Workshop: Countering the state’s divisive tactics

Join us for two days of discussions that aim to develop our understanding of tactics the state uses to disrupt social movements [21/01] and what we can do to repair trust, restore solidarity, and make our movements resilient against them [22/01].

Both events will start with input from a comrade who was part of the OPlatz occupation where tactics such as negotiations, the spreading of harmful rumors, and rhetoric about legitimacy were used by the state to weaken the movement. Afterwards, we plan to continue reflecting on these topics in break-out groups and an open assembly.

The events will take place at New Yorck im Bethanien and will start at 11:00. The input and discussions will be in English.

https://radar.squat.net/en/node/427132
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https://radar.squat.net/en/node/427133

BLEIBERECHT FÜR ALLE

– statt Chancenfalle!

Statement der Kampagne „BLEIBERECHT FÜR ALLE statt Chancenfalle!“

von Netzwerk der Kampagne “BLEIBERECHT FÜR ALLE – statt Chancenfalle!”

English here

Français ici

Die Bundesregierung plant bis Ende 2023 in insgesamt vier Gesetzespaketen ihre migrations- und flüchtlingspolitischen Versprechungen des Koalitionsvertrags von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP umzusetzen. Am 6.7.2022 hat das Bundeskabinett das erste dieser sogenannten Migrationspakete beschlossen. Ein Gesetz soll den Zugang zum Bleiberecht für lange in Deutschland lebende geduldete Geflüchtete erleichtern und die Praxis der Kettenduldungen beenden. Aber, wenn der Gesetzentwurf der Bundesregierung so wie er jetzt ist verabschiedet wird, werden viele – genau wie bisher – keine Chance auf ein Aufentshaltsrecht haben.

Denn der Gesetzentwurf schließt Flüchtlinge wegen kleinster Straftaten, die bei anderen Bürger*innen noch nicht einmal in ein polizeiliches Führungszeugnis kämen, vom „Chancen-Aufenthaltsrecht“ aus. Auch Flüchtlinge, denen die Behörden unterstellen, dass sie absichtlich keine Dokumente zur „Identitätsklärung“ besorgt haben, werden vom „Chancen-Aufenthaltsrecht“ ausgeschlossen.

Und auch für Jugendliche und junge Erwachsene bleiben die Verbesserungen zu klein: Kinder bis 14 Jahren und ihre Familien bleiben weiterhin pauschal von den Bleiberechtsregelungen ausgeschlossen. Sie müssen weiter mit rechtlichen Teilhabehindernissen und der Angst vor einer Abschiebung leben. Aus den bisherigen Bleiberechtsregelungen geblieben sind auch die hohen Anforderungen an „Schulerfolg“, die die besondere Situation geflüchteter junger Menschen kaum berücksichtigen.

Echte Chancen sehen anders aus. Deshalb fordern wir von den Gesetzgeber*innen ein ECHTES CHANCEN-AUFENTHALTSRECHT FÜR ALLE und zwar JETZT!

Echte Chancen passen nicht zu diskriminierenden Ausschlussgründen.

Denn die Ausschlussgründe liefern Schutzsuchende der Behördenwillkür aus: An einigen Orten gelten Asylsuchende nur wegen des Verstoßes gegen die Passpflicht bereits als Straftäter*innen – an anderen Orten wird die Einreise ohne Pass weniger kriminalisiert.
Die Verknüpfung von Strafrecht mit Aufenthaltsrecht ist grundsätzlich diskriminierend und verstößt gegen Rechtsstaatsprinzipien. Während für deutsche Bürger*innen das Strafsystem einen neuen Anfang ermöglicht, werden bei Ausländer*innen kleinste und verjährte Straftaten aus der Ausländerakte nie gelöscht und können lebenslang aufenthaltsrechtliche Konsequenzen haben. So werden Migrant*innen und Asylsuchende immer mehrfach bestraft und kontrolliert.

  • Strafrecht und Ausländerrecht müssen grundsätzlich getrennt werden und die Kriminalisierung von Migration abgeschafft werden. Auch die Überwachung von Migrant*innen (§87 AufenthaltsG) muss abgeschafft werden.

Echte Chancen dürfen nicht vom Pass oder anderen Dokumenten abhängen.

Die Ausländerbehörden gehen oft willkürlich mit der Frage um, ob jemand seine Identität ausreichend geklärt hat. Oft unterstellen sie, dass Schutzsuchende aus Angst vor der Abschiebung ihre Identität verschweigen, obwohl viele Asylsuchende einfach keine Dokumente besorgen können, die ihre Identität beweisen.

Im deutschen Aufenthaltsrecht gilt grundsätzlich: Papiere sind wichtiger als Menschen. Mit diesem Prinzip blockieren die Behörden den Familiennachzug, verhindern Ehen und Partnerschaften, verschleppen die Aufnahme von afghanischen Ortskräften und trennen Familien durch Abschiebungen. Diese Pflicht Dokumente einzureichen, die den hohen Anforderungen der deutschen Behörden genügen, nimmt vielen Menschen ihre Lebenschancen. Und oft nicht nur ihnen sondern auch ihren Familien, die auf ihre Unterstützung warten.

  • Die Anforderungen an Dokumente müssen an die Realitäten von Flucht angepasst werden.

Echte Chancen sind keine Falle.

Laut Gesetzentwurf sind alle Schutzsuchenden, die es nicht schaffen innerhalb von einem Jahr alle Anforderungen für eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis zu erfüllen, mehr als zuvor von Abschiebung bedroht. Denn nun haben sie den Ausländerbehörden Dokumente zu ihrer „Identitätsklärung“ gegeben, die für ihre Abschiebung benutzt werden können.

  • Abschiebungen sind Menschenrechtsverletzungen und müssen abgeschafft werden.

Echte Chancen müssen realisierbar sein.

Das Leben mit Duldung bedeutet jahrelange Ausgrenzung, oft erzwungene Untätigkeit und Perspektivlosigkeit. Das hinterlässt psychologische Spuren. Wie sollen Geduldete nun innerhalb von 12 Monaten eine Arbeit finden und Deutsch lernen?

  • Ein „Chancen-Aufenthaltsrecht“ soll für drei Jahre erteilt werden, um genug Zeit bereitzustellen sich neue Perspektiven zu erarbeiten.
  • Außerdem müssen alle Geduldeten umfassend von den Behörden über ihre Möglichkeiten informiert werden und es soll flächendeckend staatlich finanzierte unabhängige Beratung angeboten werden.
  • Grundsätzlich müssen Bleiberechtsregelungen weg von der Vorstellung einer „guten Integration“. Sie ist zu eng für eine inklusive und pluralistische Gesellschaft. Die Arten, in dieser Gesellschaft anzukommen, sich zu engagieren und einzubringen sind so vielfältig wie die Menschen, die hier leben. Die Möglichkeit zur Teilhabe und Mitbestimmung in einer Gesellschaft darf nicht allein von Leistung abhängig gemacht werden. Die Trennung von Migrat*innen und dem Zweck der Migration soll aufgehoben werden. Alle Aufenthaltstitel sollen für jeden Menschen zugänglich sein.

Echte Chancen ermöglichen Teilhabe, statt sie zu verhindern.

Während die Chance auf einen gesicherten Aufenthalt davon abhängt, ob geflüchtete Menschen Arbeit oder eine Ausbildung finden, wird vielen Menschen genau das in Deutschland verboten. Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag versprochen, die Arbeits- und Ausbildungsverbote abzuschaffen – im aktuellen Gesetzentwurf ist dazu aber nichts zu finden. So machen die Gesetze Teilhabe an der Gesellschaft und damit eine sogenannte „Integration“ unmöglich.

  • Wir brauchen Arbeits- und Ausbildungserlaubnisse für alle.

Echte Chancen müssen auch für die Familien gelten.

Jahrelange Wartezeiten auf Termine bei den deutschen Botschaften und auf die Bearbeitung von Visumanträgen für den Familiennachzug, das Festhalten an der A1 Sprachprüfung, Forderungen nach Dokumenten, die schwer oder gar nicht zu beschaffen sind… Die deutschen Botschaften blockieren Familienzusammenführungen, auch wenn theoretisch ein Rechtsanspruch besteht.

  • Die Bariere der A 1 Prüfung im Ausland muss endlich abgeschafft werden. Außerdem brauchen wir unbürokratische und schnelle Online-Visaverfahren, die Anerkennung alternativer Nachweise der Familienzusammengehörigkeit und einen über die Kernfamilie hinausgehenden Familienbegriff.

Echte Chancen sind bedingungslos.

Wir wollen ein stichtagsunabhängiges „Chancen-Aufenthaltsrecht“ für alle, die bereits in Deutschland leben, auch für diejenigen, die vor Jahren aus Angst vor Abschiebung untergetaucht sind oder aus anderen Gründen illegalisiert leben. Denn sie alle leben und arbeiten in Deutschland und ihre Situation ohne Papiere macht sie ausbeutbar und verletzlich.

Über uns, das Kampagnennetzwerk

Wir sind ein neu gegründetes Netzwerk von (flüchtlings-)politischen Initiativen, Gruppen, Organisationen,Vereinen und Einzelpersonen, die sich in antirassistischen Aktionen in Berlin und Brandenburg kennengelernt haben.

Aktuell dabei sind:

Allmende e.V., Bantabaa e.V., Barnim für Alle, Berliner Gruppe Sea-Eye e.V. , BumF – Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V.Die Urbane. Eine HipHop Partei,  Ende Gelände BerlinFlüchtlingsrat BrandenburgFrauenkreise Berlin, Initiative ZusammenLeben e.V., Jugendliche ohne GrenzenKontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V.Migrationsrat BerlinNo Border AssemblyRefugees with AttitudesSeebrückeWearebornfree! Empowerment Radio (We!R), We’ll Come United Berlin-Brandenburg, Women in Exile & Friends.

Wir greifen den Begriff „Chancen-Aufenthaltsrecht“ der Bundesregierung auf und informieren Gesetzgeber*innen und die Öffentlichkeit darüber, was wir aus der Perspektiven von Betroffenen, von Fachorganisationen und solidarischen (flüchtlings-)politischen Initiativen unter echten Chancen verstehen. Außerdem wollen wir auch die weiteren Migrationspakete der Bundesregierung kritisch kommentieren. Wir entwickeln unsere Positionen und Forderungen geminsam im Netzwerk weiter und werden damit auf die jeweiligen Gesetzentwürfe reagieren.

Wir freuen uns über alle, die unsere Positionen teilen und in der Kampagne mitmachen wollen.

Schick uns einfach eine Mail!

Angela Davis speaks at Oranienplatz 06.10.2022 “O-Platz wird 10 – Baustelle Migration” 

International Women* Space is pleased to share with you Angela Davis’ speech at Oranienplatz during the arts and culture festival “O-Platz wird 10 – Baustelle Migration” commemorating 10 years of refugee and migrant occupations of O-Platz and the Gerhart-Hauptmann Schule in Berlin Kreuzberg.

Angela Davis at Oranienplatz, Berlin

Angela Davis is a political activist, philosopher, academic, scholar, author and above all a revolutionary! When we thought about how we would like to mark the 10 years anniversary of the occupation of O-Platz and the start of our movement, we had the courage to dream of having Angela speak to us, many of us at O-Platz. And because dreaming is free, we went ahead and asked her, and, to our joy, she accepted our invitation.

The speech documented in this video is a lesson on the vestiges of colonialism and enslavement, and a reminder of women*’s power and leadership in struggles around the world. It is a speech about hope and our role as activists in transmitting hope, and it is also a speech about about freedom.

As Angela Davis says, remembering the song “Freedom is a constant struggle”, which is a freedom song that was repeatedly sung in the southern United States during the twentieth century freedom movement.

Directed / Subtitles: Denise Garcia Bergt
Produced: Lica Stein
Cameras: Thomas Macholz / Hoda Taheri
Drone: Marco Heinig
Audio: Tsvetelina Valkova
Edit / Post production: Johnny Welch
Music: Carmel Zoum

THIS VIDEO IS ALSO ON > VIMEO,

Pressekonferenz und Rede mit Special Guest Angela Davis

Liebe IWS Unterstützer*innen, Freund*innen und Nachbar*innen, 

morgen, am 06.10. 2022 wird Angela Davis im Rahmen des Kunstfestivals “OPlatz wird 10” 

  • um 10 Uhr gemeinsam mit den Aktivistinnen Jennifer Kamau und Napuli Langa sowie dem Aktivisten Adam Baher eine Pressekonferenz abhalten. Diese Veranstaltung wird aufgrund der Raumkapazität nur für geladene Presse und enge Verbündete stattfinden. Wir werden die Pressekonferenz in Kooperation mit dem Community Radiosender Refugee Worldwide und Radio Berlin International streamen, sodass alle – wenn auch nicht direkt vor Ort – teilnehmen können. 

Den Link werden wir auf unserer Webseite und auf unseren Social Media-Kanälen teilen.

Wir haben den Oranienplatz bewusst als Ort für die Pressekonferenz gewählt, weil das der Ort ist, an dem unsere Bewegung stattgefunden hat und gewachsen ist. Die Presse soll sehen und hören, wer wir sind und was wir fordern! Uns gibt es, wir sind hier!

  • um 18 Uhr laden wir alle herzlich ein, zur Rede von Angela Davis direkt auf dem  Oranienplatz zu kommen und die Errungenschaften des Refugee-Resistance-Movements zu zelebrieren, den Kämpfen zu gedenken und gemeinsam in die Zukunft zu blicken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, kommt einfach rum! Wir freuen uns auf Euch.

Feministische Grüße

Euer IWS Team


Dear IWS supporters, friends and neighbors,

Tomorrow, on 06.10. 2022, Angela Davis will speak at the art festival „OPlatz wird 10″ 

  • at 10 am, together with activists Jennifer Kamau and Napuli Langa and activist Adam Baher. This event will be for invited press and close allies only due to space limitations. We will stream the press conference in cooperation with the community radio Refugee Worldwide and Radio Berlin International.

We will share the link on our website and on our social media.

We deliberately chose Oranienplatz as the location for the press conference because that is where our movement has taken place and grown. The press should see and hear who we are and what we demand! We exist, we are here!

  • at 6pm we invite everyone to come to the speech of Angela Davis directly on Oranienplatz and celebrate the achievements of the Refugee Resistance Movement, commemorate the struggles and look to the future together. Registration is not required, just come around! We look forward to seeing you.

Love, IWS Team

Pressekonferenz und Rede mit Special Guest Angela Davis

Liebe IWS Unterstützer*innen, Freund*innen und Nachbar*innen, 

morgen, am 06.10. 2022 wird Angela Davis im Rahmen des Kunstfestivals “OPlatz wird 10” 

  • um 10 Uhr gemeinsam mit den Aktivistinnen Jennifer Kamau und Napuli Langa sowie dem Aktivisten Adam Baher eine Pressekonferenz abhalten. Diese Veranstaltung wird aufgrund der Raumkapazität nur für geladene Presse und enge Verbündete stattfinden. Wir werden die Pressekonferenz in Kooperation mit dem Community Radiosender Refugee Worldwide und Radio Berlin International streamen, sodass alle – wenn auch nicht direkt vor Ort – teilnehmen können. 

Den Link werden wir auf unserer Webseite und auf unseren Social Media-Kanälen teilen.

Wir haben den Oranienplatz bewusst als Ort für die Pressekonferenz gewählt, weil das der Ort ist, an dem unsere Bewegung stattgefunden hat und gewachsen ist. Die Presse soll sehen und hören, wer wir sind und was wir fordern! Uns gibt es, wir sind hier!

  • um 18 Uhr laden wir alle herzlich ein, zur Rede von Angela Davis direkt auf dem  Oranienplatz zu kommen und die Errungenschaften des Refugee-Resistance-Movements zu zelebrieren, den Kämpfen zu gedenken und gemeinsam in die Zukunft zu blicken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, kommt einfach rum! Wir freuen uns auf Euch.

Feministische Grüße

Euer IWS Team


Dear IWS supporters, friends and neighbors,

Tomorrow, on 06.10. 2022, Angela Davis will speak at the art festival „OPlatz wird 10″ 

  • at 10 am, together with activists Jennifer Kamau and Napuli Langa and activist Adam Baher. This event will be for invited press and close allies only due to space limitations. We will stream the press conference in cooperation with the community radio Refugee Worldwide and Radio Berlin International.

We will share the link on our website and on our social media.

We deliberately chose Oranienplatz as the location for the press conference because that is where our movement has taken place and grown. The press should see and hear who we are and what we demand! We exist, we are here!

  • at 6pm we invite everyone to come to the speech of Angela Davis directly on Oranienplatz and celebrate the achievements of the Refugee Resistance Movement, commemorate the struggles and look to the future together. Registration is not required, just come around! We look forward to seeing you.

Love, IWS Team

Programme // O-Platz wird 10 – Baustelle Migration

We invite you to celebrate 10 years of the refugee resistance movement, that occupied Oranienplatz and later the Gerhart-Hauptmann-Schule in Ohlauer Straße. To mark this anniversary, we will gather at Oranienplatz from 5.10 – 9.10.2022 to celebrate the history of the refugee movement. There will be panels, concerts, photo exhibitions, art performances, a zine workshop and much more! Angela Davis will also be coming to support our local struggles. We will be posting the entire programme over the next few days on our Instagram account and on oplatz.net. Let’s come together, remember, and fight for the fair treatment of all refugees!

See programme below…. & discover more about the OPlatzBox here.

Wir laden euch ein, die 10-jährige Selbstermächtigungsgeschichte geflüchteter Menschen zu feiern, die in der Besetzung des Oranienplatzes und später dann auch der Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße ihren Höhepunkt fand. Anlässlich dieses Jubiläums versammeln wir uns vom 5.10. – 9.10.2022 auf dem Oranienplatz, um die Geschichte der Geflüchtetenbewegung zu feiern. Es wird spannende Podiumsdiskussionen, Konzerte, Fotoausstellungen, Kunst-Performances, einen Zine-Workshop und vieles mehr geben! Außerdem wird Angela Davis kommen und die Kämpfe vor Ort unterstützen. Das vollständige Programm werden wir in den nächsten Tagen hier auf unserem Instagramkanal und auf oplatz.net veröffentlichen. Lasst uns zusammenkommen, gemeinsam erinnern und für die faire Behandlung aller geflüchteter Menschen kämpfen!

Siehe Programm unten…. & hier mehr über die OPlatzBox erfahren.

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Tuesday, 4th October

18:00 – 20:30 – Infoveranstaltung: Änderung in den Migrations- und Asylgesetzen !! Location: MehringHof – Gneisenaustr. 2a – 10961 Berlin !! > INFOS

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Wednesday, 5th October

10:00 – 15:00 – Schüler*innen Führung

12:00 – 13:00 – Opening Speech

13:00 – 14:00 – Poetry Workshop with Emilene Wopana Mudimu

14:00 – 15:30 – Panel 1: History of the Movement

16:00 – 17:00 – Friedensstatue muss bleiben

16:30 – 17:00 – Legal Corner

17:00 – 18:30 – Panel 2: Racist Police Violence + Abolition

18:30 – 19:00 – Chico César

19:00 – 19:30 – Gizem

19:30 – 20:00 – Amewu

20:00 – 21:00 – String Archestra

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WOPANA

Die (aktuellen) politischen und sozialen Entwicklungen weltweit zeigen, dass es wichtiger denn je ist unter- und miteinander solidarisch zu sein  Doch was bedeutet Solidarität eigentlich und wie können wir diese in den verschiedensten Bereichen wirklich leben? Darüber und das, was euch zu dem Thema beschäftigt, wollen wir uns austauschen und unsere Gedanken in Form von Poetry/kreativem Schreiben festhalten.

Emilene Wopana Mudimu (Instagram: back_is_excellence) ist Sozialpädagogin., Bildungsreferentin, Spoken Word Künstlerin und Moderatorin aus Aachen. Sie leitet das soziokulturelle Jugend- und Medienzentrum KingzCorner (kingzcorner_aachen), wo sie Hip-Hop bezogene kunst- und medienpädagogische Angebote/Projekte initiiert. Seit 2012 ist Emilene Wopana Mudimu in der rassismuskritischen und diskriminierungssensiblen Arbeit tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte: Afro Hair Politics, Dekonstruktion westlicher Schönheitsideale und Politisierung Schwarzer Körper, Colorism, Empowerment-Arbeit mit BI*PoC und Antira-Sensibilisierungstrainings. Mudimu ist eine von 20 Mitautor*innen des Sammelbands “Schwarz wird großgeschrieben”, der im September 2021 im &Töchter Verlag veröffentlicht wurde.

FRIEDENSSTATUE MUSS BLEIBEN

„Die Friedensstatue muss bleiben – gegen koloniale Unterdrückung und andauernde Versuche, uns zum Schweigen zu bringen!“ Ständige Bemühungen der japanischen Botschaft um die Beseitigung der Friedensstatue in Moabit üben Druck auf die deutschen Behörden aus. Obwohl die BVV (Bezirksverordnetenversammlung) am 1. Dezember 2020 und am 18.3. 2021 von dem Bezirksamt den dauerhaften Erhalt der Friedensstatue auffordert, ignoriert das Bezirksamt dies und betreibt den Täterschutz. Die Friedensstatue ist nun von der Entfernung bedroht. Das dürfen wir nicht zulassen! 

Die Friedensstatue muss bleiben, damit sexuelle Gewalt im Kontext von Kolonialismus nicht weiter zu Gunsten der Täter unter den Teppich gekehrt wird! Um dies zu erreichen, wollen wir mit der Kampagne zum Erhalt der Friedensstatue Unterschriften aus unserer Kommune Berlins sammeln. Unsere Position aus Deutschland heraus darf kein gewaltsames Verschweigen reproduzieren!

CHICO CÉSAR

Chico César’s musical style is a fusion of different elements of Música Popular Brasileiras: ranging between funk, reggae, Afro-Brazilian rhythms and Caribbean colourings, he incorporates clever and humorous lyrics. In addition to his sold-out concert at Ballhaus Naunynstraße, he will play the only concert in Berlin with us at O-Platz. Chico César will be accompanied by bassist Ana Karina Sebastião, the guitarist Rodrigo Viana, Julien Agazar on the keys and Simone Sou on the drums. See you there!

Chico Césars Musikstil ist eine Fusion aus verschiedenen Elementen des Música Popular Brasileiras: Zwischen Funk, Reggae, afro-brasilianischen Rhythmen und karibischen Kolorierungen, baut er kluge und humorvolle Texte ein. Neben seinem ausverkauften Konzert im Ballhaus Naunynstraße wird er das einzige Konzert in Berlin bei uns auf dem O-Platz spielen. Begleitet wird Chico César von der Bassistin Ana Karina Sebastião, dem Gitarristen Rodrigo Viana, Julien Agazar an den Keys und Simone Sou am Schlagzeug. See you there!

GIZEM

Ob klassische Arbeiterlieder, Friedenslieder oder Frauenkampflieder – Gizem schafft es immer wieder den alten Klassikern mit ihrer Gitarre und ihrer Stimme junges Leben einzuhauchen und auf eine moderne Art auf vielen Sprachen wiederzugeben.Ihre Leidenschaft für diese Lieder entdeckte die gebürtige Mannheimerin vor vielen Jahren auf den Camps der DIDF-Jugend und begeistert seitdem das Publikum auf jeder Veranstaltung. Doch bei den alten Klassikern bleibt es bei Gizem nicht – gesellschaftskritische moderne Songs sind ebenfalls ein fester Bestandteil ihres Repertoires.

AMEWU

“Liebst du Geld/ Bist du ein Mensch?” is the first question on Amewu’s new album, which translates to “do you love money/are you human?”. Amewu, a Berlin native rapper, has been considered one of Germany’s best and most talented (live) MCs since his debut album “Entwicklungshilfe” – an acclaim he confirmed with “Leidkultur” in 2012. It took ten years until Amewu returns with “Haben und Sein”. Rap, grime, trip-hop, and his quick use of words clarify: There is something at stake here. Amewu speaks about limitless growth and how it affects us, the climate crisis, colonialism, and racism and how all these things are present in our everyday lives. He raps against inequality. “Too many rappers speak too much but think too little,” he raps. He on the other hand thinks a lot. Lucky for us, he speaks nonetheless.”

“Liebst du Geld/ Bist du ein Mensch?« lautet gleich die erste Frage auf dem neuen Album von Amewu. Da ist er wieder, der Berliner Rapper, der seit seinem Debütalbum »Entwicklungshilfe« als einer der besten und talentiertesten (Live-)MCs Deutschlands gilt – ein Status, den er mit »Leidkultur« 2012 noch bestätigte. Zehn Jahre hat es gedauert, bis sich Amewu nun mit »Haben und Sein« zurückmeldet. Rap, Grime und TripHop und viele schnelle Worte, die klarmachen: Hier geht‘s um was. Um grenzenloses Wachstum und was das mit uns macht. Um Klimakrise, Kolonialismus und Rassismus und wo das alles in unserem Alltag vorkommt. Amewu rappt gegen die Ungleichheit. »Viele Rapper reden zu viel, aber sie denken zu wenig«, rappt er. Er denkt dagegen viel. Zum Glück redet er trotzdem.”

STRING ARCHESTRA

The String Archestra is a chamber, string ensemble created in 2016 in Berlin, Germany to empower musicians of color in classical music and to ​recognize composers who have been overlooked in music history because of their​ ethnicity and gender.​

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Thursday, 6th October

10:00 – 15:00 – Schüler*innen Führung

10:00 – 11:00 – Press Conference with Angela Davis **Only for invited/registered press**

11:00 – 12:00 – Slogan Workshop: “Say it loud, say it clear.”  Creating a slogan for O-platz with Die Urbane. Eine HipHop Partei” 

12:00 – 14:00 – Panel 3: BIPOC Climate Justice Movement

14:00 – 16:00 – Panel 4: War and Asylum

16:00 – 17:00 – Bodies we take to the streets: Feminist Documentary !! Location: FSK Kino, Segitzdamm 2,10969 Berlin !! — German with English subtitles, length 60 mins — deutsch mit englischen Untertitel, Länge 60 min

16:00 – 17:00 – Nia2161

 17:00 – 17:30 – Open Mic

18:00 – 19:00 – Angela Davis Speech

19:00 – 20:00 – Carmel Zoum

20:00 – 21:00  – Sound Performance: “Playing the Structures II” by Anike Joyce Sadiq, Judith Hamann, Leo, Nino Bulling (and other lovers)

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ANGELA DAVIS

Seven years ago, Angela Davis visited Berlin to speak to activists who occupied the O-Platz and Gerhart-Hauptmann-Schule. In October 2022, she returns to celebrate our resistance and to continue to support our struggles. The status quo still clearly depicts a reality in which BIPoCs, that have fled are not granted the same rights due to racist structures. 

The last months have once again demonstrated that it is possible to bypass tedious bureaucratic processes and give people the protection they need. Why shouldn’t the same apply to BIPoC and/or Queer people who flee? Therefore, on the 10th anniversary of the occupation of O-Platz, we believe it is important to commemorate the resistance that emerged from the occupation that still resists today. To be heard, we must continue to raise awareness for our struggles loudly and publicly.

Vor 7 Jahren war Angela Davis bereits in Berlin, um mit Aktivist*innen des Refugee Resistance Movements zu sprechen. Am 06.10. kehrt sie zurück nach Berlin, um unseren Widerstand zu feiern und unsere Kämpfe weiterhin zu unterstützen. Auch weil der Status Quo zeigt, dass geflüchtete BIPoC aufgrund von rassistischen Strukturen nicht dieselben Rechte und Freiheiten gewährt werden.

Wir sehen: Es ist sehr wohl möglich, mühsame bürokratische Prozesse zu umgehen und Menschen den Schutz zu gewähren, den sie brauchen. Warum sollte selbiges nicht auch für BIPoC und/oder queere Menschen gelten, die flüchten?! Umso wichtiger ist es, am 10-jährigen Jubiläum der Besetzung des O-Platzes daran zu erinnern, dass der daraus entstandene Widerstand immer noch lebt und wir unsere Kämpfe weiterhin in die Öffentlichkeit tragen müssen, um gehört zu werden!

URBANE PARTEI: SLOGAN WORKSHOP

To create a new slogan for manifestations and demonstrations. A slogan that includes Oplatz as a movement and promotes self organization on Oplatz.

BODIES WE TAKE TO THE STREETS

Ein Film über Empowerment, Feminismus und Solidarität. Das Patriarchat hat viele Gesichter und Widerstand dagegen gibt es in unzähligen Formen. Ausgehend von Berlin zeigt BODIES WE TAKE TO THE STREETS die Vielfalt internationaler feministischer Kämpfe und stellt gleichzeitig auch die Frage nach Gemeinsamkeiten. Wir begleiten Alicja zu den Protesten gegen das polnische Abtreibungsverbot, sprechen mit Anthea über reproduktive Gerechtigkeit für marginalisierte Menschen, tauchen mit Denise in die Geschichte einer feministischen Hausbesetzung geflüchteter Frauen ein und gemeinsam mit Valeria und Rosa gehen wir der Frage nach, was wir in Europa von der Frauenrevolution in Rojava lernen können. Wie ist Feminismus mit anderen Protesten gegen Rassismus und Ausbeutung verbunden? Verbindet uns mehr als der Glaube, dass diese Gesellschaft veränderbar ist?

CARMEL ZOUM 

Carmel Zoum is a dancehall singer and techno/dnb DJ, based in Berlin. A versatile Congolese/French artist flowing in French, English and Lingala, Carmel Zoum is a fiery force of nature on the mic, thrilling dancefloors worldwide with her groovy, beautiful melodies and hardcore Afro-dancehall vibes. She is mainly known as a dancehall artist, but also works hip-hop, electronic and drum ‘n bass producers. Her DJ sets combines techno, psytrance, and dnb tracks.

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Friday, 7th October

10:00 – 11:00 – Discuss with Muhammed Lamin Jadama about his tour “Kreuzberg behind the Scenes: The Making of a Diverse Neighbourhood” – Opportunity to register for a tour in the future.

11:30 – 12:15 – Panel 5: Fascism and Racist Attacks in Germany

12:15 – 13:00 – Panel 6: Queer and Trans in Migration

13:00 – 14:00 – Workshop with mamalior: Social Media & Political Content (Tiktok)

13:30 – 16:00 – Workshop mit LesMigraS: Resourcenorienter Empowerment (BIPOC FLINTA* only) in English with German, Arabic and Spanish translations

14:00 – 16:00  – We Are Born Free Empowerment Radio
Including 14:00 – Radio conversation: Anguezomo Mba Bikoro, Jennifer Kamau, Hanaa Hakiki | 15.30 – Sonic intervention: “A Painful Declaration Of Independence” by Barby Asante

16:00 – 17:00 – El otro lado – Off Road Collective (Mayila Dance Group)

16:00 – 17:30 – Zusammen haben wir eine Chance – Eine Dokumentation über selbstorganisierte antirassistische Bewegungen und Kämpfe seit der Wende aus der Perspektive rassismusbetroffener Menschen in Deutschland !! Location: FSK Kino, Segitzdamm 2,10969 Berlin !!

16:00 – 18:00 – Protest gegen die restriktiven Migrationsgesetze !! Location: vor dem Bundestag !! > INFOS

17:00 – 18:00 – Turgay

18:00 – 19:00 – Xenion

19:00 – 20:00 – Deniz Mahir Kartal

20:00 – 21:00 – mal ėlevė

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Muhammed Lamin Jadama

On his tour, Muhammed Lamin Jadama shows “his” Kreuzberg — from his perspective – that of a political activist, photographer, social worker and local. He explains how Görlitzer Park is connected to the European asylum system, what life is like, if you don’t have a residence status and how social workers try to support those who are affected. On the way, Muhammed introduces some of the many Kreuzberg initiatives and associations in which people with and without a history of migration shape their neighbourhood together.

MAMALIOR

Lior aka. mamalior creates feminist Tik Tok content for Missy Magazine. Besides being a content creator, she’s part of the DJ crew Femmebassmafia. Her creative work focuses on exposing racist and sexist structures in club culture. According to Lior, more people who think and act in an intersectional and critical way need to be pushed to the forefront, and the lack of representation of BIPoC FLINTA artists in club and music line-ups finally need to be tackled. After all, safer spaces for queer BIPoCs are always needed in the music scene.

// Participation is free of charge. Please register in advance by sending us an E-mail 👉 oplatzwird10@iwspace.de 

Lior aka. mamalior macht feministischen Tik Tok Content für das Missy Magazine. Neben ihrer Tätigkeit als Content Creator ist sie ebenfalls Teil der DJ Crew Femmebassmafia und setzt in ihrer kreativen Arbeit den Fokus auf die Sichtbarmachung von rassistischen und sexistischen Strukturen in der Clubkultur. Mehr Menschen, die intersektional kritisch Denken und Handeln, müssen, laut Lior, gepusht werden und die fehlende Repräsentation von BIPoC FLINTA Artists in Club und Musik-Line-Ups müssen endlich abgedeckt werden. Denn mehr safer spaces für queere BIPoCs braucht es immer in der Musikszene. 

// Teilnahme ist kostenlos. Bitte meldet Euch vorab per Mail an 👉 oplatzwird10@iwspace.de

MAYILA DANCE GROUP – « El otro lado »

by Off-road Collective

« El otro lado » is an experimental choreographic project by Off-road Collective. This collaborative process explores the relationship between movement and political activism, through the dancers’ experiences navigating a racist, anti-migration and anti-refugee society.  Pulling from their own lived experiences and working with imagery from the O-Platz Refugee Resistance movement, the dancers create an environment that leads the viewer to question their surroundings as well as understand and empathise with the fight. Strong feelings of anger, sadness, fear, limitation are welcomed, but the idea of hope and belief in a systemic change are at the heart of the process.

Credits :Dancers : Femi Adebajo/ Munir Arreola / Bresa Ayub / Yu Bai / Eva Cæcilia Gutiérrez Bergqvist/ Ina Jia Guo / Mayila Khodadin / Joy-Luna Schenk-Delgado. Coordinator / Artistic director : Mayila Khodadin. Collaborators : Poet : Ojo Taiye / Sound engineer : TBD. Sound : Joy-Luna Schenk-Delgado playing «Concertino Opus 21 » by Oskar Rieding / Mayila Krauskopff-Khodadin Reading « My Little Cousin Came to America Armed with Just A Few Phone-numbers and Four English words — « I am a refugee » by Ojo Taiye / Audio from resistance movement against the expulsion of refugees from the Eleonas camps in Athens / Speech by Munir Arreola / Excerpt of « Sadiya » by Bachir Sanogo

DENIZ MAHIR KARTAL

Multiinstrumentalist Deniz Mahir Kartal bringt seine Soloperformance auf die Bühne und baut damit eine Brücke zwischen Bosporus und Spree. Selten gehörte Instrumente wie Kaval, Duduk und Çağlama und von anatolischen Traditionen inspirierter Gesang treffen auf Loops und Beats und fusionieren zu einer Mischung, die die Phantasie und das Tanzbein zum Schwingen bringen.

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Saturday, 8th October

10:00 – 18:00 – Kinderbetreuung

10:00 – 11:30 – Widerklang Chor – SOLI ACTION IN SUPPORT OF THE UPRISING IN IRAN. 

12:00 – 13:00 – Mayila Dance Group Performance

13:00 – 14:30 – Panel 7: O-Platz Negotiations and Evictions

13:00 – 16:00 – We Are Born Free Empowerment Radio
Including 13:00 – 14:00 – Sonic intervention: Pungwe Listening & Semra Ertan Initiative

13:00 – 17:00 – Workshop for Oplatz Kids: Faye Jo’Art – Elhadji Mamadou Faye

14:30 – 16:00 – Panel 8: Feminists’ Perspective on Refugee Movement

16:00 – 17:00 – Intervención: Juicio y castigo a Cristóbal Colón by Mawvn (in Spanish, English and German)

17:00 – 18:00 – Theater X

18:00 – 19:00 – Sista Oloruntoyin

19:00 – 19:30 – Jacky Dance Performance

19:30 – 19:55 – Perrxs del Futuro

20:00 – 20:30 – Säye Skye

20:30 – 21:30 – Anti-National Embassy

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WIDERKLANG CHOR

The internationalist choir ‘Widerklang’ invites you to a public rehearsal at Oranienplatz on Saturday, 08.10. at 10 a.m. as part of ‘O-Platz wird 10 – Baustelle Migration’. We will meet at the memorial for the victims of racism and police violence.  We want to express our solidarity with the feminist uprisings and learn with as many people as possible the song ‘Sorude Barâbari’, which is currently echoing through the streets of Iran and accompanies the courageous protest of women, LGBTQIA+, youth and other exploited and oppressed people. The song originates from Iran’s feminist movement and calls for the fall of patriarchy for a liberated society. Afterwards, we want to record the song as a video and distribute it as widely as possible as a sign of solidarity to support the call for a general strike. Come in large numbers even if you are not experienced singers! Here you can listen to the song.

Bring banners, signs and the like! May the dictatorships of political Islam fall – in Iran as in the whole Middle East! Long live the International Solidarity! and a revolutionary Jin Jiyan Azadi!

MAWVN

El colectivo Mawvn invita al juicio del genocida Cristóbal Colón. La colonización iniciada un 12 de octubre significó esclavización, genocidio, despojo y sus consecuencias siguen siendo hasta en dia de hoy poderosas. Pero ese mismo dia inició también la resistencia. La intervención dura Max 20 minutos y será en castellano e inglés.

Quienes somos Mawvn?Somos una autoorganización antirracista y realizamos un trabajo de difusión y acciones de protesta desde la diáspora indígena para visibilizar la lucha anticolonial de liberación del movimiento mapuche tanto en lo que hoy se llama Chile y Argentina.

The Mawvn collective invites to the trial of the genocidal Christopher Columbus. The colonization that began on October 12 meant enslavement, genocide, dispossession and its consequences are still powerful today. But that same day also began the resistance. The intervention lasts Max 20 minutes and will be in Spanish and English.

Who are we Mawvn? We are an anti-racist self-organization and we carry out a work of diffusion and protest actions from the indigenous diaspora to make visible the anti-colonial struggle of liberation of the Mapuche movement in what is now called Chile and Argentina.

SISTA OLORUNTOYIN

Sista Oloruntoyin and Brother Mwayemudza, will be inviting members of ARRiVATi, Schwabinggrad Ballett and Africans From Ukraine, to come together in a presentation of reflective moments of the struggles of refugees in Germany and especially in Berlin, which culminated in 2012 with the Protest Camp Occupation of Oranienplatz. While drawing attention to some contradictions, absurdities and (temporary) failures in this struggle, speeches, music and video will be combined into a performance.

PERRXS DEL FUTURO

Lxs Perrxs del futuro is a collective of perras that believes in the power of movement. They stand and act against the systems of domination, colonial expropiaton, war and death by mobilizing their struggle into public spaces through the beat of perreo. They strongly believe that the re-appropriation of the body and movement is fundamental to transform the desire to burn everything into revolutionary power, healing and resistance!

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Sunday, 9th October

10:00 – 18:00 – Kinderbetreuung

10:00 – 13:00 – Weaving Workshop

13:00 – 14:00 – Graffiti Workshop with Sozi 36

14:00 – 15:00 – Koreanische Percussion Musik

14:00 – 17:00 – We Are Born Free Empowerment Radio
Including 14:00 – 15.30 – Sonic intervention: “Planet Resilience” by Clementine Ewokolo Burnely | Radio conversation: Anguezomo Mba Bikoro, Napuli Langa, Memory Biwa, Sarah Imani

15:00 – 16:30 – Panel 9: Resisting EU Border Regimes (in English)

17:00 – 18:00 –  CLOSING SPEECH

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GRAFFITI WORKSHOP WITH SOZI 36

Sozi36 wants to invite you to take a short walk and find out answers to the following questions: How does a precise, accurate or even irritating language for political messages look like? Where are the best places to display these messages within the public space? How can you implement these works without a lot of effort in terms of craftsmanship? 

// Participation is free of charge. Please register in advance by sending us an E-mail 👉 oplatzwird10@iwspace.de

Sozi36 möchte euch dazu einladen, bei einem kleinen Spaziergang Antworten für folgende Fragen zu finden: Wie kann eine präzise, treffende oder auch irritierende Sprache für politische Botschaften aussehen? An welchen Stellen lassen sich diese im öffentlichen Raum am besten hinterlassen? Wie kann man die Arbeiten mit möglichst wenig Aufwand handwerklich umsetzen?

// Teilnahme ist kostenlos. Bitte meldet Euch vorab per Mail an 👉 oplatzwird10@iwspace.de 

Resisting EU Border Regimes

Join us for a panel to learn about the violences of the EU border regime and ongoing activist resistance that demands the freedom of movement for all. Featured moderators and speakers will represent Schlafplatzorga, No Border Assembly, Alarmphone, Abolish Frontex, Solidarity with Refugees in Libya, Wearebornfree Empowerment Radio, Iuventus Crew, Casa Kuà, and more. Topics we will speak about include:

  • How can we fight against the detention of refugees in Libya?
  • How is the EU militarizing and externalizing its borders?
  • How are key forms of solidarity, such as sea rescue missions, criminalized?
  • How do people on the move self-organize for human rights and create spaces of empowerment?
  • How are queer and trans identities intersectionally impacted by and resisting border violence?_

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In print: #10 of Daily Resistance!

Yesterday morning, 1 October, the 10th issue of “Daily Resistance” was sent to our printer! It’s a special #OplatzTurns10 issue and bigger than usual, devoted to the Refugee Movement from O-Platz/Ohlauer and all movements around the world. Get your copies by writing a mail to dailyresistance(at)systemli(dot)org – and spread them afterwards, so many people can read it!

The issue consists of several multi-lingual articles, but especially focuses on two larger interviews by the editorial team of ‘Daily Resistance’. Firstly, we spoke about the 10th anniversary of the O-Platz occupation with activists* who were part of the protest camp and Ohlauer school and who reflect on the time, its forthcomings, their current and future activism. Since it’s also the 10th issue (the first one was delivered in March 2016) of ‘Daily Resistance’, we brought together old and new comrades who shaped the newspaper and talked about the beginnings, the importance of own media for the Refugee Movement, collaborations, and plans.

Next to that, there will be multilingual articles and interviews on ongoing wars and conflicts in Ukraine and Iran, reflections about perpetuating colonial injustice by The Voice Refugee Forum, a speech by International Women* Space held at the 30 years commemoration demo of the nazi attacks in Rostock-Lichtenhagen – and two more personal stances on the importance of critical self-reflection in anti-racist activism from 2012 till today. Many photos from several photographers in solidarity from Umbruch Bildarchiv contributed to the issue, as well – thank you!

Let’s continue the fight, let’s struggle together!

Yours,

Daily Resistance

OPLATZBOX: The Refugee Movement is the Movement of the 21st Century

An archive of feminist perspectives on the Refugee Resistance Movement. Collectively organized by Jennifer Kamau / International Women* Space with artists and cultural workers from the decolonial feminist network When The Jackal Leaves The Sun

As part of Oplatz wird 10 – Baustelle Migration, 5-9th October 2022 at Oranienplatz, 10999 Berlin

Exhibition, Performances, Radio, Workshops, Poetry, Music & Talks, open daily 12-10pm. IWS Cinema, open daily 12-10pm. Billboard exhibition at different sites around Oranienplatz, 30 September to 11 October 2022

Angela Davis, Anguezomo Mba Bikoro, Anike Joyce Sadiq & Judith Hamann with leo & Nino Bulling, Aziza Ahmad, Barby Asante, Clementine Ewokolo Burnley, Denise Garcia Bergt, Hanaa Hakiki, International Women* Space, IWS Radio, Jennifer Kamau, Jo’Art, Lica Stein, Memory Biwa, Muhammed Lamin Jadama, Napuli Langa, Nino Bulling, Oranienplatz Comic Workshop, Pippa Samaya, Pungwe Listening, Sarah Imani, Semra Ertan, Semra Ertan Initiative, Sista Mimi, String Archestra, Suza Husse, Vitjitua Ndjiharine, WeAreBornFree! Empowerment Radio

“The Refugee Movement is the movement of the 21st century. It’s the movement that is challenging the effects of global capitalism. It’s the movement that is calling for civil rights for all human beings.”Angela Davis on her 2015 visit to Berlin in conversation with refugee protesters occupying the
Gerhardt Hauptman school in Kreuzberg

OPLATZBOX is a mobile archive dedicated to the feminist struggle in the Refugee Resistance Movement with a focus on testimonies and visions of women* and queers from Black, Indigenous, migrant and People of Colour communities. Showcasing films, podcasts, publications and ephemera gathered and produced by International Women* Space / IWS across 10 years as well as art works, performances, radio programs, poetry, music and talks OPLATZBOX is a temporary education centre of migrant anticolonial knowledges open to all over a period 5 days.

A monument to the resistance and worldmaking of Black women that shaped the fabric of the Refugee Movement and its enduring legacy, OPLATZBOX is part of the arts and culture festival “Oplatz wird 10 – Baustelle Migration”. Ten years after the beginning of the occupation of Oranienplatz square, the festival organized by IWS celebrates the empowerment histories of the Refugee Resistance Movement in Berlin and makes proposals for a diverse, postcolonial, grassroots democratic, and postmigrant society.

International Women Space was founded as a radical feminist wing of the Refugee Resistance Movement in Berlin, which emerged from the protest occupation of Oranienplatz square in Kreuzberg in 2012. From the beginning, the self-organized making of culture based on the lives, struggles, histories and visions of migrant women, dykes, intersex, non-binary and trans people has been an important focus in the work of IWS.

“Women who had become refugees in their own regions before attempting to reach Europe through the deadly routes available. Women* fleeing war, poverty, environmental disaster caused by corporation’s greed, women* feeling persecution for not conforming to the gender they were assigned at birth. … we needed to speak to each other to understand the paradox of seeking protection in one of the western countries, knowing the roles they play in destabilizing our regions, through wars and neo-colonialism. In a less insane world this would be the last place we would choose.” – (In Our Own Words. Refugee Women Tell Their Stories, ed. IWS, 2015, p. 4)

IWS propose that listening to one another and creating records of survival in the face of violence, erasure, death and deportation are the base for creating strategies for a common struggle, for working on transformation together. A grassroots archive of resilience, achievement and loss, OPLATZBOX amplifies this Black, migrant, queer feminist take on decolonization put into practice through feminist self-organising.

Addressing the violent repercussions of colonialism, the dangerous migration routes, the fortressed borders to Europe, the realities of deeply engrained structural racism in Germany, the testimonies and reflections document migration as a political movement. A feminist anti-racist, anticolonial movement that connects a multiplicity of BIPOC and migrant histories and struggles in and beyond Germany.

OPLATZBOX is the first manifestation of the transterritorial decolonial feminist network WHEN THE JACKAL LEAVES THE SUN: Decentering Restitution | Pedagogies of Repossession: A decolonial feminist infrastructure for memory politics, art and transformative justice connecting Nairobi, Windhoek, Kigali, Dresden, Dar Es Salam, Dakar, Cape Town and Berlin Initiated by Anguezomo Mba Bikoro, Jennifer Kamau, Memory Biwa, Michael Bader, Rehema Chachage, Reneé Akitelek Mboya and Suza Husse with DistrictSchool Without Center, International Women Space, Nyabinghi Lab, SOMA and Wali Chafu Collective

WHEN THE JACKAL LEAVES THE SUN: Decentering Restitution | Pedagogies of Repossession unfolds through six chapters of interventionist and research-based cultural practices, accompanied by international legal expertise and activist engagement. Departing from and deeply engrained in contemporary anti-colonial struggles on the African continent and in Germany, When The Jackal Leaves The Sun embarks on a collective, transdisciplinary process with the aim to create
decolonial tools and interventions.

WHEN THE JACKAL LEAVES THE SUN: Decentering Restitution | Pedagogies of Repossession is funded by the TURN2 Fund of the Kulturstiftung des Bundes (German Federal Cultural Foundation). Funded by the Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (Federal Government Commissioner for
Culture and the Media).

OPLATZ WIRD 10 – BAUSTELLE MIGRATION is funded by Berliner Projektfonds Urbane Praxis.

OPLATZBOX: The Refugee Movement is the Movement of the 21st Century

An archive of feminist perspectives on the Refugee Resistance Movement. Collectively organized by Jennifer Kamau / International Women* Space with artists and cultural workers from the decolonial feminist network When The Jackal Leaves The Sun

As part of Oplatz wird 10 – Baustelle Migration, 5-9th October 2022 at Oranienplatz, 10999 Berlin

Exhibition, Performances, Radio, Workshops, Poetry, Music & Talks, open daily 12-10pm. IWS Cinema, open daily 12-10pm. Billboard exhibition at different sites around Oranienplatz, 30 September to 11 October 2022.

See full festival programme here.

Exhibition at OPlatzBox

with the International Women* Space archive, IWS RADIO, Oranienplatz Comic Workshop and contributions by Anike Joyce Sadiq & Judith Hamann & leo & Nino Bulling, Aziza Ahmad, Barby Asante, Clementine Ewokolo Burnley, Nino Bulling, Pungwe Listening, Semra Ertan, Semra Ertan Initiative, Vitjitua Ndjiharine

IWS CINEMA at OPlatzBox

# Kämpfer*innen: Eine Dokumentationsreihe mit Jennifer Kamau & Napuli Langa, Dahye Kim & Haewon Chae, Killa Kupfer & Schokoofeh Montazeri, Sandra Bello, Carolina Belen Espinosa Barrera, Sharuta Alatrash, Natalie Bayer, Angelika Nguyen, Saraya Gomis, Natasha Kelly, Aurora Rodonò | EN/DE. 2021

# How to resist: the refugee movement in Kreuzberg: Jennifer Kamau Tour | EN. 2020

# A black poem of color: Stefanie Lahya-Aukongo | DE. 2021

# Occupation of the tree at O-Platz: Napuli Langa | EN/DE. 2021

# Break the politics of divide and rule: Sanchita Basu | DE/EN. 2021

# Die enorme Resilienz des Refugee Movement: Peggy Piesche | DE/EN. 2021

# Die Gerhart-Hauptmann-Schule: Erinnerungen an ein Symbol des Widerstands: Mit Lica Stein, Alnour Ahmad-Hassan, Adam Bahar, Jan, Kim | EN/DE, 2021

# O-Platz Eviction | EN/DE, 2014

# 9 Days on the Roof | EN/DE, 2014

Public billboard exhibition in Kreuzberg

International Women* Space (Denise Garcia Bergt, Lica Stein, Pippa Samaya), Muhammed Lamin Jadama, Napuli Langa, Sista Mimi, Jennifer Kamau

@ Oranienplatz | Görlitzer Straße geg. 38 | Wassertorstr. 65 | Gitschiner Straße 71 | Görlitzer
Ufer/Görlitzer Brücke

Angela Davis, Anguezomo Mba Bikoro, Anike Joyce Sadiq & Judith Hamann with leo & Nino Bulling, Aziza Ahmad, Barby Asante, Clementine Ewokolo Burnley, Denise Garcia Bergt, Hanaa Hakiki, International Women* Space, IWS Radio, Jennifer Kamau, Jo’Art, Lica Stein, Memory Biwa, Muhammed Lamin Jadama, Napuli Langa, Nino Bulling, Oranienplatz Comic Workshop, Pippa Samaya, Pungwe Listening, Sarah Imani, Semra Ertan, Semra Ertan Initiative, Sista Mimi, String Archestra, Suza Husse, Vitjitua Ndjiharine, WeAreBornFree! Empowerment Radio

“The Refugee Movement is the movement of the 21st century. It’s the movement that is challenging the effects of global capitalism. It’s the movement that is calling for civil rights for all human beings.”Angela Davis on her 2015 visit to Berlin in conversation with refugee protesters occupying the
Gerhardt Hauptman school in Kreuzberg

OPLATZBOX is a mobile archive dedicated to the feminist struggle in the Refugee Resistance Movement with a focus on testimonies and visions of women* and queers from Black, Indigenous, migrant and People of Colour communities. Showcasing films, podcasts, publications and ephemera gathered and produced by International Women* Space / IWS across 10 years as well as art works, performances, radio programs, poetry, music and talks OPLATZBOX is a temporary education centre of migrant anticolonial knowledges open to all over a period 5 days.

A monument to the resistance and worldmaking of Black women that shaped the fabric of the Refugee Movement and its enduring legacy, OPLATZBOX is part of the arts and culture festival “Oplatz wird 10 – Baustelle Migration”. Ten years after the beginning of the occupation of Oranienplatz square, the festival organized by IWS celebrates the empowerment histories of the Refugee Resistance Movement in Berlin and makes proposals for a diverse, postcolonial, grassroots democratic, and postmigrant society.

International Women Space was founded as a radical feminist wing of the Refugee Resistance Movement in Berlin, which emerged from the protest occupation of Oranienplatz square in Kreuzberg in 2012. From the beginning, the self-organized making of culture based on the lives, struggles, histories and visions of migrant women, dykes, intersex, non-binary and trans people has been an important focus in the work of IWS.

“Women who had become refugees in their own regions before attempting to reach Europe through the deadly routes available. Women* fleeing war, poverty, environmental disaster caused by corporation’s greed, women* feeling persecution for not conforming to the gender they were assigned at birth. … we needed to speak to each other to understand the paradox of seeking protection in one of the western countries, knowing the roles they play in destabilizing our regions, through wars and neo-colonialism. In a less insane world this would be the last place we would choose.” – (In Our Own Words. Refugee Women Tell Their Stories, ed. IWS, 2015, p. 4)

IWS propose that listening to one another and creating records of survival in the face of violence, erasure, death and deportation are the base for creating strategies for a common struggle, for working on transformation together. A grassroots archive of resilience, achievement and loss, OPLATZBOX amplifies this Black, migrant, queer feminist take on decolonization put into practice through feminist self-organising.

Addressing the violent repercussions of colonialism, the dangerous migration routes, the fortressed borders to Europe, the realities of deeply engrained structural racism in Germany, the testimonies and reflections document migration as a political movement. A feminist anti-racist, anticolonial movement that connects a multiplicity of BIPOC and migrant histories and struggles in and beyond Germany.

OPLATZBOX is the first manifestation of the transterritorial decolonial feminist network WHEN THE JACKAL LEAVES THE SUN: Decentering Restitution | Pedagogies of Repossession: A decolonial feminist infrastructure for memory politics, art and transformative justice connecting Nairobi, Windhoek, Kigali, Dresden, Dar Es Salam, Dakar, Cape Town and Berlin Initiated by Anguezomo Mba Bikoro, Jennifer Kamau, Memory Biwa, Michael Bader, Rehema Chachage, Reneé Akitelek Mboya and Suza Husse with DistrictSchool Without Center, International Women Space, Nyabinghi Lab, SOMA and Wali Chafu Collective

WHEN THE JACKAL LEAVES THE SUN: Decentering Restitution | Pedagogies of Repossession unfolds through six chapters of interventionist and research-based cultural practices, accompanied by international legal expertise and activist engagement. Departing from and deeply engrained in contemporary anti-colonial struggles on the African continent and in Germany, When The Jackal Leaves The Sun embarks on a collective, transdisciplinary process with the aim to create
decolonial tools and interventions.

WHEN THE JACKAL LEAVES THE SUN: Decentering Restitution | Pedagogies of Repossession is funded by the TURN2 Fund of the Kulturstiftung des Bundes (German Federal Cultural Foundation). Funded by the Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (Federal Government Commissioner for
Culture and the Media).

OPLATZ WIRD 10 – BAUSTELLE MIGRATION is funded by Berliner Projektfonds Urbane Praxis.

Films showing at O-Platz wird 10 | Baustelle migration

15 Yil

Ein Film von Emine Demir

Der Dokumentarfilm ‘15 YIL‘, portraitiert die unrechtmäßige Verhaftung des Aktivisten, Schriftstellers und Journalisten Turgay Ulu. Dem damals 23-Jährigen wird untergeschoben, dass er bei der bewaffneten  Befreiung eines politischen Gefangenen beteiligt gewesen sein soll. 15 Jahre verbringt er ohne Gerichtsbeschluss in Untersuchungshaft in der Türkei. Doch Turgay ein politischer Aktivist und überzeugter Marxist, nimmt auch im Gefängnis an Widerstandspraktiken teil, die sich vor allem gegen die gewaltvolle Einführung der Isolationshaft richtet. ‘15 YIL’ ist ein Film voller Mut, Liebe und Solidarität.

The documentary ’15 YIL’ (52′, TR&DE 2020) portrays the illegal arrest of the activist, writer and journalist Turgay Ulu. The then 23-year-old is accused of having participated in the armed liberation of a political prisoner. He spends 15 years in custody in Turkey without a court order. But Turgay, a political activist and convinced Marxist, also participated in resistance practices in prison, which were directed primarily against the violent introduction of solitary confinement. 15 YIL’ is a film full of courage, love and solidarity.

’15 YIL’ belgeseli, aktivist, yazar ve gazeteci Turgay Ulu’nun yasadışı bir şekilde tutuklanmasını anlatıyor. 23 yaşındayken, siyasi bir mahkumu silah yoluyla özgürleştirmekle suçlanıp, herhangi bir mahkeme kararı olmadan 15 yıl boyunca Türkiye’de tutuklu kalıyor. Sadık bir Marksist ve aktivist olan Turgay, hapishanede tecrid koşullarına karşı direniş pratiklerinde de yer alıyor. ’15 YIL’ cesaret, sevgi ve dayanışma üzerine bir film.

Residenzpflicht, 2012

Der 67-minütige Film von Denise Garcia Bergt “Residenzpflicht” (2012) zeigt die Lebensrealität der Geflüchtete und ihren langjährigen Widerstand: Die Protagonist_innen kämpfen in den letzten Jahren in selbstorganisierten Initiativen gegen die Residenzpflicht und fordern deren Abschaffung. Sie protestieren gegen die erzwungene Isolation und fordern ihr Menschenrecht auf Bewegungsfreiheit. Der Film zeigt die Auswirkungen des europäischen Grenzregimes nach außen (Frontex) und “im Inneren” (deutsches Verteilungssystem auf Asylunterkünfte / Begrenzung der Bewegungsfreiheit) und sieht deren Ursachen im kolonialen Erbe und im Alltagsrassismus in Deutschland.

Infos: https://residenzpflichtdoc.com/

Embryo der Freiheit, 2012

Der Film ist als Ergebnis des Film-Workshops auf dem BREAK ISOLATION REFUGEE CAMP 2012 in Erfurt entstanden.

Workshopfilmkomitee: Ali Safianou Touré, Eylem Silan, Turgay Ulu

On the move, 2013

Documentation of the “Revolutionary refugee bustour” through whole germany

refugeesrevolution.blogsport.de

Call from 2012:

Following a long tradition of refugee struggles against the violation of our human rights, we set up the Refugee Protestcamp at Oranienplatz, Berlin on the 6th of October. It‘s there, we are keeping our resistance on the streets since one year and we are still keeping our struggle on the streets and we will stay until our demands are met! We ask all of you, refugees and asylum- seekers, around Germany to break the isolation and to break the silence and join your brothers and sisters to the Protestcamp at Oranienplatz to take what is our right. To exchange experiences, put aside our common fears and start fighting together, we are heading for a ‚Refugee Revolution Bus Tour‘ which will start on the 26th of February from Oranienplatz, Berlin. For three weeks we will visit Lagers in different federal states of Germany in order to spread information about the protest and invite all of you, the refugees and asylum- seekers, to gather in Berlin for the big demonstration on 23rd of March. In order to fight against the inhuman laws in a mass protest, we call you to stand up with us hand in hand to:

Abolish the inhuman deportation law

Close the Refugee camps

Abolish „Residenzpflicht“

refugeesrevolution.blogsport.de (https://refugeesrevolution.blogsport.de/)

Sign in – Matomo

free/libre analytics platform

9 days on the roof

“You Can’t Evict a Movement!” Excerpt from the Rise of the Refugee Movement in Germany (2012-2014) to the Practice of Squatting. Colectivo Hinundzurück, Germany, Berlin-Kreuzberg

The rise of these refugee-movements consequently lead to greater self-organizing with sigificant outputs, including several congresses and conferences that were orgainized by refugees throughout 2012-2014: The “Refugee Struggle Congress“ in München in March 2013 with 300 participants, the first “Refugee-Women’s-Conference” in Hamburg in April 20131, and the “Refugee Tribunal Against Germany“ in Berlin in June 2013, organized by activists of the “Caravan for the Rights of Refugees and Migrants” and “The Voice Refugee Forum Germany“. Meanwhile, 500 refugees from all over Germany and more than 100 people in total attended the “International Tribunal Against Germany”.2
Further, activities and protets continued from February 26th to March 20th 2013, when refugees organized the “Refugees Revolution Bus Tour“ through 22 cities in Germany to visit refugees in their Lagers and to carry out protest-actions.

But possibly the most significant struggle of refugees was witnessed during the summer 2014, when some 50 refugees on the roof and inside the building of the squatted Refugee Strike House (the former school Gerhardt-Hauptmann), resisted a siege and eviction attempt by police who had deployed daily some 500 officers for nine days. The situation ended finally with an agreement between the refugees and the district council of Kreuzberg-Friedrichshain.1

On June 24th, 2014 at 10 am in the morning, some 900 police officiers went massively to the squatted school, blocked various important streets of the neighbourhood and prevented public access to the adjoining streets of the refugee strike house. With the police were also members of the district council, which is governed by the Greens (Die Grünen)2, with the intention of evicting and completely vacating the building.

The district had always spoken about a “voluntary moving (move/relocation)” of the squatters of the school, in which the occupants would be transfered and relocated to refugee homes outside of the city, because officialy an order of eviction did not exist. But nevertheless, due to the high pressure and the threat of an eviction, 208 inhabitants did agree to the move. Nevertheless, around 50 refugees and some activists remained on the roof of the building, resisting the eviction and demanding a permit of permanent residency for themselves and for all of the refugees in Germany; to maintain the occupied school for themselves as an autonomous, self-managed place, and for living, permission to work, no accomodations in Heim or Lager, the abolition of the Rezidenzpflicht and finally, for an end to the deportation policy. Some refugees threatened publically to jump from the roof if the police tried to enter the school or to evict them. From that moment on the siege of the police began, which as was stated, lasted for nine days. Meanhile, inside the police cordon, thousands of inhabitants were living in the streets – when ever leaving or coming to their homes, having to identify themselvs to the officers stationed at the barriers/fencing off.

The local shops, bars and bakeries were forced to close since there was no possible public access to their facilities. The kindergardens closed a well on the fifth day of the siege since the parents did not want to send their children through such a situation. On the other side of the police cordon, activists in solidarity with the refugees established an information center with music, an open microphone, a peoples’ kitchen, and an open-air cinema with footage of the refugee protests. Day and night, for 242 hours in total, thousands of people passed by offering a diverse and daily display of increasing solidarity.

10 years of the protest camp at Oranienplatz … No reason to celebrate


I don’t want our history to be falsified: When you commemorate the protest camp on Oranienplatz, which started in October 2012, remember correctly!


Remember Mohammad Rahsepar! At the end of January 2012, Mohammad Rahsepar took his own life at a refugee camp in Würzburg. He had already expressed suicidal thoughts in December. Therefore, doctors had recommended to the responsible authorities to improve his accommodation situation. He wanted to join his sister in Cologne, but the authorities refused this because of “Residenzpflicht” – obligation of a residencefor asylum seekers. His death triggered a wave of protests throughout Germany.

His friends and housemates set up a protest camp on the street to draw attention to their situation: Camp accommodation, the voucher system, Residenzpflicht, the ban on employment and constant uncertainty. Their protest quickly spread to many cities all over Germany. Here in Berlin there was also a protest tent on Heinrichplatz.

Remember the ‘Residenzpflicht’! The ‘Residenzpflicht’ does not exist in any other European country. Its origins go back to the colonial times. The National Socialists made residence obligation in a law for forced labourers in their police regulation of 1938. In 1982, the legislators revived the regulation again and integrated it in the ‘Asylverfahrensgesetz’ (Asylum Procedure Act) for asylum seekers. Until the end of 2014, all asylum seekers had to get a permission from the immigration authorities every time they wanted to leave their district. Sometimes they got permission, most of the time they did not.

At the end of the 90s, the authorities used the residence obligation to prevent asylum seekers from engaging in political activities. For every demonstration, every congress or meeting, we had to find a way to deal with controls. At the end of 2014, the residence obligation was relaxed for some of the asylum seekers. After the first three months in Germany, it is now allowed to travel in the whole Germany without a specific permit. At least in theory. Because there are numerous reasons for exclusion from this supposed “freedom of movement”. Refugees with ‘Duldung’, in particular, remain subject to arbitrariness of the authorities. The immigration authorities can chain them to the district at any time.

By the way, the first demonstration against Residenzpflicht was in 2000, organised by the ‚Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und Migrantinnen‘ (Caravan for the Rights of Refugees and Migrants). Since then, many refugee self-organisations, for example the Voice Refugee Forum or the ‘Flüchtlingsinitiative Brandenburg‘ (Refugee Initiative Brandenburg), have fought against the Residenzpflicht. Those who talk about the protest camp at Oranienplatz without mentioning the other protest actions of refugees in 2012 and the past of our struggles are not showing solidarity but are rather ignoring us.

Remember the Refugee Protest March! In September 2012, a group of refugees started the REFUGEE PROTEST MARCH from Würzburg to Berlin. They protested against the ‘Residenzpflicht’ and took their protest to the political leaders in Berlin. On October 5th 2012 – after one month and 600 km of walking they reached their destination. A group of activists in Berlin supported the protest march by organising a camp at Oranienplatz as a place for arrival. The camp was planned for some weeks in order to organize a big final demonstration and to plan further actions. None of us planned a protest camp that would last over a year.

Remember correctly! Oranienplatz was never occupied. Again and again there were negotiations with the district mayors that led to the Oranienplatz remaining tolerated. Those who claim that Oranienplatz was occupied are ignoring our work, the work of the activists who prepared the camp and who negotiated for years.

Many people from all over Germany came to the demonstration at the end of the protest march on October 13th 2012. It got really big. After that, there were different approaches to further actions: While one group started a hunger strike on Pariser Platz, others stayed on Oranienplatz and used it as a starting point for different actions.

In the winter of 2012, refugees from Italy joined. For them the protest camp was primarily a place of survival. They fled homelessness, hunger and a lack of prospects in Italy to Berlin. That is how Oranienplatz became a symbol for the inhumanity and cruelty of the German and the EU asylum policy. Unfortunately, we have only managed to link the different groups and interests of the refugees at Oranienplatz in single actions. The asylum system has divided us. And there were also power struggles and divisions among the supporters.

Remember correctly! Oranienplatz was not evicted by the police. It was refugees who cleared the tents of other refugees. The Senate – also with the help of so-called supporters – managed to divide the refugees at Oranienplatz.

Let’s learn from the old mistakes instead of repeating them. Governments and parliaments are dividing us with their racist migration policies. We have to oppose this and grow even closer together.

And finally: Remember that until today some refugees who were at Oranienplatz back then still don’t have residence permits! As long as that is the case, there is no reason for me to celebrate.

Bruno Watara, July 2022

taken from the upcoming issue #10 of Daily Resistance

RIGHT TO STAY for ALL instead of opportunity trap!

Info event: 04 October 2022 | 6 pm | 2. HH – MehringHof – Gneisenaustr. 2a – 10961 Berlin
On the podium:

Berenice Böhlo (Migration law Lawyer)
Bruno Watara (activist, R.w.A.)
Asylum counsellor, KuB: requested

Rally: Fr, 7 October 2022 | 4pm | Bundestag

The federal government aims to implement its migration and refugee policy promises in the coalition agreement of the SPD, A BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN and the FDP in a total of four legislative packages by the end of 2023. On 6 July 2022, the cabinet adopted the first of these so-called migration packages. They promise to stand for an improved migration and refugee policy, using terms that sound good such as “opportunities”, “participation” or “respect”. However, these buzzwords do not correspond at all to the real situation and are also not provided for in practice in the planned migration laws. The coalition is further sticking to the previous principles of migration and refugee policy that are characterised by “security concerns”, “burden on the social system”, criminalisation, isolation, racist discrimination, disenfranchisement, dozens of hurdles for the granting of residence rights, readiness to take in refugees  only if there is political and economic benefit, etc.

We think opportunities, participation and respect look different. That is why we demand from the legislators a right to stay for all instead of an opportunity trap!

At the information event, we would like to take a closer look at the trickily formulated draft laws. We would like to get a better overview of the practical effects of the planned changes for migrants and refugees in Germany and present our campaign. 

We hope for a broad, supra-regional cooperation with refugee organisations and supporters!

• The event is in German. Whispered translation into English, French and Turkish will be provided on site. We will also try to offer other languages.

• In view of the increasing numbers of covid-19, we would like all participants to wear a medical or FFP2 mask on site.

On 07 October 2022 at 16:00 we also want to protest together against the migration packages in front of the Bundestag to send a strong signal for real opportunities!

Campaign network „RIGHT TO STAY for ALL instead of opportunity trap“:

Allmende e.V., Bantabaa e.V., Barnim für Alle, Berliner Gruppe Sea-Eye e.V. , BumF – Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V., Ende Gelände Berlin, Flüchtlingsrat Brandenburg, Frauenkreise Berlin, Jugendliche ohne Grenzen, Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V., Migrationsrat Berlin, No Border Assembly, Refugees with Attitudes – R.w.A, We’ll Come United Berlin-Brandenburg.


Pressemitteilung: Pressekonferenz mit Angela Davis am 06. Oktober 2022 auf dem O-Platz

International Women* Space e. V. veranstaltet vom 05.10. bis 09.10.2022 ein Kunst- und Kulturfestival auf dem Oranienplatz, Berlin

Berlin, den 23.09.2022 – Der Verein International Women* Space e. V. lädt ein, die 10-jährige Selbstermächtigungsgeschichte geflüchteter Menschen zu feiern, die in der Besetzung des Oranienplatzes und später dann auch der Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße ihren Höhepunkt fand. Anlässlich dieses Jubiläums wollen wir uns vom 5.10. – 9.10.2022 auf dem Oranienplatz versammeln und die Geschichte des Refugee-Resistance-Movements feiern. 

Mit einer fünftägigen Open-Air-Kunstbaustelle zeigen wir die Geschichte des Refugee-Resistance-Movements und die Facetten der Kämpfe, die auf und um den Oranienplatz geführt wurden. Menschen, die damals wie heute in der Bewegung aktiv sind, werden ein künstlerisches Festivalprogramm gestalten und ihre politischen Forderungen zentrieren.

Im Rahmen des Festivals der International Women Space e. V. wird die Schwarze Aktivistin und Bürgerrechtlerin Angela Davis am 06.10.2022 um 10 Uhr am Oranienplatz gemeinsam mit Aktivistin Napuli Langa und IWS Mitgründerin Jennifer Kamau eine Pressekonferenz zum Thema rassistischer Umgang mit BiPoC Geflüchteten abhalten. Zehn Jahre nach dem Beginn der Besetzung des O-Platzes wollen wir nicht nur unsere Geschichte feiern, sondern auch einen Vorschlag für eine Gesellschaft unterbreiten, die sich als vielfältig, postkolonial, basisdemokratisch und postmigrantisch versteht.

Die Kampagne wird gefördert vom Berliner Projektfonds Urbane Praxis, Jackal leaves the sun und Kulturstiftung des Bundes – Turn 2.

O-Platz wird 10 – Baustelle Migration (5.10. – 9.10.22)

Vor 10 Jahren wurde der Kreuzberger Oranienplatz und später dann auch die Gerhart-Hauptmann
Schule in der Ohlauer Straße besetzt. Anlässlich dieses Jubiläums wollen wir uns vom 5.10. – 9.10.
auf dem Oranienplatz versammeln und die Geschichte der rebellischen Geflüchteten-Bewegung
feiern.


Mit einer fünftägigen Open-Air-Kunstbaustelle zeigen wir die Geschichte des Refugee-Resistance-
Movements und die zahlreichen Facetten der Kämpfe, die auf und um den O-Platz geführt wurden.
Menschen, die damals wie heute in der Bewegung aktiv sind und auf dem O-Platz präsent waren,
werden ein Festivalprogramm mit Theater, Grafik, Malerei, Literatur, Fotografie und Film gestalten,
in dem wir auf vielfältige künstlerische Weise die Stationen des Widerstands nachzeichnen: vom
langen Marsch nach Berlin bis hin zur schändlichen Räumung des Camps durch den Berliner Senat
und den Bezirk.


Zehn Jahre nach dem Beginn der Besetzung des O-Platzes wollen wir aber nicht nur unsere
Geschichte feiern, sondern auch einen Vorschlag für eine Gesellschaft unterbreiten, die sich als
vielfältig, postkolonial, basisdemokratisch und postmigrantisch versteht.

Unser Widerstand lebt. O-Platz lebt.


O-Platz turns 10 – Migration construction site (05.10.-09.10.22)

10 years ago the Oranienplatz in Kreuzberg and later also the Gerhart-Hauptmann School in
Ohlauer Straße were occupied. To mark this anniversary, we want to gather at Oranienplatz from
5/10 – 9/10 and celebrate the history of the rebellious refugee movement.


With a five-day open-air art “construction site”, we will show the history of the Refugee Resistance
Movement and the many facets of the struggles on and around O-Platz.
People who were active in the movement then and now and were present on O-Platz are creating a
programme with theatre, graphics, painting, literature, photography and film, in which we trace the
stages of the resistance in a variety of artistic ways: From the long march to Berlin to the shameful
eviction of the camp by the Berlin Senate and the district.


Ten years after the beginning of the occupation of O-Platz, however, we not only want to celebrate
our history, but also make a proposal for a society that sees itself as diverse, postcolonial, grassroots
democratic and postmigrant.


Our resistance is alive. O-Platz is alive.

🔥 Der O-Platz lebt! Der Kampf geht weiter!🔥

Eine Ausstellung, um die bestehenden und neuen Kämpfe von Geflüchteten und Migrant*innen sichtbar zu machen.

Supportet die Aktionswochen: linktr.ee/oplatz2022

Warum?

Im Jahr 2022 jährt sich zum 10. Male die ursprüngliche Besetzung des Oranienplatzes durch Geflüchtete im Jahr 2012, bei der Hunderte von Menschen Protestzelte aufstellten, um sich Gehör und Sichtbarkeit zu verschaffen.

Trotz der erzwungenen Räumung im Jahr 2014 lebt die OPlatz-Besetzung weiter, und viele Aktivist*innen setzen ihre Kämpfe und ihren Widerstand bis zum heutigen Tag fort.

In diesem Jahr, nach Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine, schließen sich Drittstaatsangehörige und Staatenlose, die aus der Ukraine nach Deutschland geflohen sind, der Bewegung von Geflüchteten und Migrant*innen an.

Sie fordern dringend gleiche Rechte und Schutznach Artikel 24 – das Recht zu studieren, zu arbeiten, und sich in Deutschland aufzuhalten – vor der sich abzeichnenden Frist, bis zum 31. August 2022 bis zu der sie lediglich legal in Deutschland bleiben dürfen.

Deshalb verbinden sich laufende und neue Kämpfe von Geflüchteten und Migrant*innen zu einer gemeinsamen Stimme, um Gerechtigkeit zu fordern!

February 6th, 2022 – Global Day of Struggle against the regime of death at our borders 

6th February 2022 – MIGRATION IS A RIGHT!A Global Day of Struggle against the regime of death at our borders and to demand truth, justice and reparations for migration victims and their families! Weniger anzeigen

Join us this Sunday at 2pm at Oranienplatz to remember those who have died, disappeared or been forcibly disappeared on their way across borders. Bring candles, flowers and banners. #CommemorAction #transnational

CommemorActions will also take place on 6 Feb in Cameroon, Tunisia, Mali, Morocco, Mauritania, Niger, Senegal, Turkey, Mexico, France, Greece, Malta, Serbia, Slovenia, Spain, Italy & the UK, among others

Association Solidarité et Sensibilisation des Familles de Migrants du Cameroun – Cameroun


Associations des mères des migrants disparu -Tunisie


Collectif des familles des disparues région Oujda.Maroc


Project Missing at the borders


Alarm Phone


Alarm Phone Sahara


Milano senza Frontiere – Italia


Association d’aide des migrants en situation vulnérable – Oujda – Maroc


Communauté des migrants/tes Sub-sahariens Union africain Oujda – Maroc


Associazione Arci Todo Cambia – Italia


Association Pateras de la vida Larache – Maroc


Association Marocaine des Droits Humaine – Maroc


D’ailleurs nous sommes d’ici 67 – France


Wagon souk, Strasbourg – France


Mama Road, strasbourg – France


Association des Travailleurs Maghrébins de France


Nouveau Parti Anticapitaliste 67 – France


Communauté des migrants/tes Sub-sahariens Union africain Oujda /Maroc


Confederación General del Trabajo CGT “Acción social” Digmun Ceuta


Paris d’Exil – France


Groupe de recherche et D’actions sur les migrations Mali ” GRAM”


Association Abarekà Nandree


Associazione Energia per i Diritti Umani – Italia


Énergie pour les Droits de L’homme – Senegal


Refugee Info Bus – UK


Collectif Faim aux Frontières – France


Association Maghreb Fraternité – Tunisie


All Included Amsterdam


“Shanti” de Calais – France


Boza FII – Dakar – Senegal


Réseau ouest africain pour la protection des droits des migrants demandeurs d’asile et de la liberté de circulation ROA/PRODMAC


Le Veglie Contro le Morti in Mare – Italia


Association Alsace-Syrie – Strasbourg – France


Afrique-Europe Interact


Association “Village Du Migrant” – Senegal


Association Calais Food Collective – France


transform! Italia


Coordination Utopia 56 – France


Mani Rosse Antirazziste


Ongd AFRICANDO Gran Canaria – España


Carovane Migranti Italia


Partito della Rifondazione Comunista – Sinistra Europea


Associazione Diritti e Frontiere, ADIF – Italia


Associazione Nabad-progetto SMM Italia


Rete antirazzista catanese Italia


Tribunal Internacional de Conciencia de los Pueblos en Movimiento


Witness at the Border/Testigos en La Frontera


Diaspora Développement Education Migration – DIADEM Sénégal


Parable of the Sower Intentional Community Cooperative – USA


Associazione Per i diritti umani – Italia


Nazione Umana Varese – Italia


Réseau Education Sans Frontières de la Vienne


Tous Migrants


Association EnZO (les enfants de Zellidja et de l’Oriental)


Plataforma Personas Refugiadas Mérida – España


Borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e.V. – Deutschland


Collectif poitevin D’ailleurs Nous Sommes d’Ici


Association Salam Nord/Pas-de- Calais – France


AMATRAMI – France


Associazione Baia del re – Milano – Italia


Fasti – Fédération des associations de solidarité avec tou-te-s les immigré-e-s – France


Association Collective Aid – Calais – France


Associazione Evelina De Magistris – Livorno – Italia


Channel Rescue – Britain


Observatoire Migrants en détresse – Niamey


Association des jeunes Rapatriées de Thiaroye sur-mer (AJRAP) Senegal


Association fraternité Maghrebian


Association mouvement uplited african( M.U.A) Maroc


Croix Rouge Sénégalaise (CRS)


Fédération des Associations des Sénégalais Émigrés de Retour FASER – Sénégal


Yen A Marre – Sénégal


Red Solidaria de Acogida Madrid – España


GASPROM (Groupe d’Accueil, de Solidarité, de Partage, de Révolte, pour l’Ouverture du Monde et des Frontières) – Nantes France


Association ELKARTASUNA LARRUN – FRANCE département 64


Human Rights Observers (projet de l’Auberge des Migrants) Calais France


La Cabane Juridique – Calais – France


Asti 14 – Association de Soutien à tous les Immigrés du Calvados -France


Ldh Paca Nice – France


Solidarité Migrants Wilson – France


Union syndicale Solidaires – France


Sea-Watch


Silenzio per la pace – Genova – Italia


Naga ODV – Milano – Italia


Mai più Lager – NO ai CPR


AWMR Italia – Donne della Regione Mediterranea


Alianza-ActionAid – España


WILPF ITALIA


Rete Varese Senza Frontiere – Varese – Italia


Un’Altra Storia – Varese – Italia


RESF86 “Réseau Education Sans Frontières de la Vienne”


AFVMC Assistance to Families and Victims of Clandestine Migrations


Borderline Sicilia


Laboratorio Ri-Percussioni Sociali


Refugee Women’s Centre – France


Circolo del Partito Democratico di Porto Recanati – Italia


Associazione L’Altra Liguria – Italia


ADJIM (Accompagnement de jeunes isolés Migrants) à Brest (29)


Fédération Etorkinekin- Solidarité Migrants du Pays Basque


Groupe Fb Migr’Actions autour d’un Monde sans Frontièr


AGESCI Messina 3


AGESCI Zona dello Stretto (Settore Giustizia Pace e NonViolenza)


ANPI Sezione Aldo Natoli Messina


Associazione Anymore Onlus


Cambiamo Messina dal Basso


Circolo ARCI Thomas Sankara


Circolo Impastato PRC Messina


Italia Nostra sezione di Messina


Piccola Comunità Nuovi Orizzonti


SAE Messina


Porti Aperti e permesso di soggiorno per tutti e tutte– Milano


MEDITERRANEA Saving Humans APS


Gisti


ASTI (Association de Solidarité avec Tou·te·s les Immigré·e·s) – Périgueux – France


#LeaveNoOneBehind – Germany


La Comune


Κοινωνικό Στέκι – Στέκι Μεταναστών – Social Place – Migrants’ Place


Κατάληψη Ρόζα Νέρα / Rosa Nera squat


Josoor (Turkey)


Collectif pour une autre politique migratoire -Strasbourg-France


Associazione Antirazzista Interetnica 3 Febbraio – Italia


Open Assembly against Pushbacks and Border Violence – Greece


Sinistra Anticapitalista – Italia


Infokolpa – Slovenia


Collective, Ad Hoc (Serbia)


EuroMed Rights Emhrn


Federation du parti communiste des Alpes-Maritimes


Partito Comunista Italiano – Federazione di Genova


Forum Antirazzista di Palermo


Associazione Culturale Resistenti Piazza Pittaluga – Genova – Italia


Réseau euro-africain Migreurop


Agir pour la Paix (Belgique)


Individual memberships


Pietro Soldini – Italia
Giulietta Poli – Padova – Italia
Elisa Marini – Campo San Martino – Italia
Isabella Peretti – Italia
Marcella Saddi – Italia
Raya cohen – italia
Livia Apa – Italia
Costanza Tiziana Florinda Lessa – Italia
Sandra Cangemi, giornalista Italia
Rita Giacomini – Italia
Annamaria Rivera, antropologa e attivista.
Alberto GiasantiUniversità di Milano-Bicocca
Chatain Valérie
Marion Siéfert
Gustave Massiah, cedetim, membre du Conseil International du Forum Social Mondial
Odile Hélier – France
Salaheddine Lemaizi, journaliste. Casablanca – MAROC
Adriano Candioli
Claude POURCHER

Jean-Louis Marolleau

Gumpel Georges

Fale Hammoudi : syndicaliste et membre de LADDH / Algerie
Marie Pochon

Sergio Genini

Marie-Claire Caloz-Tschopp, Ass. Repenser l’exil, Collège International de philosophie, Genève

Olivier MONTULET

Jil Quillevere

Michel-Yves Billotte Psychologue

Cyriaque Lebert

Michela Ciuffreda

Maria Alacevich

Fernand JEHL- Strasbourg-France

Odile MONTALVO- Strasbourg-France

DEMONSTRACJA SOLIDARNOŚCIOWA – DOŚĆ KRYMINALIZOWANIA MIGRACJI!

KIEDY: 12.02.2022 r.

GDZIE: KROSNO ODRZAŃSKIE

START: 13:30

Chcemy wyrazić solidarność ze wszystkimi osadzonymi w ośrodkach koncentracyjnych. Nie zapomnimy o nich, mimo że władza próbuje zrobić wszystko, by wymazać ich istnienie z publicznej świadomości.

Domagamy się:

  • zaprzestania traktowania osób z doświadczeniem migracji jak przestępców;
  • likwidacji ośrodków koncentracyjnych;
  • przyjęcie przez Unię Europejską i Polskę wszystkich osób, które chcą pozostać na jej terytorium;
  • wstrzymanie deportacji, ze szczególnym naciskiem na deportacje do krajów, gdzie ludzie narażeni są na utratę życia i zdrowia;
  • wdrożenie programów umożliwiających adaptację w nowych krajach;
  • wspólnego stworzenia nowej polityki i całkowitej zmiana systemu, który nie jest dostosowany do wyzwań obecnego świata, takich jak np globalne ocieplenie i związane z nim konsekwencje;
  • wstrzymania budowy muru na granicy polsko-białoruskiej, wymierzonego bezpośrednio w osoby migrujące oraz przynoszącego bezpowrotne zniszczenie Puszczy Białowieskiej.

Migrowanie nie jest przestępstwem. Każda osoba ma prawo do opuszczenia swojego miejsca zamieszkania i szukania lepszego życia w innym. Osoby migrujące nie mogą być traktowane jak przestępcy. Pomi

mo tego, że osoby migrujące nie popełniły żadnej zbrodni i nie powinny być traktowane jak przestępcy, są ścigane i więzione.

Nie zgadzamy się na kryminalizację migracji!
Nie zgadzamy się na nielegalne pushbacki, będące bezpośrednim zagrożeniem życia!
Nie godzimy się na istnienie ośrodków koncentracyjnych, gdzie ludzie przetrzymywani są miesiącami bez wyroków, w warunkach dużo gorszych niż te w więzieniach!

Prawo do swobodnego przemieszczania się jest jednym z podstawowych ludzkich praw. Przez wieki władcy i rządy próbowały utrzymać kontrolę nad ludźmi ograniczając ich prawo do decydowania o sobie, w tym zmiany miejsca zamieszkania.

Dziś, mogłoby się wydawać, żyjemy w świecie, gdzie prawa człowieka są przestrzegane a mroczne czasy, gdy wąska grupa ludzi mogła decydować o życiu lub śmierci, wolności lub więzieniu innych, należą do przeszłości. Tymczasem na naszych oczach ma miejsce brutalna segregacja ludzi, na tych, którzy są „legalni” i tych „nielegalnych”. Ci „nielegalni” pozbawieni są podstawowych praw; prawa do wolności – bezterminowo więzieni w tzw „ośrodkach detencyjnych”, a często też prawa do życia – zatrzymani po przekroczeniu granicy, często na skraju wyczerpania, wywożeni są z powrotem do lasu i tam porzucani. Wiemy o kilkunastu osobach zamordowanych w ten sposób. Od osób uratowanych w lesie słyszeliśmy o kilkudziesięciu. Nikt nie wie dokładnie ile istnień pochłonął już reżim graniczny.
Osoby, którym udało się złożyć wnioski o azyl i te, które dzięki staraniom wielu osób i grup pomocowych, nie zostały wywiezione do lasu, trafiają do ośrodków koncentracyjnych. Nie wiedzą ile spędzą w nich czasu, nie wiedzą na jakim etapie jest ich procedura, nie mają kontaktu ze swoimi bliskimi ani ze światem zewnętrznym, przetrzymywani są w przeludnionych celach, często nie wiedząc nawet gdzie się znajdują. Tygodnie i miesiące spędzone w tych warunkach wzmagają frustrację i strach przed deportacją lub kolejnymi miesiącami w izolacji.

Uwięzieni są całkowicie pozbawiani możliwości decydowania o sobie, wybór środków protestu jest niewielki. Głodówka i bunt. To są środki ostateczne. Doprowadzeni do skrajności, narażając się na brutalną pacyfikację, stawiają na szali swoje życie w desperackim akcie walki o wolność i godność.

Reżim graniczny ma za zadanie dyscyplinować. Dyscyplinowane są osoby z doświadczeniem migracji, żyjące w ciągłej niepewności i strachu przed deportacją czy zamknięciem w więzieniu. Propaganda antymigrancka pozwala z kolei wzbudzić w społeczeństwie irracjonalny strach przed „obcymi”, który umożliwia wprowadzanie kolejnych stanów wyjątkowych i ograniczeń wolności.
Z tą ideą biegle współpracują wielkie organizacje charytatywne, hojnie dotowane przez biznesmenów i coraz większą ilość polityków. Pod ich działaniami, pozornie dyktowanymi troską o powstrzymanie wzrostu nierówności społecznych, politycznych i ekonomicznych, występujących między najbogatszymi a większością ludzi żyjących na świecie, kryje się jedynie cel utrzymania statusu quo oraz zależności krajów globalnego Południa.

Media zdążyły już przyzwyczaić nas do tego, że wartość ludzkiego życia jest różna i zależeć może tylko od tego po której stronie jakiejś granicy się znajdujemy. Nie zgadzając się na instrumentalne traktowanie ludzi na granicy, łączymy się też w walce z innymi przejawami dyskryminacji w obrębie kapitalistycznego porządku.

SOLIDARNOŚĆ NASZĄ BRONIĄ!


ENGLISH

Enough of criminalizing migration

We want to express our solidarity with all those imprisoned in closed retention centers. Officially they are called centers for foreigners, but we prefer to speak of retention centers, because the conditions in which people live there have nothing to do with what legally should be a center for foreigners.

We will not forget about these people, even though the authorities are trying to do everything in their power to erase their existence from public awareness.

Migrating is not a crime. Everyone have the right to change their place of residence, wherever it is because they are seeking for a better life or not. However, despite the fact that they did not commit any crime, migrants are all over Europe prosecuted and imprisoned.

This is unacceptable! To show our solidarity we decided that we want to pay one of the retention centers a visit.

Saturday 12.02.22: International Demonstration against all retention centres
Meeting point 13:30 in Krosno Odrzańskie, Poland

Bring your banners and friends!

Freedom of movement is one of the basic human rights. For centuries, rulers and governments have tried to keep it under control. Today it seems to us that we live in a world where human rights are respected. But a brutal segregation of people is taking place in front of our eyes, between those who are “legal” and those who are “illegal”. The “illegal” ones are deprived of basic rights; the right to freedom – indefinitely imprisoned in the so-called “detention centers”, and the right to life – people detained after crossing the border, often on the verge of exhaustion, are taken back to the forest and abandoned there. We know about a dozen people murdered in this way, we have heard about several dozen from people rescued in the forest. Nobody knows how many lives have already been consumed by the border regime in Poland and Europe.

People who managed to fill asylum applications and those who, thanks to the efforts of many people and aid groups, were not taken to the forest, end up in closed retention centers. They do not know how much time they will spend there, they do not know at what stage their procedure is, they have no contact with their relatives or the outside world, they are held in overcrowded cells, and often do not even know where they are. The lack of information given to these people about their own case – supposedly there by administrative decree -, and the absence of a real legal framework makes the living conditions inside these centers even worse than in prisons. Weeks and months spent in these conditions, fearing deportation or more months in isolation, increases frustration, depression and bad health conditions. Completely deprived of the power to decide for themselves, they have little choice of means of protest. Hunger strike and revolt. These are the last resort measures. No one who is not brought to extremes chooses to risk their lives by starving themselves or by risking brutal pacification.

Anti-immigration propaganda makes it possible to arouse an irrational fear of “strangers” in society, which enables the introduction of further states of emergency and restriction of freedom not only for migrants, but for all society. Outwardly, entrepreneurs and politicians show concern through generously subsidized charities while in the background, in politics, they do everything to maintain the status quo – namely the dependency of the so-called ‘countries of the global south’. They ignore the fact that this dependency leads to war, inequality in the distribution of resources, flight and migration. Underpinned by media reports, we are becoming more and more accustomed to the fact that a life is worth different amounts depending on which side of the border we stand.

We do not agree to such objectification of people.

We demand:

  • no longer treating people with a migration experience as criminals
  • liquidation of the retention centers
  • admission by the European Union and Poland of all people who want to stay on its territory
  • suspension of ALL deportations
  • implementation of programs enabling adaptation in new countriesjointly creating a new policy and completely changing a system that is not adapted to the challenges of the present world, such as e.g. global warming and its consequences
  • suspension of the construction of a wall on the Polish-Belarusian border, aimed directly at migrants and bringing the irretrievable destruction of the Białowieża Forest

We want nothing less than to destroy the Fortress Europe and an end to the global system of borders.

Thus we make this open-call for an international demo in Krosno Odrzańskie, not far from where one of the most brutal retention center, Wędrzyn, is located.

On February 12th we call all organisations and individuals in solidarity to come and gather in Krosno Odrzańskie!

Bring your banners and friends! Take care of each other. Come prepared and autonomous.
Make sure to wear a mask. There will be food.


DEUTSCH

Migration ist kein Verbrechen

Schluss mit der Kriminalisierung von Migration

Wir möchten unsere Solidarität mit all jenen zum Ausdruck bringen, die in den geschlossenen Auffanglagern inhaftiert sind. Offiziell werden sie zwar als Erstaufnahmeeinrichtungen bezeichnet, wir ziehen es allerdings vor, von Auffanglagern zu sprechen, weil die Bedingungen, unter denen Menschen dort leben, nichts mit dem zu tun haben, was rechtlich gesehen eine Erstaufnahmeeinrichtung sein sollte.

Wir werden diese Menschen nicht vergessen, auch wenn die Behörden alles in ihrer Macht stehende tun, um ihre Existenz aus dem öffentlichen Bewusstsein fernzuhalten.

Bewegungsfreiheit ist kein Verbrechen. Jeder Mensch hat das Recht, den Wohnsitz zu wechseln, sei es, weil er ein besseres Leben sucht oder aus jeglichen anderen Gründen. Doch obwohl sie kein Verbrechen begangen haben, werden Migrant:innen in ganz Europa verfolgt und inhaftiert.

Das ist inakzeptabel! Um unsere Solidarität zu zeigen, haben wir uns entschieden, einem der geschlossenen Auffanglager einen Besuch abzustatten.

Samstag 12.02.22: Internationale Demonstration gegen das Auffanglagern

Treffpunkt 13:30 Uhr in Krosno Odrzańskie, Polen

Bringt eure Transpis und Freund:innen mit!

Bewegungsfreiheit ist eines der grundlegenden Menschenrechte. Jahrhunderte lang haben Herrschende und Regierungen versucht, sie unter Kontrolle zu halten. Heute haben wir den Eindruck, in einer Welt zu leben, in der die Menschenrechte geachtet werden. Aber vor unseren Augen findet eine brutale Trennung statt, zwischen Menschen, die “legal” sind, und denen, die “illegal” sind. Den “Illegalen” werden die grundlegenden Rechte vorenthalten: das Recht auf Freiheit – sie werden auf unbestimmte Zeit in den so genannten “Ausländerzentren” inhaftiert – sowie das Recht auf Leben – die Menschen, die nach dem Grenzübertritt festgenommen werden, sind oft am Rande der Erschöpfung und werden in den Wald zurückgebracht und dort ausgesetzt. Wir wissen von einem Dutzend Menschen, die auf diese Weise ermordet wurden. Wir haben von mehreren Dutzend Menschen gehört, die im Wald in letzer Minute gerettet wurden. Niemand weiß, wie viele Menschenleben das Grenzregime in Polen und Europa bereits gekostet hat.

Menschen, die es geschafft haben, einen Asylantrag zu stellen, und solche, die dank der Bemühungen vieler Hilfsorganisationen und Einzelpersonen nicht in den Wald gebracht wurden, landen in geschlossenen Auffanglagern. Sie wissen nicht, wie viel Zeit sie dort verbringen werden, sie wissen nicht, in welcher Phase der Bearbeitung sich ihr Verfahren befindet, sie haben keinen Kontakt zu ihren Angehörigen oder zur Außenwelt, sie werden in überfüllten Zellen festgehalten und wissen oft nicht mal, wo sie sich befinden. Der Mangel an Informationen, die diese Menschen über ihren eigenen Fall erhalten (der angeblich durch einen Verwaltungserlass geregelt ist), und das Fehlen eines echten rechtlichen Rahmens machen die Lebensbedingungen in diesen Zentren noch schlimmer als in den Gefängnissen. Wochen- und Monatelange Aufenthalte unter diesen Bedingungen, die Angst vor der Abschiebung oder weitere Monate in Isolation verstärken Frustration, Depression und den oft ohnehin schon schlechten Gesundheitszustand. Völlig der Möglichkeit beraubt, selbst zu entscheiden, haben sie kaum eine Wahl der Protestmittel. Hungerstreik und Revolte. Das sind die letzten Mittel, die zur Verfügung stehen. Niemand, der nicht zum Äußersten getrieben wird, bringt sein Leben in Gefahr, indem er hungert oder eine brutale Unterwerfung riskiert.

Die migrationsfeindliche Propaganda schürt in der Gesellschaft eine irrationale Angst vor “Fremden”, die die Einführung weiterer Ausnahmezustände und somit die Einschränkung der Freiheit für die gesamte Gesellschaft ermöglicht.
Nach außen hin zeigen sich Unternehmer- und Politiker:innen durch großzügig subventionierte Wohltätigkeitsorganisationen besorgt während sie im Hintergrund, in der Politik alles daran setzen den Status quo – nämlich die Abhängigkeit der sog. ‘Länder des globalen Südens’ aufrechtzuerhalten. Dabei ignorieren Sie, dass genau diese Abhängigkeit zu Krieg, ungleichheit in der Ressourcenverteilung, Flucht- und Migration führt.
Durch Medienberichte untermauert, gewöhnen wir uns immer mehr daran, dass ein Leben unterschiedlich viel wert ist, jenachdem, auf welcher Seite der Grenze wir stehen.

Eine Solche Objektivierung von Menschen können und dürfen wir nicht weiter zulassen!

Wir fordern:

  • Schluss mit der Kriminalisierung von Menschen mit Migrationserfahrung
  • die Auflösung von Auffanglagern
  • die Aufnahme aller Menschen, die auf dem Gebiet der Europäischen Union und Polens bleiben wollen, durch die Europäische Union
  • Aussetzung ALLER Abschiebungen
  • Umsetzung von Programmen, die eine Integration in neue Länder ermöglichen
  • Gemeinsame Entwicklung einer neuen Politik und vollständige Veränderung eines Systems, das nicht an die Herausforderungen der heutigen Welt angepasst ist, wie z.B. die globale Erwärmung und ihre Folge
  • die Aussetzung des Baus einer Mauer an der polnisch-weißrussischen Grenze, die sich direkt gegen Migrant:innen richtet und die unwiederbringliche Zerstörung des Białowieża-Waldes mit sich bringt

Wir wollen nichts weniger als die Zerstörung der Festung Europa und ein Ende des globalen Grenzsystems.

Deshalb rufen wir alle solidarischen Organisationen und Einzelpersonen zu einer internationalen Demo in Krosno Odrzańskie auf!
Bringt eure Transpis und Freund:innen mit! Kümmert euch umeinander. Kommt vorbereitet und autonom. Tragt unbedingt eine Maske. Es wird Essen geben.

Abschiebezentrum BER verhindern! DEMO 9.Februar

Schließt euch uns an, um den Bau eines weiteren Abschiebegefängnisses zu verhindern!
-> Zeit: Mittwoch, 9. Februar, 16:45 Uhr
-> Startpunkt: S-Bahn-Station Flughafen Schönefeld, Terminal 5
-> Endpunkt: Rathaus Schönefeld, Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld (hier könnt ihr euch auch um 17:45 Uhr nachkommen, das Treffen der Lokalpolitiker*innen beginnt um 18 Uhr)

Das brandenburgische Innenministerium hat angekündigt, bis 2025 ein sogenanntes “Ein- und Ausreisezentrum am Flughafen BER” in Schönefeld zu errichten. Damit will die Regierung ein Pilotprojekt zur Beschleunigung und Ausweitung von restriktiven Asylverfahren und Abschiebungen etablieren. Der Bau soll auf einer Fläche von 4 Hektar noch in diesem Jahr beginnen und ein Ankunfts-, Transit-, Gewahrsams- und Rückführungsgebäude umfassen. Der bisherige Planungsprozess war sehr intransparent und undemokratisch.

Am Flughafen BER gibt es bereits eine Einrichtung für die Inhaftierung von Migrant*innen, Geflüchtenden und Reisenden, der sogenannte “Ausreisegewahrsam”, in dem bis zu 20 Personen für kurze Zeit festgehalten werden können, um ihre Abschiebung sicherzustellen. Das neue Abschiebezentrum wird mehrere Formen der Inhaftnahme unter einem Dach vereinen: Den Ausreisegewahrsam, die Inhaftierung​​​​ aufgrund der Verweigerung der Einreise bei der Ankunft am Flughafen sowie vor Dublin-Überstellungen und während des Flughafen-Asylverfahrens. Die Zentrale Ausländer*innenbehörde Brandenburg (ZABH) prognostiziert einen stetigen Anstieg der Inhaftierungen im geplanten Abschiebezentrum. Sie rechnet im Jahr 2025 mit 300 Flughafen-Asylverfahren, 600 Gewahrsamsfällen sowie 150 Rückführungsfällen und weiteren 300 Fällen im Jahr 2040. Auch wenn sich die brandenburgische Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag gegen Abschiebehaft ausgesprochen hat, können wir diesem Versprechen angesichts der Baupläne am Flughafen BER nicht trauen!

Jegliche Form der Inhaftierung von Menschen aufgrund eines nicht “richtigen” Visums oder Aufenthaltstitels ist eine zutiefst rassitische und gewaltvolle Ausübung der Staatsmacht. Dies probieren Menschen in Machtpositionen zu normalisieren, zu beschönigen und unsichtbar zu machen! In Deutschland zeigt sich seit einigen Jahren, dass mehr als 50% der Menschen in Abschiebungshaft illegalerweise inhaftiert sind. Wir sind überzeugt, dass 100% der Menschen ungerechterweise inhaftiert sind! Durch den Zwang zur Erlangung von Visa und Aufenthaltsgenehmigungen, die Unterbringung in Lagern und die Exklusivität des Asylverfahrens wird Schwarzen Menschen und People of Color systematisch ein selbstbestimmtes Leben und die freie Wahl des Aufenthaltsortes verweigert.

Die systematische rassistische Unterdrückung, Abschiebung und Diskriminierung von Menschen nehmen wir nicht hin! Deshalb wehren wir uns gegen die Inhaftierung und Abschiebung von Menschen, egal unter welchen Umständen!

Schafft alle Gefängnisse ab! Schafft alle Lager ab! Keine Grenzen! Gegen jeden Rassismus! Freizügigkeit für alle! Bedingungsloses Bleiberecht für Alle!

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Stop the BER Deportation Center!
Join us to prevent the construction of another deportation prison!
-> time: Wednesday, 9th February, 4:45pm
-> starting point: S-Bahn-Station Schönefeld Airport, Terminal 5
-> ending point: Rathaus Schönefeld, Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld (people can join here at 5:45pm, the meeting of politicians starts at 6pm)

The ministry of interior of Brandenburg announced that they are planning to build a so called “entry and exit center at BER airport” in Schönefeld until 2025. Thereby, the German government is trying to establish a pilot project with the aim of accelerating and expanding restrictive asylum procedures as well as deportations. The construction on an area of 4 hectares is planned to start this year and will comprise buildings for arrival, transit, custody and deportation. So far, the planning process was highly intransparent and undemocratic.

At the BER airport, there already exist facilities to detain migrants, refugees and travelers like the so called “Ausreisegewahrsam” where up to 20 people can be detained for a short time in order to ensure their deportation. The new deportation center will include several forms of migrant detention under one roof such as Ausreisegewahrsam and detention during airport asylum prcedures, due to the denial of entry by arrival at the airport and prior to Dublin transfers. The central foreigners authority of Brandenburg (ZABH) has predicted a steady increase of incarcerations at the planned deportation center. They expect 300 airport asylum procedure cases, 600 cases of custody as well as 150 cases of deportations by the year of 2025 and 300 cases more in 2040. Even though the government of Brandenburg has agreed in their coalition agreement not to build any deportation detention facilities where people are hold for prolonged periods of time (Abschiebungshaft), we do not trust this promise!

All detention of people due to not having the “correct” visa or legal status is racist state violence that people in power are trying to normalize, invisibilize or euphemize! In Germany, for several years it has been clear that more than 50% of people in Abschiebungshaft are illegally detained. We are convinced that 100% of people are unjustly detained! By being forced to obtain visas and residence permits, being forced into refugee camps and asylum procedures, Black people and people of colour are systematically deprived of a self-determined life and a free choice of where to move and live.

We do not accept the systematic racist oppression, deportation and discrimination of human beings! Thus, we will resist the detention and deportation of anyone, in any circumstance!

Abolish all prisons! Abolish all camps! No Borders! Against all Racism! Freedom of movement for everyone! Bedingungsloses Bleiberecht für Alle!

Abolish Frontex – Demo, 18.12.2021, Sa. 12 Uhr, Berlin – Bernauer Straße/ Ackerstraße

Bernauer Straße/Ackerstraße, 12h – Demonstration ‘Abolish Frontex’, in front of the parliament and the office of the Chancellor

**French and English below **Français et anglais ci-dessous**

An der polnisch-belarussischen Grenze und in Calais zeigt sich aktuell wieder: Das EU-Grenzregime tötet! Die Politik der Festung Europa hat seit 1993 über 44.000 Menschen getötet. Menschen verlieren ihr Leben, weil die EU sich zum Ziel gesetzt hat, Grenzen statt Menschen zu schätzen. Frontex ist zentraler Bestandteil dieser menschenverachtenden und rassistischen Abschottungspolitik. Die EU-Agentur entwickelt sich durch ihren stetigen Ausbau zu einer unkontrollierbaren Grenzpolizei, die direkt an Menschenrechtsverletzungen beteiligt ist. Am 18.12.2021, dem Internationalen Tag der Migrant:innen, gehen wir daher in Berlin auf die Straße und machen deutlich: Frontex und das rassistische System, das es repräsentiert, gehören abgeschafft. Auch Deutschland beteiligt sich personell und materiell an den Menschenrechtsverletzungen von Frontex. Trotz zahlreicher Berichte setzt auch die neue Regierung auf diese menschenverachtende Agentur und möchte sie zu “einer echten Grenzschutzagentur ausbauen”. Das können wir nicht länger akzeptieren. Gemeinsam stellen wir uns laut und wütend gegen ein Weiter-So in einem System der Abschottung, das inhärent rassistisch ist und koloniale und kapitalistische Machtstrukturen stärkt.

Lasst uns am 18.12. gemeinsam deutlich machen: Kein Mensch ist illegal. Jede*r sollte frei sein, sich zu bewegen und zu leben. Wir sehen uns auf der Straße! #AbolishFrontex

English

International Day of Action: Abolish-Frontex- Freedom of movement for everyone

At the moment, there are thousands of people stuck in a military zone at the polish-belarusian border, without any access to supplies and care, unseen by the public eye. It is an example for the brutality of the EU-border regime: humans are stuck at the external European borders for years and human rights are violated by continuing push- and pullbacks. People are paying with their lives, because the EU decided to protect borders instead of people. The politics of the fortress Europa have killed at least 44.764 persons since the year 1993. The Border Protection Service Frontex is a central component of this humiliating and racist politics of isolation. Because of the continuing expansion, it is becoming an uncontrollable border police that actively takes part in human rights violations. Legal, political or personnel-wise consequences: no such luck! Frontex is loosely controlled by itself and isn´t held accountable for any of their actions.Our new government is planning on systematically mistreating the rights of people on the move at the external EU-borders, too. Their reaction to the situation at the polish-belarusian border is mainly one: a call for Frontex. In the coalition contact it also says: “We want Frontex to act based on human rights and to evolve based on their granted mandate as a real European Border Protection Service. The uncompromising protection of human rights is incompatible with border protection and migration defence. Frontex as “real border protection” will continue to violate human rights under the name of the “European Border Protection” and actively covers those up.A continuing of this system of partition that is racist and supports colonial and capitalist power structures is unacceptable. United we stand loud and angry: On the 18th of December, the international day of migrants, we will be on the streets of Berlin to make one thing clear: Frontex and the racist system it is reproducing should be banned!Lets emphasize together: No one is illegal! Freedom of movement for everyone! See you on the streets! #AbolishFrontex

Français

Journée d’action internationale : Abolish-Frontex- Liberté de mouvement pour tous !

A la frontière entre la Pologne et la Biélorussie, des milliers de personnes en quête de protection sont actuellement bloquées dans une zone militaire interdite, sans accès aux soins et à l’abri du regard du public. C’est un exemple de la brutalité du régime frontalier de l’UE : depuis des années, des personnes sont bloquées à toutes les frontières extérieures de l’UE et les droits de l’homme sont systématiquement violés par de violents push et pullbacks. Des personnes perdent leurs vies parce que l’UE s’est fixé pour objectif de protéger les frontières plutôt que les personnes. La politique de l’EU a tué plus de 44.764 personnes depuis 1993. L’agence européenne de protection des frontières Frontex est un élément central de cette politique d’isolement raciste et inhumaine. Par son développement constant, elle se transforme en une police des frontières incontrôlable qui participe directement à ces violations des droits de l’homme. Des conséquences juridiques, politiques ou personnelles? Non ! Frontex se contrôle avant tout elle-même et n’a de comptes à rendre à personne.Le nouveau gouvernement fédéral prévoit lui aussi de continuer à violer systématiquement les droits des personnes exilées aux frontières extérieures de l’EU Ainsi, la réponse à la situation le long de la frontière entre la Pologne et la Biélorussie est avant tout une : L’appel à Frontex. L’accord de coalition stipule en outre : “Nous voulons que Frontex devienne une véritable agence européenne de protection des frontières, sur la base des droits de l’homme et du mandat qui lui a été confié”. Le respect intransigeant des droits de l’homme n’est jamais compatible avec la mission de protection des frontières et de défense contre l’immigration ! Frontex, en tant que “véritable agence de protection des frontières”, continuera à faires des violations des droits de l’homme au nom de la ‘protection des frontières européennes’ et à les dissimuler activement.Nous ne pouvons plus accepter la poursuite de ce système d’isolement, qui est intrinsèquement raciste et qui renforce les structures de pouvoir coloniales et capitalistes. Ensemble, nous nous y opposons fort : Le 18 décembre 2021, à l’occasion de la Journée internationale des migrants, nous descendrons dans la rue à Berlin pour dire clairement que Frontex et le système raciste qu’il représente doivent être abolis.Personne n’est illégal ! Liberté de mouvement pour tous les êtres humains ! Rejoignez nous dans la rue ! #AbolishFrontex

GREEN LIGHT EVENT

SAVE THE DATE: Two-day fundraising and awareness-raising event at Haus der Statistik | Haus B / Otto-Braun-Straße 70–72, 10178 Berlin | | Dates: 11th & 12th December | Berlin

Dear friends, since late August, the Polish-Belarusian border has been the site of a tragedy. Thousands of people have become stuck on this border, surrounded by barbed wire, military forces, and a primary forest. The first snow fell just a few days ago, and people are dying from hypothermia. Families, mostly from Afghanistan, Iran and Iraq, are being separated, dislocated and assaulted. As one Egyptian survivor has shared with us: “we are being pushed from one set of wires to another. I spent 25 days in the forest. I cannot go back to this nightmare”. Due to the Polish and Belarussian governments’ actions, there is no clarity as to how many people have now been killed by this border. Doctors, NGOs, journalists, lawyers, activists are still not legally allowed to enter the state of the emergency zone on the Polish side of the border. That is a huge area where nobody knows the extent of the tragedy, and the people active on the ground are being intimidated by the army and border guards on a daily basis. On the Belarusian side, the intimidation has been going on since last year’s ‘election’, and with over 800 political prisoners, not many dare to take the risk to travel to the border area.We – with a lot of help from our friends – are organising a two-day fundraising and information event in Berlin. This is first and foremost a humanitarian crisis, and at the moment most of the work to avoid further deaths is being done by grassroots activist groups, most of which are in the Grupa Granica alliance.We would like to call for another donation drive to support their work. We will be collecting CASH (EUR or PL), POWERBANKS and SMARTPHONES only. We will travel to Poland after this event and hand everything over to activists from Grupa Granica directly, just like we did last time. You can drop off the items throughout the weekend of 11-12 December at Haus der Statistik.During the weekend we will organise workshops and panel discussions to stay informed and collectivise our energies in support of those on the border. We will also have many contributions from our amazing community: including an evening full of audiovisual perfomances, a fundraiser exhibition, food, and other interventions. We will post a full schedule soon. Please join us at this urgent time.With the support of Berliner Förderprogramm Künstlerische Forschung

ARABIC


موعدنا ١١ – ١٢ ديسمبر/كانون أول في فعالية تستمر يومين لتقديم معلومات وجمع مساعدات للعالقين على الحدود البولندية البيلاروسية في هاوس دير شتاتيستك Haus der Statistik
الأصدقاء الأعزاءمنذ أغسطس/آب الماضي والحدود البولندية البيلاروسية تشهد مأساة. فقد علق الآلاف على الحدود، محاطين بالأسلاك الشائكة والقوات العسكرية والغابات المعزولة. ويموت البعض منهم حاليا بسبب البرودة بعد أن بدأ موسم سقوط الثلوج قبل أيام. كما تتعرض العائلات للفصل والعزل والتنكيل، ومعظمهم من أفغانستان وإيران والعراق. وكما أخبرنا أحد الناجين المصريين: “لقد أُجبرنا على الانتقال من مكان احتجاز إلى آخر. قضيتُ في الغابة ٢٥ يوما، ولا يمكن أن أعود إلى هذا الكابوس”. وبسبب الإجراءات التي اتخذتها الحكومتان البولندية والبيلاروسية يحيط الغموض بالموقف، ويصعب معرفة العدد الحقيقي لمن قتلوا على الحدود. وحتى اليوم لا يمكن للأطباء والمحامين وممثلي منظمات المجتمع المدني والصحفيين والنشطاء الدخول بشكل قانوني إلى الجانب البولندي من الحدود بعد أن تم إعلان المنطقة منطقة طوارئ. وهي منطقة شاسعة، ولا يمكن لأحد معرفة الأبعاد الحقيقية للمأساة فيها. الوضع على الأرض يزداد صعوبة، فالنشطاء يتعرضون يوميا لتهديدات من القوات العسكرية وحرس الحدود. أما على الجانب البيلاروسي فالتهديدات مستمرة منذ “الانتخابات” التي عُقدت العام الماضي، والتي صاحبها اعتقال أكثر من ٨٠٠ سجين سياسي، ولا يجرأ كثيرون على المخاطرة بالسفر إلى منطقة الحدود هناك.لذلك نقوم بتنظيم فعالية تستمر لمدة يومين في برلين لجمع التبرعات وتقديم معلومات حول المأساة، وذلك بمساعدة الكثير من أصدقائنا. هذه أزمة إنسانية أولا وقبل كل شيء، ويدور عمل مجموعات النشطاء على الأرض حاليا، ومعظمهم من تحالف جروبا جرانيكا Grupa Granica، على تجنب سقوط المزيد من القتلى.ندعو إلى تقديم قافلة مساعدات ثانية لدعم عمل التحالف. وسنجمع تبرعات نقدية (بعملة اليورو أو السلوتي البولندية) وأجهزة تليفون محمول ذكية، وبطاريات Powerbanks فقط. ثم سنسافر إلى بولندا لإيصال التبرعات مباشرة إلى نشطاء جروبا جرانيكا، كما فعلنا سابقا. ويمكنك تقديم التبرعات في عطلة نهاية الأسبوع يومي ١١ و ١٢ ديسمبر/كانون أول في هاوس دير شتاتيستك ببرلين Haus der Statistik.خلال هذين اليومين سيتم تنظيم ورش عمل وندوات حوارية من أجل تقديم معلومات، وتنسيق الجهود بشكل جماعي لمساعدة العالقين في منطقة الحدود. يصاحب الفعاليات مساهمات عزيزة من أعضاء مجتمعنا، من بينها موسيقى تقدمها كاشيا جوشينسكا Kasia Gościńska بصحبة أصدقاء، ومعرض فني لجمع المساعدات، وطعام، ومداخلات أخرى. سننشر الجدول الكامل قريبا. ونتمنى أن تشاركونا في هذه الأوقات العصيبة.

FARSI

رویداد دو روزه جمع آوری کمک های مالی درهاوس در اشتاتیستیک*، ۱۱ و ۱۲ دسامبردوستان عزیز،از اواخر ماه اوت، مرز لهستان و بلاروس محل یک فاجعه بوده است. هزاران نفر در این مرز، محاصره شده میان سیم خاردار، نیروهای نظامی، و جنگل گیر افتاده اند. اولین برف همین چند روز پیش بارید و عده ای جان خود را بر اثر سرمازدگی از دست داده اند. خانواده ها، عمدتاً از افغانستان، ایران و عراق، از هم جدا شده، آواره و مورد حمله قرار گیرند. یک بازمانده مصری چنین به اطلاع ما رسانده: ” ما از یک منطقه با سیم خاردار به دیگری رانده می شویم. من 25 روز را در جنگل گذراندم. نمی توانم به این کابوس برگردم”. به دلیل اقدامات دولت های لهستان و بلاروس، مشخص نیست که چند نفر در این مرز کشته شده اند. پزشکان، سازمان‌های غیردولتی، روزنامه‌نگاران، وکلا، فعالان هنوز اجازه ورود قانونی به منطقه وضعیت اضطراری در سمت مرز لهستان را ندارند. این منطقه بزرگی است که هیچ کس از میزان فاجعه در ان آگاه نیست و فعالین در محل هر روز توسط ارتش و مرزبانان می شوند. در بلاروس خشونت از زمان “انتخابات” سال گذشته ادامه داشته است و با بیش از 800 زندانی سیاسی، بسیاری جرات نمی کنند خطر سفر به منطقه مرزی را بپذیرند..ما – با کمک دوستانمان – یک رویداد جمع آوری کمک مالی و اطلاعاتی دو روزه را در برلین سازماندهی می کنیم. این اتفاق در درجه اول یک بحران انسانی است و در حال حاضر بیشترین کار برای جلوگیری از مرگ و میر بیشتر توسط گروه‌های فعال مردمی انجام می‌شود که اکثرا وابسته به گروپا گرانیکا** هستند.ما می خواهیم برای حمایت از کار آنها، برای کمک مالی دیگری فراخوان دهیم. ما فقط پول نقد (یورو یا زلوتی لهستان) ، پاوربانک و تلفن های هوشمند را جمع آوری خواهیم کرد. ما پس از این رویداد ، مانند دفعه قبل به لهستان سفر خواهیم کرد و همه چیز را مستقیماً به فعالان گروه گرانیکا خواهیم داد. می توانید اقلام را در آخرهفته ۱۱ و ۱۲ دسامبر در هاوس در اشتاتیستیک* تحویل دهید
در طول تعطیلات آخر هفته، کارگاه‌ها و میزگردهایی را برای اطلاع‌رسانی و هم مسیرسازی تلاش خود در حمایت از کسانی که در مرز هستند، ترتیب خواهیم داد. ما همچنین حمایت زیادی از سمت دوستان خود خواهیم داشت:از جمله موسیقی با کاشا گوشچینسکا و دوستان، نمایشگاه جمع آوری کمک مالی، غذا و برنامه هایی دیگر.
به زودی برنامه کامل را ارسال خواهیم کرد. لطفا در این موقعیت اضطراری به ما بپیوندید.


*Haus der Statistik** Grupa GranicaPOLISH

Drogie osoby, od sierpnia tego roku granica polsko-białoruska jest miejscem tragedii odgrywającej się na naszych oczach. Tysiące ludzi utknęło na granicy otoczonych drutem kolczastym, wojskiem i lasem pierwotnym. Pierwszy śnieg spadł zaledwie kilka dni temu, osoby umierają z powodu hipotermii. Rodziny, głównie z Afganistanu, Iranu oraz Iraku, są rozdzielane, relokowane i atakowane. Jedna z osób z Egiptu, która przetrwała, podzieliła się z nami swoją historią: „przerzuca się nas z jednego drutu kolczastego na drugi. Spędziłxm 25 dni w lesie. Nie mogę wrócić do tego koszmaru”. Przez poczynania polskich i białoruskich rządzących nie ma pewności co do liczby osób, które do tej pory zostały pozbawione życia w wyniku sytuacji na granicy. Osoby niosące pomoc medyczną, organizacje pozarządowe, media, osoby prawnicze oraz aktywistyczne nadal nie mogą legalnie wejść na teren objęty stanem wyjątkowym po polskiej stronie granicy. Jest to ogromny obszar, gdzie nikt nie wie jak wielki jest wymiar tej tragedii, a osoby działające na miejscu są codziennie zastraszane przez wojsko i Straż Graniczną. Po stronie białoruskiej uciskanie społeczeństwa trwa nieprzerwanie od zeszłorocznych „wyborów”. 800 Białorusinek i Białorusinów przebywa w więzieniach ze względu na działania polityczne, dlatego też niewiele osób ma odwagę podjąć ryzyko i pojechać do strefy granicznej.My – z ogromnym wsparciem naszych zaprzyjaźnionych osób – organizujemy w Berlinie dwudniowe wydarzenie mające na celu zebranie środków finansowych oraz szerzenie informacji na temat tego humanitarnego kryzysu. Ponieważ to jest przede wszystkim kryzys humanitarny i właśnie teraz najwięcej pracy w ochronę ludzkich żyć wkładają oddolne grupy aktywistyczne, z których większość należy do Grupy Granica.Chcemy ponownie zorganizować zbiórkę w celu wsparcia ich wysiłków. Będziemy zbierać wyłącznie GOTÓWKĘ (EUR albo PLN), POWERBANKI oraz SMARTFONY. Następnie pojedziemy do Polski i przekażemy wszystko bezpośrednio osobom aktywistycznym z Grupy Granica. Pieniądze, powerbanki oraz smartfonymożecie przynieść w weekend 11 i 12 grudnia do Haus der Statistik.Podczas naszego weekendowego wydarzenia zorganizowane będą warsztaty oraz panele dyskusyjne, aby szerzyć informacje i połączyć nasze siły we wspieraniu tych, które i którzypracują bezpośrednio na granicy. Zagra dla nas Kasia Gościńska z zaprzyjaźnionymi osobami, będzie też możliwość zakupu dzieł sztuki ze specjalnie na tę okazję przygotowanej wystawy – dochód z aukcji zostanie również przekazany Grupie Granica. Ponadto spodziewajcie się dalszych interwencji artystycznych, kulinarnych oraz ruchowych. Dokładny plan wydarzeń opublikujemy już wkrótce. Przyłączcie się do nas w tym trudnym czasie!

GERMAN


Liebe Alle, ein Teil von uns hat sich vor einer Woche getroffen, um über die humanitäre Krise an der Grenze zwischen Belarus und Polen zu diskutieren und sich zu organisieren. Seit mehr als zwei Monaten ist die Situation der Menschen, die versuchen, die Grenze zu überqueren, eskaliert, und die Gewalt und die Verbrechen, die von der Polizei und den Spezialeinheiten begangen werden, sind unerträglich. Frauen und Kinder werden abgetrennt, ganze Familien werden auseinandergerissen und abgedrängt – wie uns ein ägyptische*r Überlebende*r mitteilte: “Wir werden von einer Reihe von Drähten zu einer anderen geschoben. Ich habe 25 Tage im Wald verbracht. Ich kann nicht in diesen Alptraum zurückkehren”. Freiwillige Helfer an der Front schlagen seit Monaten Alarm über dramatische Ereignisse, die nicht abzureißen scheinen. Die Temperaturen sinken und machen es immer schwieriger, das Leben von Tausenden von Flüchtenden zu schützen.Vor diesem Hintergrund veranstalten wir eine zweitägige Benefizveranstaltung zur Unterstützung der Flüchtenden und Aktivistis zwischen Belarus und Polen. Etwa 3000-4000 Menschen aus dem Irak, Syrien, Afghanistan, Ägypten und anderen Ländern sitzen an der Grenze fest und sie werden in einem politischen Spiel benutzt, das von Lukaschenko und Putin inszeniert wurde, um Druck auf die EU und die Sanktionen auszuüben, die sie gegen die belarussische Wirtschaft verhängen. Mit dieser Veranstaltung hoffen wir, Gelder zu sammeln, die unabhängigen Altivistis an der Grenze helfen können, Flüchtende und Migrierende mit grundlegender Unterstützung wie Nahrung, Unterkunft, Smartphones/Powerbanks, Kleidung und Rechtsbeistand zu versorgen. Am Wochenende vom 11. und 12. Dezember werden wir im Haus der Statistik in Berlin verschiedene Workshops und Podiumsdiskussionen veranstalten, um uns und euch zu informieren und unsere Energie zur Unterstützung des Grenzkampfes zu bündeln. Es wäre toll, wenn ihr euch uns in dieser dringenden Zeit anschließen könntet.Der gesamte Erlös der Benefizveranstaltung am 11. und 12. Dezember im HDS wird an die Arbeit von Grupa Granica zur Unterstützung der Personen an der belarussischen Grenze gespendet.

FRENCH​​​


Cher.e.s ami.e.s, Depuis la fin du mois d’aout dernier, la frontière entre la Pologne et la Biélorussie est devenue le théâtre d’une tragédie. Des milliers de personnes sont piégées à cette frontière, entourées de fils barbelés, de forces militaires et d’une forêt vierge. Les premières neiges viennent de s’abattre il y a quelques jours et des personnes meurent d’hypothermie. Des familles, pour la plupart d’Afghanistan d’Iran et d’Irak sont séparées, disloquées et attaquées. Comme un survivant Egyptien l’a partagé avec nous : « Nous nous faisions poussés d’un coté des barbelés vers un autre. J’ai passé 25 jours dans la forêt. Je ne peux pas retourner vers ce cauchemar. »À cause des actions des gouvernements polonais et biélorusse, il n’y a aucune clarté quant au nombre de personnes ayant été tuées à cette frontière. Docteur.e.s, associations, journalistes, avocat.e.s, activistes ne sont toujours pas légalement autorisé.e.s à entrer dans la zone de la frontière coté polonais qui a été placé en zone d’état d’urgence. Il s’agit d’une zone très étendue de laquelle on ne connait pas l’étendue de la tragédie, les personnes actives sur place sont intimidées tous les jours par les forces militaires et les gardes-frontières. Du coté biélorusse, les intimidations ont cours depuis les « élections » de l’année dernière, avec plus de 800 prisonnier.e.s politiques très peu de personnes prennent le risque de voyager jusqu’à la zone frontalière.Nous — avec l’aide précieuses de nos ami.e.s — organisons un évènement de levée de fonds et d’information pendant deux jours à Berlin.Il s’agit avant tout d’une crise humanitaire et au moment où nous vous parlons, la majorité du travail afin d’éviter que le nombre de morts augmente est fait par des organisations communautaires, dont la plupart appartiennent à l’alliance Grupa Granica.Nous aimerions vous appeler à une levée de fonds afin de soutenir leur travail.Nous accepterons les donations en ARGENT LIQUIDE (EUR, PL), BATTERIES EXTERNES et TÉLÉPHONES PORTABLES uniquement.Nous partirons vers la Pologne après cet événement et donnerons tout aux activistes de Grupa Granica directement, comme nous l’avions fait la dernière fois.Vous pourrez déposer vos objets le weekend du 11 et 12 décembre à la Haus der Statistik.Durant le weekend nous organiserons des ateliers et des tables rondes afin de rester informé.e.s et de mettre en commun nos énergies pour soutenir celles et ceux bloqué.e.s à la frontières.Il y aura aussi plusieurs contributions de notre incroyable communauté : avec entre autres la musique de Kasia Gościńska et ses ami.e.s, une exposition avec mise aux enchères, à boire et à manger et d’autres interventions. Nous publierons rapidement un déroulé complet du weekend.S’il vous plait joignez-vous à nous durant ce moment urgent. 

Daily Resistance Assembly #3, November 24

DAILY RESISTANCE ASSEMBLY
24 November 2021 – from 7 pm
at Café Karanfil (Weisestr. 3, Neukölln/U-Bahn Boddinstr.)

With the third assembly we invite you to join and contribute to the newspaper Daily Resistance. At the Assembly we will introduce the work of the newspaper: How are we organised? What are our tasks? Who do we want to reach with the newspaper? Support the work of Daily Resistance! Come to the Assembly! We look forward to seeing you!

///

DAILY RESISTANCE ASSEMBLY
24. November 2021 – ab 19 Uhr
im Café Karanfil (Weisestr. 3, Neukölln/U-Bahn Boddinstr.)

Mit der dritten Assembly laden wir euch zur aktiven Mitarbeit an der Zeitung Daily Resistance ein. Auf der Assembly werden wir die Arbeit der Zeitung vorstellen: Wie sind wir organisiert? Welche Aufgaben gibt es? Wen wollen wir mit der Zeitung erreichen? Unterstützt die Arbeit der Zeitung! Kommt zur Assembly! Wir freuen uns auf euch!

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DAILY RESISTANCE BULUŞMASI
24. Kasım 2021 – 19.00’dan itibaren
Café Karanfil’de (Weisestr. 3, Neukölln/U-Bahn Boddinstr.)

Üçncü buluşma ile sizi Daily Resistance gazetesine katılmaya ve katkıda bulunmaya davet ediyoruz. Buluşmada gazetenin çalışmalarını anlatmaya çalışacağız: Nasıl örgütleniyoruz? Gazete içinde hangi işleri yapıyoruz? Gazete ile kimlere ulaşmak istiyoruz? Buluşmaya gelin ve Daily Resistance’in çalışmalarını destekleyin!

Demo – #Evacuate refugees from Lybia, 19.11.2021, 14 Uhr, Auswärtiges Amt, Berlin

von United4Eritrea

(1) Deutsch (2) Français (3) Arabic (4) Somali (5) Tigrinya ((6) English)

(1) [Deutsch]

Stoppt die EU-finanzierte
Gewalt, Folter und Ermordung
unserer Geschwister
in Libyen
–seid solidarisch
und kommt zahlreich!
Demonstration

  1. November 2021 | 14 Uhr
    Auswärtiges Amt
    Werderscher Markt 1, Berlin
    (Bärenbrunnen)
    Anfang Oktober 2021 kam es in Tripoli zu gewaltsamen und rechtswidrigen Masseninhaftierungen von mehr
    als 5000 Schutzsuchenden durch die lybischen Behörden – darunter befanden sich knapp 800 Frauen und
    300 Kinder. Im Zuge mehrerer Fluchtversuche gelang es Tausenden sich zu befreien, Dutzende kamen dabei
    ums Leben. Seit mehr als einem Monat protestieren die Überlebenden vor dem Community Day Center des
    UNHCR täglich für ihre sofortige Evakuierung und die Befreiung ihrer Geschwister, die noch immer in
    Gefangenenlangern festsitzen und Folter, sexualisierter Gewalt, Erpressung, Versklavung und Ermordung
    ausgesetzt sind
    Wir solidarisieren uns mit ihnen und fordern
    ● die sofortige Evakuierung aller Schutzsuchenden aus Libyen in ein sicheres Land der EU
    ● die sofortige Einstellung jeglicher Finanzierung und Kooperation mit den mörderischen libyschen
    Behörden
    ● die Wiederherstellung/Legalisierung von Such- und Rettungsmissionen im Mittelmeer
    ● die Einrichtung von sicheren Fluchtrouten und ein Ende des tödlichen EU-Grenzregimes von Belarus
    bis Libyen!
    (2) [Français]
    Arrêtez la violence,
    la torture et le meurtre
    de nos frères et sœurs
    en Libye
    financés par l’UE
    –soyez solidaires
    et venez en nombre!
    Manifestation
    19 novembre 2021 | 14h
    Bureau fédéral des affaires
    étrangères
    Werderscher Markt 1, Berlin
    (Bärenbrunnen)
    [Français – verso]
    Début octobre 2021, les autorités libyennes ont détenu de force et illégalement plus de 5000 personnes
    cherchant à se protéger à Tripoli, dont près de 800 femmes et 300 enfants. Au cours de plusieurs tentatives
    d’évasion, des milliers de personnes ont réussi à se libérer et des dizaines ont été tuées. Depuis plus d’un
    mois, les survivant.e.s manifestent quotidiennement devant le centre communautaire de jour du HCR pour
    leur évacuation immédiate et la libération de leurs frères et sœurs, qui sont toujours enfermé.e.s dans des
    centres de détention et soumis.e.s à la torture, aux violences sexuelles, à l’extorsion, à l’esclavage et au
    meurtre.
    Nous sommes solidaires avec eux et exigeons
    ● l’évacuation immédiate de toutes les personnes cherchant une protection en Libye vers un pays sûr
    de l’UE
    ● la cessation immédiate de tout financement et de toute coopération avec les autorités libyennes
    meurtrières
    ● le rétablissement/la légalisation des missions de recherche et de sauvetage en mer Méditerranée
    ● l’établissement de voies de fuite sûres et la fin du régime frontalier meurtrier de l’UE, du Belarus à la
    Libye !
    [Arabic-front] [3]
    أوقفوا العنف والتعذيب والقتل الممارس ضد أشقائنا في ليبيا والممول من قبل االتحاد األوروبي
    أظهروا دعمكم بالمشاركة والحضور بأعداد حاشدة
    التجمع والتظاهر
    19 نوفمبر 2021 الساعة 2 ظهرا
    أمام مكتب الخارجية الفيدرالي
    Werderscher Markt 1, Berlin
    (Bärenbrunnen)
    ]Arabic-back[
    في بداية أكتوبر 2021 ،قامت السلطات الليبية في طرابلس بحبس أكثر من 5000 شخص يلتمسون الحماية بشكل جماعي عنيف وغير قانوني- بما
    في ذلك ما يقرب من 800 امرأة و 300 طفل. بعد عدة محاوالت للفرار من قبل األسرى تخللتها مواجهات عنيفة مع سلطات الحراسة، تمكن اآلالف
    بعشرات القتلى والجرحى. منذ أكثر من شهر، يتظاهر الناجون يومًيا أمام مركز النهار
    من تحرير أنفسهم، ولكن أودت هذه المواجهات أيضاً
    المجتمعي التابع للمفوضية األوروبية لالجئين مطالبين بإجالئهم الفوري وإطالق سراح أشقائهم الذين ما زالوا محاصرين في السجون ويتعرضون
    للتعذيب والعنف الجسدي واالبتزاز والعبودية والقتل.
    نعلن التضامن معهم ونطالب
    اإلجالء الفوري لجميع طالبي الحماية من ليبيا إلى دولة أوروبية آمنة
    الوقف الفوري للتمويل األوروبي والتعاون مع السلطات الليبية القاتلة
    إعادة وتقنين العمل بمهام البحث واإلنقاذ في البحر األبيض المتوسط
    إنشاء طرق هروب آمنة وإنهاء نظام الحدود القاتل لالتحاد األوروبي من بيالروسيا إلى ليبيا!
    (4) [Somali – front]
    Jooji EU-du ay maalgeliso
    Rabshado, jirdil iyo dil
    ee walaalaheen ku nool
    Liibiya
  • isku duubni wadjir
    Dad tira badan yimaadaan
    bannaanbax
    November 19, 2021 | 14 saac
    Wasaaradda Arrimaha Dibadda
    Werderscher Markt 1, Berlin
    (Bärenbrunnen)
    [Somali – back]
    Bilowgii Oktoobar 2021 waxaa jiray rabshado iyo xarig wadareed sharci darro ah oo lagu xiray in ka badan
    5,000 oo qof oo magangalyo ka doonayey Tripoli maamulka Liibiya – oo ay ku jiraan ku dhawaad 800 oo
    haween ah iyo 300 oo carruur ah. Isku dayo dhowr ah oo ay ku doonayeen in ay ku baxsadaan, kumannaan
    kun ayaa u suurtagashay in ay is-furaan, waxaana la dilay tobaneeyo qof. In ka badan hal bil ayaa dadka
    badbaaday waxa ay maalin walba ka hor mudaharaadayeen xarunta hay’adda UNHCR ee Community Day
    Centre si deg deg ah looga raro loona soo daayo walaalahood, kuwaas oo wali ku jira xabsiyada oo ay la
    kulmaan jirdil, tacadiyo galmo, baad, adoonsi iyo dil.
    Waxaan u muujinnaa midnimo iyaga iyo dalab
  • in si degdeg ah loo daadgureeyo dhammaan kuwa magangelyo ka raadinaya Liibiya oo la geeyo waddan
    ammaan ah oo Midowga Yurub ah
  • in si degdeg ah loo joojiyo dhammaan maalgelinta iyo wada-shaqeynta maamulka gacan-ku-dhiiglaha ah ee
    Liibiya
  • dib u soo celinta / sharciyeynta hawlgallada goobidda iyo samatabbixinta ee badda Mediterranean-ka
  • Samaynta waddooyin badbaado leh iyo soo afjarida nidaamka dilaaga ah ee xadka EU ee Belarus ilaa
    Liibiya!
    (5) [Tigrinya – front]
    ብገንዘባዊ ሓገዝ አውሮፓዊ ሕብረት ዝግበር ኣምጽ ስቅያትን ቅትለትን ኤርትራዉያን ኣሕዋትና ኣብ ሊብያ ጠጠው ይበል!!!
    –ድምጽና ክነስምዕ ብብዝሒ ንሳተፍ!
    ሰላማዊ ሰልፊ
    መዓስ :- 19. November 2021 | ሳዓት 2
    ቦታ :- ቤት ጽሕፈት ምኒስተር ወጻኢ ጉዳያት ጀርመን
    Werderscher Markt 1, በርሊን
    (Bärenbrunnen)
    [Tigrinya – back]
    ኣብ መጀመርታ ወርሒ 10 /2021 ኣብ ትሪፖሊ ብስጥታ ትካላት ሊብያ ኣብ ልዕሊ 5000 ዝኾኑ ስደተኛታት ኣሕዋትና ብዘስካክሕ
    ሓይሊ ዝተሳነየን ዝይሕጋዉን ጅምላዊ ማእሰርቲ ኣጋጢሙ : እዞም ስደተኛታት 800 ዝኾኑ ደቀኣንስትዮን 300 ዝኾኑ ናኣሽቱ ቆልዑት
    ዝርኸቡዎም ምንባሮም ከኣ እቲ ጭቃነ ኸመይ ከምዝነበረ ዘርእይ እዩ : በቲ ደጋጊሞም ዝገበሩዎ ሓደገኛ ፈተነታት ኣሽሓት ካብቲ
    ማእሰርቲ ክወጽኡ ከለዉ ብዙሓት ከኣ ኣዝዩ ብዘሕዝን መገዲ ሕይወቶም ጠፊኡ ::እዞም ኣሕዋትና ሕጂ ልዕሊ ሓደ ወርሒ ንዝኸዉን
    ጊዜ ኣብ ፊት ንፊት UNHCR (Community Day Center) ማዓልታው ሰላማዊ ሰልፊ ይገብሩን ብዝቀልጠፈ ኣብ ዉሕሱነት ናብ
    ዝረኽቡሉ ዓዲ ንኽወጹኡን እቶም ገና ኣብ ማእሰርትን ሕጂዉን ኣብ ከቢድ ስቅያትን ኣካላውን ጾታውን አመጽን ባርነትን ሓደጋ
    ቅጥለትን ወዲቆም ዘለዉ ኣሕዋትና ክፍትሑን ይሓቱ ኣለዉ ::
    ንሕናዉን በዚ ሰላማዊ ሰልፊ ምስኣቶምን ሕቶኦምን ሕብረትና እናገለጽና እዘን ዝስዕባ ከኣ ንጠልብ :-
  • ኣሕዋትና ብህጹጽ ካብ ሊብያ ክወጹኡን ናብ ዉሑስነት ዘለዎ ዓዲ አውሮፓዊ ሕብረት ክኣትዉ
  • ምስዞም ቀተልትን ኣመጽትን ጸጥታዉን ካልዕን ትካላት ሊብያን ዝግበር ዝኾነ ገንዘባዉ ሓገዝን ናይ ሓባር ስራሕን ብህጹጽ
    ደው ክብል
  • ናይ ህይወት ስደተኛታት ምድሓንን ምንዳይን ኣብ ማእከላይ ባሕሪ መልሹ ክጠናከርን ሕጋዉነት ክለብስን
  • ዉሕስነት ዘለዎም ናይ ስደት መገድታት ክዳለዉን እቲ ንህይወት ሰብ ሓደገኛ ዝኾነ ዶባዊ ኣሰራርሓ ካብ ሊብያ ክሳብ ቤላሩስያ
    ብህጹጽ ደዉ ክብል!
    (6) [English – front]
    Stop the EU-funded
    violence, torture and murder
    of our siblings
    in Libya
    –show solidarity
    and come in numbers!
    Demonstration
    November 19, 2021 | 2pm
    Federal Foreign Office
    Werderscher Markt 1, Berlin
    (Bärenbrunnen)
    [English – back]
    In early October 2021, the Libyan authorities forcibly and unlawfully mass detained more than 5,000 people
    seeking protection in Tripoli, including nearly 800 women and 300 children. In the course of several escape
    attempts, thousands managed to free themselves, dozens lost their lives. For more than a month, survivors
    have protested daily in front of UNHCR’s Community Day Center for their immediate evacuation and the
    liberation of their siblings, who are still trapped in detention centers and subjected to torture, sexual violence,
    extortion, enslavement and murder.
    We stand in solidarity with them and demand
    ● the immediate evacuation of all protection seekers from Libya to a safe country in the EU
    ● the immediate cessation of all funding and cooperation with the murderous Libyan authorities
    ● the restoration/legalization of search and rescue missions in the Mediterranean Sea
    ● the establishment of safe escape routes and an end to the deadly EU border regime from Belarus to
    Libya!

Flyers

Ein Jahr Denkmal – lasst uns zusammenkommen! 

Am 26. September 2020 wurde das Denkmal für die Opfer von Rassismus und Polizeigewalt auf dem O-Platz errichtet. Das ist nun ein Jahr her.
In diesem Jahr wurde getrauert und gekämpft, unterschiedliche Initiativen haben sich den Ort angeeignet und  ein langer Weg durch die Behörden liegt hinter uns. Nun ist das Denkmal legalisiert, doch an den Umständen hat sich wenig geändert. Nach wie vor wird aus dem Bezirk abgeschoben, Racial Profiling ist gängige Polizeistrategie, es kommt zu Übergriffen und zu Morden – Konsequenzen? Fehlanzeige!

Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Kämpfe weiterhin verbinden und uns vernetzen. Daher wollen wir das Einjährige des Denkmals, als einen Anlass nutzen, um zusammen zu kommen. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen, Erinnerungen festhalten, aber auch mahnen und die Kontinuitäten der rassistischen und polizeilichen Gewalt anklagen.

Kommt daher am 30.10.2021 ab 14h zum Denkmal. 
Es wird Essen, Musik, eine Ausstellung, Siebdruck und weitere Beiträge geben. Wenn ihr euch einbringen möchtet, meldet euch gerne bei uns.

One struggle – one fight!

Freedom of movement – kein Mensch ist illegal 23.Okt. um 14:00 – 24.Okt. um 14:00

Berliner Straße 44, 03172 Guben, Deutschland

von We ll come united Berlin/Brandenburg

***Deusch weiter unten***français ci-dessous***

We support the people in Guben who stand in solidarity with refugees.
We stand together with the people who are affected by racism every day in Brandenburg and resist Nazis.
As in other countries, Nazis want to patrol at the border to Poland.
We stand together for the right to freedom of movement.


We will stay overnight! Bring warm clothes. There is also the possibility to arrive and leave by train.
Bring transpis and signs!


👉Arrival in the SOLIBUS on Saturday 23.10. at 12 o’clock at Oranienplatz, Berlin.

Please let us know briefly how many seats you and your friends need at +491631601783 (Signal, WhatsApp, Telegram, SMS).

The call from Guben:

Racism is not an opinion – prevent the vigilante justice of neo-Nazis!

The news about the opening of the border from Belarus to Poland has drawn wide circles. Refugees are trying to escape their catastrophic living conditions at the risk of their lives and are now increasingly choosing the route via Belarus and Poland to East Brandenburg in order to be able to live a safe life in Western or Northern Europe. In Germany they arrive completely exhausted and hypothermic and often need medical and psychological care.
The fascist party “Der III. Weg” is calling for a manhunt in and around Guben on Saturday, October 23. They want to prevent people seeking protection from crossing the border and thus create the impression of a vigilante group that wants to exercise “vigilante justice”. They are calling for this on a supra-regional basis.

We do not want to leave the region to the neo-Nazis. We want to set a sign that asylum is and remains a human right. Especially the current frightening pictures from Afghanistan after the takeover of the Taliban should force us to act.
Come to the manifestation to oppose these inhuman actions of the neo-Nazis!


Our manifestation will last for 24 hours. We will try to provide a basic stock of food. It is important to be present also at night, because exactly then the III. Weg wants to carry out its “border surveillance”.

When: 23.10. 14 o’clock overnight until 24.10. 14 o’clock
Where: auf dem Dreieck (Berliner Straße 44) in 03172 Guben

Wir unterstützen die solidarischen Menschen in Guben.

Wir stehen zusammen mit den Menschen, die jeden Tag in Brandenburg von Rassismus betroffen sind und sich gegen Nazis wehren.
Wie in anderen Ländern, wollen Nazis an der Grenze zu Polen patrouillieren.
Wir stehen zusammen für das Recht auf Bewegungsfreiheit.

Wir bleiben über Nacht! Bringt warme Sachen mit. Es gibt auch die Möglichkeit mit dem Zug an- und abzureisen.
Bringt Transpis und Schilder mit!


👉Anreise im SOLIBUS am Samstag 23.10. um 12 Uhr am Oranienplatz, Berlin. Bitte sag kurz Bescheid, wie viele Plätze du und deine Freunde benötigen unter +491631601783 (Signal, WhatsApp, Telegramm, SMS).

Nous soutenons les personnes de Guben qui sont solidaires.
Nous sommes solidaires des personnes qui sont touchées par le racisme chaque jour dans le Brandebourg et qui résistent aux nazis.
Comme dans d’autres pays, les nazis veulent patrouiller à la frontière avec la Pologne.
Nous sommes solidaires pour le droit à la liberté de mouvement.
Nous allons passer la nuit ici ! Apportez des vêtements chauds. Il y a aussi la possibilité d’arriver et de partir en train.
Apportez des transpis et des panneaux !


👉Arrivée dans le SOLIBUS le samedi 23.10. à 12 heures à Oranienplatz, Berlin. Veuillez nous faire savoir brièvement combien de places vous et vos amis avez besoin au +491631601783 (Signal, WhatsApp, Telegram, SMS).

L’appel de Guben :


Le racisme n’est pas une opinion – empêchez la justice d’autodéfense des néo-nazis !
La nouvelle de l’ouverture de la frontière entre la Biélorussie et la Pologne a fait le tour du monde. Les réfugiés tentent d’échapper à leurs conditions de vie catastrophiques au péril de leur vie et choisissent de plus en plus souvent de passer par la Biélorussie et la Pologne pour rejoindre le Brandebourg oriental afin de pouvoir vivre en sécurité en Europe occidentale ou septentrionale. En Allemagne, ils arrivent complètement épuisés et en hypothermie et ont souvent besoin de soins médicaux et psychologiques.
Le parti fasciste “Der III. Weg” appelle à une chasse à l’homme dans et autour de Guben le samedi 23 octobre. Ils veulent empêcher les personnes en quête de protection de franchir la frontière et donner ainsi l’impression d’un groupe d’autodéfense qui veut exercer une “justice d’autodéfense”. Ils demandent cela sur une base suprarégionale.
Nous ne voulons pas laisser la région aux néo-nazis. Nous voulons montrer que l’asile est et reste un droit humain. Les images effrayantes qui nous parviennent actuellement d’Afghanistan après la prise de pouvoir des Talibans devraient nous obliger à agir.
Venez à la manifestation pour vous opposer à ces actions inhumaines des néo-nazis !
Notre manifestation durera 24 heures. Nous essaierons de fournir un stock de nourriture de base. Il est important d’être présent également la nuit, car c’est à ce moment précis que le III. Weg veut effectuer sa “surveillance des frontières”.


Quand : 23.10. 14 heures jusqu’au 24.10. 14 heures
Où : auf dem Dreieck (Berliner Straße 44) à 03172 Guben

Waiting sentence

Uncertainty is an emotion that amplifies during a pandemic. This is a written text on my experience with the asylum process in Germany. Living in exile and reminiscent of memories. A deteriorating sense of self that the waiting game produces.

I have been in my asylum process for 24 months, that is still ongoing. I had the police come into my home, twice to detain and deport me while I was under a Dublin deportation order. I was not at home. For 6 months, I had no legal documents and had to seek protection from the church. I had no health insurance, no access to the job market. I was in constant distress and walking outside became intolerable with fear. I began to isolate myself from my friends and retreated indoors, the only place where I felt safe. I told myself, it was only 6 months. After 6 months, I would be able to live a life where I have rights, as opposed to them taken away.

Six months pass by and Germany handles my asylum case. I receive a temporary residency permit valid for a year while the case is still in process. The fear that I thought I had left behind, only reinforced a foundation of despair. Moving to a country where you have to learn the language from scratch. Leaving your family behind and not knowing when you would be able to meet again. Having to deal with authorities that constrict your movement and rights. Finding safe housing in a city. Not knowing when the police will show up—again—at your place to detain you while you’re still in your asylum process. Living in a constant state of terror that starts to erode any sense of safety.

On August 4th 2020, an explosion took place in Beirut, Lebanon, that was caused by 2,750 tonnes of cargo containing ammonium nitrate that was stored in the capital of Beirut’s port, for six years. Minutes later, I tried to get into contact with my family back home. The phone lines were down and could not reach them. My cousin worked ten minutes away from the port at the time. In an hour of waiting for anyone to respond, the worst possible scenarios were going through my head.

I was thinking that either my family had died from the explosion or were severely injured. Thankfully, my family was safe with minimal injuries. They were lucky. The others, not so much. 207 deaths, 7500 injured. Streets were filled with blood and decapitated bodies as people rushed into the overcrowded hospitals. Doctors were forced to perform surgeries in parking lots as some hospitals were destroyed after the explosion. Nine months later and the Lebanese government has still not taken any action for this negligent massacre on its own people.

There is constant worry at the deteriorating living situation, that my family is experiencing back home. I speak to my family over the phone, and I miss them. When will I ever see them again in person, incessant thoughts come to my mind. Will they be okay, are they okay? How is life over there? They tell me it’s a struggle but that they are luckier than most and are managing. I never know when to believe their answer, their answer stems from wanting me not to worry. They tell me to focus on my life, get through the obstacles and barriers that this country firmly places on a platter. Systematic oppression sprouts hopelessness. This is what asylum seeking does to people. It reduces me to a statistic and collateral damage to be dealt with by PR protocol. I read the latest updates on racist mob attacks around Germany directed at refugees.

We are mocked, spat on and ridiculed for trying to live after losing everything. We are berated and made to feel inferior by authorities. We are unable to find safe housing spaces, are forced to stay in abusive situations and live on the streets. We are unable to find the dignity that we had hoped for before arriving here. Contemplating suicide after two years of living in the same predicament. Waiting in anticipation for a second-third-fourth- decision that predates my future can dissipate.

When I see mental health professionals, I am recommended to focus on my breathing. Superfluous at best. They tell me to change my perspective and outlook in life. How can I do that when we live in a world where systematic oppression exists. How can I focus on my breath when there is a boot crushing my neck? There are injustices surrounding me, that the capability of fighting back becomes vacant over time.

At a certain point, exhaustion grows into a central topic of existence and taking care of basic needs proves to be a struggle. It frightens me to think that I have let this procedure get to me, but how could I not let it get to me? It directly affects my living situation, in all arenas of life. Sometimes, just sometimes, I have the will to go on. To keep on fighting. I am still picking up the pieces as I go along.

Not knowing when this process will be over and what the outcome would be. Would my case receive another rejection in court and return to a country I have no ties to and risk prosecution? Would I be rendered without a residency again?

Why does the German government treat asylum seekers as criminals? Why are people being met with violence at the borders of the EU when carrying out their right to seek asylum as a fundamental human right.

Why are we only accepted to live here if we can prove to be a profitable asset to the economy?

This article has been published by an anonymous person in Daily Resistance #9 in English and Arabic (below)


الرّيبة والخوف من المجهول شعورٌ يتفاقم في أوقات الوباء. ما يلي هو نصّ كتبته عن تجربتي مع عمليّة اللجوء في ألمانيا. يمكنني أن اختصرها بحالةِ تدهورالإحساس بقيمتي الذاتية، نتيجة لعبة الإنتظار

بدأتُ بإجراءت اللجوء منذ 24 شهراً، ولا تزال العملية مستمرّة. أتت الشرطة إلى منزلي مرّتين لإحتجازي وترحيلي بينما كنت بموجب أمر ترحيل من دبلن. لمدّة 6 أشهر لم يكن لدي أي مستندات قانونية و اضطررت الى طلب الحماية من الكنيسة. لم يكن لديّ تأمين صحي ولا إمكانيّة للإنخراط في سوق العمل. وجدت نفسي في قلق مزمن وأصبح تنقّلي خارج المنزل أمرٌ لا يطاق بسب الخوف الدائم. بدأتُ بالانعزال عن اصدقائي و البقاء في المنزل لأنّه المكان الوحيد الذي كنت أشعر فيه بشيء من الأمآن. قلت لفسي بأنّ هذه المعانات ستنتهي بعد 6 أشهر وانني سأتمكن بعدها بالعيش بكامل حقوقي التي سُلبت مني

بعد ستّة أشهر بقيَت قضيّتي في قبضة السّلطات الألمانية. اعطوني تصريح إقامة مؤقّتة لمدّة عام واحد، لكن القضية بقيَت قيد النظر. الخوف الذي اعتقدت أنني سأتخلّص منه عاد، وعزّز فيّ الشعور باليأس. الانتقال إلى بلد جديد، تعلُّم لغة جديدة، ترك عائلتي دون أن أعرف متى سأتمكّن من رؤيتهم مجدّداً، التعامل مع سلطات تقيّد تحرّكاتي وحقوقي، كلّها صعوباتٍ واجهتها. كان الشعور بالخوف وعدم الأمان يلاحقني بإستمرار بينما كنت أحاول أن أجد مكان آمن للسكن. كنت في ترقّب دائم لزيارة مفاجئة من قبل الشرطة لاعتقالي مجدداً بينما كانت اجراءت لجوئي مستمرة.

في الرابع من آب/ أغسطس وقع إنفجار في بيروت/ لبنان نتيجة إشتعال 2750 طنّاً من نترات الأمونيوم المخزّنة في مرفأ العاصمة منذ 6 سنوات. حاولت الإتصال بأسرتي في لبنان ولكن الخطوط كانت معطّلة. كان إبن عمي حينها يعمل بالقرب من المرفأ. خلال ساعة إنتظار ردّاً من عائلتي في لبنان، مرّت في ذهني أسوأ السيناريوهات المحتملة

اعتقدت بأنّ عائلتي قد ماتت في الإنفجار، أو أُصيبت بجروح خطيرة. لحسن الحظ كانت عائلتي بأمآن وأصيبوا بجروح طفيفة. كانوا محظوظين عكس الكثير من الناس الأخرين. 207 قتيل و 7500 جريح كانت الحصيلة. الشوارع امتلأت بالدّماء و الأشلاء، وهرعت الناس إلى المستشفيات المكتظّة. إضطرّ بعد الأطبّاء لإجراء عمليّات جراحيّة في مواقف السيارات، لأن بعض المستشفيات كانت قد دُمّرت في الانفجار. بعد تسعة أشهر على هذه الفاجعة، لم تتخذ الحكومة أي اجراءت ولم تتحمّل مسؤلية هذه المجزرة المتهوّرة بحق شعبها.

لديّ قلق دائم من تدهور الوضع المعيشي الذي تعيشه عائلتي هناك. اتحدث مع عائلتي عبر الهاتف وافتقدهم كثيراً. لا أعلم متى سأرهم مجدداً. تراودني تساؤلات عديدة بإستمرار: هل هم بخير؟ هل سيكونون بخير؟ كيف هي الحياة هناك؟ يقولون بأن الحياة هناك عبارة عن صراع مستمر ولكن يقولون أيضاً بأنهم أوفر حظاً من غيرهم وأنهم يدبّرون أمورهم. يطلبون مني التركيز على حياتي وتخطّي العقبات التي تضعها هذه البلاد في وجهي

القمع الممنهج يولّد اليأس. هذا ما تفعله عمليّة اللجوء بالناس. تجعل منّي مجرد رقم، إحصاء، وضرر

Commemoration rally for the deceased due to the European border regime on 15 October at Oranienplatz

This year again too many people have died in the desert, in the sea, or at the fences, trying to reach European soil. We refuse to ignore, forget or get used to these dramas and deaths. We remember all those for whom the road has ended abruptly. We will continue to do so until governments value and defend the lives of their fellow human beings instead of their national borders.

In solidarity, Corasol

Friday, 15 October at 16:00, Oranienplatz, Berlin-Kreuzberg

Rally against BAMF: #JamilaBleibt & mourning for Ella

by @TransRefugees

Protest in front of BAMF Berlin, Saturday, 09.10.21 between 15.00 – 18.00 ( U9 Berliner Straße), Bundesallee/Ecke Badensche Str.

every Saturday, first date 9.10.

Jamila is a Trans woman from Qatar who fled to Germany via Ethiopia. In Ethiopia she was jailed for nearly one year because she is a Trans woman. The German government ministry for Migration and Refugees (BAMF) wants to deport her back to Ethiopia. #JamilaBleibt!

We want to start with a remembrance of Ella, and also give common space for mourning and admonition.

Ella, a Trans woman from Iran commited suicide by lighting herself on fire, on 14.9.2021 on Alexanderplatz.
#MourningforElla

#NoMoreDeaths