Sea-Watch 3 rettet an Weihnachten 93 Menschen aus Seenot

Die erst gestern Abend in ihren Weihnachtseinsatz ausgelaufene Sea-Watch 3 konnte am heutigen Freitag 93 Menschen aus einem Holzboot in Seenot retten. Allein vergangene Woche sind vor der Küste Libyens mindestens 160 Menschen beim Fluchtversuch ertrunken. Am frühen Morgen des 24.12.2021 sichtete die Crew der Sea-Watch 3 in internationalen Gewässern südlich der italienischen Insel Lampedusa…

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Gedenkdemonstration für Şahin Çalışır (27.12.1992) – Solingen

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27.12.2021 um 15:00 Uhr auf dem Gräfrather Markt in Solingen-Gräfrath.
Wir ziehen vor das ehemalige Domizil der VS-finanzierten Karateschule Hak Pao

Unutturmayacağız!
Nichts und Niemand ist vergessen!
Bestrafung der Täter und der verantwortlichen Geheimdienstler und Polizisten, die in die VS-Operation Hak Pao verwickelt waren.

Wir trauern um Şahin Çalışır.

Şahin Çalışır starb vor 29 Jahren auf der Autobahn bei Meerbusch. Der aus Duisburg stammende 20 jährige Şahin Çalışır hatte gerade seine Ausbildung bei Thyssen abgeschlossen. Am 27. Dezember 1992 machten drei rechte Solinger Hooligans u.a. der einschlägig vorbestrafte Klaus Evertz und der bei Hak Pao organisierte Lars Schoof mit ihrem Auto auf der A 57 Jagd auf Ausländer. Sie versuchen ein Auto mit türkischen Menschen zu rammen. Şahin Çalışırs PKW wird mehrfach bedrängt und schließlich touchiert. Der PKW drehte sich und gerät in die Leitplanken. Şahin Çalışır und seine zwei türkischen Begleiter flüchteten voller Panik auf die Autobahn. Şahin Çalışırr wird dabei von einem nachfolgendem Auto überfahren und getötet.
11 Monate später, der Solinger Brandanschlag war noch keine 5 Monate her, konnte das Schöffengericht Neuss kein “ausländerfeindliches” oder gar ein rassistisches Motiv für die Verfolgungsjagd erkennen. Obwohl dem Gericht ein Brief des Fahrers Evertz vorlag, in dem er über den getöteten Şahin Çalışır folgendes geschrieben hatte: „Das mit dem Herumlaufen hat sich für ihn erledigt.“ Der Fahrer Evertz, bereits als rechter Hooligan einschlägig vorbestraft, erhielt nur 15 Monate Haft wegen “fahrlässiger Tötung” und “fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung”.

Dass im Auto von Evertz zwei weitere rechte Hooligans saßen, spielte im Prozess auch keine Rolle. Der Beifahrer von Evertz, Lars Schoof, trainierte z.B. in der Karateschule HAK Pao unter V-Mann Bernd Schmitt in Solingen-Gräfrath und war als Ordner für die rechtsextreme „Deutsche Liga für Volk und Heimat“ tätig. Bei Hak Pao verkehrten auch die späteren Brandstifter von Solingen.

Rassistische Attacke

Am 27. Dezember 2020 waren wir zusammen mit Orhan Çalışır, einem Cousin von Şahin Çalışır und anderen Initiativen vor dem Neusser Amtsgericht, um zum ersten Mal seit der Todesnacht an Şahin Çalışır zu erinnern. Orhan Çalışır erinnerte sich auf der Gedenkkundgebung noch genau an den Strafprozess in Neuss: „Der Staatsanwalt grinste während des ganzen zweiten Verhandlungstages, als ob es hier um einen Schulstreich von pubertierenden Jugendlichen ginge und nicht um den Tod eines 20-jährigen, der aus rassistischen Gründen umgebracht wurde. In seinem Plädoyer sagte der Staatsanwalt, dass es ein unglücklicher Verkehrsunfall war und dass die Jungs – übersetzt die Neonazis – keine Typen seien, die sich ein Auto nehmen und ganz nach dem Motto „jetzt wollen wir Mal sehen, bis ein Ausländer vor dem Kühler läuft“ So wurde Şahin am 7. Oktober 1993, fast 10 Monate nach seiner Ermordung auf der Autobahn 52 noch einmal getötet. Und zwar hier in diesem Haus. Deshalb ist dieses Gerichtsgebäude ein zweiter Tatort. Diese Haltung des Staates bei rassistischen Morden ermutigte die Täter zu anderen, noch brutaleren Taten.“

Die Spuren führen zu Hak Pao

Orhan Çalışır verwies aber auch auf die ungeheuerlichen Versäumnisse der Polizei: „Wenn sie damals, so das bittere Resumé von Orhan Çalışır, „direkt nach dem Tod von Şahin, in den Kreisen richtig ermittelt hätten und zwar in Solingen, direkt in Solingen, wo der Schoof herkommt, wo er trainiert mit anderen Neonazis, hätte meines Erachtens, höchstwahrscheinlich, diese Katastrophe von Solingen verhindert werden können.“ (https://vimeo.com/497312093)
Hätte sich der zuständige Wuppertaler Staatsschutz für Schoof von Hak Pao wirklich interessiert, wären sie schon im Herbst 1992 auf den für die NF aufgebauten VS-Honeypot „Hak Pao“ „gestoßen“ und hätten diese gefährliche Nazistruktur unter normalen rechtsstaatlichen Verhältnissen polizeilich aufgelöst.

Passiert ist hingegen nichts, die Gründe dafür kennen wir seit der Enttarnung von Bernd Schmitt. Die Wuppertaler Staatsschützer wollten unter keinen Umständen die hochgeheime Verfassungsschutz-Operation mit Bernd Schmitt, die sie selber im April 1992 miteingefädelt hatten, stören. Ohne Rücksicht auf mögliche weitere Opfer von Nazis, die in der VS-mitfinanzierten Kampfsportschule Hak Pao ungestört rekrutiert und sozialisiert werden konnten. Bis zur Todesnacht von Solingen.

Keine Ruhe

Wir fordern die Öffnung aller Akten im Bezug auf die geheimdienstlichen und polizeilichen Aktivitäten um Bernd Schmitts Karateschule Hak Pao und der diversen Infiltrationen der Nationalistischen Front (NF)! Dies gilt insbesondere für die regionalen NF-Strukturen in Wuppertal, Solingen und NRW.
Wir fordern die Bestrafung der Täter und der verantwortlichen Geheimdienstler und Polizisten, die in die VS-Operation Hak Pao verwickelt waren.

Es rufen auf:

Kein Platz für Nazis Wuppertal
Initiative Herkesin Meydanı – Platz für Alle – Köln
Solinger Appell
Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen – Wuppertal

Erinnern heißt handeln!
Kontakt: erinnern-heisst-handeln@web.de
Es wäre schön, wenn viele Gruppen, Organisationen, Zusammenhänge und Freund*innenkreise sich unserem Aufruf anschließen würden und mit uns auf die Straße kommen!!!

Abolish Frontex – Demo, 18.12.2021, Sa. 12 Uhr, Berlin – Bernauer Straße/ Ackerstraße

Bernauer Straße/Ackerstraße, 12h – Demonstration ‘Abolish Frontex’, in front of the parliament and the office of the Chancellor

**French and English below **Français et anglais ci-dessous**

An der polnisch-belarussischen Grenze und in Calais zeigt sich aktuell wieder: Das EU-Grenzregime tötet! Die Politik der Festung Europa hat seit 1993 über 44.000 Menschen getötet. Menschen verlieren ihr Leben, weil die EU sich zum Ziel gesetzt hat, Grenzen statt Menschen zu schätzen. Frontex ist zentraler Bestandteil dieser menschenverachtenden und rassistischen Abschottungspolitik. Die EU-Agentur entwickelt sich durch ihren stetigen Ausbau zu einer unkontrollierbaren Grenzpolizei, die direkt an Menschenrechtsverletzungen beteiligt ist. Am 18.12.2021, dem Internationalen Tag der Migrant:innen, gehen wir daher in Berlin auf die Straße und machen deutlich: Frontex und das rassistische System, das es repräsentiert, gehören abgeschafft. Auch Deutschland beteiligt sich personell und materiell an den Menschenrechtsverletzungen von Frontex. Trotz zahlreicher Berichte setzt auch die neue Regierung auf diese menschenverachtende Agentur und möchte sie zu “einer echten Grenzschutzagentur ausbauen”. Das können wir nicht länger akzeptieren. Gemeinsam stellen wir uns laut und wütend gegen ein Weiter-So in einem System der Abschottung, das inhärent rassistisch ist und koloniale und kapitalistische Machtstrukturen stärkt.

Lasst uns am 18.12. gemeinsam deutlich machen: Kein Mensch ist illegal. Jede*r sollte frei sein, sich zu bewegen und zu leben. Wir sehen uns auf der Straße! #AbolishFrontex

English

International Day of Action: Abolish-Frontex- Freedom of movement for everyone

At the moment, there are thousands of people stuck in a military zone at the polish-belarusian border, without any access to supplies and care, unseen by the public eye. It is an example for the brutality of the EU-border regime: humans are stuck at the external European borders for years and human rights are violated by continuing push- and pullbacks. People are paying with their lives, because the EU decided to protect borders instead of people. The politics of the fortress Europa have killed at least 44.764 persons since the year 1993. The Border Protection Service Frontex is a central component of this humiliating and racist politics of isolation. Because of the continuing expansion, it is becoming an uncontrollable border police that actively takes part in human rights violations. Legal, political or personnel-wise consequences: no such luck! Frontex is loosely controlled by itself and isn´t held accountable for any of their actions.Our new government is planning on systematically mistreating the rights of people on the move at the external EU-borders, too. Their reaction to the situation at the polish-belarusian border is mainly one: a call for Frontex. In the coalition contact it also says: “We want Frontex to act based on human rights and to evolve based on their granted mandate as a real European Border Protection Service. The uncompromising protection of human rights is incompatible with border protection and migration defence. Frontex as “real border protection” will continue to violate human rights under the name of the “European Border Protection” and actively covers those up.A continuing of this system of partition that is racist and supports colonial and capitalist power structures is unacceptable. United we stand loud and angry: On the 18th of December, the international day of migrants, we will be on the streets of Berlin to make one thing clear: Frontex and the racist system it is reproducing should be banned!Lets emphasize together: No one is illegal! Freedom of movement for everyone! See you on the streets! #AbolishFrontex

Français

Journée d’action internationale : Abolish-Frontex- Liberté de mouvement pour tous !

A la frontière entre la Pologne et la Biélorussie, des milliers de personnes en quête de protection sont actuellement bloquées dans une zone militaire interdite, sans accès aux soins et à l’abri du regard du public. C’est un exemple de la brutalité du régime frontalier de l’UE : depuis des années, des personnes sont bloquées à toutes les frontières extérieures de l’UE et les droits de l’homme sont systématiquement violés par de violents push et pullbacks. Des personnes perdent leurs vies parce que l’UE s’est fixé pour objectif de protéger les frontières plutôt que les personnes. La politique de l’EU a tué plus de 44.764 personnes depuis 1993. L’agence européenne de protection des frontières Frontex est un élément central de cette politique d’isolement raciste et inhumaine. Par son développement constant, elle se transforme en une police des frontières incontrôlable qui participe directement à ces violations des droits de l’homme. Des conséquences juridiques, politiques ou personnelles? Non ! Frontex se contrôle avant tout elle-même et n’a de comptes à rendre à personne.Le nouveau gouvernement fédéral prévoit lui aussi de continuer à violer systématiquement les droits des personnes exilées aux frontières extérieures de l’EU Ainsi, la réponse à la situation le long de la frontière entre la Pologne et la Biélorussie est avant tout une : L’appel à Frontex. L’accord de coalition stipule en outre : “Nous voulons que Frontex devienne une véritable agence européenne de protection des frontières, sur la base des droits de l’homme et du mandat qui lui a été confié”. Le respect intransigeant des droits de l’homme n’est jamais compatible avec la mission de protection des frontières et de défense contre l’immigration ! Frontex, en tant que “véritable agence de protection des frontières”, continuera à faires des violations des droits de l’homme au nom de la ‘protection des frontières européennes’ et à les dissimuler activement.Nous ne pouvons plus accepter la poursuite de ce système d’isolement, qui est intrinsèquement raciste et qui renforce les structures de pouvoir coloniales et capitalistes. Ensemble, nous nous y opposons fort : Le 18 décembre 2021, à l’occasion de la Journée internationale des migrants, nous descendrons dans la rue à Berlin pour dire clairement que Frontex et le système raciste qu’il représente doivent être abolis.Personne n’est illégal ! Liberté de mouvement pour tous les êtres humains ! Rejoignez nous dans la rue ! #AbolishFrontex

Gemeente hield essentiële informatie achter in de vordering tot ontruiming uit LVV

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In de zaak van de Eritrese vrouw die de door Gemeente Amsterdam wordt gedwongen de LVV-opvang te verlaten zijn nieuwe feiten boven tafel gekomen. Ze is daarom in overleg met haar advocaat, Pim Fischer een kort geding gestart tegen de gemeente. Vrijdag 17 december dient dit kort geding. Maandag 20 december staat vooralsnog de ontruiming gepland.

De gemeente heeft in het eerder gevoerde kort geding (16 november 2021) gesteld dat ze een zeer zwaarwegend belang heeft bij de ontruiming omdat er 41 mensen op de wachtlijst staan. Maar er is verzwegen dat op 1 december 2021 een nieuwe LVV-locatie zou worden geopend waar 46 mensen kunnen worden opgevangen. De vrouw hoeft dus helemaal geen plaats te maken. Voor de 41 mensen op de wachtlijst zijn op 1 december 2021 46 plaatsen vrij gekomen.

Het tweede feit dat we aan de rechter voor willen leggen is dat er nog meer informatie is achtergehouden door de gemeente in de vordering tot ontruiming. Op grond van de AVG heeft de vrouw stukken opgevraagd, die ze na de zitting ontving, en waaruit blijkt wat de conclusies zijn geweest tijdens de juridische screening binnen het LVV traject. Dit staat haaks op het verhaal van de gemeente waarin kort gezegd haar het verwijt wordt gemaakt niet mee te werken.

De gemeente deed het voorkomen alsof het perspectiefplan van de vrouw over vertrek zou gaan en dat ze daaraan niet zou meewerken. Maar dat was helemaal niet het gekozen traject. Het traject was ‘toekomstoriëntatie’. Uit de juridisch screening blijkt namelijk ‘Terugkeer is geen optie’. Zo staat het letterlijk opgeschreven in de dossier- en perspectiefanalyse. De gemeente had tal van producties toegevoegd bij de ontruimingsvordering, maar het stuk met deze informatie werd achterwege gelaten.

Het verhaal werd: mevrouw werkt niet mee aan terugkeer. De rechter concludeerde daarop in het vonnis: ‘Eventuele dakloosheid van mevrouw zal een gevolg zijn van haar eigen keuze om niet (te verklaren) mee te werken aan terugkeer naar haar land van herkomst. Als zij zich daartoe wel bereid verklaart, wacht haar namelijk de mogelijkheid van opvang in de vrjheidsbeperkende locatie, wanneer zij zich in Ter Apel meldt’.

Nu blijkt dat ook binnen het LVV traject duidelijk was dat terugkeer geen optie is omdat de nationaliteit van mevrouw niet vaststaat. Daarmee is opvang in Ter Apel ook uitgesloten. De rechter werd dus vals voorgelicht door de gemeente Amsterdam. Met als mogelijk resultaat dat deze vrouw haar onderdak kwijt raakt, zonder enig perspectief op verbetering. Een perspectiefloos bestaan is in strijd met artikel 3EVRM.

Totdat bovenstaande dwalingen en halve waarheden van de gemeente Amsterdam, zijn onderzocht, verzoekt Pim Fischer de executie van het vonnis te schorsen.
Daarnaast blijft de oproep aan gemeenteraadsleden om daad bij woord voegen en de ontruimingen tegen te houden. In ieder geval de partijen die zich onlangs nog op niet mis te verstane wijze uitgesproken hebben voor opvang en tegen mensen op straat: D’66, PvdA, GroenLinks, Denk, Bij1 en ChristenUnie, zij zijn samen goed voor een meerderheid in de gemeenteraad. Laat hen dan ook alles op alles zetten om aangekondigde ontruimingen te stoppen.

https://www.facebook.com/permanentverblijf

GREEN LIGHT EVENT

SAVE THE DATE: Two-day fundraising and awareness-raising event at Haus der Statistik | Haus B / Otto-Braun-Straße 70–72, 10178 Berlin | | Dates: 11th & 12th December | Berlin

Dear friends, since late August, the Polish-Belarusian border has been the site of a tragedy. Thousands of people have become stuck on this border, surrounded by barbed wire, military forces, and a primary forest. The first snow fell just a few days ago, and people are dying from hypothermia. Families, mostly from Afghanistan, Iran and Iraq, are being separated, dislocated and assaulted. As one Egyptian survivor has shared with us: “we are being pushed from one set of wires to another. I spent 25 days in the forest. I cannot go back to this nightmare”. Due to the Polish and Belarussian governments’ actions, there is no clarity as to how many people have now been killed by this border. Doctors, NGOs, journalists, lawyers, activists are still not legally allowed to enter the state of the emergency zone on the Polish side of the border. That is a huge area where nobody knows the extent of the tragedy, and the people active on the ground are being intimidated by the army and border guards on a daily basis. On the Belarusian side, the intimidation has been going on since last year’s ‘election’, and with over 800 political prisoners, not many dare to take the risk to travel to the border area.We – with a lot of help from our friends – are organising a two-day fundraising and information event in Berlin. This is first and foremost a humanitarian crisis, and at the moment most of the work to avoid further deaths is being done by grassroots activist groups, most of which are in the Grupa Granica alliance.We would like to call for another donation drive to support their work. We will be collecting CASH (EUR or PL), POWERBANKS and SMARTPHONES only. We will travel to Poland after this event and hand everything over to activists from Grupa Granica directly, just like we did last time. You can drop off the items throughout the weekend of 11-12 December at Haus der Statistik.During the weekend we will organise workshops and panel discussions to stay informed and collectivise our energies in support of those on the border. We will also have many contributions from our amazing community: including an evening full of audiovisual perfomances, a fundraiser exhibition, food, and other interventions. We will post a full schedule soon. Please join us at this urgent time.With the support of Berliner Förderprogramm Künstlerische Forschung

ARABIC


موعدنا ١١ – ١٢ ديسمبر/كانون أول في فعالية تستمر يومين لتقديم معلومات وجمع مساعدات للعالقين على الحدود البولندية البيلاروسية في هاوس دير شتاتيستك Haus der Statistik
الأصدقاء الأعزاءمنذ أغسطس/آب الماضي والحدود البولندية البيلاروسية تشهد مأساة. فقد علق الآلاف على الحدود، محاطين بالأسلاك الشائكة والقوات العسكرية والغابات المعزولة. ويموت البعض منهم حاليا بسبب البرودة بعد أن بدأ موسم سقوط الثلوج قبل أيام. كما تتعرض العائلات للفصل والعزل والتنكيل، ومعظمهم من أفغانستان وإيران والعراق. وكما أخبرنا أحد الناجين المصريين: “لقد أُجبرنا على الانتقال من مكان احتجاز إلى آخر. قضيتُ في الغابة ٢٥ يوما، ولا يمكن أن أعود إلى هذا الكابوس”. وبسبب الإجراءات التي اتخذتها الحكومتان البولندية والبيلاروسية يحيط الغموض بالموقف، ويصعب معرفة العدد الحقيقي لمن قتلوا على الحدود. وحتى اليوم لا يمكن للأطباء والمحامين وممثلي منظمات المجتمع المدني والصحفيين والنشطاء الدخول بشكل قانوني إلى الجانب البولندي من الحدود بعد أن تم إعلان المنطقة منطقة طوارئ. وهي منطقة شاسعة، ولا يمكن لأحد معرفة الأبعاد الحقيقية للمأساة فيها. الوضع على الأرض يزداد صعوبة، فالنشطاء يتعرضون يوميا لتهديدات من القوات العسكرية وحرس الحدود. أما على الجانب البيلاروسي فالتهديدات مستمرة منذ “الانتخابات” التي عُقدت العام الماضي، والتي صاحبها اعتقال أكثر من ٨٠٠ سجين سياسي، ولا يجرأ كثيرون على المخاطرة بالسفر إلى منطقة الحدود هناك.لذلك نقوم بتنظيم فعالية تستمر لمدة يومين في برلين لجمع التبرعات وتقديم معلومات حول المأساة، وذلك بمساعدة الكثير من أصدقائنا. هذه أزمة إنسانية أولا وقبل كل شيء، ويدور عمل مجموعات النشطاء على الأرض حاليا، ومعظمهم من تحالف جروبا جرانيكا Grupa Granica، على تجنب سقوط المزيد من القتلى.ندعو إلى تقديم قافلة مساعدات ثانية لدعم عمل التحالف. وسنجمع تبرعات نقدية (بعملة اليورو أو السلوتي البولندية) وأجهزة تليفون محمول ذكية، وبطاريات Powerbanks فقط. ثم سنسافر إلى بولندا لإيصال التبرعات مباشرة إلى نشطاء جروبا جرانيكا، كما فعلنا سابقا. ويمكنك تقديم التبرعات في عطلة نهاية الأسبوع يومي ١١ و ١٢ ديسمبر/كانون أول في هاوس دير شتاتيستك ببرلين Haus der Statistik.خلال هذين اليومين سيتم تنظيم ورش عمل وندوات حوارية من أجل تقديم معلومات، وتنسيق الجهود بشكل جماعي لمساعدة العالقين في منطقة الحدود. يصاحب الفعاليات مساهمات عزيزة من أعضاء مجتمعنا، من بينها موسيقى تقدمها كاشيا جوشينسكا Kasia Gościńska بصحبة أصدقاء، ومعرض فني لجمع المساعدات، وطعام، ومداخلات أخرى. سننشر الجدول الكامل قريبا. ونتمنى أن تشاركونا في هذه الأوقات العصيبة.

FARSI

رویداد دو روزه جمع آوری کمک های مالی درهاوس در اشتاتیستیک*، ۱۱ و ۱۲ دسامبردوستان عزیز،از اواخر ماه اوت، مرز لهستان و بلاروس محل یک فاجعه بوده است. هزاران نفر در این مرز، محاصره شده میان سیم خاردار، نیروهای نظامی، و جنگل گیر افتاده اند. اولین برف همین چند روز پیش بارید و عده ای جان خود را بر اثر سرمازدگی از دست داده اند. خانواده ها، عمدتاً از افغانستان، ایران و عراق، از هم جدا شده، آواره و مورد حمله قرار گیرند. یک بازمانده مصری چنین به اطلاع ما رسانده: ” ما از یک منطقه با سیم خاردار به دیگری رانده می شویم. من 25 روز را در جنگل گذراندم. نمی توانم به این کابوس برگردم”. به دلیل اقدامات دولت های لهستان و بلاروس، مشخص نیست که چند نفر در این مرز کشته شده اند. پزشکان، سازمان‌های غیردولتی، روزنامه‌نگاران، وکلا، فعالان هنوز اجازه ورود قانونی به منطقه وضعیت اضطراری در سمت مرز لهستان را ندارند. این منطقه بزرگی است که هیچ کس از میزان فاجعه در ان آگاه نیست و فعالین در محل هر روز توسط ارتش و مرزبانان می شوند. در بلاروس خشونت از زمان “انتخابات” سال گذشته ادامه داشته است و با بیش از 800 زندانی سیاسی، بسیاری جرات نمی کنند خطر سفر به منطقه مرزی را بپذیرند..ما – با کمک دوستانمان – یک رویداد جمع آوری کمک مالی و اطلاعاتی دو روزه را در برلین سازماندهی می کنیم. این اتفاق در درجه اول یک بحران انسانی است و در حال حاضر بیشترین کار برای جلوگیری از مرگ و میر بیشتر توسط گروه‌های فعال مردمی انجام می‌شود که اکثرا وابسته به گروپا گرانیکا** هستند.ما می خواهیم برای حمایت از کار آنها، برای کمک مالی دیگری فراخوان دهیم. ما فقط پول نقد (یورو یا زلوتی لهستان) ، پاوربانک و تلفن های هوشمند را جمع آوری خواهیم کرد. ما پس از این رویداد ، مانند دفعه قبل به لهستان سفر خواهیم کرد و همه چیز را مستقیماً به فعالان گروه گرانیکا خواهیم داد. می توانید اقلام را در آخرهفته ۱۱ و ۱۲ دسامبر در هاوس در اشتاتیستیک* تحویل دهید
در طول تعطیلات آخر هفته، کارگاه‌ها و میزگردهایی را برای اطلاع‌رسانی و هم مسیرسازی تلاش خود در حمایت از کسانی که در مرز هستند، ترتیب خواهیم داد. ما همچنین حمایت زیادی از سمت دوستان خود خواهیم داشت:از جمله موسیقی با کاشا گوشچینسکا و دوستان، نمایشگاه جمع آوری کمک مالی، غذا و برنامه هایی دیگر.
به زودی برنامه کامل را ارسال خواهیم کرد. لطفا در این موقعیت اضطراری به ما بپیوندید.


*Haus der Statistik** Grupa GranicaPOLISH

Drogie osoby, od sierpnia tego roku granica polsko-białoruska jest miejscem tragedii odgrywającej się na naszych oczach. Tysiące ludzi utknęło na granicy otoczonych drutem kolczastym, wojskiem i lasem pierwotnym. Pierwszy śnieg spadł zaledwie kilka dni temu, osoby umierają z powodu hipotermii. Rodziny, głównie z Afganistanu, Iranu oraz Iraku, są rozdzielane, relokowane i atakowane. Jedna z osób z Egiptu, która przetrwała, podzieliła się z nami swoją historią: „przerzuca się nas z jednego drutu kolczastego na drugi. Spędziłxm 25 dni w lesie. Nie mogę wrócić do tego koszmaru”. Przez poczynania polskich i białoruskich rządzących nie ma pewności co do liczby osób, które do tej pory zostały pozbawione życia w wyniku sytuacji na granicy. Osoby niosące pomoc medyczną, organizacje pozarządowe, media, osoby prawnicze oraz aktywistyczne nadal nie mogą legalnie wejść na teren objęty stanem wyjątkowym po polskiej stronie granicy. Jest to ogromny obszar, gdzie nikt nie wie jak wielki jest wymiar tej tragedii, a osoby działające na miejscu są codziennie zastraszane przez wojsko i Straż Graniczną. Po stronie białoruskiej uciskanie społeczeństwa trwa nieprzerwanie od zeszłorocznych „wyborów”. 800 Białorusinek i Białorusinów przebywa w więzieniach ze względu na działania polityczne, dlatego też niewiele osób ma odwagę podjąć ryzyko i pojechać do strefy granicznej.My – z ogromnym wsparciem naszych zaprzyjaźnionych osób – organizujemy w Berlinie dwudniowe wydarzenie mające na celu zebranie środków finansowych oraz szerzenie informacji na temat tego humanitarnego kryzysu. Ponieważ to jest przede wszystkim kryzys humanitarny i właśnie teraz najwięcej pracy w ochronę ludzkich żyć wkładają oddolne grupy aktywistyczne, z których większość należy do Grupy Granica.Chcemy ponownie zorganizować zbiórkę w celu wsparcia ich wysiłków. Będziemy zbierać wyłącznie GOTÓWKĘ (EUR albo PLN), POWERBANKI oraz SMARTFONY. Następnie pojedziemy do Polski i przekażemy wszystko bezpośrednio osobom aktywistycznym z Grupy Granica. Pieniądze, powerbanki oraz smartfonymożecie przynieść w weekend 11 i 12 grudnia do Haus der Statistik.Podczas naszego weekendowego wydarzenia zorganizowane będą warsztaty oraz panele dyskusyjne, aby szerzyć informacje i połączyć nasze siły we wspieraniu tych, które i którzypracują bezpośrednio na granicy. Zagra dla nas Kasia Gościńska z zaprzyjaźnionymi osobami, będzie też możliwość zakupu dzieł sztuki ze specjalnie na tę okazję przygotowanej wystawy – dochód z aukcji zostanie również przekazany Grupie Granica. Ponadto spodziewajcie się dalszych interwencji artystycznych, kulinarnych oraz ruchowych. Dokładny plan wydarzeń opublikujemy już wkrótce. Przyłączcie się do nas w tym trudnym czasie!

GERMAN


Liebe Alle, ein Teil von uns hat sich vor einer Woche getroffen, um über die humanitäre Krise an der Grenze zwischen Belarus und Polen zu diskutieren und sich zu organisieren. Seit mehr als zwei Monaten ist die Situation der Menschen, die versuchen, die Grenze zu überqueren, eskaliert, und die Gewalt und die Verbrechen, die von der Polizei und den Spezialeinheiten begangen werden, sind unerträglich. Frauen und Kinder werden abgetrennt, ganze Familien werden auseinandergerissen und abgedrängt – wie uns ein ägyptische*r Überlebende*r mitteilte: “Wir werden von einer Reihe von Drähten zu einer anderen geschoben. Ich habe 25 Tage im Wald verbracht. Ich kann nicht in diesen Alptraum zurückkehren”. Freiwillige Helfer an der Front schlagen seit Monaten Alarm über dramatische Ereignisse, die nicht abzureißen scheinen. Die Temperaturen sinken und machen es immer schwieriger, das Leben von Tausenden von Flüchtenden zu schützen.Vor diesem Hintergrund veranstalten wir eine zweitägige Benefizveranstaltung zur Unterstützung der Flüchtenden und Aktivistis zwischen Belarus und Polen. Etwa 3000-4000 Menschen aus dem Irak, Syrien, Afghanistan, Ägypten und anderen Ländern sitzen an der Grenze fest und sie werden in einem politischen Spiel benutzt, das von Lukaschenko und Putin inszeniert wurde, um Druck auf die EU und die Sanktionen auszuüben, die sie gegen die belarussische Wirtschaft verhängen. Mit dieser Veranstaltung hoffen wir, Gelder zu sammeln, die unabhängigen Altivistis an der Grenze helfen können, Flüchtende und Migrierende mit grundlegender Unterstützung wie Nahrung, Unterkunft, Smartphones/Powerbanks, Kleidung und Rechtsbeistand zu versorgen. Am Wochenende vom 11. und 12. Dezember werden wir im Haus der Statistik in Berlin verschiedene Workshops und Podiumsdiskussionen veranstalten, um uns und euch zu informieren und unsere Energie zur Unterstützung des Grenzkampfes zu bündeln. Es wäre toll, wenn ihr euch uns in dieser dringenden Zeit anschließen könntet.Der gesamte Erlös der Benefizveranstaltung am 11. und 12. Dezember im HDS wird an die Arbeit von Grupa Granica zur Unterstützung der Personen an der belarussischen Grenze gespendet.

FRENCH​​​


Cher.e.s ami.e.s, Depuis la fin du mois d’aout dernier, la frontière entre la Pologne et la Biélorussie est devenue le théâtre d’une tragédie. Des milliers de personnes sont piégées à cette frontière, entourées de fils barbelés, de forces militaires et d’une forêt vierge. Les premières neiges viennent de s’abattre il y a quelques jours et des personnes meurent d’hypothermie. Des familles, pour la plupart d’Afghanistan d’Iran et d’Irak sont séparées, disloquées et attaquées. Comme un survivant Egyptien l’a partagé avec nous : « Nous nous faisions poussés d’un coté des barbelés vers un autre. J’ai passé 25 jours dans la forêt. Je ne peux pas retourner vers ce cauchemar. »À cause des actions des gouvernements polonais et biélorusse, il n’y a aucune clarté quant au nombre de personnes ayant été tuées à cette frontière. Docteur.e.s, associations, journalistes, avocat.e.s, activistes ne sont toujours pas légalement autorisé.e.s à entrer dans la zone de la frontière coté polonais qui a été placé en zone d’état d’urgence. Il s’agit d’une zone très étendue de laquelle on ne connait pas l’étendue de la tragédie, les personnes actives sur place sont intimidées tous les jours par les forces militaires et les gardes-frontières. Du coté biélorusse, les intimidations ont cours depuis les « élections » de l’année dernière, avec plus de 800 prisonnier.e.s politiques très peu de personnes prennent le risque de voyager jusqu’à la zone frontalière.Nous — avec l’aide précieuses de nos ami.e.s — organisons un évènement de levée de fonds et d’information pendant deux jours à Berlin.Il s’agit avant tout d’une crise humanitaire et au moment où nous vous parlons, la majorité du travail afin d’éviter que le nombre de morts augmente est fait par des organisations communautaires, dont la plupart appartiennent à l’alliance Grupa Granica.Nous aimerions vous appeler à une levée de fonds afin de soutenir leur travail.Nous accepterons les donations en ARGENT LIQUIDE (EUR, PL), BATTERIES EXTERNES et TÉLÉPHONES PORTABLES uniquement.Nous partirons vers la Pologne après cet événement et donnerons tout aux activistes de Grupa Granica directement, comme nous l’avions fait la dernière fois.Vous pourrez déposer vos objets le weekend du 11 et 12 décembre à la Haus der Statistik.Durant le weekend nous organiserons des ateliers et des tables rondes afin de rester informé.e.s et de mettre en commun nos énergies pour soutenir celles et ceux bloqué.e.s à la frontières.Il y aura aussi plusieurs contributions de notre incroyable communauté : avec entre autres la musique de Kasia Gościńska et ses ami.e.s, une exposition avec mise aux enchères, à boire et à manger et d’autres interventions. Nous publierons rapidement un déroulé complet du weekend.S’il vous plait joignez-vous à nous durant ce moment urgent. 

Gemeente Amsterdam wil LVV-bewoners ontruimen, rechtbank wijst dit in een meedogenloos vonnis toe

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Dinsdag, 30 november, waren de eerste uitspraken in een reeks van kort-gedingen die zijn aangespannen door de gemeente Amsterdam. De rechtszaken hadden als doel het legitimeren van het ontruimen van deelnemers van de Landelijke Vreemdelingen Voorziening (LVV). In twee zaken is nu uitspraak gedaan, in beide vonnissen is de ontruimingsvordering door de rechtbank toegewezen. Dat betekent dat de gemeente vanaf aankomend weekend kan overgaan tot ontruiming, waardoor de betrokken LVV-bewoners op straat komen te staan. Dit terwijl de verantwoordelijke partij voor de LVV, Groenlinks, in haar partijprogramma 2022 weer stelt dat er in Amsterdam niemand op straat slaapt.

Het gaat onder andere om een 37 jarige vrouw afkomstig uit Eritrea, die al 11 jaar in Nederland verblijft. In het vonnis wordt de verantwoordelijkheid volledig bij haar gelegd: dakloosheid is ‘haar eigen keuze’. Dat is een absurde voorstelling van zaken: niemand kiest voor dakloosheid. Wat er in feite gebeurt, is dat zij na bijna anderhalf jaar opvang en juridische screening weggestuurd wordt zonder dat ze een steek is opgeschoten

De argumenten van de advocaat van betrokkene zijn volledig terzijde geschoven. In zijn pleitnota stelt deze dat de stakeholders in de LVV niet gedaan hebben wat ze vooraf wel toegezegd hebben te gaan doen. In het LVV-convenant dat partijen ondertekend hebben staat namelijk dat zij serieus op zoek zullen gaan naar een oplossing voor mensen die niet terug kunnen naar hun land van herkomst, maar hier ook niet mogen blijven. Zij kunnen niet aan de hoge bewijslast van de IND voldoen, simpelweg omdat ze niet over de juiste documenten beschikken – zij verkeren in ‘bewijsnood’- maar zij kunnen om diezelfde reden het land niet verlaten, want zij worden door geen ander land erkend. Nederland heeft de plicht om mensen die in zo’n uitzichtloze situatie terecht zijn gekomen, perspectief te bieden. Mensen eindeloos in een perspectiefloze situatie houden waar ze nooit en te nimmer uit kunnen komen kan alleen wanneer de menselijke maat volkomen uit het oog is verloren. Regels worden zonder oog voor de ontwrichtende consequenties toegepast, zoals wij dat onlangs ook hebben zien gebeuren bij andere uitvoeringsorganisaties als de belastingdienst.

Het staat de gemeente en de opvanglocaties nu vrij om dit vonnis uit te voeren en over te gaan tot ontruiming. Aan de andere kant heeft GroenLinks de keuze haar partijprogramma uit te voeren en ontruiming tegen te houden. Als er wel wordt overgegaan tot ontruiming kiest de gemeente er bewust voor om door de humanitaire ondergrens te zakken door mensen opnieuw dakloos te maken. Dit midden in de winter en te midden van een pandemie. Ook wordt hierdoor opnieuw meegewerkt aan het illegaliseren van mensen en worden hun wederom basisrechten als onderdak en toegang tot de arbeidsmarkt, onderwijs en zorg ontzegd. Kennelijk meent de gemeente Amsterdam dat zij niet gehouden is aan de elementaire mensenrechten zoals die zijn vastgelegd in de Universele Verklaring van de Rechten van de Mens.

In totaal worden op dit moment in de LVV in Amsterdam 15 mensen bedreigd met ontruiming. Een aantal van hen hebben, onder de noemer We Are Still Here, afgelopen 23 oktober een demonstratie georganiseerd met de oproep: Geen tijdelijke oplossingen, maar permanente verblijfsvergunningen. Maar gedupeerden worden niet gehoord en niet beschermd, en de kritiek rondom deze LVV-pilot blijkt telkens aan dovemans oren gericht.

Gerechtigkeit für Georgios Zantiotis

Spendenkampagne zur Unterstützung der Familie Zantiotis in ihrem Kampf für Aufklärung
https://www.betterplace.org

Liebe solidarische Menschen,

wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ist Georgios Zantiotis am 1.11.2021 im Wuppertaler Polizeigewahrsam ums Leben gekommen. Sein Tod wurde aber erst Tage später, erst am 7. November 2021, nach dem die Presse darüber berichtete, durch die Staatsanwaltschaft Wuppertal öffentlich bestätigt.

Der Tod von Georgios wirft zahlreiche Fragen auf. Das beginnt mit der Beschreibung der Ingewahrsamnahme, die bilderbuchartig stereotype Charakterisierungen über migrantisierte Männer sowie eine altbekannte Täter-Opfer-Umkehr.

Laut der Sprecherin der Staatsanwaltschaft habe die Obduktion vom 3.11.2021 habe bislang keine Hinweise auf Erstickung ergeben. Die „wahrscheinlichste Todesursache“ des 25Jährigen sei ein plötzlicher Herzinfarkt nach der späteren, unfreiwilligen Blutentnahme im Landgericht. Die Blutalkoholbestimmung hat 0,02 Promille ergeben.

Die Familienangehörigen fragen sich: Warum wurde Georgios nicht auf die Polizeiwache, sondern ins Landgericht Wuppertal gebracht? Was ist vor, während und nach dieser Blutentnahme passiert? Wie wahrscheinlich ist es, dass ein 25Jähriger ohne bekannte Herzvorerkrankungen durch Herzinfarkt stirbt? Maria, die Schwester von Georgios hat bereits Anzeige gegen die Polizeibeamt:innen gestellt.

Die Familie Zantiotis fordert unabhängige Aufklärung der Todesumstände von Georgios. Tod in Polizeigewahrsam ist niemals Privatsache und verdient mindestens das öffentliche Interesse und vor allem eine sorgfältige und vollumfängliche Untersuchung der Todesumstände. In enger Absprache mit der Familie wird nun zusammen mit dem Anwalt eine 2. Obduktion in Auftrag geben. Der juristische Kampf um Aufklärung wird ein weiter Weg sein. Auch dafür rufen wir zu einer Spende auf!

Wir sprechen den Angehörigen von Georgios unsere tiefe Anteilnahme aus und versprechen, dass wir sie mit ihren offenen Fragen und der Suche nach Antworten nicht allein lassen. Sichtbare und praktische Solidarität ist unsere kollektive Antwort auf strukturelle Verantwortungsabwehr.

Zeigt euch solidarisch und spendet für die Aufklärung von Georgios Tod!

https://www.betterplace.org

Jeder Cent wird für die anfallende Kosten im Zusammenhang mit dem Tod von Georgios Zantiotis ausgegeben.

Die folgenden Netzwerke und Initiativen unterstützen die Familie bei der Aufklärung der Todesumstände von Georgios Zantiotis und diese Spendenkampagne:

Initiative Amed Ahmad
BLACK COMMUNITY Coalition for Justice & Self-Defense
Initiative Gerechtigkeit für Georgios
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
Justice for Mbobda
KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

Daily Resistance Assembly #3, November 24

DAILY RESISTANCE ASSEMBLY
24 November 2021 – from 7 pm
at Café Karanfil (Weisestr. 3, Neukölln/U-Bahn Boddinstr.)

With the third assembly we invite you to join and contribute to the newspaper Daily Resistance. At the Assembly we will introduce the work of the newspaper: How are we organised? What are our tasks? Who do we want to reach with the newspaper? Support the work of Daily Resistance! Come to the Assembly! We look forward to seeing you!

///

DAILY RESISTANCE ASSEMBLY
24. November 2021 – ab 19 Uhr
im Café Karanfil (Weisestr. 3, Neukölln/U-Bahn Boddinstr.)

Mit der dritten Assembly laden wir euch zur aktiven Mitarbeit an der Zeitung Daily Resistance ein. Auf der Assembly werden wir die Arbeit der Zeitung vorstellen: Wie sind wir organisiert? Welche Aufgaben gibt es? Wen wollen wir mit der Zeitung erreichen? Unterstützt die Arbeit der Zeitung! Kommt zur Assembly! Wir freuen uns auf euch!

///

DAILY RESISTANCE BULUŞMASI
24. Kasım 2021 – 19.00’dan itibaren
Café Karanfil’de (Weisestr. 3, Neukölln/U-Bahn Boddinstr.)

Üçncü buluşma ile sizi Daily Resistance gazetesine katılmaya ve katkıda bulunmaya davet ediyoruz. Buluşmada gazetenin çalışmalarını anlatmaya çalışacağız: Nasıl örgütleniyoruz? Gazete içinde hangi işleri yapıyoruz? Gazete ile kimlere ulaşmak istiyoruz? Buluşmaya gelin ve Daily Resistance’in çalışmalarını destekleyin!

We remember the refugee protest in Saalfeld against deportation

Foto: The hidden face of White Supremacy

We do not forget the refugee protest in Saalfeld against deportation

We remember the refugee protest on 19.11.2020 in Saalfeld against deportation

The goal of deportation is annihilation and destruction:

We would like to express our perception about the socio-political injustice towards refugees and migrants in our struggles in Thueringen.

According to sister Warsan Shire we quote, “No one leaves home unless home is the mouth of a shark.”

This discussion is organized by the African refugees and migrants activists living in Thueringen, we are activists of the RefugeeBlackBox coordinated from Jena with the network of The VOICE Refugee Forum Germany.

We, the refugees and migrants, came to Germany for a reason: We have experienced struggles and conflicts, and we have the same potential to defy the odds and to achieve greatness.

Refugees are not terrorists. Refugees are often the first victims of terrorism and the proxy wars of imperialist colonialism in the refugees’ home countries and beyond the borders of the refugee countries. Refugees have the perseverance and ability to contribute to the growth and development of all human endeavours, culture, social justice, politics and economics wherever they are in the world as human beings, including here in the Federal Republic of Germany.

Protest the racist culture of German white supremacy

We are right!
Whitesupremacy is a global structure of control and oppression, it is a continuity and cannot be compared to other forms of oppression. Know who and where you are.

We believe that the goal of deportation is annihilation and destruction. We must stand united against the deportation culture because it fuels hatred, which advocates violence to reinforce people’s beliefs or to justify this violence against refugees and migrants.

However, racism towards refugees or immigrants, especially the discrimination of people of color, should be abrogated. We believe that all people are equal in their rights irrespective of where we come from – North, West, East, South – and regardless of our religion, values, beliefs and race – young, old, gay, straight, men or women.

We, as an African community, are protesting the racist culture of German white supremacy. We should all be treated equally and we should have the same opportunity to have access to the riches of the world as those who have taken our riches, without asking, to increase their own: Why are the people from Europe now afraid to share what is not theirs?

We feel humiliated to read the letters by the German citizens to the editor in the local OTZ of 8.12.2020 about our refugee protest and the demonstration against deportation in Saalfeld on 19.11.2020 we are upset.
In racist assumptions, they accuse all refugees of coming to Germany only to “immigrate into their social system”, as if our only goal is to take away what they have “worked hard for generations”: apartments, houses, cars…

No, we are not interested in living on other people’s good without our own labor. No, we have not come to steal the wealth that generations of Germans have generated. No. It is the other way round: their wealth is based on the goods that generations of their ancestors have stolen from our continent and exploited for generations of our people who died as slaves and live on endlessly. Instead, we look to where our stolen resources were taken.

Both, the racist attitude of the so called people on the street towards us as well as the ignorance of some media, especially shown in the MDR-report on the refugee demonstration against Deportation on 19.11.2020 Saalfeld that denied our presence as organizers and experts of our own situation, dehumanize and humiliate us.

The dehumanization and humiliation of refugees and migrants leads to destruction and annihilation through deportation: the goal of deportation is the colonial continuation of the annihilation and destruction of our lives, rights and existence.

That is why we should stand together to fight against deportation and colonial injustice, discrimination and racism. We call on refugees and migrants to join us and participate, no matter where they live.

Day X Protest Against White Supremacy and Against Deportation
The Black Box Refugees Solidarity – is a political initiative launched by The VOICE Refugee Forum within the Caravan Network for the Rights of Refugees and Migrants in Germany to inform and protect the interests of refugees. We strive to strengthen the refugees’ self-confidence and raise their awareness of the chains of physical and psychological oppression in order to strengthen our self-organized struggles to overcome the oppression and injustice that refugees suffer from white supremacy

Refugees Cannot Trust the Media – MDR on Refugee Demonstration in Saalfeld
http://thevoiceforum.org/node/4737
Flüchtlinge können den Medien nicht trauen – Der MDR – Bericht zu der Flüchtlingsdemonstration in Saalfeld
http://thevoiceforum.org/node/4738

German | English | Pressemitteilung und Einladung von “The VOICE”: Demonstration gegen Abschiebung in Saalfeld
http://thevoiceforum.org/node/4735
Eng/Deu: Press release and invitation from “The VOICE”: Demonstration against deportation in Saalfeld | http://thevoiceforum.org/node/4735 (17.11.2020)

Coordination: The VOICE Refugee Forum
Email: thevoiceforum@gmx.de
Tel.: 0049 (0)176 24568988

######

El Foro de Refugiados VOICE Jena : Thevoiceforum.org | facebook.com/RefugeeBlackBox | Thecaravan.org

More Links on RBB: RefugeeBlackBox Solidarity

English | Francés | Español:
Online RefugeeBlackBox (RBB) – Community Campaign | Paint it Black!
Boîte noire des réfugiés en ligne (RBB) – Campagne communautaire | Paint it Black !
Campaña comunitaria en línea RefugeeBlackBox (RBB) | ¡Píntalo de negro!

English: An X-ray of Political Solidarity – on the Background of the RefugeeBlackBox Part 1
Francés: Une radiographie de la solidarité politique – sur le fond de la boîte noire des réfugiés Partie 1
Español: Una radiografa de solidaridad politica | RefugeeBlackBox

For: Justice and Freedom
Against: Deportation and Repression
https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox

Traducción realizada con la versión gratuita del traductor www.DeepL.com/Translator

In remembrance of Georgios Zantiotis – Demonstration in Wuppertal

Why was Giorgos Zantiotis arrested by the police?

Why did he have to die?

Demonstration on Saturday, 13.11.2021 in Wuppertal Elberfeld

Start 6 p.m. in front of the City Arkaden (Alte Freiheit)

In the early morning of November 1, 2021, Giorios Zantiotis died in a cell in the district court of Wuppertal. Only a few days later the public prosecutor’s office in Wuppertal published his death. The explanations and accounts are incomplete and we have been wondering since then why Giorgios Zantiotis had to die.

The version presented to the public is inconsistent and contradictory. Nowhere is it clear why Giorgios was arrested. Sometimes a quarrel outside a club, sometimes an argument between Giogios and his sister is said to have been the reason for the police intervention. But the sister has so far not spoken of any quarrel with her brother. On the contrary, in the video available on the net for all to see, she pleads with the officers not to hurt Giorgios.

Yesterday, 11.11.2021, the spokeswoman of the Wuppertal prosecutor’s office in the state parliament put the death of Giorgios Zantiotis in connection with alcohol and drugs. The alcohol content of his blood was stated at the same time as 0.01 per mille. Evidence of drugs was not presented. So why did Giorgios Zantiotis have to die? Why, in hindsight, is young Giorgios Zantiotis and his death being dragged through the mud without facts?

Why are allegations made without evidence and the personality of Giorgios Zantiotis associated with drugs and alcohol although Chief Public Prosecutor Baumert supposedly because of the personality rights of Giorgios Zantiotis published the death only days later? Did he perhaps rather want to protect the officers involved in the operation?

We have investigated the truth in many cases so far, also here we will drill and ask questions until we and all know why Giorgios Zantiotis had to go from us. In the case of Oury Jalloh, Dominique Kouamadio, Adel B, Mohammad Selah, Ameer Agheeb, … we have presented the truth transaprent to the public. Again, we are trying to establish the facts.

We stand by our promise of last Sunday to the family of Giorgios Zantiotis and will accompany them, the sister and his mother on this difficult path. Until they learn the truth and understand why they can no longer hold the kind Giorgios, as his sister describes him, in their arms.

On Saturday we will be together with interested Wuppertal people, with initiatives on the streets of Elberfeld to emphasize our questions and to underline our solidarity with the family.

Please spread this appeal and tell your fellow men about the incidents…

In solidarity we stay connected…

Your CARAVAN for the rights of refugees and migrants

Contact:

CARAVAN for the rights of refugees and migrants
Marienstraße 52, 42105 Wuppertal
email: wuppkarawane {ät] yahoo.de
Internet: http://thecaravan.org
Facebook: https://www.facebook.com/karawanewuppertal

In Gedenken an Georgis Zantiotis – Demonstration in Wuppertal

Warum wurde Giorgos Zantiotis von der Polizei festgenommen?

Warum musste er ersterben?

Demonstration am Samstag, den 13.11.2021 in Wuppertal Elberfeld

Beginn 18 Uhr vor den City Arkaden (Alte Freiheit)

Am frühen Morgen des 1. November 2021 starb Giorios Zantiotis in einer Zelle im Landgericht Wuppertal. Erst einige Tage später hat die Staatsanwaltschaft Wuppertal sein Tod veröffentlicht. Die Erklärungen und Darstellungen sind lückenhaft und wir fragen uns seitdem, warum Giorgios Zantiotis sterben musste.

Die in der Öffentlichkeit vorgestellte Version ist nicht konsistent und widersprüchlich. Nirgends wird deutlich, warum Giorgios festgenommen wurde. Mal soll ein Streit vor einem Club, mal ein Streit zwischen Giogios und seiner Schwester der Grund für den Polizeieinsatz gewesen sein. Doch die Schwester hat bisher von keinem Streit mit ihrem Bruder gesprochen. Im Gegenteil, in dem im Netz für alle zugänglichen Video fleht sie die Beamten Giorgios nicht weh zu tun.

Gestern, am 11.11.2021, hat die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wuppertal im Landtag den Tod von Giorgios Zantiotis in Zusammenghang mit Alkohol und Drogen gesetzt. Der Alkoholgehalt seines Blutes wurde gleichzeitig mit 0,01 Promille angegeben. Beweise für Drogen wurden nicht vorgelegt. Warum musste also Giorgios Zantiotis sterben? Warum wird im Nachhinein der junge Giorgios Zantiotis und sein Tod ohne Fakten in den Dreck gezogen?

Warum werden ohne Beweise Behauptungen aufgestellt und die Persönlichkeit von Giorgios Zantiotis mit Drogen und Alkohol in Verbindung gebracht obwohl Oberstaatsanwalt Baumert vermeintlich wegen den Persönlichkeitsrechten von Giorgios Zantiotis den Tod erst Tage später veröffentlichte? Wollte er vielleicht eher die beteiligten Beamten schützen, die am Einsatz beteiligt waren?

Wir haben bisher in vielen Fällen die Wahrheit ermittelt, auch hier werden wir solange bohren und Fragen stellen, bis wir und alle wissen, warum Giorgios Zantiotis von uns gehen musste. Im Falle von Oury Jalloh, Dominique Kouamadio, Adel B, Mohammad Selah, Ameer Agheeb, … haben wir die Wahrheit transaprent der Öffentlichkeit präsentiert. Auch hier versuchen wir, die Fakten zu ermitteln.

Wir stehen zu unserem Versprechen vom letzten Sonntag gegenüber der Familie von Giorgios Zantiotis und werden auf diesem schwierigen Wege sie, die Schwester und seine Mutter, begleiten. Bis sie die Wahrheit erfahren und verstehen, warum sie den freundlichen Giorgios, wie seine Schwester ihn beschreibt, nicht mehr in ihre Arme ziehen können.

Am Samstag sind wir mit interessierten Wuppertalerinnen und Wuppertaler, mit Initiativen zusammen auf den Straßen Elberfelds um unseren Fragen Nachdruck zu verleihen und unsere Solidarität mit der Familie zu untermauern.

Bitte verbreitet diesen Aufruf und erzählt euren Mitmenschen von den Vorfällen…

In Solidarität bleiben wir verbunden…
Eure KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen


Kontakt:

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Marienstraße 52, 42105 Wuppertal
E-Mail: wuppkarawane {ät] yahoo.de
Internet: http://thecaravan.org
Facebook: https://www.facebook.com/karawanewuppertal

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Demo – #Evacuate refugees from Lybia, 19.11.2021, 14 Uhr, Auswärtiges Amt, Berlin

von United4Eritrea

(1) Deutsch (2) Français (3) Arabic (4) Somali (5) Tigrinya ((6) English)

(1) [Deutsch]

Stoppt die EU-finanzierte
Gewalt, Folter und Ermordung
unserer Geschwister
in Libyen
–seid solidarisch
und kommt zahlreich!
Demonstration

  1. November 2021 | 14 Uhr
    Auswärtiges Amt
    Werderscher Markt 1, Berlin
    (Bärenbrunnen)
    Anfang Oktober 2021 kam es in Tripoli zu gewaltsamen und rechtswidrigen Masseninhaftierungen von mehr
    als 5000 Schutzsuchenden durch die lybischen Behörden – darunter befanden sich knapp 800 Frauen und
    300 Kinder. Im Zuge mehrerer Fluchtversuche gelang es Tausenden sich zu befreien, Dutzende kamen dabei
    ums Leben. Seit mehr als einem Monat protestieren die Überlebenden vor dem Community Day Center des
    UNHCR täglich für ihre sofortige Evakuierung und die Befreiung ihrer Geschwister, die noch immer in
    Gefangenenlangern festsitzen und Folter, sexualisierter Gewalt, Erpressung, Versklavung und Ermordung
    ausgesetzt sind
    Wir solidarisieren uns mit ihnen und fordern
    ● die sofortige Evakuierung aller Schutzsuchenden aus Libyen in ein sicheres Land der EU
    ● die sofortige Einstellung jeglicher Finanzierung und Kooperation mit den mörderischen libyschen
    Behörden
    ● die Wiederherstellung/Legalisierung von Such- und Rettungsmissionen im Mittelmeer
    ● die Einrichtung von sicheren Fluchtrouten und ein Ende des tödlichen EU-Grenzregimes von Belarus
    bis Libyen!
    (2) [Français]
    Arrêtez la violence,
    la torture et le meurtre
    de nos frères et sœurs
    en Libye
    financés par l’UE
    –soyez solidaires
    et venez en nombre!
    Manifestation
    19 novembre 2021 | 14h
    Bureau fédéral des affaires
    étrangères
    Werderscher Markt 1, Berlin
    (Bärenbrunnen)
    [Français – verso]
    Début octobre 2021, les autorités libyennes ont détenu de force et illégalement plus de 5000 personnes
    cherchant à se protéger à Tripoli, dont près de 800 femmes et 300 enfants. Au cours de plusieurs tentatives
    d’évasion, des milliers de personnes ont réussi à se libérer et des dizaines ont été tuées. Depuis plus d’un
    mois, les survivant.e.s manifestent quotidiennement devant le centre communautaire de jour du HCR pour
    leur évacuation immédiate et la libération de leurs frères et sœurs, qui sont toujours enfermé.e.s dans des
    centres de détention et soumis.e.s à la torture, aux violences sexuelles, à l’extorsion, à l’esclavage et au
    meurtre.
    Nous sommes solidaires avec eux et exigeons
    ● l’évacuation immédiate de toutes les personnes cherchant une protection en Libye vers un pays sûr
    de l’UE
    ● la cessation immédiate de tout financement et de toute coopération avec les autorités libyennes
    meurtrières
    ● le rétablissement/la légalisation des missions de recherche et de sauvetage en mer Méditerranée
    ● l’établissement de voies de fuite sûres et la fin du régime frontalier meurtrier de l’UE, du Belarus à la
    Libye !
    [Arabic-front] [3]
    أوقفوا العنف والتعذيب والقتل الممارس ضد أشقائنا في ليبيا والممول من قبل االتحاد األوروبي
    أظهروا دعمكم بالمشاركة والحضور بأعداد حاشدة
    التجمع والتظاهر
    19 نوفمبر 2021 الساعة 2 ظهرا
    أمام مكتب الخارجية الفيدرالي
    Werderscher Markt 1, Berlin
    (Bärenbrunnen)
    ]Arabic-back[
    في بداية أكتوبر 2021 ،قامت السلطات الليبية في طرابلس بحبس أكثر من 5000 شخص يلتمسون الحماية بشكل جماعي عنيف وغير قانوني- بما
    في ذلك ما يقرب من 800 امرأة و 300 طفل. بعد عدة محاوالت للفرار من قبل األسرى تخللتها مواجهات عنيفة مع سلطات الحراسة، تمكن اآلالف
    بعشرات القتلى والجرحى. منذ أكثر من شهر، يتظاهر الناجون يومًيا أمام مركز النهار
    من تحرير أنفسهم، ولكن أودت هذه المواجهات أيضاً
    المجتمعي التابع للمفوضية األوروبية لالجئين مطالبين بإجالئهم الفوري وإطالق سراح أشقائهم الذين ما زالوا محاصرين في السجون ويتعرضون
    للتعذيب والعنف الجسدي واالبتزاز والعبودية والقتل.
    نعلن التضامن معهم ونطالب
    اإلجالء الفوري لجميع طالبي الحماية من ليبيا إلى دولة أوروبية آمنة
    الوقف الفوري للتمويل األوروبي والتعاون مع السلطات الليبية القاتلة
    إعادة وتقنين العمل بمهام البحث واإلنقاذ في البحر األبيض المتوسط
    إنشاء طرق هروب آمنة وإنهاء نظام الحدود القاتل لالتحاد األوروبي من بيالروسيا إلى ليبيا!
    (4) [Somali – front]
    Jooji EU-du ay maalgeliso
    Rabshado, jirdil iyo dil
    ee walaalaheen ku nool
    Liibiya
  • isku duubni wadjir
    Dad tira badan yimaadaan
    bannaanbax
    November 19, 2021 | 14 saac
    Wasaaradda Arrimaha Dibadda
    Werderscher Markt 1, Berlin
    (Bärenbrunnen)
    [Somali – back]
    Bilowgii Oktoobar 2021 waxaa jiray rabshado iyo xarig wadareed sharci darro ah oo lagu xiray in ka badan
    5,000 oo qof oo magangalyo ka doonayey Tripoli maamulka Liibiya – oo ay ku jiraan ku dhawaad 800 oo
    haween ah iyo 300 oo carruur ah. Isku dayo dhowr ah oo ay ku doonayeen in ay ku baxsadaan, kumannaan
    kun ayaa u suurtagashay in ay is-furaan, waxaana la dilay tobaneeyo qof. In ka badan hal bil ayaa dadka
    badbaaday waxa ay maalin walba ka hor mudaharaadayeen xarunta hay’adda UNHCR ee Community Day
    Centre si deg deg ah looga raro loona soo daayo walaalahood, kuwaas oo wali ku jira xabsiyada oo ay la
    kulmaan jirdil, tacadiyo galmo, baad, adoonsi iyo dil.
    Waxaan u muujinnaa midnimo iyaga iyo dalab
  • in si degdeg ah loo daadgureeyo dhammaan kuwa magangelyo ka raadinaya Liibiya oo la geeyo waddan
    ammaan ah oo Midowga Yurub ah
  • in si degdeg ah loo joojiyo dhammaan maalgelinta iyo wada-shaqeynta maamulka gacan-ku-dhiiglaha ah ee
    Liibiya
  • dib u soo celinta / sharciyeynta hawlgallada goobidda iyo samatabbixinta ee badda Mediterranean-ka
  • Samaynta waddooyin badbaado leh iyo soo afjarida nidaamka dilaaga ah ee xadka EU ee Belarus ilaa
    Liibiya!
    (5) [Tigrinya – front]
    ብገንዘባዊ ሓገዝ አውሮፓዊ ሕብረት ዝግበር ኣምጽ ስቅያትን ቅትለትን ኤርትራዉያን ኣሕዋትና ኣብ ሊብያ ጠጠው ይበል!!!
    –ድምጽና ክነስምዕ ብብዝሒ ንሳተፍ!
    ሰላማዊ ሰልፊ
    መዓስ :- 19. November 2021 | ሳዓት 2
    ቦታ :- ቤት ጽሕፈት ምኒስተር ወጻኢ ጉዳያት ጀርመን
    Werderscher Markt 1, በርሊን
    (Bärenbrunnen)
    [Tigrinya – back]
    ኣብ መጀመርታ ወርሒ 10 /2021 ኣብ ትሪፖሊ ብስጥታ ትካላት ሊብያ ኣብ ልዕሊ 5000 ዝኾኑ ስደተኛታት ኣሕዋትና ብዘስካክሕ
    ሓይሊ ዝተሳነየን ዝይሕጋዉን ጅምላዊ ማእሰርቲ ኣጋጢሙ : እዞም ስደተኛታት 800 ዝኾኑ ደቀኣንስትዮን 300 ዝኾኑ ናኣሽቱ ቆልዑት
    ዝርኸቡዎም ምንባሮም ከኣ እቲ ጭቃነ ኸመይ ከምዝነበረ ዘርእይ እዩ : በቲ ደጋጊሞም ዝገበሩዎ ሓደገኛ ፈተነታት ኣሽሓት ካብቲ
    ማእሰርቲ ክወጽኡ ከለዉ ብዙሓት ከኣ ኣዝዩ ብዘሕዝን መገዲ ሕይወቶም ጠፊኡ ::እዞም ኣሕዋትና ሕጂ ልዕሊ ሓደ ወርሒ ንዝኸዉን
    ጊዜ ኣብ ፊት ንፊት UNHCR (Community Day Center) ማዓልታው ሰላማዊ ሰልፊ ይገብሩን ብዝቀልጠፈ ኣብ ዉሕሱነት ናብ
    ዝረኽቡሉ ዓዲ ንኽወጹኡን እቶም ገና ኣብ ማእሰርትን ሕጂዉን ኣብ ከቢድ ስቅያትን ኣካላውን ጾታውን አመጽን ባርነትን ሓደጋ
    ቅጥለትን ወዲቆም ዘለዉ ኣሕዋትና ክፍትሑን ይሓቱ ኣለዉ ::
    ንሕናዉን በዚ ሰላማዊ ሰልፊ ምስኣቶምን ሕቶኦምን ሕብረትና እናገለጽና እዘን ዝስዕባ ከኣ ንጠልብ :-
  • ኣሕዋትና ብህጹጽ ካብ ሊብያ ክወጹኡን ናብ ዉሑስነት ዘለዎ ዓዲ አውሮፓዊ ሕብረት ክኣትዉ
  • ምስዞም ቀተልትን ኣመጽትን ጸጥታዉን ካልዕን ትካላት ሊብያን ዝግበር ዝኾነ ገንዘባዉ ሓገዝን ናይ ሓባር ስራሕን ብህጹጽ
    ደው ክብል
  • ናይ ህይወት ስደተኛታት ምድሓንን ምንዳይን ኣብ ማእከላይ ባሕሪ መልሹ ክጠናከርን ሕጋዉነት ክለብስን
  • ዉሕስነት ዘለዎም ናይ ስደት መገድታት ክዳለዉን እቲ ንህይወት ሰብ ሓደገኛ ዝኾነ ዶባዊ ኣሰራርሓ ካብ ሊብያ ክሳብ ቤላሩስያ
    ብህጹጽ ደዉ ክብል!
    (6) [English – front]
    Stop the EU-funded
    violence, torture and murder
    of our siblings
    in Libya
    –show solidarity
    and come in numbers!
    Demonstration
    November 19, 2021 | 2pm
    Federal Foreign Office
    Werderscher Markt 1, Berlin
    (Bärenbrunnen)
    [English – back]
    In early October 2021, the Libyan authorities forcibly and unlawfully mass detained more than 5,000 people
    seeking protection in Tripoli, including nearly 800 women and 300 children. In the course of several escape
    attempts, thousands managed to free themselves, dozens lost their lives. For more than a month, survivors
    have protested daily in front of UNHCR’s Community Day Center for their immediate evacuation and the
    liberation of their siblings, who are still trapped in detention centers and subjected to torture, sexual violence,
    extortion, enslavement and murder.
    We stand in solidarity with them and demand
    ● the immediate evacuation of all protection seekers from Libya to a safe country in the EU
    ● the immediate cessation of all funding and cooperation with the murderous Libyan authorities
    ● the restoration/legalization of search and rescue missions in the Mediterranean Sea
    ● the establishment of safe escape routes and an end to the deadly EU border regime from Belarus to
    Libya!

Flyers

We are angry about the death of Georgios Zantiotis! Manifestation on 7th November 2021 at 6pm

Why did Georgios Zantiotis have to die?

Rally on 7.11.2021 at 6:00 p.m.

Wuppertal main train station

Again a person had to die in Wuppertal due to the consequences of police action in custody.
On social media, his death was reported in Greek:
“At dawn on November 2, the death of 24-year-old Georgios Zantiotis was announced at a police station in Wuppertal (Germany), almost an hour and a half after he was taken from the nightclub: the police officers stepped on the asphalt.”
The accompanying video shows him being pushed to the street and tied up by two police officers, while his sister begs the officers to let him go: “He’s just a kid!”

# # # # #

2 Νοεμβρίου ξημερώματα ανακοινώθηκε ο θάνατος του Γιώργου Ζαντιώτη 24 χρονών, σε αστυνομικό τμήμα του Wuppertal(Γερμανία), σχεδόν μιάμιση ώρα μετά την προσαγωγή του έξω από νυχτερινό κέντρο .Οι μπάτσοι τον πατούσαν στην άσφαλτο. pic.twitter.com/J6Ijtzc8dK

— Polidefkis (@Polidefkis_) November 6, 2021
# # # # #

At the request of journalists, the prosecutor’s office felt compelled to report on the case. Previously, there was no reason for Chief Public Prosecutor Baumert because it was a natural cause of death:

As in numerous cases of deaths by police, the victim killed by violence is criminalized. Senior prosecutor Wolf-Tilman Baumert: “We assume that therein [note KARAWANE: drugs] lies a reason for his aggressiveness and possibly for his death.” In the case of Mohammad Selah, a refugee from Guinea in Remscheid, it was also alleged that drugs were involved. He was denied medical care because he was to be deported. The public prosecutor, who was from Wuppertal at the time, claimed that drugs were involved, although there was no evidence of this. His friends testified to this and the doctors suspected a tropical disease. Drugs are always mentioned when victims of police brutality have to be discredited and criminalized afterwards and the police are to be exonerated of their guilt.

We will take to the streets today because we are angry and we have to fear that the truth will be murdered again, as in the numerous other cases in NRW ud BRD: #AdelB, #AmedAhmad, #MichaleHaile, #DominiqueKouamadio, … #OuryJalloh…
Just this week we have complete proof that Oury Jalloh was murdered and exiled in cell #5:
Internationale Pressekonferenz der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Before the truth is executed once again, we take to the streets and expect a plausible and complete explanation.
At the same time, we manifest our determination to stand on the side of Georgios Zantiotis (Γιώργου Ζαντιώτη) family and friends and accompany them in these difficult days.

The plea and cries of Giórgu’s sister throb within us, “He is a child!”

In solidarity we remain united
Your CARAVAN for the rights of refugees and migrants

We are angry about the death of Giórgu Zantiótis! Manifestation on 7th November 2021 at 6pm

Why did Giórgu Zantiótis have to die?

Rally on 7.11.2021 at 6:00 p.m.

Wuppertal main train station

Again a person had to die in Wuppertal due to the consequences of police action in custody.
On social media, his death was reported in Greek:
“At dawn on November 2, the death of 24-year-old Giórgu Zantiótis was announced at a police station in Wuppertal (Germany), almost an hour and a half after he was taken from the nightclub: the police officers stepped on the asphalt.”
The accompanying video shows him being pushed to the street and tied up by two police officers, while his sister begs the officers to let him go: “He’s just a kid!”

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2 Νοεμβρίου ξημερώματα ανακοινώθηκε ο θάνατος του Γιώργου Ζαντιώτη 24 χρονών, σε αστυνομικό τμήμα του Wuppertal(Γερμανία), σχεδόν μιάμιση ώρα μετά την προσαγωγή του έξω από νυχτερινό κέντρο .Οι μπάτσοι τον πατούσαν στην άσφαλτο. pic.twitter.com/J6Ijtzc8dK

— Polidefkis (@Polidefkis_) November 6, 2021
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At the request of journalists, the prosecutor’s office felt compelled to report on the case. Previously, there was no reason for Chief Public Prosecutor Baumert because it was a natural cause of death:

As in numerous cases of deaths by police, the victim killed by violence is criminalized. Senior prosecutor Wolf-Tilman Baumert: “We assume that therein [note KARAWANE: drugs] lies a reason for his aggressiveness and possibly for his death.” In the case of Mohammad Selah, a refugee from Guinea in Remscheid, it was also alleged that drugs were involved. He was denied medical care because he was to be deported. The public prosecutor, who was from Wuppertal at the time, claimed that drugs were involved, although there was no evidence of this. His friends testified to this and the doctors suspected a tropical disease. Drugs are always mentioned when victims of police brutality have to be discredited and criminalized afterwards and the police are to be exonerated of their guilt.

We will take to the streets today because we are angry and we have to fear that the truth will be murdered again, as in the numerous other cases in NRW ud BRD: #AdelB, #AmedAhmad, #MichaleHaile, #DominiqueKouamadio, … #OuryJalloh…
Just this week we have complete proof that Oury Jalloh was murdered and exiled in cell #5:
Internationale Pressekonferenz der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Before the truth is executed once again, we take to the streets and expect a plausible and complete explanation.
At the same time, we manifest our determination to stand on the side of Giórgu Zantióti’s (Γιώργου Ζαντιώτη) family and friends and accompany them in these difficult days.

The plea and cries of Giórgu’s sister throb within us, “He is a child!”

In solidarity we remain united
Your CARAVAN for the rights of refugees and migrants

Wir sind wütend über den Tod von Georgios Zantiotis! Kundgebung am 7.11.2021 18Uhr

Warum musste Giórgu Zantiótis sterben?

Kundgebung am 7.11.2021 um 18:00 Uhr

Wuppertal Hauptbahnhof

Wieder musste ein Mensch in Wuppertal durch die Folgen eines Polizeieinsatzes in Gewahrsam sterben.
In den sozialen Medien wurde in griechischer Sprache über seinen Tod berichtet:

“Im Morgengrauen des 2. November wurde auf einer Polizeiwache in Wuppertal (Deutschland) der Tod des 24-jährigen Georgios Zantiotis (Γιώργου Ζαντιώτη) bekannt gegeben, fast anderthalb Stunden nachdem er aus dem Nachtclub geholt worden war: Die Polizisten traten auf den Asphalt”.

Das dazugehörige Video zeigt wie er von zwei Polizisten auf die Straße gedrückt und gefesselt wird, während seine Schwester die Polizisten anfleht, ihn loszulassen: “Er ist noch ein Kind!”

# # # # #

2 Νοεμβρίου ξημερώματα ανακοινώθηκε ο θάνατος του Γιώργου Ζαντιώτη 24 χρονών, σε αστυνομικό τμήμα του Wuppertal(Γερμανία), σχεδόν μιάμιση ώρα μετά την προσαγωγή του έξω από νυχτερινό κέντρο .Οι μπάτσοι τον πατούσαν στην άσφαλτο. pic.twitter.com/J6Ijtzc8dK

— Polidefkis (@Polidefkis_) November 6, 2021
# # # # #

Auf Nachfrage von Journalistinnen sah sich die Staatsanwaltschaft gezwungen über den Fall zu berichten. Zuvor gab es keinen Anlass für Oberstaatsanwalt Baumert, weil es sich um eine natürliche Todesursache handelte:

Wie in zahlreichen Fällen von Todesfällen durch die Polizei wird das durch Gewalteinwirkung getötete Opfer kriminalisiert. Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert: “Wir gehen davon aus, dass darin [Anm. KARAWANE: Drogen] ein Grund für seine Aggressivität und womöglich für seinen Tod liegt.” Auch im Falle von Mohammad Selah, ein Flüchtling aus Guinea in Remscheid, wurde behauptet, dass Drogen im Spiel waren. Ihm wurde die medizinische Versorgung verweigert, weil er abgeschoben werden sollte. Die damals aus Wuppertal stammende Staatsanwaltschaft behauptete Drogen seien im Spiel gewesen, obwohl keine Beweise hierfür vorlagen. Seine Freunde bezeugten dies und die Ärzte vermuteten eine tropische Krankheit. Drogen werden immer wieder gennnt, wenn die Opfer von Polizeibrutalität im nachhinein diskrediert und kriminalisiert werden müssen und die Polizei von ihrer Schuld entlastet werden soll.

Wir werden heute auf die Straße gehen, weil wir wütend sind und wir befürchten müssen, dass die Wahrheit wieder ermodet wird, wie in den zahlreichen anderen Fällen in NRW ud BRD: #AdelB, #AmedAhmad, #MichaleHaile, #DominiqueKouamadio, … #OuryJalloh…

Erst in dieser Woche haben wir den vollständigen Nachweis erbracht, dass Oury Jalloh in der Zelle Nr. 5 ermordet und verbannt worden ist:
Internationale Pressekonferenz der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Bevor die Wahrheit wieder einmal hingerichtet wird, gehen wir auf die Straße und erwarten eine plausible und lückenlose Erklärung.

Gleichzeitig manifestieren wir unsere Entschlossenheit auf der Seite der Familie und Freundinnen von Georgios Zantiotis (Γιώργου Ζαντιώτη) zu stehen und sie in diesen schwierigen Tagen zu begleiten.

Die Bitte und Schreie der Schwester von Georgios pochen in uns: “Er ist ein Kind!”

In Solidarität bleiben wir verbunden
Eure KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

Wir sind wütend über den Tod von Giórgu Zantiótis! Kundgebung am 7.11.2021 18Uhr

Warum musste Giórgu Zantiótis sterben?

Kundgebung am 7.11.2021 um 18:00 Uhr

Wuppertal Hauptbahnhof

Wieder musste ein Mensch in Wuppertal durch die Folgen eines Polizeieinsatzes in Gewahrsam sterben.
In den sozialen Medien wurde in griechischer Sprache über seinen Tod berichtet:

“Im Morgengrauen des 2. November wurde auf einer Polizeiwache in Wuppertal (Deutschland) der Tod des 24-jährigen Giórgu Zaniótis (Γιώργου Ζαντιώτη) bekannt gegeben, fast anderthalb Stunden nachdem er aus dem Nachtclub geholt worden war: Die Polizisten traten auf den Asphalt”.

Das dazugehörige Video zeigt wie er von zwei Polizisten auf die Straße gedrückt und gefesselt wird, während seine Schwester die Polizisten anfleht, ihn loszulassen: “Er ist noch ein Kind!”

# # # # #

2 Νοεμβρίου ξημερώματα ανακοινώθηκε ο θάνατος του Γιώργου Ζαντιώτη 24 χρονών, σε αστυνομικό τμήμα του Wuppertal(Γερμανία), σχεδόν μιάμιση ώρα μετά την προσαγωγή του έξω από νυχτερινό κέντρο .Οι μπάτσοι τον πατούσαν στην άσφαλτο. pic.twitter.com/J6Ijtzc8dK

— Polidefkis (@Polidefkis_) November 6, 2021
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Auf Nachfrage von Journalistinnen sah sich die Staatsanwaltschaft gezwungen über den Fall zu berichten. Zuvor gab es keinen Anlass für Oberstaatsanwalt Baumert, weil es sich um eine natürliche Todesursache handelte:

Wie in zahlreichen Fällen von Todesfällen durch die Polizei wird das durch Gewalteinwirkung getötete Opfer kriminalisiert. Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert: “Wir gehen davon aus, dass darin [Anm. KARAWANE: Drogen] ein Grund für seine Aggressivität und womöglich für seinen Tod liegt.” Auch im Falle von Mohammad Selah, ein Flüchtling aus Guinea in Remscheid, wurde behauptet, dass Drogen im Spiel waren. Ihm wurde die medizinische Versorgung verweigert, weil er abgeschoben werden sollte. Die damals aus Wuppertal stammende Staatsanwaltschaft behauptete Drogen seien im Spiel gewesen, obwohl keine Beweise hierfür vorlagen. Seine Freunde bezeugten dies und die Ärzte vermuteten eine tropische Krankheit. Drogen werden immer wieder gennnt, wenn die Opfer von Polizeibrutalität im nachhinein diskrediert und kriminalisiert werden müssen und die Polizei von ihrer Schuld entlastet werden soll.

Wir werden heute auf die Straße gehen, weil wir wütend sind und wir befürchten müssen, dass die Wahrheit wieder ermodet wird, wie in den zahlreichen anderen Fällen in NRW ud BRD: #AdelB, #AmedAhmad, #MichaleHaile, #DominiqueKouamadio, … #OuryJalloh…

Erst in dieser Woche haben wir den vollständigen Nachweis erbracht, dass Oury Jalloh in der Zelle Nr. 5 ermordet und verbannt worden ist:
Internationale Pressekonferenz der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Bevor die Wahrheit wieder einmal hingerichtet wird, gehen wir auf die Straße und erwarten eine plausible und lückenlose Erklärung.

Gleichzeitig manifestieren wir unsere Entschlossenheit auf der Seite der Familie und Freundinnen von Giórgu Zanióti (Γιώργου Ζαντιώτη) zu stehen und sie in diesen schwierigen Tagen zu begleiten.

Die Bitte und Schreie der Schwester von Giórgu pochen in uns: “Er ist ein Kind!”

In Solidarität bleiben wir verbunden
Eure KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

Ein Jahr Denkmal – lasst uns zusammenkommen! 

Am 26. September 2020 wurde das Denkmal für die Opfer von Rassismus und Polizeigewalt auf dem O-Platz errichtet. Das ist nun ein Jahr her.
In diesem Jahr wurde getrauert und gekämpft, unterschiedliche Initiativen haben sich den Ort angeeignet und  ein langer Weg durch die Behörden liegt hinter uns. Nun ist das Denkmal legalisiert, doch an den Umständen hat sich wenig geändert. Nach wie vor wird aus dem Bezirk abgeschoben, Racial Profiling ist gängige Polizeistrategie, es kommt zu Übergriffen und zu Morden – Konsequenzen? Fehlanzeige!

Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Kämpfe weiterhin verbinden und uns vernetzen. Daher wollen wir das Einjährige des Denkmals, als einen Anlass nutzen, um zusammen zu kommen. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen, Erinnerungen festhalten, aber auch mahnen und die Kontinuitäten der rassistischen und polizeilichen Gewalt anklagen.

http://lksquaredphoto.com/pp_gallery/the-zimmerman-family-long-beach-ny/ Kommt daher am 30.10.2021 ab 14h zum Denkmal. 
Es wird Essen, Musik, eine Ausstellung, Siebdruck und weitere Beiträge geben. Wenn ihr euch einbringen möchtet, meldet euch gerne bei uns.

http://programcollective.com/rx/where-to-buy-tretinoin-in-the-philippines.php One struggle – one fight!

Situation spitzt sich zu: Kein sicherer Hafen für über 400 gerettete Menschen auf Sea-Watch 3

Das Rettungsschiff Sea-Watch 3 war am 10. Oktober ins zentrale Mittelmeer aufgebrochen. In sieben Rettungseinsätzen konnte die Crew über 400 Menschen aus Seenot retten, ein sicherer Hafen wird dem Schiff bislang verweigert. Die Lage an Bord spitzt sich zu, mehrere Menschen mussten bereits aus medizinischen Gründen evakuiert werden. Am Sonntag, den 17. Oktober 2021, sowie…

Der Beitrag Situation spitzt sich zu: Kein sicherer Hafen für über 400 gerettete Menschen auf Sea-Watch 3 erschien zuerst auf Sea-Watch e.V..

Freedom of movement – kein Mensch ist illegal 23.Okt. um 14:00 – 24.Okt. um 14:00

Berliner Straße 44, 03172 Guben, Deutschland

von We ll come united Berlin/Brandenburg

***Deusch weiter unten***français ci-dessous***

We support the people in Guben who stand in solidarity with refugees.
We stand together with the people who are affected by racism every day in Brandenburg and resist Nazis.
As in other countries, Nazis want to patrol at the border to Poland.
We stand together for the right to freedom of movement.


We will stay overnight! Bring warm clothes. There is also the possibility to arrive and leave by train.
Bring transpis and signs!


👉Arrival in the SOLIBUS on Saturday 23.10. at 12 o’clock at Oranienplatz, Berlin.

Please let us know briefly how many seats you and your friends need at +491631601783 (Signal, WhatsApp, Telegram, SMS).

The call from Guben:

Racism is not an opinion – prevent the vigilante justice of neo-Nazis!

The news about the opening of the border from Belarus to Poland has drawn wide circles. Refugees are trying to escape their catastrophic living conditions at the risk of their lives and are now increasingly choosing the route via Belarus and Poland to East Brandenburg in order to be able to live a safe life in Western or Northern Europe. In Germany they arrive completely exhausted and hypothermic and often need medical and psychological care.
The fascist party “Der III. Weg” is calling for a manhunt in and around Guben on Saturday, October 23. They want to prevent people seeking protection from crossing the border and thus create the impression of a vigilante group that wants to exercise “vigilante justice”. They are calling for this on a supra-regional basis.

We do not want to leave the region to the neo-Nazis. We want to set a sign that asylum is and remains a human right. Especially the current frightening pictures from Afghanistan after the takeover of the Taliban should force us to act.
Come to the manifestation to oppose these inhuman actions of the neo-Nazis!


Our manifestation will last for 24 hours. We will try to provide a basic stock of food. It is important to be present also at night, because exactly then the III. Weg wants to carry out its “border surveillance”.

Guangyuan When: 23.10. 14 o’clock overnight until 24.10. 14 o’clock
Where: auf dem Dreieck (Berliner Straße 44) in 03172 Guben

Wir unterstützen die solidarischen Menschen in Guben.

Wir stehen zusammen mit den Menschen, die jeden Tag in Brandenburg von Rassismus betroffen sind und sich gegen Nazis wehren.
Wie in anderen Ländern, wollen Nazis an der Grenze zu Polen patrouillieren.
Wir stehen zusammen für das Recht auf Bewegungsfreiheit.

Wir bleiben über Nacht! Bringt warme Sachen mit. Es gibt auch die Möglichkeit mit dem Zug an- und abzureisen.
Bringt Transpis und Schilder mit!


👉 Petrovsk Anreise im SOLIBUS am Samstag 23.10. um 12 Uhr am Oranienplatz, Berlin. Bitte sag kurz Bescheid, wie viele Plätze du und deine Freunde benötigen unter +491631601783 (Signal, WhatsApp, Telegramm, SMS).

Nous soutenons les personnes de Guben qui sont solidaires.
Nous sommes solidaires des personnes qui sont touchées par le racisme chaque jour dans le Brandebourg et qui résistent aux nazis.
Comme dans d’autres pays, les nazis veulent patrouiller à la frontière avec la Pologne.
Nous sommes solidaires pour le droit à la liberté de mouvement.
Nous allons passer la nuit ici ! Apportez des vêtements chauds. Il y a aussi la possibilité d’arriver et de partir en train.
Apportez des transpis et des panneaux !


👉 Arrivée dans le SOLIBUS le samedi 23.10. à 12 heures à Oranienplatz, Berlin. Veuillez nous faire savoir brièvement combien de places vous et vos amis avez besoin au +491631601783 (Signal, WhatsApp, Telegram, SMS).

L’appel de Guben :


Le racisme n’est pas une opinion – empêchez la justice d’autodéfense des néo-nazis !
La nouvelle de l’ouverture de la frontière entre la Biélorussie et la Pologne a fait le tour du monde. Les réfugiés tentent d’échapper à leurs conditions de vie catastrophiques au péril de leur vie et choisissent de plus en plus souvent de passer par la Biélorussie et la Pologne pour rejoindre le Brandebourg oriental afin de pouvoir vivre en sécurité en Europe occidentale ou septentrionale. En Allemagne, ils arrivent complètement épuisés et en hypothermie et ont souvent besoin de soins médicaux et psychologiques.
Le parti fasciste “Der III. Weg” appelle à une chasse à l’homme dans et autour de Guben le samedi 23 octobre. Ils veulent empêcher les personnes en quête de protection de franchir la frontière et donner ainsi l’impression d’un groupe d’autodéfense qui veut exercer une “justice d’autodéfense”. Ils demandent cela sur une base suprarégionale.
Nous ne voulons pas laisser la région aux néo-nazis. Nous voulons montrer que l’asile est et reste un droit humain. Les images effrayantes qui nous parviennent actuellement d’Afghanistan après la prise de pouvoir des Talibans devraient nous obliger à agir.
Venez à la manifestation pour vous opposer à ces actions inhumaines des néo-nazis !
Notre manifestation durera 24 heures. Nous essaierons de fournir un stock de nourriture de base. Il est important d’être présent également la nuit, car c’est à ce moment précis que le III. Weg veut effectuer sa “surveillance des frontières”.


Quand : 23.10. 14 heures jusqu’au 24.10. 14 heures
Où : auf dem Dreieck (Berliner Straße 44) à 03172 Guben

Waiting sentence

Uncertainty is an emotion that amplifies during a pandemic. This is a written text on my experience with the asylum process in Germany. Living in exile and reminiscent of memories. A deteriorating sense of self that the waiting game produces.

I have been in my asylum process for 24 months, that is still ongoing. I had the police come into my home, twice to detain and deport me while I was under a Dublin deportation order. I was not at home. For 6 months, I had no legal documents and had to seek protection from the church. I had no health insurance, no access to the job market. I was in constant distress and walking outside became intolerable with fear. I began to isolate myself from my friends and retreated indoors, the only place where I felt safe. I told myself, it was only 6 months. After 6 months, I would be able to live a life where I have rights, as opposed to them taken away.

Six months pass by and Germany handles my asylum case. I receive a temporary residency permit valid for a year while the case is still in process. The fear that I thought I had left behind, only reinforced a foundation of despair. Moving to a country where you have to learn the language from scratch. Leaving your family behind and not knowing when you would be able to meet again. Having to deal with authorities that constrict your movement and rights. Finding safe housing in a city. Not knowing when the police will show up—again—at your place to detain you while you’re still in your asylum process. Living in a constant state of terror that starts to erode any sense of safety.

On August 4th 2020, an explosion took place in Beirut, Lebanon, that was caused by 2,750 tonnes of cargo containing ammonium nitrate that was stored in the capital of Beirut’s port, for six years. Minutes later, I tried to get into contact with my family back home. The phone lines were down and could not reach them. My cousin worked ten minutes away from the port at the time. In an hour of waiting for anyone to respond, the worst possible scenarios were going through my head.

I was thinking that either my family had died from the explosion or were severely injured. Thankfully, my family was safe with minimal injuries. They were lucky. The others, not so much. 207 deaths, 7500 injured. Streets were filled with blood and decapitated bodies as people rushed into the overcrowded hospitals. Doctors were forced to perform surgeries in parking lots as some hospitals were destroyed after the explosion. Nine months later and the Lebanese government has still not taken any action for this negligent massacre on its own people.

There is constant worry at the deteriorating living situation, that my family is experiencing back home. I speak to my family over the phone, and I miss them. When will I ever see them again in person, incessant thoughts come to my mind. Will they be okay, are they okay? How is life over there? They tell me it’s a struggle but that they are luckier than most and are managing. I never know when to believe their answer, their answer stems from wanting me not to worry. They tell me to focus on my life, get through the obstacles and barriers that this country firmly places on a platter. Systematic oppression sprouts hopelessness. This is what asylum seeking does to people. It reduces me to a statistic and collateral damage to be dealt with by PR protocol. I read the latest updates on racist mob attacks around Germany directed at refugees.

We are mocked, spat on and ridiculed for trying to live after losing everything. We are berated and made to feel inferior by authorities. We are unable to find safe housing spaces, are forced to stay in abusive situations and live on the streets. We are unable to find the dignity that we had hoped for before arriving here. Contemplating suicide after two years of living in the same predicament. Waiting in anticipation for a second-third-fourth- decision that predates my future can dissipate.

When I see mental health professionals, I am recommended to focus on my breathing. Superfluous at best. They tell me to change my perspective and outlook in life. How can I do that when we live in a world where systematic oppression exists. How can I focus on my breath when there is a boot crushing my neck? There are injustices surrounding me, that the capability of fighting back becomes vacant over time.

At a certain point, exhaustion grows into a central topic of existence and taking care of basic needs proves to be a struggle. It frightens me to think that I have let this procedure get to me, but how could I not let it get to me? It directly affects my living situation, in all arenas of life. Sometimes, just sometimes, I have the will to go on. To keep on fighting. I am still picking up the pieces as I go along.

Not knowing when this process will be over and what the outcome would be. Would my case receive another rejection in court and return to a country I have no ties to and risk prosecution? Would I be rendered without a residency again?

Why does the German government treat asylum seekers as criminals? Why are people being met with violence at the borders of the EU when carrying out their right to seek asylum as a fundamental human right.

Why are we only accepted to live here if we can prove to be a profitable asset to the economy?

This article has been published by an anonymous person in Daily Resistance #9 in English and Arabic (below)


الرّيبة والخوف من المجهول شعورٌ يتفاقم في أوقات الوباء. ما يلي هو نصّ كتبته عن تجربتي مع عمليّة اللجوء في ألمانيا. يمكنني أن اختصرها بحالةِ تدهورالإحساس بقيمتي الذاتية، نتيجة لعبة الإنتظار

بدأتُ بإجراءت اللجوء منذ 24 شهراً، ولا تزال العملية مستمرّة. أتت الشرطة إلى منزلي مرّتين لإحتجازي وترحيلي بينما كنت بموجب أمر ترحيل من دبلن. لمدّة 6 أشهر لم يكن لدي أي مستندات قانونية و اضطررت الى طلب الحماية من الكنيسة. لم يكن لديّ تأمين صحي ولا إمكانيّة للإنخراط في سوق العمل. وجدت نفسي في قلق مزمن وأصبح تنقّلي خارج المنزل أمرٌ لا يطاق بسب الخوف الدائم. بدأتُ بالانعزال عن اصدقائي و البقاء في المنزل لأنّه المكان الوحيد الذي كنت أشعر فيه بشيء من الأمآن. قلت لفسي بأنّ هذه المعانات ستنتهي بعد 6 أشهر وانني سأتمكن بعدها بالعيش بكامل حقوقي التي سُلبت مني

بعد ستّة أشهر بقيَت قضيّتي في قبضة السّلطات الألمانية. اعطوني تصريح إقامة مؤقّتة لمدّة عام واحد، لكن القضية بقيَت قيد النظر. الخوف الذي اعتقدت أنني سأتخلّص منه عاد، وعزّز فيّ الشعور باليأس. الانتقال إلى بلد جديد، تعلُّم لغة جديدة، ترك عائلتي دون أن أعرف متى سأتمكّن من رؤيتهم مجدّداً، التعامل مع سلطات تقيّد تحرّكاتي وحقوقي، كلّها صعوباتٍ واجهتها. كان الشعور بالخوف وعدم الأمان يلاحقني بإستمرار بينما كنت أحاول أن أجد مكان آمن للسكن. كنت في ترقّب دائم لزيارة مفاجئة من قبل الشرطة لاعتقالي مجدداً بينما كانت اجراءت لجوئي مستمرة.

في الرابع من آب/ أغسطس وقع إنفجار في بيروت/ لبنان نتيجة إشتعال 2750 طنّاً من نترات الأمونيوم المخزّنة في مرفأ العاصمة منذ 6 سنوات. حاولت الإتصال بأسرتي في لبنان ولكن الخطوط كانت معطّلة. كان إبن عمي حينها يعمل بالقرب من المرفأ. خلال ساعة إنتظار ردّاً من عائلتي في لبنان، مرّت في ذهني أسوأ السيناريوهات المحتملة

اعتقدت بأنّ عائلتي قد ماتت في الإنفجار، أو أُصيبت بجروح خطيرة. لحسن الحظ كانت عائلتي بأمآن وأصيبوا بجروح طفيفة. كانوا محظوظين عكس الكثير من الناس الأخرين. 207 قتيل و 7500 جريح كانت الحصيلة. الشوارع امتلأت بالدّماء و الأشلاء، وهرعت الناس إلى المستشفيات المكتظّة. إضطرّ بعد الأطبّاء لإجراء عمليّات جراحيّة في مواقف السيارات، لأن بعض المستشفيات كانت قد دُمّرت في الانفجار. بعد تسعة أشهر على هذه الفاجعة، لم تتخذ الحكومة أي اجراءت ولم تتحمّل مسؤلية هذه المجزرة المتهوّرة بحق شعبها.

لديّ قلق دائم من تدهور الوضع المعيشي الذي تعيشه عائلتي هناك. اتحدث مع عائلتي عبر الهاتف وافتقدهم كثيراً. لا أعلم متى سأرهم مجدداً. تراودني تساؤلات عديدة بإستمرار: هل هم بخير؟ هل سيكونون بخير؟ كيف هي الحياة هناك؟ يقولون بأن الحياة هناك عبارة عن صراع مستمر ولكن يقولون أيضاً بأنهم أوفر حظاً من غيرهم وأنهم يدبّرون أمورهم. يطلبون مني التركيز على حياتي وتخطّي العقبات التي تضعها هذه البلاد في وجهي

القمع الممنهج يولّد اليأس. هذا ما تفعله عمليّة اللجوء بالناس. تجعل منّي مجرد رقم، إحصاء، وضرر

Sea-Watch 3 rettet über 400 Menschen aus Seenot

Das Rettungsschiff Sea-Watch 3 war am 10. Oktober ins zentrale Mittelmeer aufgebrochen. In bislang 7 Rettungseinsätzen in der Such- und Rettungszone vor der libyschen Küste konnte die Crew über 400 Menschen aus Seenot retten. Unterstützt wurde sie dabei von Sea-Watchs Aufklärungsflugzeug Seabird. Am Sonntagmorgen, 17. Oktober 2021, konnte die Besatzung der Sea-Watch 3 in einer…

Der Beitrag Sea-Watch 3 rettet über 400 Menschen aus Seenot erschien zuerst auf Sea-Watch e.V..

Commemoration rally for the deceased due to the European border regime on 15 October at Oranienplatz

This year again too many people have died in the desert, in the sea, or at the fences, trying to reach European soil. We refuse to ignore, forget or get used to these dramas and deaths. We remember all those for whom the road has ended abruptly. We will continue to do so until governments value and defend the lives of their fellow human beings instead of their national borders.

In solidarity, Corasol

Friday, 15 October at 16:00, Oranienplatz, Berlin-Kreuzberg