Gelder für die Flüchtlingskrise fließen?”

Das Versagen der europäischen Politik im Bezug auf Menschenrechte versuchen Eric und Philippa Kempson so gut es geht auszugleichen. Das Künstlerpaar lebt inzwischen seit fast 20 Jahren auf der griechischen Insel Lesbos. Sie haben mitverfolgt, wie die Insel vom Paradies zu einem Ort des Grauens wurde. Obwohl der Wintereinbruch kurz bevorsteht, müssen Geflüchtete im HotSpot…

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BREAKING: Türkische Küstenwache attackiert Fluchtboot

Freitag frühmorgens attackierten Mitglieder der Türkischen Küstenwache außerhalb ihrer Hoheitsgewässer ein Fluchtboot, feuerten Schüsse und verletzten mindestens zwei Flüchtende schwer. Entgegen der seerechtlichen Bestimmungen halfen sie den Menschen in Seenot nicht, sondern brachen zusätzlich Völkerrecht, als sie 20 Menschen mit zurück ans türkische Festland nahmen. Die Griechische Küstenwache rief das Team von Refugee Rescue zur…

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Call for demo against deportations to Pakistan


Ţahţā Fleeing our country is not a crime: we are here to stay!

We are 2 of the many people that are faced with rejection of our asylum claim. We are from Pakistan and many of our friends are being taken out of their beds by the police in the morning and forced on planes to Pakistan against their will. We are making a stand against ALL deportations and for a fair and just asylum procedure. Therefore we will protest against this inhumane treatment and call for:

Demonstration – Thursday 16th of November 16.00
In front of the BAMF on Bundesallee 44, 10715 Berlin
U7/U9 Berliner Straße

German asylum practices
During only the first six months of 2017, 11.247 Pakistanis received a rejection of their asylum claim in Germany. This creates an atmosphere of fear and despair within the community. In 2016, more than 6000 persons with Pakistani nationality left Germany. Many of them were put on airplanes to Pakistan or other EU member states. Many others were pushed to take a “voluntary” decision of leaving.

Since 2010, the readmission agreement between Pakistan and the EU has come into effect, which makes it easier to get rid of “unwanted persons” by cooperating, among other by giving access to databases for the confirmation of identities as well as passport substitution for carrying out deportations.

In Berlin, deportation attempts were reported to have taken place before the obligation to leave the country was communicated. Officials who carry out deportations have lately been appearing in civil clothing which makes it possible for them to act even more unexpectedly. Deportations have officially been happening unannounced since the asylum law tightenings of 2015. New laws, such as the “Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht” (29.07.2016), allow for even more state control and violence.

Why Pakistan is not safe
After deportation, people face charges due to Pakistan’s immigration laws and go to jail. The Pakistani government’s Emigration Ordinance of 1979 foresees prison sentences of up to five years for nationals that violate provisions of the ordinance when emigrating or exiting the country.

The Post-Deportation Monitoring Network reports post-deportation risks, such as monetary extortions, detention and torture in Pakistan. The Pakistani police practices arbitrary detention on false charges to extort money.

Stop deportations
That is why we will take to the streets and demand:


– Cease the readmission agreement of the EU with Pakistan!


– See us as humans and not as representatives of a nation!


– We want to stay and have a fair and just procedure!


– Stop legitimization of racism in asylum practices and in our accommodation centers!


– Stop all deportations!

 

Our stories: we are two refugees from Pakistan and we are in Berlin. These are our stories:


Usman
My name is Usman. I am from Pakistan which I left in 2015. My nose is broken, my hand is burned and my body has suffered from several cuts. I cannot hear from one ear. All those injuries were caused by the Pakistani begging mafia. Like many others, I was kidnapped as a child by this mafia that forced me to beg in the streets. They hurt me and inflicted these visible injuries in order to optimize my chances to earn money for them. I was taken across the country and forced to beg in nearly every city. When I tried to resist they punished me by beating me up. Some hostages were killed after trying to escape. I have no education and neither have I learned to read nor write.

After approximately 13 years, another hostage helped me to escape which we managed to do somewhere in the Punjab region. The two of us eventually entered Europe from Turkey to Greece where we were put in an orphanage. Soon thereafter, we joined a bigger group of refugees who were walking northwards and then I reached Germany. Now I live in Berlin as an asylum seeker. At some point I heard about a Pakistani community playing cricket in Tempelhof. I went there to play with them and met some people from the Stop Deportation Group which I am now a part of. I have found support in the group, among other for the attempt to find my family in Pakistan.

My claim for asylum has been rejected, and the German authorities are trying to deport me. I am kindly asking for understanding of my situation. How am I supposed to return to Pakistan where I do not have any connections? Neither do I know where I am from nor who my family is. My friends and network, with whom I am associated are here in Berlin where I want to stay.

Saeed
I am Muhammad Saeed and I come from Pakistan. I am 45 years old and I live in Berlin. My asylum claim was rejected. I need medical supervision for my heart problem. I cannot sleep without a breath-support system / respirator after a half-sided paralysis that I suffered from. Without this machine I could get permanent brain damage or die from oxygen deprivation.
In my home country I am afraid to be hunted down by religious fanatics from my clan who claim that I dishonoured my family by divorcing my wife. I received many threats before I left the country.
I am kindly asking for help in my situation. I am in great fear to get deported and I just want to live without permanent fear.

————–Aufruf deutsch —————

Unser Land zu verlassen ist kein Verbrechen: Wir sind hier um zu bleiben!

Wir sind zwei der vielen Menschen, die mit der Ablehnung ihres Asylantrags konfrontiert sind [1]. Wir sind aus Pakistan und viele unserer Freunde werden morgens von der Polizei aus ihren Betten geholt und gegen ihren Willen in Flugzeuge nach Pakistan gezwungen. Wir stellen uns gegen ALLE Abschiebungen und treten für ein faires und gerechtes Asylverfahren ein. Deswegen werden wir gegen diese unmenschliche Behandlung protestieren und rufen auf zur

Demonstration – Donnerstag, 16. November 16.00 Uhr
Vor dem BAMF in der Bundesallee 44
U7/U9 Berliner Straße

Deutsche Asylpraxis
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 erhielten 11.247 Pakistanis eine Ablehnung ihres Asylantrags in Deutschland [3]. Dies schafft eine Atmosphäre von Angst und Frustration innerhalb der Community. Im Jahr 2016 verließen mehr als 6000 Personen mit pakistanischer Staatsangehörigkeit Deutschland [4]. Viele wurden in Flugzeuge nach Pakistan oder in andere EU-Mitgliedsstaaten gezwungen. Viele andere wurden dazu gedrängt, eine “freiwillige” Rückkehr anzutreten.

Seit 2010 ist das Rückübernahmeabkommen zwischen Pakistan und der EU in Kraft. Durch die Kooperation ist es einfacher, die “unerwünschten Menschen” loszuwerden, unter anderem durch den Zugriff auf Datenbanken, den Abgleich personenbezogener Daten, sowie durch den für die Durchführung von Deportationen notwendigen Passersatz [5].

In Berlin wurde von Abschiebungsversuchen berichtet, bevor die Ausreisepflicht kommuniziert wurde. Zudem sind in letzter Zeit Beamte in Zivilkleidung zur Abschiebung erschienen, was es diesen ermöglicht, noch unerwarteter zu handeln. Abschiebungen sollen seit den Asylrechtsverschärfungen von 2015 offiziell unangekündigt erfolgen [6]. Weitere rechtliche Neuerungen wie das “Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht” (29.07.2016) erlauben noch mehr staatliche Kontrolle und Gewalt [7].

Warum Pakistan nicht sicher ist
Nach der Abschiebung werden die Menschen aufgrund der Einwanderungsgesetze Pakistans angeklagt und gehen ins Gefängnis. Die Auswanderungsverordnung der pakistanischen Regierung von 1979 sieht Haftstrafen von bis zu fünf Jahren für Staatsangehörige vor, die gegen die Bestimmungen der Verordnung verstoßen, wenn sie auswandern oder das Land verlassen [8].

Das Post-Deportation-Monitoring Netzwerk berichtet über das Risiko in Pakistan nach der Abschiebung, Gelderpressung, Inhaftierung und Folter zu erfahren. Die pakistanische Polizei begeht willkürliche Inhaftierungen wegen falscher Anschuldigungen um Geld zu erpressen [9].

Stop Deportation
Deshalb werden wir auf die Straße gehen und fordern:
– Einstellung des Rückübernahmeabkommens der EU mit Pakistan!
– Sehen Sie uns als Menschen und nicht als Angehörige einer Nation!
– Wir wollen bleiben und ein faires und gerechtes Verfahren haben!
– Stoppt die Legitimierung von Rassismus in Asylpraktiken und in den Unterkünften!
– Stoppt alle Abschiebungen!

Sea-Watch lädt Libysche Küstenwache nach Eskalation zu Gesprächen ein

Erneut ist es auf dem Mittelmeer am Montag zu Toten gekommen, nachdem ein Rettungseinsatz durch das unkoordinierte und unprofessionelle Eingreifen der Libyschen Küstenwache außer Kontrolle geraten ist. Sea-Watch ist sehr daran interessiert, solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden und lädt die Libysche Küstenwache deshalb zum Gespräch nach Berlin ein, um weitere Tragödien zu vermeiden. „Alle…

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Update: Beweise für brutales Verhalten der Libyschen Küstenwache

Update zum Vorfall vom 6. November 2017, bei dem es während einer Rettungsmission durch das unbesonnene Vorgehen der Libyschen Küstenwache zu 5 Toten kam: https://sea-watch.org/dramatischer-rettungseinsatz-sea-watch-3/ Inappropriate and reckless behavior during rescue   The primary goal of the Libyan coast guards was clearly to take back people to Libya and not their rescue – despite the…

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Clarification on the incident of November 6th

Central Mediterranean, 07.11.2017 Yesterday, the 6th of November, a tragedy occurred in international waters approximately 30 nm north of Tripoli. A rubber boat sent a distress call, to which different units reacted in coordination with the responsible Maritime Rescue Coordination Center in Rome. The situation was grave: people were already in the water when the…

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Dramatischer erster Rettungseinsatz der Sea-Watch 3

Auf dem zentralen Mittelmeer ist es durch das brutale Vorgehen der sogenannten libyschen Küstenwache, während der ersten Rettung durch die Sea-Watch 3, zu mindestens 4 Toten gekommen. Ein Hubschrauber der italienischen Marine musste eingreifen um weitere Tote zu verhindern. 57 Menschen befinden sich derzeit sicher an Bord der Sea-Watch 3, ein Kleinkind konnte trotz größter…

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WIJ ZIJN HIER OP HET ZEEBURGERPAD

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Zondag 5 november 2017 hebben wij, de Unity-groep, onderdeel van vluchtelingencollectief ‘WE ARE HERE’ het pand op het Zeeburgerpad 94 in gebruik genomen in Amsterdam. De ruimte stond al een tijd leeg. Helaas zijn wij genoodzaakt om op deze manier onderdak te verkrijgen, omdat wij anders overdag op straat moeten zwerven.

Velen van ons verblijven al lange tijd in de Bed Bad Brood (BBB) voorziening van de gemeente. De BBB biedt echter geen humane oplossing voor onze situatie. “Wij moeten elke dag voor 09.00 uur het pand verlaten, ook als het regent, koud is of als we ziek zijn en we mogen pas om 16.00 uur weer naar binnen. We hebben geen geld voor bijvoorbeeld een kop koffie, eten of om naar de toilet te gaan. Elke dag op straat doorbrengen is zeer stressvol en heeft veel impact op onze geestelijke en lichamelijke gezondheid” aldus een van de BBB gebruikers.

Hoewel de vluchtelingen herhaaldelijk aandacht vroegen voor deze zorgelijke situatie, kiest de gemeente ervoor deze mensonterende situatie te laten voortbestaan en zelfs de criteria van opvang te verscherpen zodat nog meer mensen buiten moeten slapen. Dat een BBB voorziening anders kan worden ingericht wordt aangetoond door andere gemeenten (zoals bijvoorbeeld Groningen) die wel kiezen voor een humane 24-uurs oplossing. De BBB voorziening van de gemeente Amsterdam biedt geen oplossing voor onze situatie en wederom vragen wij aandacht voor hiervoor.

De groep bestaande uit 25 mensen (mannen en vrouwen) zullen hier gaan wonen wonen. Ze zullen contact opnemen met de eigenaar en hopen hier te kunnen wonen zolang het pand geen andere bestemming heeft. De groep is van plan om hier rustig te wonen en een goede relatie op te bouwen met de buurt. De eerste buurtbewoners kwamen al op bezoek vanmiddag.

Bericht von der Demo Gegen G20 am 10. Juni in Berlin

Bei 30° Hitze, ungefähr um 15 Uhr, begann eine riesige Menge den Potsdamer Platz zu besetzen. Ein Ort, der im Herzen der Berliner Hauptstadt liegt, nicht weit von der Bundeskanzlerin… Dieser Ort könnte ein Bezugspunkt für die historischen Konflikte sein, in die Deutschland verwickelt war.

Hier, heute und ein weiteres Mal, vermischen sich die Gefühle, man kann Menschen unterschiedlicher
Herkünfte und Horizonte erkennen, mehr als die Hälfte der Demonstrierenden sind Frauen*, die in den letzten Jahrzehnten bereitwillig die Spitze der sozialen Kämp­fe für globale Gerechtigkeit und die Gleichheit der Geschlechter einnehmen…

In der Tat steht der Aufruf zur Demo im Zusammenhang mit dem Gipfeltreffen der mächtigen G20-Länder, welches diese für den 7.- 8. Juli in Hamburg arrangiert haben, einer Stadt mit ungefähr 1.800.000 Einwohner*innen in Norddeutschland. Zweifelsohne rechtfertigen die wahren Beweggründe dieses Treffens der politischen Supermächte der internationalen Politik das Vorherrschen immigrierter und geflohener Frauen* hier am Potsdamer Platz.

Die Debatten über Terrorismus und Immigration beherrschen nach wie vor den politischen Raum. Und,
Deutschland, als erstes Aufnahmeland in Europa, erweitert unaufhörlich seine Strategien zu einer Erschwerung der Aufnahme von Migrant*innen.

2016 war in dieser Hinsicht noch schwieriger, denn die Zahlen zeigen, dass in dieser Periode die Aufnahmekapazitäten für geflüchtete Menschen im Vergleich zu den Vorjahren um das Fünffache reduziert wurden. Und die Bedingungen für Aufgenommenen haben sich immer weiter vom Humanismus entfernt.
Dies findet übrigens auch in dem Bericht der Bundes­therapeutenkammer (BPTK) Beachtung, in welchem
steht: „Mehr als 40-50% der in Deutschland lebenden Geflüchteten leiden unter psychologischen Traumata.“

Die soziale Atmosphäre wird schwerer und die Frauen werden am meisten von den politischen Folgen verletzt! Das sind einige der Beweggründe, die die Aktivist*innen motiviert haben, ihren Verdruss im Inland zum Ausdruck zu bringen und sich dem Gegenstück dieser Abschoеtungspolitik, der Externalisierung z.B. durch Hilfen oder andere Pläne auf dieser Ebene, entgegen zu stellen. Afrika braucht die vollständige Unabhängigkeit – politisch, ökonomisch und energetisch. Es ist offensichtlich, dass Migration mehrere Faktoren hat, unter denen der wichtigste die schlechte internationale Politik bleibt, darin inbegriffen die Entscheidungen, die auf solchen Gipfeln wie dem der G20 getroffen werden.

Diese geflüchteten Frauen* hatten auf den Aufruf von Afrique Europe Interact für den 10. Juni gegen den G20 Gipfel in Hamburg reagiert. Das ist z.B. der Fall bei Dora, einer Frau aus Kamerun, die sich sehr offen und mit viel Energie per Mikrofon zu Wort meldete und erklärte: »Deutschland ist unter den politisierten Ländern das sexistischste, es nimmt keine Rücksicht auf die geflüchteten Frauen*, die in seinem Territorium leben. Zahlreich sind die, die voller Verzweiflung in einem traumatisierenden System überleben.«
Ein weiterer Beitrag von Natalie von NST (NoStressTour) erklärte ebenso: »Das Leben geflüchteter Frauen* im Lager in Deutschland ist psychologisches Gift, das die Frauen und ihre Kinder strategisch zerstört.«

Seit den letzten zwei Jahren haben das Sterben und die Selbstmorde geflüchteter Menschen in Deutschland einen Höchststand erreicht, dennoch gibt es bis heutzutage kein Zeichen dafür, dass sich die Situation verbessert!
Die Demonstration ging vom Potsdamer Platz los, vorbei am Checkpoint Charlie und erreichte schließlich den Oranienplatz. All diese Orte waren strategisch anvisiert um die Botschaft an möglichst viele Menschen zu tragen, einschließlich der Tourist*innen, die kommen um von der Freiheit zu profitieren, und auch um sich an all die Orte zu erinnern, die Siege über den Nazismus und den Kapitalismus beherbergt haben.
Die Polizei war bis zum Ende Teil der Demonstration und manche Botschaften wurden von den Frauen* auch direkt an sie adressiert, denn es ist möglich Polizist*in zu sein und trotzdem ein*e gute*r …

Bericht von der Demo Gegen G20 am 10. Juni in Berlin

Bei 30° Hitze, ungefähr um 15 Uhr, begann eine riesige Menge den Potsdamer Platz zu besetzen. Ein Ort, der im Herzen der Berliner Hauptstadt liegt, nicht weit von der Bundeskanzlerin… Dieser Ort könnte ein Bezugspunkt für die historischen Konflikte sein, in die Deutschland verwickelt war.

Hier, heute und ein weiteres Mal, vermischen sich die Gefühle, man kann Menschen unterschiedlicher
Herkünfte und Horizonte erkennen, mehr als die Hälfte der Demonstrierenden sind Frauen*, die in den letzten Jahrzehnten bereitwillig die Spitze der sozialen Kämp­fe für globale Gerechtigkeit und die Gleichheit der Geschlechter einnehmen…

In der Tat steht der Aufruf zur Demo im Zusammenhang mit dem Gipfeltreffen der mächtigen G20-Länder, welches diese für den 7.- 8. Juli in Hamburg arrangiert haben, einer Stadt mit ungefähr 1.800.000 Einwohner*innen in Norddeutschland. Zweifelsohne rechtfertigen die wahren Beweggründe dieses Treffens der politischen Supermächte der internationalen Politik das Vorherrschen immigrierter und geflohener Frauen* hier am Potsdamer Platz.

Die Debatten über Terrorismus und Immigration beherrschen nach wie vor den politischen Raum. Und,
Deutschland, als erstes Aufnahmeland in Europa, erweitert unaufhörlich seine Strategien zu einer Erschwerung der Aufnahme von Migrant*innen.

2016 war in dieser Hinsicht noch schwieriger, denn die Zahlen zeigen, dass in dieser Periode die Aufnahmekapazitäten für geflüchtete Menschen im Vergleich zu den Vorjahren um das Fünffache reduziert wurden. Und die Bedingungen für Aufgenommenen haben sich immer weiter vom Humanismus entfernt.
Dies findet übrigens auch in dem Bericht der Bundes­therapeutenkammer (BPTK) Beachtung, in welchem
steht: „Mehr als 40-50% der in Deutschland lebenden Geflüchteten leiden unter psychologischen Traumata.“

Die soziale Atmosphäre wird schwerer und die Frauen werden am meisten von den politischen Folgen verletzt! Das sind einige der Beweggründe, die die Aktivist*innen motiviert haben, ihren Verdruss im Inland zum Ausdruck zu bringen und sich dem Gegenstück dieser Abschoеtungspolitik, der Externalisierung z.B. durch Hilfen oder andere Pläne auf dieser Ebene, entgegen zu stellen. Afrika braucht die vollständige Unabhängigkeit – politisch, ökonomisch und energetisch. Es ist offensichtlich, dass Migration mehrere Faktoren hat, unter denen der wichtigste die schlechte internationale Politik bleibt, darin inbegriffen die Entscheidungen, die auf solchen Gipfeln wie dem der G20 getroffen werden.

Diese geflüchteten Frauen* hatten auf den Aufruf von Afrique Europe Interact für den 10. Juni gegen den G20 Gipfel in Hamburg reagiert. Das ist z.B. der Fall bei Dora, einer Frau aus Kamerun, die sich sehr offen und mit viel Energie per Mikrofon zu Wort meldete und erklärte: »Deutschland ist unter den politisierten Ländern das sexistischste, es nimmt keine Rücksicht auf die geflüchteten Frauen*, die in seinem Territorium leben. Zahlreich sind die, die voller Verzweiflung in einem traumatisierenden System überleben.«
Ein weiterer Beitrag von Natalie von NST (NoStressTour) erklärte ebenso: »Das Leben geflüchteter Frauen* im Lager in Deutschland ist psychologisches Gift, das die Frauen und ihre Kinder strategisch zerstört.«

Seit den letzten zwei Jahren haben das Sterben und die Selbstmorde geflüchteter Menschen in Deutschland einen Höchststand erreicht, dennoch gibt es bis heutzutage kein Zeichen dafür, dass sich die Situation verbessert!
Die Demonstration ging vom Potsdamer Platz los, vorbei am Checkpoint Charlie und erreichte schließlich den Oranienplatz. All diese Orte waren strategisch anvisiert um die Botschaft an möglichst viele Menschen zu tragen, einschließlich der Tourist*innen, die kommen um von der Freiheit zu profitieren, und auch um sich an all die Orte zu erinnern, die Siege über den Nazismus und den Kapitalismus beherbergt haben.
Die Polizei war bis zum Ende Teil der Demonstration und manche Botschaften wurden von den Frauen* auch direkt an sie adressiert, denn es ist möglich Polizist*in zu sein und trotzdem ein*e gute*r …

Eröffnung des Frauen-Internet­-Cafés »Women’s Space« in Berlin-Marzahn

Obwohl wir alle in einer Stadt leben und die Globalisierung uns viele Türen öffnet und unsere Neugier über andere Kontinente stillen kann, sehen wir sogar in Berlin täglich die soziale Trennung zwischen Einheimischen und Geflüchteten. Liegt es an der Intoleranz beider Seiten, sich der anderen Kultur gegenüber zu öffnen, oder spielen mehr Faktoren hier eine Rolle.

Geflüchtete haben es in Deutschland schwer, sich zu integrieren, da sie oft abgeschottet von der deutschen Gesellschaft in Lagern leben, ohne die nötige Information und Bildung zur Verfügung zu haben, die den Integrationsprozess erleichtern würden. Daher gründete der Refugee Emancipation e.V. ein Cyber-Café namens Women’s Space, das Geflüchteten, speziell Frauen*, helfen soll, diese Barrieren zu überwinden. Am 23. 5. wurde es eröffnet.

Ich erwische Ima Tchenkoue im Gespräch mit ihren Mit­arbeiterinnen im Café Women’s Space und sie gibt mir einen Moment ihrer wertvollen Zeit, um mir ein paar Fragen zu beantworten. Heute ist die Eröffnung des Cafés, die Stimmung ist heiter aber b­e s ­ timmt, denn alle sind neugierig, zu erfahren, was für Türen sich mit diesem Café öffnen. Sie erzählt mir, dass das nun das elfte Café dieser Art ist, das sie in Deutschland eröffnen, das dritte in Berlin, aber das erste, das auf Frauen* spezialisiert ist.

»Das Café ist mehr als nur ein Internet-Café, es ist ein Empowerment-­Zentrum«, erklärt Ima und nimmt noch einen Schluck von ihrem Tee. Ein Ort, an dem Frauen einen Zugang zum Inter­net bekommen, sich aber außerdem auch an Empowerment-­Workshops und Diskussionsrunden beteiligen können, um Erfahrungen auszutauschen. Ich schaue mich nach den Frauen um, die immer noch zusammen an dem Tisch sitzen, von dem ich Ima gerade entführt habe. Während sie sich heiter unterhalten und zusammen lachen, bekomme ich das Gefühl, dass sie sich gegenseitig Mut geben und einander stärken.

»Solche Orte sind selten«, fährt Ima fort, »an denen wir Geflüchteten uns die Zeit nehmen können, über unsere Perspektiven nachzudenken, uns gegenseitig bei zu treffenden Entscheidungen zu unterstützen und uns darüber auszutauschen, was wir eigentlich machen wollen.«

Dieses Café kann diese Bedürfnisse von Frauen erfüllen. Dank ihm können Sie zum Beispiel Treffen organisieren, Deutsch-Kurse machen, Ausdrucke für Behörden machen und andere Angebote wahrnehmen.
Sie fährt fort: »Für das reibungslose Funktionieren unseres Cyber­-Cafés sorgen wir drei Koordinatorinnen, Lamia aus Syrien, Faiba aus Afghanistan, und ich selber.« Sie öffnen täglich von 12 bis 18 Uhr montags bis freitags die Türen.

Ima hat eine klare Position zu geflüchteten Frauen* und Migrantinnen in Deutschland. Sie vertritt den Stand­­­
punkt, dass Frauen andere Fluchterfahrungen haben als Männer. Sie haben es insgesamt schwerer, da sie sich oft um die Kinder kümmern und sich oft im Heim zurück­ ziehen, was wiederum den Integrationsprozess erschwert. »Uns ist innerhalb dieser fünfzehn Jahre, in denen wir Internet-Cafés betreiben, aufgefallen, dass Frauen diese Angebote weniger wahrnehmen. Daher kam uns die Idee, einen Ort speziell für Frauen zu schaffen, wo sie die Möglichkeit haben, sich auszutauschen und gegenseitig
zu unterstützen.«

 

REFUGEES EMANCIPATION
WOMEN’S SPACE
MARZAHNER PROMENADE 45
12679 BERLIN 

 

 

Missionsbericht Ägäis

Nachdem wir im September über die Situation auf den anderen Inseln in der Ägäis berichtet haben, haben wir im Oktober unsere Arbeit auf Lesbos fortgesetzt. Um die unmenschlichen Zustände in den Hotspots zu dokumentieren und auf die völlige Untätigkeit der griechischen Regierung im Angesicht des nahenden Winters aufmerksam zu machen, haben wir die Kampagne #ALifeInDignity gestartet.…

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Soutien à Lamin et aux victimes de violences policières en Suisse

“Ils m’ont arrêté dans la rue, m’ont demandé de monter dans leur bus, m’ont menotté, ont fermé les fenêtres pour que personne ne puisse me voir ou m’entendre, il m’ont battu sans raison. Ensuite, ils m’ont amené dans un endroit éloigné que je ne connaissais pas et m’ont laissé là.”

Nous nous soulevons pour notre frère qui est décédé.

Dans la nuit du 24 octobre 2017 Lamin Fatty, âgé de 23 ans est décédé dans les locaux de la gendarmerie de Lausanne.
Le 7 octobre 2017, un homme noir réfugié a été tué au Tessin par les balles de la police.
Il y a un an, Hervé Madundu a été descendu à Bex par la police.

Chacun d’entre nous aurait pu être à leur place.

Nous ne voulons pas attendre de savoir qui sera le prochain à mourir dans leurs mains.

Les violences policières sont de plus en plus fréquentes contre les noirs et les immigrés.
Les violences policière contre les noirs dans les rues et dans les locaux de la police doivent cesser immédiatement.
La police doit arrêter de nous battre et de prendre notre argent.

Nous avons besoin de nous déplacer librement.Nous avons besoin que l’on respecte notre humanité.

Nous demandons à ce que la famille et les proches puissent avoir accès au corps de Lamin, que les autorités cessent de bloquer l’accès à l’enquête et que justice soit faite pour Lamin.

Arrêtez de nous mettre sous pression
Arrêter de nous violenter
Arrêtez de nous tuer

Venez manifester pacifiquement avec nous mercredi 1er novembre à 17h à la place de la Riponne.

Soutenu par:
AFU – Association Féministe UNIL
Allianz Gegen Racial Profiling
À Qui Le Tour
Bla*sh
Collectif Afro-Swiss
Collectif Faites des Vagues
Collectif R
Collectif Sans-Retour
Droit de rester pour tou-te-s
Groupe Regard Critique UNIL
l’Amar
Perce-Frontières
Sankofa -Platform for People of African Heritage
Sleep-In
SolidaritéS Vaud
SUD Étudiant.e.s et Précaires

“Last time I was sleeping on a wall next to Ouchy, police on bicycle draw me back from the wall and throw tear gas in my sleeping bag, on my face.”

“They stop me in the street, ask me to come inside their bus, put handcuffs on my hands, they closed its windows in order that nobody could see or hear me, they beat me badly without no reason. After this they brought me to a place I didn’t know and drop me there.”

We are standing for our brother that passed away.
In the night of the 24th October 2017, Lamin Fatty passed away at the age of 23 in between the walls of the police station of Lausanne.
On the 7th October 2017, a black man was killed in Ticino under the bullets of the police.
Last year Herve Madundu was shot down by the police, in Bex.

Each and every one of us could have been victims of their own cases.
We don’t want to wait to know who will be the next one to die in their hands.
Police brutality is increasing against blacks and immigrants.
Police brutality on black people in the streets and in the police stations has to stop, now.
Police have to stop to beat us and to take our money.

We need free movement and the respect of our basic humanity.

We ask the autorithies to let the family and friends see Lamin. We ask that the authorities stop blockinf the access to the investigation. We ask justice for Lamin.

Supported by:
AFU – Association Féministe UNIL
Allianz Gegen Racial Profiling
À Qui Le Tour
Bla*sh
Collectif Afro-Swiss
Collectif Faites des Vagues
Collectif R
Collectif Sans-Retour
Droit de rester pour tou-te-s
Groupe Regard Critique UNIL
l’Amar
Perce-Frontières
Sankofa -Platform for People of African Heritage
Sleep-In
SolidaritéS Vaud
SUD Étudiant.e.s et Précaires

PRESS RELEASE � 29.10.2017 (Lausanne)
Lamin, died in the hands of the police because he was black
He came from Gambia and had left his life there to try building a new
one and getting medical care. It is in a cell of the police center of
Bl�cherette in Lausanne that Lamin died, left alone, on the october
24th. He was 23 years old.
We met Lamin before, we knew he was
sick and he has just left the hospital after undergoing a serious brain
surgery from which he had a visible scar on his skull. The population
office (SPOP-in charge of deportation) was aware of his situation and
knew that Lamine needed regular medical controls and that he was unable
to travel at that time.
Without having committed any crimes,
Lamin was arrested at Lausanne station by border guards, real
��cowboys�� who act in a total opacity and are regularly using force,
undermining the freedom and integrity of people
.
Lamin was
black, considered illegal, despise his inscription in the population
office (SPOP) and the asylum seekers assistance institution (EVAM). He
was part of this ��deportable�� category of people, volontarily isolated
from the rest of the population and victim of police violence on a
daily basis, which is considered as normal�toward � non-white��
individuals.
According to the little informations we have, Lamin
was taken by the police to the emergency services of CHUV (hospital)
after loosing consciousness and, no one in CHUV opposed to his
incarceration back to police station of Blecherette after examination.
It is surprizing, as we all know he was recently hospitalized for
serious health reasons�! Where is the coherence in medical officials who
provided important health care to Lamin and who, at the other hand,
gave a green light for his detention and expulsion�?
His death
gave place to a brief information from the police, picked up by the
medias, but presenting surprizing contradictions and aiming to
criminalize Lamin.
No, Lamin was not just in violation of
foreign law, he was receiving emergency help from the state and was in
possession of the attestation of it, issued by SPOP. He was hosted in a
EVAM center and was then available to the autorities at all times.
No, Lamin was not to be deported to Lucerne Canton. He had been
assigned to Canton of Vaud and registered at the SPOP as his papers
attested.
No, Lamin was not isolated, he had friends here and he
was in contact with some collective organizations fighting for
immigrants rights.
What really happened to Lamin between Sunday and Tuesday�? Too many unspoken words, contradictions, silences around his death.
Is it because � he�was just an illegal immigrant��,�Madam Procuror?
Why did you delay the recognition of the corpe�until Monday without any explanation?
According to today’s statement by the Procuror, the border guards would
have mistaken him with another person, which they had only realized on
Friday�! If that is true, that emphasizes the way police (border guards,
canton police, etc) commits constant negligence, bad treatments and
abuses on black people or ��people without the right paper��, with
serious consquences that can lead to death. Lamin had a document with
him attesting that he had been assigned to Canton of Vaud and was
presenting visible health problem. How could he have been mistaken for
someone to be deported in Lucerne and moreover, how could he not have
bee subjected to any precaution related to his health�!
Clearly
he has not been heard and his individual situation was not considered�:
all this because his words did not hold the same value as any other
citizen who can claim his rights in the eyes of police.
We demand now that the veil be lifted on all those shadows�!
Because everything is incomprehensible and scandalous in his interpellation and in his death.
Because this is really a sadly emblematic case of the treatment
reserved to immigrants in ��irregular situation�� and of the lack of
attention given to them
Because this is showing the absurdity of the criminalization of non-authorized stay
Because the word ��illegal�� is not harmless�: it produces and spreads a
message that this category of people are ��sub-citizens��, without
rights and upon whom the autorities have all rights�!
Because violence against immigrants, and especially against black people, is still invisible, trivialized and without limits..
Because illegal immigrants� life matters. Asylum seekers�s life, rejected on not, matters. Black people life�s matter�!
We demand a public debate on police violence so that the autorities
have to come out from the shadow and impunity in which they operate in a
total indifference.
To say goodbye to Lamin, to show solidarity
with his family and relatives, to show solidarity with every other black
and immigrant people whatever their permit, who have been victims of
police violence�:
We call for protest
(authorized demonstration, anyone can come, no matter ��illegal�� or not)
Wednesday november 1th, 17pm, Place de la Riponne, Lausanne

Collectif R

Neues Flaggschiff Sea-Watch 3 startet Rettungsmission

Sea-Watch startet mit neuem Flaggschiff „Sea-Watch 3“ in den ersten Rettungseinsatz an Europas tödlicher Seegrenze. Nach wie vor riskieren täglich Menschen ihr Leben auf einem Schlauchboot, um aus dem Bürgerkriegsland Libyen zu fliehen. Erst gestern spielten sich dramatische Szenen auf der “Aquarius” ab: Ein Gewitter zog auf, noch bevor das letzte Boot geborgen werden konnte,…

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Infomobile 2017-11-01 15:36:40

Today in the afternoon more then 50 people gathered in the harbour of Thermi/Lesvos in commemoration of the dead of the European border regime. Among them were survivors of a shipwreck on 23rd of April of this year in the North of Lesvos as well as people active in rescue. The memorial happens once every year since October 2013 and was initiated by the Welcome to Europe network.

copyright: Marily Stroux

When we started to remember this year, who we have to mourn for, we realized that we are more and more confronted with death even after people have survived the sea. We had to commemorate today also friend who died last winter in the hot-spot of Moria, because they had been left during winter in terrible conditions. We are in close contacts with families that they waited too long to be reunited with their beloved even if they had the right for family reunification and died before. If you really want to mourn the dead of the Sea, you have to respect also the survivors. The only solution to end their suffering is to create safe passages, to give the people their right to move freely – and for those who are stuck here to finally open the islands. This is why every memorial for us is combined with the promise to tear down the borders that killed them and to create another, a welcoming Europe.

This year the memorial plate was renewed and fixed. We thank to: the local club of the fishermen ΝΕΣΕΑΛΘ “ΠΟΣΕΙΔΩΝ“, Stellios from the shipyard in Kontouroudia, metal work Gianis Moisis, Chrisanthos, Alcalica-ALM eV, Simos and Web copy shop.

Memorial speech

25th of October 2017

We came together today here in the harbour of Thermi for remembering the dead of the European border regime.

Today we came here together with Joelle, Sylvie and Victoria. They survived when a boat was sinking in the North of this island on 23rd of April this year. Joelle and Sylvie asked themselves where the others disappeared when they drifted for many hours in the Sea until they where finally rescued. Only one month later Victoria was born here in Mitilini – and she reminds us, that life continues.

copyright: Marily Stroux

Since we started to remember here in Thermi in 2013 every year we had to come back. Every year the death by the border regime continued. Every year we came and we renewed the promise not to give up until the killing stops.

It did not stop – even if many of us tried hard. This year until today more then 2.600 people have been killed in the Mediterranean Sea again. Also this year we have been in touch with many people who survived shipwrecks – as well as people who give us testimonies of death in the deserts even before people reach the sea.

We are here together with people who went again and again to the beaches. Who went with boats at the Sea to rescue. Who started an Alarm Phone hotline for boat people. Who just went to the sea for fishing and became rescuers and who had to take the dead bodies from the sea. Who held the relatives and friends of the drowned after they discovered the loss. Who shared parts of the way with the survivors.

copyright: Marily Stroux

All of us did not close our eyes. We remember and don’t forget.

We all feel ashamed in the moment of these deaths because we failed in our attempt to stop this murderous regime and to create a welcoming Europe.

This year we have to remember not only the death at Sea.

Ever since the closure of the Balkan Corridor on March 8th 2016 and the implementation of the dirty EU-Turkey Deal in March 20th inhuman conditions for refugees in Greece have caused death both in the EU-funded so-called hotspots on the Aegean Islands as well as in the newly established emergency reception sites all over the mainland.

While almost a million refugees had crossed through Greece and over the Balkans in 2015 and not few of them even got a protection status in countries of the European North, their relatives got caught up in limbo trying to survive in tents, without access to doctors, lawyers and under deplorable conditions. Thousands of families with small kids, slept on the mere floor and had no access to sufficient and clean toilettes, showers, warm water or eatable food for months.

When winter came the situation escalated and in January 2017 the tragedy peaked in a dozen of deaths all connected to the harsh weather conditions and the lack of proper heating in the makeshift and provisory housing people in hot-spot Moria or else were forced to stay.

– We remember a 66 years old Kurdish woman and her granddaughter (6 years old). They died on November 24th, 2016 after a portable cooking gas stove exploded inside a tent, setting on fire parts of the Moria hotspot on the island of Lesvos in Greece. The 30-year-old mother of the child, and her other 4-year-old child, (the family are Syrian Kurds) were seriously injured with third degree burns to about 55% of their bodies and were transferred to Athens for medical treatment.

– We remember the 29-year-old refugee who tragically lost his life in Chios after putting fire on himself in March 2017.

– We remember a 22-year-old Egyptian man. He died on Tuesday, January 24th, 2017 in a tent at Moria in his sleep. The day after, on January 25th, a 41-year-old Iraqi man was found dead at the Samos hotspot. On January 28th, a 45-year old Syrian father of six children, died in the same tent at Moria where the Egyptian had died four days earlier. On Monday, January 30th, a 20-year-old Pakistani man lost his life, again at Moria, and an Afghan man was transferred to an intensive care unit in a critical condition and remained in a life-threatening condition for several days.

– We remember a 5-year-old child that died in a tent in Moria, she was seriously sick and the last she saw from this world was a hot spot made to detere people.

– We remember also the man who died last Saturday during the riots in Moria after having a heart-stroke.

At the mainland, refugees lost their lives on the highways next to their camps in traffics accidents, they got severe injuries from the makeshift heating they tried to use in order not to freeze in their tents, and dozens lost their lives when the ambulances arrived to late in the marginalized camps.

We remember our friends, whose lives got lost after they had managed to escape war, after they risked death when crossing one border after the other clandestinely, and after finally reaching Europe.

– We remember Ismail from Syria, who died from cancer in Skaramangas camp before being able to join his son in Sweden.

– We remember 2-months-old Noursan from Syria, who passed away on the way from Ritsona camp to the hospital.

– We remember one-year-old Safa from Syria who was enduring in Athens childrens hospital after more than 10 months in Katsikas camp in Northern Greece in order to get the permit to leave the Germany for the so much needed heart transplant. Both German and Greek authorities did not react fast enough to let her join her family. In the end her father and the three other sisters and brothers moved to Germany to her mother and other sisters and brothers leaving her small body back in a graveyard in Athens.

– We remember also the 57-year-old husband of Fatima from Syria, who passed away in Filipiada camp after a heart attack. His wife and daughter were forced to wait seven more months to join their two sons in Germany in order to be able and grief for their father and husband together.

– We remember 7-year-old Nourian from Syria, who drowned in Skaramangas the days his father finally could come from Germany and visit him and his mom after months apart.

copyright: Marily Stroux

Lets not forget also our friends who stayed with us in City Plaza and with whom we shared not only a home and food but also a common struggle for a better world.

– We remember Hamid from Afghanistan, who drowned in Athens while waiting for months to reunite with his daughter in Switzerland. He left his beloved wife Feruza, two daughters and a son back. He stayed for months in Elliniko camp where he would always return even after moving to Plaza in order to visit friends and help cleaning the areal in front of the camp.

– We remember 62-year-old Fatima, the mother of Mustafa and Selah, from Syria, who passed away shortly before they were scheduled to join their family in France through relocation.

copyright: Marily Stroux

Here and today, we want to stop for a moment and create a space for all those who lost their lives. Remembering here means to save the stories of the uncounted who died at the borders of Europe. They died in the desert, in the sea, they died even at the deadly inner-european borders.

They had been on the way to change their lives on their own. Their death is the death in search for freedom. And that concerns all of us.

There would be many more names and many more stories. We will never forget all of them and we will today remember especially the friends of Joelle and Sylvie.

We will remember them because all of them they have families, they have friends they left behind – who cannot be here with us, because these borders even separate them now.

So let us speak out their names:

 

Maman Nicole – she lives!

Chochou – she lives!

Gilaine – she lives!

Sylvia – she lives!

Tedy – he lives!

Fati – he lives!

Mali – he lives!

Pider – he lives!

Peter – he lives!

Junior – he lives!

 

We will never forget them.

We promise to give our best to tear down the borders that killed them.

We invite you to have a rest in memory of them – and then to move on: to tear down the borders and to build another, a welcoming Europe.

 

copyright: Marily Stroux

Reunite us with our families now!”

Call for refugee protest on Syndagma Square
Wednesday 1st November 2017 at 11am

We are more than 4,000 refugees awaiting our transfer to Germany – most of which are families who are waiting already more than 18 months in Greece under deplorable conditions.

We escaped from war-torn countries like Syria, Iraq and Afghanistan to find security and peace near our beloved.

Many of us have received the acceptance from Germany since more than 6 months, passing the maximum deadline for the transfer defined by European law due an unofficial and illegal deal between Germany and Greece.

Our waiting period has reached now in average nine months from the date of acceptance. Currently, people who get tickets issued have received their acceptance in January 2017. Everybody has to still pay his/her ticket by him/herself.

– We have been promised many things.
– We have heard these promises many times.
– We are tired to listen, tired to wait, tired to hope.
– We have not received at any point of time a clear answer on who is deciding how many people can leave in one month or who is putting numeral limits on transfers.
– We have not received at any point a clear answer on who is deciding which persons are considered vulnerable and can travel faster and based on which criteria this is decided.
– We just want to know now when we will go to our families. And we want to be treated all equally without any discrimination.

We therefore demand:
· from the Greek and the German government to respect the legal limit of six months to reunify our families from the date of acceptance.
· from the German and Greek authorities to immediately charter flights for all the refugees that have already been waiting more than six months.
· from the Greek authorities that the money for our tickets will be paid by the state as provided by law. The tickets are one more obstacle for our family reunifications.

For all these reasons, our struggle goes on Wednesday 1st November 2017 at 11am at Syndagma Square. Join us and raise your voices with ours!

We are protesting since four months against the limitation of transfers to Germany for family reunifications. We want to shout out against the cruel migration policy of deterrence that Europe imposes on us and our families; a system that is aimed to unnerve us and let us give up. But we will stand upright. We want to tear down the walls that stop us from being with our fathers, mothers and children. We will continue our struggle until we succeed.

No more discrimination!
We demand our right on family unity and a dignified life in peace now!
The right to stay and freedom of movement for all.

Refugees from different camps and places in Greece