Europa will keine Verantwortung übernehmen – Sea-Watch 3 fährt wegen Notlage in italienische Gewässer ein

Die europäischen Institutionen haben erneut bewiesen, dass sie nicht in der Lage sind, Verantwortung für den Schutz der Rechte von Menschen zu übernehmen, die an ihrer tödlichen Seegrenze gerettet wurden. Weder die europäischen Staaten noch die EU-Kommission waren bereit, die in ihren Verfassungen verbriefte Menschenwürde durchzusetzen. Mit dem gestrigen politischen Urteil hat der Europäische Gerichtshof…

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Sea-Watch fordert Anlandung der 43 geretteten Personen bis zum morgigen Weltflüchtlingstag

Da ihnen bereits seit 7 Tagen ein sicherer Hafen verweigert wird, befinden sich die 43 von der Sea-Watch 3 geretteten Personen immer noch an Bord des Schiffes. Sea-Watch ruft daher europäische Entscheidungsträger*innen auf, eine Anlandung umgehend zu ermöglichen. Diese unhaltbare Situation darf sich am Weltflüchtlingstag nicht fortsetzen. Die Lösung wäre da, mehr als 60 Städte…

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Die Häfen sind offen! Sea-Watch 3 schifft 65 Überlebende in Lampedusa aus

Gestern Abend um 20:30 Uhr Ortszeit wurden die restlichen 47 von 65 geretteten Menschen an Bord der Sea-Watch 3 in enger Zusammenarbeit mit der italienischen Küstenwache auf der Insel Lampedusa sicher an Land gebracht. Die vierte Ausschiffung durch ein ziviles Rettungsschiff in Italien in diesem Jahr beweist einmal mehr, dass die Rede von geschlossenen Häfen…

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Sea-Watch 3 vor Hafeneinfahrt in Lampedusa aufgrund humanitären Notstandes

Das zivile Rettungsschiff Sea-Watch 3 ist soeben mit 47 geretteten Personen an Bord in italienische Hoheitsgewässer eingefahren. Gestern Abend hatte die italienische Küstenwache die Anlandung von 18 Frauen, Kindern und Männern angeordnet und durchgeführt. Die nicht zu den Familien gehörenden Menschen mussten an Bord zurückbleiben, unter ihnen acht unbegleitete Minderjährige, eine schwangere Frau und eine…

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Sea-Watch 3 rettet 65 Menschen vor Libyen

Mit der Ankunft in der Such- und Rettungszone (SAR) rettete das zivile Rettungsschiff Sea-Watch 65 Menschen voneinem Schlauchboot, das sich etwa 30 Seemeilen vor der libyschen Küste in Seenot befand. Das Boot war zuvor vom zivilen Aufklärungsflugzeug Colibri entdeckt worden. Unter den 65 Geretteten – von denen viele Anzeichen von Erschöpfung, Dehydrierung und Seekrankheit aufweisen…

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Europa lässt erneut rund 70 Menschen im Mittelmeer ertrinken – Sea-Watch 3 nach Blockade auf dem Weg in den Rettungseinsatz

Am Samstag ist die Sea-Watch 3 nach über einmonatiger, unrechtmäßiger Blockade erneut in den Such- und Rettungseinsatz aufgebrochen und ist somit das einzige zivile Rettungsschiff im zentralen Mittelmeer. Erst gestern waren etwa 70 Menschen der tödlichen EU-Migrationspolitik zum Opfer gefallen, nachdem ein aus Libyen gestartetes Flüchtlingsboot gekentert war. Nachdem ein Gericht in Den Haag am…

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Sea-Watch gewinnt vor Gericht in Den Haag: Sea-Watch 3 zu Unrecht seit Anfang April am Auslaufen gehindert

Der niederländische Staat hat die Sea-Watch 3 zu Unrecht seit Anfang April am Auslaufen gehindert – zu diesem Schluss kam heute ein Gericht in Den Haag, dem die Beurteilung unseres Eilantrags gegen die Festsetzung des Schiffs oblag. Das Urteil bestätigt die politische Motivation hinter der neuen Verordnung der niederländischen Regierung, welche die Grundlage für die…

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ZDF verbietet Wahlwerbespot der PARTEI zur Seenotrettung – Sterben im Mittelmeer nicht wahlrelevant?

Mit der Begründung es handele sich nicht um Wahlwerbung, hat das ZDF einen Spot der PARTEI zur Europawahl verboten, der Spot sollte am Mittwoch um 22.10 ausgestrahlt werden. Die PARTEI hatte die Gestaltung des Spots mit dem Ziel, wichtigen Inhalten Europäischer Politik eine Plattform zu bieten, der Seenotrettungsorganisation Sea-Watch überlassen. “Seit wann entscheidet mein alter…

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Anteil der Toten im Mittelmeer vervierfacht und kaum jemand kriegt es mit: „LIFEBOAT – Das Experiment“ macht die Tortur der Flüchtenden sichtbar

Ein mit Menschen überfülltes Schlauchboot treibt auf wellenreichem Wasser, tagelang, viele Insassen sind seekrank und wissen nicht, wie lange die Tortur andauern wird. Dieses Szenario ist weiterhin Realität auf dem Mittelmeer. Und diese Fluchtroute ist tödlicher denn je: Weil Europa Migrationsverhinderung über die Wahrung der Menschenrechte stellt und Seenotrettung weitgehend unterbindet, hat sich im vergangenen…

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Joint Statement – the case of Alan Kurdi

We have learned that Sea-Eye’s rescue vessel, the ‘Alan Kurdi’, has finally been allowed to disembark the people who were rescued on April 3 when in distress on the Mediterranean Sea. These 64 people (of whom two were evacuated already due to medical emergencies) are allowed to reach land in Valletta/Malta after suffering through ten…

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Joint Statement – the case of Alan Kurdi

We have learned that Sea-Eye’s rescue vessel, the ‘Alan Kurdi’, has finally been allowed to disembark the people who were rescued on April 3 when in distress on the Mediterranean Sea. These 64 people (of whom two were evacuated already due to medical emergencies) are allowed to reach land in Valletta/Malta after suffering through ten…

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Offener Brief zur Seenotrettung: Über 250 Organisationen fordern Merkel zum Handeln auf

03. April 2019 Berlin/Frankfurt, 3. April 2019. Angesichts des Sterbens auf dem Mittelmeer und der katastrophalen Lage in Libyen wenden sich mehr als 250 zivilgesellschaftliche Organisationen in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin. PRO ASYL, Ärzte ohne Grenzen, Amnesty International, Sea-Watch, SOS Mediterranee, Seebrücke, Diakonie, Caritas, der Paritätische, Brot für die Welt, der Deutsche Gewerkschaftsbund…

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Offener Brief zur Seenotrettung: Über 250 Organisationen fordern Merkel zum Handeln auf

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Nederlandse overheid legt overhaast nieuw en belemmerend beleid op aan Sea-Watch en andere scheepvarende NGO’s, verwijzend naar zorgen over ‚veiligheid‘ terwijl mensen blijven verdrinken

Vandaag treedt een beleidswijziging in werking die is opgelegd door het ministerie van Infrastructuur en Waterstaat, met ernstige gevolgen voor Sea-Watch en andere NGO’s die schepen onder Nederlandse vlag varen. De beleidswijziging, die overhaast en zonder overgangsperiode voor Sea-Watch wordt doorgevoerd, laat zien waartoe de Nederlandse regering bereid is om de legitiem werk in het…

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Nederlandse overheid legt overhaast nieuw en belemmerend beleid op aan Sea-Watch en andere scheepvarende NGO’s, verwijzend naar zorgen over ‘veiligheid’ terwijl mensen blijven verdrinken

Vandaag treedt een beleidswijziging in werking die is opgelegd door het ministerie van Infrastructuur en Waterstaat, met ernstige gevolgen voor Sea-Watch en andere NGO’s die schepen onder Nederlandse vlag varen. De beleidswijziging, die overhaast en zonder overgangsperiode voor Sea-Watch wordt doorgevoerd, laat zien waartoe de Nederlandse regering bereid is om de legitiem werk in het…

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Niederländische Regierung blockiert Sea-Watch 3 und andere NGO-Schiffe mit neuer Verordnung, schiebt „Sicherheit“ als Grund vor, während Menschen ertrinken

Heute tritt eine neue Verordnung des niederländischen Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft in Kraft, die schwerwiegende Auswirkungen auf Sea-Watch und andere NGOs hat, die Schiffe unter niederländischer Flagge betreiben. Die überstürzt und ohne Übergangsfrist für Sea-Watch eingeführte Verordnung zeigt die Bereitschaft der niederländischen Regierung, ihre Befugnisse in einem koordinierten Vorgehen gegen Rettungsaktionen im Mittelmeer zu…

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Niederländische Regierung blockiert Sea-Watch 3 und andere NGO-Schiffe mit neuer Verordnung, schiebt „Sicherheit“ als Grund vor, während Menschen ertrinken

Heute tritt eine neue Verordnung des niederländischen Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft in Kraft, die auf Sea-Watch und andere NGOs, die Schiffe unter niederländischer Flagge betreiben schwerwiegende Auswirkungen hat. Die überstürzt und ohne Übergangsfrist für Sea-Watch eingeführte Verordnung zeigt, dass die niederländische Regierung dazu bereit ist, ihre Befugnisse im Rahmen eines koordinierten Vorgehens gegen Rettungsaktionen…

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Selbstverteidigung gegen eine tödliche Europäische Grenzpolitik ist keine Piraterie

Um einer Rückführung nach Libyen, wo ihnen Folter, unrechtmäßige Haft oder Schlimmeres drohen zu entgehen, haben gestern 108 Menschen, die auf dem zentralen Mittelmeer gerettet wurden die Kontrolle über den Tanker “El Hiblu 1” übernommen, der im Begriff war, eine völkerrechtswidrige Rückführung nach Libyen durchzuführen. Sea-Watch sieht darin einen verzweifelten Akt der Selbstverteidigung gegen die…

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Selbstverteidigung gegen eine tödliche Europäische Grenzpolitik ist keine Piraterie

Um einer Rückführung nach Libyen, wo ihnen Folter, unrechtmäßige Haft oder Schlimmeres drohen zu entgehen, haben gestern 108 Menschen, die auf dem zentralen Mittelmeer gerettet wurden die Kontrolle über den Tanker “El Hiblu 1” übernommen, der im Begriff war, eine völkerrechtswidrige Rückführung nach Libyen durchzuführen. Sea-Watch sieht darin einen verzweifelten Akt der Selbstverteidigung gegen die…

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Together-we-are-Bremen calls for another rally in front of the police station Bremen Vahr Free Momodou!


— English, Deutsch, Français —

Together-we-are-Bremen calls for another rally in front of the police station Bremen Vahr

Free Momodou!

// THURSDAY, 21 March for the demonstration at 17h in Henri-Dunant-Straße, at Polizeigewahrsam / Landrover building.
// We meet at 16.30h at the station Polizeipräsidium of tram line 1.

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Together-we-are-Bremen ruft zu einer weiteren Kundgebung vor dem Polizeirevier Bremen Vahr auf.

Freiheit für Momodou!

// DONNERSTAG, 21.März zur Demo um 17 in die Henri-Dunant-Straße, Höhe Polizeigewahrsam / Landrover Gebäude.
// Wir treffen uns um 16.30h an der Station Polizeipräsidium der Straßenbahn-Linie 1.

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Nous ne nous reposons pas tant que Momodou n’est pas libre!
Ensemble-nous-sommes-Brême appelle à deux rassemblements cette semaine:

Liberté pour Momodou!

// JEUDI / 21 Mars / Démonstration à 17 ans rue Henri-Dunant, garde à vue en hauteur / Immeuble Landrover.
//Nous nous retrouvons à 16h30 au commissariat de la ligne 1 du tramway.

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For more than two weeks now a person from our alliance Together-we-are-Bremen has been in deportation custody in the police station of Vahr. We will not tolerate this in silence! Let’s fight together for Momodou’s freedom.
As long as Momodou is in deportation prison, we will show our solidarity with him. As long as there are deportations from the “Safe Harbor” Bremen, we will resist and fight against the criminalization of black people.

We demand: No deportations from Bremen! Not to Italy, Gambia, Afghanistan, nowhere! Together-we-are-Bremen.

Free Momodou!

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Seit nun über zwei Wochen befindet sich eine Person aus unserem Bündnis Together-we-are-Bremen in Abschiebehaft im Polizeirevier Vahr. Das werden wir nicht schweigend hinnehmen! Lasst uns zusammen für Momodous Freiheit kämpfen.

Solange Momodou in Abschiebehaft ist, werden wir unsere Solidarität mit ihm zeigen. Solange es Abschiebungen aus dem „Sicheren Hafen“ Bremen gibt, werden wir Widerstand leisten und gegen die Kriminalisierung Schwarzer Menschen kämpfen.

Wir fordern: Keine Abschiebungen aus Bremen! Nicht nach Italien, Gambia, Afghanistan, nirgendwohin! Together-we-are-Bremen.

Freiheit für Momodou!

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Depuis plus de deux semaines, une personne de notre alliance Ensemble-nous-sommes-Brême est dans la prison au commissariat de police à Bremen Vahr. Nous n’accepterons pas cela en silence! Luttons ensemble pour la liberté de Momodou.

Tant que Momodou sera en détention, nous manifesterons notre solidarité avec lui. Tant qu’il y aura des déportations du “port sûr” Brême, nous résisterons. Tant que le racisme existera, nous nous élèverons contre lui.

Nous voulons être forts et constituer un signe de résistance et de solidarité contre les expulsions et la criminalisation des Noirs. Nous exigeons: pas d’expulsion de Brême! Pas en Italie, en Gambie, en Afghanistan, nulle part! Ensemble, nous-sommes-Brême.

Liberté pour Momodou!

Report about the detainment and planned deportation of Momodou B.

by the Black Student Union Bremen
#ForMomodou
#FreedomForMomodou
We as the Black Student Union Bremen have learnt that Momodou, a young Black man, has been detained by the Bremen police, awaiting deportation at the beginning of April. As a group that stands for political education, promoting Black consciousness and believes in the liberation and healing of all Black people, we cannot remain silent in the face of what is not only happening to Momodou but also to many others.
Before sharing Momodou’s story it is necessary to contextualize what is happening to him.
He – like so many others – did not leave his country because he felt like it was going to be a fun trip.
“We run away from home because we are facing so many difficulties, we think that here it will be better, you can have a better education, a future, you know. But here as well it is some scrambling for us.”
These difficulties that Momodou is talking about do NOT come out of nowhere. By now, it should be common knowledge that Germany and every other western nation enslaved and colonized African people and lands for centuries.
We all know where our resources come from, who works for them and who profits off African peoples’ labor.
We all know who the corrupt leaders of our countries are and who pays them.
We all know whose political and economic thrive depends on our backbone.
We all know who is crippling us every time we try to organize and stand up for ourselves.
We will not explain all those things because we are not going to pretend like this is a question of not-knowing.
We all know. Bremen officials know. The German government knows.
How could you possibly not know when you are the one instigating these things? (And grace yourself with having “a concept about the remembrance of colonialism”?)
This is not a question of not-knowing. It is a question of ignorance.
Why – one might wonder – can white people, authorities, institutions, lawmakers and the likes continue a practice of colonization and destruction of our home lands and then honestly and seriously pretend like they don’t know why we are coming here?
Because this world is built on ignorance towards Black people’s suffering.
This is why the abandonment and criminalization of Black people is a normality.
Being ignorant about it works.
Anti-Blackness does not only come in the form of violence towards Black bodies but also allows people not to care about it. More so, next to not having to bother about Black peoples’ suffering this ignorance is not even met with an outcry of injustice.
All the while, it is ignored why people would embark on the most dangerous journey of their lives in the first place, if not out of desperation. People are leaving their homes because their countries are not serving them! They are not serving them because they are serving the western powers they were colonized by. The government, the political climate, the land, the educational system: None of it serves or is owned by Black people!
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Black people are trying to escape this toxic place only to find themselves in the lands of the makers of their misery, who then without any repercussions continue to disenfranchise, punish and marginalize Black people for their sheer existence on this earth. This is the situation that Momodou and many others like him find themselves in: Existing in an anti-Black world that wants anything but for us to be alive.
We know this. It’s just that everyone ignores this reality.
Solidarity will not take us anywhere if we don’t acknowledge that civil society at large is a toxic institution which is inherently anti-Black and which has to go before all of us can live in it. To pretend that “reforming” the system will change anything about the black blood it consists of is more than naive and aimed to keep us right where we are under the guise of “progress”.
Our city calls itself a “safe harbor for refugees” which is committed to a “humanitarian duty to save people from drowning”; yet it will deport people into homelessness without the prospects of survival on the streets in the blink of an eye.
The discrepancy between priding oneself with the admission and integration of refugees while openly violating Black people’s human rights is all too obvious. And it does not matter how often we point this out to you, you are fully aware of this. Yet, you don’t see anything problematic or wrong with it because to you, in order to be deserving of human rights, you must be human. And you are not treating Black people as humans because Black people are not human to you. You see how we are drowning at sea in the news, how we get shot in the streets or live on them, how our children get taken away from us because you believe us to be unfit parents or we have to send them away because you made our homes unsafe. You see Black people imprisoned simply for being Black.
Momodou’s story is not just about Bremen calling itself a “safe harbor” and it actually not being one. It is a reason to finally talk about what anti-Blackness looks like in this country.
Momodou was in Hamburg when he was arrested by the police and transported to Bremen:
“I was going to the supermarket and they saw me on the way and they control me. […] And they were detaining me and they were treating me like criminal, like somebody who did some shit outside or who killed some people, you know. I tell them: ‘You should not treat me like this.’ At least if you tell me: ‘do this’. [Ok] let’s go. I will be cooperating, not running around. But they were just treating me like criminal and after then they transferred me here.”
After his arrest Momodou was held in a cell for about eight hours without any food. When complaining about the conditions of his detention and the racist treatment of the police officers one replied with: “Du bist hier im Ausländerbüro.”1
For now, Momodou is being detained in the police station Bremen Vahr. About his current state he says:
“Well the conditions here it’s like you are in prison. For nothing. And we don’t cause trouble but they treat us like prisoners. They lock you at 12 o’clock and you will not come out until 10 o’clock in the morning. No, that is too much time you know. In the morning, maybe if you are used to wake up at 6 o’clock and used to read something or do something else you cannot do it. […]
[Y]ou can buy food because every week, like every eight to nine days they will give you 20€. You can buy cigarette, this stuff. Normally I buy cigarette and there are two- no, there are four boys upstairs we used to give 5, 5 [euros] and sometimes we manage
1 „This is the foreigner’s office.“
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to give it to the police, and they buy us something. But if you give it to them to buy something; maybe if you give it to them today it will arrive…3 days or 2 days. […]
They open it [your cell] at 10, to walk outside a little bit. There is a small upstairs, you know yesterday I was lifting a book like this. [During the rally in front of the police station, on March 7, Momodou stuck a book through the window to wave to the protesters.] And they lock that place [the kitchen] because they don’t want you to see me. […] They used to open there around 3, and 5 to 6 they are closing. So we are always inside.”
Momodou hasn’t been outside for over a week now. By the time he will get deported he will have spent several weeks without having set foot outside the police compound.
“[The kitchen] is where we sit down, play some games- because everybody have stress. Some will be in the room, they don’t talk. It’s not easy in here you know.”
During his detention in Hamburg Momodou received one meal a day. In Bremen he gets two. He has health issues with his teeth and the food he receives is sometimes painful to eat. About receiving health care treatment, he recounts:
“Yeah, I disturb them because it was paining me, you know. So I also disturb them every time I be ringing them, calling them every time until now they are tired of me and they took me to the doctor. But even the time they were taking me to the doctor and they just chain me […]. Yeah, I was chained like this [puts his wrists together with the bottom of his arms facing upwards] in the car and then all the way and I see the doctor and the doctor check it and say the teeth must be removed but I will ask them if they remove it they will replace it because it is an important place, you know, for chewing. And I will see whether they will say yes or no.”
He was not informed about what will happen after the removal of his tooth: “I don’t know if they’re gonna replace it with another one or not.” Treatment such as this follows a paternalistic tradition that has allowed white people to decide about the treatment (or lack thereof) of Black peoples’ bodies for centuries. Next to not having any integrity over the decision made about his treatment, this is a precarious situation to be in because if sent to Italy, Momodou will not have any means to access health care or to be provided with follow-up treatment. His demands to treat his aches have already been used once as an excuse to keep him from receiving a visitor. He, as well as the person who wanted to visit Momodou, were told that he had a doctor’s appointment. Something that turned out to be a lie. His visitation seems to be subject to arbitrary decisions made by the wardens because just two days later visiting him did not appear to be an issue. The wardens exploit loose regulations at their leisure and at Momodou’s expense.
When asked about his ability to remain in contact with family members in this precarious situation, he opens up about the difficulty in deciding how much to share with loved ones, knowing that his distress will be felt by those he cares about:
“My family jaaa…my boy’s friends used to call me and I tell them to tell my family that- yeah I am in a small mess because I don’t want them to think so much about me, you know. If not they will have stress. So I don’t like that. So let me have the stress, I can handle it by myself. I don’t want to bother my mum, like she will be thinking different, like that I am in hell or I do something bad. She will not eat and she will be sick and I don’t want that. I used to be in contact with the other boys, like my uncles. They know but my mum don’t know.”
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He thinks for a second before adding that about five years must have passed since he last saw his mother. He chuckles when he says: “Now when my mum sees me, she is not going to recognize me because she will say: ‘Oh you are a big boy now.’”
The stress he is handling by himself has manifested into sleeping problems. He does not fall asleep until about 4 AM and does not sleep longer than 30-40 consecutive minutes before waking up again. He smokes a lot these days, way more than he did outside. Sometimes even at night, in those times when his body pulls him out of his sleep. He knows what he has coming once he is deported – he has been there before, and he doesn’t want to go back:
“If I will go back to Italy I will be living on the street, sleeping on the street. Especially if I don’t have money. I will just like – that’s a very sad life. In Italy, you still see it on the news?! Yeah, Italy is very bad. It is very bad […] because street life will always change your life. You will be a bad person, you will end up in jail and I don’t want – I don’t want to end up like that. So that’s why I leave Italy and come here. And Germany also wants to throw me back so it’s not easy…Yeah really difficult. “
Momodou was arrested and (is still being) criminalized because he exercised his right to freedom of movement. The right to move freely is barely ever questioned by white people as they navigate their lives in European countries. Being Black in the public sphere only seems possible if one stays in the space allocated to you by white officials or which you were given permission if requested. Otherwise, to move freely while being Black means to be detained by the police, to be treated with aggression, to be constantly reminded that you don’t belong and that this space is already occupied.
Momodou sums it up:
“It is not right. Somebody who do not commit any crime and you just lock him up, you know.” Meanwhile prisoners in regular prisons receive three meals a day, are allowed to be outside, and in comparison, to deportation detention regular prisons aim at the eventual “resocialization” of their detainees. Deporting someone into guaranteed homelessness is nothing close to resocializing someone. This form of punishment primarily targets Black people, as the German police still practices racially motivated stop-and-frisk searches in public spaces. Your sheer existence in the latter puts you at risk of a practice of punishment that the German state does not even exercise on convicted criminals. Momodou is living a nightmare that turns out to be the systemic criminalization of Black people.
“I am just praying to be free.”
Mamoudou says visits help to ease his mind a little bit, “[b]ecause you cannot sit here upstairs every day, thinking, smoking cigarettes, every day. You will go crazy before enough months.” But while any person visiting him is escorted out of the building, Momodou has to go back upstairs. He chuckles again when he says: “But we manage because…no choice, you know.”
We know nothing about this is actually funny.

Erneute Kundgebung gegen Abschiebung am Polizeigewahrsam in Bremen

We will not rest until Momodou is free”

Free Momodou! – Donnerstag, 14.03.2019: 17h, Polizeipräsidium Bremen-Vahr.
Internationaler Tag gegen Polizeigewalt – Freitag, 15.03.2019: 17h, Theater am Goethe-Platz.

Seit zehn Tagen befindet sich ein Mitglied unseres Solidaritätsbündnisses, Momodou B., in Bremen in Abschiebehaft. Wie in der vergangenen Woche werden auch heute Freund*innen und Unterstützer*innen von Momodou vor dem Abschiebegefängnis für seine Freilassung demonstrieren. Und nächsten Donnerstag wieder. “Wir geben keine Ruhe bis Momodou frei ist”, so Boubacar B. von “Together we are Bremen”.

Am morgigen Freitag, den 15. März um 17.00 Uhr wird das Solidaritätsbündnis außerdem auf einer weiteren Kundgebung vor dem Goethe-Theater anlässlich des “Internationalen Tages gegen Polizeigewalt” auf die Situation von Momodou B. aufmerksam machen.

Momodou leidet seit seiner Festnahme unter Schlafstörungen. Er wird wie ein “Krimineller” behandelt, weil er es wagt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und seinen Lebensmittelpunkt selbst zu wählen: Deutschland, Bremen. Von der Polizei kontrolliert wurde er, weil er Schwarz ist. Mit einer Abschiebung nach Italien, “begründet” durch ein sogenanntes Dublin-Verfahren, wäre seine Menschenwürde verletzt und sein Leben in Gefahr. Genau deshalb hat Momodou nach seiner Flucht aus dem Senegal auch Italien verlassen.

Im Gespräch mit der Black Student Union, die ihn im Abschiebegefängnis besuchte, erzählte Momodou von seinen Ängsten: “Ja, Italien ist sehr schlimm. Es ist sehr schlimm, denn das Straßenleben wird dein Leben für immer verändern. Du wirst zu einer schlechten Person, du wirst im Gefängnis landen und ich will nicht – ich will nicht so enden. Und das ist der Grund, warum ich Italien verlassen habe und hierher gekommen bin.”

Seit über einem Jahr lebt Momodou in Bremen, er hat sich hier Freundschaften und ein soziales Netz aufgebaut. “Momodou gehört zu uns. Wir wollen, dass er bleibt. Wir kämpfen als ‘Together we are Bremen’ gemeinsam für unser Recht, selbstbestimmt zu kommen, zu bleiben, zu gehen und wiederzukommen”, so Boubacar B. vom Solidaritätsbündnis. Es geht um das Menschenrecht, in Sicherheit und ohne Angst zu leben – ohne Kontrollen, Übergriffe und Abschiebungen.

Bremen hat sich vor Monaten zu einem “Sicheren Hafen” erklärt. “Jetzt kommt es darauf an, sich dazu praktisch zu bekennen und die geplante Abschiebung dieses Menschen, der die Flucht über das Mittelmeer überlebt hat, sofort zu stoppen”, so Kyra Schenker vom Bündnis. “Bremen kann diese Entscheidung sofort treffen und eine Duldung – oder besser noch – eine Aufenthaltserlaubnis erteilen. Denn Bremen ist aufenthaltsrechtlich zuständig.”

Wir als Bündnis haben uns entschieden: Wir lassen Momodou nicht allein. Das machen wir, in Sicht- und Hörweite von ihm, heute erneut deutlich.

“Keine Abschiebung von Momodou aus Bremen! Freiheit für Momodou!”

Solidaritätsbündnis “Together we are Bremen“
Kontakt: 0163 76 74 616 | Email: shut-down-gottlieb-daimler@free-migration.org

Herzen wie eure: Die menschlichen Kosten der EU Flüchtlingspolitik

Achuil hat zu viel gesehen für einen 16-Jährigen, aber an dem Tag als er mit mir aus der Inhaftierung im Erstaufnahmezentrum (IRC – Initial Reception Centre) in Marsa spricht, verliert seine Stimme nie einen hoffnungsvollen Ton. 2013, bei Ausbruch des anhaltenden südsudanesischen Bürgerkriegs, floh seine Familie aus ihrer Heimat in den Sudan. Aber Achuil konnte…

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Herzen wie eure: Die menschlichen Kosten der EU Flüchtlingspolitik

Achuil hat zu viel gesehen für einen 16-Jährigen, aber an dem Tag als er mit mir aus der Inhaftierung im Erstaufnahmezentrum (IRC – Initial Reception Centre) in Marsa spricht, verliert seine Stimme nie einen hoffnungsvollen Ton. 2013, bei Ausbruch des anhaltenden südsudanesischen Bürgerkriegs, floh seine Familie aus ihrer Heimat in den Sudan. Aber Achuil konnte…

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Niederländische Regierung knickt ein: Sea-Watch 3 auf dem Weg in planmäßigen Werftaufenthalt in Frankreich

Am Dienstag kündigte Sea-Watch an, ein Eilverfahren gegen die Blockade des Rettungsschiffes Sea-Watch 3 durch die niederländische Regierung anzustrengen. Zwei Minuten vor der gesetzten Frist, am Mittwoch, erlaubten die niederländischen Behörden dem Schiff daraufhin, zum geplanten Wartungsaufenthalt in einer französischen Werft zu fahren – und räumten damit ein, dass die vorangegangene Blockade rechtlich nicht zu…

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Niederländische Regierung knickt ein: Sea-Watch 3 auf dem Weg in planmäßigen Werftaufenthalt in Frankreich

Am Dienstag kündigte Sea-Watch an, ein Eilverfahren gegen die Blockade des Rettungsschiffes Sea-Watch 3 durch die niederländische Regierung anzustrengen. Zwei Minuten vor der gesetzten Frist, am Mittwoch, erlaubten die niederländischen Behörden dem Schiff daraufhin, zum geplanten Wartungsaufenthalt in einer französischen Werft zu fahren – und räumten damit ein, dass die vorangegangene Blockade rechtlich nicht zu…

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Sea-Watch 3 ist kein schwimmendes Hotel

Niederländische Behörden nutzen die Sicherheit Geflüchteter als Argument, um sie ertrinken zu lassen Um eines der letzten verbliebenen Rettungsschiffe im Mittelmeer auszuschalten, wenden die europäischen Regierungen zweierlei Maßstäbe an. Die niederländischen Behörden führen heute eine Inspektion der Eignung der Sea-Watch 3 durch, gerettete Menschen für längere Zeiträume aufzunehmen, obwohl ihre eigenen Rettungsschiffe diese unangemessene Forderung…

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Laut UNO hat die Kriminalisierung zu einer Rekordsterblichkeit geführt, während Italien die Sea-Watch 3 im Hafen von Catania blockiert.

01.02.2019, Sea-Watch erfuhr aus den Medien, dass ihr Schiff Sea-Watch 3, das gestern nach einer 10-tägigen Odyssee 47 Menschen in Catania angelandet hat, in Catania blockiert ist. Die Blockade des letzten verbliebenen Rettungsschiffes im Mittelmeer kommt nur wenige Tage nachdem die Vereinten Nationen die Kriminalisierung der Seenotrettung als Grund für eine Rekordsterblichkeit nannten. Berichten zufolge…

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Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte verfügt Interimsmaßnahme gegen Italien – 47 Menschen auf Sea-Watch 3 brauchen eine Lösung

Nach einer Beschwerde von Überlebenden und Besatzungsmitgliedern des Rettungsschiffs Sea-Watch 3 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) eine Grundrechtsverletzung festgestellt und eine einstweilige Maßnahme verfügt. Am 11. Tag der rechtswidrigen Blockade vor Siracusa, Italien, erkennt Sea-Watch das Urteil an, muss aber darauf bestehen: Einstweilige Maßnahmen reichen nicht, was es braucht, ist eine Lösung. Der…

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