Parade der Solidarität in Bremen

Arabisch, Dari und Englisch siehe unten…

Es ist still geworden um unsere Situation. Man redet viel über uns, aber nicht mit uns. Man guckt uns auf der Straße komisch an und wechselt die Straßenseite. Mal nennen sie uns Immigranten, mal Flüchtlinge, als ob wir alle gleich wären. Als ob wir keine Menschen wären. Man sagt uns, wir müssen uns anpassen. Wer sich nicht anpasst, fliegt raus. Raus nach Afghanistan, zurück in den Krieg. Den ihre Regierungen in unser Land bringen. Oder raus nach Serbien, Kosovo, Albanien. Da ist ja nicht mal Krieg, sagen sie. Dass wir dort nicht leben können, dass wir Gründe haben, wollen sie nicht wissen. Vielleicht auch bald raus nach Syrien?

Sie bauen nur noch teure Wohnungen, die wir uns wie so viele nicht
leisten können. Sie sagen, wir sollen noch ein bisschen warten. Und uns anstrengen. Dann klappt das schon. Mit der Integration. Wir strengen uns an, Sprachkurs, Schichtdienst, die Kinder zu Hause, Mindestlohn, Zeitarbeit. Dürfen wir deshalb hier sein?

Ihre Polizei kontrolliert uns. Tag für Tag. Nacht für Nacht. Weil wir
anders aussehen. Weil wir schwarze Haare haben? Wir sind eine Gefahr, sagen viele. Viele glauben es. Man kann das hier sogar wählen! Viel zu viele tun es.

Doch wir sind die glücklich Überlebenden. Die, die es geschafft haben. Viel zu viele schaffen es nicht. Hungern in Lagern in Libyen, die sie bezahlt haben, Scheitern an ihren Zäunen, versuchen es über das Meer. Deshalb wollen sie noch höhere Zäune bauen, noch weiter im Süden. Dafür gibt es Geld. Für günstige Wohnungen nicht, sagen sie. Oder für mehr Kindergärten. Für unsere, eure, alle Kinder.

Doch wir sind viele. Und nicht alleine. Viele wollen verstehen, viele
wollen helfen. Doch wir wollen keine Hilfe, kein Charity-Event. Wir
wollen Solidarität! Wir wollen, dass alle die gleichen Rechte haben. Wir stehen für das Recht zu bleiben. Wir wollen dass niemand klein gemacht wird wie beim Jobcenter oder bei der Polizei. Dass Geld da ist für die Bedürfnisse aller und nicht für ihre Waffen und Profite.

Deshalb kommen wir zusammen. Deshalb zeigen wir uns. Zeigen unseren Willen und unsere Ideen für ein ganz anderes Zusammenleben!

اعلامیه!
از طرف مهاجرین برمن
همه سکوت کرده اند و کسی دیگر درباره شرایط مان حرف نمیزنند . در خیابان ها دید دیگری نسبت به ما دارند و وقتی مارا می بینند مسیرشان را تغییر می دهند .گاهی ما را پناهنده و گاهی مهاجر خطاب میکنند . به ما میگویند که باید خود را وفق دهیم و کسی که توان این را نداشته باشد باید برگردد به افغانستان به کشوری که هنوز جنگ است . جنگی که حکومت های شما اغاز کرده اند. می گویند برگردید به آلبانی ، چرا که آنجا جنگی نیست ، اما ما برای ماندن دلیل داریم و شرایط زندگی در این کشور مساعد نیست آیا این را نمیخواهند بدانند ؟ و یا حتی شاید در آینده باید به سوریه برگردیم .

علیرقم کار شیفتی حداقل مزد را دریافت میکنیم. مشکلات زیاد در مسیر ادغام در جامعه داریم. کلاس های زبان ، آیا به این دلایل اجازه ماندن داریم ؟ پلیس هر روز و همیشه به خاطر ظاهر متفاوت مان ما را کنترل میکند ، آیا بخاطر موی سیاه مان باید همیشه کنترل شویم ؟

ما خوش شانس بوده ایم که توانستیم مرزهای پر خطر را پشت سر بگذرانیم ، اما در ان سوی مرزها ، در پشت حصارهای ادوگاههای لیبی هر روز گرسنگی را تحمل میکنند و سعی میکنند از مرزها و حصارها عبور کنند . اما مرزها و حصارهای بلندتری ساخته میشوند . برای بستن مرزها و بلندتر کردن حصارها هزینه میکنند و میگویند شرایط برای ایجاد زندگی بهتر ممکن نیست .

ما تنها نیستیم ، همه با هم هستیم . خیلی ها از شرایطی که امروزه به عنوان یک مهاجر در آلمان هستیم را درک میکنند و میخواهند کمک مان کنند ، اما ما کمک نمیخواهیم . اعانه نمی خواهیم . چیزی که ما به آن نیاز داریم همبستگی هست، ما خواهان حقوق برابر هستیم . ما نمی خواهیم که در جاب سنتر تحقیر شویم ، ما نمی خواهیم توسط پلیس تحقیر شویم .

موكب التضامن

هدأت الأمور حول أوضاعنا. يتحدث الناس كثيراً عنا, ولكن ليس معنا. الناس ينظرون إلينا
بشكل غريب في الشارع ويغيرون الطرف عندما يروننا. مرة يسموننا مهاجرين، مرة لاجئين، وكأننا جميعا نفس الشيء وكأننا لسنا ببشر. يقولون لنا انه يجب علينا أن نتكيف مع الوضع ومن
لا يلائمه ذلك عليه الرحيل. الرحيل الى افغانستان, رجوعاً إلى الحرب. الحرب التي تجلبها حكوماتكم إلى بلداننا. أو خارجا الى صربيا, كوسوفو, وألبانيا. هناك لايوجد حرب هكذا يقولون. وكونه أننا لانستطيع العيش هناك لأسباب نملكها, لايريدون أن يعرفوا ذلك. ومن يعلم من الممكن قريبا أيضا الترحيل عودةً إلى الحرب في سوريا.

أنهم لا يبنون سوى شقق غالية. التي لانستطيع تحمل تكاليفها كما الكثيرين. يقولون اننا يجب ان ننتظر قليلا. وان نبذل الجهد ولكننا نعمل بجد على كورسات اللغة وورديات العمل والأطفال في المنزل. عمل بالأجر المحدود وعمل متقطع. ومن أجل كل هذا يسمح لنا بالبقاء هنا!

دوريات الشرطة تقوم بطلب اوراقنا وتفتيشنا, يوماٌ بيوم وليلة بليلة. لأن شكلنا مختلف. لأنه لدينا شعراً أسود؟ نشكل عليهم خطراً. كثيرين يصدقون ذلك وهنا أيضاً يستطيع الناس انتخاب ذلك, وهو مايقوم به الكثيرون.

ولكن نحن الناجين السعداء. الذين نجحوا بالوصول. حيث الكثيرون لايملكون ذلك. وليس أمامهم سوى التجويع في مخيمات ليبيا, التي تدفع حكوماتكم لها. وما فشل على أسوارها, يحاولون
تحقيقه في البحر. لهذا يريدون بناء جدارناً أعلى, بعيداً في الجنوب. هذا فقط ما تتوفر له الأموال, ولكن ليس هناك مال لشقق رخيصة كما يقولون. أو من أجل المزيد من حضانات الأطفال. لأطفالنا وأطفالكم وجميع الأطفال.

ولكننا كثيرون. ولسنا وحيدون. الكثيرين يريدون الفهم ويودون المساعدة. ولكننا لانريد المساعدة, لانرغب بأنشطة خيرية. نحن نريد التضامن! نحن نريد أن يكون للجميع نفس الحقوق. نقف يداً بيد مع حق البقاء هنا. لانريد أن يتم تصغير أحد سواءاً لدى مكتب العمل أو عند الشرطة. أن يكون المال متوفر لاحتياجات الجميع وليس من أجل السلاح والأرباح.

من أجل كل ذلك نريد أن نجتمع سويةً. ولهذا نريهم هنا أنفسنا. نريهم إرادتنا وأفكارنا من أجل نوع آخر من العيش المشترك.

No one talks about our situation. People talk a lot about us, but not with us. You might look us strange and change to the opposite street. Sometimes they call us immigrants, sometimes refugees, but always pejoratively. As if we are not humans. We are told we have to adapt. Whoever does not, can fly out. Out to Afghanistan, back to the war. A war your democratic government has brought upon our lives. Or out to Serbia, Kosovo, Albania. There is not even a war there, they say. Next it will be ‘Go back to Syria’.

They build expensive apartments that we, and like many, cannot afford. They say, we should wait a little longer. Put some effort. Then it will work. With the integration. We are diligent on the language-course, work, children at home, minimum wage and zero job-security. Now can we please stay?

Your police are controlling us. Day after day, Night after night. Because we look different. Because we have black hair? We are a danger, experts say. Many believe it. You can choose to do so too. There are already too many who do.

Yet, we are the happy survivors. The ones who made it. Too many do not succeed. Starving in Libyan concentration camps, paid for their failure at their fences, to try it over the sea. That is why they want to build even higher fences, even further south. For that there is plenty of money. But not for cheap apartments, they say. Or for more Kindergartens. For all our children.

But we are many. And not alone. Many want to understand, many want to help. But we do not want any help, no charity event. We want solidarity! We want everyone to have the same rights. We stand for the right to stay. We do not want anyone to be humiliated by the likes of Job Center or the police. That money is there for the needs of all and not for their weapons and profits.

That is why we come together. That is why we show ourselves. Show our will and our ideas for a completely different living together!

Erste Demonstration für die Einheit der Flüchtlings-Community in Apolda

Stoppt die Abschiebungen und stoppt das Dublin-Abkommen! Für Bewegungsfreiheit!
Bringt die Flüchltlinge zurück!


Datum: 2. Dezember 2017 Zeit: 14:00 Uhr Ort: Bahnhof Apolda
Wir, die Flüchtlinge in Apolda und in Thüringen, fordern unbedingten Respekt für unsere verfassungsgemäßig garantierten Rechte auf Menschenwürde. Diese Rechte beinhalten unser Recht auf sicheren Aufenthalt, Sicherheit, das Recht zu arbeiten, das Recht auf privaten und menschenwürdigen Wohnraum hier in Apolda und wo auch immer wir uns entscheiden, leben zu wollen.

Wir sind Flüchtlinge vom Heim Auf dem Angenspanne 3, 99510 Apolda, in welchem mehr als 250 Flüchtlinge leben. Viele Flüchtlinge sind in dem Heim bzw. Lager seit mehr als 3, bis hin zu 16 Jahren isoliert, ohne Perspektive, viele haben Abschiebungsandrohungen erhalten, einige wurden ohne Ankündigung abgeschoben. All das ist traurig.

Wir fordern die Anerkennung unserer Asylanträge, mittels derer wir uns bemühen, internationalen Schutz vor Verfolgung in unseren Heimatländern zu erhalten. Eine Verfolgung, die von der zweifelhaften Zusammenarbeit westlicher Regierungen mit den Tyrannen und Marionetten, die sie in unseren Ländern eingesetzt haben, begünstigt wird. Wir weigern uns, die fehlerbehafteten Entscheidungen über unsere Anträge durch das Bundesministerium für Aysl, Migration und Flucht (BAMF) in Thüringen zu akzeptieren. Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass das BAMF Angestellte einsetzt, die mit Diktatoren und unterdrückerischen Regimen in Asien zusammenarbeiten, um die Anerkennung der Asylanträge verfolgter Flüchtlinge beispielsweise aus Kambodscha in Deutschland zu vereiteln. In solchen Fällen ist das Bearbeitungsverfahren der Asylanträge kompromittiert und unterwandert und die Flüchtlinge sind weiterhin in Gefahr. Das muss ein Ende nehmen.

Wir protestieren dagegen und fordern ein unverzügliches Ende der geplanten Abschiebungen inklusive der zweifelhaften sogenannten Dublin-Abschiebungen!

Wir fordern das unverzügliche Ende der erzwungenen und zynischen „freiwilligen“ Rückkehr von Flüchtlingen in Länder, in denen ihre Sicherheit nicht gewährleistet werden kann.

Soppt den Terror und die Todesfälle an den EU-Außengrenzen und im Mittelmehr. Stoppt die neue Sklaverei und Folter afrikanischer Flüchtlinge, die eure Politik in Libyen und an euren Grenzen befördert, die immer weiter außerhalb des europäischen Territoriums verlagert werden.

Mehrere afrikanische Länder wurden durch korrupte und böswillige Verträge, die die EU ihnen aufgezwungen hat, in Internierungslager der EU verwandelt. All das, während die EU, angeführt von Deutschland, ihre schamlose Ausbeutung dieser Länder fortsetzt. Sie zerstören unsere Länder und unser Leben und verschlimmern damit unsere Fluchtgründe. Wir sind auch Menschen und haben das Recht auf ein würdevolles Leben. Das ist unsere Forderung und sie ist UNVERHANDELBAR!!! Wir werden es erleben.

Stoppt das Verbrechen der Familientrennung. Wir fordern unser Recht auf Familienzusammenführung ein. Wenn euch eure Familien hier in Europa so wichtig sind, umso wichtiger sind uns unsere.

Wir, die Flüchtlings-Community in Apolda/Thüringen, laden euch, die Flüchtlinge und Aktivist_innen, politische Bewegungen und Gruppen, Freund_innen und Unterstützer_innen dazu ein, an unserer Demonstration und unseren Protesten teilzunehmen. Wir brauchen eure Solidarität, während wir unseren Kampf gegen das koloniale Unrecht fortsetzen und die deutsche Deportationskultur, basierend auf Isolation und Ausschluss, Erniedrigung, Einschüchterung und Misshandlung der Flüchtlinge, bloßstellen.

Wir werden Abschiebungen als Norm nicht anerkennen und und kämpfen gegen Abschiebungsdrohungen, Rassismus, Diskriminierung und die Unterdrückung der Flüchtlinge in Apolda.

Zu lange hat die Welt über die Versklavung der Afrikaner_innen in der Vergangenheit geschwiegen. Schweigt nicht angesichts der menschenunwürdigen Behandlung der Flüchlinge durch die westeuropäischen Abschieberegime. Nein! Wir können heute nicht weiter schweigen!

Wir sind entschlossen, bis zum Ende zu protestieren: Gegen die menschenunwürdige Behandlung der Flüchtlinge in Apolda durch die Kommunalbehörden des Auswärtigen Amts, die Polizei, die Security und den Service in den Lagern, die soziale Arbeit in den Lagern Apoldas.

Spendet und engagiert euch in Solidarität mit der Bewegung der Flüchtlings-Community!
Kontoinhaberin: The VOICE
Betreff: “Unity-Protest”
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

Kontakte in Apolda:
Dr. Aghayev Magsud, Tel.: 017622394162 |Mohammed Ahsan, Tel.: 0173 1436248

Kontakte in Jena:
Jena: Miloud L. Cherif, Tel.: 0176 32360839

Organisiert von der Thüringer Flüchtlings-Community in Apolda und Jena
The VOICE Refugee Forum Jena

Soutien à Lamin et aux victimes de violences policières en Suisse

“Ils m’ont arrêté dans la rue, m’ont demandé de monter dans leur bus, m’ont menotté, ont fermé les fenêtres pour que personne ne puisse me voir ou m’entendre, il m’ont battu sans raison. Ensuite, ils m’ont amené dans un endroit éloigné que je ne connaissais pas et m’ont laissé là.”

Nous nous soulevons pour notre frère qui est décédé.

Dans la nuit du 24 octobre 2017 Lamin Fatty, âgé de 23 ans est décédé dans les locaux de la gendarmerie de Lausanne.
Le 7 octobre 2017, un homme noir réfugié a été tué au Tessin par les balles de la police.
Il y a un an, Hervé Madundu a été descendu à Bex par la police.

Chacun d’entre nous aurait pu être à leur place.

Nous ne voulons pas attendre de savoir qui sera le prochain à mourir dans leurs mains.

Les violences policières sont de plus en plus fréquentes contre les noirs et les immigrés.
Les violences policière contre les noirs dans les rues et dans les locaux de la police doivent cesser immédiatement.
La police doit arrêter de nous battre et de prendre notre argent.

Nous avons besoin de nous déplacer librement.Nous avons besoin que l’on respecte notre humanité.

Nous demandons à ce que la famille et les proches puissent avoir accès au corps de Lamin, que les autorités cessent de bloquer l’accès à l’enquête et que justice soit faite pour Lamin.

Arrêtez de nous mettre sous pression
Arrêter de nous violenter
Arrêtez de nous tuer

Venez manifester pacifiquement avec nous mercredi 1er novembre à 17h à la place de la Riponne.

Soutenu par:
AFU – Association Féministe UNIL
Allianz Gegen Racial Profiling
À Qui Le Tour
Bla*sh
Collectif Afro-Swiss
Collectif Faites des Vagues
Collectif R
Collectif Sans-Retour
Droit de rester pour tou-te-s
Groupe Regard Critique UNIL
l’Amar
Perce-Frontières
Sankofa -Platform for People of African Heritage
Sleep-In
SolidaritéS Vaud
SUD Étudiant.e.s et Précaires

“Last time I was sleeping on a wall next to Ouchy, police on bicycle draw me back from the wall and throw tear gas in my sleeping bag, on my face.”

“They stop me in the street, ask me to come inside their bus, put handcuffs on my hands, they closed its windows in order that nobody could see or hear me, they beat me badly without no reason. After this they brought me to a place I didn’t know and drop me there.”

We are standing for our brother that passed away.
In the night of the 24th October 2017, Lamin Fatty passed away at the age of 23 in between the walls of the police station of Lausanne.
On the 7th October 2017, a black man was killed in Ticino under the bullets of the police.
Last year Herve Madundu was shot down by the police, in Bex.

Each and every one of us could have been victims of their own cases.
We don’t want to wait to know who will be the next one to die in their hands.
Police brutality is increasing against blacks and immigrants.
Police brutality on black people in the streets and in the police stations has to stop, now.
Police have to stop to beat us and to take our money.

We need free movement and the respect of our basic humanity.

We ask the autorithies to let the family and friends see Lamin. We ask that the authorities stop blockinf the access to the investigation. We ask justice for Lamin.

Supported by:
AFU – Association Féministe UNIL
Allianz Gegen Racial Profiling
À Qui Le Tour
Bla*sh
Collectif Afro-Swiss
Collectif Faites des Vagues
Collectif R
Collectif Sans-Retour
Droit de rester pour tou-te-s
Groupe Regard Critique UNIL
l’Amar
Perce-Frontières
Sankofa -Platform for People of African Heritage
Sleep-In
SolidaritéS Vaud
SUD Étudiant.e.s et Précaires

PRESS RELEASE � 29.10.2017 (Lausanne)
Lamin, died in the hands of the police because he was black
He came from Gambia and had left his life there to try building a new
one and getting medical care. It is in a cell of the police center of
Bl�cherette in Lausanne that Lamin died, left alone, on the october
24th. He was 23 years old.
We met Lamin before, we knew he was
sick and he has just left the hospital after undergoing a serious brain
surgery from which he had a visible scar on his skull. The population
office (SPOP-in charge of deportation) was aware of his situation and
knew that Lamine needed regular medical controls and that he was unable
to travel at that time.
Without having committed any crimes,
Lamin was arrested at Lausanne station by border guards, real
��cowboys�� who act in a total opacity and are regularly using force,
undermining the freedom and integrity of people
.
Lamin was
black, considered illegal, despise his inscription in the population
office (SPOP) and the asylum seekers assistance institution (EVAM). He
was part of this ��deportable�� category of people, volontarily isolated
from the rest of the population and victim of police violence on a
daily basis, which is considered as normal�toward � non-white��
individuals.
According to the little informations we have, Lamin
was taken by the police to the emergency services of CHUV (hospital)
after loosing consciousness and, no one in CHUV opposed to his
incarceration back to police station of Blecherette after examination.
It is surprizing, as we all know he was recently hospitalized for
serious health reasons�! Where is the coherence in medical officials who
provided important health care to Lamin and who, at the other hand,
gave a green light for his detention and expulsion�?
His death
gave place to a brief information from the police, picked up by the
medias, but presenting surprizing contradictions and aiming to
criminalize Lamin.
No, Lamin was not just in violation of
foreign law, he was receiving emergency help from the state and was in
possession of the attestation of it, issued by SPOP. He was hosted in a
EVAM center and was then available to the autorities at all times.
No, Lamin was not to be deported to Lucerne Canton. He had been
assigned to Canton of Vaud and registered at the SPOP as his papers
attested.
No, Lamin was not isolated, he had friends here and he
was in contact with some collective organizations fighting for
immigrants rights.
What really happened to Lamin between Sunday and Tuesday�? Too many unspoken words, contradictions, silences around his death.
Is it because � he�was just an illegal immigrant��,�Madam Procuror?
Why did you delay the recognition of the corpe�until Monday without any explanation?
According to today’s statement by the Procuror, the border guards would
have mistaken him with another person, which they had only realized on
Friday�! If that is true, that emphasizes the way police (border guards,
canton police, etc) commits constant negligence, bad treatments and
abuses on black people or ��people without the right paper��, with
serious consquences that can lead to death. Lamin had a document with
him attesting that he had been assigned to Canton of Vaud and was
presenting visible health problem. How could he have been mistaken for
someone to be deported in Lucerne and moreover, how could he not have
bee subjected to any precaution related to his health�!
Clearly
he has not been heard and his individual situation was not considered�:
all this because his words did not hold the same value as any other
citizen who can claim his rights in the eyes of police.
We demand now that the veil be lifted on all those shadows�!
Because everything is incomprehensible and scandalous in his interpellation and in his death.
Because this is really a sadly emblematic case of the treatment
reserved to immigrants in ��irregular situation�� and of the lack of
attention given to them
Because this is showing the absurdity of the criminalization of non-authorized stay
Because the word ��illegal�� is not harmless�: it produces and spreads a
message that this category of people are ��sub-citizens��, without
rights and upon whom the autorities have all rights�!
Because violence against immigrants, and especially against black people, is still invisible, trivialized and without limits..
Because illegal immigrants� life matters. Asylum seekers�s life, rejected on not, matters. Black people life�s matter�!
We demand a public debate on police violence so that the autorities
have to come out from the shadow and impunity in which they operate in a
total indifference.
To say goodbye to Lamin, to show solidarity
with his family and relatives, to show solidarity with every other black
and immigrant people whatever their permit, who have been victims of
police violence�:
We call for protest
(authorized demonstration, anyone can come, no matter ��illegal�� or not)
Wednesday november 1th, 17pm, Place de la Riponne, Lausanne

Collectif R

Demonstration at Cameroon Embassy in Berlin

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS