„Sich mit Migranten zu solidarisieren ist kein Verbrechen!“

Lengshuijiang Solidarität mit Alican Albayrak und Hüseyin Şahin
Beide sollen für ihre Menschlichkeit verurteilt werden
während die EU, Deutschland & Griechenland die Barbarei fortsetzen

english: „”Showing solidarity with migrants is not a crime!”
statement as PDF: english & german

Alican Albayrak und Hüseyin Şahin waren aufgrund ihrer politischen Aktivitäten gegen Ausbeutung, Entrechtung und Kriege in der Türkei verfolgt und mussten das Land verlassen. Seit dem 17. November 2020 sind sie ihrer Freiheit beraubt und sitzen nun in Griechenland auf der Insel Chios in Haft. Der Grund: Sie haben zwei von Repressionen bedrohten, schutzsuchenden, politisch verfolgten Menschen aus der Türkei geholfen, an die Küste zu gelangen. Ihnen wird nun von der griechischen Regierung „Schlepperei“ (Verletzung des Migrationsgesetzes) und „Widerstand gegen die Staatsgewalt“ vorgeworfen. Am Montag, den 10. Mai 2021, ist das Gerichtsverfahren gegen beide. Werden sie verurteilt, droht die Abschiebung in das Land, in dem auf sie weitere Jahre Freiheitsberaubung warten.

Wir solidarisieren uns mit Alican Albayrak und Hüseyin Şahin, weil sie sich stets gegen die Entrechtung und Ausbeutung eingesetzt haben. Innerhalb der Sozialistischen Partei der Unterdrückten ESP und gemeinsam mit der Demokratische Partei der Völker HDP haben sie sich in der Türkei stets auf der Seite der ausgegrenzten Menschen geschlagen. Sie haben mit Ihnen den Widerstand gegen die Besetzung des Taksim-Platzes, gegen die Kriminalisierung der Kurdinnen und Kurden und gegen die Ausweitung der Drogen in die ärmeren Stadtviertel organisiert. Hüseyin Şahin sagt selbst (1) über seine vier Inhaftierungen in der Türkei:

„Meine erste Verhaftung fand 2011 statt, weil ich mich an einer Newroz Feier beteiligte. Die die AKP hatte die friedliche Feier aus politischen Erwägungen verboten. Wir waren gemeinsam mit Millionen Menschen, mit dem kurdischen Volk und der ESP auf den Straßen. Meine zweite Verhaftung fand während der Gezi Proteste statt. Als die zerstörerische Politik der AKP das Ziel hatte, Natur in Beton zu verwandeln und ihre anti-demokratischen Repressionen zu verbreiten, verwandelten sich die Proteste schnell zu einer Massenbewegung. Wir waren gemeinsam mit den Massen in den vordersten Reihen. Meine dritte Verhaftung fand im Rahmen einer anti-Drogen Kampagne statt, die wir in unserem Viertel gegen Degenerierung organisierten. Dabei wurden wir während einer nächtlichen Operation in Gewahrsam genommen. Als letztes wurde ich im Rahmen einer Operation gegen unsere Partei ESP gemeinsam mit Dutzenden Arbeiterinnen und Arbeitern der Partei festgenommen.“

Wir solidarisieren uns mit Alican Albayrak und Hüseyin Şahin, denn obwohl sie selbst als Geflüchtete ohne eine klare Perspektive und Zukunft und in einer prekären Lage auf der Insel Lesbos sind, lassen sie ihre Weggefährten und Mitmenschen nicht ertrinken und schutzlos liegen, sondern sie helfen ihnen, ans Land zu kommen. Diese grundsolidarische Haltung und dieser Mut soll ihnen zum Verhängnis werden und hat zu ihrer Verhaftung auf Lesbos am 17. November 2020 geführt.

Wir sind weder überrascht noch enttäuscht von der griechischen Regierung oder der europäischen Union. Denn die Inhaftierung und der Vorwurf ist ein weiterer Beweis in der langen Kette der Barbarei, die wir Menschen aus Afrika, Asien und Lateinamerika seit Jahrhunderten kennen. Aber auch die heute in Europa lebenden Menschen sind Zeuge dieser Barbarei, die sich tagtäglich vor unseren Augen abspielt. Seit Jahren wissen alle hier lebenden Menschen durch die zahlreichen Berichte von den mörderischen Tätigkeiten von FRONTEX nicht nur an den Außengrenzen Europas, sondern auch außerhalb des europäischen Territoriums (2 bis 7): Zerstörung von Booten, Bedrohung von fluchtsuchenden Menschen auf hoher See, rechtswidrige Push Backs in die Hände der Peiniger oder in die Lager in Libyen, Tunesien oder sonstwo. Alle sind Zeugen wie Menschen jeglichen Alters und Geschlechts in Lagern leben müssen. Europa will die Geflüchteten auf den griechischen Inseln, in der Türkei, in Jordanien, in Kenia, … oder anderswo bewusst in einem elendigen Zustand halten und demonstrieren: „Ihr seid nicht willkommen!“. Die Programme der Bundesregierung sollen die Lagersituationen in diesen Ländern stabilisieren. Der Deal der europäischen Union mit der türkischen Regierung dient dazu, die Grenzen dicht zu halten. Alle können bezeugen, wie Menschen an den Grenzen geschlagen oder erschossen werden, wie letztes Jahr an der türkisch-griechischen Grenze oder wie so häufig an der spanisch-marokkanischen Grenze.

Während Mitglieder der Bundesregierung und der europäischen Union ständig die Fahnen der Demokratie und Menschenrechte hissen, tragen sie Konflikte durch wirtschaftliche sowie militärische Interventionen in unsere Länder und sind damit selbst für die Fluchtursachen verantwortlich. In dieser Barbarei wird Egoismus und blinder Gehorsam verlangt. Deshalb werden Fischer in Sizilien verurteilt, weil sie notsuchenden Menschen auf hohe See helfen. Deshalb werden Schüler kriminalisiert, weil sie die Abschiebung ihres Mitschülers nicht akzeptieren und protestieren. Deshalb werden Menschen kriminalisiert, die rufen „Oury Jalloh, das war Mord!“.

Gegen diese Barbarei haben sich Alican Albayrak und Hüseyin Şahin gestellt, weil sie noch nicht von diesem Egoismus infiziert sind, welcher uns gepredigt wird. Gegen diese Barbarei stellen wir uns und solidarisieren uns mit Alican Albayrak und Hüseyin Şahin.

Verbreitet diesen Aufruf. Bekundet eure Solidarität, schreibt ihnen Briefe oder Postkarten, seid kreativ im Netz oder protestiert am 10. Mai 2021 an geeigneten Stellen und demonstriert eure Menschlichkeit gegen die koloniale Barbarei. Briefe an Alican Albayrak und Hüseyin Şahin können an die folgende Adresse geschickt werden:

Gefängnisadresse auf der Insel Chios:

Theodorou 1
Chios 82132
Greece

Die Initiative Freiheit für ALİCAN ALBAYRAK & HÜSEYİN ŞAHİN würde sich freuen, wenn ihr sie über eure Veranstaltungen, Solidaritätsbekundungen, Aktionen oder anderen Aktivitäten ins Kenntnis setzen könntet: freealbayrakandsahin@gmail.com

In Solidarität bleiben wir verbunden …

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
5. Mai 2021 | Büro Wuppertal

buy accutane on ebay KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Büro Wuppertal
Marienstr. 52 | 42105 Wuppertal
E-Mail: wuppkarawane@yahoo.de
Internet: http://thecaravan.org
Facebook: https://www.facebook.com/karawanewuppertal oder https://www.facebook.com/caravannetwork

Referenzen

  1. Freiheit für Alican Albayrak und Hüseyin Şahin, Rote Hilfe e.V. | Ortsgruppe Berlin, 12. März 2021: https://www.berlin.rote-hilfe.de/freiheit-fuer-alican-albayrak-und-hueseyin-sahin/
  2. Abschlusserklärung „FLÜCHTLINGSTRIBUNAL GEGEN DIE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, 5.7.2013, KARAWANE für die Rechte der Flüchltinge und MigrantInnen
    Quelle: http://thecaravan.org/node/3833
  3. Conni Gunßer, Push back Frontex! No more left-to-die cases at sea!”, Vortrag zur EU-Grenzschutzagentur Frontex Weltsozialforum Tunis 2015
    Quelle: https://afrique-europe-interact.net/1302-0-Vortrag-Conni-Guner-WSF-Tunis-2015.html
  4. Illegale Push-Backs: Druck auf Griechenland und Frontex steigt, 15.11.2013, PRO ASYL
    Quelle: https://www.proasyl.de/news/illegale-push-backs-druck-auf-griechenland-und-frontex-steigt/?gclid=CjwKCAjwm7mEBhBsEiwA_of-TMSDLYG5eEKb5ksIvCbvtQGizeYlKrAmUV9QbbRFivr4uaxTseBKKBoCwYoQAvD_BwE
  5. Giorgos Christides, Steffen Lüdke und Maximilian Popp, Deutsche Bundespolizisten in illegalen Pushback verwickelt, 28.11.2020, Spiegel
    Quelle: https://www.spiegel.de/politik/ausland/frontex-skandal-deutsche-bundespolizisten-in-illegalen-pushback-in-der-aegaeis-verwickelt-a-d4e45196-a5b2-43a5-9050-72885b349996
  6. Simone Gaul, Wie Frontex mit den Lobbyisten Deals aushandelt, 9.2.2021, ZEIT Online
    Quelle: https://www.zeit.de/politik/2021-02/frontex-files-grenzschutz-waffenlobbyismus-betrug-ermittlungen-nachrichtenpodcast?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
  7. Sara Creta, Bashar Deeb, Klaas van Dijken, Emmanuel Freudenthal, Steffen Lüdke und Maximilian Popp, Wie Frontex hilft, Migranten in libysche Folterlager zurückzuschleppen, 29.04.2021, Spiegel.
    Quelle: https://www.spiegel.de/politik/ausland/libyen-wie-frontex-hilft-fluechtlinge-in-folterknaeste-zurueckzuschleppen-a-e80e275d-0002-0001-0000-000177330683

AUFRUF: Wir suchen Deine Musik & Gedichte für unsere Szenische Lesung

Die Idee Wir sind eine Gruppe von Aktivist*innen von Sea-Watch, die im Rahmen einer szenischen Lesung die Leben der Menschen, die das Mittelmeer überqueren, in den Vordergrund rücken wollen. Wir sind aktuell damit beschäftigt, das Format zu entwickeln. Hierfür sind wir auf der Suche nach poetischem Material, beispielsweise Musik, Songs oder Gedichte, das sich mit…

Der Beitrag AUFRUF: Wir suchen Deine Musik & Gedichte für unsere Szenische Lesung erschien zuerst auf Sea-Watch e.V..

Boîte noire des réfugiés en ligne – RBB

Franzoesisch | English

Pānchla Les réfugiés et les migrants sont invités à RBB Online

Chers gens, frères et sœurs, activistes et amis,
nous, les activistes de RefugeeBlackBox et du Forum des réfugiés The VOICE, sommes heureux de vous inviter à la réunion du réseau et de participer à l’action de notre campagne communautaire en ligne de RefugeeBlackBox. Sentez-vous invités à lire et à rejoindre le mouvement. Nous restons solidaires.

http://wendykeithdesigns.co.uk/404.php RefugeeBlackBox (RBB) en ligne – Campagne communautaire | Produire votre RefugeeblackBox

Refugee Black Box est un réseau de mouvements auto-organisés pour donner une voix aux réfugiés et nous permettre de nous exprimer sur ce que nous vivons. Par exemple, sur la lutte quotidienne pour vivre dans cette société et dans les camps de réfugiés, entre autres.

Refugee BlackBox est un instrument permettant de s’exprimer dans les discussions contre le traitement inhumain des réfugiés et de protester contre le racisme et la discrimination. Il s’agit de protester contre l’isolement et la déportation. Contre cette situation qui est la nôtre et que nous considérons comme la continuité de l’injustice coloniale contre nous et nos pays, menée à travers l’exploitation économique et les guerres par procuration, etc.

La participation ou l’adhésion est ouverte à tous les réfugiés et migrants, quel que soit l’endroit où vous vous trouvez, si vous êtes prêts à participer activement et politiquement à la solidarité pour le développement du mouvement afin de faire avancer la lutte et les intérêts des réfugiés.

Toucher un, toucher tous !

Nous, les activistes du RBB, sommes comme une “famille d’abeilles” dit Umaru Dahiru de RBBjena, ce qui signifie promouvoir notre croyance en l’unité, la liberté et la justice, le progrès et l’autonomie parmi les communautés de réfugiés qui sont politiquement transparentes et actives avec nous, tout en se soutenant mutuellement dans et avec la solidarité. Être un participant actif ou un membre de principe du réseau est une condition nécessaire pour recevoir une certaine forme de soutien pour s’autonomiser dans l’organisation du réseau.

Le mouvement RBB est totalement indépendant. Par conséquent, les militants et les participants n’attendent aucune forme de soutien financier de l’État et des partis politiques pour nos activités. Nous appelons les personnes progressistes à faire des dons et à soutenir la lutte des réfugiés dans notre combat contre l’injustice du racisme et de la discrimination en Allemagne. Nous nous organisons au quotidien pour atteindre nos objectifs.

“Nous sommes organisés en tant que communautés de réfugiés indépendantes et autonomes avec les communautés de migrants” par Egunjobi Oladimeji de RBBrudolstadt, pour atteindre nos objectifs politiques et briser le silence en solidarité avec les réfugiés. RBB est au-delà de l’autoprojection, il s’agit de mettre en lumière la situation problématique et les luttes des réfugiés. La projection de RBB est une arme politique pour attirer l’attention des gens sur la situation précaire des réfugiés en Allemagne, pour que le public écoute les réfugiés et communique avec nous. Nous sommes sans aucun doute très reconnaissants envers toutes les personnes qui nous ont écoutés ou qui ont contribué financièrement ou autrement à la promotion de nos activités.

Nous vous invitons à rejoindre le mouvement RBB, à contribuer à étendre la solidarité et à renforcer nos luttes politiques collectives pour la justice. Rejoignez le groupe RBB Online et apprenez-en davantage sur le RBB.

Pour plus d’informations, veuillez nous contacter :

Le mouvement de solidarité RefugeeBlackBox est une plateforme politique initiée par le forum de réfugiés The VOICE dans le réseau Caravan for Refugee and Migrant Rights en Allemagne pour informer et protéger les intérêts des réfugiés. L’objectif est de renforcer l’autonomie et la confiance en soi des réfugiés ainsi que de les sensibiliser à leur oppression physique et psychologique et de renforcer la lutte auto-organisée pour surmonter l’oppression et l’injustice que nous vivons.

Surveillez cet espace…

Nous proposerons une conférence en ligne pour discuter de la campagne RefugeeBlackBox pour la communauté des réfugiés en Thuringe et au-delà, en amont d’une action politique en ligne décentralisée des expositions de photos RBB et des initiatives de solidarité de différentes villes. Vous êtes invités à vous organiser dans vos localités et à rester en contact avec RBBjena. Peignez-le en noir ! Produisez votre RefugeeblackBox

Coordination: The VOICE Refugee Forum
E-Mail: thevoiceforum@gmx.de
Tel.: 0049 (0)176 24568988

RefugeeBlackBox Jena
Tel. 01637778341, Email: RefugeeBlackBox@gmail.com

The VOICE Refugee Forum Jena : Thevoiceforum.org | facebook.com/RefugeeBlackBox | Thecaravan.org

Francés: Une radiographie de la solidarité politique – sur le fond de la boîte noire des réfugiés Partie 1

English: An X-ray of Political Solidarity – on the Background of the RefugeeBlackBox Part 1
Español: Una radiografa de solidaridad politica | RefugeeBlackBox

More Links: RefugeeBlackBox Solidarity

For: Justice and Freedom
Against: Deportation and Repression
https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox

Traduit avec www.DeepL.com/Translator (version gratuite)

English

Refugees and Migrants are invited

Dear people; brothers and sisters, activists and friends,
we activists of RefugeeBlackBox and The VOICE Refugee Forum would be happy to invite you to the network meeting and participate in the action of our online community campaign of RefugeeBlackBox. Feel invited to read and join the movement. We remain in solidarity.
RefugeeBlackBox Team

Online RefugeeBlackBox (RBB) – Community Campaign | Paint it Black! Produce Your RefugeeBlackBox

Refugee Black Box is a network of self-organized movement to give refugees a voice and empower us to express ourselves about what we are going through. For example, about the daily struggle of living in this society and in the refugee camps amongst others.

Refugee BlackBox is an instrument to speak out in discussions against the inhumane treatment of refugees and to protest against racism and discrimination. It is about protesting against isolation and deportation. Against this situation of ours, which we see as the continuity of colonial injustice against us and our countries, carried out through economic exploitation and the proxy wars, etc.

Participation or membership is open to all refugees and migrants, regardless of where you are located, if you are willing to actively and politically participate in solidarity for the development of the movement to advance refugee struggle and interests.

Touch One Touch All!

We, RBB activists are like a “family of bees” says Umaru Dahiru of RBBjena, This means promoting our belief in unity, Freedom and Justice, progress and autonomy among refugee communities who are politically transparent and active with us, while supporting each other in and with solidarity. Being an active participant or a principled member of the network is a necessary condition to receive some form of support to empower oneself in the network organization.

The RBB movement is fully independent therefore, activists and participants do not expect any form of financial support from the state and political parties for our activities. We call on progressive people to donate and help support the refugee struggle in our fight against the injustice of racism and discrimination in Germany. We organize ourselves on a daily basis to achieve our goals.

“We are organized as independent and autonomous refugee communities together with migrant communities” by Egunjobi Oladimeji from RBBrudolstadt, to achieve our political goals and break the silence in solidarity with refugees. RBB is beyond self-projection, it is about highlighting the problematic situation and struggles of refugees. The projection of RBB is a political weapon to attract people’s attention to the precarious refugee situation in Germany, for the public to listen to the refugees and communicate with us. We are undoubtedly very grateful for all the people who have listened to us or contributed financially or otherwise to promote our activities.

We invite you to join the RBB movement, help expand solidarity and strengthen our collective political struggles for justice. Join the RBB Online group and learn more about the RBB.

For more information, please contact us: Email: RefugeeBlackBox[at]gmail.com

The RefugeeBlackBox solidarity movement is a political platform initiated by The VOICE Refugee Forum in the Caravan for Refugee and Migrant Rights network in Germany to inform and protect the interests of refugees. The aim is to empower and strengthen the self-confidence of refugees as well as to raise their awareness of their physical and psychological oppression and to strengthen the self-organized struggle to overcome the oppression and injustice we live.

Watch this Space…

We will propose an online conference to discuss the RefugeeBlackBox campaign for the refugee community in Thuringia and beyond, in advance of a decentralized online political action of RBB photo exhibitions and solidarity initiatives from different cities. You are invited to organize in your localities and stay in touch with RBBjena. Paint it Black! Produce Your RefugeeblackBox

Coordination: The VOICE Refugee Forum
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Deutsch

Fühlen Sie sich eingeladen zu RBB Online
Liebe Menschen, Brüder und Schwestern, Aktivisten und Freunde,
wir Aktivisten von RefugeeBlackBox und The VOICE Refugee Forum würden uns freuen, Sie zum Netzwerktreffen einzuladen und an der Aktion unserer Online-Community-Kampagne von RefugeeBlackBox teilzunehmen. Fühlen Sie sich eingeladen, zu lesen und sich der Bewegung anzuschließen. Wir bleiben solidarisch.

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Refugees and Migrants are invited

Dear people; brothers and sisters, activists and friends,
we activists of RefugeeBlackBox and The VOICE Refugee Forum would be happy to invite you to the network meeting and participate in the action of our online community campaign of RefugeeBlackBox. Feel invited to read and join the movement. We remain in solidarity.
RefugeeBlackBox Team

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Refugee Black Box is a network of self-organized movement to give refugees a voice and empower us to express ourselves about what we are going through. For example, about the daily struggle of living in this society and in the refugee camps amongst others.

Refugee BlackBox is an instrument to speak out in discussions against the inhumane treatment of refugees and to protest against racism and discrimination. It is about protesting against isolation and deportation. Against this situation of ours, which we see as the continuity of colonial injustice against us and our countries, carried out through economic exploitation and the proxy wars, etc.

Participation or membership is open to all refugees and migrants, regardless of where you are located, if you are willing to actively and politically participate in solidarity for the development of the movement to advance refugee struggle and interests.

Touch One Touch All!

We, RBB activists are like a “family of bees” says Umaru Dahiru of RBBjena, This means promoting our belief in unity, Freedom and Justice, progress and autonomy among refugee communities who are politically transparent and active with us, while supporting each other in and with solidarity. Being an active participant or a principled member of the network is a necessary condition to receive some form of support to empower oneself in the network organization.

The RBB movement is fully independent therefore, activists and participants do not expect any form of financial support from the state and political parties for our activities. We call on progressive people to donate and help support the refugee struggle in our fight against the injustice of racism and discrimination in Germany. We organize ourselves on a daily basis to achieve our goals.

“We are organized as independent and autonomous refugee communities together with migrant communities” by Egunjobi Oladimeji from RBBrudolstadt, to achieve our political goals and break the silence in solidarity with refugees. RBB is beyond self-projection, it is about highlighting the problematic situation and struggles of refugees. The projection of RBB is a political weapon to attract people’s attention to the precarious refugee situation in Germany, for the public to listen to the refugees and communicate with us. We are undoubtedly very grateful for all the people who have listened to us or contributed financially or otherwise to promote our activities.

We invite you to join the RBB movement, help expand solidarity and strengthen our collective political struggles for justice. Join the RBB Online group and learn more about the RBB.

For more information, please contact us: Email: RefugeeBlackBox[at]gmail.com

The RefugeeBlackBox solidarity movement is a political platform initiated by The VOICE Refugee Forum in the Caravan for Refugee and Migrant Rights network in Germany to inform and protect the interests of refugees. The aim is to empower and strengthen the self-confidence of refugees as well as to raise their awareness of their physical and psychological oppression and to strengthen the self-organized struggle to overcome the oppression and injustice we live.

Watch this Space…

We will propose an online Zoom conference to discuss the RefugeeBlackBox campaign for the refugee community in Thuringia and beyond (June / July 2021). In advance of a decentralized online political action of RBB photo exhibitions and solidarity initiatives from different cities. You are invited to organize in your localities and stay in touch with RBBjena. Paint it Black! Produce Your RefugeeblackBox

Coordination: The VOICE Refugee Forum
E-Mail: thevoiceforum@gmx.de
Tel.: 0049 (0)176 24568988

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Tel. 01637778341, Email: RefugeeBlackBox@gmail.com

The VOICE Refugee Forum Jena : Thevoiceforum.org | FB: RefugeeBlackBox | Thecaravan.org

English: An X-ray of Political Solidarity – on the Background of the RefugeeBlackBox Part 1

Francés: Une radiographie de la solidarité politique – sur le fond de la boîte noire des réfugiés Partie 1
Español: Una radiografa de solidaridad politica | RefugeeBlackBox

More Links: RefugeeBlackBox Solidarity

For: Justice and Freedom
Against: Deportation and Repression
https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox

Christophe Cissé – Renvoyé à la prison de déportation après avoir résisté dans l’avion

Christophe Cissé – Renvoyé à la prison de déportation après avoir résisté dans l’avion
http://www.thevoiceforum.org/node/4771

Libérez Christophe Cissé

Mise à jour : Christophe Cissé – Renvoyé à la prison de déportation après avoir résisté dans l’avion.
RefugeeBlackBox Solidarity | Free Christophe Cissé – Stop Deportation

Christophe devait être déporté aujourd’hui de Hambourg vers le Mali. Arrivée prévue à Bamako : 23h35.
Mais Christophe Cissé a résisté si fortement à l’intérieur de l’avion de déportation que la déportation a été interrompue et qu’il a été renvoyé à la prison de déportation de Hambourg.
L’avion a finalement décollé sans lui.
RefugeeBlackBox Solidarity | Soutien pour arrêter la déportation de Christophe Cissé de Hambourg vers le Mali.
Mise à jour 22.03.21

Online Refugee Meetings – How do we live in camps today?

PDF البرنامج باللغة العربية | Programm als PDF (deutsch) | PDF برنامه به فارسی | program as PDF (english) | türkçe Program

Friends, sister and brothers,
next Friday the next online refugee meeting will take place:

How do we live in the camps today?
2 April 2021 | 7:30 pm
What is the situation in the camps during the pandemic?
What is the medical care like?
What is it like for our children?
How do we communicate with our communities?
Is there internet? …

Camps have always been part of the colonial system of oppression and apartheid. Isolation camps in the Federal Republic of Germany were first set up after the Second World War for the “guest workers”, later for refugees. They are an important part of the deportation machinery, serving to wear down, isolate, control, stigmatise, and prepare either for the execution of deportation or for subordination in a system of exploitation after a residence permit has been issued. As if a paper would make us equal human beings. In the manifesto against deportation we stated in 2008:

“In Germany there are different types of camps to keep people under control and break their will. The camp system is a complex system of racist segregation and social exclusion aimed at forcing refugees to leave the country. It exists to make us realise that we are not welcome. All the shelters, reception centres, deportation prisons, departure centres exist to separate us from society. It is to prevent human-to-human relationships. The camp system is an old system used in the colonies, by the German NAZI terror, by Japanese fascism and other countries where fascist ideologies came into practice. Currently, the European Union and Germany as one of its core powers are expanding the camp system to outside the European Union, as in North Africa or in Eastern Europe, as in Ukraine. The expansion is aimed at keeping those fleeing misery out of Europe.”

In 2013, the refugee tribunal against the Federal Republic of Germany also indicted the camp system:
“The FRG is accused of enforcing the system of isolation camps, thereby
– deliberately isolating refugees in camps,
– enabling violence against women and children in camps,
– traumatising refugees,
– putting refugees’ lives in danger by denying them medical care,
– pushing humiliation through vouchers and food parcels. “

Today, isolation camps are officially referred to in fancy language as anchor centres, state reception centres, central accommodation facilities … … Their functions are the same. The isolation methods even more sophisticated than before.

Today we are witnesses to refugees being held for years in inhumane camps in Greece, Italy, Spain or the Balkans at Europe’s external borders and exposed to disease and misery. We are witnesses to how the Federal Republic of Germany finances isolation camps in Jordan, Lebanon, Turkey to keep us away from Europe. In this game with our lives, profiting from the exploitations and wars in our countries, the cost of our internment in the camps is calculated. It also makes clear the attitude of the governments and societies of Europe and the Federal Republic as to what they think of the superfluous of this earth.

But what can we do to protect our lives, our fundamental rights and our physical and mental integrity? What can we do to preserve our dignity? The least we can do is to create common links, present our situation to our communities and look for solutions together.

Solidarity unites and strengthens us in these times. We refer to the results of an exchange from 2009

Exchange on Organizing and Resistance in the Camps
made during the Conference on colonial Injustice
held in Jena, from September 9 to 13, 2009
http://thecaravan.org/files/caravan/united_vs_colonial_injustice_exchang…

Below we have also compiled some reports on the different camps visited in the past. You can compare for yourselves what has changed or not.

If you want to participate in the online meeting on Friday, please write us an email or call the following number or write us a message:

Gülay: 0162 989 07 46 (German and Turkish)
Araz: 0178 853 07 01 (German, English, Farsi)

Note for all participants
The events are only aimed at people with refugee experience. All discussions will take place via the zoom channel of THE VOICE Refugee Forum.
Please contact us if you want to participate. Let us know which language you speak so that we can organise translations together beforehand. We will send you the link before the event.

With solidarity greetings
Your Wuppertal group of the
CARAVAN for the Rights of Refugees and Migrants

# # # # # Reports on isolation camps / Berichte Isolationslager # # # # #

1. November 2018 | Nordrhein-Westfalen | Schwelm
Entmündigung und Zermürbung von Flüchtlingen in Schwelm
http://thecaravan.org/node/4674

30. Juli 2013 | Nordrhein-Westfalen | Heiligenhaus
Delegationsbericht zur Situation der Flüchtlingsfrauen in Heiligenhaus NRW
http://thecaravan.org/node/3862

26. August 2012 | Baden-Württemberg | Stuttgart
“WIRFÜHLENUNSGERADEWIE TIEREIM ZOO”
Nach dem Brand am 25. August 2012 im Asylbewerberheim in Stuttgart – Heumaden lassen die Verantwortlichen die Flüchtlinge sprichwörtlich im Regen stehen.
Eine Delegation des Break Isolation Refugee Summer Camps brach direkt nach dem Brand auf und war vor Ort
THE VOICE OF REFUGEES AND MIGRANTS – Ausgabe 4 – Oktober 2012 – Seite 6
http://www.thecaravan.org/files/caravan/The_Voice_of_Refugees_and_migran…

5. November 2011 | Baden-Württemberg | Hardheim
Delegationsbesuch des Isolationsheims in Hardheim, Baden-Württemberg
http://thecaravan.org/node/2837

02. Oktober 2011 | Niedersachsen | Fallersleben
Besuch einer Delegation der KARAWANE Hamburg im Lager Fallersleben in Wolfsburg
http://thecaravan.org/node/3050

11. September 2011 | Niedersachsen | Bramsche-Hesepe
Bericht einer Wuppertaler Delegation im Lager Bramsche / Niedersachsen
گزارشی از ھيئت اعزامی کاراوان ووپرتال ازاردوگاه پناھندگی برامشه / نيدرزاکسن
Deutsch: http://thecaravan.org/node/3037
als PDF: http://thecaravan.org/files/caravan/Bramsche_20110911_Delegationsbesuch.pdf
Farsi: گزارشی از ھيئت اعزامی کاراوان ووپرتال ازاردوگاه پناھندگی برامشه / نيدرزاکسن
http://thecaravan.org/files/caravan/Bramsche_20110911_Delegationsbesuch_…

28. August 2011 | Nordrhein-Westfalen | Velbert
Bericht einer Delegation am 28.August 2011 zu einer Flüchtlingsunterkunft in Velbert
http://thecaravan.org/files/caravan/Velbert_20110828_Delegationsbesuch.pdf

13. Februar 2011 | Niedersachsen | Meinersen
Besuch im Lager Meinersen durch SPD-Landtagsabgeordnete und Betreiberfirma K&S
http://thecaravan.org/node/2786

16. September 2010 | Thüringen | Gerstungen
Bericht von einem Besuch im Lager Gerstungen am 16.09.10
„Das Flüchtlingslager in Gerstungen erinnert an ein Konzentrationslager!“
Wie Menschen in Deutschland entwürdigt und gedemütigt werden
http://thecaravan.org/node/2574

12. August 2010 | Niedersachsen | Meinersen
„Sie haben uns hier rein geschmissen wie Tiere“
http://thecaravan.org/node/2531

11. Juli 2009 | Thüringen | Greiz, Jena
Delegationsreise nach Thüringen am 11./12. Juli 2009 Bericht der KARAWANE Delegation aus Hamburg
http://thecaravan.org/node/2134

27. Juni 2009 | Thürngen | Gangloffsömmern & Gerstungen
DE: Delegationsbesuch der Isolationsheime in Gerstungen und Gangloffsömmern, Thüringen
http://thecaravan.org/node/2135
türkce: Gerstungen ve Gangloffsömmern Tecrit Yurtlarına Delegasyon Ziyareti
http://thecaravan.org/node/2137
English: Delegation visit of the isolation Lagers in Gerstungen and Gangloffsömmern
http://thecaravan.org/node/2136

17. März 2009 | Nordrhein-Westfalen | Remscheid
Pressekonferenz der Flüchtlinge vom 17. März in Remscheid
http://thecaravan.org/node/1916

3. Oktober 2008 | Thüringen | Katzhütte
Besuch im Isolationslager Katzhütte
http://thecaravan.org/node/1681

4. Mai 2008 | Sachsen | Possek
Posseck Flüchtlingslager: Ein Bericht des The VOICE Refugee Forum – Treffens in Jena
http://www.thevoiceforum.org/node/796
ISOLATION IN POSSECK
http://thevoiceforum.org/node/781


Kontakt:

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Marienstraße 52, 42105 Wuppertal
Telefon: 0049 (0) 202 27 27 95 34
E-Mail: wuppkarawane {ät] yahoo.de
Internet: http://thecaravan.org
Facebook: https://www.facebook.com/karawanewuppertal

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Sea-Watch 3 erneut festgesetzt: Solidarity is not a crime!

Anfang dieses Monats hob das Verwaltungsgericht in Palermo die Blockade unserer beiden Schiffe auf. Nun folgt bereits die nächste Welle politisch motivierter Schikanen: dieses Mal trifft es die Sea-Watch 3. Rückblick: Im vergangenen Juni wurde die Sea-Watch 3 nach der Rettung von 211 Menschen von den italienischen Behörden festgesetzt. Nachdem das Schiff für eine Werftzeit…

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Christophe Cissé – Nach Widerstand im Flugzeug ins Abschiebegefängnis zurückgebracht

Update: Christophe Cissé – Nach Widerstand im Flugzeug ins Abschiebegefängnis zurückgebracht

RefugeeBlackBox Solidarität | Free Christophe Cissé – Stoppt die Abschiebung

Christophe sollte heute von Hamburg nach Mali abgeschoben werden. Geplante Ankunft in Bamako: 23:35 Uhr.
Doch Christophe Cissé leistete im Abschiebeflugzeug so heftigen Widerstand, dass die Abschiebung abgebrochen und Christophe in das Abschiebegefängnis in Hamburg zurückgebracht wurde.
Das Flugzeug hob schließlich ohne ihn ab.

RefugeeBlackBox Solidarität | Unterstützung zum Stopp der Abschiebung von Christophe Cissé von Hamburg nach Mali.
Aktualisiert 22.03.21

Update: Christophe Cissé – Returned to Deportation Prison after resistance in the plane

RefugeeBlackBox Solidarity | Free Christophe – Stop Deportation

Christophe was to be deported today from Hamburg to Mali. Scheduled arrival in Bamako: 23:35.
But Christophe Cissé resisted so heavily inside the deportation plane that the deportation was terminated and he was returned to the deportation prison in Hamburg.
The plane finally took off without him.

RefugeeBlackBox Solidarity | Support to stop the deportation of Christophe Cissé from Hamburg to Mali.
Updated 22.03.21

En. | Fr. | Spa.: RefugeeBlackBox Solidarity
http://thevoiceforum.org/node/4754
An X-ray of Political Solidarity – on the Background of the RefugeeBlackBox Part 1
For: Justice and Freedom | Against: Deportation and Repression

English: An X-ray of Political Solidarity – on the Background of the RefugeeBlackBox Part 1
Francés: Une radiographie de la solidarité politique – sur le fond de la boîte noire des réfugiés Partie 1
Español: Una radiografa de solidaridad politica | RefugeeBlackBox

Break the Deportation DNA Chain
https://facebook.com/RefugeeBlackBox

Update: Christophe Cissé – Returned to Deportation Prison after resistance in the plane

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

Kontakt: foerderverein(at)thecaravan.org

Unsere Bankverbindung lautet:
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IBAN: DE28430609674030780800
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Free Christophe | Stop Deportation Rally in Hamburg, 19.03.21

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

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Online Flüchtlingstreffen – Kriege in unseren Ländern

19. März 2021 | 19:30 Uhr

PDF البرنامج باللغة العربية | Programm als PDF (deutsch) | PDF برنامه به فارسی | program as PDF (english) | türkçe Program

Kriege in unseren Ländern
19. März 2021 | 19:30 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde, Schwestern und Brüder,

am 19. März 2003 begann der zweite Angriff der USA und befreundeter Staaten auf den Irak. Auf den Tag genau nach 8 Jahren eröffnete die französische Luftwaffe den Krieg gegen Libyen mit Bombardierungen. Beide Kriege verstießen gegen existierendes internationales Völkerrecht und waren illegal. Sie wurden indirekt unterstützt durch die Bundesrepublik Deutschland. Von hier aus flogen Flugzeuge und Nachschub für die Kriegsparteien der NATO-Staaten. Beide Kriege haben verheerende Folgen nicht nur für die Menschen in Irak und Libyen gehabt, sondern für viele aus den Nachbarstaaten. Seitdem mussten viele Menschen sterben und viele haben ihre Lebensgrundlagen verloren. Sie haben viele gezwungen ihre Wohnorte und ihre Familien zu verlassen. Doch hier in Deutschland im Herzen Europas, wo wir leben, scheinen diese Verbrechen keine Rolle in der öffentlichen Diskussion zu spielen. Nur die unter diesen Kriegen und ihre Folgen leidenden Menschen, also wir Flüchtlinge und Vertriebene, scheinen immer wieder die Ruhe und Ordnung hier zu stören. Die Diskussionen der politischen Parteien hier in Deutschland konzentrieren sich darauf, wie Menschen aus diesen Ländern, wie die Zeugen des Krieges und ihrer Folgen, wie also Flüchtlinge von Europa ferngehalten werden. Sie werden weiterhin kriminalisiert und nicht nur mit Rassismus begegnet, sondern auch mit Abschiebung bedroht. Sie sind in Lagern in Libyen, in Türkei, in Griechenland oder … isoliert und nicht nur ihrer Würde beraubt. Europa zeigt unter der Propaganda der Menschenrechte, dass das Leben dieser Menschen keinen Cent wert ist. Dass es egal ist, ob sie in den Kriegen, als Flüchtlinge in den Lagern, als Kinder in Basra durch Leukämie, als Flüchtlinge in Lagern in Libyen versklavt oder vergewaltigt oder in Moria sterben…

Die Regierungen Europas initiieren und befeuern weiterhin Kriege. Die hier angesiedelten Firmen verdienen sowohl an der Zerstörung als auch am Wiederaufbau. In all diesen Kriegen werden wir gegeneinander gehetzt als Ethnien, Religionen, … Diese koloniale Barbarei kennen wir nicht nur seit unserer Geburt, sondern seit Jahrhunderten. Wir wollen nicht mit den politischen Parteien und Regierungen Europas oder Deutschlands, die diese Verbrechen begangen haben und immer noch Kriege in unsere Länder tragen, reden oder ihnen Forderungen stellen. Ihre Barbarei ist uns bewusst und das Schweigen der Mehrheitsgesellschaft zu diesen Kriegen auch. Uns geht es darum, wie wir uns organisieren können gegen diese Barbarei.

Uns interessieren unsere Gemeinschaften aus diesen Ländern. Daher organisieren wir im Rahmen unserer Online-Treffen am Tage des Angriffs auf Irak und Libyen diese Diskussionsveranstaltung. Uns interessiert es, wie es unseren Brüdern und Schwestern aus den verschiedensten Ländern geht, fern der Städte und Orte, die einst ihren Lebensmittelpunkt bildeten, fern der Familien und Bekannten. Wir wollen in Gesprächen uns austauschen darüber, wie es uns geht, wenn wir wissen, dass der Krieg in unseren Ländern tobt und unsere Liebsten und ihr Leben bedroht. Wir wollen gemeinsam wissen, wie es uns geht, wenn die Sanktionen als Vor- oder Nachbereitung zu einem Krieg die Wirtschaft eines Landes samt ihrer Menschen in den Elend ziehen kann: Im Irak starben nach dem ersten Angriff der USA infolge der Sanktionen viele, weil sie kaum Zugang zu Medizin hatten. Nun sind tausende Menschen in Syrien Hunger und mangelnder gesundheitlicher Versorgung ausgesetzt und ihre Leben sind bedroht. Was können wir hier machen, damit wir die Ohnmacht ablegen, damit wir mit unseren Familien und Bekannten in unseren Ländern oder in den großen Flüchtlingslagern dieser Erde in Kontakt bleiben und ihnen beistehen können, damit wir den Manipulationen vor einem Krieg begegnen und die Vertuschungen offenlegen können. Vielleicht habt ihr andere Ideen, andere Aspekte, die wir nicht erwähnt haben.

Wenn ihr an dem Online-Treffen teilnehmen wollt, schreibt uns oder kontaktiert uns per Telefon. Wir sprechen Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Kurdisch, Türkisch. Falls ihr eine andere Sprache spricht, so fragen wir Freundinnen und organisieren diese ebenfalls.

Schreibt uns eine E-Mail oder eine Nachricht an die unten angegebenen Telefonnummern:
Telefon:

  • Gülay: 0162 989 07 46 (deutsch und türkisch)
  • Araz: 0178 853 07 01 (deutsch, englisch, farsi)

Das Programm der Online-Treffen findet ihr in arabischer, deutscher, persischer, englischer und türkischer Sprache als PDF download hier:

PDF البرنامج باللغة العربية | Programm als PDF (deutsch) | PDF برنامه به فارسی | program as PDF (english) | türkçe Program

Hinweis für die Teilnahme in den Online-Treffen

Die Veranstaltungen richten sich nur an Menschen mit Fluchterfahrung. Alle Diskussionen finden über den zoom-Kanal von THE VOICE Refugee Forum statt. Bitte nimmt Kontakt mit uns auf, wenn ihr teilnhemen wollt. Lasst uns wissen, welche Sprache ihr spricht, damit wir im Vorfeld eventuelle Übersetzungen gemeinsam organisieren können. Vor der Veranstaltung werden wir euch dann den Link zukommen lassen.

In Solidarität bleiben wir verbunden
Eure Wuppertaler Gruppe der KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Büro Wuppertal
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Pressekonferenz der Familie Ahmad am 9. März 2021 ab 13:30 Uhr vor dem Landtag NRW in Düsseldorf

Stellungnahme der KARAWANE
für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

zum zweiten Todestag von Amed Ahmad

Wir gedenken Amed Ahmad
gestorben am 29. September 2018 unter bisher ungeklärten Umständen

Homepage der Initiative Amed Ahmad

Amed Ahmad floh vor dem Krieg in Syrien und lebte in Geldern. Am 6. Juli 2018 wurde er grundlos verhaftet. 73 Tage wurde er seiner Freiheit beraubt, bis er am 17. September 2018 in der JVA Kleve unter bisher ungeklärten Umständen in seiner Zelle verbrannte. 12 Tage verbrachte er im Krankenhaus. Seine in Bonn lebender Vater wurde in dieser Zeit nicht benachrichtigt. Er erfuhr erst durch die Medien vom Tod seines Sohnes. Seine Mutter und Geschwister waren auf der Flucht vor dem Krieg in Syrien. Amed sehnte sich nach ihnen und fieberte dem Wiedersehen entgegen.

Wiederholt werden Ausreden, Lügen, Vertuschungen und Pannen konstruiert, um den Tod von Amed Ahmad als „Panne“ darzustellen. Am morgigen Dienstag, den 9. März 2021 findet der 28. parlamentarische Untersuchungsausschuss zu dem Thema im Landtag NRW statt. Aus diesem Anlass rufen die Eltern, Freundinnen und Freunde von Amed Ahmad zu einer Pressekonferenz.

Pressekonferenz der Familie Ahmad am 9. März 2021
ab 13:30 Uhr vor dem Landtag NRW in Düsseldorf

Am 6. Juli 2018 wird Amed Ahmad von der Polizei in Geldern festgenommen. Am selben Abend wird er in die Justizvollzugsanstalt nach Geldern-Pont verlegt. Am 10. Juli 2018 wird er dann in das Gefängnis in Kleve verlegt. Am 17. September 2018 brennt seine Zelle. Per Krankenwagen wird Amed Ahmad in das Sankt-Antonius Krankenhaus in Kleve transportiert. Dort wird er nicht stationiert, sondern mit einem Hubschrauber in das Klinikum Duisburg gebracht. Eine Woche später am 24. September 2020 wird er in das künstliche Koma versetzt und in das Klinikum Bergmannsheil nach Bochum gebracht. Am 29. September stirbt er nach einer Lungentransplantation. Das sind die bekannten und nicht diskutierbaren Fakten.

Als nach dem Tod Amed Ahmads die Öffentlichkeit von seinem Tod und der rechtswidrigen Freiheitsberaubung erfuhr, versprach der Innenminister Nordrhein Westphalens, Herr Reul, Aufklärung und entschuldigte sich bei den Familienangehörigen von Amed Ahmad.

Fest steht mittlerweile, dass alle Untersuchungen der Staatsanwaltschaften zum Fall beendet worden sind. Keiner der befragten Beamten kann sich daran erinnern, warum sie Amed Ahmad länger seiner Freiheit beraubt haben. Hinweise zur Datenbearbeitung und erkennungsdienstlichen Behandlung sind seitens der Staatsanwälte ignoriert. Fehler seitens der Beamten sind bisher folgenlos geblieben, obwohl diese dazu geführt haben, dass Amed Ahmad in der JVA Kleve seiner Freiheit beraubt wurde.

Es ist festzuhalten, dass die erkennungsdienstliche Behandlung in Krefeld nach einer Nachtfahrt ohne Ticket am 4. Juli 2018, also zwei Tage vor der Verhaftung von Amed Ahmad, auf Grundlage einer faktisch fehlerhaften Begründung durchgeführt wurde.

Ferner steht fest, dass zwischen dem 4. Und 9 Juli 2018, also dem Zeitraum vor und kurz nach der Verhaftung von Amed Ahmad seine Daten mehrmals in den polizeilichen Datenbanken abgefragt und mit denen einer anderen Person unterschiedlichem Namen und offensichtlich unterschiedlichem Aussehen zusammengeführt worden sind. Fest steht nun mittlerweile auch, dass die Einträge und Daten in den polizeilichen ViVA-Datenbanken des Landes NRW offensichtlich manipuliert worden sind.

Die seit seinem Tod öffentlich gewordenen Berichte oder Aussagen hinsichtlich der Festnahme widersprechen oder unterscheiden sich. Die involvierten Beamten geben unterschiedliche Versionen im parlamentarischen Untersuchungsausschuss, in den Untersuchungen, in der Presse wieder. Warum wurde Amed Ahmad festgenommen? Weil die Tochter eines Polizeibeamten ihren Vater gerufen habe oder weil Geldener Polizisten ihn bewusst gesucht und festgenommen haben?

Für uns ist es eindeutig und klar: Amed Ahmad wurde nicht aufgrund von Datenfehler getötet, sondern aufgrund von Fehlverhalten oder absichtliches Fehlverhalten einiger Beamten. Was der Innenminister Reul unternehmen wird, um diese aufzuklären, ist abzuwarten.

Wir sind uns einig und entschlossen: Wir werden die Familie, Freundinnen und Freunde von Amed Ahmad solange wie nötig unterstützen und verhindern, dass wieder einmal die Wahrheit durch Lügen und Vertuschungen in der Öffentlichkeit hingerichtet wird, dass wieder ein Mensch getötet und zu den Akten gelegt wird.

Wir unterstützen die Familie von Amed Ahmad bei ihren Bestrebungen und rufen dazu auf, ihre Pressekundgebung zu besuchen und sie weiterhin zu unterstützen.

Wuppertal, 8. März 2021

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
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Rettungsschiff Sea-Watch 4 ist frei – 363 Gerettete an Bord der Sea-Watch 3 warten auf sicheren Hafen

Italienische Behörden hatten das Rettungsschiff Sea-Watch 4 nach einer Hafenstaatkontrolle am 19.09.2020 unter fadenscheinigen Gründen festgesetzt. Am heutigen Dienstag hat das  Verwaltungsgericht in Palermo die Festsetzung der Sea-Watch 4 vorläufig aufgehoben. Das Rettungsschiff Sea-Watch 3 wartet derweil mit 363 Geretteten an Bord vor Sizilien weiter auf die Zuweisung eines sicheren Hafens. Als Gründe für die…

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Solidarität gegen die geplante Abschiebung von Afitap Demir in die Türkei

Als Karawane-Flüchtlingsfrauenbewegung sind wir entsetzt und wütend darüber, dass das Land Hessen Afitap Demir ihrer Freiheit beraubt hat und sie in die Türkei abschieben will.

Die Kurdin lebt seit 1985 – seit 35 Jahren – in Deutschland. Sie floh als junge Frau vor der türkischen Militärdiktatur und baute sich in Deutschland ein neues Leben und eine Familie auf. Sie hat einen behinderten Sohn, um den sie sich bis zu ihrer Inhaftierung gekümmert hat – jetzt ist sie in Darmstadt in Abschiebehaft und soll mit 60 Jahren in das Land zurückgeschickt werden, aus dem sie als Mitte 20jährige floh.

Afitap Demir hat in Deutschland durch ihren Ex-Ehemann Gewalt erfahren. Sie hat sich dagegen gewehrt und dabei selbst gegen Gesetze verstoßen. So wie viele andere Frauen in Deutschland sah sie für sich wohl keine andere Möglichkeit, sich gegen die Gewalt ihres Ex-Mannes zu wehren.

Doch ganz gleich, was sie getan und gegen welche Gesetze sie verstoßen hat: Sie gehört in dieses Land; hier ist ihr Zuhause und hier sind ihre Kinder, die ebenfalls gegen die Abschiebung ihrer Mutter kämpfen.

Als Karawane-Frauen verurteilen wir:

  • Die Trennung von Afitap Demir von den hier lebenden mittlerweile erwachsenen Kindern.
  • Die Trennung von Afitap Demir von ihrem behinderten Sohn, der sie braucht und deshalb sich im Protest befindet.
  • Die Abschiebung von Afitap Demir in ein Land, das sie nicht mehr als ihres emfpindet und wo sie nicht sein will.
  • Die Art und Weise, wie der der deutsche Staat und das Land Hessen mit Opfern von Gewalt umgehen.
  • Die bevorstehende Abschiebung von Afitap Demir und die durch die Inhaftierung und Abschiebeandrohung ihr zugefügten Leiden.

Es ist ferner erstaunlich, dass einerseits immer wieder die Femizide in der Türkei und die Rechtlosigkeit der Frauen dort thematisiert werden, aber gleichzeitig wird die Lebenssituation von Frauen dort ausgeblendet, wenn es um Abschiebungen geht. Dieses heuchlerische Spiel erleben wir genauso bei politischen Flüchtlingen aus verschiedensten Ländern Afrikas oder Asiens, bei Flüchtlingen aus Kriegsgebieten wie Afghanistan, Irak, Nigeria, Sudan …

Wir Karawane-Frauen stehen in Solidarität mit Afitap Demir, mit ihrer Familie und ihren FreundInnen. Wir rufen alle Frauen und Frauenvereine, -organisationen und -gemeinschaften auf, ihre Solidarität mit Afitap Demir zu bekunden und sich gegen die geplante Abschiebung zu stellen. Wenige Tage vor dem Internationalen Kampftag der Frauen, sehen wir es als unsere Pflicht, uns an die Seite von Afitap und allen anderen Frauen zu stellen, die von Gewalt, Abschiebung oder der Trennung von ihren Familien betroffen sind.

Solidarisch bleiben wir miteinander im Kampf für unsere Würde und Freiheit verbunden.

KARAWANE Flüchtlingsfrauenbewegung

Weitere Infos: https://www.fr.de/rhein-main/darmstadt/darmstadt-kritik-an-geplanter-abschiebung-von-mutter-waechst-90223922.html?utm_term=Autofeed&utm_medium=Social&utm_source=Twitter#Echobox=1614621183
https://www.fr.de/rhein-main/darmstadt/darmstadt-mutter-behindertem-abschiebehaft-tuerkei-demo-90217509.html

Sea-Watch 3 rettet 363 Menschen innerhalb von 3 Tagen aus Seenot

Das am 19. Februar in seine erste Mission nach über siebenmonatiger Zwangspause ausgelaufene Rettungsschiff Sea-Watch 3 konnte in fünf verschiedenen Rettungsaktionen 363 Menschen aus Seenot retten. In einem sechsten Einsatz konnte die Crew ein weiteres Boot mit etwa 90 Menschen stabilisieren, bis die italienische Küstenwache eintraf. Ein sicherer Hafen in Europa wird dem Schiff und…

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Leinen los: Sea-Watch 3 nach Monaten Pause auf dem Weg in den Einsatz!

Es ist schon mehr als 7 Monate her, dass nach drei erfolgreichen Rettungen 211 Menschen die Sea-Watch 3 in Italien verlassen durften. Doch im Anschluss wurde die Sea-Watch 3 erneut festgesetzt. Die Zwangspause in Spanien haben wir genutzt und mit der Hilfe von dutzenden Freiwilligen anstehende Wartungsarbeiten und Umbauten vorgenommen. Erneut haben nun sowohl unser…

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Online refugee meetings – Invitation and Program

Programm als PDF | PDF برنامه به فارسی | Program as PDF | türkçe Program

Corona hits us refugees particularly hard. Above all, our sisters and brothers, our children, who are on the move at the borders of Europe in search of a safe place, are living in a nightmare. Our families and acquaintances whom we have had to leave behind in our countries of origin are, in addition to the pandemic, perhaps additionally affected by wars or the economic consequences of the pandemic or sanctions. They are struggling to survive every day. Maybe they are also affected by the persecution of dictatorial regimes that forbid them to organise and stand up for their rights as workers, women, pupils and students or teachers.
We want to analyse the situation from different aspects and discuss it together: What is it like to be a refugee in Germany? Under which living conditions do we live here? What injustices are we confronted with? What can we do together? Since we can neither travel nor meet, we want to offer virtual spaces to exchange, have joint discussions and look for ways to defend our rights. If other issues seem more important to you and you want to discuss and develop solutions with communities in solidarity, please tell us about them. Together we can look back on 500 years of resistance against colonialism, imperialism and injustice and bring our experiences into future struggles in solidarity, regardless of origin, language, religion, gender, age, …

Who are we?

We are CARAVAN for the rights of refugees and migrants. We organise ourselves and take care of our concerns together. Since 1998, we have been fighting in Germany for our basic rights, against deportations, against exploitation, against racism, against isolation and police brutality and against any kind of injustice… The slogan “We are here because you are destroying our countries” has accompanied us since our existence, because the global colonial and imperialist order determines our lives and forces us to flee. We rebel against this everywhere and strengthen ourselves through solidarity action.
Since 2004, we have been continuously active together with the Federation of Migrant Workers from Turkey in Germany AGIF and other migrant self-organisations in Wuppertal. Before Corona we had a weekly open meeting. This is no longer possible, so we now organise online meetings.

Note for all communities

The events are only for people with refugee experience. All discussions will take place via the zoom channel of THE VOICE Refugee Forum. Please contact us if you want to participate. Let us know which language you speak so that we can organise translations together beforehand. We will send you the link before the event.

How can we be reached?

We speak German, English, Farsi, French, Kurdish, Turkish. If you speak another language, we will ask friends and organise this as well.
Send us an email or a message to the phone numbers below:

Phone:

  • Gülay: 0162 989 07 46 (German and Turkish)
  • Araz: 0178 853 07 01 (German, English, Farsi)

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Büro Wuppertal
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E-Mail: wuppkarawane@yahoo.de
Internet: http://thecaravan.org
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BREAK THE SILENCE: Truth and justice for Amed Ahmad

Those who discontinue proceedings on these grounds do not want any clarification. We continue to demand: Truth and justice for Amed Ahmad!

We, as the Amed Ahmad Initiative, call you to a rally on Tuesday, 9 March 2021 from 1:30 pm onwards on the occasion of the 28th session of the Parliamentary Investigation Committee III (Kleve) in front of the Düsseldorf State Parliament. We will not leave the police and judicial scandal surrounding the temporary end of the criminal investigation into the unlawful detention and death of Amed Ahmad without comment.

“Our demands are justice, justice and justice. We will not stop asking for the murderers of our son. We use the word murderer because people killed Amed or caused his death.” (Malek and Fadila Ahmad, the parents of Amed Ahmad – in October 2018)

On 4 February 2021, the criminal case against police officer Frank G. was dropped. The public prosecutor’s office had previously investigated the police officer from Geldern on suspicion of deprivation of liberty. G. is said to have recognised the detention of Amed Ahmad in the Kleve correctional facility in summer 2018 as a mistake, but then failed to ensure his release. It was also examined whether G. had made himself liable to prosecution for false statements as a witness before the Parliamentary Investigation Committee “Kleve”, which is to ensure clarification of the circumstances of Amed Ahmad’s detention and death in the state parliament of North Rhine-Westphalia since 2019. Now the public prosecutor’s office has discontinued the investigation. They had not been able to provide sufficient evidence that G. had deliberately acted falsely.

“The public prosecutor’s office presumably applies different standards to the prosecution of police officers than in normal cases for political reasons. It is absurd to assume only negligence in the case of deprivation of liberty. The police officers acting in this case have accepted the detention of the wrong person,” said the lawyers of the Ahmad family, Forst and Reinecke.

As the Amed Ahmad Initiative, which represents the relatives and friends of Amed Ahmad in public, we feel reminded of the arson death of Oury Jalloh, who died 16 years ago in a detention room of the police station in Dessau under as yet unexplained circumstances. As in the struggle for an explanation of Oury Jalloh’s death, the family of Amed Ahmad, together with their lawyers, must now fight against the alleged memory lapses of the police and judicial officers and staff of the Kleve district police authority and the prison. And we fear that the “case” will be filed away for lack of will to clear it up and will only be remembered as a “tragic data mishap”. But it was the racist structures that became fatal for Amed.

Thus, G. was only investigated after it became known through a press release that G. had been informed about Amed Ahmad’s unlawful imprisonment weeks before his death in the JVA Kleve. What is particularly piquant is that G. already “knew” Amed Ahmad at that time, the local authorities in Geldern had him on their radar. We are convinced that the institutional racism of the police and judicial authorities, as well as the racist stigmatisation and criminalisation of Amed Ahmad, as he had to experience it before his detention, is partly responsible for his death on 29 September 2018. Specifically, we name the Geldern District Police Department, the Geldern District Court, the Geldern-Pont and Kleve correctional facilities, the public prosecutors involved, the Geldern Office for Labour and Social Affairs, and the Geldern Department for Regulatory and Commercial Affairs.

Our criticism is also directed at NRW Minister of the Interior Herbert Reul (CDU), Minister of Justice Biesenbach (CDU) and the public prosecutor’s offices involved. Neither those politically responsible nor the investigating and judicial authorities are interested in a full investigation into the background of Amed Ahmad’s death. Without a consistent investigation, we fear that migrants in particular will continue to fear for their lives in contact with the police officers of the Kleve district police authority and elsewhere. From the beginning, we have asked who will protect us and our children if we cannot rule out that something like this could happen again at any time. We refer to 179 other unsolved cases of deaths in police custody in Germany since 1990, which have been investigated by the “Death in Custody” campaign.

For Tuesday, 9 March 2021, we are organising a rally and a press conference with the parents and friends of Amed Ahmad, the lawyers Forst and Reinecke and the Initiative in Memory of Oury Jalloh on the occasion of the 28th session of the parliamentary committee of enquiry in front of the Düsseldorf state parliament.

We want to come together to accuse the German and also the European asylum system of systematically depriving Amed of his human dignity.
We accuse those who apparently did not care at all about Amed’s detention through no fault of his own. Those who did not take him seriously with his contradiction that he was not the wanted man, who knowingly accepted his false detention – or even caused it and covered it up. We accuse those who could have prevented Amed’s death and who are talking their way out of responsibility. We accuse those who slandered Amed even after his death. And we accuse those who promised all-encompassing clarification but did not keep their word and did not want to keep it from the beginning.
We accuse a system of dehumanisation and denial of responsibility, we accuse these social conditions that make such a death possible and only create indifference in a large part of the people.

Because we will not stand idly by and watch all this, we demand:

A complete clarification and justice for Amed and for all other victims of racist, patriarchal and anti-Semitic violence. For us, this includes a fundamental recognition of the mechanisms of institutional racism of the police and judicial authorities, but also the racism of the so-called majority society. We emphatically demand that the experiences of those affected, the suffering they have experienced and the loss of a loved one finally be taken seriously. From our indictment must follow the demand for structural changes in the police authorities and consequences for all those responsible. This is also why we demand public places of remembrance and commemoration. Because the people who were killed here were part of this society of the many. And also for this reason we demand that the perspectives, the experiences and the voices of those who have not been heard for too long finally become visible, finally be heard. And all these people who accuse, who have accused, they are not victims – they are fighting for their rights here and now.
They are fighting here and now for their right to be seen and heard – their right to be seen and recognised as human beings.

This is also why we want to come together again and again, exchange ideas and strengthen each other. We want to take our demands for fundamental change to the streets together again and again! We want the many voices of those who have not been taken seriously and overheard for too long to become loud together and finally be heard. And we will not leave anyone alone in this struggle!

We want to raise our voices together for those who can no longer speak for themselves because these racist, patriarchal and anti-Semitic structures have already taken their lives away from them. We want to take hold of our own memories again and at the same time not ignore the diversity of experiences.
That we relate to each other in solidarity and are allies for each other. Because we are human beings – from Kleve, Hanau to Dessau – everywhere.

For a society of the many in solidarity! No one is forgotten!

BREAK THE SILENCE: Aufklärung und Gerechtigkeit für Amed Ahmad

Wer ein Verfahren mit dieser Begründung einstellt, will keine Aufklärung. Wir fordern unverändert: Aufklärung und Gerechtigkeit für Amed Ahmad!

Wir, als Initiative Amed Ahmad, rufen euch zu einer Kundgebung am Dienstag, den 9. März 2021 ab 13:30 Uhr anlässlich der 28. Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschuss III (Kleve) vor dem Landtag Düsseldorf auf. Wir werden den Polizei- und Justizskandal um das vorläufige Ende der Strafermittlungen zur widerrechtlichen Inhaftnahme und zum Tod von Amed Ahmad nicht unkommentiert lassen.

“Unsere Forderungen lauten Gerechtigkeit, Gerechtigkeit und Gerechtigkeit. Wir werden nicht aufhören, nach den Mördern von unserem Sohn zu fragen. Wir benutzen das Wort Mörder, weil Menschen Amed getötet haben oder seinen Tod verursacht haben”. (Malek und Fadila Ahmad, die Eltern von Amed Ahmad – im Oktober 2018)
Am 4. Februar 2021 ist das Strafverfahren gegen den Polizisten Frank G. eingestellt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor gegen den Polizeibeamten aus Geldern wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung ermittelt. G. soll die Inhaftierung von Amed Ahmad in der JVA Kleve im Sommer 2018 als Fehler erkannt, dann aber nicht für die Freilassung von Amed Ahmad gesorgt haben. Auch wurde geprüft, ob G. sich vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss “Kleve”, der seit 2019 im Landtag von Nordrhein-Westfalen für Aufklärung zu den Umständen der Inhaftierung und des Todes von Amed Ahmad sorgen soll, wegen falscher Aussagen als Zeuge strafbar gemacht habe. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Sie hätten keine hinreichenden Beweise dafür liefern können, dass G. vorsätzlich falsch gehandelt habe.

“Die Staatsanwaltschaft legt vermutlich aus politischen Gründen bei der Strafverfolgung von Polizeibeamt:innen andere Maßstäbe an, als im Normalfall. Es ist abwegig, bei der Freiheitsberaubung nur von Fahrlässigkeit auszugehen. Die handelnden Polizeibeamt:innen haben die Inhaftierung der falschen Person billigend in Kauf genommen”, so die Anwälte der Familie Ahmad, Forst und Reinecke.

Als Initiative Amed Ahmad, die die Angehörigen und Freund:innen von Amed Ahmad in der Öffentlichkeit vertritt, fühlen wir uns an den Brand-Tod von Oury Jalloh erinnert, der vor 16 Jahren in einem Haftraum der Polizeistation in Dessau unter bisher ungeklärten Umständen starb. Wie im Ringen um Aufklärung zu Oury Jallohs Tod muss nun auch die Familie von Amed Ahmad gemeinsam mit ihren Anwälten gegen die vorgeblichen Gedächtnislücken der Polizei und Justiz-Beamt:innen und -Mitarbeitenden der Kreispolizeibehörde Kleve und der JVA kämpfen. Und wir befürchten, dass der „Fall“ mangels Aufklärungswillen zu den Akten gelegt werden soll und lediglich als „tragische Datenpanne“ in Erinnerung bleiben wird. Es waren aber die rassistischen Strukturen, die für Amed tödlich wurden.

So wurde erst gegen G. ermittelt, nachdem durch eine Presseveröffentlichung bekannt wurde, dass G. Wochen vor Amed Ahmads Tod in der JVA Kleve über dessen unrechtmäßige Inhaftierung informiert war. Besonders pikant ist, dass G. Amed Ahmad zu diesem Zeitpunkt bereits „kannte“, die lokalen Behörden in Geldern hatten ihn auf dem Kieker. Wir sind überzeugt, dass der institutionelle Rassismus der Polizei- und Justizbehörden sowie die rassistische Stigmatisierung und Kriminalisierung von Amed Ahmad, wie er sie vor seiner Inhaftierung erleben musste, mitverantwortlich für seinen Tod am 29. September 2018 ist. Konkret benennen wir dabei die Kreispolizeibehörde Geldern, das Amtsgericht Geldern, die JVA Geldern-Pont und Kleve, die beteiligten Staatsanwaltschaften, das Amt für Arbeit und Soziales Geldern sowie die Abteilung für Ordnungs- und Gewerbeangelegenheiten Geldern.
Unsere Kritik richtet sich auch an NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU), Justizminister Biesenbach (CDU) sowie an die beteiligten Staatsanwaltschaften. Sowohl die politisch Verantwortlichen als auch die Ermittlungs- und Justizbehörden sind an einer vollumfassenden Aufklärung zu den Hintergründen von Amed Ahmads Tod nicht interessiert. Ohne konsequente Aufklärung befürchten wir aber, dass auch weiterhin vor allem migrantisierte Menschen im Kontakt mit den Polizeibeamt:innen der Kreispolizeibehörde Kleve und andernorts um ihr Leben fürchten müssen. Wir haben von Anfang an gefragt, wer uns und unsere Kinder schützt, wenn wir nicht ausschließen können, dass so etwas jederzeit wieder passieren kann. Verwiesen sei dabei auf deutschlandweit 179 weitere ungeklärte Fälle von Tod in Polizeigewahrsam seit 1990, die von der Kampagne “Death in Custody” aufgearbeitet wurden.

Für den Dienstag, den 9.März 2021 organisieren wir daher ab 13:30 Uhr eine Kundgebung und eine Pressekonferenz mit den Eltern und Freund:innen von Amed Ahmad, den Anwälten Forst und Reinecke und der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh anlässlich der 28. Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses vor dem Landtag Düsseldorf.

Wir wollen zusammen kommen, um das deutsche und auch das europäische Asylsystem anzuklagen, dass Amed systematisch seiner Menschenwürde beraubt hat.

Wir klagen diejenigen an, denen Ameds unverschuldete Inhaftierung offenbar vollkommen egal war. Diejenigen, die ihn mit seinem Widerspruch, dass er nicht der Gesuchte sei, nicht ernst genommen haben, die seine fälschliche Inhaftierung wissentlich in Kauf genommen haben – oder sogar verursacht und vertuscht haben. Wir klagen diejenigen an, die Ameds Tod hätten verhindern können und die sich aus der Verantwortung herausreden. Wir klagen diejenigen an, die Amed selbst nach seinem Tod verleumdet haben. Und wir klagen diejenigen an, die allumfassende Aufklärung versprochen haben, aber ihr Wort nicht gehalten haben und von Anfang an nicht halten wollten.
Wir klagen ein System der Entmenschlichung und der Abwehr von Verantwortung an, wir klagen diese gesellschaftlichen Verhältnisse an, die so einen Tod möglich machen und bei einem Großteil der Menschen nur Gleichgültigkeit erzeugt.

Weil wir alldem nicht tatenlos zusehen werden, fordern wir:
eine lückenlose Aufklärung und Gerechtigkeit für Amed und für alle anderen Opfer rassistischer, patriarchaler und antisemitischer Gewalt. Dazu gehört für uns eine grundlegende Anerkennung der Mechanismen von institutionellem Rassismus der Polizei und Justizbehörden aber auch dem Rassismus der sogenannten Mehrheitsgesellschaft. Wir fordern mit Nachdruck, dass die erlebten Erfahrungen der Betroffenen, das erlebte Leid und der Verlust von einem geliebten Menschen endlich ernst genommen werden. Aus unserer Anklage muss die Forderung nach strukturellen Veränderungen der polizeilichen Behörden und Konsequenzen für alle Verantwortlichen folgen. Auch deshalb fordern wir öffentliche Orte des Gedenkens und des Erinnerns. Denn die Menschen, die hier getötet wurden, waren ein Teil dieser Gesellschaft der Vielen. Und auch deshalb fordern wir, dass die Perspektiven, die Erfahrungen und die Stimmen derjenigen, die zu lange nicht angehört wurde, endlich sichtbar werden, endlich angehört werden. Und all diese Menschen, die anklagen, die angeklagt haben, sie sind keine Opfer –
Sie erkämpfen sich hier und jetzt ihr Recht darauf gesehen und gehört zu werden – ihr Recht darauf, als Menschen gesehen und anerkannt zu werden.

Auch deshalb wollen wir immer wieder zusammen kommen, uns austauschen und gegenseitig stärken. Wir wollen unsere Forderungen nach grundlegenden Veränderungen immer wieder gemeinsam auf die Straße tragen! Wir wollen, dass die vielen Stimmen derjenigen, die schon zu lange nicht ernst genommen und überhört wurden, gemeinsam laut werden und endlich Gehör finden. Und wir werden niemanden bei diesem Kampf alleine lassen!
Wir wollen gemeinsam die Stimmen für diejenigen erheben, die nicht mehr für sich selbst sprechen können, weil ihnen diese rassistischen, patriarchalen und antisemitischen Strukturen bereits ihr Leben genommen haben. Wir wollen uns wieder unseren eigenen Erinnerungen bemächtigen und zugleich die Vielfalt der Erfahrungen nicht ignorieren.
Dass wir uns solidarisch aufeinander beziehen und füreinander Verbündete sind. Weil wir Menschen sind – von Kleve, Hanau bis Dessau – überall.

Für eine solidarische Gesellschaft der Vielen! Niemand ist vergessen!

Die Familien der Opfer des rassistischen Mordanschlages von Hanau sprechen

Die Karawane ist maßgeblich auf Spenden angewiesen. Unsere Organisation besteht überwiegend aus Flüchtlingen, die (wenn überhaupt) nur über sehr geringe finanzielle Mittel verfügen. Aus diesem Grunde haben wir 2008 den „Förderverein Karawane e. V.” gegründet. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und kann deswegen auf Wunsch Spendenquittungen ausstellen, so dass sie steuerlich absetzbar sind. Wenn bei der Überweisung die Adresse mit angegeben wird, verschicken wir die Spendenbescheinigung automatisch spätestens am Anfang des Folgejahres.

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In Gedenken an die Opfer von Hanau – Demonstration in Wuppertal

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3 Fragen an unsere Flugzeug-Crew – Pt. 3

“Ich bin der Meinung, dass das Urteil über das Schicksal eines Menschen nicht auf See gefällt werden sollte, wenn man völlig verzweifelt ist, sondern auf der Grundlage von Menschenrechtsgesetzen und professionellen Erkenntnissen über den Verbleib einer Person. Solange die Europäische Union ihrer Verantwortung zur Wahrung dieser Rechte nicht nachkommt, ist es wichtig, andere Akteur*innen zu…

Der Beitrag 3 Fragen an unsere Flugzeug-Crew – Pt. 3 erschien zuerst auf Sea-Watch e.V..