Anteil der Toten im Mittelmeer vervierfacht und kaum jemand kriegt es mit: „LIFEBOAT – Das Experiment“ macht die Tortur der Flüchtenden sichtbar

Ein mit Menschen überfülltes Schlauchboot treibt auf wellenreichem Wasser, tagelang, viele Insassen sind seekrank und wissen nicht, wie lange die Tortur andauern wird. Dieses Szenario ist weiterhin Realität auf dem Mittelmeer. Und diese Fluchtroute ist tödlicher denn je: Weil Europa Migrationsverhinderung über die Wahrung der Menschenrechte stellt und Seenotrettung weitgehend unterbindet, hat sich im vergangenen…

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Joint Statement – the case of Alan Kurdi

We have learned that Sea-Eye’s rescue vessel, the ‘Alan Kurdi’, has finally been allowed to disembark the people who were rescued on April 3 when in distress on the Mediterranean Sea. These 64 people (of whom two were evacuated already due to medical emergencies) are allowed to reach land in Valletta/Malta after suffering through ten…

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Joint Statement – the case of Alan Kurdi

We have learned that Sea-Eye’s rescue vessel, the ‘Alan Kurdi’, has finally been allowed to disembark the people who were rescued on April 3 when in distress on the Mediterranean Sea. These 64 people (of whom two were evacuated already due to medical emergencies) are allowed to reach land in Valletta/Malta after suffering through ten…

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Offener Brief zur Seenotrettung: Über 250 Organisationen fordern Merkel zum Handeln auf

03. April 2019 Berlin/Frankfurt, 3. April 2019. Angesichts des Sterbens auf dem Mittelmeer und der katastrophalen Lage in Libyen wenden sich mehr als 250 zivilgesellschaftliche Organisationen in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin. PRO ASYL, Ärzte ohne Grenzen, Amnesty International, Sea-Watch, SOS Mediterranee, Seebrücke, Diakonie, Caritas, der Paritätische, Brot für die Welt, der Deutsche Gewerkschaftsbund…

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Offener Brief zur Seenotrettung: Über 250 Organisationen fordern Merkel zum Handeln auf

03. April 2019 Berlin/Frankfurt, 3. April 2019. Angesichts des Sterbens auf dem Mittelmeer und der katastrophalen Lage in Libyen wenden sich mehr als 250 zivilgesellschaftliche Organisationen in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin. PRO ASYL, Ärzte ohne Grenzen, Amnesty International, Sea-Watch, SOS Mediterranee, Seebrücke, Diakonie, Caritas, der Paritätische, Brot für die Welt, der Deutsche Gewerkschaftsbund…

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Offener Brief zur Seenotrettung: Über 250 Organisationen fordern Merkel zum Handeln auf

03. April 2019 Berlin/Frankfurt, 3. April 2019. Angesichts des Sterbens auf dem Mittelmeer und der katastrophalen Lage in Libyen wenden sich mehr als 250 zivilgesellschaftliche Organisationen in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin. PRO ASYL, Ärzte ohne Grenzen, Amnesty International, Sea-Watch, SOS Mediterranee, Seebrücke, Diakonie, Caritas, der Paritätische, Brot für die Welt, der Deutsche Gewerkschaftsbund…

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Nederlandse overheid legt overhaast nieuw en belemmerend beleid op aan Sea-Watch en andere scheepvarende NGO’s, verwijzend naar zorgen over ‘veiligheid’ terwijl mensen blijven verdrinken

Vandaag treedt een beleidswijziging in werking die is opgelegd door het ministerie van Infrastructuur en Waterstaat, met ernstige gevolgen voor Sea-Watch en andere NGO’s die schepen onder Nederlandse vlag varen. De beleidswijziging, die overhaast en zonder overgangsperiode voor Sea-Watch wordt doorgevoerd, laat zien waartoe de Nederlandse regering bereid is om de legitiem werk in het…

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Nederlandse overheid legt overhaast nieuw en belemmerend beleid op aan Sea-Watch en andere scheepvarende NGO’s, verwijzend naar zorgen over ‚veiligheid‘ terwijl mensen blijven verdrinken

Vandaag treedt een beleidswijziging in werking die is opgelegd door het ministerie van Infrastructuur en Waterstaat, met ernstige gevolgen voor Sea-Watch en andere NGO’s die schepen onder Nederlandse vlag varen. De beleidswijziging, die overhaast en zonder overgangsperiode voor Sea-Watch wordt doorgevoerd, laat zien waartoe de Nederlandse regering bereid is om de legitiem werk in het…

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Niederländische Regierung blockiert Sea-Watch 3 und andere NGO-Schiffe mit neuer Verordnung, schiebt „Sicherheit“ als Grund vor, während Menschen ertrinken

Heute tritt eine neue Verordnung des niederländischen Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft in Kraft, die auf Sea-Watch und andere NGOs, die Schiffe unter niederländischer Flagge betreiben schwerwiegende Auswirkungen hat. Die überstürzt und ohne Übergangsfrist für Sea-Watch eingeführte Verordnung zeigt, dass die niederländische Regierung dazu bereit ist, ihre Befugnisse im Rahmen eines koordinierten Vorgehens gegen Rettungsaktionen…

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Niederländische Regierung blockiert Sea-Watch 3 und andere NGO-Schiffe mit neuer Verordnung, schiebt „Sicherheit“ als Grund vor, während Menschen ertrinken

Heute tritt eine neue Verordnung des niederländischen Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft in Kraft, die schwerwiegende Auswirkungen auf Sea-Watch und andere NGOs hat, die Schiffe unter niederländischer Flagge betreiben. Die überstürzt und ohne Übergangsfrist für Sea-Watch eingeführte Verordnung zeigt die Bereitschaft der niederländischen Regierung, ihre Befugnisse in einem koordinierten Vorgehen gegen Rettungsaktionen im Mittelmeer zu…

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Selbstverteidigung gegen eine tödliche Europäische Grenzpolitik ist keine Piraterie

Um einer Rückführung nach Libyen, wo ihnen Folter, unrechtmäßige Haft oder Schlimmeres drohen zu entgehen, haben gestern 108 Menschen, die auf dem zentralen Mittelmeer gerettet wurden die Kontrolle über den Tanker “El Hiblu 1” übernommen, der im Begriff war, eine völkerrechtswidrige Rückführung nach Libyen durchzuführen. Sea-Watch sieht darin einen verzweifelten Akt der Selbstverteidigung gegen die…

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Selbstverteidigung gegen eine tödliche Europäische Grenzpolitik ist keine Piraterie

Um einer Rückführung nach Libyen, wo ihnen Folter, unrechtmäßige Haft oder Schlimmeres drohen zu entgehen, haben gestern 108 Menschen, die auf dem zentralen Mittelmeer gerettet wurden die Kontrolle über den Tanker “El Hiblu 1” übernommen, der im Begriff war, eine völkerrechtswidrige Rückführung nach Libyen durchzuführen. Sea-Watch sieht darin einen verzweifelten Akt der Selbstverteidigung gegen die…

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Together-we-are-Bremen calls for another rally in front of the police station Bremen Vahr Free Momodou!


— English, Deutsch, Français —

Together-we-are-Bremen calls for another rally in front of the police station Bremen Vahr

Free Momodou!

// THURSDAY, 21 March for the demonstration at 17h in Henri-Dunant-Straße, at Polizeigewahrsam / Landrover building.
// We meet at 16.30h at the station Polizeipräsidium of tram line 1.

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Together-we-are-Bremen ruft zu einer weiteren Kundgebung vor dem Polizeirevier Bremen Vahr auf.

Freiheit für Momodou!

// DONNERSTAG, 21.März zur Demo um 17 in die Henri-Dunant-Straße, Höhe Polizeigewahrsam / Landrover Gebäude.
// Wir treffen uns um 16.30h an der Station Polizeipräsidium der Straßenbahn-Linie 1.

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Nous ne nous reposons pas tant que Momodou n’est pas libre!
Ensemble-nous-sommes-Brême appelle à deux rassemblements cette semaine:

Liberté pour Momodou!

// JEUDI / 21 Mars / Démonstration à 17 ans rue Henri-Dunant, garde à vue en hauteur / Immeuble Landrover.
//Nous nous retrouvons à 16h30 au commissariat de la ligne 1 du tramway.

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For more than two weeks now a person from our alliance Together-we-are-Bremen has been in deportation custody in the police station of Vahr. We will not tolerate this in silence! Let’s fight together for Momodou’s freedom.
As long as Momodou is in deportation prison, we will show our solidarity with him. As long as there are deportations from the “Safe Harbor” Bremen, we will resist and fight against the criminalization of black people.

We demand: No deportations from Bremen! Not to Italy, Gambia, Afghanistan, nowhere! Together-we-are-Bremen.

Free Momodou!

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Seit nun über zwei Wochen befindet sich eine Person aus unserem Bündnis Together-we-are-Bremen in Abschiebehaft im Polizeirevier Vahr. Das werden wir nicht schweigend hinnehmen! Lasst uns zusammen für Momodous Freiheit kämpfen.

Solange Momodou in Abschiebehaft ist, werden wir unsere Solidarität mit ihm zeigen. Solange es Abschiebungen aus dem „Sicheren Hafen“ Bremen gibt, werden wir Widerstand leisten und gegen die Kriminalisierung Schwarzer Menschen kämpfen.

Wir fordern: Keine Abschiebungen aus Bremen! Nicht nach Italien, Gambia, Afghanistan, nirgendwohin! Together-we-are-Bremen.

Freiheit für Momodou!

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Depuis plus de deux semaines, une personne de notre alliance Ensemble-nous-sommes-Brême est dans la prison au commissariat de police à Bremen Vahr. Nous n’accepterons pas cela en silence! Luttons ensemble pour la liberté de Momodou.

Tant que Momodou sera en détention, nous manifesterons notre solidarité avec lui. Tant qu’il y aura des déportations du “port sûr” Brême, nous résisterons. Tant que le racisme existera, nous nous élèverons contre lui.

Nous voulons être forts et constituer un signe de résistance et de solidarité contre les expulsions et la criminalisation des Noirs. Nous exigeons: pas d’expulsion de Brême! Pas en Italie, en Gambie, en Afghanistan, nulle part! Ensemble, nous-sommes-Brême.

Liberté pour Momodou!

Herzen wie eure: Die menschlichen Kosten der EU Flüchtlingspolitik

Achuil hat zu viel gesehen für einen 16-Jährigen, aber an dem Tag als er mit mir aus der Inhaftierung im Erstaufnahmezentrum (IRC – Initial Reception Centre) in Marsa spricht, verliert seine Stimme nie einen hoffnungsvollen Ton. 2013, bei Ausbruch des anhaltenden südsudanesischen Bürgerkriegs, floh seine Familie aus ihrer Heimat in den Sudan. Aber Achuil konnte…

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Herzen wie eure: Die menschlichen Kosten der EU Flüchtlingspolitik

Achuil hat zu viel gesehen für einen 16-Jährigen, aber an dem Tag als er mit mir aus der Inhaftierung im Erstaufnahmezentrum (IRC – Initial Reception Centre) in Marsa spricht, verliert seine Stimme nie einen hoffnungsvollen Ton. 2013, bei Ausbruch des anhaltenden südsudanesischen Bürgerkriegs, floh seine Familie aus ihrer Heimat in den Sudan. Aber Achuil konnte…

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Niederländische Regierung knickt ein: Sea-Watch 3 auf dem Weg in planmäßigen Werftaufenthalt in Frankreich

Am Dienstag kündigte Sea-Watch an, ein Eilverfahren gegen die Blockade des Rettungsschiffes Sea-Watch 3 durch die niederländische Regierung anzustrengen. Zwei Minuten vor der gesetzten Frist, am Mittwoch, erlaubten die niederländischen Behörden dem Schiff daraufhin, zum geplanten Wartungsaufenthalt in einer französischen Werft zu fahren – und räumten damit ein, dass die vorangegangene Blockade rechtlich nicht zu…

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Niederländische Regierung knickt ein: Sea-Watch 3 auf dem Weg in planmäßigen Werftaufenthalt in Frankreich

Am Dienstag kündigte Sea-Watch an, ein Eilverfahren gegen die Blockade des Rettungsschiffes Sea-Watch 3 durch die niederländische Regierung anzustrengen. Zwei Minuten vor der gesetzten Frist, am Mittwoch, erlaubten die niederländischen Behörden dem Schiff daraufhin, zum geplanten Wartungsaufenthalt in einer französischen Werft zu fahren – und räumten damit ein, dass die vorangegangene Blockade rechtlich nicht zu…

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Sea-Watch 3 ist kein schwimmendes Hotel

Niederländische Behörden nutzen die Sicherheit Geflüchteter als Argument, um sie ertrinken zu lassen Um eines der letzten verbliebenen Rettungsschiffe im Mittelmeer auszuschalten, wenden die europäischen Regierungen zweierlei Maßstäbe an. Die niederländischen Behörden führen heute eine Inspektion der Eignung der Sea-Watch 3 durch, gerettete Menschen für längere Zeiträume aufzunehmen, obwohl ihre eigenen Rettungsschiffe diese unangemessene Forderung…

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Laut UNO hat die Kriminalisierung zu einer Rekordsterblichkeit geführt, während Italien die Sea-Watch 3 im Hafen von Catania blockiert.

01.02.2019, Sea-Watch erfuhr aus den Medien, dass ihr Schiff Sea-Watch 3, das gestern nach einer 10-tägigen Odyssee 47 Menschen in Catania angelandet hat, in Catania blockiert ist. Die Blockade des letzten verbliebenen Rettungsschiffes im Mittelmeer kommt nur wenige Tage nachdem die Vereinten Nationen die Kriminalisierung der Seenotrettung als Grund für eine Rekordsterblichkeit nannten. Berichten zufolge…

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Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte verfügt Interimsmaßnahme gegen Italien – 47 Menschen auf Sea-Watch 3 brauchen eine Lösung

Nach einer Beschwerde von Überlebenden und Besatzungsmitgliedern des Rettungsschiffs Sea-Watch 3 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) eine Grundrechtsverletzung festgestellt und eine einstweilige Maßnahme verfügt. Am 11. Tag der rechtswidrigen Blockade vor Siracusa, Italien, erkennt Sea-Watch das Urteil an, muss aber darauf bestehen: Einstweilige Maßnahmen reichen nicht, was es braucht, ist eine Lösung. Der…

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Das ist Doro und er ist wunderschön. Glaubt mir, wenn ich es sage: Er ist wunderschön

Das ist Doro und er ist wunderschön. Glaubt mir, wenn ich es sage: Er ist wunderschön. Seine innere Kraft flößt Demut ein und leuchtet durch all das hindurch, was das Auge sieht. Heute wird er wie eine Geisel auf dem Meer festgehalten. An Bord der Sea-Watch 3, die außerhalb Siziliens gestrandet ist und weder anlanden…

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Week in Review – 27 January 2019

A Review of Events of the Previous Week in the Mediterranean

The death toll

IOM: Mediterranean Migrant Arrivals Reach 5,266 in 2019; Deaths Reach 204

Libyan Coast Guard pull backs / interceptions at 469

 UNHCR update issued 25 January: “So far in 2019, the Libyan Coast Guard rescued/intercepted 469 refugees and migrants. This week, UNHCR recorded an increase in disembarkations in Libya.

On 22 January, UNHCR provided food and water to 141 refugees and migrants who disembarked in Misrata, after being rescued by a merchant vessel, the Lady Sham. The group had been stranded at sea for three days. On 21 January, 106 persons were rescued by a commercial ship, the Gesina Schepera, and disembarked in Alkhoms Naval Base. On 20 January, 152 persons were disembarked in Tripoli. On 19 January, 70 refugees and migrants disembarked at the Tripoli Naval Base….

Since October 2018, UNHCR has registered 3,140 refugees and asylum seekers in detention centres. In January alone, UNHCR registered 328 individuals. This week, UNHCR registered asylum-seekers in Zwara and Azzawya detention centres (100 and 45 km west of Tripoli, respectively). In addition, last week UNHCR visited Al Khoms detention centre (115 km east of Tripoli) and Triq al Sikka detention centre in Tripoli. UNHCR estimates that 5,000 refugees and migrants are detained in Libya of whom 3,800 are of concern to UNHCR….”

Sea Watch-3 stand-off continues with Italy refusing to allow NGO rescue vessel to dock with 47 rescued migrants and refugees

47 rescued migrants and refugees, including unaccompanied children, remain on board the Sea Watch 3 which is currently anchored in Italian waters off Sicily.  UNHCR, IOM, UNICEF and others have expressed great concern over the dangerous physical and psychological conditions on board rescue ship and the need for immediate disembarkation. The rescued persons have been on board for seven days. Sea Watch statement here.

UNHCR appeals for urgent action as new Mediterranean mid-winter deaths reported

UNHCR “is watching with increasing alarm the situation on the Mediterranean, where over the past few days we have seen two shipwrecks, numerous other rescue incidents, a merchant vessel disembarking rescued individuals to Libya, and reports that the Libyan coast guard itself has been unable to respond to incidents within its designated search and rescue region of the Mediterranean because of shortages of fuel….UNHCR believes it has become urgent for States to take action to reassert effective rescue capacity on the Mediterranean by increasing coordinated multi-state rescue, restoring rapid disembarkation in a place of safety, and lifting impediments to the work of NGO rescue vessels. People who don’t have a valid claim to asylum or other forms of international protection must then swiftly be helped to return home. At present, the politicking around sea rescues is preventing serious focus on a solution to the problem. Meanwhile lives are being tragically lost. Politicians must stop using human-beings for political point-scoring, and to instead address this as a humanitarian issue, with saving lives the priority. Reducing arrivals cannot be the only barometer for success when people are drowning on Europe’s doorstep. Of particular concern to us at present is the fate of some 144 rescued refugees and migrants rescued on 20 January by a merchant vessel, the Lady Sham, who last night disembarked in Misrata, Libya under instructions from the Tripoli Joint Rescue and Coordination Centre (JRCC). In Libya’s current context, where outbreaks of violence and widespread human rights violations prevail, no rescued refugees and migrants should be returned there.”

German Defence Minister accuses EUNAVFOR MED command of sabotaging rescue mission by diverting navy vessels to remote locations to avoid migrant boats

From Reuters: “German Defence Minister Ursula von der Leyen, speaking at the World Economic Forum in Davos, said the German navy had rescued a total of 22,000 migrants at sea since 2015, but had recently been sidelined by Italian commanders. ‘For three quarters of a year, the Italian command has been sending our navy to the most remote areas of the Mediterranean where there are no smuggling routes and no migrant flows so that the navy has not had any sensible role for months,’ she said. Berlin this week decided not to replace its ship the Augsburg when its tour ends on Feb. 6, although it said another vessel would be standing by in the North Sea if needed. … According to Italian defence ministry figures, Operation Sophia had rescued only 106 migrants in the past seven months, while Libya’s coast guard has picked up 13,000 in the same period.

Bloomberg article here.

Human Rights Watch report: “‘No Escape from Hell’: EU Policies Contribute to Abuse of Migrants in Libya”

The report was released by HRW on 21 January: “European Union policies contribute to a cycle of extreme abuse against migrants in Libya, Human Rights Watch said in a report released today. The EU and Italy’s support for the Libyan Coast Guard contributes significantly to the interception of migrants and asylum seekers and their subsequent detention in arbitrary, abusive detention in Libya. The 70-page report, “‘No Escape from Hell’: EU Policies Contribute to Abuse of Migrants in Libya,” documents severe overcrowding, unsanitary conditions, malnutrition, and lack of adequate health care. Human Rights Watch found violent abuse by guards in four official detention centers in western Libya, including beatings and whippings. Human Rights Watch witnessed large numbers of children, including newborns, detained in grossly unsuitable conditions in three out of the four detention centers. Almost 20 percent of those who reached Europe by sea from Libya in 2018 were children….”

Frontex: Number of irregular crossings at Europe’s borders at lowest level in 5 years

Frontex news release: “[In 2018] the number of illegal border-crossings at Europe’s external borders has fallen by a quarter compared with 2017 to an estimated 150 000, the lowest level in five years. The total for 2018 was also 92% below the peak of the migratory crisis in 2015. The drop was due to the dramatic fall in the number of migrants taking the Central Mediterranean route to Italy. The number of detections of irregular crossings on this route plunged 80% compared to 2017 to slightly more than 23 000.  The Central Mediterranean route saw the smallest number of irregular entries since 2012. The number of departures from Libya dropped 87% from a year ago, and those from Algeria fell by nearly a half. Departures from Tunisia stayed roughly unchanged. Tunisians and Eritreans were the two most represented nationalities on this route, together accounting for a third of all migrants.

Meanwhile, the number of arrivals in Spain via the Western Mediterranean route doubled last year for the second year in a row to 57 000, making it the most active migratory route into Europe for the first time since Frontex began collecting data.

On the Western Mediterranean route, Morocco has become the main departure point to Europe. Most of the migrants on this route originated from sub-Saharan countries, although in recent months the number of Moroccan migrants has increased to become the top reported nationality. They were trailed by Guineans, Malians and Algerians.

The number of detections of illegal border-crossings on the Eastern Mediterranean route rose by nearly a third to 56 000. This was mainly caused by a higher number of migrants crossing the land border between Turkey and Greece, while the total number of detections in the Eastern Aegean Sea was roughly in line with 2017. Nevertheless, the number of arrivals registered in Cyprus more than doubled. Nationals of Afghanistan, Syria and Iraq accounted for the largest number of irregular migrants on the sea route in the Eastern Mediterranean, while Turkish nationals were the main nationality on the Turkish-Greek land border….”

ECRE statement: “Deaths and Disputes Continue in the Mediterranean, as Refugees and Migrants are Returned to Abuse”

Tragedy in the Mediterranean Sea continues, with more than 170 people dead or missing in two separate shipwrecks last weekend. A further 144 people that were ‘rescued’ by a cargo vessel were returned to inhumane conditions in Libya.  Meanwhile, naval anti- smuggling operation Sophia remains at risk due to a lack of EU unity regarding the extension of its mandate….”

Article: Climate stress drove wave of Arab Spring refugees

From Reuters: “Severe droughts made more likely by global warming worsened conflict in Arab Spring countries early this decade, forcing people to flee, researchers said on Wednesday, publishing evidence they said proved the connection for the first time. The study used data from asylum applications in 157 countries from 2006-2015, together with an index that measures droughts, as well as figures tracking battle-related deaths, to assess the links between climate change, conflict and migration. The findings, published in the journal Global Environmental Change, showed a particular correlation between climate stresses and conflict in parts of the Middle East and North Africa from 2010–2012, when many countries were undergoing political transformation during the Arab Spring uprisings….”

Article here.  Abstract: “Despite the lack of robust empirical evidence, a growing number of media reports attempt to link climate change to the ongoing violent conflicts in Syria and other parts of the world, as well as to the migration crisis in Europe. Exploiting bilateral data on asylum seeking applications for 157 countries over the period 2006–2015, we assess the determinants of refugee flows using a gravity model which accounts for endogenous selection in order to examine the causal link between climate, conflict and forced migration. Our results indicate that climatic conditions, by affecting drought severity and the likelihood of armed conflict, played a significant role as an explanatory factor for asylum seeking in the period 2011–2015. The effect of climate on conflict occurrence is particularly relevant for countries in Western Asia in the period 2010–2012 during when many countries were undergoing political transformation. This finding suggests that the impact of climate on conflict and asylum seeking flows is limited to specific time period and contexts.”

Leuchtfeuer der Solidarität in Syrakus, Zynismus aus Rom: Sea-Watch 3 nach Syrakus eingeladen, aber von der Regierung gehindert.

Sieben Tage nach der Rettung von 47 Schiffbrüchen vor der libyschen Küste ist das letzte verbliebene Rettungsschiff im zentralen Mittelmeer nun vor der Küste Siziliens blockiert, trotz verschiedener Städte, die einen sicheren Hafen boten. Am Donnerstag hatte der Bürgermeister der italienischen Stadt Syrakus, Francesco Italia, in Zusammenarbeit mit der lokalen Zivilgesellschaft den Hafen der Stadt…

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Über 100 Tote, 47 Gerettete und ein Handelsschiff macht sich strafbar

Sea-Watch Vorsitzender Johannes Bayer: “Die EU gibt vor Menschenhandel zu bekämpfen, aber was ist es anderes als Menschenhandel, wenn Staaten tagelang über die Aufnahme von ein paar dutzend Flüchtende schachern und damit deren Leben akut gefährden?“ “Seenotrettung darf niemals von EU-Verhandlungen abhängig gemacht werden, Verteilungsfragen gehören an Land geklärt.” “Dieses Wochenende hat in 3 Akten…

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Über 100 Tote, 47 Gerettete und ein Handelsschiff macht sich strafbar

Sea-Watch Vorsitzender Johannes Bayer: “Die EU gibt vor Menschenhandel zu bekämpfen, aber was ist es anderes als Menschenhandel, wenn Staaten tagelang über die Aufnahme von ein paar dutzend Flüchtende schachern und damit deren Leben akut gefährden?“ “Seenotrettung darf niemals von EU-Verhandlungen abhängig gemacht werden, Verteilungsfragen gehören an Land geklärt.” “Dieses Wochenende hat in 3 Akten…

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Sea-Watch rettet 47 aus der Seenot, während Europa über 100 Menschen ertrinken lässt.

Am Samstag hat die Sea-Watch 3 als Teil der Allianz #united4med 47 Menschen vor dem Ertrinken bewahrt, darunter acht unbegleitete Minderjährige. Weniger als 24 Stunden zuvor starben oder verschwanden über 100 schiffbrüchige Menschen, berichteten die einzigen drei Überlebenden, die von der italienischen Marine gerettet wurden. Die 47 Personen wurden in internationalen Gewässern nördlich von Zuwara,…

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EU Geiselhaft auf See nach 19 Tagen beendet

Nach 19 Tagen auf See ist die Europäische Geiselhaft für 49 Menschen an Bord der Sea-Watch 3 und der Professor Albrecht Penck beendet. Sea-Watch ist froh, dass die Menschen, welche teils bereits am 22. Dezember gerettet wurden, nun endlich an Land dürfen. Gleichzeitig fehlt eine nachhaltige Lösung, Migrationspolitik darf auch in Zukunft nicht auf dem…

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Abensberg/Bayern: Abschiebepolitik treibt jungen Afghanen in den Tod

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
Förderverein Karawane e.V.
Kontonummer
: 40 30 780 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ: 430 609 67

IBAN: DE28430609674030780800
BIC: GENODEM1GLS

14 Tage auf See allein gelassen – Sea-Watch und Mediterranea steuern gemeinsam zur Sea-Watch 3 vor der Küste Maltas zur Unterstützung und Versorgung

Sea-Watch und Mediterranea, beide Teil der United4Med Alliance, starten am 4. Januar mit zwei Booten zur Unterstützung der Sea-Watch 3 von Malta aus. Seit 14 Tagen wartet die Sea-Watch 3 auf die Zuweisung eines sicheren Hafens für die 32 Frauen, Männer und Kinder, die sie am 22. Dezember 2018 im zentralen Mittelmeer gerettet hat. Die…

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Lösung im Jahr 2018 erforderlich: 49 Personen, die von europäischen Staaten als Geiseln gehalten werden.

Zwei Rettungsschiffe deutscher NGOs sind auf See gestrandet, mit insgesamt 49 geretteten Menschen an Bord. Sea-Watch und Sea-Eye fordern eine schnelle Lösung für die Menschen, die derzeit von europäischen Staaten als Geiseln gehalten werden, die ihre Pflicht zur Bereitstellung eines sicheren Hafens aufschieben. Da sich heute Abend schlechtes Wetter nähert, ist eine Lösung innerhalb des…

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