Update 21:30

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Die Polizei setzt trotzdem zur Räumung an. Flutlicht wurde aufgestellt und weitere Matten unter dem Baum verteilt. Es ist völlig klar, dass Napuli sich das nicht gefallen lassen wird. Falls ihr etwas passiert, weil die Polizei in Amtshilfe für Herrmann versucht ihren Willen zu brechen, ist das der Versuch sie für immer mundtot zu mache

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From: Berlin

Update 21:20

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Napuli ist wieder fitter und droht damit runterzuspringen, falls jemand ansetzte sie gewaltsam vom Baum zu holen. Sie fordert ein schriftliche Garantie seitens Faru Kohlat über den Wiederaufbau des Infopunkts nach den Vorstellungen der Geflüchteten und des Zirkuszelts.

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From: Berlin

UPDATE 20:50

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Napuli hat wahrscheinlich eine Unterkühlung, ein vorgeheizter Rettungswagen ist wohl vor Ort um sich um sie zu kümmern. Die Abgeordnete Canan Bayram und eine solidarische Ärztin versuchen gerade zu Napuli durchgelassen zu werden.

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From: Berlin

Presse Erklärung der geflüchteten Aktivistin der Baumbesetzung auf dem Oranienplatz und der Geflüchteten im Hungerstreik in Solidarität auf dem Oranienplatz

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Wir gehören zu den protestierenden Geflüchteten die seit Oktober 2012 auf dem Oranienplatz sind um gegen Lager, Residenzpflicht und Abschiebung zu protestieren. Es ist mir, der protestierenden Geflüchteten von Seiten der Polizei und des Bezirkes nicht gewährt zu trinken, essen und mich mit trockener Kleidung zu versorgen, solange ich den Protest auf dem Baum nicht beende.

In Solidarität haben wir auf der gegenüberliegenden Seite seit Mittwoch Abend einen Hungerstreik angefangen, der solange andauert bis die protestierenden auf dem Baum trinken, essen und trockene Kleidung haben dürfen.

Die Darstellung, dass der Wiederstand bei der Räumung des Oranienplatzes von linken Aktivist_innnen ausging ist falsch. Er kam von uns Geflüchteten die immer noch auf dem Oranienplatz demonstrieren.

Unser Wiederstand geht nicht um den Oranienplatz sondern um unsere Forderungen, wir haben unsere Länder nicht verlassen um um den Oranienplatz zu kämpfen.

Um den Oranienplatz zu Räumen wurde vom Senat mit der Taktik einen Teil der Geflüchteten leere Versprechungen zu machen, Geld und Unterkunft zu geben, wenn sie den Oranienplatz gegen den Willen der Geflüchteten, die bleiben wollen räumen, eine Spaltungs-Taktik des gegeneinander Aufhetzens, angewandt, die schon seit der Kolonialzeit immer wieder Praxis ist.

Wir werden den Protest nicht beenden und den Baum nicht verlassen, solange Dilek Kolat oder …read more

From: Berlin

Update (3. Tag der Baumbesetzung): 48 Stunden ohne Wasser

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Napuli befindet sich inzwischen alleine und jetzt seit fast 48 Stunden auf einem Baum auf dem Oranienplatz. Sie bekommt weiterhin weder Wasser noch Nahrung. Rettungssanitäter wurden von der Polizei weggeschickt. Der Baum auf dem sie sich befindet, ist komplett weiträumig umzäunt, dieser Zaun ist zusätzlich von Polizist_innen umstellt. Mit aller Macht soll verhindert werden, dass solidarische Menschen Lebensmittel zu der Aktivistin hochreichen. Laut Angaben des Polizeisprechers, erfolgt die Unterbindung der Versorgung mit Lebensmitteln auf Anweisung von Monika Herrmann (Grüne) (Tel: 030 / 90 298 23 31, Fax: 030 / 90 298 41 78, monika.herrmann@ba-fk.Berlin.de).

Napulis Forderung ist weiterhin ein Gespräch mit Dilek Kolat, was letztere weiterhin verweigert. Die zwei Politikerinnen, die in den unkritischen Medien und durch ihre Parteifreund_innen als die Heldinnen einer gewaltfreien Räumung gefeiert werden, riskieren das Leben von Napuli. Sie ignorieren die Geflüchtete hartnäckig – von den Verhandlungen (die im Herbst 2013 durch Herrmann und im Frühjahr 2014 durch Kolat) wurde sie jeweils ausgeschlossen. Sie war nicht die einzige, auch andere Geflüchtete, die seit Beginn des Camps aktiv sind, waren bei den Verhandlungen unerwünscht.

Stattdessen bedienten sich beide Politikerinnen der Gruppe auf dem Oranienplatz mit den gemä

Schickt ein fax an Wowereit/Henkel zur Rettung der Leben der Menschen auf dem besetzten Baum auf dem Oranienplatz

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Henke (fax): (030) 9028-4347

Wowereit (fax) : (030) 9026-2013

Berlin, 9.4.2014

An den Bürgermeister, Herrn Wowereit

und an den Innenminister, Herrn Henkel,

hiermit fordern wir die sofortige Zulassung von Versorgung der Protestierenden in einem Baum auf dem Oranienplatz mit lebensnotwenigen Dingen. Das wären Wasser, Lebensmittel, Decken, trockene Kleidung. Seit nunmehr 30 Stunden unterbindet die Polizei die Übergabe.

Hintergrund des Protestes ist die gestrige Räumung des Protestcamps am Oranienplatz bzw. der Ausschluss von betroffenen Geflüchteten von den Verhandlungen, die die Räumung zum Ergebnis hatten. Zudem war zu keinem Zeitpunkt der sogenannten Verhandlungen davon die Rede, dass der Oranienplatz nicht mehr betretbar ist und das Versammlungszelt abgebaut wird.

Dies ist unterlassene Hilfeleistung und Körperverletzung. Die drei Menschen auf dem Baum machen von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch. Die von ihnen gewählte Demonstrationsform ist aber nicht die eines trockenen Hungerstreikes, das wird ihnen aufgezwungen. Dabei wird ihr Leben bewu

09.04. Baumbesetzung Oranienplatz und Pressekonferenz protestierender Refugees zur polizeilichen Räumung und kolonialen Spaltungspolitik und -praxis des Berliner Senats

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Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit laden wir, protestierenden Refugees vom Oranienplatz, der Schule etc., Sie herzlich ein, an unserer morgigen (09.04.) Pressekonferenz um 11.00 Uhr auf dem Oranienplatz zurkolonialistischen Spaltungspolitik und -praxis des Berliner Senats,dem gegenseitigen Aufhetzen, zur polizeilichen Räumung und unseren Forderungen ein. Derzeit ist weiterhin ein Baum auf dem Oranienplatz besetzt.

Forderungen:

– koloniale Praxis und Spaltungspolitik des Berliner Senats (Spaltung und gegeneinander Aufhetzen)

– Aufenthaltsgenehmigung nach