Sea-Watch 3 seit heute unter deutscher Flagge 

Seit heute ist das Schiff Sea-Watch 3 nicht mehr unter niederländischer, sondern unter deutscher Flagge registriert. Sea-Watch sah sich gezwungen die Flagge zu wechseln, da die Niederlande ihrer Verantwortung als Flaggenstaat nicht nachkamen und bewusst eine Situation schufen, die weitere Rettungsmissionen unmöglich machen soll. Nach internationalem Recht sind die Niederlande als Flaggenstaat dafür verantwortlich, dass…

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Sea-Watch 3 seit heute unter deutscher Flagge 

Seit heute ist das Schiff Sea-Watch 3 nicht mehr unter niederländischer, sondern unter deutscher Flagge registriert. Sea-Watch sah sich gezwungen die Flagge zu wechseln, da die Niederlande ihrer Verantwortung als Flaggenstaat nicht nachkamen und bewusst eine Situation schufen, die weitere Rettungsmissionen unmöglich machen soll. Nach internationalem Recht sind die Niederlande als Flaggenstaat dafür verantwortlich, dass…

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Update: Sea-Watch-Aktivitäten im Überblick | Ringen um Sea-Watch 3

Auch fünf Monate nach der Festsetzung der Sea-Watch 3 durch italienische Behörden geht der juristische Kampf um die Herausgabe des Rettungsschiffs weiter. Während unsere Anwält*innen den Standpunkt vertreten, dass unser Schiff seit Ende Oktober grundsätzlich frei sei, da der Präfekt eine Frist zur Beantwortung unserer Beschwerde hat verstreichen lassen, teilten die Behörden uns zu Wochenbeginn…

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Auch fünf Monate nach der Festsetzung der Sea-Watch 3 durch italienische Behörden geht der juristische Kampf um die Herausgabe des Rettungsschiffs weiter. Während unsere Anwält*innen den Standpunkt vertreten, dass unser Schiff seit Ende Oktober grundsätzlich frei sei, da der Präfekt eine Frist zur Beantwortung unserer Beschwerde hat verstreichen lassen, teilten die Behörden uns zu Wochenbeginn…

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25 Jahre Kampf um Selbstermächtigung und Solidarität rufen nach Jena

The VOICE‘s 25-jähriger Geburtstag von Flüchtlingskämpfen in Deutschland
vom 5. Bis 7. Dezember 2019 in Jena

englisch

Mit Stolz und Freude, mit Hochachtung und Dankbarkeit sehnen wir den 25. Geburtstag von THE VOICE Refugee Forum herbei und laden euch alle, Schwestern und Brüder, Freundinnen und Freunde, Weggefährtinnen und Weggefährten ein, mit uns in Jena 25 Jahre Solidarität und Menschlichkeit zu zelebrieren. Wir wollen dort zusammenkommen und erfahren, was wir in den 25 Jahren gelernt haben von den Mitgliedern von THE VOICE African Forum später umbenannt in THE VOICE Refugee Forum.

1994 beschlossen einige Flüchtlinge aus afrikanischen Ländern aus der ihnen aufgezwungene Isolation auszubrechen, die Fesseln des kolonialen Rechts der Residenzpflicht abzulegen, die Zäune und Stacheldrähte der Isolationslager hinter sich zu lassen, sich den menschenverachtenden Abschiebungen nicht mehr hinzugeben. Vor 25 Jahren kurz nach der faktischen Abschaffung des Asylrechts, nur kurze Zeit nach den Brandanschlägen von Mölln und Solingen, nach den feigen Angriffen in Hoyerswerda, beschlossen sie, nicht mehr zu warten, sondern zu handeln und ihre Grundrechte wahrzunehmen. Das Recht auf Bewegungsfreiheit und das Recht auf soziale und politische Assoziation sind seit jeher die prägenden Merkmale des menschlichen Fortschritts und kein Gesetz kann aufrechte und denkende Menschen davon abhalten, diese auszuüben, dachten die damals noch jungen Aktivisten von THE VOICE. Also zogen sie los und tauschten sich mit anderen Flüchtlingen und Menschen aus. Sie wollten ihre Rechte wieder erlangen, die das bundesdeutsche Asylverfahren ihnen entzogen hatte.

In den letzten 25 Jahren hat THE VOICE Refugee Forum durch den politischen Kampf seiner Mitglieder viele Menschen nicht nur in Deutschland inspiriert. Zahlreiche Initiativen und Netzwerke verdanken heute ihre Gründung der aktiven Einmischung von VOICE Aktivistinnen und Aktivisten. Die KARAWANE-Tour 1998 im Vorfeld der Bundestagswahlen war unter anderem auch von VOICE Aktivisten mitorganisiert. Als Resultat dieser Tour entstand später das Netzwerk der KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen. Es bezog neben Flüchtlingen auch hier lebende MigrantInnen und deutsche Freundinnen und Freunde ein.

Aber nicht nur Selbstorganisationen verdanken heute ihre Gründung oder Existenz THE VOICE Refugee Forum, sondern auch viele Nichtregierungsorganisationen und Vereine. Diese konnten in dem durch The VOICE Refugee Forum geschaffenen Raum ihren Platz finden. Sie gründeten Vereine, Stiftungen oder Beratungs- und Begegnungsstätten. Bei den unterdrücktesten Menschen jedoch blieb ständig THE VOICE Refugee Forum. Sie förderte überall den Kampf der Flüchtlinge für Selbstermächtigung. Sie forderte konsequent den Platz der Flüchtlinge in den Diskussionen und lehnte kategorisch jede Bevormundung ab. Durch ihren täglichen Kämpfe und den vielen Auseinandersetzungen in den von ihnen und anderen geschaffenen Foren und Begegnungen fokussierten VOICE-Mitglieder stets den Kampf auf Deportationen und ihren kolonialen Charakter.

Sie selbst aber waren immer in der ersten Reihe in den Kämpfen gegen die vom deutschen Staat organisierten Angriffen auf das Leben der Flüchtlinge, egal ob es um Abschiebungen, Einschränkung der Bewegungs- oder Redefreiheit, um Polizeibrutalität oder um das Durchbrechen der Isolation in den Lagern ging.

Nun rufen die Freundinnen und Freunde nach Jena, um ihre Lehren der 25 Jahre mit allen zu teilen und gleichzeitig zu feiern. Gerne leiten wir diese Einladung nicht nur an alle weiter, sondern ergänzen auch diese um die Bitte, zu dieser Zusammenkunft beizutragen. Ihr könnt zum Beispiel eure Erfahrungen mit THE VOICE Refugee Forum in jeglicher Form im Vorfeld zusenden oder eine RefugeeBlackBox-Installation oder ein Foto nach Jena schicken oder mitbringen. Falls ihr jedoch nicht kommen könnt aber etwas Geld spenden könnt, hilft ihr damit der Organisation der Zusammenkunft und auch denjenigen, die die Fahrt nach Jena nicht selbst bezahlen können. Spenden könnt ihr auf das folgende Konto überweisen:

Förderverein The VOICE e.V.
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE
Stichwort: 25yrs

Falls ihr aus dem Wuppertaler Raum seid, könnt ihr euch mit uns in Verbindung setzen. Vielleicht können wir schon auf der Fahrt dorthin uns austauschen oder über die vergangenen Erfahrungen sprechen und sehen, wie wir sie heute anwenden können.

Programm:

  • Ankunft: Donnerstag, 5.12.2019
  • Beginn: Freitag, 6.12.2019, 10.00Uhr
    Auf dem Holzmarkt in Jena wird es eine RBB-Videoinstallation geben.
    – The VOICE- Symposium zu einer Versammlung der Flüchtlingsgrasswurzelcommunity
    Kämpft zurück! Stört, seid ungehorsam und organisiert euch gegen die durchregulierten
    Dublin-Abschiebungen von Flüchtlingen aus Deutschland
  • Samstag, 7.12.2019: Präsentation | RefugeeBlackBox | Parade | Music | Gyration und Performance
    Am Samstag, dem 7. Dezember wird es eineRefugeeBlackBox-Parade gegen Abschiebungsverbrechen und den kolonialen Rassismus Europas geben. Wir rufen zu dezentralen RefugeeBlackBox-Installationen oder Infoveranstaltungen im Vorfeld der Dezemberveranstaltungen auf.

Weitere Informationen findet ihr auf den folgenden Seiten:

RefugeeBlackBox: https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox
The VOICE‘s 25 jähriger Geburtstag von Flüchtlingskämpfen in Deutschland: http://thevoiceforum.org/node/4684

Mit solidarischen Grüßen aus Wuppertal
KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

Kontakt:
KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Büro Wuppertal, Marienstraße 52, 42103 Wuppertal
Telefon: 0049 (0) 202 27 27 95 34
E-Mail: wuppkarawane@yahoo.de
https://www.facebook.com/caravannetwork/
https://www.facebook.com/karawanewuppertal/

25 years of struggle for self-empowerment and solidarity call for Jena

The VOICE 25th Anniversary of Refugee Struggle in Germany
December 5 to 7, 2019 Jena

deutsch

With pride and joy, respect and gratitude, we long for the 25th birthday of THE VOICE Refugee Forum and invite you all, sisters and brothers, friends and companions, to celebrate 25 years of solidarity and humanity with us in Jena. We want to come together there and experience what we have learned from the members of THE VOICE African Forum over the past 25 years, later renamed THE VOICE Refugee Forum.

In 1994, some refugees from African countries decided to break out of the isolation they had been forced to live in, to break the shackles of the colonial residence obligation law (Residenzpflicht), to leave the fences and barbed wires of the isolation camps behind them, not to capitulate to the inhuman deportations. 25 years ago, shortly after the actual abolition of the right of asylum, only a short time after the arson attacks in Mölln and Solingen, after the cowardly attacks in Hoyerswerda, they decided not to wait any longer but to act and to exercise their fundamental rights. The right to freedom of movement and the right to social and political association have always been the hallmarks of human progress and no law can prevent upright and thinking people from exercising them, thought the then young activists of THE VOICE. So they went out and exchanged ideas with other refugees and people. They wanted to regain the rights that the German asylum procedure had taken away from them.

In the last 25 years THE VOICE Refugee Forum has inspired many people not only in Germany through the political struggle of its members. Numerous initiatives and networks today owe their foundation to the active intervention of VOICE activists. The 1998 KARAWANE tour in the run-up to the Bundestag elections was also co-organized by VOICE activists. As a result of this tour, the network of the CARAVAN for the rights of refugees and migrants was founded. In addition to refugees, it also included migrants living here and German friends.

But not only self-organisations owe their foundation or existence to THE VOICE Refugee Forum today, but also many non-governmental organisations and associations. These were able to find their place in the space created by The VOICE Refugee Forum. They founded associations, foundations or advisory and meeting places. But among the most oppressed people, THE VOICE Refugee Forum remained. It promoted everywhere the fight of the refugees for self-empowerment. It consistently demanded the place of refugees in the discussions and categorically rejected any paternalism. Through their daily struggles and the many challenges in the forums and encounters created by them and others, VOICE members always focused the struggle on deportations and their colonial character.

They themselves, however, were always in the forefront of the fight against the attacks on the lives of refugees organized by the German state, whether it was about deportations, restrictions on freedom of movement or speech, police brutality or breaking through isolation in the camps.

Now the friends are calling for Jena to share the lessons they learned of the 25 years with everyone and celebrate them at the same time. We are happy not only to forward this invitation to everyone, but also to supplement it with a request to contribute to this meeting. For example, you can send your experiences with THE VOICE Refugee Forum in any form in advance or send or bring a RefugeeBlackBox installation or a photo to Jena. If you can’t come but can donate some money, you can help the organization of the meeting and also those who can’t pay for the trip to Jena themselves. You can transfer donations to the following account:

Recipient: Förderverein The VOICE e.V.
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE
Code: 25yrs

If you are from the Wuppertal area, you can contact us. Perhaps we can already exchange experiences on the way there or talk about past experiences and see how we can apply them today.

Program:

  • Arrival on Thursday 5 December 2019
  • Starts on Friday, December 6, 2019 at 10:00 am: Video installation “RBB” in the HolzMarkt Jena:
    – The VOICE Symposium on refugee grassroots community “Assembly” in Germany
    – FightBack! Disrupt, disobey and organise against the regulated Dublin-deportations of refugees from Germany!
  • Saturday, 7 December 2019: Presentation | RefugeeBlackBox Parade | Music | Gyration and Performance
    There will be a RefugeeBlackBox parade against the deportation crimes and against the colonial racism of Europe on 7th Saturday, December 2019.

For more information please see also:
RefugeeBlackBox: https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox
The VOICE 25th Anniversary of Refugee Struggle in Germany: http://thevoiceforum.org/node/4682

With solidarity greetings from Wuppertal
CARAVAN for the rights of refugees and migrants

Contact:
CARAVAN for the rights of refugees and migrants
Wuppertal Office, Marienstraße 52, 42103 Wuppertal
Phone: +49 202 27 27 95 34
E-Mail: wuppkarawane@yahoo.de
https://www.facebook.com/caravannetwork/
https://www.facebook.com/karawanewuppertal/

#ElHiblu3: Teenager nach fast 8 Monaten Inhaftierung vorläufig frei.

Drei Jugendliche, die sich selbst und 105 weitere Flüchtende auf hoher See vor der illegalen Rückführung nach Libyen bewahrt hatten, wurden gestern, nach acht Monaten Inhaftierung auf Kaution freigelassen. Die #ElHiblu3 (16, 17 und 19 Jahre alt) sind wegen Terrorismus angeklagt, weil sie die Crew, des Tankers der sie rettete, überzeugt hatten nach Malta zu…

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#ElHiblu3: Teenager nach fast 8 Monaten Inhaftierung vorläufig frei.

Drei Jugendliche, die sich selbst und 105 weitere Flüchtende auf hoher See vor der illegalen Rückführung nach Libyen bewahrt hatten, wurden gestern, nach acht Monaten Inhaftierung auf Kaution freigelassen. Die #ElHiblu3 (16, 17 und 19 Jahre alt) sind wegen Terrorismus angeklagt, weil sie die Crew, des Tankers der sie rettete, überzeugt hatten nach Malta zu…

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Secret Agreement Between Armed Forces of Malta and Libyan Coastguard to Intercept Migrant Vessels Sailing Towards Maltese SAR Zone

The Sunday Times of Malta reported yesterday that “Malta has secretly negotiated an agreement with Libya that sees the Armed Forces of Malta [AFM] coordinating with the Libyan coastguard to intercept migrants headed towards the island… [A] senior government source [said] … ‘We reached what you could call an understanding with the Libyans. When there is a vessel heading towards our waters, the AFM coordinates with the Libyans who pick them up and take them back to Libya before they come into our waters and become our responsibility[.]’ … A spokesman for UNHCR office in Rome said they had reached out to the Maltese authorities for an explanation and were still waiting for the relevant information to be handed over….”  Reuters reported that “The Malta deal appears to go a step further by encouraging the Libyan coastguard to intervene beyond its own coastal waters, which extend some 22.2 km (14 miles) from its shore, and into the broad search-and-rescue zone operated by Malta.”

Moonbird koordiniert Rettung, Alan Kurdi wird mit Waffen bedroht und Sea-Watch 3 weiterhin festgesetzt

Der Kampf gegen die Festsetzung der Sea-Watch 3 geht weiter: Unmittelbar vor dem Verlassen des Hafens von Licata am Montagnachmittag erklärten die zuständigen Behörden das Schiff für weiterhin beschlagnahmt. Eine formelle oder gar juristisch plausible Erklärung gibt es nicht. Hintergrund: Seit mehr als 120 Tagen sitzt die Sea-Watch 3 inzwischen auf Sizilien fest. Vier lange…

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Der Kampf gegen die Festsetzung der Sea-Watch 3 geht weiter: Unmittelbar vor dem Verlassen des Hafens von Licata am Montagnachmittag erklärten die zuständigen Behörden das Schiff für weiterhin beschlagnahmt. Eine formelle oder gar juristisch plausible Erklärung gibt es nicht. Hintergrund: Seit mehr als 120 Tagen sitzt die Sea-Watch 3 inzwischen auf Sizilien fest. Vier lange…

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Sea-Watch finanziert Rettungsmission der Organisation Sea-Eye – Alan Kurdi startet in weiteren Rettungseinsatz im Mittelmeer

Während auf dem Treffen der EU-Innenminister*innen in Luxemburg diese Woche erneut keine Fortschritte zur Beendigung des tödlichen Ausnahmezustandes im Mittelmeer erzielt wurden, sind es wieder einmal zivile Akteure, die der Europäischen Union Solidarität vorleben: Mit einer Spende von 60.000 Euro ermöglicht Sea-Watch dem Rettungsschiff Alan Kurdi der Organisation Sea-Eye das Auslaufen in das tödlichste Seegebiet…

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Sea-Watch finanziert Rettungsmission der Organisation Sea-Eye – Alan Kurdi startet in weiteren Rettungseinsatz im Mittelmeer

Während auf dem Treffen der EU-Innenminister*innen in Luxemburg diese Woche erneut keine Fortschritte zur Beendigung des tödlichen Ausnahmezustandes im Mittelmeer erzielt wurden, sind es wieder einmal zivile Akteure, die der Europäischen Union Solidarität vorleben: Mit einer Spende von 60.000 Euro ermöglicht Sea-Watch dem Rettungsschiff Alan Kurdi der Organisation Sea-Eye das Auslaufen in das tödlichste Seegebiet…

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Schiffsunglück vor Lampedusa, Rettungsorganisationen stellen Forderungen an EU-Minister*innentreffen in Luxemburg

Nur einen Tag vor dem Treffen der EU-Innenminister*innen in Luxemburg ereignet sich vor Lampedusa ein schweres Bootsunglück. Nachdem zwei Bootsunglücke mit über 500 Toten im Oktober 2013 europaweit Bestürzung hervorgerufen und die italienische Marinemission “Mare Nostrum” ausgelöst hatten, musste die Crew unseres Suchflugzeugs Moonbird sechs Jahre später erneut nach Überlebenden und Leichen suchen, ernsthafte Schritte…

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Schiffsunglück vor Lampedusa, Rettungsorganisationen stellen Forderungen an EU-Minister*innentreffen in Luxemburg

Nur einen Tag vor dem Treffen der EU-Innenminister*innen in Luxemburg ereignet sich vor Lampedusa ein schweres Bootsunglück. Nachdem zwei Bootsunglücke mit über 500 Toten im Oktober 2013 europaweit Bestürzung hervorgerufen und die italienische Marinemission “Mare Nostrum” ausgelöst hatten, musste die Crew unseres Suchflugzeugs Moonbird sechs Jahre später erneut nach Überlebenden und Leichen suchen, ernsthafte Schritte…

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17 Seenotfälle in 5 Tagen – Sea-Watch: Kaum Hoffnung in EU-Gipfel auf Malta

Sea-Watch Luftaufklärungsmission im Dauereinsatz: Mindestens 17 Notfälle mit über 750 Schiffbrüchigen binnen fünf Tagen 17 Seenotfälle registrierte unsere Luftaufklärungsmission allein in den letzten fünf Tagen. Während einige Boote in Seenot vom Rettungsschiff Ocean Viking der Organisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Mediterranee gerettet wurden, konnten jedoch auch mindestens 3 Fälle dokumentiert werden, in denen die…

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17 Seenotfälle in 5 Tagen – Sea-Watch: Kaum Hoffnung in EU-Gipfel auf Malta

Sea-Watch Luftaufklärungsmission im Dauereinsatz: Mindestens 17 Notfälle mit über 750 Schiffbrüchigen binnen fünf Tagen 17 Seenotfälle registrierte unsere Luftaufklärungsmission allein in den letzten fünf Tagen. Während einige Boote in Seenot vom Rettungsschiff Ocean Viking der Organisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Mediterranee gerettet wurden, konnten jedoch auch mindestens 3 Fälle dokumentiert werden, in denen die…

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STOP THE TERROR OF DEPORTATIONS – BREAK THE ISOLATION!!

Aufruf in deutsch

STOP THE DEPORTATION OF NIGERIANS –
FOR FREEDOM OF MOVEMENT!!

Refugee Protest and Solidarity in Gotha together with The VOICE Refugee Forum

Saturday, 10.08.2019 Gotha Train Station

10 am | RBB Solidarity Installation
2 pm | Rally
3 pm | DEMONSTRATION

Refugee Protest in Gotha: There will be Refugee Black Box Installation – Paint it Black!
before the Demonstration on Saturday, August 10th, 2019 | 10 am
RBB Performance Gyration | Music and Cultural Programm till the end.

We Nigerians, refugees from Gotha, together with activists from The VOICE Refugee Forum are calling for your solidarity. We live here in the refugee lager in Gotha and are witnessing how our brothers and sisters are being deported at nighttime.

Most of us have a long journey to escape the horror that we have experienced. On our way, we survived the desert and the Mediterranean sea. Some of us survived as well the streets of Italy, where we looked for a small shelter to protect ourselves and children from the rain and cold winds. Now, we do not sleep because every night the police might come and deport us back to Nigeria or any other country. Our lives are dominated by the permanent fear that the German government is putting on us and our children.

This fear has increased since last year we heard that the Nigerian and German governments are talking to deport up to 30.000 Nigerian brothers and sisters from Germany. They are selling and pushing us without asking how and where we would like to live. They ignore our wishes to live a life in peace, security and dignity. We have not fled to here to live in an isolation camp in Thuringia. We want to shape our future and that of our children.

We cannot accept how we are pushed from one to another country and how our lives are endangered. We cannot accept how unsafe countries and societies are labeled safe and refugees are sent back there, as it is done for refugees from Afghanistan.

We call for a parade and demonstration with Refugee Black Box Installation and Performance here in Gotha. With our presence we show what the bureaucrats in both, the German and Nigerian, governments are doing: They destroy our lives. Since 2011 both governments have strengthened their cooperation. One of the main areas is migration. On the one side the people are biometrically captured by technology provided by Germany and on the other side Nigerian refugees are deported from Germany. The award for every deported refugee is economical contracts and money that is fed to a corrupt regime.

We call for other refugees to solidarize and build a common struggle against the inhuman attacks on us. The new laws are further cutting the minimum rights we had. We have no other opportunity than to stand up for our dignity and those of our children.

We ask all other refugees to build their own Refugee Black Boxes and installations to show the communities’ networks of solidarity. Let us know how you see the deportations and the isolation that you are forced to live in.

We call on all progressive activists, friends and sympathizers, refugees and non-refugees to join us in launching our campaign against deportation of Nigerians and to protest against the deportations and against isolation of refugees.

Bring your Refugee Black Box!

Send your solidarity message to us. If you are not able to come to make your own Black Box you can send a photo of your Refugee Black Box to the Facebook page of the Refugee Black Box:

https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox or check your messenger for
@RefugeeBlackBox

If you cannot come you can give a small or big donation for our fellow sisters and brothers that want to come to Gotha from Erfurt, Jena or elsewhere but cannot afford the ticket due to the limited money they have as refugees. Donations, one Euro or more, can be transferred to the account of THE VOICE Refugee Forum given below.

RBB Press: Refugee Black Box is a political agenda.

Power to the people in the revolutionary form and not just as a slogan. The idea must be extended to all people of the world in a practical way. Slow but powerful and strong.

Solidarity is not only our weapon, but it is our resisted oppressed bodies.
Our presence is our resistance and our resistance is our solidarity.

The Refugee Black Box activists with African Community of Guineans in Jena, The Afghanistan refugee community and MOVE in Erfurt with the Refugee Cafe in Goettingen will be demonstrating with us.

Contact:

Gotha: Vivian Chikodinaka: Tel. +49 152 16380860, Prince Cassidy Presido: +49 152 14159888
Jena: The VOICE Refugee Forum +49 176-24568988, Oury Diallo: +49 151 54660418
Facebook: https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox/

Donations to:

Förderverein The VOICE e.V.
Sparkasse Göttingen
Kontonummer: 127829
BLZ: 260 500 01
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

We are grateful for any donation (tax deductible, donation receipt if wanted)!

Sea-Watch gewinnt Berufung: Der niederländische Staat darf bis Ende 2019 keine neuen Sicherheitsanforderungen anwenden

Heute hat ein Richter in Den Haag über die von Sea-Watch eingereichte Berufung entschieden. Das Urteil des Gerichtshofs erkennt an, dass die negativen Folgen, die sich aus dem Wegfall einer Übergangsfrist für die strengeren Sicherheitsvorschriften auf dem Schiff von Sea-Watch ergeben, nämlich dass Menschen aufgrund begrenzter Rettungskapazitäten im Mittelmeer ertrinken können, den Zweck der neuen…

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Airborne Crew meldet zahlreiche Boote in Seenot

Nachdem unsere Kapitänin Carola Rackete von den Staatsanwälten auf Sizilien vergangene Woche ein zweites Mal angehört wurde – diesmal rund vier Stunden – bleibt die Sea-Watch 3, für uns in keiner Weise nachvollziehbar, weiter beschlagnahmt. Die aktuelle Crew macht aus der Not eine Tugend und nutzt die Liegezeit in Licata für notwendige Entrostungs- und Lackierarbeiten.…

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MOVE! Stoppt Abschiebungen! Workshops in Jena zum Thema: “Die Ungerechtigkeit von Abschiebungen”

#RBB Protest Workshops ab 11.00 Uhr
Soli – Party ab 22:00 Uhr
Refugee Black Box Solidarity #refugeeblackbox

Samstag, 20. 07. 2019 in Jena

11 – 20 Uhr Workshops und Installation. Bringt euer Wissen und eure Erfahrungen mit in die Black Box [mit euren Statements und Slogans] über die Ungerechtigkeit der Abschiebungen.

Wir protestieren gegen das neue deutsche Gesetz der Massenabschiebungen und Kriminalisierung von Flüchtlingen durch die Ausweitung der Abschiebehaft!

Wir bleiben in Solidarität – Kampagne gegen die geplante Abschiebung von 30 000 nigerianischen Flüchtlingen in Deutschland.

Wir fordern eine Black Box für jeden nigerianischen Flüchtling der abgeschoben werden soll! We call for a black box for every Nigerian refugee to be deported!

30 000 Opfer von Menschenrechtsverletztung durch Abschiebung – 30 000 Menschen – 30 000 Leben –30 000 Geschichten: 30 000 Black Boxes

Nigerianische Flüchtlingsaktivisten in Gotha werden ihren Protest und ihren Aufruf gegen den Abschiebeskandal nach Nigeria präsentieren.

Kampagne zum Stopp von Abschiebungen und für Bewegungsfreiheit – Nigerianische Flüchtlingscommunity in Gotha (Thüringen/Deutschland)

Refugee Black Box Solidarity

22 Uhr:
Soli Dj Party LIVE

20.07.19

Im Keller: Haus auf der Mauer
Johannistraße 26, 07743 Jena

Kontakt: Oury Diallo, Tel. 015154660418
Gotha: Vivian Chikodinaka: Tel. +4915216380860
Prince Cassidy Presido: +4915214159888

https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox
http://breakdeportation.blogsport.de/
……….

Spendenkonto:
Förderverein The VOICE e.V.
Sparkasse Göttingen
Kontonummer: 127829
BLZ: 260 500 01
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

Move! Stop Deportation! RBB Solidarity – Workshops on the injustice of Deportation in Jena (Germany)

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

Carola ist frei, die Sea-Watch 3 beschlagnahmt

Carola ist frei! Erleichtert haben wir gestern Abend erfahren, dass Alessandra Vella, zuständige Ermittlungsrichterin in Agrigent, weitestgehend unsere Rechtsauffassung teilt. So verwarf sie den Vorwurf, Carola habe Gewalt gegen Kriegsschiffe angewendet und vertrat die Auffassung, dass Carola „in Erfüllung einer Pflicht“ – der Pflicht, Leben auf See zu retten – gehandelt habe. Ganz wichtig: Die…

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Carola ist frei, die Sea-Watch 3 beschlagnahmt

Carola ist frei! Erleichtert haben wir gestern Abend erfahren, dass Alessandra Vella, zuständige Ermittlungsrichterin in Agrigent, weitestgehend unsere Rechtsauffassung teilt. So verwarf sie den Vorwurf, Carola habe Gewalt gegen Kriegsschiffe angewendet und vertrat die Auffassung, dass Carola „in Erfüllung einer Pflicht“ – der Pflicht, Leben auf See zu retten – gehandelt habe. Ganz wichtig: Die…

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Flüchtlingsfrauen*festival 2019

Karawane Flüchtlingsfrauen*festival 2019
20.09. – 22.09.2019
in Hamburg

Programm der Konferenz

Gemeinsam gegen Isolation!

Für ein solidarisches Leben in Freiheit und Selbstbestimmung!

Organisatorisches

PDF downloads:

Liebe Freund*innen und Schwestern*,

vor fünf Jahren fand die zweite Konferenz der KARAWANE-Flüchtlingsfrauen*bewegung statt. Vor fünf Jahren sind wir zusammengekommen, um uns auszutauschen und Kraft zu schöpfen. Kraft, die wir für die täglichen Kämpfe gegen Abschiebung, Isolation, Trennung und rassistische Übergriffe brauchen. Weiterhin gehören Krieg und Vertreibung zu unserem Alltag. Wieder werden Menschen in Deutschland gejagt, Flüchtlingslager angegriffen. Viele unserer Freund*innen werden abgeschoben in eine ungewisse Zukunft voller Gefahren. Viele von uns sterben im Mittelmeer auf dem Weg nach Europa. Einige haben die Flucht geschafft, müssen aber in Griechenland oder in Italien in überfüllten Lagern, auf den Straßen oder in der „Illegalität“ überleben.

Wir denken an alle, die auf ihrer Flucht über das Mittelmeer, in der Wüste oder in Lagern gestorben sind. Wir denken an alle, die um ihr Leben fürchten müssen in Libyen, Jordanien, Marokko oder der Türkei. Wir denken an alle, die in der Wüste in Niger oder Mali ihren Körper verkaufen müssen und die schlimme Gewalt erleben. Wir denken an unsere Kinder, unsere Partner*innen und Verwandten, die immer noch den Bomben, der Gewalt, dem Hunger, den Gefängnissen oder der Perspektivlosigkeit in den großen Lagern und Containern ausgesetzt sind.

Wir kämpfen mittlerweile gegen eine noch aggressivere Asyl- und Ausländer*innenpolitik in Deutschland und Europa, die uns ständig kriminalisiert, terrorisiert, unsere Familien trennt und abschiebt. Wir kämpfen jeden Tag in den neu eingerichteten Lagern und Containern, damit wir die notwendige medizinische Versorgung bekommen oder unsere Kinder zur Schule gehen können. Wir kämpfen gegen die Isolation. Die Welt scheint aggressiver, unmenschlicher oder unsicherer geworden zu sein.

Vielleicht auch, weil wir den Zusammenhalt untereinander verloren haben, weil unsere Gemeinschaften schwächer geworden sind. All die Kriege und Konflikte sind nicht spurlos an uns vorbei-gegangen. Hass wurde zwischen uns gesät und wir wurden gegeneinander gehetzt.

Es reicht! Denn angegriffen und bedroht sind wir alle. Uns wurde das Recht auf Leben genommen. Wir aber, wir leben noch und können für uns und unsere Familien kämpfen.

Wir können einander die Kraft geben, die wir tagtäglich für das Überleben brauchen. Diese Kraft ist die Solidarität. Diese entsteht, wenn wir uns sehen, begegnen, miteinander sprechen und unsere Seelen berühren. Sie entsteht, wenn wir gemeinsam für jede einzelne eintreten und gleichzeitig unsere Rechte verteidigen. Wir kommen aus den unterschiedlichen Orten dieser Erde. Wir haben unterschiedliche Erfahrungen, sprechen tausend Sprachen und bringen die Stärken aller Kulturen und Farben mit. Gemeinsam können wir eine Welt ohne Ausbeutung, Kriege und Hunger nicht nur träumen, sondern auch leben! Unsere Waffen sind unsere Gesänge und Lieder, unsere Poesie und Tänze, unsere Geschichten und unsere Vorbilder. Daher laden wir euch ein zu unserem Flüchtlings-frauen*festival, damit wir gemeinsam ein Wochenende in Solidarität mit viel Musik und Diskussionen verbringen. Lasst uns als Frauen* zusammen tanzen, singen, kämpfen und Kraft schöpfen für die Zukunft.

Wir wollen uns treffen. Wir wollen uns austauschen. Wir wollen feiern.

Wir wollen über unsere Fluchtgründe reden.

Wir wollen über unsere Probleme reden, wenn wir unsere Kinder zu uns holen möchten.

# # #Programm (vorläufig) # # #

  • Freitag, 20. September 2019
    18.00 Uhr: Ankunft
    20.00 Uhr: Frauen*-Demonstration zum Thema „Abschiebung, Lager, Krieg und Rassismus“
  • Samstag, 21. September 2019
    vormittag: Gesprächsrunde über Rassismus, Gewalt an Frauen, Familienzusammenführung, Abschiebung
    nachmittag: Arbeit in Diskussions- und Kreativ-Workshops
    abends: gemeinsames Fest mit Musik und Tanz
  • Sonntag, 22. September 2019
    Vorstellung der Ergebnisse der Workshops
    Wie stärken wir unsere Frauen*kämpfe und unsere Vernetzung?
    14.00 Uhr: Ende

# # #Organisatorisches # # #

Das KARAWANE Flüchtlingsfrauen*festival wird von uns selbst organisiert. Das Festival richtet sich in erster Linie an uns Flüchtlingsfrauen* und Migrant*innen. Es geht auf dem Festival um unsere Interessen und unseren Austausch. Das Festival ist offen für alle Frauen*, die an dem Thema interessiert sind und gerne als Zuhörer*innen teilnehmen möchten.

Schlafplätze:
Wir bieten euch einfache Schlafplätze an. Es gibt keine Hotelunterbringung.

Essen:
Wie bei den vergangenen Frauen*konferenzen unterstützen uns auch dieses Jahr Männer* aus der KARAWANE und von anderen Organisationen bei der Essenszubereitung und Kinderbetreuung.

Kinderbetreuung:
Es wird eine Kinderbetreuung geben.

Anreise:
Bitte reist nur mit „Quer-durch’s-Land-Tickets“ an. Wir haben Spenden, die wir für die Erstattung dieser Fahrtkosten nutzen können. Wir können keine anderen Tickets bezahlen. Wir bitten um Verständnis, dass wir vorrangig die Tickets der Freund*innen und Schwestern* aus den Flüchtlingslagern bezahlen.

Anmeldung:
Bitte meldet euch unter folgender E-Mail-Adresse an: hamburg@thecaravan.org
Bitte schreibt, wie viele Kinder ihr mitbringt und welche Übersetzung ihr benötigt.

Festival-Adresse:
GWA St. Pauli e. V./Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12, 20359 Hamburg (Nähe S- Bahn Reeperbahn)

Einlaufen in Italien: Sea-Watch drohen 50.000 € Strafe

Update vom Schiff: Weil sich die Situation der 42 auf der Sea-Watch 3 verbliebenen Menschen 15 Tage nach ihrer Rettung verzweifelter denn je darstellte, sah sich unsere Kapitänin Carola heute gezwungen, wegen der Notlage in italienische Hoheitsgewässer hineinzufahren. Gestern hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) verweigert, Italien in Berufung auf Artikel 39 anzuweisen, unsere…

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Europa will keine Verantwortung übernehmen – Sea-Watch 3 fährt wegen Notlage in italienische Gewässer ein

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Sea-Watch fordert Anlandung der 43 geretteten Personen bis zum morgigen Weltflüchtlingstag

Da ihnen bereits seit 7 Tagen ein sicherer Hafen verweigert wird, befinden sich die 43 von der Sea-Watch 3 geretteten Personen immer noch an Bord des Schiffes. Sea-Watch ruft daher europäische Entscheidungsträger*innen auf, eine Anlandung umgehend zu ermöglichen. Diese unhaltbare Situation darf sich am Weltflüchtlingstag nicht fortsetzen. Die Lösung wäre da, mehr als 60 Städte…

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Die Häfen sind offen! Sea-Watch 3 schifft 65 Überlebende in Lampedusa aus

Gestern Abend um 20:30 Uhr Ortszeit wurden die restlichen 47 von 65 geretteten Menschen an Bord der Sea-Watch 3 in enger Zusammenarbeit mit der italienischen Küstenwache auf der Insel Lampedusa sicher an Land gebracht. Die vierte Ausschiffung durch ein ziviles Rettungsschiff in Italien in diesem Jahr beweist einmal mehr, dass die Rede von geschlossenen Häfen…

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Sea-Watch 3 vor Hafeneinfahrt in Lampedusa aufgrund humanitären Notstandes

Das zivile Rettungsschiff Sea-Watch 3 ist soeben mit 47 geretteten Personen an Bord in italienische Hoheitsgewässer eingefahren. Gestern Abend hatte die italienische Küstenwache die Anlandung von 18 Frauen, Kindern und Männern angeordnet und durchgeführt. Die nicht zu den Familien gehörenden Menschen mussten an Bord zurückbleiben, unter ihnen acht unbegleitete Minderjährige, eine schwangere Frau und eine…

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