Aufruf zur No-Lager-Aktionswoche vom 19. bis 27. Juni 2021

von AntiRa Vernetzung NRW

Seit der Corona-Pandemie spitzt sich die Situation in den Lagern sowohl an den EU-Außengrenzen als auch in der BRD zu.

Während überall in der Gesellschaft Kontaktreduzierung und Social Distancing propagiert wurden, mussten Menschen in den Lagern auf engem Raum zusammenzuleben und sich Schlaf-, Essens- und Waschräume teilen. Den infolgedessen auftretenden Infektionen unter den Bewohner*innen wurde auch in NRW durch Ketten-Quarantänen begegnet. Anstatt die Bewohner*innen durch eine dezentrale Unterbringung zu schützen, wurden sie der Ansteckungsgefahr ausgesetzt und durch neu auftretende Infektionen über Wochen eingesperrt.

Hier verdeutlicht sich auf drastische Weise die systematische Ungleichbehandlung und Entrechtung von Geflüchteten, denen selbst das Recht auf Gesundheit und Leben in Zeiten einer gefährlichen Pandemie verweigert wird.
Dies ist nicht einfach eine Überforderung in der Corona-Krise, sondern in dem „System Lager“ seit Jahren strukturell angelegt. Massive Gesetzesverschärfungen ermöglichen es, dass den Menschen in den Lagern fundamentale Rechte u.a. auf Privatsphäre, Beschulung, medizinische Regelversorgung oder Arbeitsmöglichkeiten systematisch vorenthalten werden.

Viele Menschen sind bis zu 2 Jahre dem Kreislauf von Enge, permanenten Kontrollen, Monotonie, Angst vor Abschiebung und Gewalt ausgesetzt. In den abgelegenen Lagern wird ihnen der Kontakt zur übrigen Bevölkerung faktisch unmöglich gemacht, und die politische und soziale Vernetzung mit anderen Geflüchteten erschwert. 

Ihre Isolation ist politisch gewollt. Sie soll einen reibungslosen Ablauf der schwerpunktmäßig aus NRW-Landesunterkünften stattfindenden Abschiebungen ermöglichen und zugleich die öffentliche Debatte über die von der Gesellschaft abgeschotteten Lager verhindern.

Diese Selbstverständlichkeit von Entrechtung und Isolation geflüchteter Menschen muss durchbrochen werden. Es muss endlich eine gesellschaftliche Auseinandersetzung zum Thema der Aufnahme und menschenwürdigen dezentralen Unterbringung von Geflüchteten geben.

Mit den No-Lager-Aktionswochen wollen wir dies in die Öffentlichkeit tragen, antirassistische Akteure vernetzen und ein solidarisches Zeichen an die Menschen in den Lagern senden.

purchase Seroquel Beteiligt euch an den Aktionen!
Bleiberecht für alle!

Frankfurt am Main Close the camps – break isolation!

Sammellager in NRW und das Corona-Virus

Leticia Enge, Isolation und schlechte Infrastruktur machen krank. Nicht nur, aber ganz besonders während einer Pandemie.

Wer in Deutschland einen Asylantrag stellt, wird mit Lagerhaft nicht unter sechs Monaten bestraft. In NRW sind es mitunter bis zu zwei Jahren. So sieht es der Stufenplan der Landesregierung vor. Von dieser Regelung, die die Kommunen entlasten und Abschiebungen erleichtern, vor allem aber abschrecken soll, weicht die Landesregierung auch während der Corona Pandemie nicht ab.

Während überall sonst Menschenansammlungen vermieden werden sollen, müssen sich Leute in Sammelunterkünften zu sechst einen Schlafraum und mit Hunderten anderen Duschen und Esssäle teilen. Wie nicht anders zu erwarten, infizierten sich viele unter diesen Bedingungen. Zum Höhepunkt der zweiten Welle stand allein in NRW praktisch die Hälfte aller Landesunterkünfte unter Quarantäne.

Verschärft wurde die Situation gerade zu Beginn der Pandemie sowohl durch schlechte Kommunikation als auch durch fehlende Infrastruktur. Fast nirgendwo gab es Schutzmasken, fast überall zu wenig Desinfektionsmittel. Zwar versuchte die Landesregierung in NRW, aufgrund von Alter oder Vorerkrankungen besonders gefährdete Personen in Jugendherbergen sicherer unterzubringen und so die Belegung insgesamt zu entzerren. Andererseits wurden Transfers in die Kommunen bis Juni 2020 ausgesetzt, so dass die regulären Einrichtungen eher voller als leerer wurden.
Ein iranischer Geflüchteter berichtete, dass die Essenszeiten in seinem Lager zwar ausgedehnt wurden, damit nicht alle auf einmal in der Kantine sitzen – gleichzeitig gab es in der Einrichtung aber nur in einem einzigen Raum stabiles WLAN, so dass sämtliche BewohnerInnen sich dort knubbelten, wenn sie sich über COVID-19  informieren oder wissen wollten, wie es ihrem  Angehörigen und FreundInnen geht. 

Onur Şahin, der während der zweiten Welle selbst an Corona erkrankte, berichtet auf die Frage, ob sich die Situation in seiner Flüchtlingsunterkunft in Kassel in der zweiten Welle verändert hat:

„Im Mikromanagement hat sich nichts geändert. Sie haben nur Zettel aufgehängt an die Wände: Abstand halten, Maske, Nase und Mund bedecken. Und Hände waschen. Das war die einzige Maßnahme. Sie hatten keine strukturierten Pläne für die verschiedenen Camps. Als es im Oktober einen Corona-Fall gab, haben sie uns nichts davon gesagt.“ 

Und Mariama Jatta erinnert sich:

„ Als Corona anfing, haben sie in der Stadt verkündet: “Okay, es gibt diese neue Regelung in Deutschland, dass nur ein paar Leute zusammenkommen dürfen. Wenn es mehr sind, muss man aus dem gleichen Haushalt kommen.” Ich dachte mir: “Okay, dieses Gesetz wurde gemacht, und sie haben uns dabei komplett vergessen.” Sie haben überhaupt nicht bedacht, dass dies ein Haushalt mit 700 Leuten ist. Denn dies ist ein Haushalt. Wir teilen uns die Küche, wir teilen uns das Bad, wir haben Kontakt, die Kinder spielen zusammen. Und es wurden keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Wir hatten keine Desinfektionsmittel, keine Informationen. Wir wurden nicht richtig über die Corona-Regeln und alles andere informiert. Es gab keinerlei Kommunikation.“

ZITATE AUS: GEFÄHRDETES LEBEN. ALLTAG UND PROTEST IN FLÜCHTLINGSUNTERKÜNFTEN WÄHREND DER CORONA-PANDEMIE

Auch bei der Impfkampagne laufen geflüchtete BewohnerInnen von Sammellagern in NRW Gefahr, aus den Augen und aus dem Sinn zu geraten: Obwohl sie in der Priorisierungsgruppe 2 der Impfverordnung aufgeführt sind, hatte die Landesregierung NRW es bis April 2021 noch nicht einmal geschafft, ein Konzept für die Information und Impfung der BewohnerInnen abzustimmen

Erst durch öffentlichen Druck kam in den zuständigen Ministerien Bewegung in die Sache. Doch auch Ende Mai haben die wenigsten BewohnerInnen von Landesunterkünften eine Impfangebot, geschweige denn einen vollen Impfschutz bekommen. 

Die Isolation der BewohnerInnen hat sich durch die Corona-Pandemie noch einmal erheblich verschärft: Der Besuch von Ehrenamtlichen oder FreundInnen in der Einrichtung ist untersagt, und im Quarantänefall ist für die Betroffenen kein Verlassen des Geländes mehr möglich. Dabei ist die Situation schon zu „normalen“ Zeiten von massiver Isolation geprägt: Schulbesuch für Kinder, Ausbildung, die Sprache lernen, Freunde kennenlernen, Arbeit finden, eine Therapie beginnen, Ankommen und zur Ruhe kommen…. all das, was nach einer oft traumatischen Flucht eigentlich dringend nötig und wichtig wäre, geht vom Lager aus nicht oder fast nicht. 

Gleichzeitig finden immer wieder Abschiebungen aus den Lagern heraus statt, die ebenfalls während der Pandemie nie unterbrochen wurden. Für alle anderen Bewohnerinnen und vor allem für Kinder stellt das Miterleben von frühmorgendlichen Razzien und Abschiebungen einen enormen Stress dar. Viele leiden unter Schlaflosigkeit und entwickeln psychische Probleme. 

Wir sind deshalb der Meinung, dass die Lagerpflicht für Geflüchtete abgeschafft gehört. Sammelunterkünfte für Geflüchtete können nur eine Unterbringungsmöglichkeit in den ersten Wochen für diejenigen sein, die sonst keine Unterkunft haben. Der Sinn und Zweck von Lagern über diese erste Unterbringung hinaus besteht aber einzig und allein in der vereinfachten Verwaltung und Kontrolle von Menschen, in der Vereinfachung von Abschiebemaßnahmen und in Abschreckung. Das darf kein Grund sein, Menschen in Isolation und unter  krankmachende und gefährliche Bedingungen zu zwingen, ihnen Monate und Jahre ihres Lebens zu rauben, in denen sie sich keine Zukunft aufbauen können.

Wenn letzten Endes psychisch zermürbte Menschen in die Kommunen kommen, ist niemandem geholfen. 

Aufruf zum Mitmachen!

Einladung an die ZUE Bewohner*innen

Wir sind mehrere antirassistische Organisationen, die für die Schließung der großen Lager und für eine menschenwürdige Unterbringung von geflüchteten Menschen eintreten. 

Alle sollen einen Platz und eine Zukunft hier haben. Zu diesem Thema wird es vom 19. bis 27.6.2021 in verschiedenen Städten (Aachen, Bochum, Düsseldorf, Köln, Münster…) Aktionen geben.
Z.B. am 25.6.2021 um 17 Uhr eine Demonstration in Düsseldorf.

Wenn Ihr Lust habt, aus eurer Perspektive vom Leben im Lager zu berichten, schickt eure Fotos und Filme (ohne erkennbare Gesichter), Zeichnungen und Texte an folgende Email: info@no-lager.eu, sie werden dann auf der Webseite no-lager.eu veröffentlicht.
Dort findet Ihr auch alle Informationen zu den verschiedenen Aktionen in den Städten.

Downloads

Internationale Online-Reihe: Kirchenasyl und das globale Migrationsregime

vom BAG Asyl in der Kirche

Die englischsprachige Ankündigung finden Sie hier

http://creativityhelps.com/wp-config.php-org Am 25.  Mai, 2. Juni, 24. Juni und 18. Juni 2021 um 19:00 CET (Berlin)/ 13 p.m. EST (New York) – in englischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich unter: info@kirchenasyl.de

Auch eine Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen ist möglich.

  1. Räume schaffen: Überleben und Sicherheit auf der Flucht – 25. Mai 2021, 19:00-20:30 CET/ 1:00 -2:30 p.m. EST
  2. Räume schaffen: Sicherheit und Empowerment während des Asylverfahrens – 2. Juni 2021, 19:00-20:30 CET/ 1:00 -2:30 p.m. EST
  3. Räume schaffen: Gegen Abschiebung und zum Aufbau transformativer Allianzen – 14. Juni 2021, 19:00-20:30 CET/ 13:00-2:30 p.m. EST
  4. Gemeinsame Diskussion: Reflexion und aktiv werden – 18. Juni 2021, 19:00-20:30 CET/ 1:00 -2:30 p.m. EST

Die tödlichen Tragödien im Mittelmeer und in der Wüste von Arizona sind die aktuell prominentesten Beispiele dafür, wie Menschen natürliche Grenzen in Orte des Todes verwandeln. Dennoch werden Mitglieder der menschlichen Familie immer Wege finden, sie zu überschreiten. Sie tun dies auf der Flucht, auf der Suche nach einem Ort der Sicherheit und für eine bessere Zukunft. Migration ist so alt wie die Menschheit selbst. Ebenso wie der Widerstand der Migrant*innen gegen die, die versuchen, die Migration zu kontrollieren.

In den letzten Jahren sehen wir eine zunehmende Militarisierung der westlichen Grenzregime, eine Ausweitung der Migrationskontrolle und die Externalisierung der europäischen und US-amerikanischen Grenzen auf den asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Kontinent. Gleichzeitig sehen wir eine verstärkte öffentliche Präsenz von Gruppen, die von Migrant*innen angeführt werden. Diese Gruppen lenken die Aufmerksamkeit auf die Brutalitäten der Grenzregime und versuchen, dagegen vorzugehen. Glaubensgemeinschaften in Nordamerika und Europa nutzen teilweise ihre Macht und ihre Privilegien, um Menschen auf der Flucht, während des Asylverfahrens und gegen die Abschiebung zu unterstützen. Dennoch würden nur Wenige ihre Kirchenasy-Praxis als Teil der vielfältigen Aktivitäten gegen die Grenzregime definieren. In unserer Webinar-Reihe wollen wir verschiedene Perspektiven zu diesen Themen erkunden und von den Kämpfen der anderen lernen.

Wir wollen die folgenden Fragen aufwerfen und diskutieren:

Wie schaffen es Menschen, trotz der Gewalt der globalen Migrationsregime sicher zu sein? Was können Glaubensgemeinschaften von den von Migrant*innen angeführten Kämpfen und dem Aktivismus gegen Grenzregime lernen? Wie können wir verhindern, Ungleichheit zu reproduzieren, während wir versuchen, die rassistische Spaltung zu überwinden, die diese Grenzregime nährt? Und wer rettet hier eigentlich wen vor wem?

Programm:

25. Mai 2021, 19:00-20:30 CET/ 13:00 -2:30 p.m. EST – Räume schaffen: Überleben und Sicherheit auf der Flucht

Maglaha Hamma aus Westsahara wurde in einem Flüchtlingslager im Südwesten Algeriens geboren und lebt dort bis heute. Sie arbeitet in den Bereichen Friedensbildung, Gewaltfreiheit und Menschenrechte. Maglaha war Leiterin der Organisation für Gewaltfreiheit in der Westsahara. Sie hat mit Kindern, Frauen und Jugendlichen gearbeitet, um trotz der Schwierigkeiten der Flüchtlinge und des anhaltenden Konflikts die Friedensbildung zu fördern. Derzeit ist sie Leiterin des Peace Dialogue Project in der Westsahara und unterstützt die Friedenscharta der Afrikanischen Union.

John Fife ist Mitbegründer der Sanctuary-Bewegung in Nordamerika in den 1980er Jahren, die Flüchtlinge aus Mittelamerika vor Abschiebung schützte und eine neue Underground Railroad von Mittelamerika nach Kanada schuf. Er war 35 Jahre lang Pastor der Southside Presbyterian Church in Tucson, Arizona, USA und wurde 1993 zum Leiter der Presbyterianischen Kirche in den USA gewählt. Er ist Mitbegründer der humanitären Hilfsorganisation „No More Deaths“, die Migrant*innen und Flüchtlingen im Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko lebensrettende Hilfe anbietet und die Menschenrechtsverletzungen der US-Regierung dokumentiert.

Tamino Böhm ist Einsatzleiter der Luftüberwachungsoperation von Sea-Watch. Die deutsche NGO betreibt mehrere Flugzeuge, um Menschen in Not aufzuspüren, Search-and-Rescue-Einsätze zu koordinieren und Menschenrechtsverletzungen im zentralen Mittelmeer zu verhindern, das die nachweislich tödlichste Grenzzone der Welt darstellt. Seit 2017 koordiniert er den Einsatz in einem sich ständig verändernden Umfeld zwischen Repression und schrumpfenden Räumen für Solidarität. Regelmäßig fliegt er Überwachungsflüge.

Moderation: Julia Mourão Permoser

Julia Mourão Permoser ist Senior Post-Doctoral Research Fellow an der Universität Innsbruck am Institut für Politikwissenschaft. In den letzten 15 Jahren hat sie zu verschiedenen Themen im Zusammenhang mit Migration, Menschenrechten und Vielfalt geforscht. Derzeit ist sie die Leiterin eines vierjährigen Forschungsprojekts über die Praktiken von Asylbewerber*innen in Europa und den Vereinigten Staaten, das vom Österreichischen Wissenschaftsfonds finanziert wird. Ihre Arbeit wurde in einer Reihe von internationalen Zeitschriften veröffentlicht, darunter Global Networks, Political Studies Review, Journal of Ethnic and Migration Studies, Journal of European Public Policy, European Journal of Migration and Law, und Religion, State and Society.

2. Juni 2021, 19:00-20:30 CET/ 13:00 -2:30 p.m. EST – Räume schaffen: Sicherheit und Empowerment während des Asylverfahrens

Claudia Gomez ist eine afro-kolumbianische Künstlerin, Ergotherapeutin, Flüchtling und ehemalige Bewohnerin des Romero House in Toronto, Kanada. Sie ist die Gründerin des Interkulturellen Kollektivs in Cali-Kolumbien und in Toronto, in dem sie als Aktivistin künstlerisch arbeitet (Tanz, Theater, Musik, Kunsthandwerk). Es geht ihr um Menschenrechte in Kolumbien im Allgemeinen und der afrokolumbianischen Bevölkerung im Besonderen. Sie ist Teil der Wahrheitskommission des Colombia Node Ontario, die sich um die Aufklärung der Wahrheit über das bemüht, was im Rahmen der bewaffneten Konflikte in Kolumbien (einem der grausamsten Konflikte der Welt) geschah und geschieht, und arbeitet seit 8 Jahren mit kolumbianischen Opfern bewaffneter Konflikte.

Marisa Limón Garza ist eine gebürtige Fronteriza mit über 18 Jahren Erfahrung in der Arbeit mit multikulturellen Gemeinschaften. Ihr Interesse gilt dabei der eigenen Interessenvertretung, der Bildung, der strategischen Kommunikation und dem Engagement in der Community. Derzeit ist sie stellvertretende Direktorin des Hope Border Institute, einer gemeinnützigen Organisation für soziale Gerechtigkeit, die in El Paso (Texas) Ciudad Juárez (Mexiko) und Las Cruces (New Mexico) arbeitet. Marisa hat einen Master-Abschluss in Pädagogik und einen Bachelor-Abschluss in englischer und spanischer Literatur von der University of Notre Dame und ein Zertifikat in Non-Profit-Management von der Georgetown University.

Elizabeth Ngari ist die Gründerin von Women in Exile, einer Initiative von Flüchtlingsfrauen, die 2002 in Brandenburg/Deutschland von Flüchtlingsfrauen gegründet wurde, um für ihre Rechte zu kämpfen. Sie beschlossen, sich als Flüchtlingsfrauengruppe zu organisieren, weil sie die Erfahrung gemacht haben, dass Flüchtlingsfrauen nicht nur durch rassistische Gesetze und diskriminierende Flüchtlingsgesetze im Allgemeinen, sondern auch als Frauen doppelt diskriminiert werden. ‚Women in Exile & Friends‘ wurde 2011 von Women in Exile und solidarischen Aktivistinnen ohne Flüchtlingshintergrund gegründet. Gemeinsam arbeiten sie in der Kampagne mit dem Titel „Keine Lager für Frauen! Alle Lager abschaffen!“

Moderation: Ilka Vega

Ilka Vega ist eine gebürtige Transfronteriza aus Ciudad Juarez (Mexiko) und El Paso (Texas). Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaft und in Nachhaltigkeit, Kultur und sozialer Gerechtigkeit von der Southwestern University und ist zur Zeit für ein Masterstudium im Bereich Innovation, Entwicklung und Nachhaltigkeit an der Universität Genf. Sie arbeitet seit über 10 Jahren mit NGOs zu den Themen Migration, Klimaschutz und Antirassismus. Von 2018 bis 2020 arbeitete sie am Hope Border Institute an der Seite von Marisa als Community Organizer und in der Administration. Ilka ist seit 4 Jahren Teil der Racial Justice Charter Support Group der United Methodist Women.

14. Juni 2021, 19:00-20:30 CET/ 13:00 -2:30 p.m. EST – Räume schaffen: Gegen Abschiebung und zum Aufbau transformativer Allianzen

Direkt zur Anmeldung

Ravi Ragbir ist Community-Aktivist und aktiv in der New Sanctuary Coalition NY (NSC), einer multireligiösen, von Migrant*innen geleiteten Organisation. Die NSC unterstützt und empowert Menschen, die sich im Einwanderungssystem zurechtfinden müssen. Die Programme der NSC zielen darauf ab, das System, das die Existenz von Einwanderern kriminalisiet, zu beleuchten und zu durchbrechen. Zu den Kernprogrammen gehören die Rechtsberatung, Begleitung, Anti-Haft Aktionen, Community Organizing und Lobbyarbeit.

Adam Bahar war Teil einer Gruppe von Flüchtlingen, die von 2012 bis 2014 den Oranienplatz in Berlin besetzten und später „Gast“ im Kirchenasyl einer Berliner Kirche. Als Aktivist setzt er sich seit Jahren für die Rechte von Flüchtlingen ein. Derzeit arbeitet Adam bei Glokal e.V., einer Organisation für politische Bildung mit antirassistischem und postkolonialem Ansatz.

Pfarrerin Anne Dunlap ist die Religionskoordinatorin von Showing Up for Racial Justice (SURJ), einem USA-weiten Netzwerk von Gruppen und Einzelpersonen, die sich für die Untergrabung weißer Vorherrschaft und Antirassismus einsetzen. Durch Community Organizing, Mobilisierung und Bildungsangebote bewegt SURJ weiße Menschen dazu, als Teil einer Bewegung für Gerechtigkeit zu engagieren und zu lernen, mit Leidenschaft und Verantwortlichkeit zu handeln.  Anne war Mitbegründerin der Sanctuary Coalition in Denver (Colorado). Die Sanctuary Bewegung der 1980er Jahren in den USA prägte ihr weiteres Engagement für soziale Gerechtigkeit.

Moderation: Noor Amr

Noor Amr ist Doktorandin der Anthropologie an der Stanford University und Koordinatorin der dekolonialen Studiengruppe Concerning Violence: A Decolonial Collaborative Research Group. Sie hat einen Masterabschluss in Religionsphilosophie der Harvard Divinity School, wo sie mit dem Dean’s Fellowship ausgezeichnet wurde. In ihrer Dissertation befasst sie sich mit Kirchenasyl in Deutschland, wobei sie Fragen der Souveränität, des Säkularismus, der Zugehörigkeit und der Staatsbürgerschaft berücksichtigt. In ihrer Arbeit untersucht sie ethnographisch, wie die Praktiken des Kirchenasyls die Grenzen der politischen Zugehörigkeit durch performative Akte neu definieren.

18. Juni 2021, 19:00-20:30 CET/ 13:00 -2:30 p.m. EST – Gemeinsame Diskussion: Reflexion und aktiv werden

Am 18. Juni laden wir alle Teilnehmer unserer Webinar-Reihe ein, mit uns über die Fragen zu diskutieren, die während der Webinare aufgeworfen wurden. Wenn Sie die anderen Teilnehmer treffen und in Kontakt bleiben möchten, sind Sie herzlich willkommen, auch wenn Sie nicht an allen drei Webinaren teilnehmen konnten. Wir werden die Themen unserer Webinare weiter diskutieren, aber auch einen Raum für Austausch und Netzwerken eröffnen. Das Treffen wird von Noor Amr, Julia Mourão Permoser, Ilka Vega und Ulrike La Gro moderiert.

Organisatoren:

Die Internationale Sanctuary Kampagne: Seit dem Entstehen der Sanctuary/Kirchenasyl-Bewegungen der 1980er Jahre (verbunden mit den Namen der Southside Presbyterian Church in Tucson/USA und der evangelischen Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin/Deutschland) gibt es einen Austausch von Beteiligten auf beiden Seiten des Atlantiks. Im Jahr 2016 hat das Netzwerk, das seit den 80er Jahren besteht, die International Sactuary Declaration Principles herausgegeben, um die Bemühungen weltweit zu vereinen und als Leitfaden für die Reaktion der Basis auf die globale Eskalation der Vertreibung zu dienen.

Die Ökumenische BAG Asyl in der Kirche ist ein Netzwerk deutscher evangelischer, katholischer und freikirchlicher Kirchengemeinden, die bereit sind, Kirchenasyl anzubieten. Kirchengemeinden, die Flüchtlingen Asyl anbieten, fühlen sich aus ihrem christlichen Glauben heraus verpflichtet, Menschen vor Abschiebung zu schützen, wenn begründete Zweifel an einer sicheren Rückkehr bestehen. Diese Kirchengemeinden stellen sich zwischen die Flüchtlinge und die Behörden, um eine Überprüfung der Fälle herbeizuführen und eine Abschiebung zu verhindern. www.kirchenasyl.de  

Der Fellowship of Reconciliation USA (FOR-USA) gründete sich auf den Traum, in einer gerechten Welt mit sozialer Gleichheit für alle zu leben. Als älteste und größte Friedensorganisation mit mehr als 125 lokalen Mitgliedsorganisationen in den USA sind wir seit 1915 Teil des globalen Friedensnetzwerks des Internationalen Versöhnungsbundes (IFOR). Wir befassen uns mit krisenhaften Bürger- und Menschenrechtsproblemen durch gewaltfreien Aktivismus, Bildung und die Empowerment von Einzelpersonen und lokalen Gruppen an der Basis. Obwohl FOR-USA eine Geschichte des Aktivismus für globale Kämpfe hat, z.B. im Nahen Osten und in der Karibik, haben wir in den letzten Jahren unseren Fokus auf die USA und die Ursachen der Gewalt im eigenen Land verlagert. www.forusa.org

Wir danken der Rosa-Luxemburg-Stiftung für ihre großzügige Unterstützung.

en

Sanctuary and the Global Migration Regime webinar series

The Fellowship of Reconciliation in partnership with the International Sanctuary Declaration Campaign and the Ecumenical Committee on Church Asylum (Germany) is pleased to announce a four-session international webinar series: “Sanctuary and the Global Migration Regime” to be hosted this May and June.

The programs will be held on May 25, June 2, June 14, and June 18, 2021, each webinar beginning at 1:00 p.m. US Eastern time (New York) / 19:00 CET (Berlin)/ 10:00 a.m. US Pacific (Los Angeles) – in English language with simultaneous interpretation into German.

Each 90-minute webinar is offered for free, with no cost to attend, but registration is required. To register via email, contact: info@kirchenasyl.de

  1. Creating places of survival and safety on the run (Tuesday, May 25, 2021)
  2. Creating spaces of safety and empowerment during asylum procedures (Wednesday, June 2, 2021)
  3. Creating spaces of safety when facing deportation and building transformative alliances (Monday, June 14, 2021)
  4. Reflection and Action (Friday, June 18, 2021)

The tragedies of death in the Mediterranean and in the Arizona Desert are the recently most prominent examples of how man-made borders turn natural boundaries into places of death. Still, members of the human family will always find ways to cross when being on the run and searching a place of safety and a better future. Migration is as old as humankind itself is. As is the resistance against those who try to control migration by those who migrate.

In recent years, we see an increasing militarization of the western border regimes, an expansion of migration control and the externalization of European and U.S. borders to the Asian, African, and Latin American continents. Also, we see an increased public presence of immigrant-led groups raising attention and action against the brutalities of the border regimes. Faith-based communities in North America and Europe have used their power and privilege to support people on the run, during the asylum procedures and against deportation. Yet, only few would see providing sanctuary as one part of diverse activities against border regimes and for justice and dignity. In our webinar series, we want to explore different perspectives on these issues and learn from each other’s’ struggles.

We want to raise and discuss the following questions:

  • How do people manage to be safe despite the violence of global migration regimes?
  • What should faith communities learn from immigrant-led struggles and activism against border regimes?
  • How can we not reproduce inequalities while trying to overcome the racist division that nurtures those border regimes?
  • Who is saving whom from whom?

PROGRAM SERIES:

May 25, 2021, 1:00-2:30 p.m. EDT: “Creating places of survival and safety on the run”

  • Maglaha Hamma, from Western Sahara, was born and lives in refugee camps in southwestern Algeria. She works in peace building, nonviolence, and human rights. Maglaha was the head of the nonviolence organization in Western Sahara. She has worked with children, women, and youth to promote peace building despite the difficulty of refugees and the ongoing conflict. She is currently head of the Peace Dialogue Project in Western Sahara and advocate of the African Union Peace Charter.
  • John Fife is the co-founder of the Sanctuary Movement in North America in the 1980’s that protected refugees from Central America from deportation and created a New Underground Railroad from Central America to Canada. He served as Pastor of Southside Presbyterian Church in Tucson, Arizona, U.S.A. for 35 years, and was the elected leader of the Presbyterian Church, USA in 1993. He is a founding volunteer of the humanitarian aid organization No More Deaths, providing life-saving services to migrants and refugees on the US/Mexico borderlands and documenting the violations of human rights by the US government.
  • Tamino Böhm is Head of Mission of the aerial surveillance operation of Sea-Watch. The German NGO runs multiple airplanes to detect people in distress, coordinate Search-and-Rescue efforts, and prevent human rights violations in the Central Mediterranean Sea, which constitutes the deadliest recorded border zone in the world. Since 2017 he has coordinated the operation and designed the mission goals along an ever-changing environment of repression and shrinking spaces for solidarity. On a regular basis he performs monitoring flights on board airplanes. 
  • Julia Mourão Permoser (moderator) is Senior Post-Doctoral Research Fellow at the University of Innsbruck, Department of Political Science. For the last 15 years she has been researching various issues related to migration, human rights, and the governance of diversity. Currently, she is the principal investigator of a four-year long research project on sanctuary practices in Europe and the United States, financed by the Austrian Science Fund. Her work has been published in a range of international journals, including Global NetworksPolitical Studies ReviewJournal of Ethnic and Migration StudiesJournal of European Public PolicyEuropean Journal of Migration and Law, and Religion, State and Society.

June 2, 2021, 1:00-2:30 p.m. EDT: “Creating spaces of safety and empowerment during the asylum procedures”

  • Claudia Gomez is an Afro-Colombian artist, Occupational Therapist, refugee, and former resident of Romero House / Toronto. She is the founder of the Intercultural Collective Ethnicities in Cali-Colombia and in Toronto as well, in which she works as an activist through the arts (dance, theater, music, handcrafts), demanding human rights in Colombia in general and in the Afro-Colombian population in particular. She is part of the Truth Commission of Colombia Node Ontario which is looking for clarifying the truth about what happened and is happening in the frame of armed conflicts in Colombia (one of the largest and most cruel conflict around the world) and has been working with Colombian victims of armed conflicts for eight years.
  • Marisa Limón Garza is a native fronteriza with over 18 years of experience engaging multicultural communities through the lens of advocacy, education, strategic communications, and community involvement. She currently serves as deputy director of the Hope Border Institute, a social justice nonprofit organization working in El Paso TX, Ciudad Juárez, Mexico, and Las Cruces, New Mexico. Marisa holds a master’s in education and bachelor’s in English and Spanish literature from the University of Notre Dame and a certificate in nonprofit management from Georgetown University.
  • Elizabeth Ngari is the founder of Women in Exile, an initiative of refugee women founded in Brandenburg/Germany in 2002 by refugee women to fight for their rights. They decided to organize as a refugee women’s group because they have made the experience that refugee women are doubly discriminated against not only by racist laws and discriminatory refugee laws in general but also as women. ‘Women in Exile & Friends’ was formed in 2011 by Women in Exile & activists in solidarity without refugee background. Together we conduct the campaign titled “No Lager for Women! Abolish all Lagers!”
  • Ilka Vega (moderator) is a native transfronteriza from Ciudad Juarez, Mexico, and El Paso, Texas. She holds a B.A. in Business and in Sustainability, Culture, and Social Justice from Southwestern University and is currently studying a MSc. in Innovation, Human Development, and Sustainability at the University of Geneva. She has worked for over 10 years with NGOs on issues of immigration, climate action, and racial justice. From 2018 to 2020, she worked at Hope Border Institute alongside Marisa, as Community Engagement and Administrative Specialist, and has served for four years as part of the Racial Justice Charter Support Group of the United Methodist Women.

June 14, 2021, 1:00-2:30 p.m. EDT: “Creating spaces of safety when facing deportation and building transformative alliances”

  • Ravi Ragbir is a community activist with the New Sanctuary Coalition NY (NSC), a multi-faith immigrant-led organization that creates support systems for and empowers those navigating the immigration system. NSC’s grassroots programs are designed to shine a light on and disrupt the systems that criminalize immigrants’ existence. Core programs include the pro se immigration clinic, accompaniment, anti-detention, and community organizing and advocacy.
  • Adam Bahar was part of a group of refugees who occupied Oranienplatz square in Berlin from 2012 to 2014 and later became a “guest” in sanctuary in a Berlin church. He has been an activist advocating for refugee rights for years. Adam is currently working with Glokal e.V., an organization for political education from an anti-racist and post-colonial approach.
  • Rev. Anne Dunlap is the Faith Organizing Coordinator for Showing Up for Racial Justice (SURJ), a national network of groups and individuals working to undermine white supremacy and to work for racial justice. Through community organizing, mobilizing, and education, SURJ moves white people to act as part of a multi-racial majority for justice with passion and accountability.  Anne co-founded the Denver CO sanctuary coalition, and was brought into justice work through the sanctuary movement in the U.S. in the 1980s.
  • Noor Amr (moderator) is a doctoral student in Anthropology at Stanford University, and the coordinator of Concerning Violence: A Decolonial Collaborative Research Group. She holds a M.T.S. in Philosophy of Religion from Harvard Divinity School, where she was awarded the Dean’s Fellowship. Her dissertation research concerns church asylum in Germany, with attention to questions of sovereignty, secularism, kinship, and citizenship. Her work ethnographically examines how sanctuary practices work to reimagine the boundaries of political belonging through performative acts of relatedness.

June 18, 2021, 1:00-2:30 p.m. EDT: “Reflection and Action”

On June 18th, we invite all participants of our webinar series to join our discussions about the questions raised during the webinars. If you want to meet the other participants and stay connected, you are welcome to join us even if you couldn’t participate in all three webinars. We will further discuss the topics of our webinars but also open a space for exchange and networking. The meeting will be facilitated by Noor Amr, Julia Mourão Permoser, Ilka Vega, and Ulrike La Gro

ORGANIZERS:

The International Sanctuary Declaration Campaign: Ever since the Sanctuary Movements of the 1980s (connected with the names of the Southside Presbyterian Church in Tucson, Arizona/USA and the protestant Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin/Germany) there has been an exchange of people involved on both sides of the Atlantic. In 2016, the network that was build up since the 1980s issued the International Sanctuary Declaration Principles (tinyurl.com/global-sanctuary) to globally unite efforts and can be used to guide grassroots and governmental response to the global escalation of displacement.

The Ecumenical Committee on Church Asylum/German Sanctuary Movement (Ökumenische BAG Asyl in der Kirche) is a network of associations of German protestant, catholic and free/evangelical church parishes ready to offer church asylum. Parishes offering asylum to refugees feel bound by their Christian faith to protect people from deportation from the territory, if there is reasonable doubt concerning a safe return. These parishes place themselves between refugees and the authorities in order to bring about a re-examination of cases and to prevent deportation. www.kirchenasyl.de

Fellowship of Reconciliation USA (FOR-USA) works to organize, train, and grow a diverse movement that welcomes all people of conscience to end structures of violence and war, and create peace through the transformative power of nonviolence. As the oldest interfaith peace and justice organization in North America, with more than 80 grassroots affiliates, FOR-USA has been an active national branch of the International Fellowship of Reconciliation’s (IFOR) global peace network since 1915. We address crisis-level civil and human rights issues through nonviolent activism, advocacy, education, and the empowering of individuals and local communities at the grassroots level.  www.forusa.org

We thank Rosa Luxemburg Foundation for their generous support.

Afghanistan Not Safe

von We’ll Come United Berlin/BrandenburgNo border assembly 

*Deutsch unten*


*Dari*

منع دیپورت به افغانستان
حق ماندن برای تمامی مهاجرین افغانستانی
در چهارچوب روز سرتاسری اعتراض علیه دیپورت و اخرج به افغانستان قرار ست که روز شنبه 05.06.2021 در شهر برلین در برادنبورگر تور( دوازده برلین) یک تجمع اعتراضی ساعت ۱۴ تا ۱۸ با بنرها، سخنرانی و گودی پران هایی که دست ساخته خودمان هستند برگزار می شوند. ( نمونه ها و رهنمای درست کردن انها در آدرس اینترنتی ذیل موجود میباشد) www.afghanistan.not-safe.de.
شرکت کنید، سهم بگیرید، ماسک بزنید و همبستگی تان را نشان دهید.
بیست سال پس از ورود نیروهای نظامی ناتو و به همراه آنها ارتش دفاعی آلمان به افغانستان هنوز هم این ماموریت نظامی در مقابل توده انباشته از شکست قرار دارد.
در حالی که نیروهای نظامی خارجی به سرعت برای عقب نشینی و ترک خاک افغانستان برنامه ریزی میکنند، برای ملت افغانستان چیزی جز زندگی در یک کشور خورد شده ازجنگ و ترور باقی نمی ماند.
از زمان انتشار خبر استخارج نیرو های نظامی ناتو از این کشور وضعیت امنیتی آن به طور قابل ملاحظه ای روز به روز وخیم تر گشته است. حمله های اخیر تروریستی به شهروندان غیر نظامی و مدرسه دخترانه و یک مسجد که شهدات و قربانی شدن بسیاری از بی گناهان را به دنبال داشت نشان دهنده ی وخیم تر شدن اوضاع است. پس از خروج نیروهای انتظامی ملت افغانستان بدترین حالت برگشت این کشور را به حالت جنگ و آشوب احتمال می دهند. اینها احتمالات بدبینانه نیست، بلکه واقعیت های هستند که سناریو های آنها در آلمان هم مورد بحث و گفتگو قرار گرفته ست.
تغیرات سیاسی جاری باید در ارزیابی دولت فدرال در مورد وضعیت امنیتی در افغانستان و خطرات آن برای مردم این کشور و همچنان پناهجویانی که از آلمان به افغانستان بازگردانده می شود تاثیر بگذارد.
واقعیت های وضعیت فعلی افغانستان تا اکنون از طرف دفتر امور خارجه، دفتر امورداخله و وزرای داخله و سناتورهای داخلی هر ولایت آلمان نادیده گرفته شده یا حتی زیبا و قابل پذیرش جلوه داده شده با اینکه دادگاه هایی به طور فزاینده ای این قضیه را به چشم دیگر دیده اند، چشم پوشی های وزارت خانه ها و وزرا و ادارات مربوطه انها به این امر هنوز هم به دیپورت پناهجویان افغانستانی به این کشور مشروعیت میبخشد.ماخواستار:
بازگشت پناهجویان دیپورت شده به نزد خانواده و دوستان ایشان هستم.
پناهجویان افغانستانی که هم اکنون در حال طی مراحل‌ پناهندگی خویش می باشند باید که از حق حفاظت پناهندگی برخوردار شوند.
از دفتر فدرال ( بوندس آمت) به اصرار درخواست می شود که جواب های ردی نادرست صادر شده را براساس وضعیت امنیتی وخیم در افغانستان تصحیح نموده و جواب های منفی پروسه های در حال حاضر درحال جریان را سریعا پس بگیرند.
ما از دولت فدرال، از ایالت ها و از پارلمان درخواست میکنیم قانون حق ماندن بدون ضرب‌العجل را برای ان عده از مهاجرین افغانستانی که تاکنون دولدونگ دریافت کرده اند را تصویب کند و همچنین توقف دیپورت نامحدود را به طرف افغانستان تصویب کند. پرواز دیپورتی که آخرین بار به تاریخ ۰۴.۰۵.۲۰۲۱ برنامه ریزی شده بود باید به تمام معنا لغو شود و نه از تاریخی به تاریخ دیگر موکول‌ شود.
بازگشت نیروهای نظامی دولت فدرال آلمان و متحدانش نباید که قیمت های گزاف جانی نیروی مملکتی همکار در افغانستان تمام شود، بر این اساس باید که این افراد به علاوه خانوده هایشان به طور فوری و بدون کاغذبازی به آلمان فراخوانده و پذیرفته شوند.
از دولت فدرال آلمان خواسته می شود که امکانات و کمک های مالی بیشتری را برای بازسازی این کشور جنگ زده فراهم ببینند و اسلحه صادر نکرده و برای استقرار صلح تلاش کنند.
اهداف ژئواستراتژیک و بهره برداری های اقتصادی نباید بر اساس هزینه های ملت افغانستان انجام داده شوند.
به خطر انداختن جان انسانها و دیپورت کردن انها به افغانستان یک عمل مسئولیت گریزانه ست.
افغانستان امن نیست!
حق ماندن به جای دیپورت و بازگرداندن تمامی پناهجویان افغانستانی!
صلح به جای دخالت های نظامی!
اتحاد برلین بر علیه دیپورت به افغانستان

*Deutsch*


Keine Abschiebungen nach Afghanistan – Bleiberecht für alle afghanischen Geflüchteten!Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages gegen Abschiebungen nach Afghanistan protestieren wir mit einer Kundgebung in Berlin am 5.6.2021, 14-18 Uhr am Brandenburger Tor, mit Transparenten, Redebeiträgen und selbstgebastelten Drachen (Vorlagen und Anleitung auf www.afghanistan.not-safe.de/indx.php/aktionstag).Kommt vorbei, tragt Masken, haltet Abstand und zeigt euch solidarisch!20 Jahre nachdem die NATO und mit ihr die Bundeswehr nach Afghanistan einmarschierten, steht diese militärische Mission vor einem Scherbenhaufen. Während die Bundeswehr eilig an Abzugsplänen arbeitet, bleibt es der afghanischen Zivilbevölkerung überlassen, in dem von Krieg und Terror zerrütteten Land zu überleben. Seit Bekanntgabe des Abzugs der NATO-Truppen verschlechtert sich die Sicherheitslage in Afghanistan von Tag zu Tag. Das zeigen die jüngsten Terroranschläge gegen die Zivilbevölkerung, so gegen eine Mädchenschule und eine Moschee, der viele Menschen zum Opfer fielen. Die afghanische Bevölkerung rechnet mit dem Schlimmsten und den Rückfall des Landes in Chaos und Krieg. Das sind keine pessimistischen Prognosen, sondern reale auch in Deutschland öffentlich diskutierte Szenarien.
Diese aktuellen politischen Entwicklungen müssen in die Bewertungen der Bundesregierung zur Sicherheitslage in Afghanistan und den Gefährdungen für die Zivilbevölkerung sowie für Geflüchtete im Falle einer Abschiebung aus Deutschland einfließen. Die realen Verhältnisse in Afghanistan werden bis heute vom Auswärtigen Amt, dem Bundesinnenministerium sowie von den Innenminister:innen und Innensenatoren der Bundesländer ignoriert und geschönt dargestellt. Obwohl Gerichte dies zunehmend anders sehen, dient die Ignoranz der Ministerien und Behörden als Legitimierung für die Abschiebungen von Geflüchteten nach Afghanistan.Wir fordern:
• Die Rückkehr der abgeschobenen Geflüchteten zu ihren Freund:innen und Angehörigen nach Deutschland.
• Afghanischen Geflüchteten, die sich im Asylverfahren befinden, ist ein Flüchtlingsschutz zu gewähren.
• Das Bundesamt wird aufgefordert, bereits fehlerhaft ergangene Ablehnungsbescheide vor dem Hintergrund der geschilderten sich verschlechterten Sicherheitslage im Land zu korrigieren und ihre Ablehnungen in bereits laufenden Gerichtsverfahren schleunigst zurücknehmen.
• Wir fordern die Bundesregierung, die Bundesländer (Innenminister:innenkonferenz) und den Bundestag auf, eine stichtagsunabhängige Bleiberechtsregelung für bisher nur geduldete afghanische Geflüchtete zu verabschieden und einen unbefristeten Abschiebestopp nach Afghanistan zu erlassen.
• Der für den 08.06.21 vorgesehene Abschiebeflug nach Kabul ist daher komplett abzusagen und nicht nur befristet zu verschieben.
• Der Abzug der deutschen Soldaten und ihrer Verbündeten soll nicht auf Kosten der afghanischen Ortskräfte durchgeführt werden. Daher fordern wir eine sofortige und unbürokratische Aufnahme aller Ortskräfte und ihrer Familien in der Bundesrepublik.
• Die Bundesregierung sollte mehr Finanzmittel und Kapazitäten für den Aufbau des geschundenen Landes bereitstellen und keine Waffen liefern, sondern sich für eine Friedensarbeit einsetzen. Die geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen dürfen nicht auf Kosten der Bevölkerung in Afghanistan durchgesetzt werden.
Es ist unverantwortlich Menschenleben zu riskieren und Abschiebungen nach Afghanistan durchzusetzen.
• Afghanistan ist nicht sicher!
• Bleiberecht statt Abschiebung für alle afghanischen Geflüchteten!
• Frieden statt militärischer Intervention!Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach AfghanistanZum Hintergrund:
Bundesweiter Aktionstag gegen Abschiebungen nach AfghanistanAfghan:innen sowie andere Migrant:innen und Geflüchtete werden weiterhin von der deutschen Bundesregierung abgeschoben. Wir fordern einen Stopp der Abschiebepraxis und rufen zum bundesweiten Aktionstag gegen Abschiebungen nach Afghanistan am 5. Juni 2021 auf.Unsere Forderungen sind:- ein sofortiger und absoluter Abschiebestopp nach Afghanistan
– ein Bleiberecht für diejenigen afghanischen Geflüchteten, die bereits in Deutschland sind
– die schnelle und unbürokratische Evakuierung aller gefährdeter Personen, insbesondere Ortskräfte und ihrer Familien
– die unbürokratische und schnelle Ermöglichung des Familiennachzugs zu afghanischen Geflüchteten in Deutschland

Hier findet ihr den Aufruf zum Aktionstag, Faltdrachen Vorlage, Drachen Bastelanleitung, Sharepictures und Stickervorlagen in


farsi >>> pashto >>> deutsch >>> english >>>

https://afghanistan.not-safe.de/index.php/aktionstag/

Balkanroute Calling: Caravan for Freedom of Movement (Trieste -> Border crossing Maljevac)

von Campagna Lesvos callingYaBasta Bologna

ITA – ENG – ESP – DE – FR

Balkanroute calling: carovana per la libertà di movimento

Sabato 19 giugno da Trieste a Maljevac confine croato-bosniaco

Il 29 maggio in tutta Italia e Europa iniziative di avvicinamento alla carovana, contro l’esternalizzazione delle frontiere e il rifinanziamento della guardia costiera libica.Sabato 19 giugno promuoveremo una carovana per la libertà di movimento, partendo da piazza Libertà di Trieste, crocevia di solidarietà e cura, con lo scopo di arrivare a Maljevac sulla frontiera croato-bosniaca. Attraversando stati e confini che incarnano l’ipocrisia delle politiche europee vogliamo denunciare chi attua respingimenti a catena e srotola filo spinato, per chiedere a gran voce l’apertura delle frontiere, la chiusura di qualsiasi campo di confinamento e la fine delle violenze e dei pushback.Siamo realtà sociali antirazziste e antifasciste, gruppi e associazioni impegnate nella solidarietà e nel soccorso civile via terra e via mare lungo i confini di questa Europa fortezza.
Vogliamo agire dal basso e in rete a livello europeo per creare momenti di rottura dell’ordinario e mettere in discussione fino in fondo il passato, il presente e il futuro dell’impianto securitario delle politiche sull’immigrazione.Non possiamo accettare né la politica di esternalizzazione delle frontiere, né quello che si configura come un vero e proprio regime del confine: lo abbiamo denunciato tuttə insieme a Trieste il 17 aprile, lo vogliamo rifare andando fin dove sta la frontiera esterna dell’Unione Europea, in Croazia, paese armato e pedina dell’UE lungo la balkan route nella sporca guerra contro i migranti.Saremo fisicamente presenti su quel confine perché è allo stesso tempo simbolo delle politiche europee e dispositivo materiale di contenimento, selezione dei flussi migratori e respingimento verso la Bosnia-Erzegovina. Essere a Maljevac per noi significa essere a Ceuta e Melilla, alle Canarie, a Lampedusa, a Lesvos e Evros.L’Europa e gli Stati membri continuano a sporcarsi le mani di sangue per difendere delle linee immaginarie dall’arrivo di persone, per impedire il loro movimento e negare l’accesso al diritto di asilo. Riducono in brandelli le principali Convenzioni e Costituzioni dove sono stati sanciti i diritti fondamentali, compreso quello di migrare. Basano la loro politica su dispendiosi accordi con le peggiori dittature e milizie corrotte, sulla militarizzazione dei confini con l’ausilio di Frontex e scrivono patti per rendere sistematiche la detenzione e le deportazioni.Vogliamo capovolgere una narrazione che parla costantemente di emergenza e di catastrofe umanitaria, quasi fosse una calamità naturale, senza individuare le cause e i responsabili che la determinano! Vogliamo che si cambi radicalmente rotta!Invitiamo tuttə a raccogliere il nostro appello e organizzare in occasione del 29 maggio – giorno in cui il Parlamento italiano discuterà un nuovo vergognoso finanziamento alla guardia costiera libica – iniziative di mobilitazione, assemblee, eventi pubblici contro un sistema di torture e violazioni dei diritti umani.
Verso il 19 giugno, verso la caravan for freedom of movement!- Per adesioni e informazioni: act4balkanroute@protonmail.ch

Tappe della caravan for freedom of movement:Sabato 19 giugno- > Trieste piazza della Libertà
– > confine Italia – Slovenia
– > Border Crossing Pasjak
– > Border crossing Maljevac

****************************************************

Balkanroute Calling: Caravan for Freedom of Movement

Saturday 19 June from Trieste to Maljevac on the Croatian-Bosnian border

On May 29, throughout Italy and Europe, initiatives toward the caravan, against the externalization of borders and the re-funding of the Libyan coastguard.On Saturday 19 June, we will promote a caravan for freedom of movement, starting from Piazza Libertà in Trieste, a crossroads of solidarity and care, with the aim of reaching Maljevac, on the Croatian-Bosnian border. Crossing countries and borders that embody the hypocrisy of European policies, we want to denounce those who implement chain rejections and unroll barbed wire, to demand the opening of borders, the closure of all the detention camps and the end of violence and pushbacks.We are anti-racist and anti-fascist collectives, groups and associations engaged in solidarity and civil rescue by land and by sea along the borders of this fortress Europe.We want to act from below and network at European level, in order to create moments of breaking of the ordinary and to question the past, the present and the future of the securitarian system of immigration policies.We cannot accept neither the policy of externalisation of borders, nor what is configured as a real border regime: we denounced it all together in Trieste on April 17, we want to do it again by going as far as the external border of the European Union, in Croatia, an armed country and EU pawn along the Balkan route in the dirty war against migrants.We will be physically present on that border because it is both a symbol of European policies and a material device of containment, selection of migratory flows and rejection towards Bosnia and Herzegovina. For us, being in Maljevac means being in Ceuta and Melilla, in the Canary Islands, in Lampedusa, in Lesvos and in Evros.Europe and its Member States continue to get blood on its hands, defending imaginary lines against the arrival of people, preventing their movement and denying them access to the right to asylum. They tear to shreds the main Conventions and Constitutions where fundamental rights, including the right to migrate, are enshrined. They base their policy on wasteful agreements with the worst dictatorships and corrupt militias, militarising borders with the help of Frontex, and writing pacts to make detention and deportations systematic.We want to overturn a narrative that constantly speaks of emergency and humanitarian catastrophe, as if it were a natural disaster, without identifying the causes and those responsible for it! We want a radical change!We invite everyone to take up our appeal and organise mobilisation initiatives, assemblies, public events against a system of torture and human rights violations on May 29 – the day on which the Italian Parliament will discuss a new shameful funding for the Libyan coastguard.
Towards 19 June, towards the Caravan for Freedom of Movement!-

For participation and information: act4balkanroute@protonmail.ch

Stages of the Caravan for Freedom of Movement:Saturday 19th of June- > Trieste piazza della Libertà
– > Border crossing Italy – Slovenia
– > Border crossing Pasjak
– > Border crossing Maljevac

*****************************************************

Caravana por la libertad de movimientoSábado 19 de junio, de Trieste a Maljevac, frontera croata-bosniaEl 29 de mayo en toda Italia y Europa habrá iniciativas para unirse a la Caravana contra la externalización de las fronteras y la refinanciación de la guardia costera libia.El sábado 19 de junio promoveremos una caravana por la libertad de movimiento, que partirá de la Piazza Libertà de Trieste, lugar de cruce de solidaridad y cuidados, con el objetivo de llegar a Maljevac, en la frontera croata-bosnia. Atravesando los Estados y las fronteras que encarnan la hipocresía de las políticas europeas, queremos denunciar a quienes realizan contínuas expulsiones en caliente y levantan barreras de alambre de espino, para exigir con rotundidad la apertura de las fronteras, el cierre de cualquier campo de confinamiento y el fin de la violencia y de las expulsiones en caliente.Somos organizaciones sociales antirracistas y antifascistas, grupos y asociaciones comprometidos con la solidaridad y la ayuda civil por tierra y por mar a lo largo de las fronteras de esta Europa fortaleza.
Queremos actuar “desde abajo” y en redes, a nivel europeo, para crear momentos de ruptura de lo ordinario y cuestionar el pasado, el presente y el futuro del sistema de seguridad de las políticas de inmigración.No podemos aceptar ni la política de externalización de las fronteras, ni lo que se configura como un verdadero régimen de fronteras: lo hemos denunciado en Trieste el 17 de abril, queremos hacerlo otra vez yendo a la frontera exterior de la Unión Europea, a Croacia, país armado y peón de la UE en la ruta de los Balcanes en la guerra sucia contra las personas migrantes.Estaremos físicamente presentes en esa frontera, porque es a la vez un símbolo de las políticas europeas y un dispositivo material de contención, de selección de los flujos migratorios y de las expulsiones en caliente hacia Bosnia y Herzegovina. Para quienes vayamos y para quienes nos apoyan, estar en Maljevac significa estar en Ceuta y Melilla, en las Islas Canarias, en Lampedusa, en Lesbos y Evros.Europa y sus Estados miembros siguen ensuciándose las manos de sangre para defender líneas imaginarias contra la llegada de personas, para impedir su circulación y negarles el acceso al derecho de asilo. Hacen trizas las principales Convenciones y Constituciones en las que se consagran los derechos fundamentales, incluido el derecho a emigrar. Basan su política sobre acuerdos de despilfarro con las peores dictaduras y milicias corruptas y sobre la militarización de las fronteras con la ayuda de Frontex, y escriben pactos para hacer sistemáticas las detenciones y deportaciones.Queremos dar un vuelco a una narrativa que habla constantemente de emergencia y catástrofe humanitaria, como si se tratara de una catástrofe natural, ¡sin identificar las causas ni a los responsables de la misma! ¡Queremos un cambio radical de rumbo !
Invitamos a todas las personas a que hagan suyo nuestro llamamiento y organicen el 29 de mayo – el día en que el Parlamento italiano va a debatir una nueva financiación vergonzosa a los guardacostas libios – iniciativas de movilización, asambleas, actos públicos contra un sistema de tortura y de violación de los derechos humanos.Hacia el 19 de junio, ¡hacia la caravana por la libertad de movimiento!- Para inscribirse e informarse: act4balkanroute@protonmail.ch

Etapas de la Caravana para la libertad de movimiento:Sábado 19 de junio
– > Trieste piazza della Libertà
– > Frontera italiana – Eslovenia
– > Border Crossing Pasjak
– > Border Crossing Maljevac

************************************************

Balkanroute calling – eine Karawane für die Bewegungsfreiheit

Samstag 19. Juli von Triest bis Maljevac an der kroatisch-bosnischen Grenze

Am 29. Mai finden in Italien und ganz Europa Initiativen zugunsten der Karawane statt, um gegen das Outsourcing der Grenzen und gegen die Finanzierung der lybischen Küstenwache zu demonstrieren.Am Samstag 19. Mai starten wir eine Karawane für die Bewegungsfreiheit. Ausgangspunkt ist die Piazza Libertà in Triest, das Symbol für Solidarität und Pflege der Migranten. Unser Ziel ist Maljevac an der bosnisch-kroatischen Grenze zu erreichen. Indem wir Grenzen und Staaten überqueren, welche die heuchlerische europäische Politik verkörpern, wollen wir all jene anzeigen, die Push Backs betreiben und Drahtzäune aufziehen.Wir wollen mit lauter Stimme die Öffnung der Grenzen und die Schließung der Inhaftierungslager einfordern und das Beenden der Gewalt und der gewalttätigen Zurückweisungen von Menschen verlangen.Wir bekämpfen Faschismus und Rassismus, wir sind Gruppen und Vereine die Solidarität und Hilfe auf Land und Meer bieten, entlang der Grenzen dieses Europas, das als Festung dasteht und Menschen abschiebt. Wir wollen vom Grund auf und zusammenwirkend auf europäischer Ebene agieren, um das aktuelle System zu brechen und die Fundamente der gegenwärtigen und zukünftigen Einwanderungspolitik in Frage zu stellen.Wir können und dürfen das Outsourcing der Grenzen nicht akzeptieren. Ebenso akzeptieren wir diese Diktatur der Grenzen nicht. Wir haben all dies bereits am 17. April alle zusammen laut bekanntgegeben, und wir wollen es nun wieder machen, indem wir die äußere Grenze Europas und Kroatien erreichen, ein Staat der von Europa aufgerüstet wird, um diesen unfairen Krieg gegen die Immigration zu betreiben.Wir wollen physisch auf dieser Grenze anwesend sein, da diese Grenze ein Symbol der europäischen Migrationspolitik ist, ein Platz der Freiheitseinschränkung wo Migranten abgesondert und nach Bosnien und Herzegowina zurückgewiesen werden. Unsere Anwesenheit in Maljevac symbolisiert unsere Anwesenheit in Ceuta, Melilla, in den Kanarien, in Lampedusa, in Lesbos und auf Evros.Unser Europa und seine Mitgliedsstaaten beflecken sich mit Blut, um imaginäre Grenzen vor der Ankunft von Menschen zu verteidigen, um die Bewegungsfreiheit und das Recht auf politisches Asyl dieser Menschen zu vernichten. Die internationalen Abkommen und die Verfassungen dieser Staaten werden zunichte gemacht, und das grundlegende Recht zur Migration wird vernichtet. Diese Staaten schließen mit verschiedenen Diktaturen kostspielige Abkommen ab, um mit Hilfe von Frontex die Grenzen militärisch dicht zu machen und die Inhaftierung von Migranten und ihre Abschiebung alltäglich durchzuführen.Wir wollen diese Darstellungsart umkippen. Eine Darstellungsart in der andauernd nur von Notsituation und humanitärer Katastrophe gesprochen wird, so als würde es sich um eine natürliche Katastrophe handeln, wo es hingegen notwendig ist, die konkreten Gründe und Verantwortlichen ausfindig zu machen und anzuzeigen.Wir wollen einen krassen und klaren Kurswechsel!Wir laden alle dazu ein, am 29. Mai Initiative zu ergreifen, Treffen zu organisieren und die Leute zu mobilisieren, um dieses menschenrechtverletzende System anzuzeigen. Am 29. Mai wird das italienische Parlament eine neue schändliche Finanzierung an Libyen abstimmen.Auf zum 19. Juni, auf zur Karawane für die Bewegungsfreiheit!

Für Informationen und Unterstützung: act4balkanroute@protonmail.che

Etappen der Karawane:- > Triest – Piazza Liberta
– > Grenze Italien – Slowenien
– > Border Crossing Pasjak
– > Border Crossing Maljevac

*****************************************************

Balkanroute calling: caravane pour la liberté de mouvementSamedi 19 juin de Trieste à Maljevac, frontière croato-bosniaqueLe 29 mai dans toute l’Italie et l’Europe il y aura des initiatives de rapprochement à la caravane, contre l’externalisation des frontières et le refinancement des garde-côtes libyens.Le samedi 19 juin, nous promouvons une caravane pour la liberté de mouvement, à partir de la piazza Libertà de Trieste, carrefour de solidarité et de soins, dans le but d’arriver à Maljevac, sur la frontière croato-bosniaque. En traversant des États et des frontières qui incarnent l’hypocrisie des politiques européennes, nous voulons dénoncer ceux qui mettent en œuvre des refoulements en chaîne et des barbelés, pour demander à haute voix l’ouverture des frontières, la fermeture de tout camp de détention et la fin des violences et des refoulements.Nous sommes des réalités sociales antiracistes et antifascistes, des groupes et des associations engagées dans la solidarité et le secours civil par voie terrestre et maritime au long des frontières de la forteresse européenne.Nos actions partent d’en bas et visent à la construction d’un réseau européen pour créer des moments de rupture de l’ordinaire et remettre en cause le passé, le présent et l’avenir du système sécuritaire des politiques d’immigration.Nous ne pouvons accepter ni la politique d’externalisation des frontières, ni ce qui se présente comme un véritable régime de frontière : nous l’avons dénoncé ensemble à Trieste le 17 avril, et nous voulons le refaire en allant jusqu’à la frontière extérieure de l’Union Européenne, en Croatie, pays armé et pion de l’UE au long de la balkan route en cette sale guerre contre les migrants.Nous serons physiquement présent.e.s sur cette frontière, parce qu’elle est à la fois symbole des politiques européennes et dispositif matériel d’endiguement, de sélection des flux migratoires et de refoulement vers la Bosnie-et-Herzégovine. Être à Maljevac pour nous c’est être à Ceuta et Melilla, aux Canaries, à Lampedusa, à Lesvos et à Evros.L’Europe et les États membres continuent à se salir les mains pour défendre des lignes imaginaires contre l’arrivée des personnes, pour leur empêcher le mouvement et leur refuser l’accès au droit d’asile. Ils déchirent les principales Conventions et Constitutions qui consacrent les droits fondamentaux, y compris celui de migrer. Ils fondent leur politique sur des accords onéreux avec les pires dictatures et milices corrompues, sur la militarisation des frontières à l’aide de Frontex et signent des pactes pour systématiser la détention et les déportations.Nous voulons renverser ce récit qui ne parle que d’urgence et de catastrophe humanitaire, comme s’il s’agissait d’une calamité naturelle, sans pourtant identifier les causes et les responsables qui la déterminent. Nous exigeons un changement radical !Nous invitons tou.te.s à recueillir notre appel et à organiser, à l’occasion du 29 mai – quand le Parlement italien discutera un nouveau et honteux financement aux garde-côtes libyens – des initiatives de mobilisation, des assemblées, des manifestations publiques contre un système de torture et de violation des droits humains.Vers le 19 juin, vers la caravan for freedom of movement!-

Infos et adhésions : act4balkanroute@protonmail.ch

Étapes de la caravan for freedom of movement:Samedi 19 juin
– > Trieste piazza della Libertà
– > frontière Italie – Slovénie
– > Border Crossing Pasjak
– > Border Crossing Maljevac

Demo der Initiative Familiennachzug Eritrea, 15.05.2021, 11 Uhr

Familien gehören zusammen – Jetzt Blockade beenden!

Demonstration der Initiative Familiennachzug Eritrea am 15.05.2021 in Berlin, Start 11 Uhr vor dem Auswärtigen Amt , (Werderscher Markt 1, 10117 Berlin)> Bundesfamilienministerium > Brandenburger Tor

Am 15. Mai, 11.00 Uhr, dem internationalen Tag der Familien geht die Initiative Familiennachzug Eritrea auf die Straße und fordert von Außenminister Heiko Maas: „Beenden Sie die Blockade des Familiennachzugs durch das Auswärtige Amt. Diese Politik ist flüchtlings- und familienfeindlich. Ermöglichen Sie endlich den Nachzug unserer Familien!”

Der Aufruf: (hier als pdf )

Wir sind über 1.000 Geflüchtete aus Eritrea, denen seit Jahren das Recht auf Familiennachzug verwehrt wird. Das nehmen wir nicht länger hin und fordern hier und jetzt unser Recht auf Familienleben ein, wie es uns nach dem Aufenthaltsgesetz, dem Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechtskonvention zustehtWir haben große Angst um unsere Familien, die sich jahrelang in teils lebensbedrohlichen Situationen in den Erstzufluchtländern Äthiopien, Sudan, Kenia und Uganda befinden. Besonders in der Corona-Pandemie bieten Familien für viele Menschen Halt und Sicherheit. Während die Bedürfnisse von Familien immer wieder im Zentrum der öffentlichen Debatte stehen, sind wir getrennt von unseren Ehepartner*innen und Kindern.

Das Auswärtige Amt blockiert unser Recht auf Familiennachzug durch ausufernde Bürokratie und teils unerfüllbare Anforderungen:

  1. Es werden Dokumente zur Identität und familiären Bindung gefordert, die nur durch den Kontakt zum Verfolgerstaat beschafft werden können.
  2. Die Wartezeit für einen Termin bei der Visastelle der deutschen Botschaft beträgt bis zu 24 Monate
  3. Die Bearbeitung eines Visumsantrags dauert zwei bis drei Jahre – mit offenem Ausgang. Bei Visaanträgen zum Familiennachzug zu Deutschen oder für Fachkräfte geht das sehr viel schneller.

Geflüchtete aus Eritrea sind zum Teil mehr als fünf Jahre von ihren Familien getrennt. Auch viele andere Geflüchtete, etwa aus Afghanistan oder Syrien, warten sehr lange. Das muss ein Ende haben! Gemeinsam mit allen geflüchteten Menschen und Unterstützer*innen kämpfen wir für die Umsetzung unseres Rechts auf Familiennachzug und fordern:

  • Familientrennungen sofort beenden!
  • Digitale Antragstellung ermöglichen! Maximal sechs Wochen Wartezeit für die Antragstellung!
  • Schnelle Bearbeitung der Anträge innerhalb von drei Monaten sicherstellen – wenn nötig direkt
    durch das Auswärtige Amt in Berlin!
  • Keine Forderung von Dokumenten, die nur durch den Kontakt mit dem Verfolgerstaat erbracht werden können!
  • Familienleben für Alle – Familiennachzug jetzt!

Komm am 15. Mai 2021 zu unserer Demonstration!
Start 11 Uhr, Auswärtiges Amt (Werderscher Markt 1, 10117 Berlin)
> Bundesfamilienministerium > Brandenburger Tor

Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten von Abstandsregeln ist Voraussetzung für die Teilnahme. Bitte komm nicht, wenn du Covid-19 typische Symptome hast.

Kontakt: Initiative Familiennachzug Eritrea, c/o Flüchtlingsrat Berlin, www.fluechtlingsrat-berlin.de

Dieser Aufruf wird unterstützt von PRO ASYL, Flüchtlingsrat Berlin, Seebrücke

Ihr seid keine Sicherheit! 8.Mai, 13 Uhr, Platz der Luftbrücke

Gemeinsam gegen Rassismus und Nazis in den
Sicherheitsbehörden

Der 8. Mai 2021, der Jahrestag der Kapitulation Deutschlands und der Befreiung vom
deutschen Faschismus, ist ein Grund zum Feiern. Doch es ist auch ein Tag der Anklage von
Rassismus, Antisemitismus und Faschismus. Wir klagen heute das #Polizeiproblem in
Deutschland an. Wir fordern: Die konsequente Aufklärung unzähliger rassistischer Vorfälle
und die sofortige Entnazifizierung der mit rechtsradikalen Netzwerken und Ideologien
durchsetzten Sicherheitsbehörden. Wir sagen: Das ist keine Sicherheit!

Wir Klagen an

Rassistische Polizeigewalt – diskriminierende Kontrollen, Einschüchterungen, Angriffe,
Morde und Todesfälle in Gewahrsam – ist in Deutschland an der Tagesordnung. Es geht nicht
um tragische „Einzelfälle“, sondern um fest verankerten institutionellen Rassismus gegen
Geflüchtete, Schwarze Menschen, Personen of Color, Rom:nja und Sinti:zze. Allein seit 1990
kamen 181 von Rassismus betroffene Menschen in Gefängnissen und Polizeiwachen ums
Leben. Plätze und Straßen werden als „gefährliche Orte“ deklariert, wo Menschen of Color
ohne weitere Begründung kriminalisiert werden. Und auch die Grenzen sind für viele
Menschen mit Gewalterfahrung verbunden: Verfolgung durch die Polizei, unmenschliche
Abschiebungen.

Ihr habt Polizei, wir haben Fragen

Gerade im letzten Jahr haben viele Berliner:innen ihr Vertrauen in die Arbeit der Behörden
verloren. Pauschale Verdächtigungen bei Razzien gegen Orte postmigrantischen Lebens wie
Shisha Bars haben das gesellschaftliche Klima für den rassistischen Mord an neun Menschen am 19. Februar 2020 in Hanau mit geschaffen. Doch damit nicht genug. Nach wie vor werden die Opfer rassistischer Gewalt von Sicherheitsbehörden häufig
zu potenziell Verdächtigen gemacht. Die Ermittlungen zu der anhaltenden
rechtsterroristischen Anschlagsserie in Neukölln sind eine Farce. Unter den Augen des
Verfassungsschutzes werden mutmaßliche Täter geschützt, der Oberstaatsanwalt entpuppt
sich als AFD Sympathisant, die Ergebnisse einer Untersuchungskommission werfen weitere
Fragen auf und die Einrichtung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses wird seit Jahren verhindert. Bei rassistischen und neonazistischen Tatmotiven ist fast immer ein
mangelnder Aufklärungswille zu beobachten. So zum Beispiel auch im Fall des 2012 in
Neukölln ermordeten Burak Bektaş, über dessen Mörder:innen die Berliner Polizei bis heute
nichts herausgefunden haben will. Es bleibt der Eindruck, dass die Berliner
Sicherheitsbehörden systematisch versagen und die Justiz wenig Interesse an der Aufklärung dieser Fälle hat.

Bewaffnet und ready

Damit nicht genug. In rassistischen und antifeministischen Chatgruppen hetzen (angehende)
Beamt:innen der Berliner Polizei gegen Muslime, Rom:nja und Sinti:zze, Jüd:innen und
Geflüchtete. Die neonazistische Gruppe NSU 2.0 verwendete für ihre Morddrohungen
persönliche Daten, die u.a. an Berliner Polizeicomputern abgefragt wurden. Beamt:innen des Staatsschutzes verfassten Drohbriefe gegen Linke, ermittlungsinterne Informationen
werden regelmäßig an die AfD und Neonazis weitergereicht. Fast täglich erreichen uns neue
Meldungen über rechte Netzwerke innerhalb der Sicherheitsbehörden, parallel dazu
verschwinden Waffen, Munition und Sprengstoff aus ihren Beständen. Die Dunkelziffer der
rechten Netzwerke und bewaffneten Nazis in den Sicherheitsbehörden dürfte noch viel höher
sein, doch der Korpsgeist der Beamt:innen und mangelnder Schutz für Whistle Blower:innen
verhindert die Aufklärung dieser Fälle. Die Behörden setzen lieber auf die Diffamierung und
Kriminalisierung von all jenen Menschen, die sich der rechten Hetze entgegenstellen.

Überall Polizei, nirgendwo Sicherheit

In den letzten Jahrzehnten wurden Sozialausgaben gekürzt, aber die Kompetenzen von
Polizei und Justiz stetig erweitert. Immer häufiger werden gesellschaftliche Probleme mit
Gewalt und Repression beantwortet. Für die Profitinteressen von Investoren werden
obdachlose Menschen aus der Rummelsburger Bucht vertrieben und Kneipen geräumt. Wenn der Staat Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen soll, kommt es zu Razzien in Moscheen,
Shisha Bars und kurdischen Vereinen oder bei Antifaschist:innen. Gerade die kurdische
Bewegung leidet unter der Repression des deutschen Staates, der sich zum Handlanger des
türkischen Regimes macht. Der Einsatz der Polizei in psychischen Krisensituationen
verschlimmert die Lage von Kranken und kann, wie im Fall der Friedrichshainerin Maria B.,
tödlich enden. Der Sicherheitsapparat ist eine Gefahr, denn er schafft keine Sicherheit für die
Menschen in dieser Stadt, sondern für die kapitalistische Eigentumsordnung und für ein
rassistisches Migrationsregime.

(K-)Ein Ende der Gewalt

Wir sind fassungslos und wütend. Das liegt auch an dem zweifelhaften Verhalten der Berliner
Landesregierung gegenüber dem Treiben eines Sicherheitsapparats, der sich der
demokratischen Kontrolle nach Belieben entzieht. Während in Berlin eine landesbezogene
Studie zu Rassismus in der Polizei weiterhin aussteht, wissen die Betroffenen längst, dass die Polizei selbst das Problem ist. Sie leisten Widerstand, skandalisieren die entmenschlichende Behandlung durch die Behörden und kämpfen für Gerechtigkeit. Wenn selbst der Berliner Innensenator zugibt, dass die Berliner Polizei racial profiling betreibt, dann müssen endlich Konsequenzen folgen.
Die aktuellen Versuche zur demokratischen Reglementierung der Polizei, z.B. durch die
ausstehende Einrichtung der Polizeibeauftragten, reichen nicht aus. Wir machen uns keine
falschen Hoffnungen, denn wir wissen aus Erfahrung: Politische Veränderungen erreichen
wir nur durch den gemeinsamen Druck auf der Straße. Die nötigen Kompetenzen und
Ressourcen zur Aufklärung von Rassismus, Antisemitismus und Polizeigewalt gehören in die Hände von Betroffenen und der Berliner Zivilgesellschaft. Die
hohen finanziellen Ausgaben für den Sicherheitsapparat sorgen für mehr Gewalt und sind
besser in Bildung, im Gesundheitswesen, im Wohnungsbau, in günstigen Mieten, in Sozialund
Stadtteilarbeit investiert. Deshalb stehen wir im Jahr der Bundestagswahl für radikale
Veränderungen der Sicherheitsbehörden, die konsequente Verfolgung aller rechten
Netzwerke und für einen anderen Umgang mit sozialen Konflikten. Es gibt kein Weiter so.

Auf die Straße zur Parade am 8.Mai 2021.

Ihr seid keine Sicherheit.

Gemeinsam gegen Rassismus, Antisemitismus und Nazis in den Sicherheitsbehörden.

8. April 2021

ABA – Aktionsbündnis Antirassismus
Amaro Foro 
Anit-Kohle-Kidz

Antifa Friedrichshain 

Aktivist*innen im Bereich Mieten, Soziales und Wohnen 
Aufstehen gegen Rassismus Berlin 

Basta – Initiative zur Aufklärung rechter Straftaten 

Berliner Bündnis gegen Rechts 
Berliner Bündnis “Gemeinschaftlicher Widerstand”

Berliner Obdachlosen Hilfe 

Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Berlin (VVN-BdA) 
Black Pond Antifa

BiLaN Berlin – Bildungsinitiative 

Bündnis Zwangsräumung verhindern 

Corasol
Damn*orga
Death in Custody
Decolonize Berlin 

Die Urbane. Eine HipHop Partei
Each One Teach One (EOTO)
Ende Gelände Berlin
Entnazifizierung Jetzt
Freie Kurdische Gemeinde Berlin 
Fridays for Future Berlin
FRE!LAUF DIY Bike-Camp
GasExit
Gemeinsam Kämpfen – Feministische Organisierung für Selbstbestimmung und Demokratische Autonomie
Homa und Tajala Aufklärungsinitiative
Initiative Amed Ahmad

Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş 

Initiative Hermannplatz 

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh 

Initiative Kein Generalverdacht 
Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) – Berlin

Interventionistische Linke Berlin 
Jugendliche ohne Grenzen
Justizwatch

Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. (KuB) 
KOP – Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt
Kritische Jurist*innen der FU Berlin

Leute für die Meute 

Leave No One Behind Nowhere 

Migrantifa Berlin
Migrationsrat Berlin
Mieterpartei 
myGruni – Quartiersmanagement Grundewald

Nationalismus ist keine Alternative Berlin
Netzwerk NoBorder. NoProblem 

Neukölln Watch 

No Border Assembly 
No Nation Truck
Omas gegen Rechts

Rattenbar-Kollektiv 

Reclaim Club Culture (RCC) 

Revolutionärer Jugendbund 
Rheinmetall Entwaffnen Berlin

Rromnja und RomaniPhen e.V.

Solidarity City 
Solid Berlin

Schlafplatzorga Berlin
Seebrücke Berlin 
Staub zu Glitzer

TOP B3rlin 

Theater X 
Tribunal NSU-Komplex auflösen! (Berlin)
We’ll come United

Wohnungslosen Parlament 

Wo ist unser Denkmal 

Women in Exile 

Wrangelkiez United
Xart Splitta

Zeitschrift Bürgerrechte & Polizei (CILIP) 

Auf die Straße zur Parade am 8.Mai 2021!
Seid dabei, steigt ein, mobilisiert! 

Kontakt: aktionantira@posteo.de

Protest: Schutzräume schaffen – Abschiebungen verhindern – Kriminalisierung der Solidarität stoppen

 

Schlossplatz Aschaffenburg

von Solidarity City Aschaffenburg & Seebrücke Aschaffenburg and We’ll come united

Donnerstag, 6. Mai in Aschaffenburg – Prozess gegen Hagen Kopp wegen Aufruf zu Bürger:innenAsyl

9.00 Uhr Prozessbeginn im Landgericht
11.00 Uhr Kundgebung auf dem Schlossplatz

Charterabschiebungen nach Afghanistan und nun sogar nach Sri Lanka, Einzelabschiebungen nach Somalia oder Äthiopien. Die Verantwortlichen kennen keine Tabus mehr. Die Politik der Ausgrenzung eskaliert weiter auf allen Ebenen: der Länder, des Bundes und auf europäischer Ebene insbesondere durch die Grenzschutzagentur Frontex. Abschiebungen um jeden Preis: in Krieg, in Verfolgung, in Armut und Perspektivlosigkeit. Nach Pakistan oder Nigeria, nach Tunesien und vor allem in die Balkanländer.

2020 gab es allein 122 Sammelabschiebungsflüge unter Beteiligung der Bundespolizei und mit finanzieller Unterstützung durch Frontex. Insgesamt wurden in dieser Zeit massiver Corona-Reisebeschränkungen mehr als 10.000 Menschen unter Zwang ausgeflogen. Dazu kommt die Ausweitung der Abschiebehaft. Ein Apparat der Erniedrigung und Gewalt. Institutioneller Rassismus!

Wir werden gegen dieses Unrecht weiter kämpfen. Mit Kundgebungen, Demonstrationen und Blockaden. In Solidarität mit den Betroffenen bei Last-Minute-Protesten im Flugzeug. Mit Kampagnen gegen die Kollaboration der beteiligten Fluggesellschaften. Und mit dem Auf- und Ausbau von Schutzstrukturen. Mit Kirchenasylen und Bürger:innenAsylen. Mit Zufluchtsräumen, mit Gästezimmern in Wohnprojekten, mit Couch-Surfing. Mit Aufrufen, Menschen in Not und Gefahr zu unterstützen und notfalls zu verstecken.

„Öffentliche Aufforderung zu Straftaten“ lautet die Anklage am 6. Mai in Aschaffenburg im Berufungsverfahren gegen Hagen Kopp von kein mensch ist illegal in Hanau. Weil er mit seinem Namen im Impressum der Webseite https://aktionbuergerinnenasyl.de steht.

Nachdem es im Juli 2020 vor dem Amtsgericht in Alzenau einen glatten Freispruch gab, hatte die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg u.a. mit folgender Begründung Berufung eingelegt: „Durch den Aufruf ´von Abschiebung bedrohten Menschen Bürger:innenAsyl zu gewähren und sie auch notfalls in ihren Wohnungen zu verstecken` wird zu einer rechtswidrigen Tat aufgerufen. Dies wurde in der Öffentlichkeit auch objektiv so verstanden. Die Argumentation des Gerichts überzeugt nicht, zumal Menschen, die sich mit einer Duldung in der Bundesrepublik aufhalten, eben gerade derzeit nicht von Abschiebung bedroht sind und demzufolge nicht versteckt werden müssen, das sie aufgrund der Duldung gar nicht abgeschoben werden können.“

Die Staatsanwaltschaft hat offensichtlich keine Ahnung vom Asylrecht oder davon, wie Abschiebungen ablaufen. Dennoch sollte erwartet werden können, dass sie sich zumindest bei kompetenten Stellen erkundigt, bevor sie Berufung gegen ein immerhin sachliches erstes Urteil einlegt. Das obige Zitat aus der Begründung ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten.

Denn die überwiegende Mehrzahl von Menschen, die in den letzten Monaten und Jahren abgeschoben oder zu diesem Zweck vorab in Haft genommen wurden, mussten mit einer Duldung leben, die sie nicht davor schützt, Nachts überfallartig von der Polizei aus den Betten geholt zu werden. Viele “Geduldete” leben in Unsicherheit und mit der ständigen Angst, dass sie jederzeit in ein Flugzeug nach Kabul oder Lagos, nach Tunis oder Tirana gezwungen werden können. Das ist die tagtägliche brutale Realität der Abschreckungs- und Ausgrenzungspolitik.

Wir werden das Berufungsverfahren in Aschaffenburg zum Anlass nehmen, die rassistische Gewalt der Abschiebungen und deren Eskalation in den letzten Monaten zu kritisieren und zu skandalisieren. Auf der Kundgebung im Anschluss an den Prozess werden wir deutlich machen, dass wir uns nicht einschüchtern lassen, sondern weiter kämpfen: für die offene Gesellschaft der Vielen. Für eine Zukunft mit gleichen Rechten für Alle, in der das tödliche Grenzregime und die brutale Abschiebepraxis als verbrecherisches Kapitel der Geschichte erscheinen werden.

Make deportations history!
Kein Mensch ist illegal!

Hintergrundinformationen zum Prozess: https://aktionbuergerinnenasyl.de/prozess

Sammelabschiebung nach Afghanistan am 04.05.21

Bayericher Flüchtlingsrat

Nach aktuellen Informationen gehen wir davon aus, dass die nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan vermutlich am Dienstag, den 4. Mai 2021 stattfinden wird.

Wir raten allen ausreisepflichtigen Afghanen, dringend eine Beratungsstelle oder eine:n Rechtsanwält:in aufzusuchen. Besonders empfehlen wir darauf zu achten, dass die Ausländerbehörden über bestehende Krankheiten, bevorstehende Ausbildungsaufnahmen und auch andere Integrationsleistungen informiert sind.

Viele Personen aus Afghanistan sind nicht gefährdet. Mehr Informationen auf Dari und Deutsch gibt es in unseren Warnhinweisen.

Mehr Informationen zu Abschiebungen nach Afghanistan finden Sie hier

Gedenkkundgebung für 130 Menschen, Opfer des europäischen Grenzregime im Mittelmeer, Oranienplatz, 29.April, 18.30 Uhr

Am 22. April bekommen wir, vom Alarmphone, die Nachricht, dass 130 Menschen im Mittelmeer ertrunken sind. Wir hatten die lybische und die europäischen Küstenwachen viele Stunden im Voraus informiert. Sie haben sich geweigert zu handeln. Eine Woche später wollen wir in Wut und Trauer auf die Straße gehen, um den Ertrunkenen zu gedenken.

Europe, your borders kill!

Kundgebung Oranienplatz

29.04.2021, 18.30 Uhr

Tragt Masken und haltet Abstand

Yallah, Klassenkampf! Revolutionärer 1. Mai 2021 in Berlin

*Revolutionärer 1. Mai startet 17 Uhr am Herrmannplatz in Berlin-Neukölln

Breites migrantisches Bündnis mobilisiert zu den Protesten

Die diesjährige Revolutionäre 1. Mai Demonstration startet um 17 Uhr am Hermannplatz in Neukölln. Ein Bündnis aus migrantischen und internationalistischen Gruppen schließt sich erstmals der Organisation der Demonstration zum Kampftag der internationalen Arbeiter*innenklasse in Berlin an und stellt den Frontblock.

Teil des Bündnisses sind: AGIF Berlin, Bayan Europe, Berlin for India, Bloque Latinoamericano, Initiative der Betreuer*innen, CoLiberation Berlin, Dest Dan Frauenrat, Freie Kurdische Gemeinde Berlin, Jewish Antifa, Jüdischer Antifaschistischer Bund, Migrantifa Berlin, No Border Assembly, Palästina Spricht, Respect Berlin, Sudan Uprising, United Against Turkish Fascism, Women Defend Rojava Berlin, Young Struggle und YXK/JXK.

„Der Klassenkampf in Deutschland muss migrantisch auch sein, weil es migrantische Arbeiter*innen sowie Arbeiter*innen im globalen Süden sind, die überausgebeutet werden und somit den Reichtum der herrschenden Klasse eines imperialistischen Landes wie Deutschland erwirtschaften“, sagt Isabell Martinez. Für das Bündnis steht fest, dass der Revolutionäre 1. Mai nicht nur im Zeichen der Arbeiter*innen, sondern auch für die Menschen stehen muss, die ohne Arbeit, Papiere oder Wohnung leben, Menschen die unbezahlte Haus- und Pflegearbeit machen, sowie jenen die kriminalisiert und weggesperrt werden oder im Mittelmeer ertrinken.

„Unsere politischen Stimmen und Forderungen wurden in Deutschland zu lange ignoriert, es wird Zeit, dass wir ein Zeichen setzen“, sagt Aleksandra Szymanski. In Deutschland fehle es an einer breiten, klassenkämpferischen Linken, diese gelte es aufzubauen. „Der 1. Mai ist Teil dieses Aufbauprozesses“, so Szymanski.

„Das kapitalistische System kann ohne den Rassismus als Logik der Legitimation für Überausbeutung sowie die Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt, die dazu dient den Preis der Arbeitskraft niedrig zu halten, nicht existieren“ heißt es weiter. Auch die Faschisierung des Staatsapparates, die sich in der Kriminalisierung und dem Morden an rassifizierten Menschen ausdrückt, sei eine Konsequenz des kapitalistischen Systems.

Der diesjährige revolutionäre erste Mai startet um 17 Uhr am Hermannplatz in Neukölln mit einer Kundgebung. Der Demonstrationszug wird sich um 18 Uhr in Bewegung setzten und über die Karl-Marx-Straße und Sonnenallee in Richtung Kreuzberg laufen um auf dem Oranienplatz zu enden.

Laut Meryem Malik soll „die Demo die Solidarität mit unserer Klasse in all unseren Sprachen laut werden lassen“. Für das Bündnis ist es wichtig, dass die Demonstration die Bedürfnisse und Kämpfe der migrantischen Communities von Kreuzberg und Neukölln abbildet und nicht entfremdend auf sie wirkt: Die Demo soll ein Ausdruck der Solidarität sein, der zum kämpfen mitreißt und an die historische Kontinuität migrantischer, diasporischer und internationaler revolutionärer Kämpfe erinnert, die in vielen Communities lange Tradition haben. Damit auch diejeneigen, deren Existenz kriminalisiert wird, sowie Passant*innen eingeladen sind sich anzuschließen, muss sich der Charakter der diesjährigen Demo also verändern. „Wir haben kein Interesse an den Provokationen der Berliner Polizei und fordern sie auf, sich von der Demonstration und unseren Kiezen fernzuhalten“, so Malik.

Gemeinsam mit den anderen Gruppen, die zum diesjährigen revolutionären ersten Mai aufrufen, soll der Fokus der diesjährigen Demo ebenfalls auf die Folgen der Coronakrise sowie dem Ziel der Enteignung großen Wohnungsbaugesellschaften aufmerksam machen. „Im Zuge der Corona-Krise wird zugleich ein Krieg gegen die Werktätigen, die Armen und Marginalisierten ausgefochten“, so Jasmeet Singh. „Wir wollen, dass die Reichen für diese Krise die Rechnung präsentiert bekommen.“

„Kommt, damit wir am 1. Mai, dem Tag der internationalen Arbeiter*innenschaft, denen danken können, die durch das Werk ihrer Hände diese Welt geschaffen haben und die die Bedingungen für eine neue Welt möglich machen werden.“

Pressekontakt:

Ansprechpartner: Aicha Jamal

Telefonnummer: 0152 123 963 69

Emailadresse: 1maibln_presse@riseup.net

pm_1mai_miblock-4

Aufruf zur Demo am 9.5.2021 gegen Abschiebungen nach Syrien

Von SyriaNotSafe  Twitter Instagram

Dänemark ist das erste europäische Land, das syrischen Geflüchteten sagte, sie müssten in ihr Heimatland zurückkehren. Seit 2019 versucht die Dänische Regierung durch Gesetzesänderungen und andere Mittel diesen Menschen das Letzte zu nehmen, was sie hatten: eine sichere Umgebung. Nun hat die Dänische Regierung Damaskus und die Umgebung als sicher eingestuft. Die Aufenthaltserlaubnis von 250 syrischen Geflüchteten wurde entzogen und/oder nicht verlängert.

Sie beruft sich dabei auf zwei Country of Origin Berichte (COI) des Innenministeriums, laut denen in Damaskus keine Kampf- und Kriegshandlungen mehr stattfänden. Politische Verfolgung, Foltergefängnisse und das Verschwinden von Personen werden darin nicht thematisiert. Fast alle Expertinnen, die in den COIs zitiert werden, haben Dänemarks Entscheidung in einem gemeinsamen Statement kritisiert. Alle bis auf einen – und der ist General des Assad-Regimes. Die Expertinnen stellen klar: “We believe that conditions do not presently exist anywhere in Syria for safe returns“. Die COIs sind also eine Falschdarstellung der Lage in Syrien.

Die sozialdemokratische Regierung verfolgt eine sehr strikte Asylpolitik, die darauf abzielt, „Null-Asylbewerber“ zu erreichen. Die Regierung will die „freiwillige“ Rückkehr von Syrer*innen fördern und erteilt seit 2015 nur eine “temporary protection“, eine ähnliche Aufenthaltserlaubnis wie sie der Subsidiäre Schutz hier in Deutschland darstellt. Die jüngsten Entwicklungen sind ein neuer Höhepunkt der menschenverachtenden Politik.

Was Dänemark da macht ist ignorant und rassistisch. Auch in Deutschland gibt es Rechtskonservative, die nach Syrien abschieben wollen, also müssen wir ein starkes Zeichen setzen. Deswegen rufen wir – die Aktivist*innen der Kampagne #SyriaNotSafe – euch alle dazu auf, vor der Dänischen Botschaft in Berlin zu demonstrieren. Syrien ist nicht sicher! #leavenoonebehind

Border Profiteers in Berlin – Brochure

von No Border Assembly // website – twitter – facebook

This brochure has gathered a list of corporations that profit from deportations, from managing detention centers, from building fences, selling ships, drones or planes patrolling the Mediterranean, subcontracted security guards, providing data collection, border surveillance software, id control mechanisms, racist policy consultation, prison construction and any other form of oppression that limits peoples freedom of movement and right to stay.

The external borders of Europe are not in Berlin, but the border regime is all around us. This regime consists of more than just the state. In capitalism, many forms of border oppression are subcontracted to corporations. Borders are very profitable. Therefore this market is dominated by huge multinational corporations. And since keywords of the European borders are militarisation and surveillance, the list of corporate border profiteers is full of the usual suspects that also profit from war, prisons and privacy infringement.

The goal of this booklet is to promote action in Berlin and Brandenburg. Hence the focus is very much on companies that have an office in Berlin or action possibilities based on local struggles.

-> READ FULL BROCHURE HERE <-

List of Border Profiteers

1. DEPORTATION COLLABORATORS
✗ Lufthansa – Eurowings
✗ Privilege Style
✗ Corendon Airlines
✗ Turyol / Jalem Tur
✗ Enter Air

2. BORDER MILITARISATION
✗ Airbus – Hensholdt
✗ Otokar – Koç Holding
✗ Thales

3. DETENTION INDUSTRY
✗ European Homecare
✗ Pulsm – Morten Group
✗ Markgraf
✗ Baukontor Lange

4. SURVEILLANCE SOFTWARE
✗ Sopra Steria
✗ Cevision

5. PRIVATE GUARDS
✗ City Schutz
✗ Securitas
✗ L&S Sicherheit
✗ Secura Protect

6. BORDER CONSULTANCY
✗ McKinsey

Demo Against Border Profiteers, 17. April, 14 Uhr

von No Border Assembly

Every day, companies are profiting from the neocolonial and racist migration regime with its borders, surveillance and deportations. The offices and headquarters of such companies can be found right in the heart of Berlin. Nevertheless, barely anyone draws attention to that, while the German government tries to disguise and hide their deportation and weapon deals with these companies. We want to change that!

On 17th of April, we will visit each of their offices in a demonstration against Border and Deportation Profiteers through Berlin-Mitte. Let’s expose and confront them – their dirty business model has to stop now!

On our route, we will publicly shame Thales, Hensoldt, the Association of the German Army, Sopran Steria and all the others that are flying people to death, construct border fences and participate in other sorts of racist business, to then even make money with it.

Abolish borders, abolish Frontex, put an end to deportations, tear down Fortress Europe – freedom of movement for everybody!

Background info on companies:


THALES: Sells border surveillance systems, including radar for border police. Thales has profited from most borders in the world.


HENSOLDT: Formerly known as Airbus Border Security division, focusing now on ground surveillance radar, mostly used for border and coastal surveillance.


FÖRDERKREIS DEUTSCHES HEER: Lobby organisation for German army with representatives in the parliament and the economic sector.


SOPRA STERIA: IT software company responsible for designing EUs’ border database systems that track and share fingerprints, facial imaging, visas’ entry/exit.

FB event | Leaflet (front side) | Leaflet (back side)

Kundgebung vor der Ausländerbehörde in Eberswalde: Stop Duldung!!! 13. April, 12 Uhr

Aufruf von der Gruppe ‚Barnim für Alle

Wir in der Gruppe „Barnim für alle“ laden ein, am Dienstag, den 13. April ab 12:00 mit uns vor der Ausländerbehörde in Eberswalde zu Demonstrieren. Wir kritisieren die Verstöße und die Ungerechtigkeiten, denen Asylsuchende im Landkreis Barnim und in ganz Brandenburg systematisch ausgesetzt sind.

Aufgrund des bewussten Drucks von Ausländerbehörden gab es in letzter Zeit mehrere Selbstmorde. Dieser Druck äußert sich unter anderem darin, dass Geflüchtete, teilweise Jahre lang, keine Lebensperspektiven, keine Beschäftigungsmöglichkeiten und keine Aufenthaltsberechtigung bekommen.

Salah war ein Geflüchteter aus dem Tschad, der vor fast acht Jahren nach Deutschland kam. Er floh vor Folter und vor der Unterdrückung und Politik der tschadischen Regierung unter der Führung von Diktator Idriss Deby. Er kam nach Deutschland, um Sicherheit und Schutz vor Verfolgung zu suchen aber sein Asylantrag wurde abgelehnt. Als er Berufung einlegte, wurde diese vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge abgelehnt. Salah lebte unter uns als ruhiger und guter Mensch. Er entschied sich auf Grund seiner aussichtslosen Lage durch Selbstmord sein leben zu beenden.

Es gibt eine Gruppe von Geflüchteten, die noch leben, aber unter den gleichen Bedingungen wie Salah leiden. Diese Menschen haben wenig Hoffnung auf Perspektiven und sie erleben alltägliche Ungerechtigkeit durch rassistischen und systematischen Druck der Behörden. Es gibt viele junge geflüchtete Menschen, die anstatt ausgebildet zu werden oder zu arbeiten, alkohol- und drogenabhängig geworden sind. Diese Politik, die sich in dieser Härte besonders in Deutschland und im Barnim zeigt, ist das Ergebnis der Asylpolitik der Europäischen Union.

Wir als Gruppe ‚Barnim für Alle‘ und als in der Region lebende Geflüchtete erklären unsere völlige Ablehnung dieser Politik und wollen dafür kämpfen, dass sich die Gesetze verändern. Wir fordern das Recht auf Aufenthalt und Bewegung für jeden Menschen. Deshalb demonstrieren wir vor der Ausländerbehörde. Alle sind eingeladen, daran teilzunehmen!

Wir sind alle Salah!

Spendenkonto
Barnim für alle
IBAN: DE 78 1705 2000 1110 0262 22
Sparkasse Barnim
Verwendungszweck: Wir sind alle Salah!

Kontakt
http://refugeeswelcomebarnim.blogsport.de/
refugees-welcome@so36.net
http://b-asyl-barnim.de
buergerinnenasyl-barnim@systemli.org

Kundgebung: Stoppt die Abschiebung nach Afghanistan

von No Border Assembly

18:00 BER Flughafen, Terminal 5 (Willy-Brandt-Straße), Berlin

Am Mittwoch plant Deutschland erneut eine Massenabschiebung nach Afghanistan. Diesmal startet der Charterflug vom Berliner Flughafen. Wir rufen alle auf, ihre Solidarität in die Tat umzusetzen: Stoppt die Abschiebung!

Abschiebungen nach Afghanistan starten in der Regel gegen 21:00 Uhr in der Nacht. Falls erforderlich, wird Protest bis zum letzten Moment fortgesetzt! Eine Kundgebung ist geplant auf einem Platz zwischen dem Abschiebeknast und dem Charterflugzeug. Lasst uns den Ort mit Protest füllen!

Mach mit bei der Kundgebung, sei laut und sei viele!
KEINE ABSCHIEBUNGEN! NICHT IN EINER PANDEMIE, NIEMALS!

Warnung: Nächster Abschiebetermin vermutlich am 07.04.21 geplant

vom Bayerischer Flüchtlingsrat

Nach aktuellen Informationen geht der Bayerische Flüchtlingsrat davon aus, dass die nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan vermutlich am Mittwoch, den 7. April 2021 vom Flughafen Berlin-Schönefeld stattfinden wird.

Ausreisepflichtigen Afghanen wird geraten, dringend eine Beratungsstelle oder eine:n Rechtsanwält:in aufzusuchen.

Mehr Infos zum geplanten Flug

Warnung: Sammelabschiebung nach Afghanistan am 7.4.21

Nach aktuellen Informationen gehen wir davon aus, dass die nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan vermutlich am Mittwoch, den 7. April 2021 vom Flughafen Berlin-Schönefeld stattfinden wird.

Wir raten allen ausreisepflichtigen Afghanen, dringend eine Beratungsstelle oder eine:n Rechtsanwält:in aufzusuchen. Besonders empfehlen wir darauf zu achten, dass die Ausländerbehörden über bestehende Krankheiten, bevorstehende Ausbildungsaufnahmen und auch andere Integrationsleistungen informiert sind.

Viele Personen aus Afghanistan sind nicht gefährdet. Mehr Informationen auf Dari und Deutsch gibt es bei unseren Warnhinweisen.

Mehr Informationen zu Abschiebungen nach Afghanistan

Übersicht zu Informationsmaterial

Informationen für Betroffene auf dari

Aufruf zur Protestkundgebung gegen Abschiebungen nach Afghanistan am 3.4.21 13-16 Uhr vor dem Roten Rathaus

vom Flüchtlingsrat Berlin

english below – français voir ci-dessous

Aufruf zur Protestkundgebung gegen Abschiebungen nach Afghanistan

am 3.4.21 13-16 Uhr vor dem Roten Rathaus

Trotz verheerender Pandemie und Krieg finden monatlich Abschiebungen nach Afghanistan statt. In das nach dem Global Peace Index gefährlichste Land der Welt. Während in Deutschland um jedes Menschenleben gekämpft wird, ist dies bei ausreisepflichtigen Menschen offensichtlich egal. Der rot-rot-grüne Senat rühmt sich mit einer humanitären Flüchtlingspolitik und gleichzeitig war Berlin 2020 das einzige Bundesland, welches Abschiebungen pandemiebedingt nicht drastisch reduziert hat sondern auf gleichem Niveau weiter abgeschoben hat wie im Vorjahr ohne Pandemie. 

Und jetzt stellt Berlin gemeinsam mit Brandenburg am 7.4.21 auch noch den neu gebauten Flughafen BER zur Verfügung, um eine Sammelabschiebung nach Afghanistan durchzuführen.

Wir nehmen das nicht hin! Afghanistan ist nicht sicher! Wir fordern den Berliner Senat auf, die Abschiebung am 7.4. sofort zu stoppen und sich auch künftig in keinster Weise an Abschiebungen nach Afghanistan zu beteiligen!

Lasst uns unseren Protest hör- und sichtbar machen! Kommt am Samstag, den 3.4.21 um 13:00 auf den Platz vor dem Roten Rathaus und protestiert mit uns gegen Abschiebungen nach Afghanistan. Bringt Transpis, Plakate und Sticker! Seid laut! Zeigt eure Solidarität!

Das Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Hinweis: Plakate und Sticker könnt ihr hier abholen: 

Montag-Freitag 11-17 Uhr im BBZ, Turmstr. 72 (2. Etage) in Moabit

Dienstag 17-19 Uhr im Bilgisaray, Oranienstr. 45 in Kreuzberg

Call for protest rally against deportations to Afghanistan on 3.4.21 13-16 o’clock in front of the Red City Hall (Rotes Rathaus)

Despite a devastating pandemic and war, deportations to Afghanistan take place every month. According to the Global Peace Index, this is the most dangerous country in the world. While in Germany every human life is fought for, this obviously does not apply to people that Germany wants to get out of the country. The red-red-green senate boasts of a humanitarian refugee policy and at the same time Berlin was the only federal state in 2020 that did not drastically reduce deportations due to the pandemic but continued to deport at the same level as in the previous year without the pandemic.

And now Berlin, together with Brandenburg, is making the newly built airport BER available on 7.4.21 to carry out a collective deportation to Afghanistan.

We do not accept this! Afghanistan is not safe! We call on the Berlin Senate to immediately stop the deportation on 7.4. and not to participate in any way in deportations to Afghanistan in the future!

Let’s make our protest heard and visible! Come to the square in front of the Red City Hall (Rotes Rathaus) on Saturday, 3.4.21 at 13:00 and protest with us against deportations to Afghanistan. Bring transpis, posters and stickers! Be loud! Show your solidarity!

The Berlin Alliance against Deportations to Afghanistan

Note: You can pick up posters and stickers here:

Monday-Friday 11am-5pm at BBZ, Turmstr. 72 (2nd floor) in Moabit.

Tuesday 5-7pm at Bilgisaray, Oranienstr. 45 in Kreuzberg

Appel à un rassemblement de protestation contre les déportations vers l’Afghanistan

le 3.4.21 de 13 à 16 heures devant l’hôtel de ville rouge (Rotes Rathaus)

Malgré une pandémie et une guerre dévastatrices, des expulsions vers l’Afghanistan ont lieu chaque mois. Selon l’indice mondial de la paix, c’est le pays le plus dangereux du monde. Alors qu’en Allemagne, on se bat pour chaque vie humaine, cela n’a évidemment aucune importance pour les personnes qui doivent quitter le pays. Le sénat rouge-rouge-vert se vante d’une politique humanitaire en matière de réfugiés et, en même temps, Berlin 2020 est le seul État fédéral qui n’a pas réduit de manière drastique les expulsions en raison de la pandémie, mais qui a continué à expulser au même niveau que l’année précédente sans la pandémie.

Et maintenant, Berlin, avec le Brandebourg, met également à disposition le 7.4.21 l’aéroport BER nouvellement construit pour effectuer une déportation collective vers l’Afghanistan.

Nous ne l’acceptons pas ! L’Afghanistan n’est pas sûr ! Nous demandons au Sénat de Berlin d’arrêter immédiatement la déportation du 7.4. et de ne participer en aucune façon aux déportations vers l’Afghanistan à l’avenir !

Faisons en sorte que notre protestation soit entendue et visible ! Venez sur la place devant l’Hôtel de ville rouge (Rotes Rathaus) le samedi 3.4.21 à 13h00 et manifestez avec nous contre les déportations vers l’Afghanistan. Apportez des bannières, des affiches et des autocollants ! Soyez fort ! Montrez votre solidarité !

L’Alliance de Berlin contre les déportations vers l’Afghanistan

Note : Vous pouvez vous procurer des affiches et des autocollants ici :

Du lundi au vendredi, de 11 h à 17 h, au BBZ, Turmstr. 72 (2e étage) à Moabit.

Mardi de 17h à 19h à Bilgisaray, Oranienstr. 45 à Kreuzberg


Flüchtlingsrat Berlin e.V.


Greifswalder Str. 4
10405 Berlin

Tel: 030/224 76 311
Fax: 030/224 76 312

www.fluechtlingsrat-berlin.de

Leben im Lager? Keinen Tag länger! Demo in Brandenburg/Havel – 30/3, 15h

EN – FR – DE

While the society has the chance to choose when and how they want to visit their loved ones in Corona times, the refugees living in camps have been unable to have any visits to their camps since the first wave of Corona. Visits with a negative Corona schnelltest are not possible and they are not allowed to stay out of the camp for more than nine days per month.
The asylum-seekers living in Brandenburg AdH demand 2 visits per week in their rooms to be able to visit their loved ones in the place they call home and unlimited absence time.

We call for abolition of all lagers because the quality of life in heims is especially inhuman in Corona times.

Due to the peculiar residence status of most of these asylum-seekers, they are stripped of their right to privacy and at the same time, are not allowed to rent an apartment in the city nor are they allowed to leave the camp in some circumstances.
The bus connection from Upstallstraße accommodation to the city center which is the only way for the refugees to enjoy their basic freedom of movement runs only once every day. The bus line C should run regularly.
We demand the right to residency and stay in Germany, faster procedures at Auslanderbehörde and Sozialamt offices, average Internet connection, right to education, health care and work as well as a dignified life for every asylum-seeker and refugee regardless of their nationality, gender identity and age.
The refugees have sent a letter with their full list of demands to the corresponding authorities in the city of Brandenburg, but we also need to unite with them to follow up on these demands in a more efficient way.
Therefore, we call for a demonstration on 30.3.2021 at 3:00 PM in front of Ausländerbehörde / Neustädtischer Markt in Brandenburg AdH.
We demand dignity and respect by the authorities and the respective private companies running the lagers and public transport.

FR
Alors que la société a la possibilité de choisir quand et comment elle souhaite rendre visite à ses proches à l’époque de Corona, les réfugiés vivant dans des camps n’ont pas pu se rendre dans leurs camps depuis la première vague de Corona. Les visites avec un test Corona schnelltest négatif ne sont pas possibles et ils ne sont pas autorisés à rester en dehors du camp plus de neuf jours par mois.
Les demandeurs d’asile vivant à Brandenburg AdH exigent 2 visites par semaine dans leur chambre pour pouvoir rendre visite à leurs proches là où ils sont chez eux et un temps d’absence illimité.

Nous appelons à l’abolition de toutes les lagers car la qualité de vie à Heims est particulièrement inhumaine à l’époque de Corona.

En raison du statut de résidence particulier de la plupart de ces demandeurs d’asile, ils sont privés de leur droit à la vie privée et en même temps, ils ne sont pas autorisés à louer un appartement dans la ville ni à quitter le camp dans certaines circonstances.
La connexion en bus de l’hébergement Upstallstraße au centre-ville, qui est le seul moyen pour les réfugiés de profiter de leur liberté de mouvement fondamentale, ne fonctionne qu’une fois par jour. La ligne de bus C devrait fonctionner régulièrement.
Nous exigeons le droit de résidence et de séjour en Allemagne, des procédures plus rapides à Auslanderbehörde et Sozialamt bureaux, connexion Internet moyenne, droit à l’éducation, aux soins de santé et au travail ainsi qu’à une vie digne pour tous demandeur d’asile et réfugié quels que soient leur nationalité, leur identité de genre et leur âge.
Les réfugiés ont envoyé une lettre contenant la liste complète de leurs demandes aux autorités compétentes de la ville de Brandebourg, mais nous devons également nous unir à eux pour donner suite à ces demandes de manière plus efficace.
Par conséquent, nous appelons à une démonstration le 30.3.2021 à 15h00 devant Ausländerbehörde / Neustädtischer Markt à Brandenburg AdH.
Nous exigeons la dignité et le respect des autorités et des entreprises privées respectives gérant les lagers et transport public.

DE
Während die Gesellschaft die Möglichkeit hat zu entscheiden, wann und wie sie ihre Angehörigen in Corona-Zeiten besuchen möchten, konnten die in Lagern lebenden Flüchtlinge seit der ersten Welle von Corona keine Besuche in ihren Lagern mehr machen. Besuche mit einem negativen Corona-Schnelltest sind nicht möglich und dürfen nicht länger als neun Tage im Monat außerhalb des Lagers bleiben.
Die in Brandenburg AdH lebenden Asylsuchenden verlangen 2 Besuche pro Woche in ihren Zimmern, um ihre Angehörigen an dem Ort besuchen zu können, an dem sie zu Hause anrufen, und unbegrenzte Abwesenheitszeit.

Wir fordern die Abschaffung aller Lager, weil die Lebensqualität in Heims in Corona-Zeiten besonders unmenschlich ist.

Aufgrund des besonderen Aufenthaltsstatus der meisten dieser Asylsuchenden wird ihnen das Recht auf Privatsphäre entzogen und sie dürfen gleichzeitig weder eine Wohnung in der Stadt mieten noch das Lager unter bestimmten Umständen verlassen. Die Busverbindung von der Unterkunft in der Upstallstraße in die Innenstadt ist die einzige Möglichkeit für die Flüchtlinge, ihre grundlegende Bewegungsfreiheit zu genießen. Sie verkehrt nur einmal täglich. Die Buslinie C sollte regelmäßig verkehren.
Wir fordern das Recht auf Aufenthalt und Aufenthalt in Deutschland, schnellere Verfahren bei der Auslanderbehörde und den Sozialamt-Büros, durchschnittliche Internetverbindung, Recht auf Bildung, Gesundheitsversorgung und Arbeit sowie ein würdiges Leben für alle Asylsuchende und Flüchtlinge unabhängig von ihrer Nationalität, Geschlechtsidentität und ihrem Alter.
Die Flüchtlinge haben einen Brief mit ihrer vollständigen Liste der Forderungen an die entsprechenden Behörden in der Stadt Brandenburg geschickt, aber wir müssen uns auch mit ihnen zusammenschließen, um diesen Forderungen effizienter nachkommen zu können.
Deshalb fordern wir am 30.3.2021 um 15.00 Uhr eine Demonstration vor der Ausländerbehörde / Neustädtischer Markt in Brandenburg AdH.
Wir fordern Würde und Respekt von den Behörden und den jeweiligen privaten Unternehmen, die die Lagerbiere betreiben, und öffentlicher Verkehr.

Trauerfeier für Alpha Oumar Bah, 27.03.2021, Münsiger Park, Berlin

von Guinée Solidaire Organisation e. v

Meine lieben guineer Landsleute aus Deutschland und insbesondere aus Berlin, bitte diesen Samstag, den 27.03.21, um unserem Bruder Alpha Oumar Bah, der am 16.03.21. verstorben ist, eine letzte Ehre zu erweisen.Ich wäre bei Gottes Gnade dabei, obwohl einige Berliner Guineer, die von mangelnder Diskretion und Urteilsvermögen verwüstet sind, meine Person und die ALPHA-Freunde Oumar Bah, die mich appelliert haben, um die Umstände des Todes zu klären Unser Bruder. Und sie würden sich sogar weigern, an den Kosten für die Rückführung von ALPHA Oumar Bah teilzunehmen.Man sagt, Madame Balde sei nicht aus Berlin… Sie darf also nicht auf das Herzschrei der notleidenden guineischen Bürger reagieren.Was für eine Perfidie!Was für ein Zynismus!Weil die guinea schande delegation der Regierung von Conakry seit 6 monaten in deutschland anwesend ist und erst vor ein paar wochen in berlin war, aber ich habe noch nie einen von denen gehört, die unermüdlich unsere Bemühungen sabotieren, um zu kommen Hilfe für junge Guineer.Wenn der Berliner Senator Herr Geisel über rassistische Äußerungen gegen die Berliner Guineer, wo wart ihr?Wenn ihr also wisst, macht es gegen Herrn Geisel in Berlin oder gegen Herrn Alpha Condé in Guinea und die deutsche Regierung, die für die traumatische Lage der Guineer in Deutschland verantwortlich ist.Denn wir tun nur das.Baue Organisationsstrukturen ein, die das Interesse junger Guineer in diesem Land schützen können.Fördere Kompetenz innerhalb deiner Strukturen, anstatt engstirnig und Clanismus zu zeigen.Wir danken all jenen Menschen, die uns in so schwierigen Zeiten unterstützen. Vor allem Berliner Verbände wie Flüchtlingsrat und so viele andere.NB: Wenn es darum geht, die Würde des Schwarzen in Deutschland wiederherzustellen, werde ich Berge und Täler verlegen, um es zu erreichen.Also enttarnt euch von Leuten.Möge Gott uns vor den guineischen Dämonen beschützen!

Aissatou Cherif BaldeMo Bona Houla 🙏🏿Ewige Ruhe, Bruder 🙏🏿

22.03.2021: Berlins lebensgefährliche Abschiebepolitik – Suizid eines jungen Mannes aus Guinea

Gemeinsame Pressemitteilung
Flüchtlingsrat Berlin, Guinée Solidaire, Beratungs- und Betreuungszentrum für junge
Geflüchtete und Migrant*innen BBZ, Black Lives Matter Berlin, Migrantifa Berlin, We’ll Come
United Berlin Brandenburg, Moabit hilft e.V., Schöneberg hilft e.V., Be an Angel e.V.,
Willkommen im Westend, ISD Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.

Flüchtlingsrat BerlinGuinée SolidaireBeratungs- und Betreuungszentrum für junge Geflüchtete und Migrant*innen BBZ, Black Lives Matter Berlin, Migrantifa Berlin, We’ll Come United Berlin Brandenburg, Moabit hilft e.V., Schöneberg hilft e.V., Be an Angel e.V., Willkommen im Westend, ISD Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.

hier als pdf

Berlins Innensenator präsentiert sich im Vorwahlkampf als Hardliner in Punkto Abschiebungen. Ob Guinea, Afghanistan oder die Republik Moldau, vom Koalitionsversprechen einer humanen Abschiebepolitik ist viereinhalb Jahre später nichts mehr übrig.

Mit der durch einen medienwirksamen öffentlichen Auftritt im Görlitzer Park unterstützten Einladung einer fragwürdigen Guineischen Delegation zur Ausstellung von Abschiebedokumenten[1] und der Beteiligung Berlins an der bundesweiten Massenabschiebung am 16.3. nach Guinea ist in der Berliner Guineischen Community Panik ausgebrochen.

Wir gehen davon aus, dass diese Situation bei dem in Berlin lebenden geflüchteten Alpha Oumar Bah aus Guinea dazu geführt hat, dass er den psychischen Druck nicht mehr aushielt und sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch das Leben nahm. Der 27jährige lebte seit mehr als drei Jahren in Berlin in einer Geflüchtetenunterkunft, hatte eine Duldung und verdiente seinen Lebensunterhalt bei einer Reinigungsfirma. Wir fordern eine genaue Aufarbeitung der Umstände seines Todes und dessen Zusammenhang mit dem psychischen Druck und der Ausweglosigkeit durch die aktuelle Berliner Abschiebepolitik.

Wir fordern den Innensenator auf, statt sich im Vorwahlkampf zu Lasten von geflüchteten Menschen mit  Abschiebungen zu profilieren, endlich funktionierende Legalisierungs- und Bleiberechtsregelungen umzusetzen, um den betroffenen Menschen eine Perspektive zu bieten, statt rassistische Ressentiments zu fördern.

In 2020 haben sich bundesweit die Abschiebezahlen infolge der Corona-Pandemie mehr als halbiert. Berlin ist als einziges Bundesland auf dem Niveau des Vorjahrs geblieben und hat  2020  fast 10 % der Abschiebungen bundesweit zu verantworten.[2]

Berlin organisiert  monatlich Massenabschiebungen in die Republik Moldau. Betroffen sind zum Großteil Rom*nja, welche in dem Corona gebeutelten Land weder Perspektive noch einen Zugang zu Gesundheitsversorgung haben. Trotzdem schob Berlin sogar Menschen im Rollstuhl, in laufender Chemotherapie oder in Tuberkulosebehandlung nach Moldau ab, ohne dass dort eine Weiterbehandlung gewährleistet ist.[3] Bei den bundesweiten Abschiebungen nach Afghanistan beteiligt sich Berlin an fast jedem Charter, so mit der Abschiebung eines jungen Mannes aus der Jugendstrafanstalt in Anstaltskleidung und ohne Geld[4] oder der eines Opfers von gewalttätiger Hasskriminalität .[5]

Wir trauern um Alpha Oumar Bah.

Wir fordern den Senat auf, den Koalitionsversprechen aus 2016 gerecht zu werden: Stopp der polizeilichen Panikmache – Weg von Abschiebungen – Hin zu Bleiberecht.

Für die Überführung des Leichnams nach Guinea werden Spenden gesammelt: https://gofund.me/b5a5e302

Pressekontakt:

Guinée Solidaire: Balde Aissatou Cherif, Tel. 0159 0160 4413

Flüchtlingsrat Berlin: Nora Brezger, Tel.: 0176 7720 9320, E-Mail brezger@fluechtlingsrat-berlin.de

[1] https://fluechtlingsrat-berlin.de/wp-content/uploads/offener-brief-zu-presseauftritt-des-innensenators-im-goerlitzer-park-am-5.3.21.pdf

[2] https://fluechtlingsrat-berlin.de/abschiebungen_2019_2020/

[3] https://fluechtlingsrat-berlin.de/wp-content/uploads/30_7_20_pm-keine-solidaritaet-mit-gefluechteten-abschiebungen-zur-nachtzeit-in-corona-gebiete.pdf

[4] https://fluechtlingsrat-berlin.de/wp-content/uploads/pm_charter_afghanistan_dez2020.pdf

[5] https://fluechtlingsrat-berlin.de/wp-content/uploads/pm_opfer_hasskriminalitaet_abgeschoben.pdf

Online-Flüchtlingstreffen – Einladung und Programm

von Karawane

PDF البرنامج باللغة العربية | Programm als PDF (deutsch) | PDF برنامه به فارسی | program as PDF (english) | türkçe Program

Seit einem Jahr gefährdet die Pandemie das Leben und die Existenz aller Menschen. Jedoch ist das Leben aller Menschen nicht in gleicher Weise und gleichermaßen erschwert. Tagtäglich geht die Schere zwischen Armen und Reichen auseinander. Die Regierungen interessieren sich nur für die riesigen Firmen.
Uns Flüchtlinge trifft Corona besonders hart. Vor allem unsere Schwestern und Brüdern, unsere Kinder, die unterwegs an den Grenzen Europas auf der Suche nach einem sicheren Ort sind, leben in einem Albtraum. Unsere Familien und Bekannte, die wir in unseren Herkunftsländern zurücklassen mussten, sind neben der Pandemie vielleicht durch Kriege oder den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie oder Sanktionen zusätzlich betroffen. Sie kämpfen jeden Tag um ihr Überleben. Vielleicht sind sie auch der Verfolgung durch die diktatorischen Regime betroffen, welche ihnen verbieten, sich zu organisieren und für ihre Rechte als Arbeiter*innen, Frauen, Schüler*innen und Studenten*innen oder Lehrer*innen einzutreten.
Wir wollen aus verschiedenen Aspekten die Lage für uns analysieren und zusammen diskutieren: Wie ist es in Deutschland ein Flüchtling zu sein? Unter welchen Lebensbedingungen leben wir hier? Mit welchen Ungerechtigkeiten sind wir konfrontiert? Was können wir gemeinsam machen? Da wir weder reisen noch uns treffen können, wollen wir virtuelle Räume anbieten, um uns auszutauschen, gemeinsame Diskussionen zu führen und Wege suchen, wie wir unsere Rechte verteidigen können. Falls euch andere Themen wichtiger erscheinen und ihr mit solidarischen Gemeinschaften diskutieren und Lösungen entwickeln wollt, so nennt uns diese Themen. Gemeinsam schauen wir über auf 500 Jahre Widerstand gegen Kolonialismus, Imperialismus und Unrecht und können unsere Erfahrungen solidarisch in die zukünftigen Kämpfe einbringen, unabhängig von Herkunft, Sprache, Religion, Geschlecht, Alter, …

Wer sind wir?

Wir sind die KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen. Wir organisieren uns und kümmern uns gemeinsam um unsere Anliegen. Wir kämpfen seit 1998 in Deutschland für unsere Grundrechte, gegen Abschiebungen, gegen Ausbeutung, gegen Rassismus, gegen Isolation und Polizeibrutalität und gegen jedwedes Ungerecht… Die Parole „Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört“ begleitet uns seit unserer Existenz, weil die weltweite koloniale und imperialistische Ordnung unsere Leben bestimmt und uns zur Flucht zwingt. Dagegen lehnen wir uns überall auf und stärken uns durch solidarisches Handeln.
Seit 2004 sind wir zusammen mit der Föderation der ArbeitsmigrantInnen aus Türkei AGIF und anderen MigrantInnen-Selbstorganisationen in Wuppertal kontinuierlich aktiv. Vor Corona hatten wir ein wöchentliches offenes Treffen. Dies ist nunnicht mehr möglich, daher organisieren wir nun Online-Treffen.

Hinweis für alle Gemeinschaften

Die Veranstaltungen richten sich nur an Menschen mit Fluchterfahrung. Alle Diskussionen finden über den zoom-Kanal von THE VOICE Refugee Forum statt. Bitte nimmt Kontakt mit uns auf, wenn ihr teilnhemen wollt. Lasst uns wissen, welche Sprache ihr spricht, damit wir im Vorfeld eventuelle Übersetzungen gemeinsam organisieren können. Vor der Veranstaltung werden wir euch dann den Link zukommen lassen.

Wie sind Wir erreichbar?

Wir sprechen Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Kurdisch, Türkisch. Falls ihr eine andere Sprache spricht, so fragen wir Freundinnen und organisieren diese ebenfalls.
Schreibt uns eine E-Mail oder eine Nachricht an die unten angegebenen Telefonnummern:

Telefon:

  • Gülay: 0162 989 07 46 (deutsch und türkisch)
  • Araz: 0178 853 07 01 (deutsch, englisch, farsi)

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Büro Wuppertal
Marienstr. 52 | 42105 Wuppertal
E-Mail: wuppkarawane@yahoo.de


Internet: http://thecaravan.org
Facebook: https://www.facebook.com/karawanewuppertal oder https://www.facebook.com/caravannetwork
Language: Deutsch

Local group: NRW


english

Corona hits us refugees particularly hard. Above all, our sisters and brothers, our children, who are on the move at the borders of Europe in search of a safe place, are living in a nightmare. Our families and acquaintances whom we have had to leave behind in our countries of origin are, in addition to the pandemic, perhaps additionally affected by wars or the economic consequences of the pandemic or sanctions. They are struggling to survive every day. Maybe they are also affected by the persecution of dictatorial regimes that forbid them to organise and stand up for their rights as workers, women, pupils and students or teachers.
We want to analyse the situation from different aspects and discuss it together: What is it like to be a refugee in Germany? Under which living conditions do we live here? What injustices are we confronted with? What can we do together? Since we can neither travel nor meet, we want to offer virtual spaces to exchange, have joint discussions and look for ways to defend our rights. If other issues seem more important to you and you want to discuss and develop solutions with communities in solidarity, please tell us about them. Together we can look back on 500 years of resistance against colonialism, imperialism and injustice and bring our experiences into future struggles in solidarity, regardless of origin, language, religion, gender, age, …

Who are we?

We are CARAVAN for the rights of refugees and migrants. We organise ourselves and take care of our concerns together. Since 1998, we have been fighting in Germany for our basic rights, against deportations, against exploitation, against racism, against isolation and police brutality and against any kind of injustice… The slogan “We are here because you are destroying our countries” has accompanied us since our existence, because the global colonial and imperialist order determines our lives and forces us to flee. We rebel against this everywhere and strengthen ourselves through solidarity action.
Since 2004, we have been continuously active together with the Federation of Migrant Workers from Turkey in Germany AGIF and other migrant self-organisations in Wuppertal. Before Corona we had a weekly open meeting. This is no longer possible, so we now organise online meetings.

Note for all communities

The events are only for people with refugee experience. All discussions will take place via the zoom channel of THE VOICE Refugee Forum. Please contact us if you want to participate. Let us know which language you speak so that we can organise translations together beforehand. We will send you the link before the event.

How can we be reached?

We speak German, English, Farsi, French, Kurdish, Turkish. If you speak another language, we will ask friends and organise this as well.
Send us an email or a message to the phone numbers below:

Phone:

  • Gülay: 0162 989 07 46 (German and Turkish)
  • Araz: 0178 853 07 01 (German, English, Farsi)

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Büro Wuppertal
Marienstr. 52 | 42105 Wuppertal
E-Mail: wuppkarawane@yahoo.de


Internet: http://thecaravan.org
Facebook: https://www.facebook.com/karawanewuppertal oder https://www.facebook.com/caravannetwork

Salah Tayyar dead. We are all Salah! Manifestations, Sunday, 21.3.21: 13 o’clock, Eberswalde main station and 15 o’clock Senftenberger Straße

15.03.2021: A statement and an appeal of the group ‚Barnim für Alle‘. First arabisch, english and german bellow.

ونداء  من مجموعة بارنيم للجميع
وفاة صلاح طاهر.


15.03.2021

! Changed: Instead of a Demonstration there will be two Manifestations. One at 13 o’clock, Eberswalde main station and another one at 15 o’clock, Senftenberger Str. 4 (Brandenburgisches Viertel).


توفي  اللاجئ صلاح طاهر في يوم الخميس الموافق 11.03.2021وذلك  بانه قفز من الطابق السادس في مكان اقامته في مدينة ايبرسفالد في مقاطعة بارنيم .، والسبب في ذلك هو الضغوط النفسية التي تعرض لها في من قبل نظام اللجوء الالماني لفترة طويلة  ،  الضحية له اقارب واصدقاء  متعددين في المانيا ونحن على تواصل معهم .

الاقارب  والاصدقاء بحاجة الى تضامننا ، وتضامننا الحالي يكون بتمويل الاصدقاء والاسرة اللذين هم بحوجة الى كل تكاليف القيام بالعزاء عليه تجدون   حسابنا البنكي  في البيان ادنا .
كان صلاح مقيم تحت اجراءات اللجوء المعتادة والتي دائما ما تاخذ فترات طويلة من الضغظ علما بانه كان مقبلا في الفترة المقبلة على  محكمة الاستئناف  لانه قدم طعنا في قرار رفض الطلب من قبل دائرة الهجرة والللاجئيين.

ونحن كلاجئيين لدينا راي واضح  في انتحار هذا  الشاب ، الذي تعرض في خلال اقامته في المانيا ما يقارب ال8 سنوات دون الحصول على الاقامة مما ادى الى انتحاره نسبة لتلك الضغوط ، وهذه الضغوط يتعرض عليها مجموعة كبيرة من اللاجئين في مقاطعة بارنيم وكل المانيا.
  يتعرض اللاجئيين المقيميين في ولاية برادنبورغ للعنصرية اليومية  في كل الاماكن العامة ، بالاضافة للعنصرية التي تتصاعد كل يوم في كل المقاطعة كما كثرت الشكاوي عن الانتهاكات المستمرة في الفترة الاخيرة .

نحن نحمل مسؤولية انتحار صلاح لللحكومة الالمانية والحكومة  المحلية في منطقة بارنيم ونعلن كامل تضامنا مع اسرته واصدقاءه .

صلاح هوعبارة عن ضحية من ضحايا نظام اللجوء في ولاية برادنيورغ  الذي هو نظام عنصري في الاساس  يعمل دائما على اضطهاد وضغط اللاجئيين بصورة مستمرة ولفترات طويلة حتى  الوصول  للانتحار .

ماذا بعد ؟
  عليه نحن نعلن انه اننا في مجموع بارنيم للجميع  مقاومتنا لهذا النظام القاتل والمدمر للانسانية ،  لن نغفر ولن نسامح ولن نتجاوز.

لذلك سوف نقوم بعمل مظاهرة في يوم الاحد الموافق  21.03.2021 في مدينة ايبرسفالد ابتداءا من محطة االقطار الرئيسية حتى المكان الذي توفى فيه ، سيكون التجمع في محطة القطار الرئيسية لايبرسفالدة في تمام ال1 ظهرا ، وسيكون هناك مظاهرة كبيرة وطويلة ليوم كامل سنتحرك فيها خلال المدينة في محطات مختلفة ، سنتوقف في كل المؤسسات والمناطق التي يمارس فيها العنصرية وسنتحدث عنها .
لعمل هذا المجهود نحتاج لدعمكم المادي  بالتبرع لنا ونحن في حوجة لحضوركم ايضا بالمظاهرات التي خططنا لها.
اظهروا تضامنكم !

Anonymous hotline in case of crisis and suicidal thoughts:


https://www.berliner-krisendienst.de/en/


https://www.berliner-notruf.de/



A statement and an appeal of the group ‚Barnim für Alle‘


Salah Tayyar dead We are all Salah!

Manifestations, Sunday, 21.3.21: 13 o’clock, Eberswalde main station and 15 o’clock Senftenberger Str. 4 (Brandenburgisches Viertel)

15.03.2021

Salah Tayyar, a refugee from Chad, died on Thursday, 11.03.2021, he lieved in the city of Eberswalde in the district of Barnim. He commit suicide. The reason is the psychological pressure he was exposed to for a long time by the German asylum system. He has relatives and friends in Germany, we are in contact with them. The relatives and friends need our solidarity. We also want to be in solidarity financially. Friends and family members need money for the costs incurred for a funeral or for the transfer of the body (this is not yet clear).

Salah suffered from the intense pressure of the usual asylum procedures. He knew that he had to go to court in April because he had filed a complaint against the rejection of his asylum application by the BAMF. He knew that people from Chad have little chance of being recognized. As refugees, we have a clear opinion about the suicide of this young man who suffered from uncertainty for almost 8 years during his stay in Germany without a secure residence title. This pressure led to his suicide. A large group of refugees in Barnim and all over Germany are exposed to this pressure. Refugees living in Brandenburg face daily racism in all public places, in addition to the racism that escalates across the country every day. Reports of racist incidents have increased recently. The responsibility for Salah’s suicide lies with the German government, the state of Brandenburg, and the local administration in the Barnim district. We declare our full solidarity with his family and friends.

Salah’s case is that of a victim of the asylum system, a racist regime that persecutes and pressures refugees until they see suicide as a last resort. What comes next ? Therefore, as a „Barnim für Alle“ group, we declare our opposition to this deadly and destructive system that has people on its conscience. We will not let this stand – we do not forgive, we do not forget. Therefore, on Sunday, March 21, 2021, on the international day against racism, we will hold two manifestations in the city of Eberswalde, 13 o’clock main train station to the place of his death in the Brandenburg Viertel. The gathering will begin at 13:00 at the main train station Eberswalde and 15 o’clock Senftenberger Str. 4 (Brandenburgisches Viertel). (We are also considering doing another demonstration on Tuesday, 3/23 in the city center). In order to achieve this, we need your financial support through a donation, and we need your participation in the demonstrations we are planning. Show your solidarity!



Spendenkonto:

Barnim für alle


IBAN: DE 78 1705 2000 1110 0262 22


Sparkasse Barnim


Verwendungszweck: Wir sind alle Salah!

Emailadresserefugees-welcome@so36.net


Websites:http://refugeeswelcomebarnim.blogsport.de/,


https://b-asyl-barnim.de



Anonymous hotline in case of crisis and suicidal thoughts:


https://www.berliner-krisendienst.de/en/


https://www.berliner-notruf.de/

15.03.2021:

Eine Erklärung und ein Aufruf der Gruppe Barnim Für alle.

Salah Tayyar, ein Geflüchteter aus dem Tschad, starb am Donnerstag, den 11.03.2021. Er lebte in in der Stadt Eberswalde im Landkreis Barnim und beging Selbstmord. Grund dafür ist der psychologische Druck, dem er lange Zeit vom deutschen Asylsystem ausgesetzt war. Er hat Verwandte und Freunde in Deutschland, wir stehen mit ihnen in Kontakt.

Die Verwandten und Freunde brauchen unsere Solidarität. Wir wollen auch finanziell solidarisch sein. Freunde und Familienmitglieder brauchen Geld für die anfallenden Kosten für eine Beerdigung oder für die Überführung des Körpers (das ist noch nicht klar).

Salah litt unter dem starken Druck der üblichen Asylverfahren. Er wusste, dass er im April zum Gericht musste, weil er gegen die Ablehnung des Asylantrages durch dasBAMF geklagt hatte. Er wusste, dass Menschen aus dem Tschad kaum Chancen auf Anerkennung haben.

Als Geflüchtete haben wir eine klare Meinung über den Selbstmord dieses jungen Mannes, der während seines Aufenthalts in Deutschland fast 8 Jahre lang ohne sicheren Aufenthaltstitel an der Ungewissheit gelitten hat. Dieser Druck führte zu seinem Selbstmord. Diesem Druck ist eine große Gruppe von Geflüchteten im Barnim und ganz Deutschland ausgesetzt.

In Brandenburg lebende Geflüchtete sind an allen öffentlichen Orten täglichem Rassismus ausgesetzt, zusätzlich zu dem Rassismus, der im gesamten Land jeden Tag eskaliert. Anzeigen von rassistischen Vorfälle haben in letzter Zeit zugenommen.

Die Verantwortung für Salahs Selbstmord tragen die deutsche Regierung, das Land Brandenburg und die lokale Verwaltung im Landkreis Barnim. Wir erklären unsere volle Solidarität mit seiner Familie und seinen Freunden.

Salahs Fall ist der eines Opfers des Asylsystems, eines rassistischen Regimes, das Geflüchtete so lange verfolgt und unter Druck setzt, bis sie den Selbstmord als letzten Ausweg sehen.

Was kommt als nächstes ?

Deshalb erklären wir als „Barnim für alle“-Gruppe unseren Widerstand gegen dieses tödliche und zerstörerische System, das Menschen auf dem Gewissen hat. Wir lassen das nicht stehen – wir vergeben nicht, wir vergessen nicht.

Deshalb werden wir am Sonntag, den 21.03.2021, am internationalen Tag gegen Rassismus, in der Stadt Eberswalde zwei Kundgebungen abhalten, um 13 Uhr am Hauptbahnhof und um 15 Uhr in der Senftenberger Straße 4, seinem Todesort im Brandenburgischen Viertel. (Wir überlegen auch eine weitere Demonstration am Dienstag, 23.3. in der Innenstadt zu machen.)

Um dies zu erreichen, benötigen wir Eure finanzielle Unterstützung durch eine Spende, und wir benötigen Eure Teilnahme an den von uns geplanten Demonstrationen.

Zeigt Eure Solidarität!

Spendenkonto:


Barnim für alle


IBAN: DE 78 1705 2000 1110 0262 22

Sparkasse Barnim
Verwendungszweck: Wir sind alle Salah!

Emailadresserefugees-welcome@so36.net


Websiteshttp://refugeeswelcomebarnim.blogsport.de/

https://b-asyl-barnim.de

Anonymous hotline in case of crisis and suicidal thoughts:


https://www.berliner-krisendienst.de/en/


https://www.berliner-notruf.de/

Justice for Rita!

von Kommon

Beitrag zum feministischen Kampftag: Justice for Rita!

Im Jahr 2019 wurde Rita Awour Ojunge ermordet. Jetzt soll das Vermittlungsverfahren von heute auf morgen eingestellt werden, ohne dass eine Aufklärung stattgefunden hat.

Call for 8th March 2021 International day of Women*´s Struggle in Berlin: “Our life our resistance, Break the silence Break the system”

von Alliance of internationalist feminist*s – Berlin

english, deutsch, korean, romanes, العربية, বাংলা, فارسی, español, हिन्दी, polska, sorani, kurmancî, türkçe, தமிழ், русский, tiếng việt, italiano, français, नेपाली, português

Call for 8th March 2021International day of Women*´s Struggle

from the Alliance of Internationalist Feminists – Berlin

to all Women*, trans* and inter persons, especially trans*women, working class women*, refugee women*, Black women*, Indigenous women*, women* of Colour and disabled Women*


-In 2020, the Frontex budget was increased by more than 120 million Euro to 444 million Euro while many thousands have died on the shores of Libya and in the Mediterranean, and hundreds have died in the Atlantic on their way to the Canary Islands.-During this crisis, the German government saves large corporations like Lufthansa with millions of Euros – money that goes towards financing deportations. On the other hand, the German arms industries are profiting more than ever by selling and exporting guns to so called “Conflict-Zones” and creating more war and death in many places, including Yemen and Northern Syria.

-Romani People are the largest minority in Europe and face ongoing and constant marginalisation, #gentrification, racism and genocide until today. In Europe, Romani people are confronted with inhumane circumstances, such as no access to water or medical care. Also police brutality against Romani has increased. Romani people are being held accountable for Corona and pushed into isolation. Europe calls it “prevention” and forces entire houses under arrest.

-In the forest near a village on the border of Croatia and the European Union, thousands of refugees have been living since December last year without shelter, no access to water or medical care in minus degrees. Bosnian authorities in the Bosnian city of Bihac moved hundreds of them to an old garbage dump. The European Union is not even watching.-In Fall 2020 the weather is getting colder but fires have destroyed Greece’s largest migrant camp, an overcrowded facility on the island of Lesbos, leaving nearly 13,000 people without shelter. Meanwhile, European border agencies, German police officers are pushing back refugees to Turkish water – illegal deportations known as “pushbacks”.


These are not stories of a Netflix horror show. This is called: White Supremacy.White supremacy doesn‘t have any shame in destroying the world and people’s lives through imperialist, colonialist, neoliberalist and extractivism agendas as well as femicide, embargo, border and deportation policies, supporting dictators and occupations with weapons trade and war.
We, the Alliance of internationalist Feminists believe Self-organization and self-defense is our strength in fighting against fascism, capitalism, patriarchy and white supremacy.


Our struggle has been here all along and is connecting us around the whole world. We stand hand in hand, shoulder to shoulder together. Because the fight of each sister* is the fight of all sisters*.

Let us show our determination and autonomy beyond borders. Another world is possible.

Let’s be organized.

Let’s be uncompromising.

Let’s dream big.

Let’s stand up.

Where: In Front of Representation of the European Commission in Germany (Unter den Linden 78, 10117 Berlin)

When: Monday, 08.03.2021, 2pm


+Bring your slogans and signs!++Cis men are not invited, they are advised to take another action to stop violence against women*.

————————–

“Unser Leben unser Widerstand, brecht das Schweigen, brecht das System”

Aufruf zum 8. März 2021Internationaler Frauen*kampftag
Von der Alliance of Internationalist Feminists – Berlin

an alle Frauen*, Trans* und Inter-Personen, insbesondere Trans*Frauen, Frauen* der Arbeiterklasse, geflüchtete Frauen*, Schwarze Frauen*, Indigene Frauen*, Frauen* of Colour und Frauen* mit Behinderung


• Im Jahr 2020 wurde das Frontex-Budget um mehr als 120 Millionen Euro auf 444 Millionen Euro erhöht, während viele Tausende an den Küsten Libyens und im Mittelmeer und Hunderte im Atlantik auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln gestorben sind.

• Einerseits rettet die deutsche Regierung in dieser Krise Großkonzerne wie die Lufthansa mit Millionen von Euro – Geld, das in die Finanzierung von Abschiebungen fließt. Andererseits profitiert die deutsche Rüstungsindustrie mehr denn je, indem sie Waffen in sogenannte “Krisengebite” verkauft und exportiert und damit vielerorts für noch mehr Krieg und Tote sorgt, unter anderem im Jemen und in Nordsyrien.

• Rom*nja* sind die größte Minderheit in Europa und sehen sich bis heute mit anhaltender und ständiger Marginalisierung, Gentrifizierung, Rassismus und Genozid konfrontiert. In Europa sind Rom*nja mit unmenschlichen Umständen konfrontiert, wie z.B. kein Zugang zu Wasser oder medizinischer Versorgung. Auch die Polizeibrutalität gegen Romani hat zugenommen. Rom*nja werden wegen Corona zur Rechenschaft gezogen und in die Isolation gedrängt. Europa nennt es “Prävention” und stellt ganze Häuser unter Quarantäne.

• Im Wald nahe eines Dorfes an der Grenze zu Kroatien und der Europäischen Union leben seit Dezember letzten Jahres Tausende von Geflüchteten bei Minusgraden ohne Unterkunft, ohne Zugang zu Wasser und ohne medizinische Versorgung. Die bosnischen Behörden in der bosnischen Stadt Bihac haben Hunderte von ihnen auf eine alte Mülldeponie gebracht. Die Europäische Union schaut nicht einmal hin.• Herbst 2020 – das Wetter wird kälter, aber Brände haben Griechenlands größtes Flüchtlingslager, eine überfüllte Einrichtung auf der Insel Lesbos, zerstört und fast 13.000 Menschen ohne Obdach zurückgelassen. Währenddessen drängen europäische Grenzbehörden und deutsche Polizisten Geflüchtete in türkische Gewässer zurück – illegale Abschiebungen, bekannt als “Pushbacks”.


Dies sind keine Geschichten einer Netflix-Horror-Show. Dies nennt sich: White Supremacy.White Supremacy kennt keine Scham, wenn es darum geht, die Welt und das Leben von Menschen durch imperialistische, kolonialistische, neoliberalistische und extraktivistische Agenden sowie Femizide, Embargo-, Grenz- und Abschiebepolitik zu zerstören, sowie Diktatoren und Besatzungen mit Waffenhandel und Krieg zu unterstützen.

Wir, die Alliance of Internationalist Feminists – Berlin, glauben, dass Selbstorganisierung und Selbstverteidigung unsere Stärke im Kampf gegen Faschismus, Kapitalismus, Patriarchat und weiße Vorherrschaft ist. Unser Kampf ist schon immer da gewesen und verbindet uns auf der ganzen Welt. Wir stehen Hand in Hand, Schulter an Schulter zusammen. Denn der Kampf jeder Schwester* ist der Kampf aller Schwestern*. Lasst uns unsere Entschlossenheit und Autonomie über Grenzen hinweg zeigen. Eine andere Welt ist möglich.


Lasst uns organisiert sein.

Lasst uns kompromisslos sein.

Lasst uns groß träumen.

Lasst uns aufstehen.

Wo: Vertretung der Europäischen Kommision in Deutschland, Unter den Linden 78, 10117 Berlin

Wann: Montag, 08.03.2021, 14:00 Uhr


+Bringt eure Slogans und Schilder mit!++Cis-Männer sind nicht eingeladen, ihnen wird geraten, eine andere Aktion zu planen, um Gewalt gegen Frauen* zu stoppen.

————————–

“우리의 삶, 우리의 저항. 침묵을 부수자, 시스템을 부수자!”2021년3월8일세계여성*투쟁의날
베를린 국제주의 페미니스트 연대가 고하다!모든 여성*, 인터와 트랜스*젠더, 특히 트랜스*여성, 노동자 계급 여성*, 난민 여성*, 흑인 여성*, 원주민 여성*, 유색인 여성*, 그리고 장애인 여성*들이여 집결하자!
● 수천 명의 사람들이 리비아의 해안과 지중해에서 죽었고, 수백 명의 사람들이 카나리아 제도로 가는 도중 대서양에 서 사망하였다. 그 와중에 2020년 유럽 국경 및 해안 경비대 프론텍스(Frontex)의 예산은 1억 2천만 유로 이상 증가하 여 4억 4천 4백만 유로로 책정되었다.● 이러한난민인권의위기속에서독일정부는수백만유로를투자하여루프트한자와같은대기업을구제했고,그돈 은 루프트한자 항공기를 이용해 난민을 본국으로 추방하는 데에 투자된다. 다른 한편에서 독일 무기 산업은 예멘과 시리아 북부를 포함한 소위 “분쟁 지역”에 총을 수출, 판매함으로써 많은 장소에서 더 많은 전쟁과 죽음을 유발하며 그어느때보다많은이익을얻고있다.● 유럽에서 가장 큰 소수자 집단인 롬인은 오늘날까지도 지속되는 소외화, 젠트리피케이션, 인종차별과 집단학살의 문제에 직면하고 있다. 동시에 이들은 물이나 의료 지원에 접근할 수 없는 비인도적 상황에 처해있다. 롬인을 향한 공권력의 만행은 증가했고, 롬인이 코로나 확산에 책임이 있다는 인식에 이들은 고립을 강요받고 있다. 유럽은 “예방” 이라는 이름 하에 이들의 거주지 전체를 대상으로 구금한다.● 크로아티아와유럽연합의경계에있는한마을근처의숲에는작년12월부터수천명의난민이영하의온도에서피 난소도, 물도, 의료 지원도 없이 살고 있다. 보스니아의 도시 비하크에서 보스니아 당국은 수백명의 난민을 오래된 쓰레기 처리장으로 이동시켰으나, 유럽 연합은 감시조차 하지 않았다.● 2020년가을,그리스최대규모의이주민캠프였던레스보스섬의과밀한집단거주지는방화로붕괴되었고,점점더 쌀쌀해지는 날씨에 만 3천명에 달하는 사람들은 피난처도 없이 살아야했다. 그 와중에 유럽 국경 기관들과 독일 경 찰력은 “푸쉬백(pushbacks)”이라는 명칭의 불법 추방 작전을 통해 난민들을 터키 해역으로 밀어냈다.
이는 넷플릭스의 호러물 이야기가 아니다. 이것은 바로 “백인 우월주의”이다.제국주의, 식민주의, 신자유주의와 채굴주의적 의제, 여성 살해, 통상 금지, 국경 및 추방 정책, 무기 거래와 전 쟁을통해독재자와점령을지지하는등.백인우월주의는위의방식으로이세계와사람들의삶을파괴하는데 에 아무런 죄책감을 갖지 않는다.
우리 국제주의 페미니스트 연대는 자기 조직과 자기 방어가 파시즘, 자본주의, 가부장제와 백인 우월주의에 맞 서 싸우는 우리의 힘이라 믿는다. 우리의 투쟁은 계속 여기에 존재했고, 전 세계 속 우리를 연결하고 있다. 손에 손을 맞잡고, 어깨를 나란히 하며 우리는 함께 서 있다. 왜냐하면 한 자매*의 투쟁은 모든 자매*들의 투쟁이기 때문이다. 국경을 초월한 우리의 결단과 자주성을 보여주자. 또 다른 세계는 가능하다.
조직하자.타협하지 말자.큰꿈을꾸자.일어서자.
장소 : 유럽 집행위원회 앞 (Europäische Kommission, Unter den Linden 78, 10117 Berlin)일정: 2021년3월8일월요일오후2시
+각자 구호와 팻말을 가져오세요!++시스젠더 남성들은 이 집회에 참석하지 마세요. 여성* 폭력을 근절하기 위한 자체적인 액션을 취해주세요.

————————–

Poviko baši 8to Marti 2021Internacionalno dive e džuvljengoro
Tari Alianca e internacionalno feministkengiri- Berlin

sa e džuvljenge *, trans* thaj inter manušenge, specijalno e trans*džuvljenge, džuvljenge* kola so keren buti, našlune/našalde džuvljenge*, Black džuvljenge*, Indigenous džuvljenge*, Women of Coulor thaj e džuvljenge kola so si invalidia


– Ko 2020 berš, o budžeti taro Frontex (evropakiri granično thaj uzalphanjali udutin/straža) uklilo 120 milion Evronge thaj reslo dži ko 444 milion Evria džikaj but milja manuša mule ki Libija thaj ko Mediterani vi akhal ko Atlantiko ando drumo te resen dži ko Kanarinska ostrovia.- Akale krizate i Germanija šparinel milionia e bare firmencar sar so si Lufthansa-thaj akale lovencar finansirinen pes e deportacie e manušengere. Avere rigatar, i Germanija profitirinel kotar i industrija baši o šastrin/oružje, kotar o bikinipe thajeksportiripe šastrin/oružje ko “konflikt zone“(thana kote isi maripe). Sa odovaanel dži ko pobuter maripe thaj meripe bute thanende, sar so si ko Jemen thaj ki Siria.

– E Roma si o majbaro minoriteti ki Evropa upral koleste kerel pes konstantnomarginalizacia, #gentrification(#gentrifikacia), rasizmo thaj Samudaripe. E Roma ki Evropa si konfrontirime bimanušikane bukjencar, naj len pani ja medicinsko ažutipe. I policia si vi akhal/vi adžaar brutalno. E Romen dikhen len sar odola so anen i Corona thaj odoleske ikeren len ki izolacia. I Evropa akharel odova “prevencia” thaj phandel e khera e manušengere.

– Pherdo našlune/našalde manuša dživdinen kotar o dezembro purane beršestar ko veš/voš/ki šuma ki Hrvatsa thaj ke Evrovakiri Unia. Naj len pani ja medicinsko ažutipe ko šudripe. Ki Bosna o bosansko radžipen/i bosansko vlast bičalga len ki deponia, a e Evropakiri Unia na dikhel odova.- Ko angloivend 2020, ko šudro vakti/vreme thabilo o majbareder kampi e našlune/našalde manušengoro ki Grcia, 13,000 manuša so bešena sine ko Lesbos ačhile bizo than dživdipaske. E evropakere granice thaj i germansko policia bičhaven e našlune/našalde manušen ko phani ki Turcija- jek ilegalno deportacia pendžardi sar “pushbacks”.


Akala naje horor paramisa kotar o Netflix. Akava akharol pes “parni dominacia”. I parni dominacia na ladžal kana mudarel e lumija/sumnale/sveto thaj e manušen pire imperialno, kolonialno neoliberalno thaj ekstrativistikane agendaja vi akhal e femicidea, embargoja, granicaja thaj deportaciaja. Del vas e diktatorenge thaj ko kinobikinipe šastrin/oružje .


Amen, i Alianca e internacionalno feministkengiri džanaja kaj te khedindam thaj organizirindam amen kokore, šaj te sikava kaj sijam mamuj o fašizmo, kapitalizmo, patriarhati thaj i parni dominacia. Sarinen amen phandel amen amaro pharipe. Amen tergjovaa jekh dži jekheste. Soske o “maripe” jekhe phenjakoro* si o “maripe” sarine phenjengoro*.

Ajde te sikava amaro čhinavdive thaj amari avtonomia. I lumija/o sumnal/sveto šaj te ovel averčane.


Ajde te organizirina amen.

Ajde te na kera kompromis.

Ajde neka ovel amen baro suno.

Ajde te ušta.

Kote: angla i reprezentacija e Evropakere Komisijake ki Germania (Unter den Linden 78, 10117 Berlin)

Kana: Jekhtodij/Luja/ponedljak, 08.03.2021, 14h


+ Ane tire sloganja!++Cis murša naje akharde te aven, von trubula te keren javer akciia thaj te čhinaven o zuralipe so kerel pes upral e džuvlja*.

+ أحصري معك لافتاتك وشعاراتك! ++ الرجال غي مدعوين، لكن ننصحهم أن ينظكوا فعالية أخرى لمكافحة العنف ضد المرأة*.

“আমাদের জীবন আমাদের প্রতিদরাধ, ভাঙু ক নীরবিা ভাঙু ক শৃঙ্খল”
৮ মার্চ ২০২১
আন্তর্াচতিকনারীতিবসউপলক্ষেপ্রির্ক্ষচনরডাক
এলাক্ষেন্স অফ ইন্টারনযার্নাতলস্ট ফফতমতনস্টস – বাতলনচ
মতিলা, ট্রান্স ও ইন্টার মানুষ , তবক্ষর্ষিঃ ট্রান্স* মতিলা* , শ্রমর্ীবী মতিলা, উদ্বাস্তু মতিলা, কৃ ষ্ণাঙ্গ মতিলা, আতিবাসী মতিলা, প্রতিবন্ধী মতিলা* ও উইক্ষমন* অফ কালারক্ষির উক্ষেক্ষর্য প্রতিবাক্ষির ডাক
• ২০২০ সাক্ষল যখন ইউক্ষরাতপোন উতনেক্ষনর সীমান্ত তনেন্ত্রণ সংস্থা ফ্রক্ষন্টক্স এর বাক্ষর্ট ১২০ তমতলেক্ষনর ফেক্ষক ফবক্ষে ৪৪৪ তমতলেন অবতি ফপ ৌঁছে, িখন তলতবোর সমুদ্রিক্ষট ও ভূ মিযসাগক্ষরর মাক্ষে ডু ক্ষব মৃিু য িে িার্ার িার্ার মানুক্ষষর। আটলাতন্টক মিাসমুক্ষদ্রর বুক্ষক, কযানাতর আইলযান্ড-গামী র্ির্ি বাস্তুিারা মানুষ ফন কাডু তব িক্ষে প্রাণ িারান।
• এই ফর্ার্নীে অবস্থাে, পলািক উদ্বাস্তু মানুষক্ষির সিােিা না কক্ষর র্ামানচ সরকার লুফোনসার মক্ষিা পজুুঁ র্বািী
কক্ষপাক্ষচ রট সংস্থাক্ষক আতেকচ সািাযয ফিে — ফকাটট ফকাটট ইউক্ষরা যা কাক্ষর্ লাগাক্ষনা িক্ষব উদ্বাস্তুক্ষির তনবাসচ ক্ষনর উক্ষেক্ষর্য। এতিক্ষক র্ামানচ অস্ত্র বযবসােীরা তসতরো এবং উত্তর ইক্ষেক্ষমন এর মক্ষিা যুক্ষে র্র্তচ রি “কনতিক্ট ফর্ান”গুক্ষলাে যুোস্ত্র সরবরাি কক্ষর প্রতিতনেি প্রর্ু র মনু াফা ফভাগ কক্ষর , এবং এই এলাকার মানুষক্ষির বাস্তুিারা কক্ষর মৃিু যর পক্ষে ফেক্ষল ফিে।
• ইউক্ষরাক্ষপর বৃিত্তম সংখযালঘু সম্প্রিাক্ষের ফরামাতন মানুক্ষষরা আর্ও বণবচ াি, ফর্তিতফক্ষকর্ন, গণিিযা ও দিনজিন প্রতন্তককরক্ষণর তর্কার। িারা িাক্ষির ফম তলক অতিকার, ফযমন খাবার র্ল বা তর্তকৎসাবযবস্থা ফেক্ষক বজিি , এবং িাক্ষির প্রতি সমাক্ষর্র আর্রণ অিযন্ত অমানতবক — প্রতিতনেি পুতলতর্ অিযার্ার ও ফিনস্থা িারা সিয কক্ষরন। কক্ষরানা সংক্রমক্ষণর র্ক্ষনয ফিাষাক্ষরাপ কক্ষর িাক্ষির গৃিবজি কক্ষর আর্ সমার্ ফেক্ষক তবজিন্ন কক্ষর ফিওোর প্রক্ষর্ষ্টা র্লক্ষছ।
• গি বছক্ষরর তডক্ষসম্বর মাস ফেক্ষক ই ইউ ও ফক্রাক্ষেতর্োর সীমাক্ষন্ত বক্ষনর ফভির প্রবল র্ীক্ষি িার্ার িার্ার বাস্তুিারা মানুষ তবনাতর্তকৎসােতবনাবযবস্থােবসবাসকরক্ষছন।বসতনোরতবিার্র্িক্ষরউদ্বাস্তুক্ষিরআবর্নচ াফফলারর্ােগােোকক্ষি ফিওো িে। অসিাে বাস্তুিারা মানুষক্ষির প্রতি এই অমানতবক বযবিার ইউক্ষরাতপোন ইউতনেন ফিক্ষখও ফিক্ষখ না।
• ২০২০র র্ীক্ষি তিক্ষসর বৃিত্তম ফরতফউজর্ কযাক্ষে আগুন ফলক্ষগ ১৩০০০ বাস্তুিারা মানুষ পুনরাে ঘরছাো িন। অনযতিক্ষক ইউক্ষরাপীে সীমান্ত তনেন্ত্রন সংস্থা র্ামানচ পুতলক্ষর্র সিক্ষযাতগিাে ফবআইতনভাক্ষব বাস্তুিারা মানুষক্ষির টাতকর্চ এলাকাে ফর্ার কক্ষর তনবাতচ সি করবার ফর্ষ্টা র্াতলক্ষে যাক্ষি।
এগুক্ষলা ফকাক্ষনা ফছাটপিচাে ফিখা ভক্ষের ছাোছতব নে। এই তসক্ষস্টক্ষমর নাম ফেিাঙ্গ আতিপিয — ফিাোইট সুতপ্রমযাতস। এই তসক্ষস্টম

তনলজ্জচ ভাক্ষব পৃতেবীক্ষক ও মানক্ষু ষর র্ীবনক্ষক ধ্বংস করক্ষি র্াইক্ষছ। ফেিাঙ্গ আতিপক্ষিযর এই ধ্বংসাত্মক নকর্াে র্াতমল সাম্রার্যবাি,পজুুঁর্বাি,পুরুষিাতন্ত্রকতিংসা,বাস্তুিারা-তবক্ষরািীসীমান্তরোওতনবাসচ নকমসচূতর্,অেনচনতিকওরার্ননতিক তনক্ষষিাজ্ঞা , দৈরিন্ত্র।
আমরা, এলাক্ষেন্স অফ ইন্টারনযার্নাতলস্ট ফফতমতনস্টস বাতলক্ষচ নর সিসযরা, সংগেন ও আত্মরোর মািযক্ষম ফযাতসবাি, পজুুঁ র্বাি, পুরুষিন্ত্র ও ফেিাঙ্গ আতিপক্ষিযর তবরুক্ষে লোই করতছ। আমাক্ষির লোই িুতনোর সব নারীবািী লোইক্ষের সাক্ষে যুক্ত। আমাক্ষির একারলোই,আমাক্ষিরসবারলোই।সকলবািুঁার্ৃঙ্খলফপতরক্ষেএকনিুনপৃতেবীগোরলোই।

সংগটেি িও।
আক্ষপাষিীন িও।
ৈপ্ন ফিাক উিার ।
তর্রিােুঁাফিাকফসার্া।

ফকাোে: তরক্ষপ্রক্ষর্ক্ষন্টর্ন অফ তি ইউক্ষরাতপোন কতমর্ন র্ামাতচ নর সামক্ষন (উন্টার ফডন তলক্ষন্ডন ৭৮, ১০১১৭ বাতলনচ )
কখন: ফসামবার, ৮/৩/২০২১, িুপুর ২ক্ষটা

ফলাগান – সাইন আনা র্াই!

“তসস-ফমন্ ” িো পুরুষ কমক্ষরডরা আমতন্ত্রি নন। আপনারা নারীতনযািচ ন োমাক্ষি অনয ফকাক্ষনা প্রক্ষর্ষ্টা করুন।

اینھا داستانھای یک سریال وحشتناک نیست. حقیقتی ست کھ نام ھای مستعار برترپنداری نژاد سفید است. برترپنداری سفید از این شرمنده نیست کھ جھان و زندگی انسانھا را از طریق امپریالیسم، استعمار، نئولیبرالیسم و استخراج منابع طبیعی، تخریب میکند و بھ زنکشی، حصر اقتصادی، سیاست ھای مرزی و اخراج و حمایت از دیکتاتورھا و اشغال با استفاده از تجارت اسلحھ و جنگ، ادامھ میدھد.

ما ائتلاف فمینیستھای بینالملل بر این باوریم کھ نیروی ما در مبارزه علیھ فاشیسم، سرمایھداری، مردسالاری و برترپنداری نژاد سفید، عبارت است از خودسازماندھی و دفاع از خود. مبارزه ما ھمیشھ و ھمزمان ادامھ داشتھ و ھمھ ما در سرتاسر جھان را با یکدیگر متصل میکند. ما دست در دست یکدیگر و شانھ بھ شانھدر کنار یکدیگر میایستیم. زیرا مبارزه ھر خواھر* مبارزه ھمھ خواھران* است. بگذارید مصمم بودن و خودمختاری خود را فرای مرزھا نشان دھیم. جھانی دیگر ممکن است.

بیایید:
سازمانیافتھ باشیم.
سازش نکنیم.
رویاھای بزرگ بپرورانیم.
بایستیم.

مکان: نمایندگی اتحادیھ اروپا درآلمان
(Unter den Linden 78, 10117 Berlin)
زمان: دوشنبھ ٨ مارس ٢٠٢١ ، ساعت ١۴

  • شعارھا و پلاکاردھایتان را با خود بیاورید
++ مردان سیس دعوت نیستند، بھ آنھا توصیھ میکنیم کھ یک برنامھ دیگر برای متوقف کردن خشونت علیھ زنان سازماندھی کنند.

Nuestra vida, nuestra resistencia. ¡Rompe el silencio: rompe el Sistema!
Convocatoria de la Alianza de feministas* internacionalistas-Berlin para la manifestación internacional el 8 de marzo del 2021, día internacional de la lucha feminista,


para todas las mujerestransy personas inter, especialmente mujeres* de la clase trabajadora, mujeresrefugiadas, mujeres negras, mujeres* indígenas, mujeres* de color, mujeres* con discapacidades y mujeres* migrantes ilegalizadas

• En el 2020, el presupuesto de Frontex (la Agencia Europea de la Guardia de Fronteras y Costas) fue incrementado de 120 a 444 millones de euros, mientras que varios miles de personas morían en las costas de Libia, el Mediterráneo, y el Atlántico en su camino a las Canarias.
• Durante la crisis, el gobierno alemán rescató con millones de euros a grandes corporaciones como Lufthansa – dinero que en parte fue destinado a financiar deportaciones. La industria armamentística alemana sigue beneficiándose exportando armas a las llamadas “zonas de conflicto” (como Yemen o el norte de Siria).
• El pueblo romaní, la minoría más grande de Europa, se enfrenta a la marginación, la gentrificación, el racismo y los genocidios continuos y constantes aún en la actualidad, viviendo en circunstancias inhumanas, como la falta de acceso al agua o a la atención médica y bajo un aumento de la brutalidad policial. Estigmatizades y aislades más aún bajo la situación de pandemia según una supuesta política de “prevención”.
• En la frontera de Croacia, miles de refugiades han estado viviendo desde diciembre pasado sin albergue, sin acceso a agua potable o a atención médica, soportando temperaturas bajo cero. Las autoridades bosnias de la ciudad de Bihac trasladaron a cientos de elles a un antiguo vertedero de basura (basural?). La UE ni siquiera mira lo que ocurre.
• En otoño de 2020, los incendios destruyeron el campamento de migrantes más grande de Grecia, una instalación superpoblada en la isla de Lesbos, dejando a casi 13.000 personas sin refugio. Mientras tanto, las agencias fronterizas europeas y les agentes de policía alemanes están haciendo retroceder a las personas refugiadas hacia aguas turcas mediante deportaciones ilegales conocidas como “pushbacks”.

Estas no son historias de terror, son historias reales de racismo y supremacismo que destruyen el mundo y la vida de las personas a través de agendas imperialistas, colonialistas, neoliberales y extractivistas, así como políticas que encubren los feminicidios, fomentan los embargos económicos, promueven la construcción de fronteras e impulsan las deportaciones. Las mismas políticas que apoyan a Dictadores y premian ocupaciones a través del comercio armamentístico y la guerra.

Nosotras, desde la Alianza de Feministas Internacionalistas, creemos que la autoorganización y la autodefensa son nuestra fuerza en la lucha contra el fascismo, el capitalismo, el racismo y el patriarcado. Nuestra lucha perdura y nos conecta con todo el mundo: juntas, de la mano, hombro a hombro. Porque la lucha de cada hermana* es la lucha de todas nosotras*.
¡Demostremos nuestra determinación y autonomía más allá de las fronteras!
Otro mundo es posible.

¡Sigamos organizadas!
¡Seamos inflexibles!
¡Soñemos en grande!
¡Pongámonos de pie!

Dónde: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Unter den Linden 78, 10117 Berlin

Cuándo: lunes, 08.03.2021, 14.00 h

  • ¡Trae tus lemas y tus carteles!
++ Los hombres Cis no están invitados a esta manifestación. Los alentamos a tomar acciones propias para detener la violencia contra las mujeres*.

“8 मार्च 2021 के लिए आह्वान”
महिलाओं के संघर्ष का अंतर्राष्ट्रीय दिवस

अंतर्राष्ट्रीय नारीवादियों के गठबंधन, बर्लिन (Alliance of Internationalist Feminists – Berlin) की ओर से सभी महिलाओं को: ट्रांस और इंटर व्यक्तियों, ख़ास तौर से ट्रांस महिलाएं, कामकाजी महिलाएं, विस्थापित महिलाएं, ब्लैक महिलाएं, स्वदेशी महिलाएं और
विकलांगता से ग्रसित महिलाएं
2020 के वर्ष दौरान फ्रंटेक्स बजट को 120 मिलियन यूरो से भी अधिक धनराशी से बढ़ाकर, 444 मिलियन यूरो कर दिया गया जबकि उसी दौरान लिबिया और मेडिटेरेनीयन के तट पर हजारों लोगों की मृत्यु हुई और कैनरी महाद्वीप के रास्ते में भी सैंकड़ों लोग मरे I
इस संकटकाल में जर्मनी की सरकार लुफ्थांसा जैसे बड़े व्यापार संघों को लाखों यूरो की सहायता दे रही है जिसका प्रयोग लोगों के निर्वासन में किया जाता है I दूसरी ओर, जर्मनी के हथियार उद्योग तथाकथित “संघर्ष क्षेत्रों” में हथियार बेचकर तथा उनके निर्यात से मुनाफा कमा रहे हैं I साथ ही बहुत से क्षेत्रों में, जिनमे यमन एवं उत्तरी सीरिया भी शामिल हैं, ये उद्योग युद्ध तथा मृत्यु को बढ़ावा दे रहे हैं I
रोमानी लोग यूरोप का सबसे बड़ा अल्पसंख्यक समूह है जिसे काफी समय से हाशिये पर रहते हुए, लगातार जेन्ट्रीफिकेशन, जातिवाद एवं नरसंहार का सामना करना पड़ रहा है I यूरोप में रोमानी लोगों को अनेक अमानवीय परिस्थितियों का सामना करना पड़ता है – उदाहरण स्वरूप उन्हें पानी और स्वास्थ्य सुविधाएँ उपलब्ध नहीं होतीं है I साथ ही, उनके प्रति पुलिस की क्रूड़ता भी बढ़ गयी है I रोमानी लोगों को कोरोना के लिए ज़िम्मेदार ठहराया जा रहा है और उन्हें अलग कर दिया जाता है I यूरोप “रोकथाम” के बहाने पूरे-पूरे रोमानी परिवारों की घरों में नज़रबंद कर रही है I क्रोएशिया और यूरोपियन यूनियन की सीमा पर जंगल के पास एक गाँव में हजारों विस्थापित लोग पिछले दिसम्बर से बिना किसी आश्रय / पनाह, बिना पानी व स्वास्थ्य सुविधा के, कड़कती ठण्ड में रह रहे हैं I बोस्निया के अधिकारियों ने बिहाक शहर में सैंकड़ों ऐसे लोगों को पुराने कूड़े के ढेर के पास भेज/ ढकेल दिया है I यूरोपियन यूनियन इस स्थिति की तरफ ध्यान भी नहीं दे रहा है I
2020 के पतझड़ (Fall) के दौरान बढ़ती ठंड में, आग के कारण ग्रीस का सबसे बड़ा विस्थापितों का शिविर नष्ट हो गया I लेस्बोस द्वीप पे बसे इस भीड़-भाड़ वाले शिविर के लगभग 13,000 लोग इस तबाही के कारण बेघर हो गए I इसी बीच, यूरोप की सीमावर्ती एजेंसियां तथा पुलिस, विस्थापितों को तुर्की के समुद्र में वापिस धकेल रहे हैं I इस गैर-कानूनी विस्थापन को ‘पुश-बैक’ के नाम से जाना जाता है I
ये घटनाएँ नेटफ्लिक्स के किसी भयानक धारावाहिक का हिस्सा नहीं हैं I ये श्वेत वर्चस्व (वाइट सुप्रीमसी) का परिणाम हैं I
श्वेत वर्चस्व को साम्राज्यवादी, उपनिवेशवादी, नवउदारवादी और अर्कवाद एजेंडा के माध्यम से विश्व का नाश करने और लोगों की जाने लेने में कोई भी शर्म महसूस नहीं होती I ना ही उन्हें स्त्री हत्या, व्यापर प्रतिरोध, सीमा एवं निर्वासन नीतियों, तानाशाहों और व्यवसायों का हथियारों एवं युद्ध द्वारा समर्थन करने में कोई आपति है I
अंतर्राष्ट्रीय नारीवादियों के गठबंधन के सदस्यों का यह विश्वास है कि फासीवाद, पूँजीवाद, पितृसत्ता और श्वेत वर्चस्व के विरुद्ध संघर्ष करने में आत्म-संगठन और आत्म-रक्षा ही हमारी शक्ति है I हमारा संघर्ष काफी समय से चलता आ रहा है और यह हमें विश्व भर में सम्बन्धों को बनाने में मददगार रहा है I हम एक दूसरे का हाथ पकड़ कर, कंधे से कन्धा मिला कर एक साथ खड़े हैं क्यूंकि हर बहन की लड़ाई हम सब की लड़ाई है I आओ हम सीमाओं को लांघते हुए, अपने दृढ़ निश्चय और स्वायतता का प्रदर्शन करें I नई दुनिया बनाना संभव है I

चलो हम सब संगठित हो कर संघर्ष में जुड़ें I
यह निश्चय लें कि हम वर्तमान स्तिथि से समझौता नहीं करेंगे I
बड़े सपने देखने की हिम्मत जुटाएं I
खड़े होकर स्तिथि का सामना करें I

स्थल: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Unter den Linden 78, 10117 Berlin
समय: Monday, 08.03.2021, 2pm

  • अपने नारे और प्रतीक साथ लायें I
++ सी आई एस पुरुष इस सभा में आमंत्रित नहीं हैं; वे महिलाओं के प्रति हिंसा की रोकथाम के लिए कोई अन्य कार्यवाही कर सकते हैं I

“Nasze życie nasz sprzeciw, przerwij milczenie złam system”
Wezwanie na 8 marca 2021 r.

Międzynarodowy Dzień Walki Kobiet
od Sojuszu Internacjonalistycznych Feministek – Berlin
do wszystkich kobiet, osób trans i inter, w szczególności kobiet trans, kobiet z klasy robotniczej, uchodźczyń, kobiet czarnych, kobiet rdzennych, kobiet o różnych kolorach skóry, i kobiet* z niepełnosprawnościami

• W 2020 roku budżet agencji Frontex został zwiększony o ponad 120 milionów euro do 444 milionów euro, podczas gdy wiele tysięcy osób zginęło na wybrzeżach Libii i Morza Śródziemnego, a setki zginęły na Atlantyku w drodze na Wyspy Kanaryjskie.
• W czasie tego kryzysu rząd niemiecki ratuje wielkie korporacje, takie jak Lufthansa, milionami euro – pieniędzmi, które idą na finansowanie deportacji. Z drugiej strony, niemiecki przemysł zbrojeniowy czerpie większe zyski niż kiedykolwiek, sprzedając i eksportując broń do tak zwanych “stref konfliktu” i wywołując więcej wojen i śmierci w wielu miejscach, w tym w Jemenie i północnej Syrii.
• Romowie są największą mniejszością w Europie i do dziś borykają się z ciągłą marginalizacją, #gentryfikacją, rasizmem i ludobójstwem. W Europie Romowie spotykają się z nieludzkimi warunkami, takimi jak brak dostępu do wody czy opieki medycznej. Wzrosła również brutalność policji wobec Romów. Romowie są obarczani odpowiedzialnością za Coronę i izolowani. Europa nazywa to “prewencją” i zatrzymuje całe domy pod aresztem.
• W lesie w pobliżu wioski na granicy Chorwacji i Unii Europejskiej tysiące uchodźców żyje od grudnia ubiegłego roku bez dachu nad głową, dostępu do wody i opieki medycznej w minusowych temperaturach. Władze bośniackiego miasta Bihac przeniosły setki z nich na stare wysypisko śmieci. Unia Europejska nawet się temu nie przygląda.
• Jesienią 2020 roku pomimo, że pogoda staje się coraz chłodniejsza, pożary zniszczyły największy obóz dla migrantów w Grecji, przepełniony obiekt na wyspie Lesbos, pozostawiając prawie 13 000 osób bez schronienia. Tymczasem europejskie agencje graniczne i niemiecka policja wypychają uchodźców z powrotem na tureckie wody – nielegalne deportacje znane jako “pushbacks”.
To nie są historie rodem z horroru Netflixa. To się nazywa: Biała Supremacja.
Biała supremacja jest bezwstydna w niszczeniu świata i życia ludzi poprzez imperialistyczne, kolonialne, neoliberalne i ekstraktywistyczne agendy, jak również politykę kobietobójstwa, embarga, politykę graniczną i deportacjyjną, wspieranie dyktatorów i okupacji, handel bronią i wojny.
My, Sojusz Internacjonalistycznych Feministek wierzymy, że samoorganizacja i samoobrona jest naszą siłą w walce z faszyzmem, kapitalizmem, patriarchatem i białą supremacją. Nasza walka toczy się tu od zawsze i łączy nas na całym świecie. Stoimy ręka w rękę, ramię w ramię razem. Ponieważ walka każdej z sióstr* jest walką wszystkich sióstr*. Pokażmy naszą determinację i autonomię ponad granicami. Inny świat jest możliwy.

Bądźmy zorganizowane.
Bądźmy bezkompromisowe.
Miejmy wielkie marzenia.
Powstańmy.

Gdzie: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Unter den Linden 78, 10117 Berlin
Kiedy: Poniedziałek, 08.03.2021, godz. 14.00

+Przynieś swoje hasła i transparenty!

++Mężczyźni cis nie są zaproszeni, zaleca się im podjęcie innej akcji mającej na celu powstrzymanie przemocy wobec kobiet*.

Jiyana me Berxwedana Me, Bêdengiyê ji holê rabike û sîstemê hilweşîne.
Berlîn- Ji Tifaqa Femînîst a Enternasyonalîst ji bo hemû jinan, transan û kesayetên înter, bi taybetî jî ji jinên trasn, jinên ji çîna karkeran, jinên penaber, jinên reşik, jinên xwecîhî, jinên ji rengên cihêreng, jinên astengdar, banga 8’ê Adara 2021’an a Roja Tekoşîna Jinên Enternasyonal.

• Li peravên Lîbyayê û Behra Spî bi hezaran kes mirin û bi sedan kes jî li ser rêya Gravên Kanarya û Atlantîkê jiyana xwe ji dest dan, di sala 2020’an de budceya Frontexê bi 120 Milyon Euroyî hate zêdekirin û gîhîşte 444 Milyon Euroyî.
• Di dema krîzê de, hukûmeta Elman şirketên weke Lufthansa – ku dersînorkirina mirovan finanse dike- bi milyonan Euroyî ji krîzê rizgar dike. Ji aliyekî din endustiriya çekan a Elman, çekan difroşe ji bo herêmên qaşo ‘’herêmên lê şer heyî’’, çekan îxracî van deveran dike û ji her demê zêdetir qezencê bidest dixe û li Yemen û Bakurê Sûrî jî di navê de li gelek deveran dibe sedemê şer û kuştinên hîn zêdetir.
• Gelê Roman kêmnetewa herî mezin a Ewrûpayê ye û heta îro jî rûbirûyê marjînalkirin, kedî kirin, nijadperestî û qirkirinê ye. Li Ewrûpa Roman rûbirûyê rewşên dijmirovî yên weke avê û negîhîştina dermankirina tibî ne. Herwiha li dijî Romanan şideta polîsan jî zêde bûye. Gelê Roman ji Koronayê berpirsiyar tên girtin û tên tecrîd kirin. Ewrûpa ji bo vê dibêje ‘’pêşî lê girtin’’ û hemû malên wan dike binçavan.
• Li daristana gundekî li Hirvatistanê û Yekîtiya Ewrûpayê bi hezaran penaber di meha Kanûnê ya sala beriya vê, di bin sermaya di bin sifirê de bê cih û war hatine hiştin û nikarin xwe bigîhînin avê û alîkariya tibî. Rayedarên Bosnayî li bajarê Bîhaçê bi sedan koçber birin zibildankeke kevin. Yekîtiya Ewrûpayê vê rewşê naşopîne jî.
• Di payîza 2020’an de hewa sar bû, lê şewatên li grava Mîdîllî bû sedem ku kampa koçberan a herî mezin a Yunanîstanê ku bi hezaran koçberî tê de jiyan dikir tune bibe, nêzî 13 hezar kes bê cih û war man. Di vê navberê de saziyên sînor ên Ewrûpayê, polîsên Elman penaberan neçar dihêlin biçin peravên tirkiyê. ‘’Paşde vegerandin’’ tê wateya bi rengekî dij qanûnî dersînor bikin.

Ev çîrokên filmên tirsê yên Netflîxê nînin. Ji bo vê tê gotin, ‘’Serdestiya Spî’’. Serdestiya Spî li gel rojevên emperyalîst, dagirkerî, neolîberalîst û dagirkeriya xwezayî, bi rêya polîtîkayên kuştina jinan, ambargo, dersînorkirinê, cîhanê û jiyana mirovan tune dike, di ticareta çekan a ji bo dîktatoran û dagirkeriyê û piştgirîkirina şer tu xirabiyekê nabînin.

Em weke Tifaqa Femînîstên Enternasyonalîst, bi hêza xwe ya rêxistinbûna cewherî û parastina cewherî ya li hemberî faşîzmê, kapîtalîzmê, baviksalariyê û serdestiya spî, bawer dikin. Tekoşîna me hîn di serî de me bi vir û bi hemû cîhanê girê dide. Em dest bi dest, mil bi mil disekinin. Ji ber ku şerê her xwîşkekê, şerê hemû xwîşkan e. Em li derveyî sînoran biryardariya xwe û xweseriya xwe nîşan bidin. Cîhaneke din mumkun e.

Em organize bibin,
Tawîzan nedin,
Xeyalên mezin bikin,
Rabin ser piyan.

Cih: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Unter den Linden 78, 10117 Berlin

Dem: Duşem, 08-03-2021, 14:00

+Slogan û dovîzên xwe bînin.

++Zilamên Cîs nehatine vexwendin, Em pêşniyar dikin ji bo şideta li dijî jinan rawestînin dikarin karekî din bikin.

«ژیانی ئێمە بەرخوەدانی ئێمەیە، بێدەنگی بشکێنین و سیستەم تێکبشکێنین»
بانگەوازی ٨ی مارس ٢٠٢١
رۆژی جیهانی تێکۆشانی ژنان*
هاوپەیمانی فێمێنیستەکانی ناونەتەوەیی- بەرلین
بۆ هەموو ژنان، ترەنسەکان، و ئینتەرەکان بە تایبەت ژنانی ترەنس، ژنان چینی کارکەر، و ژنان* پەنابەر، ژنان* رەش پێست، ژنان* رەنگین پێست و ژنان* لە کارکەوتوو

• لە ساڵی ٢٠٢٠، بودجەیی ئاژانسی گاردی ساحلی و سنووری ئەورووپا زیاتر لە ١٢٠ میلیۆن یۆڕۆ زیادی کرد و وبە ٤٤٤ میلیۆن یۆڕۆ گەیشت. ئەوە لە کاتیکدایە کە هەزاران کەس لە کەناوارەکانی لیبی و مەدیتەرانە دا خنکان و سەدان کەس لە بەحریەکانی ئەتلەس و لە رێگەی دوورگەکانی قەناری گیانیان لە دەست دا.
• لە کاتی قەیران دا، دەوڵەتی ئەڵمانیا شریکە گەورەکانی وەک لوفتانزایان بە میلیۆنان دۆلار خەڵاس کرد. ئەوە پارەیەک بوو کە قەرار وابوو بۆ گەڕاندنەوەی پەنابەران خەرجی بکەن. لە لایەکی دیکەشەوە سەنعاتەکانی چەک و چۆڵی ئاڵمانی زیاتر لە هەر کات بە هۆی فرۆشتن وناردنی چەک بە ناوچەکانی لە ژێر ناوی ناوچەی دەمەقاڵێ قازانج دەکەن و دەبنە هۆی شەڕ و قوربانی دانی زۆرتر بە تایبەت لە ناوچەکانی یەمەن و سوریە.
• رۆماکان کە بە گەورەترین کەمینەی ئەوروپا هەژمار دەکرێن، بەردەوام و هەتا ئەوڕۆکە پەراوێز خراون، شوێنی نیشتەجێ بوونیان لە دەست داوە و رووبەرووی نیژادپەرەستی و قڕکردن بوونەتەوە. رۆماکان لە ئەوروپا رووبەرووی رەوشێکی دژە مرۆڤی بوونەتەوە وەک نەبوونی ئاو و ئیمکاناتی تەندروستی. تەنانەت وەک ئامرازی بڵاوکردنەوەی ڤایرۆسی کۆرۆنا بەناوکراون و هەڵاواردە کردنی بە زۆرەملیان بە سەردا سەپاوە. ئەوروپا ئەو هەنگاوە وەک «بەرپەرچدەرەوە» دەناسێنێ و هەموو ماڵەکانی ئەوانیان خستۆتە ژێر کۆنتررۆڵی خۆی.
• هەزاران پەنابەر لە دیسەمبەری ساڵی رابردوو لە جەنگەڵێک لە نیزیک گوندێک لە کرۆواسی و نەتەوە یەکگرتووەکان پەنایان گرتووە بە ئەوەیکە دەستیان بگاتە ئاو یان هەر چەشنە خزمەتگوزارییەکی پزیشکی. بەرپرسانی بۆسنی لە شاری بیهاچ بە سەدان کەسیان لەو پەنابەرانە لە ناوچەکانی کۆنی بن گڵ خستنی زبڵ و زاڵ هێشتۆتەوە و نەتەوە یەکگرتووکان هیچ بەرپرسیارییەتییەکان وە ئەستۆ نەگرتۆ.
• لە پاییزی ٢٠٢٠ سەرەڕای سارد بوونی کەش و هەوا، بە هۆی ئاگر کەوتنەوە گەورەترین چادرگەی پەنابەران لە لسبۆسی یۆنان لە ناو چوو. ئەو چادرگەیە خەڵکێکی یەگجار زۆری تێدا دەژیا و لە ئاکامی ئاگرکەوتنەوەکە ١٣هەزار کەس پەناگاکانی خۆیان لە دەست دا. هاوکاتیش ئاژانسەکانی بەرگری لە سنوورەکانی یەکیەتی ئەوروپا و بەرپرسانی پۆلیسی ئەڵمانیا پەنابەرەکانیان بەرەو ئاوەکانی تورکیە پاڵ پێوە دەنا و دیپۆڕتی نایاساییان پەیڕەو کرد.
• ئەو رووداوەنە زنجیرە درامای ترسهێنەر نین بەڵکوو راستییەکە کە ناوە دەستکرەکانی بەربژێراوی نژادی سپییە. بەربژێراو بوونی سپی لەوە شەڕم نایگرێت کە جیهان و ژیانی مرۆڤەکان بە رێگەی ئەمپەریالیسم، داگیرکەری، نێئۆلیبەرالیسم و هەڵێنجانی سەرچاوە سروشتییەکان لە ناو دەبات و بە ژن کوشتن، گەمارۆی ئابووری، سیاسەتەکانی سنوور و دەرکردنی و پشتیوانی لە دیکتاتۆرەکان و داگیرکردن بە رێگەی بەکارهێنانی بازرگانی چەک و شەڕ درێژەی پێدەدات.
• ئێمە وەک هاوپەیمانی فێمێنیستەکانی ناونەتەوەیی لە سەر ئەوە باوەڕەین کە هێزی ئێمە لە تێکۆشان لە دژی فاشیسم، سەرمایەداری، پیاوسالاری و بەربژێراوی نەژادی سپی، بە واتای خۆ بەڕێکخستن و بەرگریکردن لە خۆمانە. تێکۆشانی ئێمە هەرکات و بەردەوام درێژەی هەبۆ و هەموومان لە سەرانسەری جیهان بەیەکەوە گرێدەدات. ئێمە دەست لە دەستی یەکتر و شان بە شانی یەک لە پەنا یەکتر رادەوەستین چونکە تێکۆشانی هەر خوشکێک * تێکۆشانی هەموو خۆشکانە. وەرن با بە یەکەوە پێداگر و سەربەخۆیی خۆمان لە دەرەوەی سنوورەکان نیشان بدەین. جیهانێکی دیکە مومکینە.

وەرن:
بەرێکخستن بین.
سازش نەکەین.
خەیاڵی گەورە بەخێو بکەین.
سەقامگیر بین.

شوێن: نوێنەرایەتی یەکیەتی ئەورووپا لە ئەڵمانیا Unter den Linden 78, 10117 Berlin
کات: دووشەممە ٨ی مارسی ٢٠٢١، کاژێر ١٤

دروشم و پلاکاردەکانتان لەگەڵ خۆتان بهێنن

پیاوەکانی سیس بانگهێشت نەکراون، پێشنیار دەکرێت کە خۆیان لە بەرنامەیەکی دیکە بۆ راگرتنی توندوتیژی سەر ژنان بەرێکخستن بکەن.

“Hayat bizim, direniş bizim – sessizliği boz, sistemi yık”
8 Mart 2021 Uluslararası Emekçi Kadınlar Günü için

Enternasyonalist Feministler Birliği-Berlin’den tüm kadınlara, trans ve interkişilere, özellikle trans kadınlara, işçi kadınlara, göçmen kadınlara, siyah kadınlara, yerli kadınlara, renkli kadınlara* ve engelli kadınlara* çağrı

• 2020 yılında, Frontex bütçesi 120 milyon Euro artırılarak 444 milyon Euro olurken, binlerce insan Libya ve Akdeniz kıyılarında ve yüzlercesi Kanarya Adaları’na geçerken Atlas Okyanusu’nda öldü.
• Bu krizde Alman hükümeti Lufthansa gibi büyük şirketleri milyonlarca Euro ile kurtarıyor – bu para sınır dışı etmeleri finanse ediyor. Öbür yandan Alman silah sanayisi sözde ‘çatışmalı bölgelere’ silah satarak ve ihracat yaparak hiçbir zaman bu kadar kâr etmemişti. Bu şekilde Yemen ve Kuzey Suriye dahil birçok yerde daha fazla savaş ve ölüm yaratmaktadır.
• Roman insanlar Avrupa’da en büyük azınlık ve bugüne kadar sürekli olarak marjinalleşme, ırkçılık ve kadın katliamları yaşamaktalar. Avrupa’da Roman insanlar su ve tıbbi bakımdan yoksun kalmakta ve insanlık dışı koşullarda yaşamaktalar. Aynı zamanda bu insanlara yönelik polis şiddeti de artmaktadır. Roman insanlar Korona’dan sorumlu tutulmaktadır ve izolasyona itilmektedirler. Avrupa buna ‘önlem’ diyor ve komple binaları karantinaya alıyor.
• Avrupa ve Hırvatistan sınırındaki bir köye yakın bir ormanda, binlerce göçmen Aralık ayından beri sığınaksız, su ve tıbbi yardım olmadan eksi derecelerde yaşamaktalar. Boşnak şehri olan Bihac’ta Boşnak yetkililer yüzlercesini eski bir çöp toplama alanında barınmaya zorladı. Avrupa Birliği bunu izlemiyor bile.
• 2020 sonbaharında havanın daha da soğuk olduğu bir süreçte çıkan yangınlarda Lesbos Adası’nda tıka basa dolu olan Yunanistan’ın en büyük göçmen kampı yandı. Burası 13 bin insan için barınma yeriydi. Avrupa sınır kuruluşları ve Alman polisi göçmenleri Türkiye deniz sularına geri itmektedir – ‘pushbacks’ olarak bilinen illegal sınır dışı etmeler.

Bunlar Netflix korku şov hikâyeleri değil. Bunun adı: Beyaz üstünlük. Beyaz üstünlük, emperyalist, sömürgeci, neoliberalist ve ekstraktivist gündemler ve aynı zamanda kadın katliamları, ambargo ve sınır dışı etme politikaları, diktatörleri destekleme ve silah ticareti ve savaşlarla dünyayı ve insanların hayatlarını yıkmakta hiç utanmaz.

Bizler, Enternasyonalist Feministler Birliği, öz örgütlenme ve öz savunma ile faşizme, kapitalizme, ataerkillik ve beyaz üstünlüğe karşı mücadele etmekteyiz. Mücadelemiz devam etmektedir ve bizi tüm dünyayla birleştiriyor. El ele, omuz omuza, yan yana durmaktayız. Her bir kız kardeşimizin* mücadelesi tüm kız kardeşlerimizin* mücadelesidir. Kararlılığımızı ve özerkliğimizi sınırların ötesinde gösterelim. Başka bir dünya mümkün.

Örgütlenelim.
Uzlaşmayalım.
Büyük hayaller görelim.
Ayağa kalkalım.

Ne zaman: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Unter den Linden 78, 10117 Berlin

Nerede: Pazartesi, 08.03.2021, saat 2’de

+Slogan ve afişlerinizi getiriniz!

++Cis erkekleri davetli değildir, kadına* karşı şiddeti durdurmak için farklı bir eylem yapabilirler.

“நம் வாழ்வுநம் எதிரப் ்பு,அமமதிமற்றும் இவ் ்வமமப்மபதகரத் ்ததறிவவாம்”
2021 மாரச் ் 8 க்கு அழைப்பிதல்
சரவ்ததசபபண்கள்தினதபாராடட்ம் பபரலி் னில் உள்ள சரவ் ததச பபண் ணியவாதிகள் கூட்டணியின் சாரபி் ல் அழனத்துபபண்கள்,டிரான்ஸ்மற்றும்ஊடுபாலினநபரக் ள்,குறிப்பாக திருநங் ழக பபண் கள் , பதாழிலாள வரக் ்க பபண் கள் *, அகதி பபண் கள் *, கருப்பின பபண் கள்,பைங்குடிபபண் கள்,பவள்ழளயர்அல்லாதபபண் கள்மற்றும் ஊனமுற்ற பபண் கழள அழைக்கிதறாம்.
2020 ஆம் ஆண் டில் , ஃபிரான் படக்ஸ் படப் ெட் 120 மில் லியனுக்கும் அதிகமான யூதராவால்444மில்லியன்யூதராவாகஉயரத்்தப்பட்டது,அதததநரத்தில் லிபியாவின் கழரயிலும் மததி் யதழரக் கடலிலும் பல ஆயிரக்கணக்காதனார் இறந்துள்ளனர,் தமலும் தகனரி தீவுகளுக்கு பசல்லும் வழியில்
அடல் ாண் டிக்கில் நூற்றுக்கணக்காதனார் இறந்துள்ளனர.் இந்தபநருக்கடியின்தபாது,பெரம் ன்அரசாங்கம்லுஃப்தான்சாதபான்றபபரிய நிறுவனங் கழள மில் லியன் கணக்கான யூதராக்கள் தந்து பாதுகாத்தது – இது நாடுகடதத் லுக்குதுழணநிற்கும் நிதியாகதிகை்கிறது.மறுபுறம்,பெரம் ன் ஆயுத நிறுவனங் கள் தபாரால் பாதிக்கப்படடி் ருக்கும் இடங் களுக்கு
துப்பாக்கிகழள விற்பதும் ஏற்றுமதி பசய்வதன் மூலமும், தயமன் மற்றும் வடக்குசிரியாஉடப்டபலஇடங்களில்அதிகயுத்ததழ்தயும்மரணத்ழதயும் உருவாக்குவதன் மூலம் வரலாறு காணாத அளவில் லாபம் ஈடடு் கின் றன.
தராமானி மக்கள் ஐதராப்பாவின் மிகப்பபரிய சிறுபான் ழமயினர.் இன் று வழர பதாடரச் சி் யான மற்றும் நிழலயான ஓரங்கட்டப்படுதல், பமன்ழமயாக்கல், இனபவறி மற்றும் இனப்படுபகாழலழய எதிரப் காள் கின் றனர.் ஐதராப்பாவில் , தராமானிய மக்கள் நீர்அல்லதுமருத்துவவசதிஇல்லாதமனிதாபிமானமற்றசூை்நிழலகழள
எதிரப் காள் கின் றனர.் தராமானிய மக்கள் எதிரான காவல் துழற மிருகத்தனமும் அதிகரித்துள்ளது. தராமானிய மக்கள் பகாதரானாவுக்கு பபாறுப்பு கூறப்படடு் தனிழமப்படுத்தப்படுகிறாரக் ள் . ஐதராப்பா இழத “தடுப்பு” என் று அழைககி் றது. ஒடடு் பமாத்த வீடுகழளயும் ழகது பசய் ய கட்டாயப்படுத்துகிறது.
குதராஷியா மற்றும் ஐதராப்பிய ஒன் றியத்தின் எல்ழலயில் உள்ள ஒரு
கிராமத்திற்கு அருகிலுள்ள காடடி் ல் , ஆயிரக்கணக்கான அகதிகள் கடந்த ஆண் டு டிசம்பர்முதல்தங்குமிடம்இல்லாமல்,ழமனஸ் டிகிரிகளில்தண்ணீர்அல்லது
மருத்துவ வசதி இல் லாமல் வாை் ந்து வருகின் றனர.் தபாஸ் னிய நகரமான பிஹாக்கில் உள்ள தபாஸ் னிய அதிகாரிகள் நூற்றுக்கணக்கானவரக் ழள பழைய குப்ழபக்கூடததி் ற்கு
மாற்றினர.் ஐதராப்பிய ஒன் றியம் எட்டிகூட பாரக் ்கவில்ழல.
2020 இழலயுதிர் காலத்தில் வானிழல குளிரச் சி் யழடந்து வருகிறது, ஆனால்
கிதரக்கத்தின் மிகப்பபரிய புலம்பபயரந் ்ததார் முகாழம தீ அழித்துவிட்டது. அதுபலஸ்தபாஸ் தீவில்உள்ளஒருமிகபநரிசலானமுகாம்.கிட்டத்தட்ட13,000
தபருக்கு தங் குமிடம் இல் லாமல் தபாய் விட்டது. இதற் கிழடயில் , ஐதராப்பிய எல் ழல
ஏபென் சிகள் , பெரம் ன் காவல் துழற அதிகாரிகள் ஆகியன அகதிகழள துருக்கிய நீருக்குத்தள்ளுகிறாரக் ள் -இவ்வாறுசடட் விதராதமாகநாடுகடத்தப்படுவது
“புஷ் தபக்” என் று அழைக்கப்படுகிறது.
இழவ பநட்ஃபிக்ஸ் திகில் நிகை்சசி் யின் கழதகள் அல்ல. இதற்கு ஏற்ற பபயர:் பவள்ழளதமலாதிக்கம்.
ஏகாதிபத்திய, காலனித்துவ, புதிய தாராளவாத மற்றும் பிரிதப் தடுத்தல்
நிகை்சசி் நிரல்கள் மற்றும் பபண் பகாழல, தழட, எல்ழல மற்றும் நாடுகடத்தல் பகாள்ழககள்,ஆயுதவரத்்தகம்மற்றும்தபார்மூலம்சரவ்ாதிகாரரக்ழளஆதரிப்பது மற்றும்ஆக்கிரமிப்புகழளஆதரிப்பதன்மூலம்உலகதழ்தயும்மக்களின் வாை்க்ழகழயயும் அழிப்பதில் பவள்ழள தமலாதிக்கத்திற்கு எந்த பவட்கமும்
இல் ழல.
பாசிசம், முதலாளித்துவம், ஆணாதிக்கம் மற்றும் பவள்ழள தமலாதிக்கத்திற்கு
எதிராக தபாராடுவதில் சுய அழமப்பு மற்றும் தற்காப்பு நம் பலம் என்று சரவ்ததசபபண்ணியவாதிகளின்கூட்டணியாகியநாங்கள்நம்புகிதறாம்.நம்
தபாராட்டம் எல்லாஇடங்களிலும் உள்ளது.அதுமடடு் மின்றி,உலகம் முழுவதும் நம்ழமஇழணக்கிறது.நாங்கள்ழகதகாரத்்துநிற்கிதறாம்,ததாதளாடுததாதளாடுஒன்றாக நிற் கிதறாம் . ஏபனன் றால் ஒவ் பவாரு சதகாதரியின் * சண் ழட எல் லா சதகாதரிகளின் *
சண் ழடயும் . எல் ழலகளுக்கு அப்பாற்பட்ட நமது உறுதிழயயும் சுயாடசி் ழயயும்
காண் பிப்தபாம் . மற்பறாரு உலகம் சாத்தியதம.
ஒன்றுதசரத் வாம்
சமரசம் பசய்யாமல் இருப்தபாம்.
பபரியதாக கனவு காண் தபாம் .
எழுந்துநிற்தபாம்.

எங்தக: in front of European Commission in Germany (Unter den Linden 78, 10117 Berlin)
எப்தபாது: 2021 மாரச் ் 8 திங்கள், பிற்பகல் 2 மணி

  • உங் கள் தகாஷங் கழளயும் குறியீடு பலழககழளயும் பகாண் டு வாருங் கள் !
    ++சிஸ் ஆண்கள்அழைக்கப்படவில்ழல,பபண்களுக்கு*எதிரானவன்முழறழயத்
தடுக்க மற்பறாரு நடவடிக்ழக எடுக்க அறிவுறுத்தப்படுகிறாரக் ள் .

“Наша жизнь, наше сопротивление, нарушим молчание, сломаем систему”.
Приглашение на 8 марта 2021 г.

Международный день борьбы женщин*
от Альянса интернационалистических феминисток – Берлин.
всем женщинам, транс и интерсекс людям, особенно трансженщинам, женщинам из рабочего класса, женщинам-беженкам, черным женщинам, женщинам из коренных народов, женщинам разных расовых и этнических общим, и женщинам* с инвалидностью.

• В 2020 году бюджет Фронтекса был увеличен более чем на 120 млн. евро до 444 млн. евро, в то время как тысячи людей погибли на берегах Ливии и в Средиземном море, а сотни погибли в Атлантическом океане по пути на Канарские острова.
• Во время кризиса, немецкое правительство спасает такие крупные корпорации, как Lufthansa, миллионами евро – деньгами, которые идут на финансирование депортаций. С другой стороны, немецкая оружейная промышленность извлекает большие доходы, продавая и экспортируя оружие в так называемые “зоны конфликтов” в результате чего мы видим еще больше войн и смертей во многих регионах, включая Йемен и Северную Сирию.
• Романский народ является самым большим меньшинством в Европе и до сегодняшнего дня сталкивается с постоянной маргинализацией, джентрификацией, расизмом и геноцидом. В Европе романский народ сталкивается с бесчеловечными условиями, как например отсутствие доступа к воде или медицинской помощи. Также возросла жестокость полиции по отношению к романилюдям. Романский народ привлекается к ответственности за Корону и оказывается в изоляции. Европа называет это “профилактикой” и принуждает целые дома под арест. • В лесу возле деревни на границе Хорватии и Европейского союза, тысячи беженцев с декабря прошлого года живут без крыши над головой, без доступа к воде и медицинской помощи, в минусовых температурах. Боснийские власти в городе Бихач перевезли сотни людей на старую мусорную свалку. Европейский союз даже не наблюдает. • Осенью 2020 года становится холоднее, но пожары уничтожили крупнейший в Греции лагерь для мигрантов – переполненный объект на острове Лесбос, оставив без крова почти 13,000 человек. Тем временем европейские пограничные службы и немецкие полицейские отталкивают беженцев к турецким водам – нелегальные депортации, известные как “отталкивания”. Это не истории ужасов на Нетфликс. Это называется: “Белое превосходство”. Белое превосходство крушит мир и жизни людей посредством империалистических, колониальных, неолиберальных и экстрактивистских программ, а также посредством фемицидов, эмбарго, пограничной и депортационной политики, поддержки диктаторов и оккупаций с помощью торговли оружием и войны. Мы, Альянс интернационалистических феминисток, считаем, что самоорганизация и самозащита – это наша сила в борьбе против фашизма, капитализма, патриархата и белого превосходства. Наша борьба была здесь все это время и объединяет нас по всему миру. Мы стоим вместе, рука об руку, плечом к плечу. Потому что борьба каждой сестры – это борьба всех сестер*. Давайте покажем нашу решимость и автономность, через все границы. Другой мир возможен.

Давайте организуемся.
Давайте будем бескомпромиссны.
Давайте мечтать по крупному.
Давайте встанем.

Где: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Unter den Linden 78, 10117 Berlin

Когда: Понедельник, 08.03.2021, 14.00

  • Приносите ваши лозунги и плакаты!
++Цисгендерные мужчины не приглашаются, им рекомендуется предпринять другую акцию, чтобы остановить насилие в отношении женщин*.

“Cuộc sống của chúng ta, sự phản kháng của chúng ta đã phá vỡ sự im lặng, phá vỡ hệ thống”
Lời kêu gọi nhân ngày 8 tháng 3 năm 2021
Ngày Quốc tế Phụ nữ*

của Liên minh các nhà nữ quyền quốc tế – Berlin
cho tất cả phụ nữ, đồng tính, liên giới tính, và đặc biệt là phụ nữ* chuyển giới, phụ nữ* thuộc tầng lớp lao động, phụ nữ* tị nạn, phụ nữ* Da Đen, phụ nữ bản địa, phụ nữ da màu, và phụ nữ* có khuyết tật.

• Năm 2020, ngân sách Frontex đã tăng hơn 120 triệu euro lên 444 triệu euro, trong khi hàng ngàn người chết trên bờ biển Libya và Địa Trung Hải, và hàng trăm người chết ở Đại Tây Dương trên đường đến Quần đảo Canary.
• Trong cuộc khủng hoảng này, Chính phủ Liên bang đang cứu các tập đoàn lớn như Lufthansa với hàng triệu euro – số tiền đi vào tài trợ trục xuất. Mặt khác, ngành công nghiệp vũ khí của Đức đang được hưởng lợi nhiều hơn bao giờ hết từ việc bán và xuất khẩu vũ khí đến cái gọi là “vùng xung đột” và tạo ra nhiều chiến tranh và cái chết hơn ở nhiều nơi, bao gồm cả ở Yemen và miền bắc Syria.
• Người Roma là nhóm thiểu số lớn nhất ở châu Âu và vẫn phải đối mặt với sự thiệt thòi liên tục và dai dẳng, sự phân biệt chủng tộc và diệt chủng. Ở châu Âu, người Roma phải đối mặt với hoàn cảnh vô nhân đạo, chẳng hạn như không tiếp cận được với nơi có nước hoặc chăm sóc y tế. Sự tàn bạo của cảnh sát đối với người Roma cũng gia tăng. Người Roma phải chịu trách nhiệm về Corona và bị đẩy vào tình trạng cô lập. Châu Âu gọi đó là ‘phòng ngừa’ và buộc toàn bộ ngôi nhà bị phong tỏa.
• Kể từ tháng 12 năm ngoái, hàng ngàn người tị nạn đã sống trong khu rừng gần một ngôi làng ở biên giới giữa Croatia và Liên minh châu Âu, không có nơi trú ẩn, tiếp cận với nước hoặc chăm sóc y tế ở nhiệt độ dưới 0. Chính quyền Bosnia ở thị trấn Bihac của Bosnia đã đưa hàng trăm người trong số họ đến một bãi rác cũ. Liên minh châu Âu thậm chí không để ý đến một lần.
• Vào mùa thu năm 2020, thời tiết sẽ lạnh hơn, nhưng các đám cháy đã phá hủy trại di cư lớn nhất của Hy Lạp, một cơ sở quá đông đúc trên đảo Lesbos, khiến gần 13.000 người không có nơi trú ẩn. Trong khi đó, lính biên phòng châu Âu, cảnh sát Đức đang đẩy người tị nạn trở lại vùng biển Thổ Nhĩ Kỳ – các vụ trục xuất bất hợp pháp được gọi là “đẩy lùi”.

Đây không phải là những câu chuyện từ một chương trình kinh dị Netflix. Đó là, quyền tối cao của người da trắng.
Chủ nghĩa thượng đẳng của người da trắng là không có sự xấu hổ trong việc hủy hoại thế giới và cuộc sống của người dân thông qua các chương trình chủ nghĩa đế quốc, thực dân, chủ nghĩa tự do mới và chủ nghĩa khai thác bóc lột, cũng như việc giết phụ nữ*, các chính sách cấm vận, biên giới và trục xuất, trong việc hỗ trợ các nhà độc tài, kinh doanh buôn bán vũ khí và chiến tranh.

Chúng tôi, liên minh của các nhà nữ quyền quốc tế, tin rằng tự tổ chức và tự vệ là sức mạnh của chúng tôi trong cuộc chiến chống chủ nghĩa phát xít, chủ nghĩa tư bản, chế độ phụ hệ và quyền tối cao của người da trắng. Cuộc đấu tranh của chúng ta ở đây đã có từ lâu và kết nối chúng ta trên toàn thế giới. Chúng ta nắm tay nhau và cùng nhau kề vai sát cánh. Đối với cuộc đấu tranh của mỗi chị em* là cuộc đấu tranh của tất cả các chị em*. Chúng ta hãy thể hiện quyết tâm và quyền tự chủ của mình để vượt qua biên giới. Một thế giới khác là có thể.
Một thế giới khác là có thể.

Hãy có tổ chức.
Hãy không khoan nhượng.
Hãy ước mơ lớn.
Hãy đứng lên.

Địa điểm: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Unter den Linden 78, 10117 Berlin

Ngày và giờ: Thứ Hai, 8 tháng Ba 2021, lúc 14:00 giờ

  • Mang theo khẩu hiệu và biểu hiệu của bạn!
++Đàn ông không được mời, họ nên thực hiện một hành động khác để ngăn chặn bạo lực đối với phụ nữ*.

“La nostra vita è resistenza, spezziamo il silenzio, spezziamo il sistema!”
Appello per l’8 marzo 2021

Giornata internazionale di lotta delle donne
dall’Alleanza delle Femministe Internazionaliste – Berlino
A tutte le Donne, alle persone trans, inter-sex, in particolare alle donne trans, alle donne della classe operaia, alle donne rifugiate, alle donne nere, alle donne indigene, alle donne di colore e alle donne disabili.

• Nel 2020, il budget di Frontex, l’Agenzia europea criminale della guardia di frontiera e costiera, è stato aumentato fino a raggiungere 460 milioni di euro, nel frattempo sono morte molte migliaia di persone sulle coste della Libia e nel Mediterraneo, e altre centinaia hanno perso la vita nell’ Oceano Atlantico mentre erano in viaggio verso le isole Canarie.
• Durante l’attuale crisi, il governo tedesco eroga milioni di euro nei confronti di grandi imprese come Lufthansa, soldi che finanziano le deportazioni. Nel frattempo, le industrie di armi tedesche moltiplicano i loro profitti vendendo ed esportando armi nelle cosiddette “Aree di Conflitto”, scatenando guerre e seminando morte in molti posti, tra cui lo Yemen e la Siria del nord.
• I popoli romaní rappresentano la più grande minoranza etnica in Europa e affrontano ancora oggi le conseguenze di emarginazione, #gentrificazione, razzismo e genocidio. In Europa, i romaní sono costretti a vivere in circostanze disumane, tra le quali il mancato accesso all’acqua o alle cure mediche. Anche la brutalità della polizia contro i romaní è aumentata. I romaní sono ritenuti responsabili della diffusione del Coronavirus e sono spinti all’isolamento. L’Europa la chiama “prevenzione” e costringe intere famiglie agli arresti domiciliari.
• Sulla rotta balcanica, migliaia di rifugiati vivono dal dicembre dello scorso anno senza un riparo, senza accesso all’acqua o alle cure mediche a temperature sottozero. Le autorità bosniache della città di Bihac hanno spostato centinaia di loro in una vecchia discarica.
Di fronte a queste condizioni disumane, l’Unione europea chiude gli occhi.
• Nell’autunno 2020 gli incendi hanno distrutto il più grande campo di migranti della Grecia, una struttura sovraffollata sull’isola di Lesbo, Moria, lasciando più di 13.000 persone senza riparo. Nel frattempo, le agenzie di frontiera europee, gli agenti di polizia tedeschi respingono i rifugiati verso le acque turche con deportazioni illegali note come pushback.

Queste storie non sono uno spettacolo horror di Netflix, sono le conseguenze della supremazia bianca.
Questa si manifesta attraverso le agende imperialiste, colonialiste, neoliberiste ed estrattiviste che distruggono l’ecosistema e la vita delle persone, a cui si aggiungono il femminicidio, l’embargo, le politiche di confine e di deportazione, che sostengono i dittatori e le occupazioni con il commercio di armi e la guerra.

Noi, dell’Alleanza delle femministe internazionaliste lottiamo il fascismo, il capitalismo, il patriarcato e la supremazia bianca con l’auto-organizzazione e l’autodifesa. La nostra lotta è sempre stata qui e ora ci stiamo collegando in tutto il mondo. Uniamoci! Mano nella mano, spalla a spalla insieme. Perché la lotta di ogni sorella è la lotta di tutte le sorelle. Mostriamo la nostra determinazione e autonomia oltre le frontiere. Un altro mondo è possibile.

Organizziamoci.
Non accettiamo compromessi.
Sogniamo in grande.
Alziamo la testa.

Dove: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Unter den Linden 78, 10117 Berlin

Quando: Lunedì, 08.03.2021, 2pm

+Portate i vostri slogan e cartelli!

++Gli uomini cis non sono invitati, si consiglia loro di intraprendere altri tipi di azione per fermare la violenza contro le donn*.

“Notre vie, notre résistance, briser le silence, briser le système”
Appel pour le 8 mars 2021

Journée Internationale de la Lutte pour les droits des Femmes
de l’Alliance des Féministes Internationalistes – Berlin
à tout.e.s les personnes sexisées, en particulier les personnes trans, inter et non-binaires, de classe ouvrière, réfugié.e.s, noir.e.s, autochtones, de couleur et personnes sexisées en situation d’handicap.

● En 2020, le budget de Frontex a été augmenté de plus de 120 millions d’euros pour atteindre 444 millions d’euros, alors que plusieurs milliers de personnes sont mortes sur les côtes de la Libye et en Méditerranée, et des centaines dans l’Atlantique sur leur chemin vers les îles Canaries.
● Pendant cette crise, le gouvernement allemand sauve de grandes entreprises comme la Lufthansa avec des millions d’euros – de l’argent qui sert à financer les déportations. D’autre part, les industries allemandes de l’armement profitent plus que jamais de la vente et de l’exportation d’armes vers les “zones de conflit” et créent davantage de guerres et de morts dans de nombreux endroits, en particulier au Yémen et en Syrie du Nord.
● Le peuple rom est la plus grande population minoritaire en Europe et est confronté à la marginalisation, à la gentrification, au racisme et au génocide continus et constants jusqu’à aujourd’hui. En Europe, les Roms sont confronté.e.s à des conditions inhumaines, telles que l’absence d’accès à l’eau ou aux soins médicaux. Le chiffre de la brutalité policière à l’encontre des Roms a également augmenté. Le peuple rom est tenu pour responsable du Corona et poussé à l’isolement. L’Europe met des maisons entières en état d’arrestation et appelle cela de la “prévention”.
● Dans la forêt près d’un village à la frontière de la Croatie et de l’Union européenne, des milliers de réfugié.e.s vivent depuis décembre de l’année dernière sans abri, sans accès à l’eau ni aux soins médicaux, par des températures négatives. Les autorités de la ville de Bihac en Bosnie ont déplacé des centaines d’entre elles.eux dans une vieille décharge. L’Union européenne n’y prête même pas attention.
● En automne 2020, le temps se refroidit mais des incendies ont détruit le plus grand camp de migrant.e.s de Grèce, une installation surpeuplée sur l’île de Lesbos, laissant près de 13,000 personnes sans abri. Pendant ce temps, les agences européennes des frontières et la police allemande repoussent les réfugié.e.s vers les eaux turques – des expulsions illégales connues sous le nom de “pushbacks”.

Ce ne sont pas des histoires d’une série d’horreur de Netflix. Cela s’appelle : La suprématie blanche. La suprématie blanche n’a aucune honte à détruire le monde et la vie des individu.e.s par des programmes impérialistes, colonialistes, néolibéraux et extractivistes, ainsi que par des politiques de fémicide, d’embargo, de frontières et de déportation, en soutenant les dictateurs et les occupations par le commerce des armes et la guerre.

Nous, l’Alliance des féministes internationalistes, croyons que l’auto-organisation et l’autodéfense sont notre force dans la lutte contre le fascisme, le capitalisme, le patriarcat et la suprématie blanche. Notre lutte est présente depuis toujours et nous relie au monde entier. Nous nous tenons main dans la main, épaule contre épaule. Parce que le combat de chaque adelphe est le combat de tout.e.s les adelphes. Montrons notre détermination et notre autonomie au-delà des frontières. Un autre monde est possible.

Soyons organisé.e.s.
Soyons intransigeant.e.s.
Rêvons fort.
Levons-nous.

Où : Représentation de la Commission européenne en Allemagne, Unter den Linden 78, 10117 Berlin

Quand : Lundi, 08.03.2021, 14h

+Apportez vos slogans et vos pancartes !

++Les hommes cis ne sont pas invités à se joindre à notre marche, il leur est conseillé d’entreprendre une autre action pour mettre fin à la violence contre les femmes.

अन्तराष्ट्रिय नारी दिवस २४ फाल्गनु २०७७ (८ मार्च २०२१) को सन्िर्मच ा आव्हान
नारी संघर्कष ो अन्तराष्ट्रिय दिन ।
नारीवािीहरुको अन्तराष्ट्रिय संजाल, बर्लनष बाट
सम्पर्ू ष नारीहरु, ववशेर्त फरक लैङ्गिक पदहचान भएकाहरु, मदहला मजिरु हरु, मदहला शरर्ार्थीहरु, आदिवासी मदहलाहरु, फरक रङ्िका मदहलाहरु, अशक्त मदहलाहरु, फरक क्षमताका मदहलाहरु ।
यरू ोपेली सीमा तर्था तटरक्षक संस्र्था फ्रन्टेक्सको वजेटमा यरू ो १२ करोडले वद्ृ गि भई झण्डै ४४.५ करोड पिु ते ापनन र्लववयाको तटहरुमा तर्था भमू ध्य सािरमा हजारौंको मत्ृ यु भइरेकको छ भने क्यानरी टापु तफषको यात्रामा सयौंले प्रशान्त महासािरमा ज्यान िमु ाउंिै छन् । यदह समयमा जमनष सरकार भने िेश ननकाला िररएकाहरुलाई ववर्भन्न िेशमा पुरयाउने ननहंमा लफ्ु र्थान्सा जस्ता ठुला ननिमहरु बचाउन करौडौ खचष ििैछ । अको तफष

यमनरउत्तरीर्सररयाकायद्ुिभर्ुममाहनतयारननयाषतिरीजमनष हनतयारननमाषताहरुलेिेरैठाउँमायद्ुिरमत्ृयुर्सजनषािरेरपदहलेभन्िाबढीनाफा
कमाइरहेका छन।्
ष्ट्जप्सीहरु यरू ोपका सवभन्िा ठूला अल्पसंख्यकहरु हुन । तर सदियौं िेखख र्समान्तकरर्, जातीवाि, नरसंहार र उपहास खेप्िै आइरहेका छन् ।
यरू ोपमा ष्ट्जप्सीहरुले वपउने पानी र स्वास््य सेवामा पहंच नपग्ु ने जस्तो अमानववय पररष्ट्स्र्थनत व्यहोरी रहेका छन ् । ष्ट्जप्सीहरु मागर्थ प्रहरीको बवरष ता ु
पनन वढ्िो क्रममा छ । नयनीहरुलाई कोर्भड भाइरसको लागि ष्ट्जम्मेवार ठहरयाई जवरजस्ती एकान्तवास िराइंिै छ । यसलाई “वचाउ” को नाम दिएर र्सङ्िै पररवारलाई नजरवन्ि िररन्छ ।
क्रोएर्सया र यरू ोपेली संघको र्समानामा रहेको िाउं नष्ट्जकको जंिलमा हजारौं शरर्ार्थी ववना आवास, पानी र स्वास््य सेवा ित डडसेम्वर िेखख
माइनस तापक्रममा कठेगिरहेका छन् । वोष्ट्स्नयाको बबहाक सहरबाट नयनीहरुलाई फोहरको र्थप्रु ो मागर्थ िपाइएको छ । यरू ोपेली संघले यो िेखेको
सम्म छैन् ।
सन्२०२०कोवर्ामषाजबजाडोवढ्नर्थार्लसकेकोगर्थयो,िीसकोसवभन्िाठूलोशरर्ार्थीर्शववरमाआिलािीहंिालेस्वोटापमुाशरर्र्लईरहेका ु
१३,०००लेआश्रयिमुाउनपिुे।यसैववचमायरूोपेलीर्समारक्षकहरुरजमनष प्रहरीशरर्ार्थीहरुलाईतकुीकोर्समातफषिैरकाननूीतररकालेिकेल्िै छ।
यो टेर्लर्भजनमा िेखाइने कुनै तसाषउने कायक्रष म होइन । यो त “सेताहरुको सवोच्चता” हो ।
स्वेत वचश्ष ववािीहरुलाई साम्राज्यवािी, उपननवेर्वािी, नवउिारवािी, उिसक्रक्रयतावािका सार्थै भ्रर्ु हत्या, र्समावंिी तर्था अध्यािमन नीनतका सार्थै तानाशाहहरुको समर्थनष यद्ु ि र हनतयारको व्यापार माफषत माननसहरु र सम्पर्ू ष ववश्व समाप्त िनष कुनै लाजै छैन ।
हामी अन्तराष्ट्रिय नारीवािीहरुको संजाल, फांसीवाि, पंजू ीवाि, वपतसृ त्ता र स्वेत वचश्ष वता ववरुद्ि आत्मरक्षा र दृढ इच्छा शष्ट्क्त माफष त लड्न सक्नेमा ववश्वस्त छौं ।
हाम्रो संघर्ष यहां पदहलै िेखखनै छ र यसले हामीलाई संसार भररकाहरुसंि जोड्िै छ । हामी हातेमालो ििै र कुमसंि कुम जोड्िै डटेका छौं ।
क्रकनकी एकजना मदहलाको संघर्ष सवै मदहलाको यद्ु ि हो । हाम्रो दृढ संकल्प र स्वायत्तता र्समा वादहर समेत पिु ोस । यसबाट मात्र अको ववश्व

संभव छ ।
संगदित बनौं ।
सम्झौता नगरौं ।
स्वप्न िर्शी बनौं ।
संमयममत बनौं ।

स्थान : in front of European Commission in Germany (Unter den Linden 78, 10117 Berlin)
ममतत र समय : २४ फागनु २०७७ (८ मार्च २०२१) दिउंसो २ बजे ।

नारा लेखखएका प्लेकाडहष रु ल्याउनहु ोस ।

नोट : परुु र्हरुलाई आमन्त्रर् िररएको छैन् । नतनीहरुलाई मदहला ववरुद्ि हुने दहसं ा रोक्ने वैकष्ट्ल्पक काम िनष सल्लाह दिइन्छ ।

“Nossa vida, nossa resistência, quebrar o silêncio, quebrar o sistema”
Chamada para 8 de março de 2021

Dia Internacional da Luta da Mulher
da Aliança das Feministas Internacionalistas – Berlim
a todas as mulheres, trans e interpessoas, especialmente mulheres trans, mulheres da classe trabalhadora, mulheres* refugiadas, mulheres* negras, mulheres* indígenas, mulheres* of color e mulheres* portadoras de deficiencia.

• Em 2020, o orçamento da Frontex foi aumentado em mais de 120 milhões de euros, para 444 milhões de euros, enquanto muitos milhares morreram nas costas da Líbia e no Mediterrâneo, e centenas morreram no Atlântico a caminho das Ilhas Canárias.
• Durante esta crise, o governo alemão coloca em grandes empresas como a Lufthansa milhões de euros – dinheiro que vai para o financiamento das deportações. Por outro lado, a indústria de armas alemãs lucra mais do que nunca com a venda e exportação de armas para as chamadas “zonas de conflito”, criando mais guerra e morte em muitos lugares, incluindo o Iêmen e o norte da Síria.
• O povo roma é a maior minoria da Europa e enfrenta uma contínua e constante marginalização, #gentrificação, racismo e genocídio até hoje. Na Europa, o povo roma é confrontado com circunstâncias desumanas, como o não acesso à água ou a assistência médica. Também a brutalidade policial contra essa população tem aumentado. O povo roma está sendo responsabilizado pelo contagio com covid-19 e empurrado para o isolamento. Europa chama isto de “prevenção” e obriga familias inteiras a ficarem presas.
• Na floresta próxima a uma aldeia na fronteira da Croácia e da União Européia, milhares de pessoas refugiadas vivem desde dezembro do ano passado sem abrigo, sem acesso à água ou assistência médica em temperaturas abaixo de zero. As autoridades bósnias na cidade de Bihac mudaram centenas destas pessoas para um velho lixão. A União Européia não está nem mesmo observando.
• No outono de 2020 a temperatura caiu bastante e incêndios destruíram o maior campo de migrantes da Grécia, uma instalação superlotada na ilha de Lesbos, deixando quase 13.000 pessoas sem abrigo. Enquanto isso, agências européias de fronteira e policiais alemães estão empurrando os refugiados para as águas turcas – deportações ilegais conhecidas como “empurrões”.

Estas não são histórias de um show de horror Netflix. Isto é chamado de supremacia branca.
A supremacia branca não tem vergonha de destruir o mundo e as vidas das pessoas através das agendas imperialista, colonialista, neoliberal e extrativista, bem como das políticas de femicídio, embargo, fronteira e deportação, apoiando ditadores e ocupações com o comércio de armas e a guerra.

Nós, a Aliança das Feministas internacionalistas acreditamos que a auto-organização e a autodefesa são nossa força na luta contra o fascismo, o capitalismo, o patriarcado e a supremacia branca. Nossa luta sempre esteve aqui e está nos conectando ao redor do mundo inteiro. Estamos de mãos dadas, ombro a ombro, juntas. Porque a luta de cada irmã é a luta de todas as irmãs*. Vamos mostrar nossa determinação e autonomia além das fronteiras. Outro mundo é possível.

Vamos ser organizadas*.
Vamos ser intransigentes.
Sonhemos em grande.
Vamos nos levantar.

Onde: Em frente à Representação da Comissão Européia na Alemanha (Unter den Linden 78, 10117 Berlin)

Quando: Segunda-feira, 08.03.2021, 14:00

+Tragam suas frases e cartazes!
++Os homens cis não são convidados, eles são aconselhados a tomar outra ação para acabar com a violência
contra as mulheres*.

Aufruf zu Women in Exile Aktion am 8.3.21 in Cottbus

von Women in Exile & Friends

Am 7. April 2019 verschwand unsere Schwester Rita Ojunge. Rita lebte mit ihren Kindern in einem Lager in Hohenleipisch, Brandenburg. Ritas Familie wollte wissen, was passiert war. Die Geflüchteten, die in dem Lager leben, forderten Gerechtigkeit für Rita und die Schließung des Lagers. Das Lager ist in einem sehr schlechten Zustand und absolut isoliert, umgeben von einem Wald

Die Polizei ließ viel Zeit vergehen, bevor sie Rita suchten. Erst zwei Monate nachdem Rita verschwunden war, begann die Polizei nach ihr zu suchen. Sie fanden die Überreste ihrer Leiche nur 200m vom Lager entfernt im Wald. Die rassistischen Verschleppungen in den Ermittlungen gehen weiter.

Jetzt, zwei Jahre nach Ritas Ermordung, könnte die Staatsanwaltschaft ihren Fall einstellen und das Lager in Hohenleipisch ist immer noch nicht abgeschafft.

Deshalb laden Women in Exile & Friends am 8. März, dem internationalen Frauentag, zu unserer antirassistischen und feministischen Demo in Cottbus ein. Der Treffpunkt wird am Cottbus Hauptbahnhof Nordseite um 10h sein.

Lasst uns Rita Ojunge gedenken und möge sie in vollkommenem Frieden und Kraft ruhen!

Lasst uns alle weiterhin Gerechtigkeit, die Fortsetzung der Ermittlungen und die Abschaffung aller Lager fordern!

Wir brauchen eine angemessene Prävention, Strafverfolgung und Sanktionierung von Feminiziden. Das Leben geflüchteter Frauen zählt!

Lasst uns zusammenkommen, viele sein und uns gegenseitig unterstützen!

Ein Jahr nach Hanau: Gedenken heißt kämpfen! 19. Februar, 16 Uhr

von Migrantifa Berlin

*** Arabisch, Türkisch, Romanes, Englisch, Bosnisch/Serbokroatisch, Kurmanci, Farsi weiter unten ***


19. und 20. Februar 2021: Ein Jahr nach Hanau – Gemeinsam gedenken, gemeinsam kämpfen!

Am 19. Februar jährt sich zum ersten Mal der rassistische Anschlag in Hanau, bei dem Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu durch einen Rassisten ermordet wurden.Ein Jahr Hanau – und immer noch gibt es zu wenig Antworten auf zu viele Fragen. Die Umstände und der Kontext, in dem die rassistischen Morde passiert sind, wurden immer noch nicht vollständig aufgeklärt. Das Handeln der Polizei vor, während und nach der Tatnacht deuten ganz klar auf ein behördliches Versagen hin. Wieso erhielt der Täter mehrfach Waffenscheine, obwohl er bereits polizeibekannt war? Und wieso mussten im Vornhinein die Notausgänge in den Shisha Bars aufgrund polizeilicher Anweisungen zugesperrt werden? Der Umgang mit Angehörigen und Betroffenen rassistischer Gewalt durch Polizei, Behörden und Politik ist von Ignoranz, Respektlosigkeit und Unwillen gezeichnet. Es gab außerdem nach dem Anschlag weder eine angemessen finanzielle noch psychosoziale Unterstützung.Hanau ist überall!Ein ganzes Jahr nach Hanau blicken wir auf zahlreiche weitere rechte „Einzeltäter“ und „Einzelfälle“ zurück. Der Mord an den 15-jährigen Eziden Arkan Khalaf in Celle im April, die Tode von Ferhat Mayouf in Berlin und Mohamed Idrissi in Bremen durch Justizgewalt im Juni, die Aufdeckung zahlreicher rechter Chatgruppen in der Polizei und Verfassungsschutz in NRW, MeckPom, Sachsen, Berlin im Herbst. Und nicht zu vergessen die seit Jahrzehnten fortlaufende Serie an rechten und rassistischen Übergriffen und Anschlägen auf Migrant*innen und migrantisierte Menschen quer durch die BRD: der Anschlag auf die Menschen in der Synagoge in Halle, die Morde an Oury Jalloh in Dessau und Burak Bektaş in Berlin, die permanenten Razzien in Shisha- Bars und Moscheen, die Morde und Anschläge des NSU, die Pogrome in Rostock-Lichtenhagen – die Namen sind endlos.All diese Taten sind Ergebnisse eines Systems. Eines Systems, in dem der Staat – also Verfassungsschutz, Polizei, Justiz und Politik – faschistische Netzwerke schützt, unterstützt und ja, gar ein Teil von ihnen ist. Rassismus und rechte Vernichtungsideologien sind weder das Problem einer Hand voll, noch sind sie ausschließlich Randerscheinungen.Das Ausmaß der rassistischen und rechten Strukturen sehen wir aber nicht nur innerhalb der BRD. Wir sehen es auch daran, dass die EU unsere Geschwister, die gezwungen werden zu fliehen, auf dem Weg in ein besser erhofftes Leben in Lagern steckt, in Ruinen ausharren oder im Mittelmeer sterben lässt. Von Moria bis Hanau darf es kein Vergeben und kein Vergessen geben!!!Erinnern heißt verändern, Gedenken heißt kämpfen!In den letzten 12 Monaten haben sich viele Menschen organisiert und haben von Monat zu Monat an die Opfer von Hanau erinnert. Angehörige, Freund*innen, Überlebende und solidarische Menschen haben sich zusammengefunden und die Initiative 19.Februar Hanau gegründet. Neben dem kontinuierlichen Gedenken und Erinnern leisten die Initiative 19. Februar und die Bildungsinitiative Ferhat Unvar sowie weitere solidarische Gruppen seit einem Jahr Aufklärungs-, Bildungs- und Recherchearbeit von Unten.Trotz der Verluste, der Wunden und des Schmerzes hat Hanau gezeigt, dass wir viele sind und dass wir nicht vergessen. Hanau hat viele unserer Geschwister zusammengeschweißt. Denn wo immer es Gewalt, Unterdrückung und Ausgrenzung gibt, gab und gibt es auch seit jeher Solidarität, Zusammenhalt und Widerstand!Gedenken bedeutet jedoch mehr als nur die Vergangenheit zu erinnern. Gedenken ist ein kollektiver Akt, in dem niemals vergessen wird, in dem wir uns gegenseitig stärken, Widerstandskämpfe sichtbar machen und in dem wir Kraft ziehen für die zukünftigen Kämpfe. Die Bedrohung von rechts ist allgegenwärtig und wir müssen jeden Tag aufs Neue dagegen angehen.Es ist wichtiger denn je, gemeinsam und physisch Präsenz zu zeigen und füreinander da zu sein! Wir können dieses Jahr nicht Seite and Seite mit den Angehörigen und Betroffenen in Hanau sein. Das kann uns aber nicht davon abhalten, unseren Geschwistern respektvoll zu gedenken.Kommt am Freitag den 19. Februar zu den Gedenkorten und lasst uns gemeinsam die Leben von Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Mercedes Kierpacz, Said Nesar Hashemi, Sedat Gürbüz und Vili Viorel Păun, aber auch allen anderen Betroffenen rassistischer Gewalt gedenken.


Gedenkorte am 19.02. ab 16Uhr,
Leopoldplatz, Wedding
Rathausplatz, Neukölln
Oranienplatz, Kreuzberg


Antifaschistische Demo am 20.02. um 14 Uhr, S-Bahnhof Hermannstraße

Am Tag danach auf die Straßen! Auf den Staat ist und bleibt kein Verlass, deshalb müssen wir selbst für Aufklärung, Gerechtigkeit und Konsequenzen sorgen!


______________________________


العربية

شباط ١٩و٢٠ .٢٠٢١ : عام بعد هاناو – نتذكر معا، نقاتل معايصادف التاسع عشر من شباط الذكرى الأولى للهجوم العنصري في هاناو، حيث أودى الهجوم العنصري بحياة: فرحات أنور, كوكهان كولتكين, حمزة كورتوفيس, سعيد ناصر هاشمي, مرسديس كيرباك, سعادات كوربوز, كوليان فلكوف, ويلي فيوريل بون و فاتح ساراكوغلو
عام كامل بعد هاناو وما زال هنالك القليل من الاجابات لعدد كبير من الاسئلة. الظروف والسياق التي ظهرت فيها الجرائم العنصرية مازالت لم توضح, حركة الشرطة قبل ,خلال وبعد ليلة الجريمة تدل بوضوح على وجود خطا من قبل السلطات
لماذا حصل مرتكب الجريمة على ترخيص للاسلحة متعددة بالرغم من انه معروف لدى الشرطة؟ ولماذا كان يجب ان يغلق مخرج الطوارئ في مقهى الارجيلة بناءا على تعليمات الشرطة؟
الطريقة التي تم التعامل فيها مع أقارب وضحايا العنف العنصري من قبل الشرطة تتميز بالجهل وقلة الاحترام وعدم وجود رغبة حقيقية للمساعدة. وعلاوة على ذلك لم يتوفر كلا من الدعم المادي والنفسي بشكل كافي بعدالهجوم.هاناو في كل مكان!عام كامل بعد هاناو, ننظر الى الوراء على العديد من الاحزاب اليمينية والفاعلين الفرديين والحالات الفردية. مقتل الموافق من العمر ١٥ عاما يزيدي اركان خلف في شيلي في شهر ابريل. مقتل فرحات معيوف في برلين و محمد ادريسي في بريمين من خلال عنف السلطات القضائية. الكشف عن العديد من مجموعات الدردشة اليمينية في الشرطة و حماية الدستور في شمال الراين ويستفالين, ميكلينبورغ, ساكسوني وبرلين في الخريف.
ولا ننسا عقودا طويلة من الهجمات العنصرية اليمينية والاهانات للقادمين الجدد واللاجيئين في جميع انحاء المانيا ونتذكر: الهجوم على الناس في الكنيس في هالي, مقتل اوري يالو في ديساو و بوراك بكتاس في برلين, الهجمات الدائمة على مقاهي الارجيلة والمساجد, جرائم قتل وهجوم حركة الاشتراكية الوطنية السرية, المذابح في روكستوك-ليشتينهاجن, والقائمة لا تنتهي.كل هذه الافعال هي نتيجة نظام. نظام من خلاله تقوم الدولة واعني: السلطات القضائية, حماية الدستور, الشرطة بدعم وحماية بل ايضا هي جزء من هذه الشبكات الفاشية.
العنصرية وايدولوجيا الابادة والتخريب لليمين ليست مشكلة وحيدة ولا ظاهرة هامشية حصريا, بل اننا نرى تواجد العنصرية واليمين المتطرف ليس فقط في المانيا ولكن ايضا في جميع انحاء الاتحاد الاوروبي, نرى اخواتنا واشقاءنا يضطرون للفرار أملا في حياة افضل فيحجزون في المخيمات او يتركون في عرض البحر الابيض المتوسط للغرق.
من موريا الى هاناو لا يجب ان يكون هناك مسامحة ولا نسيان!
التذكر يعني التغيير, الذكرى تعني القتال.
في الاشهر ال12 الماضية قام العديد من الناس بالتنظيم والحشد لتذكر ضحايا هاناو, أصدقاء مقربين, ناجيين, واشخاص اخرى متضامنة تجمعت معا وانشات مبادرة بعنوان “التاسع عشر من شباط.هاناو”. من اجل بقاء واستمرارية الذكرى, قامت مبادرة ١٩ شباط والمبادرات التعليمية الاخرى مثل المبادرة التعليمية فرحات اونفار والعديد من المجموعات المتضامنة بالتواصل والتعليم والبحث والتوعية منذ مطلع العام الماضي
بالرغم من الخسائر, الجروح والالم, اظهرت لنا هاناو اننا كثر واننا لن ننسى. هاناو وحدت العديد من اخواتنا واخوتنا. لانه حيث وجد العنف والاضطهاد والتفرقة, سيتواجد دائما تضامن ومقاومة.ومع ذلك احتفالنا يعني اكثر من مجرد تذكر الماضي, انه فعل جماعي لكي لا ننسا ابدا ونتعاضد ونشكل مقاومة مرئية لكي نرسم طريقا للمتابعة القتال في المستقبل. التهديد اليمني المتطرف موجود ومنتشر في كل مكان ويجب ان نكافحه كل يوملقد اصبح من المهم اكثر من اي وقت التعاضد والتواجد من اجل الاخر, هذه السنة لا يمكننا ان نتواجد بشكل فيزيائي جنبا الى جنب مع ضحايا واقارب الضحايا في هاناو. ولكن هذا لن يمنعنا من التذكر باحترام شقيقاتنا واشقائنا.
تعالوا الى موقع النصب التذكاري يوم الجمعة ١٩ شباط لنتذكر معا حياة كلا من: فرحات أنور, كوكهان كولتكين, حمزة كورتوفيس, سعيد ناصر هاشمي, مرسديس كيرباك, سعادات كوربوز, كوليان فلكوف, ويلي فيوريل بون و فاتح ساراكوغلو, ولا ننسى كل ضحايا العنف العنصريالزمان: التاسع عشر من شباط , من الساعة الرابعة
Leopoldplatz, Wedding
Rathausplatz, Neukölln
Oranienplatz, Kreuzbergالمسيرة المضادة للفاشية يوم العشرون من شهر شباط على الساعة الثانية عصرا, في U-Bahn Hermannplatz..
في اليوم التالي نلتقي بالشارع! لا نعتمد على السلطات لذلك علينا جميعا الاهتمام والمطالبة بالتوضيحات والعدالة والعواقب.

________________________________

Türkce:
Hanau`da 19 Subat`ta, Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun ve Fatih Saraçoğlu`nun bir irkci tarafindan öldürülmesi üzerinden bir yil gecti
Hanau’dan bir yıl sonra – ve hala acikliga kavusmamis bircok soru mevcut. Irkçı cinayetlerin meydana geldiği koşullar ve icerigi hala tam olarak açıklanamamıştır. Polisin suçun işlendiği gece öncesi, insanlarin katledildigi sirada ve sonrasında icinde bulundugu tutum , hal ve davranislar, yetkililerin başarısızlığına işaret ediyor. Zaten polis tarafından bilinmesine rağmen fail nasil birden fazla silah ruhsatı alabildi? Ve nargile barlarındaki acil çıkışlar neden polisin talimatlarıyla önceden kapatıldi? Bu irkci teröre magdur kalmis insanlar ve bu insanlarin yakinlari polis, yetkililer ve politikacilar tarafindan cahil ve olayi acikliga kavusturmadaki isteksiz tutumlariyla saygisizliga ugramistir. Gene bu magdur insanlara , saldiridan sonra ne maddi ne de psikolojik olarak destek verilmistir.Hanau her yerde!Hanau’dan bir yıl sonra, çok sayıda diğer sağcı “tek basina haraket eden failler” ve “bireysel olarak islenmis vakalar” a bakıyoruz. Nisan ayında Celle’de 15 yaşındaki Yezidi Arkan Khalaf’ın öldürülmesi, Berlin’de Ferhat Mayouf ve Bremen’de Mohamed Idrissi’nin yargı şiddeti sonucu ölümleri, polisin de icinde oldugu çok sayıda sağcı sohbet grubunun ortaya çıkması ve ” Verfassungsschutz “(Anayasayı Koruma Dairesi), sonbaharda NRW, MeckPom, Saksonya, Berlin’de ve Almanya genelinde göçmenlere ve göçmenlere yönelik onlarca yıldır süren sağcı ve ırkçı saldırıları unutmamak gerekir: Halle bulunan Sinagogtaki insanlara düzenlenen saldırı, Dessau’daki Oury Jalloh ve Berlin’deki Burak Bektaş cinayetleri, nargile barlarına ve camilere yapılan kalıcı baskınlar, NSU cinayetleri ve saldırıları, Rostock-Lichtenhagen’deki pogromlar – liste sonsuzdur, tüm bu eylemler bir sistemin sonucudur. Devletin – yani “Verfassungsschutz”, polis, yargı ve siyasetin – koruduğu, desteklediği ve hatta faşist ağların bir parçası olduğu bir sistem. Irkçılık ve sağcı yıkım ideolojileri ne kücük bir sorundur ne de marjinalliktir Ancak ırkçı ve sağcı yapıları sadece Almanya’da degil bunu ayni zamanda AB’nin ; daha iyi bir hayata sahip olmak icin ülkelerinden kacmak zorunda olan, harabelerde tutunmaya veya Akdeniz’de ölüme giden yolda kurtulan kardeşlerimizi kamplarda sıkıştirip bırakmasında da görüyoruz.Moria’dan Hanau’ya affetmek ve unutmak yok !!!Hatırlamak değişmektir, anmak savaşmaktır!
Son 12 ayda birçok kişi kendi kendini örgütledi ve Hanau kurbanları icin her ay an`malar düzenlendi.. Akrabalar, arkadaşlar, hayatta kalanlar ve dayanışma içindeki insanlar bir araya gelerek “19. Februar Hanau” Girişimini kurdular. Sürekli anma törenlerine ek olarak, “19. Februar” Girişimi ve “Bildungsinitiative Ferhat Unvar” eğitim girişimi ve diğer dayanışma grupları bir yıldır sosyal yardım, eğitim ve araştırma çalışmaları yapıyor. Kayıplar, yaralar ve acılar, Hanau çok olduğumuzu ve unutmadığımızı gösterdi. Hanau, birçok kardeşimizi birleştirdi. Çünkü şiddet, baskı ve dışlanmanın olduğu her yerde dayanışma ve direniş her zaman olmuştur ve var olacaktir! Ancak anma, geçmişi hatırlamaktan daha fazlasıdır. Anma, asla unutmadığımız, birbirimizi güçlendirdiğimiz, direniş mücadelelerini görünür kıldığımız ve gelecekteki mücadeleler için güç aldığımız kolektif bir eylemdir. Sağdan gelen tehdit her yerde mevcuttur ve onunla her gün yeniden savaşmalıyız. Birlikte ve fiziksel olarak var olmak ve birbirimizin yanında olmak her zamankinden daha önemli! Bu yıl Hanau’daki akraba ve mağdurlarla yan yana olamayacagiz. Ancak bu, kardeşlerimizi saygıyla anmaktan bizi alıkoyamaz. 19 Şubat Cuma günü anma yerlerine gelin ve Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Mercedes Kierpacz, Said Nesar Hashemi, Sedat Gürbüz ve Vili Viorel Păun’un irkci terörde kaybettikleri hayatlarini hep birlikte analim!
Anmanin yapilacagi yerler:
19.02. saat 16:00 dan itibaren
Leopoldplatz, Wedding
Rathausplatz, Neukölln
Oranienplatz, Kreuzberg
Anti-fasit eylemi 20.02. saat 14:00te , S-Bahnhof Hermannstraße


____________________________________

ROMANES:

Februari 19 thay 20, 2021: Yekh bersh palo Hanau – Te pelara pe godi khetane, te marape khetane!
Ko 19-to februari ovela yekh bersh palo racistuno atako ano Hanau, kote Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun thay Fatih Saraçoğlu mudardile kotar yekh racisti.Yekh bersh palo Hanau – thay palem si but hari respodipe pe but bare puqipya. O truyalipe thay o kontekti pe kova ulo o racistuno mudaripe pandar aqhila bi alosardo. O policiake akcie anglo, pe vahti thay pali krimeski rat klaro sikavena o na suksesi kotar autoritetengi rig. Soske o mudarno sinele shaipe te lel disave ver licenca vash banduk ini soske sine klaripea penjardo vash e policia? Thay soske o emergenciake iklipya ko shisha bar phandile sar o sebepi e policiake instrukciengo? O treteripe e pashutnengo thay viktimengo e racistuna violencako kotar e poolicia, autoritetya thay politikanya karakterizingyola kotar ignoripe, narespekti thay bimangipe. Vash maybut, na sine ni adekvatuno financiaruno ni psihologikuno phikodeipe palo atako.Hanau si sakote!Yekh bersh palo Hanau, dikha pale ko yekh gendo e yaver sasta-rigako “korkore mudarnengo” thay “individualune sure”. O mudaripe e 15 bershuna Yezidi Arkan Khalaf ano Celle ko aprili, o meripe e Ferhat Mayouf ano Berlin thay Mohamed Idrissi ano Bremen prekal yuridikuno zori ko yuni, arakhipe e bare gendosko sasta-rigake chat grupengo ano policia thay o “Verfassungsschutz” (O Ofisi vash Garavipe e Konstituciako) ano NRW, MeckPom, Saxony, Berlin pe peripe. Thay te na bistera o nesave dekadake serie e sasta-rigako thay racistune atakengo thay koshipe e migrantengo thay mgrime manushengo ani sah Germania: o atako e manushengo ani sinagoga ano Halle, o mudaripe e Oury Jalloh ano Dessau thay Burak Bektaş ano Berlini, o lugyarde atakya ano shisha barya thay Jamie, o mudaripe thay atakya e NSU, o masakre ano Rostock-Lichtenhagen – e lista si bizo agor.
Sah akala aktya si rezultati e yekhe sistemesko. Sistemi pe kova e rashtra, misal e “Verfassungsschutz”, e policia, yurisdikcia thay politika – garavena, phikoinena thay si ini kotor e fashistune rafinengo. Racizmo thay sasta rigake ideologie e aravipasko na si ni o problemi e tikne gendosko, ni ekskluzivuno marginalizimo fenomeni.Numay amen dikha o buhlaripe e e racistune thay sasta-rigake strukturengo na numay andar e Germania. Amen odova ini dikha pe fakti kay e EU mekhela amare phralen-phenyen, kola si musay te nashen, phande ano kampya ano drom pe pakyavipe te arakhen mayshukar jivdipe, te beshen pe bunishte ose te meren ano Mediterani. Kotar Moria ko Hanau nashti te ovel yeftisaripe thay bisteripe!!!Te pelare pe godi mangla te phenel te yaverine, te kere komemoracia mangla te phebnel te marepe!Ko nakhle 12 masek buderi manusha organizinde peste thay pelarde pe godi e Hanaueske viktimen masekestar pe masek. Pashutne, amala, o aqhile jived thay manusha pe solidariteti ule yekh thay temelinde e Iniciativa “19. Februar Hanau”. Desar e lugyarda komemoraciako thay pelaripe pe godi, e Iniciativa “19. Februar” thay edukaciaki iniciativa “Bildungsinitiative Ferhat Unvar”, sar vi yaver solidariteteske grupe, kerde o resipe pe manusha, edukipe thay rodlaripaski buti telel vash yekh bersh.
Desar e nashalipyengo, o rane thay e dukh, Hanau mothavgya kay amen siyem but thay kay na bistera. Hanau kergya khetane buderi amare phralen thay phenyen. Soske sakote kote si zori, opresia thay ulavipe sarsakana sine thay pandar si solidariteti thay rezistencia!Palo sah, komemoracia mangla te phenel maybut desar pelaripe pe godi e nakhipasko. Komemoracia si kolektivuno akti thay amen nikana na bistera, so akalea amen zorakera yekhe-yavere, kera te dikhlon o rezistenciake maripya thay kolendar la zoralipe vash avutne pharipya. O darakeripe kotar o sasta rigake sahprezentuno thay amen musay te marape mamuy sakova dive popale.Si mau mahatno desar nikana te ova prezentune khetane fizikipea, thay te ova odote vash yekh yaver! Akava bersh nashti te ova rig pe rig e pashutnenca thay viktimenca ano Hanau. Bumay akava nashti aqhavlamen kotar respektivitetea te pelara pe godi amare phenyen thay phralen.Aveni ko memorialune thana Paraskini dive19 Februari thay te pelara pe godi khetane o jivdipya e Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Mercedes Kierpacz, Said Nesar Hashemi, Sedat Gürbüz thay Vili Viorel Păun, numay vi sah yaver viktimen e raciztuna violencako.
O thana kote ka adikergyol o pelaripe pe godipe data 19.02. kotar 16h,
Leopoldplatz, Wedding
Rathausplatz, Neukölln
Oranienplatz, Kreuzberg
Anti-fashistuni dmonstracia pe 20.02. kotar 14h, S-Bahnhof Hermannstraße
Palo yekh dive, arakhlova pe droma! Nashti te pakyan pe rashtra, odoleske musay te kera klarifikacia, hakayipe thay konsekvence amen korkore!


_____________________________________


English:
February 19 and 20, 2021: One year after Hanau – Remember together, fight together!
February 19 marks the first anniversary of the racist attack in Hanau, where Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun and Fatih Saraçoğlu were murdered by a racist.One year after Hanau – and still there are too few answers to too many questions. The circumstances and context in which the racist murders occurred have still not been fully elucidated. The actions of the police before, during and after the night of the crime clearly point to a failure on the part of the authorities. Why did the perpetrator receive multiple gun licenses even though he was already known to the police? And why did the emergency exits in the shisha bars have to be closed in advance due to police instructions? The treatment of relatives and victims of racist violence by the police, authorities and politicians is characterized by ignorance, disrespect and unwillingness. Moreover, there was neither adequate financial nor psychosocial support after the attack.Hanau is everywhere!A whole year after Hanau, we look back on numerous other right-wing “lone perpetrators” and “individual cases”. The murder of the 15-year-old Yezidi Arkan Khalaf in Celle in April, the deaths of Ferhat Mayouf in Berlin and Mohamed Idrissi in Bremen through judiciary violence in June, the uncovering of numerous right-wing chat groups in the police and the “Verfassungsschutz” (the Office for the Protection of the Constitution) in NRW, MeckPom, Saxony, Berlin in the fall. And not to forget the decades-long series of right-wing and racist attacks and assaults on migrants and migrantized people across Germany: the attack on the people in the synagogue in Halle, the murders of Oury Jalloh in Dessau and Burak Bektaş in Berlin, the permanent raids in shisha bars and mosques, the murders and attacks of the NSU, the pogroms in Rostock-Lichtenhagen – the list is endless.
All these acts are results of a system. A system in which the state – i.e. the “Verfassungsschutz”, the police, the judiciary and politics – protect, support and are even a part of fascist networks. Racism and right-wing ideologies of destruction are neither the problem of a handful, nor are they exclusively marginal phenomena.But we see the extent of racist and right-wing structures not only within Germany. We also see it in the fact that the EU leaves our siblings, who are forced to flee, stuck in camps on the way to a better hoped-for life, to hold out in ruins or to die in the Mediterranean. From Moria to Hanau there must be no forgiveness and no forgetting!!!To remember means to change, to commemorate means to fight!In the last 12 months many people have organized themselves and have remembered the victims of Hanau from month to month. Relatives, friends, survivors and people in solidarity have come together and founded the Initiative “19. Februar Hanau”. In addition to the continuous commemoration and remembrance, the Initiative “19. Februar” and the educational initiative “Bildungsinitiative Ferhat Unvar”, as well as other solidarity groups, have been doing outreach, education and research work from below for a year.
Despite the losses, the wounds and the pain, Hanau has shown that we are many and that we do not forget. Hanau has united many of our brothers and sisters. Because wherever there is violence, oppression and exclusion, there has always been and still is solidarity and resistance!However, commemoration means more than just remembering the past. Commemoration is a collective act in which we never forget, in which we strengthen each other, make resistance struggles visible and from which we draw strength for future struggles. The threat from the right is omnipresent and we must fight it every day anew.It is more important than ever to be present together and physically, and to be there for each other! This year we can not be side by side with the relatives and victims in Hanau. But that cannot stop us from respectfully remembering our brothers and sisters.Come to the memorial sites on Friday 19 February and let us remember together the lives of Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Mercedes Kierpacz, Said Nesar Hashemi, Sedat Gürbüz and Vili Viorel Păun, but also all other victims of racist violence.
Places of remembrance on 19.02. from 16h,
Leopoldplatz, Wedding
Rathausplatz, Neukölln
Oranienplatz, Kreuzberg
Anti-fascist demonstration on 20.02. at 14h, S-Bahnhof Hermannstraße
The day after, we meet on the streets! You can’t rely on the state, that’s why we have to take care of clarification, justice and consequences ourselves!


_____________________________________

Srpsko-hrvatski / Bosanski :

19. i 20. februara 2021: Godinu dana nakon Hanaua – Pamtimo zajedno, borimo se zajedno!
19. februara obilježava se prva godišnjica rasističkog napada u Hanauu, u kojem je rasist ubio Ferhata Unvara, Gökhana Gültekina, Hamzu Kurtovića, Saida Nesara Hashemija, Mercedes Kierpacz, Sedeta Gürbüza, Kaloyana Velkova, Vilija Viorela Păuna i Fatiha Saraçoğlua.Godinu dana nakon Hanaua – i dalje ima premalo odgovora na previše pitanja. Okolnosti i kontekst u kojima su se dogodila rasistička ubistva još uvijek nisu u potpunosti rasvijetljeni. Akcije policije prije, tokom i nakon noći zločina očito ukazuju na propust nadležnih organa. Zašto je počinitelj dobio višestruke dozvole za posedovanje oružja iako je već bio poznat policiji? I zašto su izlazi u slučaju opasnosti u nargila-barovima morali biti unaprijed zatvoreni zbog policijskih uputa? Postupanje policije, vlasti i političara prema rodbini i žrtvama rasističkog nasilja karakterizira neznanje, nezainteresovanost, nepoštovanje i nespremnost. Štaviše, nakon napada nije bilo ni odgovarajuće finansijske ni psihosocijalne podrške.Hanau je svuda!Tokom cijele godine nakon Hanaua osvrćemo se na brojne druge desničarske “pojedinačne počinitelje” i “pojedinačne slučajeve”: ubistvo 15-godišnjeg Ezidena Arkana Khalafa u Celleu u aprilu, smrt Ferhata Mayoufa u Berlinu i ubistvo Mohameda Idrissija u Bremenu od strane policije u junu, otkrivanje brojnih desničarskih chat grupa u redovima policije i državne službe za zaštitu ustava u Sjevernoj Rajni-Vestfaliji, Mecklenburgu Zapadnom Pomorju, Saskoj i Berlinu prošle jeseni. Ne zaboravimo ni seriju desničarskih i rasističkih napada i napada na migrantkinje* i migrante širom Njemačke koja traje već desetljećima: napad na ljude u sinagogi u Halleu, ubistva Oury Jalloh u Dessauu i Buraka Bektaşa u Berlinu, stalne racije na nargila barove i džamije, ubistva i napadi “Nacionalsocijalističkog podzemlja” (NSU), pogromi u Rostock-Lichtenhagenu – lista je beskonačna.Sva ova djela rezultat su i posledica sistema. Sistema u kojem država – odnosno državna služba za zaštitu ustava, policija, pravosuđe i politika – štiti i podržava fašističke mreže i samim time predstavlja njihov sastavni dio. Rasizam i ideologije desničarskog uništenja nisu problem nekolicine niti su marginalni fenomeni.Opseg rasističkih i desničarskih struktura primetan je ne samo unutar Savezne Republike Njemačke. To možemo vidjeti i na primjeru toga kako EU tretira našu braću i sestre prisiljene na izbjeglištvo, ostavljajući ih zaglavljene u kampovima, gdje na putu ka boljem životu odolevaju teškim uslovima u ruinama – ili ostavljajući ih da umiru u Sredozemnom moru. Od Morije do Hanaua ne smije biti oproštaja i zaborava!!!
Sjećati se znači mijenjati, obilježavati znači boriti se!U posljednjih 12 mjeseci mnogi su se organizirali i sjećali se žrtava Hanaua iz mjeseca u mjesec. Rođaci, prijatelji, preživjeli i solidarni ljudi okupili su se i osnovali inicijativu “19. februar Hanau”. Uz kontinuirano obilježavanje i prisjećanje, “Inicijativa 19. februar” i “Obrazovna inicijativa Ferhat Unvar”, kao i druge solidarne grupe, već godinu dana rade na podizanju svijesti, obrazovanju i istraživačkom radu.Uprkos gubicima, ranama i bolu, Hanau je pokazao da nas ima mnogo i da ne zaboravljamo. Hanau je ujedinio mnogo naše braće i sestara. Gdje god postoje nasilje, ugnjetavanje i isključivanje, uvijek je bilo i uvijek će biti solidarnosti i otpora!Komemoracija znači više od pukog sjećanja na prošlost. Komemoracija je kolektivni čin zahvaljujući kojem nikada ne zaboravljamo, kojim se osnažujemo, činimo borbe otpora vidljivim i zahvaljujući kojem crpimo snagu za buduće borbe. Prijetnja s političke desnice je sveprisutna i protiv nje se moramo svaki dan iznova boriti.Važnije je više nego ikad da zajedno i fizički pokažemo prisustvo i da budemo tu jedni za druge! Ove godine ne možemo biti rame uz rame sa rođacima i onima koji su pogođeni zločinom u Hanauu, ali to nas neće spriječiti da se s poštovanjem sjetimo svoje braće i sestara.Dođite na spomen mjesta u petak 19. februara i sjetimo se života Fatiha Saraçoğlua, Ferhata Unvara, Gökhana Gültekina, Hamze Kurtovića, Kaloyana Velkova, Mercedes Kierpacz, Saida Nesara Hashemija, Sedata Gürbüza i Vilija Viorela Păuna, ali i svih ostalih žrtava rasističkog nasilja.
Spomen mjesta 19. februara od 16h
Leopoldplatz, Wedding
Rathausplatz, Neukölln
Oranienplatz, Kreuzberg
Antifašističke demonstracije 20. februara u 14 sati, S-Bahn stanica Hermannstrasse
Dan nakon komemoracije izađimo na ulice! Ne možemo se osloniti na državu, zato se sami moramo pobrinuti za pojašnjenje, pravdu i posljedice!


_________________________________

Kurmanci:
19 û 20 Sibatê, 2021: Salek piştî Hanau – Bi hev re bîranîn, bi hev re têkoşîn!
19-ê Sibatê yekemîn salvegera êrişa nijadperestî ya li Hanau ê, êrişa ku Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun û Fatih Saraçoğlu ji hêlanijadperestek ve hatin qetil kirin.Di ser êrişa Hanau ê re salek derbas bû – û hîn jî bersivên pirpirsan nehatine dîtin. Çarçove û mercên ku êrişa nijadperestîqewimî, hîn jî bi tevahî nehatine zelal kirin. Tevgerên polîs ê berî êrişê, ê di şeva êrişê de û ê piştî êrişê, nîşanê têkçûnekefermî dike. Her çiqas kiryar ji hêla polîs ve dihat zanîn jî, çimakiryar dikare çendîn caran destûrên çekan bistîne? Çima bi talîmatên polîsan derîyên derketinên acîl ên di barê de hatinegirtin? Polîs, rayedar û siyaset bi eqreba û mexdurên şîdetanijadperest re bi awayeke nezanî, bêhurmetî û nerazîbûnêtêkildar dibe. Bi ser de jî, piştî êrîşê, piştgirîyek aborî û giyanî-civakî tunne bû.
Hanau li her derê ye!
Piştî Hanau salek tevde, gelek “kiryarên ferdî” û “dozên ferdî” yên rastgirên din tên bîra me. Di meha Nîsanê de qetilkirinaciwanek êzidî Arkan Khalaf-ê 15-salî li Celle, di mehaHezîranê de mirina Ferhat Mayouf li Berlînê û Mohamed Idrissi li Bremenê bi şîdeta dadwerî, di payîzê de, li Nordrhein-Westfalen, MeckPom, Sachsen û Berlînê, vedîtinagelek komên sohbetên rastgir di polîs û parastina qanûnabingehîn de. Rêzeêrişên rastgir û nijadperest ên ku li serkoçberên li Almanyayê bi dehsalan e didomin jî neyên ji bîrkirin: êrişa li ser mirovên di Sînagogê de li Halleyê, kuştinênOury Jalloh li Dessau û Burak Bektaş li Berlînê, êrişêndomdar li baregehên nargîle û mizgeftan, kuştin û êrişên NSU, pogromên li Rostock-Lichtenhagen – navên bêdawî ne.Ev çalakîyan hemû encamên sîstemeke ne. Sîstemeke kudewlet – ango Parastina Bingehîn, polîs, daraz û siyaset – toreyên faşîst diparêze, piştgirî dike û, erê, beşek ji wan e. Nijadperestî û bîrdozîyên tunekirinê yên rastgir ne pirsgirêkaçend mirova ne, ne jî tenê dîyardeyên marjînal in.Em berfirehîya çalakîyên nijadperest û rastgir ne tenê di navFRG-ê de dibînin. Em dibînin ku Yekîtiya Ewropa xuşk û birayên me, yên ku neçar dimînin ku ji şer ji bo jîyanek çêtirdirevin, an dixe nav kampan, an jî dihêle ew di Behra Sipî de bimirin. Ji Moriayê heya Hanauê, em ji bîr nakin û nabexşînin!Bîranîn tê wateya guherrandin, bîranîn tê wateya têkoşîn!Di 12 mehên borî de, gelek kesan xwe bi rêxistin kirin û mehbi mehan qurbanên Hanauê bi bîr anîn. Eqreba, heval, yên kudi êrîşê de jiyana xwe ji dest nedane û kesên ku piştgirîyênîşan didin, hatin cem hev û înîsiyatîfa 19 Sibatê Hanau damezrandin. Digel merasîmên bîranînê, înîsîyatîfa 19ê Sibatêû înîsîyatîfa perwerdehîyê ya Ferhat Unvar û komên din ênhevgirtinê ji binî ve çalakîyên hişyarkirinê, perwerde û lêkolînê pêk tînin.
Tevî windahî, birîn û êşê jî, Hanau nîşan da ku em pir in û emji bîr jî nakin. Hanau gelek xwişk û birayên me anî cem hev. Jiber ku li kuderê şîdet, zordarî û dûrxistin hebe, her dem piştgirî, hevgirtin û berxwedan jî hebûye û wê ji vir şunde jîhebe!
Lêbelê, bîranîn ji bîranîna raborîyê zêdetir e. Bîranînçalakîyek kolektîf e ku nîşan dide em tu carî kesî ji bîr nakin, em hevûdu xurt dikin, em têkoşînên berxwedanê diyar dikin û em ji bîranînê bo têkoşînên pêşerojê hêz digirin. Tehdîta jinijadperestîyê berfirehe e û em mecbûr in ku her roj li dijî wêtêkoşîn bikin.
Ev dema, ji her demê girîngtir e ku em piştgirîya fîzîkî nîşanbidin û ji bo hevûdu li meydanê bin. Îsal em nikarin mil bi milbi Eqreba û mexdûrên Hanauê re bin. Lê ew nikare pêşiya mebigire ku em xwişk û birayên xwe bi rêzdarî bi bîr bînin.
Roja înê 19-ê Sibatê werin cihên bîranînê û em jîyana Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Mercedes Kierpacz, Said NesarHashemi, Sedat Gürbüz û Vili Viorel Păun, û hemûmexdûrên şîdeta nijadperest bi bîr bînin.
Cihên bîranînê di 19ê Sibatê de saet 4a de,
Leopoldplatz, Wedding
Rathausplatz, Neukölln
Oranienplatz, Kreuzberg
çalakîya antî-faşîst di 20ê Sibatê de saet 2yan de, S-Bahnhof Hermannstraße
Roja piştî wê rojê li kolanan! Bawerî bi dewletê nayê kirin, jiber vê yekê pêwîst e ku em xwe bi xwe zelalkirin, dad û encaman peyda bikin!

_______________________


فارسی

۱۹ و ۲۰ فوریه ۲۰۲۱ – یک سال پس از هانائو – به یاد بیاوریم! برایش مبارزه کنیم!نوزدهم فوریه اولین سالگرد حمله‌ی نژادپرستانه در هانائو است؛ جایی که فرهات اونوار، گوکهان گولتکین، حمزه کورتویچ، سعید نسارهاشمی، مرسدس کیپپاچ، سعادات گوربوز، کالویان ولکوف، ویلی ویورل‌پون و فاتح ساراچیوغلو توسط یک نژادپرست به قتل رسیدند.یک سال پس از هاناو – و هنوز پرسش‌های بسیاری بی‌پاسخ باقی مانده‌اند. شرایط و زمینه‌ای که قتل‌های نژادپرستانه در آن رخ داده است هنوز به درستی روشن نشده. اقدامات پلیس قبل، هنگام و بعد از شب جنایت به وضوح نشان‌دهنده‌ی عدم شکست مقامات در اعمال وظیفه است. قاتل چگونه در صورتی که پیشتر توسط پلیس شناسایی شده بود، چگونه تواسنته بود چندین مجوز اسلحه دریافت کند؟ و چرا درب‌های خروج اضطراری کمی قبل از حادثه به دستور پلیس بسته شده بود؟ رفتار پلیس، مقامات و سیاستمداران با بستگان و قربانیان خشونت نژادپرستانه آمیزه‌ای بود از جهل، بی‌احترامی و عدم تمایل [به پیگیری]. علاوه بر این، پس از حمله نیز پشتیبانی کافی مالی و روانی وجود نداشت.هانائو همه جا است!یک سال کامل پس از هانائو، نگاه ما به تعدادی «حملات تکی» و «موارد انفرادی» راست‌گرایانه است که در گذشته اتفاق افتاده. قتل ارکان خلف 15 ساله ایزدی در سل در ماه آوریل، مرگ فرهات مایوف در برلین و محمد ادریسی در برمن به واسطه‌ی قوه‌ی قضاییه در ماه ژوئن و کشف گروه‌های گپ‌وگفت راستگرا در پلیس و سازمان حمایت از قانون اساسی در NRW ،MeckPom، زاکسن و برلین طی پاییز. و فراموش نکنیم چندین دهه حملات و تعرضات جناح راست و نژادپرستانه به مهاجران و مهاجرشدگان در سراسر آلمان: حمله به مردم در کنیسه هاله، قتل اوری یالو در دسائو و بوراک بکتاش در برلین، حملات دائمی به شیشه‌بارها و مساجد، قتل ها و حملات NSU، قتل عام در روستوک-لیختنهاگ و …. این لیست بی پایان است.
همه‌ی این اقدامات به طور نظام‌مند انجام می‌شود. نظامی که در آن دولت – شامل سازمان حمایت از قانون اساسی، پلیس، دادگستری و سیاست – از شبکه‌های فاشیستی محافظت و پشتیبانی کرده و حتی بخشی از آن هستند. نژادپرستی و ایدئولوژی‌های راست‌گرایانه‌ی مخرب مشکلی است که افراد زیادی با آن دست‌وپنجه نرم می‌کنند و پدیده‌هایی حاشیه‌ای نیستند.اما نه تنها در داخل آلمان شاهد ساختارهای نژادپرستانه و راست‌گرایانه هستیم، بلکه با این واقعیت مواجهیم که اتحادیه اروپا خواهران و برادران ما را که به امید یک زندگی بهتر مجبور به فرار می‌شوند، در اردوگاه‌هایی محبوس می‌کند تا یا در دریای مدیترانه جان خود را از دست بدهند یا در میان خرابه‌ها زندگی کنند. از موریا تا هاناو هیچ بخشش و هیچ فراموشی نمی‌تواند وجود داشته باشد!!!یادآوری یعنی تغییر، بزرگداشت یعنی جنگیدن!در 12 ماه گذشته بسیاری از اشخاص به سازمان‌دهی پرداخته و هر ماه یاد قربانیان هانااو را زنده نگه داشته‌اند. اقوام، دوستان، بازماندگان و افرادی که در همبستگی هستند گرد هم آمده‌اند و «نهاد ۱۹ فوریه» را بنیان نهاده‌اند. این نهاد علاوه بر بزرگداشت و یادآوری مداوم، به کمک بنیاد آموزشی “Bildungsinitiative Ferhat Unvar” و همچنین سایر گروه‌های همبستگی، یک سال است که به پیوند دادن، آموزش و تحقیقات میدانی می‌پردازند.علیرغم تلفات، زخم‌ها و دردها، هانائو بیانگر این است که ما بسیار هستیم و فراموش نمی‌کنیم. هانائو بسیاری از خواهران و برادران ما را متحد کرده است. زیرا هرجا خشونت، ستم و طرد وجود داشته باشد، همبستگی و مقاومت همیشه بوده و هست!با این حال، بزرگداشت معنایی فراتر از یادآوری گذشته دارد. بزرگداشت یک عمل جمعی است که در آن هرگز فراموش نمی کنیم، در آن یکدیگر را تقویت می‌کنیم، مقاومت می‌کنیم و از آن برای مبارزات آینده نیرو می‌گیریم. تهدید از سمت راست در همه‌جا وجود دارد و ما باید هر روز از نو با آن مبارزه کنیم.اکنون حضور در کنار یکدیگر هم بلحاظ فیزیکی و هم معنوی بسیار مهم است! امسال نمی‌توانیم در کنار خانواده و قربانیان در هاناو باشیم. اما این نمی‌تواند مانع یادآوری احترام‌آمیز نام خواهران و برادرانمان شود.جمعه 19 فوریه به مکان های یادبود بیایید و بگذارید با هم یاد این افراد را زنده نگاه داریم:
Fatih Saraçoğlu – Ferhat Unvar – Gökhan Gültekin – Hamza Kurtović – Kaloyan Velkov – Mercedes Kierpacz – Said Nesar Hashemه – Sedat Gürbüz – Vili Viorel Păun
و همچنین دیگر قربانیان خشونت‌های نژادپرستانه.مکان‌های یادبود در روز ۱۹ فوریه. از ساعت ۱۶:۰۰
Leopoldplatz, Wedding
Rathausplatz, Neukölln
Oranienplatz, Kreuzbergتظاهرات ضد فاشیستی در تاریخ ۲۰.۰۲ ساعت ۱۴ – آغاز در S-Bahnhof Hermannstraßeروز بعد ما در خیابان‌ها با هم ملاقات می‌کنیم! به دولت نمی‌شود اعتماد کرد، برای همین باید خودمان از شفافیت، عدالت و پیامدهای عمل دفاع کنیم!

ANTI-DEPORTATION CAFÉ // LIEFER-KÜFA, Samstag, 20. Februar

von No Border Assembly

Diesen Samstag wird die Liefer-Küfa wieder da sein. Wir hoffen, dass es euch beim letzten Mal gefallen hat und ihr seid herzlich eingeladen, wieder eure Essensbestellung aufzugeben. Menschen, die sich gegen ihre Abschiebung wehren, brauchen Spenden und wir dürfen unsere solidarischen Infrastrukturen nicht aufgeben! Diesen Samstag müsst ihr nicht kochen: wir bringen gerne wieder leckeres veganes Essen zu euch! 🙂

Deutschland schiebt derzeit mehr als vor der Pandemie ab! In den letzten drei Monaten läuft die Abschiebemaschine auf Hochtouren. Wir haben seit November bis Heute 54 Sammelabschiebungen per Charterflug gezählt. Der Kampf gegen Abschiebungen kann nicht aufhören.

WIE FUNKTIONIERT DAS?
Hinterlasst eine Nachricht hier: (Bestellung aufgeben) oder schickt uns eine Email vor Samstag, 13:00 Uhr und teilt uns mit:
1. Holt ihr ab oder wünscht ihr eine Lieferung?
2. Wie viele Portionen dürfen es sein?
3. An welcher Straßenecke möchtet ihr die Lieferung entgegennehmen?
Wir antworten euch mit der Zeit, zu der eure Lieferung ankommt (zwischen 17:30 – 20:30 Uhr).

Wichtige Infos:
– Wir können leider nur nach Neukölln, Kreuzberg oder Friedrichshain liefern
– Die Abholtadresse ist Oranienstraße 45 (Kreuzberg) // bitte bringt eigene Tupperware mit!
– Alle Speisen sind vegan.
– Empfohlene Spende: 5 – 8 € pro Portion

————————————————–

ANTI-DEPORTATION CAFÉ // DELIVERY-KÜFA
Saturday, 20 February

This Saturday, the delivery küfa will be there again. Hope you enjoyed last time and your are very invited to place your food order again. People who fight their deportation need donations and we cannot pause our infrastructures of solidarity! This Saturday, you do not need to cook: we will gladly bring you yummie vegan food again 🙂
Germany is currently deporting more than before the pandemic! In the last three months, the deportation machine is running at full speed. We counted 54 mass deportations by charterflight since November until today. The fight against deportations cannot stop.

HOW DOES IT WORK?
Before Saturday 13:00, leave a message here: (place your order) or send us an email and let us know the following:
1. Pick up yourself or delivery?
2. How many portions?
3. If delivery, which street corner?
We will reply and let you know at which time we will come to deliver (between 17:30 – 20:30).

Important info:
– Delivery is only to Neukölln, Kreuzberg or Friedrichshein
– Pick up address = Oranienstraße 45 (Kreuzberg) // please bring your own tupperware!
– All food is vegan
– Recommended donation €5 – €8 per portion